Besançon: Das dürft ihr nicht verpassen!

Besançon am Doubs. Foto: Hilke Maunder
Besançon am Doubs. Foto: Hilke Maunder

Oberhalb von Besançon gibt es ein Franziskanerkloster, in dem heute vier Mönche leben. Bruder Max ist der Vikar, Bruder Patrick der Verbindungsmann zu den Muselmanen, Bruder Nicolas der offizielle Exorzist der Diözese. Und Bruder Alexis spült gerne Geschirr. Das hat einen guten Grund. Von der Küche des Klosters ist die Aussicht auf die Stadt einfach fantastisch!

Blick über den Doubs auf das Battant-Viertel. Foto: Hilke Maunder
Blick über den Doubs auf das Battant-Viertel. Foto: Hilke Maunder

Diesen himmlischen Panoramablick könnt auch ihr genießen – gleich neben dem Kloster in der Chapelle des Buis. An der Kapelle auf 460 Meter Höhe liegt euch die Hauptstadt der Franche-Comté zu Füßen.

In der Altstadt von Besançon. Foto: Hilke Maunder
In der Altstadt von Besançon. Foto: Hilke Maunder

Bereits Cäsar, der 58 v. Chr. den Hauptort der Sequaner eroberte und in Vesontio umbenannte, hatte die strategische Lage an einer Schleife des Flusses Doubs erkannt. Am schmalen Ende des Mäanders schließt ein Felsriegel das Stadtgebiet innerhalb der Schleife ab. So war es leicht zu verteidigen.

Besançon, Pont Battant. Foto: Hilke Maunder
Am Ufer des Doubs beim Pont Battant. Foto: Hilke Maunder

Aus der Zeit der Römer stammt noch die Porte Noir. Anders als der Name vermuten lässt, ist das Ehrentor jedoch nicht schwarz, sondern aus hellem Stein.

Als Triumphbogen für Marc Aurel im zweiten Jahrhundert errichtet, war es einst von Statuen bekrönt und an allen Seiten mit Reliefs geschmückt, die Szenen der  griechischen und römischen Mythologie darstellten.

Besançon: Hinter dieser unscheinbaren Tür in einem Hinterhof der Uni verbirgt sich Erstaunliches. Foto: Hilke Maunder
Hinter dieser unscheinbaren Tür in einem Hinterhof der Uni verbirgt sich Erstaunliches. Foto: Hilke Maunder

Römererbe in der Unterwelt

Besonders in der Doubs-Schleife birgt der Untergrund von Besançon noch viele Zeugnisse der Römer. In der Zeit von Marc Aurel erfolgte der Bau eines Aquädukts, der die Stadt mit Wasser versorgte.

Die archäologische Sammlung der Universität Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die gallorömische Sammlung der Universität Besançon. Foto: Hilke Maunder

Am rechten Doubs-Ufer errichteten die Römer ein Amphitheater, das 20.000 Zuschauer fasste. Es sind heute jedoch nur mehr einige Sitzstufen und Grundmauern erhalten, da die Steine im Mittelalter für den Bau anderer Gebäude verwendet wurden.

Die archäologische Sammlung der Universität Besançon. Foto: Hilke Maunder
Im Untergeschoss wurden die Überreste einer römischen Villa freigelegt – samt original erhaltener Mosaike. Foto: Hilke Maunder

Das  Musée des beaux-arts et d’archéologie de Besançon präsentiert zahlreiche Exponate aus jener Epoche. Es ist das älteste Museum Frankreichs und wurde bereits 1694, gut 100 Jahre vor dem Louvre, gegründet.

Die archäologische Sammlung der Universität Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Fußbodenheizung der römischen Villa. Foto: Hilke Maunder

Weitere Exponate aus der gallorömischen Antike verstecken sich in einem Innenhof hinter einer unscheinbaren Tür. Zur archäologischen Sammlung der Universität gehören neben Münzen und Tonscherben auch die Fundamente einer römischen Villa, die per Zufall in den 1980er-Jahren entdeckt wurden.

