Corona in Frankreich: die zweite Welle

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Update 21. September

• In den letzten 24 Stunden gab es  10.569 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie beträgt jetzt 31.585  Menschen. Innerhalb von 24 Stunden gab es 12 coronabedingte Todesfälle.

• 20-39-Jährige sowie Senioren 75+ sind am stärksten betroffen von Neuinfektionen.

• Das Robert-Koch-Institut hat in Frankreich am 16.9. auch Hauts-de-France und La Réunion als Risikogebiete eingestuft. Insgesamt sind es jetzt:

  • Paris
  • •Hauts-de-France
  • Provence-Alpes-Côtes d’Azur
  • Occitanie
  • Nouvelle-Aquitaine
  • Auvergne-Rhone-Alpes
  • Korsika

In Übersee

  • Französisch-Guyana (seit 21. August)
  • Guadeloupe (seit 26. August)
  • St-Martin (seit 26. August)
  • La Réunion (seit 16. September)

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

• Die Schweiz hat neun französische Großstadtregionen, darunter die Île-de-France mit Paris und die Provence-Alpes-Côte-d’Azur, sowie zahlreiche französische Überseegebiete als Hochrisikogebiete eingestuft. Reiserückkehrer müssen eine 10-tägige Quarantäne einhalten.

• In allen Groß- und Mittelstädten sowie vor Kindergärten und Schulen besteht Maskenpflicht, ebenso in vielen kleinen Kommunen und an touristischen Destinationen. Die Übersicht: www.francetvinfo.fr


Frankreich erlebt seit Mitte August ein rasant fortschreitendes Aufflammen der Pandemie. Das Virus breitet sich derzeit vor allem unter den 20-39 Jährigen aus. Daher stieg zunächst die Zahl der Infizierten rasant, nicht aber die Zahl der Todesfälle.

Inzwischen ist das Virus auch wieder in den französischen Altersheimen (EHPAD) angekommen, wo es in der ersten Welle stark grassierte.

In Ergänzung zu bereits bestehenden Altersbeschwerden oder Krankheiten hatte es dort die alten Menschen infiziert und ihr Leben verkürzt. Betroffen sind vor allem Menschen jenseits der 75 Jahre.

Inzidenzrate steigt

Gesundheitsminister Olivier Véran sagte am 17. September vor Journalisten: „Die Epidemie ist wieder sehr aktiv im Land. Alle Indikatoren zeigen ein Fortschreiten der Epidemie an.“ Vor allem die Inzidenzrate, die die neuen Kontaminationen pro Woche zählt, steige ständig, so Véran.

Sie betrug am 17. September 83 Fälle pro 100 000 Einwohner, verglichen mit 40 Ende August, 25 Mitte August und 10 Ende Juli.

Ein weiterer Schlüsselindikator ist der R-Faktor. Er liegt jetzt bei 1,19. Auf dem Höhepunkt der Epidemie im Frühjahr lag er bei 3, so Véran.

Aktuelle Virus-Situation

Die Virus-Situation stellt eine Karte mit mehreren Teilkarten vor. Départements, in denen die Lage gut ist, sind grün markiert.

Rot signalisiert: starke Virusverbreitung und steigende Fallzahlen. 42 neue Departements sind seit 11. September rot eingestuft. Frankreich hat 104 Departements, davon fünf in Übersee.

Virus-Zirkulation, 19.9.

Rote Départements

In insgesamt 42 Departement war am 11. September 2020 die Inzidenzrate das Niveau von 50 Fällen pro 100.000 Menschen überschritten. Quelle: https://solidarites-sante.gouv.fr

Betroffen sind:

Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Loiret, Côte d’Or, Seine-Maritime, Nord, Pas-de-Calais, Bas-Rhin, Sarthe, Maine-et-Loire, Loire-Atlantique, Ille-et-Vilaine, Gironde, Pyrénées-Atlantiques, Hérault, Haute-Garonne, Gard, Tarn-et-Garonne, Pyrénées-Orientales, Aude, Rhône, Ain, Puy-de-Dôme, Loire, Isère, Alpes-Maritimes, Bouches-du-Rhône, Var, Vaucluse, Corse-du-Sud, Haute-Corse, Guadeloupe, Martinique, La Réunion.

DOM-TOM

• Guadeloupe
• Martinique
• La Réunion

Französisch-Guyana und Mayotte sind violett klassizifiziert. Sie sind „territoires en état d’urgence sanitaire“ und können nicht touristisch bereist werden.

Stand: 18.9.

Die Pandemie in Frankreich: die Karte

Die Zahlen haben Ende August wieder das Niveau von März 2020 erreicht. Am 27. August hatten sich innerhalb von 24 Stunden 6111 Menschen infiziert. Mehr neue Fälle hatte Frankreich nur am 31. März 2020 erlebt.

Wie und wo sich das Virus verbreitet, verrät eine tagesaktuelle Karte, die ich auch unten bei den Infos verlinkt habe. Dort könnt ihr auch gezielt nach der Situation in den einzelnen Départements suchen.

Eine zweite Karte findet ihr bei Santé France: www.santepubliquefrance.fr

Da das Robert-Koch-Institut und Santé France die Covid19-Daten unterschiedlich erheben und präsentieren, empfehle ich euch einen Blick auf die Datenbank der Europäische Union.

Für die globale Übersicht haben Wissenschaft und IT die Daten bereinigt und eine gemeinsameDatenbasis geschaffen. Sie ist nicht ganz so differenziert wird die nationalstaatlichen Übersichten, erlaubt aber einen tragfahigeren Vergleich. Ihr findet sie unter: https://qap.ecdc.europa.eu/public/extensions/COVID-19/COVID-19.html

DOM-TOM

Das Robert-Koch-Institut  hat St-Martin, Guadeloupe und La Réunion als Risikogebiete eingestuft. Auf Martinique sind jetzt alle Reisenden verpflichtet, nicht nur bei Ankunft, sondern auch sieben Tage nach Ankunft einen weiteren PCR-Test machen zu lassen. Allen, die kürzlich auf St-Martin waren, wird dringend empfohlen, sich testen zu lassen.

Touristische Reisen ohne wichtigen sonstigen Reisegrund nach  Französisch-Guyana, Mayotte, Neu-Kaledonien sowie Wallis und Futuna sind nicht möglich.

Deutlich sichtbar: der Hinweis auf Maskenpflicht an der Métrostation Jean-Jaurès in Toulouse. Foto: Hilke Maunder

Maskenpflicht

Öffentliche Verkehrsmittel

Seit 11. Mai 2020 gilt bereits in ganz Frankreich eine Maskenpflicht in Verkehrsmitteln. Die Maskenpflicht gilt für alle, die älter als 11 Jahre sind. Sie ist Pflicht in allen Transportunternehmen, Taxis und Fahrdienste eingeschlossen.

In geschlossenen Räumen

Seit Montag, 20. Juli 2020, gilt eine Maskenpflicht auch für alle geschlossenen öffentlichen Räume, sprich Kino, Theater, Supermarkt, Museum, Schulen etc.

Die Maskenpflicht gilt auch für halb offene Räume, zum Beispiel überdachte Markthallen oder Sportstätten mit Wetterschutzüberdachung.

