Cauterets: Ski & Spa mit Stil & Charme

Cauterets: Herrlich nostalgisch, die Esplanade. Foto: Hilke Maunder
Herrlich nostalgisch, die Esplanade. Foto: Hilke Maunder

Cauterets im Sommer ist traumhaft: Tor zum Welterbe Cirque de Gavarnie, zu den Kaskaden des Pont d’Espagne und zu unzähligen traumhaften Bergtouren. Doch so richtig zur Höchstform läuft das Thermalbad erst im Winter auf.

Bis weit nach Ostern könnt ihr in Cauterets Ski laufen – auch, wenn der Frühling schon im Tal eingekehrt ist. Foto: Hilke Maunder

Dann bedecken fluffige weiße Hauben die Dächer der Belle-Epoque-Pavillons, die zur Weltausstellung 1900 erbaut wurden. Schnee  bedeckt dann auch die stattliche Stadtvillen aus Stein, und umhüllt den holzbraunen Bahnhof.

Nostalgie mit einem Hauch Norwegen: der Bahnhof von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Er wirkt bis heute so, als gäbe er nur ein Gastspiel im Süden und sei eigentlich im hohen Norden daheim. Das stimmt. Fast. Als norwegischer Pavillon wurde der Gare de Cauterets 1889 genau 50 Meter lang komplett aus Holz erbaut. 19101 war Einweihung. Heute halten hier nur noch Busse. Die Bahn hat sich längst aus Cauterets verabschiedet.

Der Bahnhof von Cauterets: eine kinoreife Kulisse! Foto: Hilke Maunder

Adel, Künstler und Promis

Doch was herrschte damals dort für ein großer Bahnhof. Bereits im 16. Jh. kam Königin Margueritte, Schwester von Franz I., mit ihrem Hof nach Cauterets. Illustre Gäste folgten: der Duc de Richelieu, Königin Hortense, Baudelaire, Flaubert…

Cauterets: Die Concierge gehört dazu zum großbürgerlichen Leben. Foto: Hilke Maunder

Besonders in den Jahren 1875 – 1899 war Cauterets der angesagte Ferienort. Napoleon III. besuchte 1804 in Cauterets sein Mutter Hortense de BeauharnaisGeorge Sand verbrachte 1825 einige Tage in Cauterets. Chateaubriand kam 1829, Victor Hugo 1843. 1858 urlaubte Kaiserin Eugénie in Cauterets.

Das Rathaus von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Wiege des Wintersports in den Pyrenäen

Damals war Cauterets eine Sommerfrische mit Kurbad. Ans Skilaufen dachte damals noch niemand. Der Wintersport in den Pyrenäen entwickelte sich erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Cauterets: Schneeschuhwandern oder Langlaufen? Die Qual der Wahl am Pont d’Espagne. Foto: Hilke Maunder

Als Initiatoren gelten die Briten, die sich wagemutig die Hänge auf Ski hinabstürzten, in gefroren Wasserfälle ihre Pickel und Steigeisen schlugen und selbst vor dem Winterbaden zurückschreckten.

Am Pont d’Espagne schnallten sie Felle unter die Ski und marschierten durch eine ursprüngliche Hochgebirgslandschaft. Heute könnt ihr sie auf Schneeschuhe erleben. Oder mit Langlaufski dort durch ein weißes Winterwunderland gleiten.

Am Pont d’Espagne oberhalb von Cauterets treffen sich Langläufer und Schneeschuhwanderer für Ausflüge im Winterwunderland der Hochpyrenäen. Foto: Hilke Maunder

Klein-Paris in den Bergen

Inmitten der Zwei- und Dreitausender an der Grenze zu Spanien imitiert Cauterets die städtische Baukultur der Hauptstadt. Besonders der Boulevard Latapie Flurin ist von der Haussmannschen Architektur in Paris inspiriert.