Die Zitadelle von Besançon

Die Zitadelle von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Zitadelle von Besançon. Foto: Hilke Maunder

1302 erhielt Besançon den Status einer „Freien Reichsstadt“ und war Hauptstadt einer freien Grafschaft – der comté franche.

1674 wurde die Stadt vom Sonnenkönig Ludwig XIV erobert und Frankreich angegliedert. Aus dieser Zeit stammt auch die Zitadelle, die sich direkt unter uns über elf Hektar erstreckt. Festungsbaumeister Vauban hat sie von 1668 bis 1711 angelegt.

Die Porte Rivotte von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Porte Rivotte von Besançon. Foto: Hilke Maunder

Seit 2008 gehört die Festung, die sich 118 Meter über der Stadt erhebt, gemeinsam mit der Stadtmauer und dem Fort Griffon von Besançon gemeinsam mit anderen Werken in ganz Frankreich zum UNESCO-Weltkulturerbe Befestigungsanlagen Vaubans.

Um die riesige Anlage bestens zu nutzen, wurden darin gleich mehrere Museen und sogar ein Zoo eingerichtet. Nur wenige hundert Meter vom Stadtzentrum entfernt brüllen dort die Löwen.

Die Cathédrale Saint-Jean

Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder

Unterhalb der Zitadelle erhebt sich die Cathédrale Saint-Jean mit ihren, für die Franche-Comté typischen, glasierten Dachziegeln auf dem Kirchturm. Im Vergleich zu anderen Kathedralen mag Sankt Johannes eher bescheiden anmuten, birgt aber dennoch zahlreiche Schätze in ihrem Innern.

Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Der Eingang der Kathedrale. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder

So etwa das berühmte Gemälde „Die Jungfrau mit den Heiligen“, das Fra Bartolommeo 1512 in Rom geschaffen hat. Zudem ist die astronomische Uhr ein wahres mechanisches Wunderwerk.

Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder

Sie wurde von 1857 bis 1860 von Auguste Lucien Vérité geschaffen und zählt mehr als 30.000 Einzelteile. Sie zeigt neben der Uhrzeit den Tag, die Jahreszeit, die Uhrzeit an 16 Orten des Globus, die Gezeiten in acht Häfen, den Sonnenauf- und -untergang.  

Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Kathedrale von Besançon. Foto: Hilke Maunder

Das Musée du Temps

Besançon war einst die Hauptstadt der französischen Uhrmacherindustrie. Im Stadtpalast von Nicolas Granvelle, Kanzler des Kaisers Karl V. im 16. Jahrhundert, setzt das Musée du Temps die Geschichte der Zeitmessung räumlich in Szene – von der Erfindung des Uhrpendels über die piezoelektrische Quarzuhr bis zur Atomuhr.

Das Technologiezentrum für Mikrotechnik und die École Nationale Supérieure für Mechanik und Mikrotechnik haben diese Präzisionstechnik so erfolgreich weiter entwickelt, dass Besançon heute über Frankreich hinaus dafür als Kompetenzzentrum gilt.

Besançon: das bunt glasierte Dach des Palais Granvelle. Foto: Hilke Maunder
Bunt glasiert: das Dach des Palais Granvelle. Foto: Hilke Maunder

Der Stadtpalast gilt mit seiner imposanten, flämisch geprägten Fassade als ein Juwel der französischen Renaissance. Zwei Passagen – eine davon öffnet sich zur Granvelle-Promenade – führen in einen eleganten, von Arkaden gesäumten Innenhof, der im Sommer Bühne eines Tanzfestivals ist.

Im Sommer gastiert ein Tanzfestival im Innenhof des Palais Granvelle von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Im Sommer gastiert ein Tanzfestival im Innenhof des Palais Granvelle. Foto: Hilke Maunder

Die Altstadt in Blau-Beige

Der gesamte Bereich im Innern der Doubs-Schleife steht heute unter Denkmalschutz. Besançon besitzt damit das zweitgrößte denkmalgeschützte Stadtviertel Frankreichs nach Laon.