Am Arbeitsplatz

Ab 1. September besteht generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz. Ausgenommen sind Einzelarbeitsplätze, sofern Unternehmen nicht Hausregeln einführen mit Maskenpflicht.

In der Schule

Für Schüler ab 11 Jahren gilt am Collège und Lycée ab 1. September Maskenpflicht. Die Lehrkräfte aller Schulformen tragen Masken bereits.

Angers zu Coronazeiten: Wo Maskenpflicht besteht, ist deutlich markiert. Foto: Hilke Maunder

Unter freiem Himmel

Seit 28. Juli 2020 haben die Präfekten der Départements das Recht, nach eigenem Ermessen über eine Maskenpflicht unter freiem Himmel zu entscheiden.

Jeder Ort kann genau die Zonen definieren, wo ihr die Masken tragen müsst. Mal sind es Häfen, Fußgängerzonen und belebte Plätze in der Innenstadt, mal sind es Uferpromenaden. Oder ist es sogar der Strand.

Wo im öffentlichen Raum in Frankreichs Städten Maskenpflicht gilt, sehr ihr hier. Ihr könnt auf der Karte nach einzelnen Orten suchen und mehr über dortige Maskenpflicht-Zonen erfahren.

Mal gilt die Tragepflicht nur tagsüber, mal nur nachts, anderenorts rund um die Uhr.

Bußgeld & Freiheitsstrafe

Beim Erstverstoß  ist ein Bußgeld von 135 Euro zu zahlen. Masken aus Prinzip nicht zu tragen, kann für Wiederholungstäter sehr teuer werden.

Beim zweiten Verstoß steigt das Bußgeld auf 1.500 Euro. 3.750 Euro sowie eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten riskiert ihr, wenn ihr zum dritten Mal ohne Maske erwischt werdet.

Welche Masken?

Alle Masken, ob handgefertigt oder gekauft, müssen dem Standard AFNOR Spec S76-001 entsprechen. AFNOR ist das französische Pendant zum deutschen DIN-Institut.

Beim Fliegen müsst ihr eine chirurgische Maske tragen. Im Alltag sind Textilmasken und auch selbst genähte Masken möglich.

Auf dieser Webseite stellt AFNOR die Masken vor. Dort könnt ihr auch sehen, wie ihr sie euch selbst anfertigen könnt. Ein staatliches Qualitätssiegel zeigt, wie häufig ihr die Masken nutzen und waschen könnt. Erhältlich sind neben Einweg-Masken auch Masken, die bis zu 50 Mal gewaschen werden können.

Maskenmüll-Bußgeld

Frankreich hat zunehmend ein Masken-Müllproblem. Wer eine Maske einfach fortwirft auf die Straße und nicht im Müll entsorgt, zahlt ein erhöhtes Bußgeld von 135 Euro, wenn er dabei erwischt wird.

Gehen auch Gesichtsvisiere?

Visiere oder Gesichtsschutzschilde sind keine Atemschutzgeräte, sondern Augen- und Gesichtsschutzgeräte, heißt es auf der Seite des französischen Nationalinstituts für Forschung und Sicherheit (INRS).

Es erklärt: Sie schützen ihre Träger vor den Tröpfchen, die ausgestoßen werden, wenn jemand vor ihnen hustet oder niest, aber nicht vor Schwebeteilchen. Die Visiere haben daher nicht die Wirksamkeit einer Atemschutzmaske.

Auf dieser staatlichen Seite findet ihr alle offiziellen Infos zur Maskenpflicht sowie Fragen und Antworten zum Thema: www.gouvernement.fr/info-coronavirus/masques-grand-public.

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701 Kommentare

  1. Guten Morgen liebe Hilke,
    im Departement 66 würde ich auch gerne leben. Da haben Sie sich (oder Du) eine schöne Heimat ausgesucht. Wir waren in den vergangenen Jahre schon oft in Le Bacares und wollen am 10.10.2020 nach Gruissan. Leider ist Frankreich im Moment wirklich Corona gebeutelt. Meine Tendenz geht derzeit dazu trotzdem zu reisen. Wir haben ein Haus zur Alleinnutzung gemietet und sind ziemlich autark.

    Ich frage mich jedoch, wie das Leben bzw. ein Urlaub im Moment aussieht?
    Kann man z.B zu den Orgues d‘ Ill sur Tete oder in die Grotte des Canalettes?
    Ist ein Besuch in Collioure möglich?
    Gibt es eine Einschränkung, wie viele Personen in einem Auto gemeinsam fahren dürfen, wenn sie nicht in einem Haushalt leben?

    Bitte entschuldige die vielen Fragen.

    Deine Seite ist klasse. Ich werde jetzt auch gleich eine kleine Untersützung tätigen. Danke für diese tolle Seite und Dein Engagement.

    Liebe Grüße
    Sibylle

    • Liebe Sibylle, reisen Sie ruhig, wenn Ihr Arbeitgeber Reisen in Risikogebieten gestattet. Hier vor Ort ist Nachsaison, und vieles recht entspannt. Auflagen im privaten Auto gibt es nicht. Die Sehenswürdigkeiten sind größtenteils geöffnet, überall besteht Maskenpflicht dort. Wenn Sie große Orte und Hotspots meiden, ist das Infektionsrisiko kaum höher als anderenorts. Schönen Urlaub & bleiben Sie gesund! Hilke

  2. Wer mit dem Zug verreist, kann sich übrigens entspannen, was die Risikogebiet-Auflagen angeht: Mein Mann und meine Tochter sind heute aus der Normandie über Paris zurückgekommen – und niemand wollte irgendein Formular, einen Test oder sonst irgendetwas von ihnen sehen. Auch nicht die Polizisten, die durch den Zug gingen. Übrigens waren sowohl der NOMAD als auch der TGV fast leer … die Ansteckungsgefahr dürfte also im Zug genauso gering gewesen sein wie im restlichen (Ferienhaus- und Strand-)Urlaub.

  3. Hallo,erst einmal vielen Dank für die Seite. Ist wirklich sehr informativ. Wir sind zur Zeit in der Vendée (Brétignolles-sur-mer) und ehrlich gesagt bin ich geschockt, wie leichtsinnig hier mit dem Thema Corona umgegangen wird. Maskenpflicht okay. Auf Mindestabstand eird hingewiesen. Aber es hält sich keiner daran. An den Supermarktkassen wird es besonders sinnlos wenn auch noch zwei Kassen nebeneinander offen sind, so dass man nicht einmal 20 cm Abstand einhalten kann. Als ich Kunden hinter mir auf den Mindestabstand aufmerksam gemacht habe gab es nur blöde Kommentare. So wird das nichts!