130 m lang und 13 m breit, mit drei Meter breiten Bürgersteigen zu beiden Seiten, wurde er auf privatem Grund erbaut. Imposante Stadtpalästen und Bauten wie das Hôtel Continental und Grand Hôtel d’Angleterre (um 1875) von Lucien Cottet aus Pau machten ihn zur ersten Adresse.

Flaniert wurde auf der Galerie de l’Esplanade mit ihren Gusseisen-Bauten von Baltard und den Toren der Weltausstellung. Dazu noch ein Casino und ein gewaltiger Thermalkomplexe: Das Kurbad Cauterets wusste, was es seinen Gästen schuldig war.

Cauterets: Aus dem Kurort schwebt die Gondel zum Skigebiet. Foto: Hilke Maunder

Schwebend in den Schnee

Mitten aus dem Zentrum schwebt in zwölf Minuten eine Gondel hinauf ins Skigebiet von Cauterets. 22 Pisten mit 38 km Länge –   fünf grüne, 7 blaue, acht rote und zwei schwarze. – machen den Cirque du Lys zur kleinen wie feinen Spielwiese im Schnee.

Statt Kilometer rasen wird genussvoll gecarved, gewedelt, gehalten und geschaut: Ardiden (2.988 m), Vignemale (3.298 m) und Pic du Midi (2.877 m) – was für ein Pyrenäen-Panorama!

Spielwiese im Schnee am Pont d’Espagne. Foto: Hilke Maunder

Skizirkus 2.0

Schneller, bequemer, sicherer, war eines der Ziele der Investitionen, für die Cauterets umfangreich in den Winter investierte. So müsst ihr euch heute nicht in Warteschlangen vor Schaltern anstellen, um die Skipässe zu erwerben. Sondern könnt sie auch bequem mit EC- oder Kreditkarten an 25 Automaten kaufen oder verlängern.

Mein Iglu – selbstgebaut. Foto: Hilke Maunder

Mit der App Face au Sud habt ihr Pistenplan, Schneeschuhwege und vielen andere Infos für Aktive auf eurem Handy. Wer vergessen hat, sie daheim herunterzuladen, kann es an der Bergstation nachholen. Mitten in der Natur ist das Wifi schneller als in jeder deutschen Stadt. Wie das Wetter am Berg gerade ist, verraten vier Webcams.

Cirque de Lys, das Skigebiet von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Bergstation mit Hipster-Flair

Trendy, gäste- und familienfreundlich zeigt sich auch die Bergstation, die 2016 mit Hilfe der EU renoviert und ausgebaut wurde. Seitdem gibt es keinen Verzehrzwang mehr, sondern Picknicktische drinnen und draußen.

Im Selbstbedienungsrestaurant „Le Lys“ (450 Plätze) und der Cafeteria „Le Lys Café“ (600 Plätze) sorgen Holz und Stein für urgemütliches Ambiente mit Anklängen an US-inspirierte Hipster-Interiors.

Knackige Salat und Kurzgegrilltes prägen die Karte. Wer größeren Hunger hat, stellt sich aus Bausteinen sein gesundes Menu samt Dessert zum Festpreis zusammen. Schließfächer gehören ebenso zum Standard der Bergstation wie die Kinderbetreuung.

Schwingen vor Zuschauern: das Skigebiet Cirque de Lys. Foto: Hilke Maunder

Lifestyle & Lebenslust

Auf der großen Holzterrasse mit ihren kunterbunten Femob-Sesseln und Liegestühle fällt die Skipause bei vielen oft länger aus als geplant. Zu schön ist es dort, in der Sonne zu liegen, im Internet zu surfen – oder die andren beim Skilaufen am Hang zu beobachten.

Elf Schneekanonen sorgen dort dafür, dass das winterliche Weiße auch bei ungünstiger Witterung von Dezember bis April perfekt ist. Nach dem Skitag  verwandelt sich die Terrasse in einen Dancefloor. Après-Ski zum Abhotten direkt an der Piste.

