Querbeet: lauter Lieblings-Bücher

Lyon, Buchhandlung. Foto: Hilke Maunder
Möchte man da nicht gleich hinein gehen und nach schönen Schmökern stöbern?

Hast Du mal einen Buchtipp? Was für tolle Bücher und Schriftsteller kennst Du aus Frankreich? Immer wieder werde ich das gefragt. Dabei bin immer ganz unschlüssig, wer  gerade zu meinen Favoriten gehört – nicht zu den Titeln, die ich erst jüngst gerne gelesen habe, sondern immer wieder gerne zur Hand nehme.

Meine Lieblingstitel: eine total subjektive Auswahl.Wie sieht es bei euch aus? Welche französischen Autoren oder Titel lest ihr gerne? Ich freue mich über eure Tipps und Kommentare!

Meine Lieblingstitel von A-Z:  eine Auswahl

 Ajar, Emile (Romain Gary): Du hast das Leben noch vor Dir

Madame Rosa, alt und rund,  kümmert sich in einem Pariser Vorort um die Kinder von Prostituierten. Besonders am Herzen liegt ihr Mohammed, genannt „Momo“. Um ihn möglichst lange zu „betüttern“, gaukelt sie ihm ein jüngeres Alter vor. Doch dann merkt Momo, dass er bereits 14 Jahre alt ist – und sein Vater kommt zu Besuch… Das heute politisch herrlich inkorrekt wirkende Werk erhielt den Prix Goncourt und wurde 1977 verfilmt unter „La vie devant soi“.

 Barbary, Muriel: Die letzte Delikatesse* (Une Gourmandise)*

Pierre Arthens ist Gastronomiekritiker, sieht sich als „Herr und Meister der bedeutendsten Tafeln Frankreichs“ , immer auf der Suche nach neuen Genüssen und Geschmäckern, und doch trotz aller sinnlichen Eindrücke: unbefriedigt. Als ihm sein Arzt eröffnet, er habe nur noch 48 Stunden zu leben – Leber und Galle seien gesund, sein Herz indes insuffizient – begibt er sich auf eine Gedankenreise durch die Vergangenheit.

Was ihn antreibt, ist die Suche nach der Quell seiner inneren Leere – und einem verloren Geschmack der Kindheit aus der heimeligen Küche seiner Großmutter. Und während Pierre durch Erinnerungen und Gefühlswelten reist, kommen abwechselnd seine Mitmenschen zu Wort: seine Kinder Laura und Jean, die nach einem Fünkchen Liebe von ihm hungerten, seine Frau Anne, die ihn selbstquälerisch liebt, die Concierge und vermeintliche Freunde.

Kurzum: ein ungewöhnliches Lesevergnügen für Feinschmecker, bitter-sweet, poetisch und packend geschrieben, dass ich den schmalen Roman bis zum letzten Happen, pardon, letzten Satz, nicht aus der Hand legen konnte. Ebenfalls sehr lesenswert: Die Eleganz des Igels*.

 Bauby, Jean-Dominique: Schmetterling und Taucherglocke 

Mich hat dieser Bericht eines Sterbenden zutiefst berührt – geschrieben von einem Mann, der, 43 Jahre alt und Chefredakteur der französischen „Elle“, durch das Locked-In-Syndrom völlig überraschend aus dem Leben gerissen wird und 15 Monate lang seinen Roman mit dem Blinzeln des linken Augenlids diktiert hat.

Baudelaire, Charles: Die Blumen des Bösen* (Les Fleurs du Mal*)

Die innere Leere des Großstadtmenschen in Gedichten – als das Bändchen 1857 erstmals erschien, wurde Baudelaire wegen Verletzung der öffentlichen Moral verurteilt. Weltschmerz und Melancholie, gefasst in Worte, die gefangen nehmen.