    • Das überrascht uns sehr. Wir waren Ende Juni/ erste Julihälfte in Bretignolles sur mer und alles war vorbildlich. In Restaurants, auf den Märkten, in den Bars und natürlich im Super U :Maske, Abstand . Im Super U gab es einen Menschen, der sehr freundlich aber konsequent auf die einzuhaltenden Regeln hinwies und für die Einhaltung sorgte. Wer diskutieren wollte oder sich weigerte durfte den Laden verlassen. Für Deutsche ist der Mindestabstand von 1m gewöhnungsbedürftig, aber so sind halt die Regeln. Wir haben uns sicher gefühlt

    • Hallo Birgit,
      wer gestern beispielsweise in Frankfurt am Main unterwegs war, hat ähnliches erlebt. Schreibe dies nur, damit aus deiner Beobachtung nicht fälschlicherweise etwas geschlussfolgert wird wie „die Franzosen sind leichtsinnig“ und „die Deutschen sind verantwortungsbewusst“.
      Grüße
      Valentin

  4. Hallo Hilke, danke für die tolle Seite und die vielen Informationen. Meine Frau und ich wollten Mitte Oktober für ein paar Tage nach Wimereux in ein Ferienhaus fahren, einfach nur entspannen und mal Zeit haben um ein Buch zu lesen, gut zu essen und die Seele baumeln lassen. Nun sind wir verunsichert ob wir fahren sollen. Obwohl auf der anderen Seite, was unseren Beruf angeht, da scheint von Seiten der Regierungen Corona kein Thema zu sein. Meine Frau und ich fahren LKW, waren im Lockdown in Italien und Spanien. Toiletten ? Duschen ? offene Restaurants ? waren über Wochen geschlossen. Ab und an gab es ein Dixiklo, ohne Desinfektion und ohne die Möglichkeit des Hände waschen. Da haben wir doch lieber die Natur bevorzugt. Das es für unseren Beruf kaum Annerkennung gibt, sind wir gewohnt, aber wir lieben unsere Arbeit. Getestet wurden wir noch nie, warum auch ? Die Gesellschaft muss ja versorgt werden. Nun ja,wir haben noch etwas Zeit, bis wir uns entscheiden müssen,ob wir nch Wimereux fahren. Wünsche allen alles Gute, viele Grüße von Josef, der heute Nacht auf dem Großmarkt Rungis in Paris ausladen muss.

    • Hallo Josef,
      aus Ihren Worten klingt heraus, das Sie auf sich aufpassen und mit schwierigen Situationen umgehen können. Fahren Sie an die Opalküste – sie liegt zwar in Nordfrankreich, aber die Einstufung als Risikogebiet betrifft besonders den Großraum Lille. Falls arbeitsrechtlich nichts dagegen spricht, schönen Urlaub dort! An der Opalküste sind Sie sicherer als in Würzburg oder Bielefeld… zumindest den Infektionszahlen nach. Alles Gute und Grüße nach Rungis! Den Großmarkt würde ich ja zu gerne mal kennenlernen! Hilke

      • Hallo Hilke, danke für das Kompliment ! Vielen Dank, ich werde auf jeden Fall von unserem Urlaub berichten, wenn wir wieder zuhause sind !
        Eine Frage habe ich noch: Als LKW Fahrer muss ich immer die Selbstauskunft bei dre Einreise nach Frankreich mitführen – auch wenn ich noch nie danach gefragt wurde. Muss ich diese Auskunft auch mitführen, wenn ich mit dem PKW nach Frankreich einreisen möchte? Wenn ich wieder zuhause bin, werde ich Ihnen eine Spende zukommen lassen, ich finde es toll, welche Mühe Sie sich mit dieser Seite geben, nicht nur in Bezug auf Corona.
        Ja, Rungis ist eine kleine Welt für sich ….
        Viele herzliche Grüße und bleiben Sie gesund, Josef

  5. Guten Morgen, vielen Dank erst einmal für diese superinformative Seite und die vielen Informationen die ich aus den ganzen Kommentaren gezogen habe.
    Wir befinden uns aktuell in der Nähe von Saint-Privat in einem Ferienhaus. Wir haben uns via Internet für einen Test in Lodeve angemeldet. Soweit alles unkompliziert ABER Ergebnis wird erst in 7 Tagen zur Verfügung gestellt UND unser hessisches Gesundheitsamt hat mitgeteilt, dass nur Ergebnisse in deutsch oder englisch akzeptiert würden. Also haben wir wieder abgesagt. Wir lösen das Testproblem jetzt wie folgt: wir fahren einen Tag früher zurück. Lassen uns am Frankfurter Flughafen für 59 EUR testen und haben das Ergebnis innerhalb 12h vorliegen. Und starten dann ganz entspannt wieder am Montag auf Arbeit.
    Die Kosten verbuchen wir unter „Verzicht auf leckere französische Restaurants“ (leider).

    • Erst einmal vielen Dank für die tolle Internetseite. Wir waren 14 Tage im Dep. Aude. Für die Rückreise wollten wir uns in Lézignan le Corbières testen lassen. Die Testergebnisse gibt es leider nur in französischer Sprache. Für Deutschland nicht wirklich nutzbar. Nun lassen wir uns bei Wiedereinreise an der Autobahn testen. Die Gegend hier ist ziemlich ruhig und ab von den Touristenzentren. Bis auf die Jugendlichen (ist in D ja auch so) geht man hier vernünftig mit COVID um. In der Nachsaison ist es herrlich leer.🙂 Bleibt alle gesund und Danke Hilke!

  6. Liebe Hilke,
    erst einmal chapeau für diese tolle Webseite, die ich nicht nur wegen der aktuellen Infos zu Corona sehr zu schätzen gelernt habe.
    Ich verfolge das Geschehen sehr aufmerksam und bin inzwischen relativ ratlos. Grund: Wir wollen am 3.10. für eine Woche nach Gruissan, Departement Aude reisen und dort eine Ferienwohnung nutzen. Gebucht haben wir, als das Geschehen im Sommer rückläufig war. Den kostenlosen Stornotermin haben wir vertreichen lassen, weil wir die Hoffnung nicht begraben wollten. Nun sieht es aber langsam so aus, dass die Zahlen kaum weniger werden und die Reisewarnung auch während unserer Reisezeit aufrecht erhalten bleibt. Wir haben keine Angst vor Ansteckung, weil wir nicht vorhaben größere Städte oder Menschenansammlungen zu besuchen. Aber vom Arbeitgeber her (öffentlicher Dienst bzw. Beamter im Schuldienst) werden Reisen in Risikogebiete kaum geduldet – ein entsprechender Erlass liegt vor. Gibt es hier irgendjemand im Forum, der uns einen Tipp geben kann, wie wir verfahren können? Der Vermieter hat uns einen 50% Stornopreis bis diesen Samstag in Aussicht gestellt. Allerdings finde ich beim RKI und beim Auswärtigen Amt die Aussage, dass reisen kostenlos stornierbar seien, wenn es um eine Reise in ein Risikogebiet geht?
    Bin gerade echt verunsichert, welchen weg ich gehen soll und wäre wirklich für Ratschläge ungeheur dankbar!!
    LG

    • Lieber Volker,
      danke für Deine Info, dass Reisen von bestimmten Arbeitgebern – wie beim Schuldienst – nicht geduldet werden und es dazu einen entsprechenden Erlass gibt.
      Zur eventuellen Stornierung:
      Deutsches Recht gibt nur bei einer Buchung bei einem deutschen Anbieter. Und dort ist nur für Pauschalreisen, nicht aber für individuell gebuchte Reisen, es rechtlich so geregelt:
      • kostenfreier Rücktritt (Stornierung) der gesamten Reise bei kurz bevorstehenden Pauschalreisen ins Ausland bei Ländern mit Reisewarnung .
      • Rückzahlung des Reisepreises.
      • Du musst nicht nicht mit Gutschein oder Umbuchung zufriedengeben.
      Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/aktuelle-meldungen/reise-mobilitaet/unterwegs-sein/weltweite-coronareisewarnungen-was-heisst-das-fuer-urlauber-43991

      Anders ist die Rechtslage, wenn Du direkt bei einem Anbieter im Ausland gebucht haben. Dann gilt das dortige Recht. Für Frankreich habe ich dazu diese Quelle gefunden: deutschen gelten.
      https://www.service-public.fr/particuliers/actualites/A13965

      Auch dort deckt das Recht auf Erstattung leider nur Pauschalreisen ab. Bei Individualreisen gibt das Kleingedruckte des jeweiligen Anbieters.