Szenig: das Skigebiet Cirque de Lys oberhalb von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Wellness ganz stylisch

Wo einst die Kinder therapiert wurde, residiert heute das Wellnesszentrum von Cauterets. Auch hier staune ich: Wände aus strahlend weißen Flusskieseln, grüne Jadefußböden, trendigen Umkleidekabinen in Weiß und Lindgrün, Thermalwasser drinnen wie draußen.

Die Wellnesstherme von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Ganz schön stylisch und schick sind die Bains du Rocher, und viel moderner, als die klassische Fassade vermuten lässt. Der alte Badekomplex ist heute für Kuranwendungen reserviert. Besonders erfolgreich werden dort mit stark schwefelhaltigem Thermalwasser Atemwegserkrankungen von Kindern geheilt.

Das Kurbad von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Ritual nach dem Bad: ein Bonbon

Um den schlechten Geschmack, der nach einem solchen Bad den Gaumen belegt, zu vertreiben, werden damals wie heute Berlingots gelutscht.  Sechs Bonbonkochereien fertigen die kunterbunten Bonbons noch heute vor Ort. Das Schönste: Ihr könnt dabei zusehen!

Francis Aguillon bei der Berlingots-Herstellung. Foto: Hilke Maunder

In der Confiserie A La Reine Margot fertigt Francis Aguillon die Drops nach altem Rezept. Im Kupferkessel werden Wasser, Zucker, Sirup und Glukose bei 150 Grad so lang erhitzt, bis zähflüssiges Karamell entsteht.

Aus 35 Aromen sucht Aguillon den gewünschten Geschmack, rollt die heiße Masse auf einer Marmorplatte aus, zieht sie schnell zu einer langen Wurst und schiebt sie durch eine Berlingotière.

Sie hackt die süße Schlange in kleine Würfel. 80 Kilo Bonbons entstehen so täglich. Ob sie schmecken? Aguillon streicht sich über seinen Leib: „Goutez – probieren Sie!“

In der Confiserie Marinette könnt ihr Eric Millet zusehen. Monsieur hatte zuvor in der Hotellerie gearbeitet, ehe er sein Herz an die bunten Berlingots verlor.

Berlingots, hausgemacht von Eric Millet. Foto: Hilke Maunder

So bummle ich nach dem Skitag noch ein wenig durch den Urlaubsort, der auf wunderbare Weise Stadtleben und Naturerlebnis, Ski und Spa, Ruhe und Abwechslung miteinander verbindet – und das ganz charmant, urfranzösisch. Und dabei oft Überraschendes offenbart. So wie die Villa der Prinzessin Galitzine, die sie als slawisch inspiriertes Chalet im Jahr 1840 an der Avenue Mamelon Vert erbauen ließ – in Blau!

Wellness fürs Auge und die Sinne: die Bienenprodukte. Foto: Hilke Maunder

Oder, nur wenige Schritte weiter, der Pavillon des Abeilles, in dem sich alles um die Biene und ihre gesundheitsfördernden Produkte dreht. Im Sommer nehmen euch die Imker zu ihren Bienenkörben in Cambasque mit, das ganze Jahr hindurch könnt ihr dort Gewürzbrote backen, echte Wachskerzen ziehen und verzieren oder eine Honigmassage genießen.

Firmengründerin Catherine Ballot-Flurin war 1977 eine Pionierin. Bereits damals stellt die Imkerin ihre Arbeit mit den Bienen auf bio um, entwickelte Anwendungen und Produkte und warb für die Vorzüge der Apitherapie. Hier könnt ihr es nachlesen.

In der Markthalle von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Noch mehr Biobauern und lokale Produzenten findet ihr im Schatten des Rathauses, wo sie in der kleinen, feinen Markthalle ihre Stände aufgestellt habe und verkaufen, was die nahen Berge liefern: köstlichen Käse, herrliche Hartwürste, Hochgebirgshonig, Konfitüre aus wilden Beeren oder Holzarbeiten, allesamt sehr schöne Souvenirs!

