So viel Frankreich steckt in … Berlin


Französischer Dom und Konzerthaus auf dem Gendarmenmarkt

Französischer Dom und Konzerthaus (li.) auf dem Gendarmenmarkt. Copyright: visitberlin. Pressebild. Foto: Wolfgang Scholvien.

Die Häuser nur Trümmer, die Brücken baufällig, die Kanäle verstopft, die Brunnen verdreckt. Am Ende des 30-jährigen Krieges waren Berlin und seine nicht mal 6000 Einwohner „am Rande des Verderbens“, so ein damaliger Chronist. Preußenkönig Friedrich Wilhelm setzte auf Zuwanderung, um die Hauptstadt zu retten. Ein gedrucktes Edikt versprach, auch auf Französisch, den calvinistischen Hugenotten „Privilegia und andere Wohlthaten“, sollten sie in sein Land kommen.

Und sie da kamen. Zu Tausenden. Die ersten Neubürger Berlins begrüßte der Große Kurfürst noch höchstpersönlich. 16.000 waren es bis zum Ende des 17. Jahrhunderts, 6.000 alleine in Berlin. Jeder sechste Einheimische hatte französische Wurzeln, war ein „réfugie“.

Willkommene Flüchtlinge

Ihre bevorzugten Wohngebiete fanden sie in der Dorotheenstadt zwischen Brandenburger Tor und Kupfergraben und in der Friedrichstadt. Als Pfarrkirche errichteten die Glaubensflüchtige nach Plänen von Jean Louis Cayart (1644–1702) und Abraham Quesnay (1660–1726) zum Großteil in Eigenarbeit die Französische Friedrichstadtkirche. Der Kurfürst unterstützte sie mit Baumaterialien.

1785 wurde an der Ostseite der Kirche  auf Druck des preußischen Königs Friedrich II. ein Turm mit einer imposanten Kuppel angebaut. Die Kuppel, im Französischen „dôme“, gab dem Bau seinen Namen: Französischer Dom. Der sakrale Anbau wurde zum Synonym für den gesamten Komplex. Seit 1935 findet ihr dort das Hugenottenmuseum. Seit Herbst 2017 wird es saniert und ist daher geschlossen. Einen Einblick in die Sammlung könnt ihr dennoch gewinnen. Klickt hier für einen virtuellen Rundgang!

Die zugewanderten Hugenotten waren geschickte Handwerker. Als Uhrmacher und Goldschmiede arbeiteten sie für die feine Gesellschaft. Dem preußischen Gaumen, gewöhnt an rustikale Kost, bereiteten Bäcker, Konditoren und Köche kulinarische Ah-Erlebnisse, und eine feine Küche eroberte die Teller.

Auch Samt und Seide, Leinen und Baumwolle beherrschten die Hugenotten. Als Färber und Schneider legten sie die Grundlage der Berliner Textilindustrie.

Zuwanderung sorgt für Blütezeit

Auch andere Errungenschaften etablierten sich dank der Immigranten: gepflasterten Straßen, Gendarmen und seine Wochenmärkte, vermerkte Karl Ludwig von Pollnitz in seinen Memoiren. „Die Franzosen haben Überfluss und Wohlstand eingeführt und diese Stadt zu einer der schönsten Städte Europas gemacht“, so der Schriftsteller.

Zwar waren die Einheimischen mitunter neidisch auf die Neubürger, doch äfften sie Lebensstil und Gewohnheiten gerne nach. Französische Floskeln eroberten die Sprache. Der Berliner Hackklops wandelte sich zur „boulette“, die zu erledigende Kleinigkeit zum „Kinkerlitzchen“ (quincailleries). Der Kaffee hieß fortan Muckefuck (mocca faux). Durch die hohen Importzölle wurden geröstete und gemahlene Zichorie der braunen Bohne beigemischt.

Berlin blühte, vervierfachte seine Einwohnerzahl und konnte dank der Zuwanderer Wien als größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches überflügeln.