      Nun sind beide Länder ja EU-Mitglied, und da gilt zudem noch das Europa-Recht; das nationale Recht hat bei Deiner Frage aber Vorrang. Aber diese Seite der EU geht sehr gut auf die Stornierungsfrage bei individuellen Buchungen ein, schau sie Dir einmal als erstes an:
      https://ec.europa.eu/info/live-work-travel-eu/consumers/resolve-your-consumer-complaint/european-consumer-centres-network-ecc-net/faq-cancellations-individually-booked-accommodations-car-rental-and-events-due-covid-19_de

      Ich befürchte, mehr als 50 Prozent, wie angeboten vom Vermieter, werdet ihr wohl kaum erhalten können. In Gruissan ist inzwischen Nachsaison, es ist nicht mehr überlaufen. Es gilt Maskenpflicht im Ort, am Strand ist Anstand halten leicht geworden.
      Alles Gute! Hilke

      • Liebe Hilke,

        100000Dank für die ausführliche Antwort und die hilfreichen Links. Ich hab nun nochmals Kontak mit dem Vermieter aufgenommen, nachdem ich mich noch weiter auf den genannten Seiten informiert habe. Ich bin gespannt, sehe es aber leider so wie du, dass ich wohl Lehrgeld in Sachen Individualbuchung zahlen muss. Wirklich schade, zumal es ja auf die Besitzer von Ferienwohnungen zurückfällt, wenn dort weniger Menschen buchen, weil für Kunden die Sicherheit im Ernstfall nicht in gleicher Weise gegeben ist, wie bei den Pauschalanbietern.
        Ich kann gerne wieder berichten, wie sich die Sache entwickelt…
        Viele Grüße
        Volker

      • Hallo Christian,

        das ist momentan auch mein Plan. Ich habe den Vermieter per Mail diesbezüglich kontaktiert und eine Umbuchung auf zunächst unbestimmten Zeitpunkt vorgeschlagen. Leider reagiert er nicht und eine Telefonnummer liegt mir nicht vor. Es bleibt spannend!!

  7. Hallo Hilke,
    wir sind heil wieder da von der Atlantikküste und ich bin froh zu sehen, dass es den Blog auch noch gibt. Er war ziemlich still für eine Weile und ich habe mir schon Sorgen gemacht.
    Eine kleine Spende für all Deine Mühen ist auch überwiesen.
    So, hier kurz zu unseren Erfahrungen.
    Wir hatten einen tollen Urlaub, sowohl im (tiefroten) Loiret, auf der Ile d’oleron und beim Zwischenstop in Chalons en Champagne auf der Heimreise.
    In Sully-sur-Loire haben wir ein vorbildliches Hotel gefunden, die nehmen Corona wirklich ernst. Bei Bedarf kann ich die Addresse weitergeben. Das Örtchen ist ansonsten so klein, alle tragen Masken in den Geschäften und Restaurants, es war okay. Oleron und Charentes Maritimes sind ja kein Risikogebiet per se. Aber am 9 September hat uns das AA doch erwischt mit der Warnung für Nouvelle Aquitaine. Unser Concierge hat angerufen, all die anderen Deutschen würden panikartig die Insel verlassen, weil sie 48 Stunden Karenzzeit zum Heimfahren hätten. Da hat der Gute wohl was falsch verstanden… Ich nehme an, die haben sich vor Ort testen lassen. Dazu hatten wir keine Lust. Wir haben uns stattdessen beim Centogene TestCenter am Frankfurter Flughafen registriert und sind da am 13, dem Tag der Rückreise hin. Die Tests sind für Reiserückkehrer kostenlos – und, um dies vorwegzunehmen – die (negativen) Ergebnisse waren innerhalb von 24 (22) Stunden da! Hier ist mal der Link https://www.centogene.com/covid-19/test-centers/frankfurt-airport.html Abgesehen davon macht Centogene Rachenabstriche, nicht die Nasentests. Die sind wohl nicht so dolle… Den Medien entnehme ich, dass ab Oktober in der Tat eine neue Regelung gelten soll, nach der man erstmal 5 Tage in Quarantäne und dann erst zum Testcenter geht. Das macht ehrlich gesagt virustechnisch mehr Sinn. Wir arbeiten beide nicht mehr, deswegen konnten wir das Ganze relativ gelassen hinnehmen. Wir haben das Auto mit leckerem Essen und Wein vollgeladen und sind dann gemütlich nach Hause und haben nach dem Testen die Tür zugemacht. Die Franzosen vor Ort sind eigentlich sehr gut mit der Sache umgegangen, aber ich sehe zwei Probleme a) der Abstand ist oft zu gering und b) es gibt kein „track und trace“ in den Restaurants. Wenn irgendjemand ohne Maske rumgelaufen ist waren es meistens Jugendliche mit Bierflasche in der Hand, küsschen hier, küsschen da. Das erschien mir schon problematisch. Bedroht gefühlt haben wir uns aber nicht. Idioten allen Alters gibt es überall. Die überwiegende Mehrheit versucht wie unsere Concierge „vivre avec le virus“.
    Im eigenen Auto, im Ferienhaus, auf Abstand im Supermarkt, und Essen im Restaurant nur Mittags ging prima. Dafür hatten wir endlose Strände, den Himmel übr uns und frische Austern auf dem Teller. Oleron ist sooooo schön. Vielen Dank für all Deine Tips, das hat uns sehr geholfen!

  8. Hallo zusammen, wir werden uns ab dem kommenden Wochenende für drei Wochen in einem Ferienhaus in Prades sur Vernazobre, das ist in der Nähe von Beziers, aufhalten. Kann mir bitte zufällig jemand sagen, wo wir uns in einem Umkreis von bis zu 50 KM testen lassen können? Gibt es irgendwo im Netz eine Übersicht der verfügbaren Testlabore? Das wir das selber bezahlen müssen ist ja klar. Wir wollen mit einem negativen Ergebnis wieder einreisen und so hoffentlich die Quarantäne umgehen. Herzlichen Dank! Stephan

  9. Hallo Hilke,

    vielen Dank für deinen tollen Blog (auch Abseits von Corona)!!. Mein Mann und ich wollen eigentlich nächsten Samstag in Richtung VAR aufbrechen. Wir sind dort auf einem Camping Platz nahe Port Grimaud (seit Jahren im September unser Rückzugsort für Erholung). Da wir auch in den Jahren davor auch schon Coronakonform den Urlaub verbracht haben (keine Menschenmassen oder zu volle Restaurants, keine Begrüßungsküsschen) und die Situation genau beobachten sind wir relativ zuversichtlich.
    Mich verwirrt aber, dass man über die einzelnen Städte keine Fallzahlen bekommt (wie in D). Kann man das irgendwo einsehen? Wie sieht es z.Bsp in Saint Tropez oder Grimaud aus. Oder konzentrieren sich die Fallzahlen hauptsächlich auf Toulon?
    Auch finde ich es super, dass hier so viele von ihren Eindrücken schildern – vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße, Sabrina