  Beauvoir, Simone de: Memoiren einer Tochter aus gutem Hause

Mit unbedingter Aufrichtigkeit erzählt hier eine der klügsten Frauen des Jahrhunderts die Geschichte ihrer Jugend bis zur Begegnung mit Jean-Paul Sartre. Ich fand es unglaublich spannend zu lesen, wie sich sich aus dem Bann der konventionellen Denk- und Lebensformen des Elternhauses befreite und sich selbst fand.

Frédéric Beigbéder, Premier bilan après l’apocalypse*

Welche 100 Bücher den Weltuntergang überleben! In seinem Manifest verrät der ehemalige Pariser Werbetexter, der mit dem Skandalroman 39,90 im Jahr 2001 zum Bestsellerautoren aufstieg, seine 100 Lieblingstitel des 20. Jahrhunderts.

Camus, Albert: Das Exil und das Reich* (L’Exil et le Royaume*)

Der etwas sperrige Titel lässt kaum ahnen, was für wunderbare kurze Erzählungen der Band erhält. Ihr gemeinsames Thema: die Gefangenschaft des Menschen in einer falschen und beengenden Umgebung, einer Gesellschaft mit Konventionen und Normen, die die Hauptfigur nicht teilt. Und ihr ganz eigenes „Reich“ findet, den Zustand der Zufriedenheit in Freiheit und Erkenntnis – toll erzählt besonders in „Die Ehebrecherin“.

Charrière, Henri: Papillon*

Der autobiografische Roman, der Fakten und Fiktion vermengt, ist unglaublich spannend und realistisch. Vom Tresorknacker zum Bestseller-Autor: Was für eine Karriere!

Châtelet, Noëlle: Die Klatschmohnfrau*

Eine wundervolle Geschichte zu einem Tabuthema: Liebe im Alter. Mal ironisch, mal lustig, aber immer voller Sensibilität und Zartgefühl wird erzählt, wie eine alte Dame ihrer ersten großen Liebe begegnet, dem nochmals zehn Jahre älteren Maler Félix…

 Chattam, Maxime: Das Pentagramm

Dieser spannende Thriller wird euch bis zur letzten Seite fesseln!

 Dabit, Eugène: Hôtel du Nord*

Weil ich beim Lesen sofort in Paris bin. Eine sehr schöne Hommage an das gleichnamige Hôtel am Canal Saint-Martin. Ich liebe diesen Ort im Osten von Paris! Ein paar Impressionen gibt es hier.

 Delerm, Philippe: La première gorgée de bière*

Ein schmales Bänden zu den kleinen Freuden des Lebens. Der erste Schluck Bier, die erste Wärme nach dem Winter, die verführt, vielleicht doch schon draußen zu Mittag zu essen. Lauter berührende Erzählung, in leichter Sprache verfasst ist – und doch voller Aperçus, genauer Beobachtung und tiefer Gedanken steckt. Ich könnt gleich wieder zu lesen beginnen und ein wenig träumen, wie das Leben gewesen wäre, wenn…

 Désarthe, Agnes: Mein hungriges Herz* (Mangez-moi*)

Myriam ist am Scheideweg ihres Leben, müde, sich immer selbst zu belügen, müde, immer Opfer zu sein, sich verstellen zu müssen, Mutterliebe heucheln zu müssen, wo nur innere Leere ist. Erst  mit ihrem Restaurant „Chez Moi“ findet sie zu sich – und eine neue Liebe.

Mit „Mangez-moi“ hat Agnès Desarthe, Jahrgang 1966, die Irr- und Abwege, Schwierigkeiten und Erfolge auf dem Wege der Selbstfindung in eine Parabel gepackt, die vom ersten bis zum letzten Wort höchst lesenswert ist – 280 Seiten lang.

Djian, Philip: Betty Blue – 37,2° am Morgen*

Eine unglaublich dramatische Liebesgeschichte, im Buch noch viel schöner als im Film!