100 % lokal: die Charcuterie in der Markthalle von Cauterets. Foto: Hilke Maunder

Cauterets: meine Reisetipps

Hinkommen

Auto

Auf der A64 bis Tarbes, Abfahrt  Lourdes, dann auf der D 821  via Argelès-Gazost bis nach Cauterets. Achtung: sehr viele Blitzer!

Bahn

Die SNCF bringt euch bis nach Lourdes; von dort verkehrt der Skibus bis nach Cauterets.

Flug

Nächste Flughäfen sind Tarbes-Lourdes-Pyrénées (40 Minuten) und  Pau-Pyrénées (75 Minuten).

Ansehen

Musée 1900

Was ab 1850 in Mode war, hat Max Courtade (zusammengetragen. Mehr als 20 Jahre lang durchstöberte der Architekt Dachböden und Archive, Flohmärkte und Nachlässe nach authentischen Kostümen für sein „Musée 1900“. Seine private Sammlung könnt ihr heute im hochherrschaftlichen Ambiente des einstigen Grand Hôtel d’Angleterre besichtigen: Ballroben und Badekleider, Reisemäntel und Reifröcke.

Historische Werkstätten lassen altes Handwerk wieder aufleben; aufwendig gestalteten Dioramen mit Lichteffekten und animierter Tierwelt einen Tag im Gebirge erleben. Wie sich die damalige Gesellschaft amüsierte, zeigt das letzte Objekt des Rundgangs: ein riesiger Zerrspiegel. Figur und Form sind dort – perdu.
• Résidence d’Angleterre, Boulevard Latapie-Flurin, Cauterets, Tel. 05 62 92 02 02, www.tourisme-hautes-pyrenees.com

Schlemmen & genießen

L’Abri du Benques

Seit Vater Jean-Marc wurde von den Schlemmerbibeln gelobt, und auch Julien Canton nach Lehrjahren bei Cousseau, Georges Blanc und Michel Sarran bereits erste Auszeichnungen. Als er mit 23 Jahren 2009 sein Lokal eröffnete, gab es gleich den Bib Gourmand. Inzwischen ist auch Gault-Millau voller Lobes für den Jungkoch.
• Route de la Raillère, außerhalb an der D 920, Abzweig beim ehemaligen Thermenkomplex von Griffon, Tel. 05 62 92 50 15, www.benques.com

Beliebt: die Skibar Le Joil Bois. Foto: Hilke Maunder

Skibar Le bois joli

Einfach gut, da grundehrlich – in der Küche wie bei Ambiente und Service. Hier trifft man sich zum Après-Ski!
• 1, Place Maréchal Foch, Tel. 06 48 40 26 17, www.hotel-leboisjoli.com

Ô Regent

Einheimische wie Gäste speisen  gerne in diesem Hotelrestaurant. Die  Atmosphäre ist gesellig, die Küche gut, und bei gutem Wetter ist die Terrasse bis auf den letzten Platz besetzt.
• 5, place Maréchal Foch, Tel. 05 62 92 50 10, www.facebook.com/oregent

La Ferme Basque

Die herzhafte Bergküche des Baskenlandes – hier könnt ihr Garbure, Pitchoune oder das  Menu découverte genießen! Wer selber kochen möchte, besucht den Hofladen der Auberge von 1928 oder ordert online.
• Route du Cambasque, 65110 Cauterets, Tel. 05 62 92 54 32, www.fermebasque.com

Shopping & Souvenirs

Poncho La Carde

Aus Wolle des Pays de Toy wird in Esquièze-Sère bei Luz-Saint-Sauveur noch der traditionelle Pyrenäen-Poncho handgefertigt von der Familie Lacarde.
www.lacarde-pyrénées.com

Berlingots

Die Kultbonbons von Cauterets fertigen sechs Bonbonkochereien. Diese haben ihre Läden im Zentrum.