    • Liebe Sabrina, merci für das Feedback von vor Ort! Leider habe ich noch keine Quelle gefunden für verlässliche Zahlen von einzelnen Orten, Urlaubzielen oder Städten…. – weder beim Gesundheitsministerium Santé France und deren regionalen Zweigstellen, noch bei anderen frz. Ministerien oder beim nationalen Statistikamt INSEE. Dort werden nur die Toten im Land, in der Region und im Département erfasst: https://www.insee.fr/fr/statistiques/4500439?sommaire=4487854
      Sorry, dass ich da passen muss… kann jemand von den Mitlesern vielleicht weiterhelfen?
      Alles Gute und bleib gesund, Hilke

      • Zur Kommentatorin Sabrina: Doch, für Deutschland-Städte gibts das – aber nur für die Großen (de.statista.com).
        Für France gibt es „par ville“ (bis jetzt) nicht – nur nach Region und maximal auf Departement-Ebene herunter gebrochen. Hierzu recht viele Statistikangebote die mehr oder weniger gut zu überblicken sind (Bsp. Les cas Coronavirus pour votre Departement/En Direct.)
        Aber was soll´s? Ansammlungen umgehen, Partyverzicht, Maske… darauf kommt´s zur Zeit halt (leider) an.
        Schönen Urlaub!
        Hilke: Grüsse aus dem drückend heissen Hochrhein-Grenzland ins laue Südfrankreich!
        Be.

      • Hallo Bernd, hallo Hilke

        vielen Dank. So werden wir es auch machen. Und die dortigen Zeitungen etc weiter verfolgen.

        Liebe Grüße,
        Sabrina

    • Hallo Sabrina,
      wir sind aktuell auf einem Campingplatz in Ramatuelle, also ganz in der Nähe von Eurem Ziel. Wir haben auch lange überlegt, ob wir fahren sollen oder nicht. Hätten wir vor Abreise von den korrigierten Zahlen gewusst (zwischendurch sah es kurz so aus, als würden die Zahlen im Var wieder sinken; sah dann anders aus, als wir bereits hier waren), wären wir definitiv nicht gefahren.
      Wir halten uns an die Abstands- und Hygieneregeln und haben, um Kontakte zu vermeiden, einen Großeinkauf für eine Woche gemacht. Am Strand (waren größtenteils am Pampelonne) ist ausreichend Platz, um Abstand zu den anderen Leuten zu halten.
      Ich hoffe, ich konnte Dir einen kleinen Einblick von hier unten geben. Schöne Grüße,
      Jana

  10. Hallo zusammen,
    Ich bin seit 2 Wochen in Saint-Remy de Provence. Inzwischen zum Risikogebiet erklärt.
    Da ich auf dem Land in einem Ferienhaus bin bekomme ich nicht allzuviel mit. Die Leute sind entspannt und tragen alle Masken und versuchen auch Abstand zu halten.
    In Avignon und den Städten hier herum besteht auch im öffentlichen Raum Maskenpflicht. Die Polizei kontrolliert das Tragen der Masken, aber auch die sind bisher sehr nett gewesenen und weisen höflich darauf hin, die Maske zu tragen. Alles ein bisschen ruhiger und zum Teil leerer aber ansonsten eine normale Atmosphäre, wenn man denn von normal reden kann.

  11. Hallo,
    wir sind diese Woche von der Cote d’Azur zurück. Wie auch bei den meisten anderen Kommentaren, waren unsere Eindrücke ambivalent. Zum Teil wurde sehr stark auf das korrekte Maskentragen und die abstände geachtet (unser Sohn wurde sogar vom Restaurantpersonal einmal ermahnt, dass die Nase nicht richtig bedeckt sei), zum anderen wurde sehr nachlässig damit verfahren.
    Mit den Tests haben wir sehr positive Erfahrungen gemacht:
    In Peymeinade (kleiner Ort bei Grasse) gingen wir ohne Termin zum dortigen Labor, zahlten pro Person ungefähr 70 Euro, wurden getestet und waren nach 10 Minuten insgesamt fertig. Die Testergebnisse hatten wir nach 12 Stunden schon vorliegen (die Mitarbeiter hatten aber im Vorfeld gewarnt, dass es durchaus ein bisschen länger dauern könnte) . Uns war es das Geld wert- keinerlei Wartezeit, keine Spannung wie lange man noch in Deutschland in Quarantäne auf die Ergebnisse warten muss usw. Es funktionierte einfach super!

  12. Ich bin gerade östlich von St Emilion, gerade noch Département Gironde ( 33). Meine sehr nette Vermieterin hat für mich die umliegenden Testzentren angerufen -die meisten nehmen inzwischen nur noch Leute mit Termin an. Außerdem sollen die Tests 70-75 Euro kosten. Laut Auskunft der kostenlosen, aber ausschließlich französischsprachigen Corona-Hotline der Regierung sei das für Ausländer grundsätzlich so, sagte man ihr. Da ich im näheren Umkreis (Fahrzeit bis eine Stunde) schon am letzten Donnerstag keine Termine mehr bekommen konnte und mir meine Krankenkasse nicht sagen konnte, ob die Kosten erstattet werden, lasse ich den Test jetzt erst zu Hause am Flughafen machen.

    Ansonsten ist es hier ganz entspannt – keine Einschränkungen, aber Maskenpflicht in allen Fußgängerzonen, auch in der Dordogne, die nicht zu den Risikogebieten zählt. Bei den Restaurants muss man genau hinschauen. Einige haben relativ enge Abstände, und desinfiziert wurde an den Tischen nie… Trotzdem: Das Gros funktioniert, ich fühle mich hier sehr wohl. Dies ist mein erster, aber sicher nicht mein letzter Frankreich-Urlaub.

  13. Liebe Hilke,
    Du machst hier einen unglaublich SUPERJOB, weshalb mich entschlossen habe Dir in den nächsten Tagen eine kleine Unterstützung zukommen zu lassen. Ich sitze seit gut 2 Stunden am PC und lese mich auf deiner HP rauf und runter,weil ich am Samstag mit meiner Frau ins Departement Calvados fahre. Wir bleiben 3Wochen in einem gemieteten Ferienhaus. Dort verbringen wir unseren Urlaub seit 28 Jahren, aber mit der Sprache hapert es immer noch sehr. Nun zu meiner Frage: Wenn die Inzidenzrate das Niveau von 50 Fällen pro 100.000 Menschen überschritten hat, wird dieses Gebiet dann zum Hotspot erklärt oder welche Konsequenzen hat das genau? Auch in Bezug auf die Rückreise.