Dumas, Alexandre: Der Graf von Monte Christo*

Ein Superheld, der trotz seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten seine große Liebe nicht zurückzugewinnen vermag – der Klassiker ist noch heute toppaktuell. Und die Sprache… zeitlos wundervoll.

Foenkinos, David: Größter anzunehmender Glücksfall*

Die Geschichte einer großen Liebe, deren Glück Claire und Jean-Jacques erst erkennen, als sie zu Ende geht. Eine tolle Lektüre, witzig wie ironisch, voller Tiefgang und Humor.

Gallay, Claudie: Die Brandungswelle

La Hague im Nordwesten der Normandie:Der Wind bläst zuweilen so stark, dass er den Schmetterlingen die Flügel fortreißt, sagen die Einheimischen. Zurückgezogen leben sie hier. Bis eines Tages Lambert auftaucht, um einen mysteriösen Tod aufzuklären. Ein Roman, nüchtern verfasst, und doch unglaublich packend!

 Groult, Benoîte: Salz auf unserer Haut

Eine sinnliche Liebesgeschichte mit literarischem Niveau – verfilmt wurde sie weltweit ein Bestseller.

Martin du Gard, Roger: Die Thibaults

Zwei ungleiche Brüder am Vorabend des Grande Guerre, des 1. Weltkrieges in Frankreich. Ihr Elternhaus: konservativ und katholisch. Ihr Schicksal: ein Weg durch die Hölle. Der Nobelpreisträger hat mit dem in Frankreich nur wenig geliebten Werk einen epochalen Abgesang auf das bürgerliche Zeitalter verfasst, das hautnah und intensiv auch euch in die Handlung hineinziehen wird. Trotz des Erzählstils, der eher ins 19. Jahrhundert passt.

Laurent Gaudé. Foto: privat.

Lieblingsautor: Laurent Gaudé

Bis vor kurzem war Laurent Gaudé für mich ein kaum Bekannter. Doch dann habe ich in Le Havre in der hervorragenden Buchhandlung La Galerne seinen Roman Ouragan* zwischen die Finger bekommen, im Buchhandels-Café reingeschnuppert und noch am gleichen Abend zu Ende gelesen.

Im Auge des Sturms: Ouragan

Die Handlung ist schnell erzählt und nur Folie für seinen unglaublich packenden, berührten Exkurs zur Conditio Humana: Als der Hurrikan auf New Orleans zurast, verlassen die Menschen fluchtartig die Stadt. Andere bleiben und erleben eine unvorstellbare Katastrophe.

Von ihnen erzählt Gaudé so packend, dramatisch und menschlich, das ich die 188 Seiten des Romans geradezu verschlungen habe und dabei die Figuren leibhaftig vor mir sah. Die 100-jährige  Schwarze Josephine Lincoln Steelson, die die kollektiven Erinnerungen ihres Volkes in sich trägt, der Sträfling Buckeley, der die Katastrophe nutzt, um mit Mitgefangenen aus dem Knast zu fliehen und durch die verwaisten Straßen zu ziehen, ein Reverend, der die Naturkatastrophe als spirituelle Prüfung versteht.

Und dann gibt es Rose, die ihren Sohn alleine aufzieht, und Keanu Burns, der der Hölle der Ölplattformen entflohen ist und in New Orleans Rose sucht, die er nicht vergessen kann… nichts ahnend, das er der Vater ihres Sohnes ist.

 Antikes Intrigenspiel: Pour seul cortège*

Wow, wie kann man nur so schreiben! So intensiv, to nah… und mit so schlichten Worten. Also griff ich, als ich auf einem Präsentationstisch  wieder den Namen Gaudé las, beherzt zu: Pour seul cortège* hieß dieses Werk des Franzosen, der am 6. Juli 1972 in Paris geboren geboren war, zu deutsch etwa: „Letzter Geleitzug“.