Blaue und weiße Steine prägen die Fassaden in Besançon. Foto: Hilke Maunder
Blaue und weiße Steine prägen die Fassaden in Besançon. Foto: Hilke Maunder

Beim Bummel durch die Stadt, die seit 1986 die Auszeichnung ville d’art et d’histoire trägt, fällt die blau-gelbe Farbe der Häuser auf. Der Stein wurde im nahen Wald von Chailluz abgebaut, der zum Stadtgebiet gehört.

Blaue und weiße Steine prägen die Fassaden in Besançon. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Blaue und weiße Steine prägen die Fassaden in Besançon. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Daheim bei Hugo

“Die Zukunft hat viele Namen: Für Schwache ist sie das Unerreichbare, für die Furchtsamen das Unbekannte, für die Mutigen die Chance.“
Victor Hugo
An der Place Granvelle erinnert dieses Denkmal an Victor Hugo. Foto: Hilke Maunder
An der Place Granvelle erinnert dieses Denkmal an Victor Hugo. Foto: Hilke Maunder

Das hat der französische Nationaldichter Victor Hugo gesagt. In Besançon erblickt er 1802 das Licht der Welt. In seinem Geburtshaus erinnert heute ein Museum an seine Kämpfe und sein Lebenswerk. Mehr zu Victor Hugo erfahrt ihr hier im Blog.

Das Geburtshaus von Victor Hugo in Besançon. Foto: Hilke Maunder
Das Geburtshaus von Victor Hugo in Besançon. Foto: Hilke Maunder

Der FRAC Franche-Comté

Der FRAC der Franche-Comté birgt die staatliche Kunstsammlung der Region. Foto: Hilke Maunder
Der FRAC der Franche-Comté birgt die staatliche Kunstsammlung der Region. Foto: Hilke Maunder

Nach dem FRAC für Marseille entwarf der japanische Architekt Kengo Kuma auch in Besançon für die öffentliche regionale Kunstsammlung des Fonds Régional d’Art Contemporain ein modernes Gebäude am Ufer des Doubs. 2013 wurde es eingeweiht. Die Baukosten betrugen 46,3 Millionen Euro.

Die Kunstsammlung des FRAC nimmt den rechten Teil des Gebäudes ein. Im linken Flügel des Baus residiert das Conservatoire à Rayonnement Régional de Grand Besançon Métropole. Foto: Hilke Maunder
Die Kunstsammlung des FRAC nimmt den rechten Teil des Gebäudes ein. Im linken Flügel des Baus residiert das Conservatoire à Rayonnement Régional de Grand Besançon Métropole. Foto: Hilke Maunder

Holz, Glas und Stahl prägen die Architektur des Quaders. Seine Gestaltung spiegelt das Streben um Nachhaltigkeit wider – von der holzverkleideten Fassade und der grünen Einbettung bis zu den Photovoltaikmodulen auf dem Dach.

Eingebettet in urbanes Grün: Auch die Landschaftsgestaltung am Bau spiegelt das Bestreben nach Nachhaltigkeit. Foto: Hilke Maunder
Eingebettet in urbanes Grün: Auch die Landschaftsgestaltung am Bau spiegelt das Bestreben nach Nachhaltigkeit. Foto: Hilke Maunder

Drinnen birgt der FRAC die regionale Sammlung zeitgenössischer Kunst der Franche-Comté. Ausgestellt sind Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Videokunst und viele andere Formen künstlerischer Tätigkeit des 20. und 21. Jahrhunderts.

Besançon, FRAC. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Sehr intensiv widmet sich der FRAC der Kinder- und Jugendarbeit. Kunsterziehung ganz hands-on ist das Ziel. Nicht nur in der Stadt selbst, sondern überall in der Region.