    • Hallo Alfred, drei Wochen Ferienhaus im Calvados – wie schön!Zu Deiner Fragen: Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass Du bei Deiner Rückkehr in Deutschland Dich testen lassen musst – und gegebenenfalls danach in die Quarantäne.
      In Frankreich bedeutet die Einstufung „rot“, dass der Präfekt weitreichende Befugnisse erhält. Und ggf. Schließungen oder lokale Lockdowns verordnen kann.
      Ich hoffe, diese Infos helfen Dir weiter! Sonst bitte wieder via Kommentar noch weiterfragen!
      Schönen Urlaub und bleibt gesund! Hilke

      • Danke für die Info, einen schönen Urlaub werden wir uns bestimmt machen. Nur mit dem gesund bleiben ist das bei mir so eine Sache.
        1x gebrochener Fuss am Strand, 1x Magen verdorben, (3Tage nur Baguette) und zuletzt ein heftiger Herzinfarkt auf den Klippen von Etretat (eine Woche Intesivstation in Montivilliers). Da brauch ich nicht auch noch Corona😁. Aber nichts desto Trotz, wenn ich vor Ort bin (Nähe Bayeux, direkt am Strand) werde ich mal einen Situationsbericht schicken.

  14. Hallo,

    wir sind wieder von Korsika zurück. Super tolle Insel, aber ein High-End-Risikogebiet.
    Warum weiß man spätestens, wenn am Abend ein Drink in Calvi oder Porto Vecchio genossen wird. Die Abstände an den Stränden sind gar kein Problem, auch beim Wandern hält sich alles in Grenzen. Aber die Innenstädte sind voll.95% tragen eine Maske, aber Abstand gibt es nicht. Vor allem die Cafes sind komplett überlaufen und keiner trägt eine Maske, auch beim durchlaufen zum Tisch. Am Flughafen ist es noch wilder und enger. Nicht einmal alle Tankstellen oder Shops haben Desinfektionsmittel parat. Es sieht, bis auf die Masken, nichts nach Corona aus.

    Die ersten Hotels haben bereits aufgrund von Corona ihre Pforten geschlossen und die Urlauber vor vollendete Tatsachen gestellt.

    Selbstverständlich testen die Franzosen sehr viel, aber prozentual ist der Anteil an positiven Tests um Längen höher als im Frühjahr – sollte zu denken geben.

    Viele Grüße

    Roland

  15. Ich befinde mich gerade seit einer Woche im Ferienhaus bei Uzès, Region Occitanie. Das Wetter ist fantastisch, das Essen noch mehr. Seit vorgestern sind wir Risikogebiet. Wir betrachten uns aber als nicht besonders gefährdet, weil wir nicht in die größeren Städte gehen und uns an das Maskengebot halten. Aber man kann auch in kleineren Orten mit Merkwürdigkeiten konfrontiert werden, wie gestern: Die Kirchenglocken läuten und die Gemeinde steht, ca. 50-100 Personen dicht an dicht, auf den Treppenstufen und unterhält sich. Frankreich ist halt das Land der großen Freiheit…

  16. Guten Morgen, auch wenn die Neuinfektionen in Frankreich nichts Gutes verheissen, so ist doch die Zahl der beanspruchten Intensivbetten von größerer Bedeutung.

    In Hamburg hält sich nach Informationen des Abendblatts die Nachfrage nach Corona Tests am Hamburger Hauptbahnhof in Grenzen . Ab dem 15. September sind Tests nur für Reiserückkehrer kostenlos, die aus einem Risikogebiet kommen. Damit dürfte die Zahl der Tests in Deutschland weiter zurückgehen und viele symptomlose Coronainfektionen unentdeckt bleiben, während Frankreich mit seinem hohen Testaufkommen weiterhin zum Risikogebiet erklärt wird. Irgendwie passt das nicht!

    Der unkomplizierte und kostenlose Zugang zu Testzentren in Frankreich bringt nicht nur aber auch diese hohen Zahlen zustande und bedeutet , dass ab Oktober jeder Frankreichurlauber in Deutschland verpflichtend in Quarantäne gehen muss, die nach 5 Tagen durch einen negativen Tests wieder aufgehoben werden kann. Wenn alles planmässig läuft , darf nach ungefähr 6/7 Tagen inkl. negativem Coronatest die Arbeit wieder aufgenommen werden.

    Das ist nicht für jeden umsetzbar und ich bin gespannt, wie hier weiter verfahren wird.
    Ich überlege, ob ich trotz Risikogebiet an meinem Plan festhalten soll, in den nächsten Wochen an die Cote Azur in die eigene Wohnung zu fahren.

    Werden in Frankreich eigentlich auch Infektionsketten wie in Deutschland verfolgt? Ich glaube, eher nicht,oder?

    Ein schönes Wochenende
    Kathrin

    • Hallo Kathrin, danke für die Infos aus Hamburg und Deutschland. Und ja, auch in Frankreich werden natürlich die Infektionsketten verfolgt. Wie Santé France, am Donnerstag, dem 10. September 2020, mitteilte, gab es in Frankreich 692 Cluster, darunter 69 neue innerhalb von 24 Stunden. 75 von 104 Departements, d.h. mehr als 70% der französischen Departements, befinden sich in einer Situation der „vigilance“ (Wachsamkeit).
      Alles Gute und bleib gesund, Hilke

      • Hallo Hilke ( danke für deinen Blog !) ,Kathrin, Gitte, Sylvie,Uwe und alle Mitleser,

        Lieber ein Stück Stoff vor dem Gesicht in der Stadt, als einen Zettel am Fuß in der Leichenhalle.
        Genau so ist es !

        Gestern sind Freunde von bei mir angekommen und haben den Schlüssel von meinem Haus ( Dep30 ) zurück gebracht.
        Der Bericht vom Aufenthalt:
        Masken werden getragen. Meistens oder oft wird damit nur das Kinn bedeckt.
        In Le Vigan wurde der Grande Foire ( Event ) wie jedes Jahr ausgerichtet. Da kommen alle Menschen aus den Bergen in die kleine Stadt um sich zu treffen. Viele Menschen die sich sonst nicht so einfach sehen. Es war sehr voll und trotzdem viele mit Kinnbedeckung.
        Die Testsituation in D ist nicht viel besser. Laut Internet ist die Teststation in Neuenburg BW Autobahnparkplatz bis 21 Uhr geöffnet. Um 19 Uhr wurde schon abgebaut. Resultat 900km ohne Test.

        Die Covid 19 Tests in F sind zum Teil total überlastet. Wenn man die Sprache nicht richtig spricht, auch regionale, wird man gerne mal „abgespeißt“.

        Die Präfekten der Departments können auch nicht so einfach Lockdowns“ beschließen. Da hängt einfach zu viel zusammen. Z.B. müßten das dann die Mairies umsetzen,usw. Zudem gibt es auch noch Regionalparlamente !

        Es ist wohl die neue Normalität.-
        und ich freue mich auf Artikel von Hilke außerhalb von diesem Megathema
        und auf France

        Bien à vous

        Franck

    • Hallo Kathrin,
      wenn durch viele Tests in Frankreich diese hohe Zahl an Neuinfektionen nachgewiesen wird , bedeutet dies aber auch, dass das Virus in gehörigem Maße in Frankreich, und insbesondere in bestimmten Gebieten, zirkuliert. Frankreich ist doch nicht nur wegen vieler Tests zum Risikogebiet geworden. Das Testaufkommen in Deutschland ist übrigens immer noch um einiges höher als in Frankreich (laut statista).
      Ich muss ehrlich sagen: wer in solch einer außergewöhnlichen Zeit einer Pandemie in ein Risikogebiet reist, weiß doch, was ihn letztendlich erwartet. Wenn eine Quarantäne nach Rückkehr nicht möglich ist oder zu Schwierigkeiten führt, sollte man nicht reisen.
      Man sollte auch nicht außer acht lassen, dass auch der Tourismus zur Steigerung der Infektionszahlen im Urlaubsland beiträgt. Das hat man in Spanien oder Griechenland gesehen, aber auch in Frankreich.
      Wir sind große Frankreich-Fans, sind normalerweise mehrmals pro Jahr im Land, verzichten in diesem Jahr aber lieber.