Gespannt begann ich zu lesen. Und war irritiert. Von den Erzählebenen, die sich auf mehrere Figuren verteilen. Vom Ort der Handlung in der Antike, in Kleinasien, Mazedonien, Persien, Indien. Doch dann wurde ich auch hier hineingezogen in die Handlung, in das Ränkespiel der Macht, die Zwiesprache von Dryptréis, die sie nach dem Tod Alexander der Großen führt und ihr hilft, sich dem Zugriff des „Empire“ schließlich zu entziehen.

Familiensaga des Mezzogiorno: Le soleil des Scorta*(Die Sonne der Scorta*) 

Am nächsten Tag war ich wieder in der Librairie Galerne und kaufte Le soleil des Scorta*(Die Sonne der Scorta*). Das war ein schöner Fehler. Denn dieses Buch konnte ich nicht aus der Hand legen. Die Stunden verstrichen, die Nacht wich dem Morgen, Seite um Seite wurde verschlungen… von dieser Familiensaga, die auf dem süditalienischen Felsdorn des Gargano spielt.

Dort leben die Scorta – mit Schande behaftet – in einem Dorf. Generation um Generation kämpfen sie ums Überleben leben bis die Hauptfigur auf den Plan tritt, Rache nimmt, zum reichen Bürger aufsteigt… und durch einen Deal mit der Kirche das Schicksal der Familie wendet.

Woher nimmt dieser Mann diese Imagination? Obgleich sonst kein Fan von Familiensagen, hat mich dieser Roman gefesselt. Wie inzwischen auch Millionen andere Leser. „Die Sonne der Scorta“ wurde 2004 mit dem wichtigsten Literaturpreis Frankreichs, dem Prix Goncourt, ausgezeichnet und stand wochenlang auf Platz 1 der Bestsellerliste.

Das große Thema

Drei verschiedene Epochen, drei verschiedene Orte, und doch das gleiche Thema: Menschen, die gegen ihr Schicksal kämpfen. Doch letztendlich kann ihm niemand entgehen… Im Original erscheinen seine Werke bei Actes Sud, in deutscher Übersetzung bei dtv.

Nothomb, Amelie: Frappe-toi le coeur*

Seit ihrer Jugend schreibt die gebürtige Belgierin wie besessen – und stürmt in Frankreich mit jedem neuen Buch die Bestsellerlisten. So ist auch „Frappe-toi le cœur“, das Nothombs Hausverlag Albin Michel verlegte, zur Rentrée Littéraire 2017 direkt auf Platz 1 der französischen Bestsellerliste eingestiegen. Nothomb, die jedes Jahr wie ein Uhrwerk einen neuen Bestseller-Roman liefert, hatte auch 2016 mit „Riquet à la houppe“ in der ersten Verkaufswoche den Sprung auf Platz 1 geschafft. Für „Mit Staunen und Zittern“ , das Alain Corneau 2003 verfilmte, erhielt sie den Grand Prix de l’Académie française.

In „Frappe-toi le cœur“ beschreibt Erfolgsautorin eine Mutter-Tochter-Beziehung, die von Eifersucht belastet ist. Auf Deutsch findet ihr Nothoms Werke bei Diogenes!

Hervier, Grégoire: Vintage

Krimi, Roadstory und literarische Hommage an Gitarren, die Musikgeschichte schrieben. Mit der packenden Story um die Gibson Moderne, einer damals geradezu futuristischen,  asymmetrisch gebauten E-Gitarre des amerikanischen Herstellers Gibson Guitar Corporation aus den späten 1950er-Jahren, gelang es dem französischen Autor aus Villeneuve-Saint-Georges, mich bis zur letzten Seiten zu fesseln, obgleich mir Gitarrengeschichte und Rockmusik-Exkurse eher fremd sind. Aber die Beschreibung von Charakteren, Ereignissen und unglaublichen Entwicklungen haben mich bis zur letzten Seite gefesselt. Und der Schluss – ein Akkord aus Überraschungen!