A la Reine Margot, Avenue du Mamelon-Vert, F – 65110  Cauterets, Tel. 05 62 92 58 67, www.berlingots-cauterets.com

Confiserie Marinette, 6, avenue du Marmelon vert, F – 65110 Cauterets, Tel. 05 62 40 43 81, http://cauterets-berlingot-marinette.com

Aux Délices, Place Clemenceau, Tel. 05 62 92 07 08

• L’Ourson,Place Clemenceau, Tel. 05 62 92 51 12

Veranstaltungen

Januar

N’Py Cup (Freestyle-Skiwettwerb, Live-Konzerte), Trail Blanc (Volkslauf im Schnee)

Februar

Festival Garosnow (Musikfestival im Schnee)

In der Nähe

Die rauschenden Kaskaden der Pont d’Espagne

Schneeschuhwandern im Cirque de Gavarnie

Schlafen

Madame Bernadette vom Hôtel Le Lion d’Or verwöhnt ihre Gäste. Foto: Hilke Maunder

Hôtel Le Lion d’Or*

Ideal zwischen Thermen und Innenstadt gelegen, verwöhnt das Dreisternehaus in einer ruhigen Gasse seit 1850 die Gäste – mit 18 geräumigen Zimmern, die Nostalgie, Charme und Komfort perfekt vereinen, einer köstlichen Traditionsküche und einem herzlichen, persönlichen und doch zurückhaltenden Empfang, wie man ihn selten in Hotels erlebt. Madame Bernadette, Sie waren wunderbar! Praktisch: der zweite Ausgang gegenüber von den Thermen.
• 12, Rue Richelieu, 65110 Cauterets, Tel. 05 62 92 52 87, www.hotel-cauterets.fr

Komfortable Nostalgie: ein Gästezimmer des Hôtel Le Lion d’Or. Foto: Hilke Maunder
So sieht ein Standard-Gästezimmer im Hôtel Le Lion d’Or aus. Foto: Hilke Maunder

L’Astérides Sacca

Zum Winter 2016/17 gab es neue, breitere Betten für die 51 Zimmer des komfortablen Familienhotels im Herzen von Cauterets: adé 1.40 m, bienvenue 1.60 m im Doppelbett und 1 m beim Einzelbett.
• 9/11 boulevard Latapie Flurin, 65110 Cauterets, Tel. 05 62 92 50 02, www.asterides-sacca.com

Auf meiner Wunschliste

Eine Nacht auf dem Pic du Midi: Sterne gucken und auf der Bergspitze schlafen – das muss wundervoll sein!
http://picdumidi.com

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Der Reiseführer: Midi-Pyrénées*

Annette Meiser, die u.a. die ers­te müll­frei­e Schu­le Deutsch­lands mitbegründete, hat in Midi-Pyrénées ihre Wahlheimat. Dort lebt und arbeitet sie seit vielen Jahren und bietet erdgeschichtliche und kulturhistorische Wanderreisen an. Ihre Expertise hat sie auf 432 Seiten zwischen die Buchdeckel eines Reiseführers gepackt. Ihr erstes Buch stellt eine Ecke Frankreichs ausführlich vor, die in klassischen Südfrankreich-Führern stets zu kurz kommt.

Für mich ist es der beste Reiseführer auf Deutsch für alle, die individuell unterwegs sind – sehr gut gefallen mir die eingestreuten, oftmals überraschenden oder kaum bekannte Infos. Wie zum einzigen Dorf Frankreichs, das sich in zwei Départements befindet: Saint-Santin liegt genau auf der Grenze von Aveyron und Cantal. Wer mag, kann den Band hier * direkt online bestellen.

Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreich* habe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

Das Kapitel „Im Trend“ verrät, was es Neues zu erleben gibt im Hexagon: vom Skijöring in den Skigebieten bis zum Übernachten im Baumhaushotel. Alle Hintergrundinformationen zu Frankreich und seinen Menschen findet ihr unter Fakten, Menschen & News.

Es folgen: Tipps für Bars und Boutiquen, Erlebnissen für  Familien, Paare oder Alleinreisende. Wer mag, kann ihn hier* direkt bestellen.

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Cauterets: Aus dem Kurort schwebt die Gondel zum Skigebiet. Foto: Hilke Maunder

 

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