    • Hallo Kathrin,
      zunächst danke für deinen Beitrag!
      Kannst du mir die Quelle angeben für die Info, dass ab Oktober jeder Frankreichurlauber in Quarantäne muss? Ich habe davon bisher noch nichts gehört und meine, das gilt nur für die bisher ausgewiesenen Risikogebiete. Ich überlege immer noch, Ende Sept./Anf. Oktober in die Bretagne zu reisen, wo es zumindest bisher noch sehr glimpflich läuft.
      Ach ja, und ich wiederhole an dieser Stelle noch mein Angebot: Ich bin (vereidigte) Übersetzerin und kann schnell und günstig Atteste übersetzen, falls das jemand braucht. (kontakt@sabine-kolmar.de)
      Liebe Grüße,
      Sabine

      • Hallo, ihr zwei – die Quelle würde ich auch gerne wissen. Auf deutschen Seiten wie RKI oder BMI finde ich dazu keine Infos, auch nicht auf der aktualisierten Seite des Auswärtigen Amtes: https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/frankreich-node/frankreichsicherheit/209524.
        Was jetzt kursiert im Netz: Frankreich hält seine EU-Außengrenzen (nicht die Binnengrenzen, die sind offen!) bis 30. Oktober geschlossen. Kann es sein, dass da vielleicht der Info-Fehler liegt?
        Alles Gute & bleibt gesund! Hilke

      • Guten Morgen Sabine und Ulrike,die Quelle ist das Hamburger Abendblatt vom Wochenende, Seite 11. Ich weiß leider nicht, wie ich den Artikel integrieren kann, der besagt, dass vom 1 Oktober an, Reiserückkehrer ( hier sind wohl Reiserückkehrer aus Risikogebieten gemeint) verpflichtend in Quarantäne gehen müssen, die dann frühestens nach fünf Tagen durch einen negativen Test vorzeitig beendet werden kann. Stimmt das nicht? Gilt das vielleicht nur für Hamburg? Ich weiß es nicht.

        Ich glaube schon, dass in Frankreich mehr getestet wird als in Deutschland, das geht auch aus einem Artikel hervor, den Hilke hier verlinkt hat.

        Vielen Dank Hilke für Deine Mühe!

        Liebe Grüße
        Kathrin

    • Hallöchen, erst einmal super super Dank für „meinfrankreich“. alles was man an Infos braucht, finden wir (3 Frankofile ) hier. Wir wollen nächste Woche nach Frankreich, Rundreise mit Auto, nie länger als 48 h an einem Ort. Atlantik runter bis Bordeaux (aber nicht in die City), ins Tal der Dordogne, bis Beaune, ins Jura und zurüch nach Deutschland. Immer nur auf dem Land und nur unter uns. Natürlich mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen in Hotels und Restaurants. Sind nur in der Natur. Da sind wir fest überzeugt, dass man das machen kann. Ich muß mich in Deutschland auch schützen, also Abstand, Hände waschen. Mundschutz tragen oder???!!!
      Erkundigen uns täglich hier im Portal, wie Stand der Dinge. Was sagt Ihr dazu??? Habt ein tolles Wochenende, bleibt gesund und: Vive la France, Ingrid

      • 👍🙋‍♀️. Viele Grüße von unterwegs, schrubbe noch Kilometer. Perpignan – Normandie. Handschuhe und Maske bei den Tankstellen sind fast überall Standard auf super leeren Autobahnen…. Alles Gute , Hilke

  17. Der Präfekt weitet die Maßnahme aus: Das Tragen von Masken ist nun in diesen 18 Gemeinden der Côte d’Azur Pflicht:
    Antibes, Beausoleil, Cagnes, Cannes, Carros, Grasse, La Trinité, Le Cannet, Mandelieu-la-Napoule, Menton, Mougins, Nice, Roquebrune-Cap-Martin, Saint-Laurent-du-Var, Valbonne, Vallauris, Vence, et Villeneuve-Loubet.

    Tut mit leid, eine Unverschämtheit. Wir sind hier stiksauer. Wie der Bürgermeister von Villeneuve-Loubet: Der Präfekt schreibt das Tragen der Maske in Villeneuve-Loubet vor, der Bürgermeister ist absolut wütend…
    Der Bürgermeister der Gemeinde, Lionnel Luca, greift die Entscheidung des Präfekten der Alpes-Maritimes, das Tragen von Masken in seiner Gemeinde durchzusetzen, frontal an: „Willkürlich, unverhältnismäßig und diskriminierend!
    Recht hat er !

    https://www.nicematin.com/sante/le-prefet-elargit-la-mesure-le-port-du-masque-est-desormais-obligatoire-dans-ces-18-communes-de-la-cote-dazur-570088

  18. Hallo Hilke,
    als erstes einmal vielen Dank für Deinen Blog. Als „Frankophiler“, der mindestens einmal im Jahr nach Frankreich reisen MUSS (und das seit 1973…), ist es eine reine Freude Deinen viele Artikel zu lesen.
    Insbesondere in diesen schwierigen Monaten ist Dein Blog eine tolle Hilfe bei der Einschätzung der Situation in Frankreich.
    Wir haben im August 4 Wochen in Frankreich Urlaub mit dem Wohnmobil gemacht, davon 2 Wochen in Saintes-Maries-de-la-Mer und 1 Woche in Valras-Plage. Die hygienischen Vorkehrungen waren gut, die Menschen haben sich (größtenteils) an die Vorgaben gehalten. Die jetzt wieder so sehr steigenden Zahlen bei den Infektionen sind umso unverständlicher.
    Hoffen wir dass sich die Situation bald wieder bessert ….
    Nochmals vielen Dank für Deinen Blog und liebe Grüße aus FFB..
    Uwe

  19. Moin Moin,
    ich lese immer wieder, dass nach Testmöglichkeiten gesucht wird. Schaut bitte bei Doctolib! Dort als Suchbegriff PCR eingeben und Termine in der Nähe anzeigen lassen.
    Ich habe gestern unsere Termine für den nächsten Freitag reserviert. Zwar nicht um die Ecke, aber besser als nichts.
    Einloggen kann man sich mit seiner deutschen Kennung. Ihr könnt also auf Doctolib.de einen Account anlegen und den auf Doctolib.fr nutzen.
    Man kann auch mehrere Termine für verschiedene Personen machen (also für die Familie).
    Grundsätzlich geht bei PCR Tests aber immer EIN aktiver Termin pro Name. Wer sich nicht daran hält, bekommt wohl alle gestrichen, wenn ich das richtig verstanden habe.

