Paris – ein Merian-Porträt

Île Saint-Louis: die Brasserie Berthillon. Foto: Hilke Maunder
Île Saint-Louis: die Brasserie Berthillon. Foto: Hilke Maunder

Jede große Metropole wird nicht nur von ihren Gebäuden, Straßenzügen und Plätzen geprägt, sondern in erster Linie von den Menschen, die in ihren Mauern leben und arbeiten. Dieses Konzept steht hinter der erfolgreichen Reisebuchreihe MERIAN porträts.

Ihre Qualität hängt sehr von den jeweiligen Autoren ab. Etwas enttäuscht legte ich Venedig aus der Hand, ganz begeistert war ich von Paris.

Die Bremerin Marina Bohlmann-Moderson entwirft auf 176 Seiten ein faszinierendes Bild der französischen Hauptstadt. Die Enkelin des Worpsweder Malers arbeitete nach ihrem Studium an der Sorbonne  für die Pariser Redaktion des Spiegel.

Merian: Paris – eine Stadt in Biografien.

Auf jeweils acht bis zehn Seiten portraitiert sie Abélard & Héloïse, Henri IV, Louis XIV, Voltaire, Marie Antoinette, Napoléon, Honoré de Balzac, Victor Hugo, Claude Monet, Auguste Rodin, Auguste Escoffier, Marie Curie, Sidonie-Gabrielle Colette, Pablo Picasso, Coco Chanel, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Edith Piaf, Boris Vian, Francois Truffaut und Yves Saint Laurent…

Und das nicht nicht nur anhand nüchterner Fakten. Sondern zieht Verbindungen zum heutigen Paris, erwähnt humorvoll Anekdoten und führt den Leser mit Esprit und schwungvoller Feder durch die Stadtgeschichte. Dank ihrer Portraits verankert sie sich viel tiefer im eigenen Wissen  als die kompakte Faktenflut, die andere Reiseführer liefern. Wer Paris liebt, wird das Bändchen schätzen! Und kann es hier* gleich bestellen.

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