Die schönsten Aussichtspunkte von Nizza

Tolles Panorama: der 360-Gra-Rundblick vom Schlossberg in Nizza. Foot: Hilke Maunder

Nizza, Paris, Marseille: Ich liebe es, aus der Vogelperspektive Orte und Landschaften zu betrachten. Und mich erst nach dem Besuch der Aussichtspunkte ins Labyrinth der Straßen zu stürzen. In Nizza gibt es dazu gleich mehrere Möglichkeiten. Voilà meine Lieblingsorte.

Nizza – Klassiker: Colline du Château

Hinauf zum berühmten Burgberg führt ein so weiter und anstrengender Fußweg hinauf von der Place Garibaldi. Alternativ könnt ihr beim Bellanda-Turm den Lift benutzen – oder fast bis zum 100 Meter Hügel auch im Wagen hinauf fahren.

Blick auf den Hafen vom Schlossberg in Nizza. Foto: Hilke Maunder

Kaum bekannt: Dachgarten des MAMAC

Vier Türme aus Carrara-Marmor, dazwischen Glasbrücken: Schon von außen ist Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain (MAMAC) von Nizza ein Hingucker. Drinnen birgt es auf drei Etagen moderne Kunst von den 1960er-Jahren bis heute.

Nach dem Kunstgenuss solltet ihr unbedingt noch hinauf zur Dachterrasse laufen.Der Blick auf Nizza, das Mittelmeer und die Seealpen im Hinterland ist herrlich! Bis Ende 2014 war dieses Vergnügen gratis. Seit 2. Januar 2015 kostet das Museum Eintritt.

Blick vom Dachgarten des Mamac Richtung Norden. Foto: Hilke Maunder

Stadt & Sterne: Observatoire de Nice

Im Osten von Nizza ließ Louis-Raphael Bischoffsheim nach Plänen von Charles Garnier 1881 das Observatorium von Nizza errichten, da unter seiner mobilen Kuppel  von Gustave Eiffel eines der größten Fernrohre der Welt beherbergt. Drinnen spähen die Astronomen mit dem 18 Meter langen Fernrohr das Firmament aus.

Draußen genieß ihr ein tolle Aussicht über Nizza und die Baie des Anges. Vergesst den Picknickkorb nicht. Die Sternwarte liegt in einem 40 Hektar großen Park am Mont Gros!

Blick vom Dachgarten des Mamac Richtung Norden. Foto: Hilke Maunder

Nostalgie zum Fernblick: Cascade de Gairaut

Im  Norden plätschert auf den Collines Niçoises der Wasserfall von Gairaut. Mit seinem Chalet, der Grotte und dem breiten Wasserband erinnert das Denkmal an das Jahr 1883. Seitdem versorgt das Wasser der Vésubie, das über Kanäle nach Nizza geleitet wird, die Stadt. Ganz in der Nähe erhebt sich seit dem 17. Jahrhundert die kleine Kirche des Stadtteils.

Im Friedhof haben zwei einstige Bürgermeister der Stadt, Jean und Jacques Médecin, ihre letzte Ruhestätte gefunden. Lauft jetzt vorbei an Oliven- und Feigenbäumen auf dem alten Chemin de Gairaut am ehemaligen Kanal entlang bis zur Avenue de Rimiez.

Toll, dieser Ausblick auf Nizza, oder? Ihr könnt sie auch bei Seafood-Tartar, Jakobsmuscheln oder einer Pilzpfanne im Restaurant Chez Simon (182, avenue de Rimiez, Tel. 04 93 84 40 61, www.restaurant-simon.com) genießen). Ganz in der Nähe des Wasserfalls serviert das Bäckerei-Bar-Gasthaus L’Autobus seit 1928 authentische Hausmannskost aus Nizza: frittierte Zucchiniblüten und gefüllte Gemüse, Ravioli, Gnocchi mit Pesto und Schmorbraten(142,av. de Gairaut, Tel. 04 93 84 49 88).

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Blick auf die Altstadt vom Schlossberg in Nizza. Foto: Hilke Maunder

Zum Weiterlesen

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Auch Ralf Nestmeyer  kennt die Küste und ihr Hinterland wie seine Westentasche – und hat zur Region nicht nur zig Reiseführer verfasst, sondern auch Krimis wie Roter La­ven­del* und Die Toten vom Mont Ven­toux*.

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Blick auf die Promenade des Anglais vom Schlossberg in Nizza. Foto: Hilke Maunder
Kunst von Calder und das Theater: Blick vom Dachgarten des Mamac Richtung Norden. Foto: Hilke Maunder
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