Ein Installation im Foyer des FRAC. Foto: Hilke Maunder
Eine Installation im Foyer des FRAC. Foto: Hilke Maunder

Mit Le Satellite , einem kreativen Kunst-Laster, ziehen die Kulturvermittler auch kreuz und quer durch das Land und bringen die Strömungen des Kunstschaffens von heute bis ins letzte Dorf des Départements.
• Cité des Arts, 2, passage des arts, 25000 Besançon, Tel. 03 81 87 87 40, www.frac-franche-comte.fr

Le Pixel, das Bistrot der Cité des Arts von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Le Pixel, das Bistrot der Cité des Arts von Besançon. Foto: Hilke Maunder

Zur Cité des Arts gehört ein beliebtes Bistro, das im Sommer Tische und Stühle in den Durchgang zwischen den beiden Baukörpern stellt. Die Küche von Le Pixel ist genauso frisch und jung wie die Inneneinrichtung des Lokals.
• 12, Avenue Arthur Gaulard, 25000 Besançon, Tel. 03 81 53 04 50, www.lepixel-besancon.fr

Die urban art von Battant

Street Art in Besançon (Battan), Foto: Hilke Maunder
Jiem schmücke bei Bien Urbain die Fassade eines Malermeisters mit dem Wandbild Peinture à l’ancienne. Foto: Hilke Maunder

Zwischen dem Bahnhof und der Altstadt von Besançon liegt das einstige Winzerdorf Battant. In diesem bunten Stadtteil, in dem nordafrikanische Migranten, Kleinbürger, Bohémiens und Alternative sich mischen, richtet Juste Ici mit Bien Urbain jedes Jahr im Juni seit 2011 ein Urban-Art-Festival aus.

Street Art in Besançon (Battan), Foto: Hilke Maunder
Urbane Kunst endet nicht bei Street Art, zeigt Battant. Textilkunst hat dort Wasserrohre und Laternenpfosten erobert. Foto: Hilke Maunder

Besançon: meine Reise-Infos

MaCitadelle

Gezielt für Familien entwickelt wurde die App MaCitadelle als interaktiver Führer durch das Innere der Welterbe-Zitadelle. Detektivspiele, Rätsel oder andere Aufgaben: Je nach Kulisse verwandelt ihr euch in die Handwerker und Baumeister der Zitadelle. Oder in die königlichen Kadetten, die beschlossen haben, sich aus dem Staub zu machen. Ob Schatzsuche oder Fluchtspiel: Ihr braucht neben Fantasie und Wissen auch gute Beobachtungsgabe!

Mobil

Stadträder

200 Stadträder an 30 Stationen gehören dem Stadtradystem von Besançon an. Hinzu kommen diverse private Anbieter von Leihrädern, die auch e-Bikes vermieten.
www.velocite.besancon.fr

Das Stadtrad-System von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Shopping

La Petite Manufacture

La Petite Manufacture in Besançon. Foto: Hilke Maunder
La Petite Manufacture in Besançon. Foto: Hilke Maunder

Das Schaufenster der Kreativen der Stadt ist La Petite Manufacture. Dort findet ihr nicht nur dekorative und  praktische Dinge, die euren Alltag verschönern, sondern könnt auch an Kreativkursen teilnehmen.
• 18, Rue de Pontarlier, 25000 Besançon, www.lapetitemanufacture.org

Besançon, La City. Foto: Hilke Maunder
Architekturikone der Moderne: la city. Foto: Hilke Maunder

Ansehen

❤️ Privileg für Freiburger

Freiburg und Besançon sind seit 1957 Partnerstädte. Um diese Freunschaft zu beleben, bietet Besançon seit 2016 allen Freiburgern freien Eintritt in Museen und Sportstätten. Dazu gehören das Musée des Beaux-Arts et d’Archéologie, das Musée du Temps, die Maison natale de Victor Hugo, die Citadelle mit freiem Zugang zu den Museen Musée comtois und Musée de la Résistance et de la Déportation, die Schwimmbäder La Fayette, Mallarmé und Chalezeule sowie die Eisbahn la Fayette.