Berlin: Pariser Platz

Direkt am Brandenburger Tor: der Pariser Platz. Foto: Hilke Maunder

Der Raub der Quadriga

1806 marschierte Napoleon durch das Brandenburger Tor in Berlin ein, mit 190.000 Einwohnern bereits eine echte europäische Metropole. 200 Jahre später stellte der gemeinnützige Verein Historiale e.V. das historische Ereignis nach – und zog mit Napoleon alias Mark Schneider und 200 Mann durchs Tor hin bis zum Zeughaus. Doch anders als vor 200 Jahren verblieb die Quadriga oben auf dem Tor. Napoleon hatte sie einst abbauen und als Kriegsbeute, verpackt in zwölf Kisten, nach Paris bringen lassen.

Mit Napoleon kamen die Errungenschaften der Französischen Revolution nach Berlin. Erstmals erhielt die Metropole eine bürgerliche Selbstverwaltung. Aufgestellt wurde sie in zwei Etappen: Erst wählten 2000 Berliner Bürger einen Verwaltungsausschuss, eher jener dann das „Comité administratif“ als Selbstverwaltungsorgan aufstellten. Statt königlicher Polizei gab es fortan eine Bürgergarde. 2000 Uniformierte gehörten dieser „Garde bourgoise de Berlin“ an.

Berlin: Quadrige auf dem Brandenburger Tor

Die Quadriga auf dem Brandenburger Tor: geraubt und heimgekehrt. Foto: Hilke Maunder

Napoleon ließ Alexander von Humboldt die Berliner Universität gründen. Turnvater Jahn indes war Napoleon ein Dorn im Auge. Er setzte auf Körperertüchtigung und veranstaltete südlich (und damals außerhalb) der Hauptstadt auf der Hasenheide das erste deutsche Turnfest. In seiner Preußenchronik schreibt der rbb: „Jahn versteht die Leibesübungen als notwendige Vorbereitung für den Freiheitskampf. Nur turnerprobte Männer könnten den französischen Besatzern erfolgreich entgegentreten. Kniebeugen und Klimmzüge für den Befreiungskrieg.“

Am 26. Februar 1813 schlossen Preußen und Russland eine Koalition gegen Napoleon. Keine zwei Wochen nach dem Vertrag von Kalisch verließen am 4. März 1813 die Franzosen Berlin. Unter dem Motto „Gold gab ich für Eisen“ sammelte Preußen mehr als 6,5 Millionen Taler für den Krieg gegen Napoleon. Im Oktober 1813 wurde der Korse bei Jena und Auerstedt geschlagen und musste sich hinter die Rheingrenze zurückziehen. Heute erinnert auf dem Kreuzberg ein Denkmal von Karl-Friedrich Schinkel an die Befreiungskriege.

Paris-Berlin: eine starke Achse

Berlin und Frankreich: Das sind bis heute sehr enge Beziehungen. Zur 750-Jahr-Feier der Stadt machte Berlin am 2. Juli 1987 Paris zur Partnerstadt. Öffentlichkeitswirksam gefeiert wurde die neue Zusammenarbeit mit den Stars der Tour de France. Im Beisein des damaligen Pariser Bürgermeister Jacques Chirac sprinteten ihre Stars die Ufer der Spree entlang.

Nirgendwo in Deutschland leben so viele Franzosen wie in Berlin. 14 361 sind es, die in der Hauptstadt ihren Hauptwohnsitz haben. Und es werden jedes Jahr mehr. Mein Berliner Beitrag zur Blogparade im Jahr der Frankophonie kann da nur Streiflichter aufzeigen.

ILA 2018 Berlin

Partnerland in diesem Jahr ist Frankreich, vertreten durch Delphine Gény-Stephann (2.v.r.), Staatssekretärin im französischen Wirtschaftsministerium. Foto: Bundesregierung/Bergmann

Partner der ILA 2018

Frankreich war vom 25. bis 29. April 2018 das Partnerland der Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung ILA Berlin 2018.  Mit einem Umsatz von 60,4 Milliarden Euro, gut 187.000 Beschäftigten und einem Exportanteil von 86 Prozent ist die Branche die Vorzeigeindustrie der Grande Nation, die ansonsten an Spree und Havel mit überraschend wenig Wirtschaftsunternehmen vertreten ist.

Zwar sind Acatel, Connex, Gaz de France, Longchamp, Peugeot und andere hier mit Deutschlandzentralen präsent oder anders aktiv, doch finden sich in Berlin insgesamt nur sechs Prozent der rund 2700 französischen Unternehmen in Deutschland mit insgesamt 360.000 Mitarbeitern präsent (Quelle: Bisnode Firmendatenbank, KPMG-Marktbericht).