Pagnol, Marcel: Eine Kindheit in der Provence

Die Werke von Marcel Pagnol sind für mich nostalgische Märchen aus einer vergangenen Zeit, die mich sofort in Gedanken in die Provence versetzen – man riecht förmlich den Duft dieses wundervollen Landstrichs. Auch die Verfilmungen von Pagnols Werken, die ich hier vorgestellt habe, sind wunderschön!

Péju, Pierre: Die kleine Kartäuserin* (La Petite Chartreuse*)

Eine Alltagssituation, die Autofahrer fürchten: In einer französischen Kleinstadt rennt, mitten im kaltnassen, nebligen November, nach Schulende ein Mädchen im roten Anorak auf die Straße, hin zu ihrer Mutter, auf die sie so lange gewartet hatte. Sie bemerkt nicht das Fahrzeug von Etienne Vollard.

Wie in Zeitlupe sieht der eigenbrötlerische Buchhändler das Kind auf die Kühlerhaube aufschlagen, blinkt in dessen angsterfüllte dunkle Augen. Eva überlebt schwerverletzt. Vollard, unschuldig und doch schuldgeplagt, besucht sie in der Klinik, erzählt ihr unermüdlich Geschichten, liest vor und hofft, sie durch die Worte wieder ins Leben zurück zu holen.

Die kleine Kartäuserin geht unter die Haut. Leichte Lektüre ist die Erzählung sicherlich nicht, aber dennoch eine Lesevergnügen, ruhig und still, ehrlich und nachdenklich wie ein Essay über die Einsamkeit und die Unfähigkeit zur Liebe.

Saint-Exupéry, Antoine de: Der kleine Prinz* (Le Petit Prince*)

Ein Pilot, wie es auch Saint-Exupéry war, muss in der Sahara wegen technischer Probleme mit seinem Flugzeug notlanden. Sein Proviant reicht für nur acht Tage. Er befindet sich in Lebensgefahr, ist allein. Und begegnet am nächsten Morgen einem kleinen Menschen, der sich von ihm die Zeichnung eines Schafes wünscht…Eine zeitlose Geschichte voller Menschlichkeit, Weisheit und Tiefe – seit Jahrzehnten hole ich es immer wieder hervor, lese es ganz oder ausschnittsweise, und bin immer wieder tief berührt.

Sartre, Jean-Paul: Geschlossene Gesellschaft* (Huis Clos*) 

Drei Personen, die im Leben einander nie begegnet sind, werden nach ihrem Tod für alle Ewigkeit in einem Hotelzimmer zusammensein. Das ist die Hölle. Die wohl beste Darstellung der Absurdität, des Aufeinander-Angewiesenseins und Voneinander-Abhängig-Seins und die Angst vor der Freiheit, die ich jemals in Worte gefasst gelesen habe. Auch die anderen Werke des neben Camus führenden Existentialisten sind unbedingt lesenswert!

Sempé: Benjamin Kiesel –  Geschichte einer Freundschaft*

Ein berührende Geschichte über die Kinder-Freundschaft von zwei Außenseitern, der auch das Erwachsensein nichts anhaben kann.

Wer im Original französische Bücher lesen will

Das Institut Français (IF) ist das staatliche Kulturinstitut Frankreichs und ähnelt in Aufgaben und Struktur dem deutschen Goethe-Institut. Aufgabe ist die Förderung von Sprache und Kultur Frankreichs.

Die mehr 20 Mediatheken des Institut français Deutschland und der Centres Franco-Allemand sind eine Fundgrube für alle, die gerne lesen, französische Musik hören oder französische Filme lieben. Ihr findet dort mehr als 200.000 Dokumente, mit denen ihr Französisch lernen, euch informieren und Frankreich in seiner Vielfalt und Kultur entdecken und kennenlernen könnt.

• Mehr zum Krimiland Frankreich gibt es hier.
• Noch mehr Lesetipps für den Herbst findet ihr hier.
• Warum Schreiben eine französische Leidenschaft ist, verrät Catherine Briat hier.