Street Art in Besançon (Battan), Foto: Hilke Maunder
Fassadenschmuck in Battant. Foto: Hilke Maunder

Galerie Les 2 portes

Die Werkstatt-Galerie der drei Künstlerinnen Caroline Pageaud, Gwilherm Courbet und Audrey Devaud ist im Herzen des Rivotte-Viertels ein kreatives Labor, das Kunst noch heute nicht nur ausstellt, sondern auch fertigt.

Die Werkstatt widmet sich besonders der Gravur und den Techniken von Tiefdruck, Xylographie, Linolschnitt und Lithographie. Im vorderen Bereich zeigen Les 2 portes Wechselausstellungen von jungen Künstlern, Kunststudenten oder gestandenen Künstlern.

Cécile Meynier präsentiert dort im Sommer 2021 unter dem Titel Sur quel pied danser ihr Kuriositätenkabinett rund ums Thema Schuhe.
• 11, rue de Pontarlier, 25000 Besançon, Tel. mobil 06 33 32 12 90, www.les2portes.org

Cécile Meynier. Foto: Hilke Maunder
Cécile Meynier navigiert mit ihrer Kunst zwischen Skulptur und praktischem Design. Foto: Hilke Maunder

Aktiv

Radwege am Doubs

Mehr als 2.400 Hektar Naturflächen machen Besançon zur “grünsten” Stadt Frankreichs. Die Ufer des Doubs säumen Radwege. Auf dem Doubs sind Kanuten und Stand-Up-Paddler gerne unterwegs.

Der Doubs bei Besançon. Foto: Hilke Maunder
Der Doubs bei Besançon. Foto: Hilke Maunder

Schlemmen & genießen

Macvin

Der Aperitif von Besançon heißt Macvin. Foto: Hilke Maunder
Der Aperitif von Besançon heißt Macvin. Foto: Hilke Maunder

Zum Aperitif trinkt man in Besançon gerne den Macvin du Jura. In diesem Likörwein paart sich Marc (Trester) mit Traubensaft. In den roten Macvin wandern Pinot Noir, Trousseau oder Poulsard, in den weißen die Trauben von Chardonnay und Savagnin.

Le 1802

Le 1802. Foto: Hilke Maunder
Le 1802. Foto: Hilke Maunder

Frische Hausmannskost mit Zutaten vom Markt serviert Matthieu Engel in seinem Bistrot drinnen und draußen auf seiner Terrasse unter schattigen Platanen.
• Place Granvelle/2, Rue Lacoré, 25000 Besançon, Tel. 03 81 82 21 97, www.restaurant-1802.fr

Les Bains 

Die ersten öffentlichen Bäder von Besançon haben Léo Borquin und Rapha l Duret mit Ideenreichtum und Tatendrang in ein Trendlokal verwandelt, das auch in der Küche alle Grenzen überwindet und Klassiker fantasievoll wie köstlich wiederbelebt. Geflügelbrust und Weinbergschnecken gehören ebenso zum Angebot wie ein Käsewagen und die Vacherin-Eistorte.
• 4, Rue Jean Baptiste Proudhon, 25000 Besançon, Tel. 09 83 73 53 33, www.facebook.com/pg/restaurantlesbainsdouches

Les Gamins

Les Gamins in der Altstadt von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Les Gamins in der Altstadt von Besançon. Foto: Hilke Maunder

Sehr angesagt und trendy ist das Bistro von Arnaud Billerey in der Altstadt. In seiner cantine heureuse kommt frische Bistronomie aus der Küche, die einfach glücklich macht – wie auch Service und Ambiente.
10, Rue Pasteur, 25000 Besançon, Tel.  03 70 27 37 26, www.facebook.com/lesgaminsresto