Digitales Hothouse

Seit April 2017 pusht der französische Start-Up-Accelerator Numa die Berliner Gründerszene auf. Numa ist in Frankreich der Inkubator für Innovation und Digitalisierung. Seine Heimat liegt im Sentier von Paris. Wo früher Billigschneider aus Fernost dominieren, entstanden rund um die Jahrtausendwende rund um die Rue de Sentier viele Internetfirmen an. Als „Silicon Sentier“ brachte Frankreichs erster Accelerator des Landes die Start-Up-Szene in Schwung, gründete Coworking-Spaces und veranstaltete Netzwerk-Events. Seit 2014 nennt sich die digitalen Gründerschmiede Numa, ein Akronym aus „numerique“ (digital) und  „humain“ (menschlich).

Kultur – vernetzt und grenzenlos

Digitale und reelle Welten bringt im April alljährlich das Festival AMAZE zusammen. Das Event der internationalen Indiegame-Szene war auch in diesem Jahr wieder eine deutsch- französisch-polnischer Kooperation, die 2014 sehr erfolgreich auf der Games Week Berlin begann. Auf der frei zugängliche Ausstellung im Urban Spree auf dem RAW-Gelände könnt ihr alljährlich spannendes Gamedesign, Virtual-Reality-Landschaften und interaktive Kunstinstallationen entdecken.

Bereits seit dem Jahr 2000 feiert Berlin alljährlich ab Ende November die Französische Filmwochen.  Neben Welt- und Deutschland-Premieren könnt ihr dort französische und frankophone Filme kennenlernen – im Original mit deutschen Untertiteln. Begegnung und Austausch werden beim Festival groß geschrieben: Erlebt dort Künstler aus Frankreich hautnah! Das Festival unterstützt auch junge Regisseure, deren Filme nicht den Weg ins Kino geschafft oder noch keinen Verleih gefunden haben.

Berlin: Cinéfête 2018

Cinéfête 2018

Das ganze Jahr hindurch zeigt das französische Schulfilmfestival Cinéfête auf Initiative der Französischen Botschaft zu Berlin und und des IF Deutschland mit dem Partner AG Kino-Gilde e.V. französischsprachige Filme den Schulklassen in ganz Deutschland. Sieben Berliner Kinos machen bei der Aktion mit.

54 Jahre lang feierte Berlin jedes Jahr Ende Juni auch ein großes deutsch-französisches Volksfest. 2017 war Schluss. Oder fast: Seit 2018 heißt der Kirmes auf dem zentralen Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm Berliner Volksfestsommer. Dort sorgen jedoch nur noch Flammkuchen und Crêpes für ein wenig französisches Flair…

Filmreife Legende

Geradezu legendär ist ist die Paris Bar am Savigny-Platz, wo sich besonders in den 1990er-Jahren alles traf, was reich und schön war. Wolfgang Joop und Natja Auermann schlürften dort Champagner. Heike Makatsch, Gina Lollobrigida und Madonna speisten in dem kleinen Lokal. George Clooney drehte 2013 dort Szenen seines Streifens „The Monuments Men“.

Dass diese Goldgrube ein Steuersparmodell war, kam erst im dritten Millennium heraus. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sollen von 2001 bis 2005 insgesamt 2,9 Millionen Euro Steuern hinterzogen worden, so der Berliner Tagesspiegel. Rund die Hälfte der Einnahmen seien schwarz geflossen. Heute sind die Promis weniger geworden, wurden die einstigen Inhaber zu saftigen Geldstrafen verdonnert, doch die Paris Bar ist und bleibt, was sie seit 1989 war: Bühne der Gesellschaft.

Frankreich-Flair in Friedrichshain

Nur über ein Wochenende wollte Carole Gautron bleiben, als sie 2007 Berlin besuchte. Stattdessen blieb sie – und holte la France nach Friedrichshain. Dort betreibt sie – heute mit ihrem Bruder Éric – das Café Louise Chérie. Alle Möbel, die ihr dort sehr, stammen aus Frankreich. Denn die Geschwister hatten das Glück, dass ihre Eltern Antiquitätenhändler und Sammler sind.