Merci für's Teilen!

8 Kommentare

  1. Ich habe Ihre Seite erst vor kurzem dank Écoute entdeckt. Sie macht ebensoviel Spaß wie das französische Pendant „Monhambourg“. Da das Lesen gerade jetzt in Coronazeiten eine schöne Beschäftigung ist, habe ich hier drei Buchtipps (in Französisch):
    Gilles Legardinier: Complètement cramé! Sehr witzige Geschichte eines älteren Managers aus England, der in Frankreich ein neues Leben als Butler beginnt.
    Françoise Bourdin: La promesse de l‘océan. Schöne Liebesgeschichte mit viel Flair der Bretagne.
    Anne Wiazemski: Mon enfant de Berlin. Die Schauspielerin und Schriftstellerin beschreibt das Leben ihrer Mutter im und nach dem 2. Weltkrieg, und die Umstände ihrer eigenen Geburt im Nachkriegs-Berlin.

    Wir hoffen sehr, dass wir nächstes Jahr ohne Sorge um die Gesundheit wieder zu unseren Freunden in die Bretagne fahren können!

    • Liebe Doris,
      das freut mich! Und welch ein Zufall, dass Sie den Blog meiner Freundin Florence Coantic kennen! Ihr Sohn und meine Tochter waren auf der gleichen Schule, und wir beide engagieren uns auch für das Festival arabesques (https://www.arabesques-hamburg.de/), das jeden Winter ab 22. Januar in der Metropolregion Hamburg zu deutsch-französischen Entdeckungen lädt. Herzlichen Dank auch für Ihre Buchtipps! Alle drei Titel kannte ich noch nicht und muss sie mir unbedingt besorgen! Merci & alles Gute!

  2. Papillon habe auch ich regelrecht verschlungen. Vom Film war ich jedoch enttäuscht – obwohl ich S.McQueen- und D.Hoffman-Fan bin. Wenn ich mich recht erinnere, haben sie den Film überhastet abgedreht und in die Kinos gebracht, weil H. Charrière während der Dreharbeiten verstorben ist. Deshalb -wie so oft- lieber das Buch lesen.
    Komischerweise kennen viele Franzosen Papillon nicht – weder das Buch, noch den Autor Charrière, von dem es ansonsten nur den Papillon-Nachfolgeband ‚Banco‘ gibt.

    Vielen Dank für die interessante Liste samt Beschreibung, Hilke. Einige Bücher sind bereits auf meiner Merkliste, ‚Vintage‘ (spiele selbst) ist bereits bestellt.

    Zuhausebleiben und lesen ist nur gut für die Seele, sondern schützt auch unsere Nachbarn. In diesem Sinne: Viel Spass beim Schmökern!

  3. Zur Ergänzung noch ein Buch von David Foenkinos : Le Mystère Henri Pick
    Es geht um eine geheimnisvolle Bibliothek von Büchern, die von renommierten Verlagen abgelehnt wurden und um die unerwartete Entdeckung eines angeblichen hochbegabten Schriftstellers , seines Zeichens aber eigentlich Pizzabäcker.
    Das Buch nimmt den Hype um Literatur und ihre mediale Vermarktung gekonnt aufs Korn.
    À recommander absolument.

  4. Leichte amüsante Lektüre, die ich empfehle:
    Antoine Laurain – Le Chapeau de Mitterand-
    La femme au carnet rouge-
    Lektüre mit philosophischem Hintergrund, aber nicht aufdringlich:
    Laurent Gounelle -L‘homme qui voulait être heureux-
    L. Gounelle – Les dieux voyagent toujours incognito-
    Gounelle- Le jour où j‘ai appris à vivre-
    Für alle, die eine Hundegeschichte verbunden mit einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte mögen:
    -Didier van Cauwelaert – Jules

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