Vin Jaune, seriviert bei Les Gamins in Besançon. Foto: Hilke Maunder
Aus der Region kommt vin jaune, gelber Wein aus dem Jura. Foto: Hilke Maunder
Ein beliebtes Entrée: Oktopus mit frischen Früchten, Gemüse und Kräutern. Foto: Hilke Maunder
Ein beliebtes Entrée: Oktopus mit frischen Früchten, Gemüse und Kräutern. Foto: Hilke Maunder
Einfach gut: Lamm in <em>Les Gamins</em>. Foto: Hilke Maunder
Einfach gut: Lamm in Les Gamins. Foto: Hilke Maunder

Schlafen

Au-delà de boujador*

Huch, da soll ich schlafen, dachte ich zunächst beim Anblick der grauen Tür am Faubourg Rivotte 46. Doch als Carlos Rodrigues (48) das chambre d’hôte zeigte, war ich baff. Und begeistert.
Das Erdgeschosszimmer des Gästehauses <em>Au-delà de Bojador</em>. Foto: Hilke Maunder
Das Erdgeschosszimmer des Gästehauses Au-delà de Bojador. Foto: Hilke Maunder
Von der Freundlichkeit des portugiesischen Gastgebers, den schallisolierten Fenstern, der modern-gemütlichen Einrichtung, der Sauna in der Erdgeschoss-Juniorsuite – und dem Whirlpool auf der Terrasse mit Blick auf die Zitadelle.
• 46, faubourg Rivotte, 25000 Besançon, Tel. 07 83 13 20 39, www.audeladubojador.fr
Die Sauna des Erdgeschosszimmers. Foto: Hilke Maunder
Die Sauna des Erdgeschosszimmers. Foto: Hilke Maunder

Le Sauvage*

Das 3-Sterne-Hotel bietet 24 komfortable Zimmer in der historischen Altstadt im ehemaligen Klarissen-Kloster. Nach dem Stadtbummel lockt das Spa mit Entspannung.
• 6, Rue du Chapitre, 25000 Besançon, Tel. 03 81 82 00 21, www.hotel-lesauvage.com

Noch mehr Betten*
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Am Pont Battant blickt Jouffroy d'Abbans auf den Doubs. Foto: Hilke Maunder
Am Pont Battant blickt Jouffroy d’Abbans auf den Doubs. Foto: Hilke Maunder

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Freut euch auf neue Insidertipps, neue Reiseziele, frischen Hintergrund und viele Erlebnisvorschläge für Aktive und Entdecker – von Lichterkunst in Bordeaux’ U-Boot-Basis bis zu Wanderungen unter Wasser. Und damit ihr Frankreich noch besser versteht, gibt es natürlich auch viel  Hintergrund zu Frankreich und seinen Menschen. Wer mag, kann ihn hier* direkt bestellen.

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Die Grande Rue von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Die Grande Rue von Besançon. Foto: Hilke Maunder
Besançon. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Besançon. Foto: Hilke Maunder
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Besançon. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Besançon. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Offenlegung

Meine Recherchen in Besançon unterstützte das Office de Tourisme von Besançon mit einer Übernachtung in einem chambre d’hôte, einem Restaurantbesuch mittag und abends sowie Führungen im FRAC, in Battant und in der Altstadt. Dafür sage ich merci und herzlichen Dank.

Einfluss auf meine Blogberichte hat dies nicht. Ich berichte subjektiv, wie ich es erlebt habe, mache kein Merchandising und werde erst recht nicht für meine Posts bezahlt.

Besançon-Battant. Foto: Hilke Maunder
Im Battant-Viertel sprudelt dieser Springbrunnen. Foto: Hilke Maunder
Merci fürs Teilen!

2 Kommentare

  1. Und noch ein Tipp: Ich habe noch nie so viele Schuhgeschäfte gesehen wie in Besançon!
    Dafür können die Damen schon einen Extratag einplanen

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