Von Donnerstag bis Montag könnt ihr dort frische Quiches, Kuchen und Tartes der Saison nach traditionell traditierten oder Rezepten ihrer Familie genießen: Zitrontarte, Birnenkuchen, schockige Miniküchlein oder œufs au lait, eine Spezialität aus dem Südwesten. Oder freut euch aufs Frühstück mit hausgemachten französischen Croissants ab 10 Uhr früh! Bestellt werden muss direkt am Tresen. Was gerade auf der Karte steht, verraten kleine Kärtchen und eine große Tafel an der Wand.

Französische Botschaft zu Berlin

Die Französische Botschaft zu Berlin. Foto: Hilke Maunder

Frankreich & Berlin: Was für Verbindungen!

Aux Délices Normands

1995 eröffnete Didier Canet die erste Filiale, heute sind es fünf: Seine französischen Spezialitäten, die er auf dem denkmalgeschützten Hof in Stahnsdorf nach original französischem Rezept im Holzofen backt, begeistern die Hauptstädter.
• www.aux-delices-normands.de

Berlin Accueil

Bienvenue à Berlin! Berlin Accueil e.V. sorgt seit 1994 dafür, dass das Einleben in der neuen Heimat den Franzosen gelingt – mit einem breit aufgestellten Kulturprogramm, Ausflügen, Tanz und anderen geselligen Aktivitäten.
www.berlin-accueil.de

Centre Français

Das Kulturzentrum in der Müllerstraße 74 des Wedding organisiert Schüleraustausche und Auslandsjahre, betreibt ein Restaurant und birgt sogar ein Hotel!
• www.centre-francais.de

Chez Bruno

Bruno Gibard erfüllt sich mit seinem Weinhandel und Feinkostgeschäft einen Lebenstraum. Viele seiner Waren bezieht er direkt von einem Lieferanten in Paris.
• www.chez-bruno.de

Albert Einstein, Otto Dix, Georges Duhamel, André Gide, Konrad Adenauer und Thomas Mann gehörten zu den Gründungsmitgliedern der ältesten deutsch-französischen Gesellschaft. Seit 1928 engagiert sie sich für Austausch und Dialog mit einem breit gefächertem Angebot: Vorträge zur Kunst und Kultur, Politik, Gesellschaft und Landeskunde, Konzerten, Theaterbesuchen, Vernissagen, dîner débat, Juniorenstammtisch, Konversationszirkel und Förderung von Schulprojekten. Highlights im Jahreslauf sind traditionelle Feste: Galette des Roi, Sommerempfang, 14 juillet und Degustationen.
www.dfg-berlin.de

Goût de France 2018 in der Französischen Botschaft Berlin , Anne-Marie Descôtes

Anne-Marie Descôtes. Foto: Hilke Maunder.

Französische Botschaft

Seit Juni 2017 steht mit Anne-Marie Descôtes erstmals eine Frau an der Spitze von Frankreichs offizieller Vertretung in Deutschland. Der moderne Botschaftsbau am Pariser Platz wurde 1998 – 2002 nach Plänen des Pariser Architekten Christian de Portzamparc und des Berliner Architekten Steffen Lehmann errichtet. Portzamparc war 1994 als erster Franzose mit dem renommierten Pritzker-Preis ausgezeichnet worden. Das Grundstück am Pariser Platz hatte Napoleon III. 1860 für Frankreich erworben.
https://de.ambafrance.org

Galeries Lafayette

Foie Gras, Wein, Käse oder Napoleonschnitten.  Pariser Mode von D&G, Sonia Rykiel und Agnès B. Und natürlich eine Champagner-Bar: Der Ableger des Pariser Shoppingtempels lädt seit 1996 ein, die französische Lebensart an der Havel zu genießen.
• www.galerieslafayette.de

Info-Café Paris-Berlin

Das Info-Café Berlin-Paris findet ihr am Molkenmarkt von Berlin-Mitte in den Räumlichkeiten des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW). Das Infozentrum für alles rund um Frankreich und die deutsch-französische Beziehungen organisiert ein prall gefülltes, abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Kochkursen, Verkostungen, Kino-Abenden und Ausstellungen zu Fotographie, Malerei, Skulptur. Oder kommt einfach auf einen Kaffee vorbei und informiert euch über Austauschprogramme.
• https://infocafe.dfjw.org

Berlin: Maison de Francem Foto: Pierre-Jérôme Adjedj

Maison de France. Foto: Pierre-Jérôme Adjedj

Institut français Berlin

Wer frankophil ist und den Kurfürstendamm entlang spaziert, entdeckt an der Kreuzung Uhlandstraße die „Maison de France“. Ursprünglich als Mietskaserne in den Zwanziger Jahren errichtet, wurde es im Nachkriegsdeutschland zur Heimat Frankreichs.

Als Kronzeuge der reichen Geschichte, die Frankreich mit Berlin verbindet, war seine Existenz gefährdet. Am 22. April 2013, gleich nach ihrem 63. Jubiläum, sollte die „Maison de France“ verkauft werden. Die Nachricht verbreitete sich sowohl in den französischen als auch den deutschen Medien. Dank der vielen positiven Reaktionen wurde das Verkaufsangebot zurückgenommen.

Das Institut français Berlin befindet sich in der „Maison de France“ seit April 1950. Seine Aufgabe ist die Förderung der französischen Sprache und Kultur in Berlin und Brandenburg mit einer Vielfalt von Aktivitäten. Bei Veranstaltungen könnt ihr zeitgenössische Kulturschaffende aus Frankreich treffen, bei Sprachkursen Französisch lernen oder vertiefen, Prüfungen ablegen und in der Mediathek mit 30.000 Dokumenten – Büchern, Filmen und Musik-CDs aus Frankreich.
• https://berlin.institutfrancais.de,

La Gazette de Berlin

Frankophiles Zweimonatsblatt ist die ist einzige französischsprachige Zeitung in Deutschland. Die unabhängige Zeitung erscheint seit dem 1. Juni 2006 alle 14 Tage und behandelt aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport, die sowohl Frankreich als auch Deutschland betreffen.
• www.lagazettedeberlin.com

Les Compagnons du Devoir

Die „Compagnons du Devoir Deutschland e.V.“ sind ein selbständiger Ableger der Association des Compagnons du Devoir du Tour de France in Frankreich. Die Compagnons sind ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, Handwerksgesellen beruflich und persönlich fortzubilden und zu fördern. Grundlage hierfür ist die berufliche Mobilität – verbunden mit gesunder Neugier, großem Interesse und der Freude an neuen beruflichen und persönlichen Herausforderungen, heißt es auf der Webseite des Vereins.
• www.compagnons-du-devoir.de

Lycée Français

Es ist die älteste öffentliche Schule in Berlin: Bereits 1689 gründete Kurfürst Friedrich III. das französische Gymnasium für die hugenottischen Glaubensflüchtlinge aus Frankreich. Französisch als Unterrichtssprache bestand dort selbst während der Nazizeit. Heute besuchen rund 1000 Schüler aus 25 Nationen die Schule, die seit 1974 im Berlin-Mitte in der Derfflingerstraße 7 angesiedelt ist. Nur wenige Schritte von der weiterführenden Schule entfernt findet ihr die französische Grundschule.
• www.fg-berlin.de

Maître Philippe et Filles

Käse oder lieber die Confitures de Raphael aus einer kleinen Marmeladenmanufaktur in Saint-Malo? Foie Gras oder Fischsuppe im Glas? Wein oder Champagner? Bereits 1994 Philippe Causse seine familiengeführte Feinkosthandlung in Berlin eröffnet. Später gesellte sich ein Online-Shop hinzu. Heute hat Philippe seine beiden Töchtern Anaïs und Noémie ins Geschäft geholt – und den Namen angepasst.
• www.maitrephilippe.de

Web-Tipp

Vivre à Berlin

Das Stadtportal auf Französisch: frankophil und vielseitig.
• https://vivreaberlin.com

Wie viel Frankreich steckt in Deutschland? Das verrät euch meine neue Blogparade, die in Kooperation mit der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften für Europa  (VDFG) das Jahr der Frankophonie 2018 begleitet. Alle Beiträge könnt ihr hier nachlesen.

Ihr wollt, dass ich auch eure Stadt und ihre Verbindungen mit Frankreich vorstelle? Dann schreibt mit eine Mail! Ich freue mich auf ganz viele Tipps und Infos! Und sage: MERCI!