    Viele Grüße aus dem leeren Teil des Vaucluse, wo man wunderbar Misanthrop sein kann 🙂

    Birgit

    • Hallo Birgit,

      Danke für die Information. Leider wird auf doctolib.fr nur eine Test Möglichkeit genannt. Dann nutzt man lieber den von Hilke zur Verfügung gestellten link.
      Mich würde vielmehr interessieren, ob die Testergebnisse ausschließlich auf Französisch sind? Wir sind gerade in Canet en Roussilion und hier soll das Ergebnis nur auf Französisch kommen. Die Gesundheitsämter erkennen, in der Regel, nur Ergebnisse auf deutscher oder englischer Sprache an. Hat zufällig jemand bereits einen Test gemacht und ihn in Deutschland vorgelegt ?

      • Hallo,

        wir haben heute den Test über „LBM“ gemacht. Das erste Ergebnis ist schon da (negativ!) – nach 8,5 Stunden, ich warte noch auf meins. Es kam als PDF per Mail und ist auf französisch mit englischer Übersetzung – für RLP, wo wir wohnen, wird auch Englisch verlangt. Für uns passt es also. Ich warte nur jetzt etwas nervös auf meine Mail 😉 Vielleicht gibt es bei euch auch ein „LBM“-Labor?

        Liebe Grüße (noch) aus dem Var
        Steffi

      • Hallo Totto,

        was meinst du mit *einer Testmöglichkeit*?

        Ich hatte die Wahl zwischen einigen Labors und etlichen Terminen – die eben alle mindestens eine Woche in der Zukunft lagen.
        Aber natürlich kann man auch alle Labors vor der Haustür abtelefonieren. Dann gibt es aber wahrscheinlich keinen Termin.
        So ist es auf jeden Fall in der Vaucluse.
        Die Labore hier in der Gegend sind eh knapp und hoffnungslos überlastet. Ich hab vier von sechs Laboren angerufen. Ohne Symptome hätten wir frühestens in 9 Tagen kommen können…

        Nun ja. Wir haben unsere Testtermine. Das zählt für uns.

      • Hallo Birgit,

        Ich habe über Doctolib nur ein Testzentrum im Umkreis von 100km gefunden. Über Sante.fr findet man im Umkreis sehr viele Labors, jedoch habe ich heute auch festgestellt, dass die Daten nicht immer aktuell sind. Wir waren in Canet-en-Roussillon, da sollte eine Teststation sein, aber vor Ort war weit und breit nichts zu sehen. Wir fahren jetzt am Montag zu weiteren umliegenden Stationen und hoffen so mehr Informationen zu bekommen.

        Gruß Totto

  20. Hallo Hilke,
    Wir wollen heute eigentlich in Richtung Bretagne aufbrechen. In den Nachrichten wird jetzt von einem möglichen lockdown berichtet. Ich habe das so verstanden, dass wenn es ihn geben sollte ehr hot Spots und Großstädte betroffen sind. Hab ich das so richtig verstanden?
    Über die Bretagne haben wir gar nichts weiter gehört. Die Situation schätzen ich ähnlich ein wie in Deutschland, so dass man mit Maske und allen gängigen Hygienevorgaben so sicher ist, wie in Corona Zeiten möglich ist.
    Weisst du vielleicht auch wie die Situation auf mount st. Michel ist?
    Danke für deine tolle Seite und die Informationen die du 7ns gebündelt zur Verfügung stellst !
    Gruß
    Christian

  21. Wir haben gestern unseren Urlaub in Valras-Plage (Hérault) zwei Tage eher beendet, nachdem am Mittwoch abend nun auch das Gebiet Occitanie vom RKI zum Risikogebiet erklärt wurde. Vor Ort und in der Umgebung konnten wir leider kein Labor finden, welches noch Touristen zum Corona-Test angenommen hat. Auf der Heimreise war es leider auch nicht möglich eine der Teststellen auf der A5 anzufahren, da diese alle überfüllt waren. Ich habe uns vorsorglich noch in Frankreich während der Rückfahrt beim Gesundheitsamt, bzw. bei uns ist das Ordnungsamt zuständig, gemeldet und für heute einen Termin zum verpflichtenden Coronatest bei einem niedergelassenen Hausarzt vereinbart. Für uns war das nun zum Schluss hin der entspanntere Weg, auch wenn wir jetzt bis zum hoffentlich negativen Testergebnis vielleicht etwas länger unter Quarantäne stehen. In einem Labor in Serignan sagte man uns letzte Woche schon, dass es bei Ihnen zur Zeit auch mindestens 5 Tage oder länger dauert, bis das Testergebnis vorläge. Deshalb hätte es für uns wohl keinen großen Unterschied gemacht.
    Zu unserem Urlaub möchte ich noch sagen, dass er trotz den ganzen Coronamaßnahmen sehr schön war und wir uns mit den gängigen Regeln auch relativ sicher gefühlt haben. Die Strände (Marseillan Plage, Valras-Plage, Narbonne-Plage) waren nicht übermäßig voll, wir waren in kleineren Orten unterwegs (wir kamen auch durch Deine zweite Heimat, liebe Hilke) und haben diesmal auch Orte abseits der Menschenmassen besucht, die sonst nicht auf dem Plan standen. Einzig das Einkaufen im Supermarkt war mit viel Slalom etwas schwieriger, aber auch mit Abstand machbar. Ich bin froh, dass wir gefahren sind, allerdings bin ich jetzt genauso froh, wieder zu Hause zu sein. Wer weiß, was kommt, aber wir hatten wenigstens eine schöne Zeit in einer wunderschönen Gegend. Liebe Grüße und danke für Deinen wunderbaren Blog!

    • Liebe Anja, das freut mich ja, dass ihr dennoch einen schönen Urlaub hattet!! Und ja, die Situation mit den völlig überlasteten Testzentren ist inzwischen unhaltbar geworden. Jetzt drücke ich euch die Daumen, dass ihr euch nicht infiziert habt … und danke Dir ganz herzlich für Dein Lob!! Bises, Hilke

  22. Hallo zusammen,

    ich melde mich nochmal zum Ende unserer erholsamen Auszeit aus dem Var! Morgen möchten wir es mit einem COVID-Test versuchen, es gibt hier 3 Testzentren ohne Termin, hoffentlich haben wir an einer Glück. Hierzu noch eine Frage: Was habt ihr als Grund für den Test eingetragen? „Ich nehme einen Transport und brauche den Test“ oder „Ich möchte von mir aus getestet werden“?

    Lieben Dank für eine Antwort und falls es Fragen zum Var gibt, gern einfach fragen!

    Liebe Grüße und wie immer Danke für diese tolle Seite
    Steffi

    • Hallo Steffi, schön, dass es im Var Zentren ohne Termin gibt! Ich würde, denke ich, ankreuzen, von mir aus getestet zu werden. Ihr reist ja im eigenen Auto – und nicht per Bahn oder Flieger, denke ich? Alles Gute und merci fürs Lob!! Hilke

      • Liebe Hilke,

        Danke für deine schnelle Rückmeldung!

        Hier noch eine Info zu unserem heutigen Test: In St. Cyr sur mer sind wir in einer Teststation abgewiesen worden, ich weiß leider nicht genau warum – es hieß „sie können den Test hier nicht machen“ und mein Französisch ist leider nicht so gut, dass ich nach den Gründen fragen konnte. Die zweite für dort angegebene Adresse haben wir nicht gefunden.

        Unsere absolute Empfehlung geht daher an die Teststation in Bandol: Im Hafen direkt bei der Société Nautique (Parkplatz Central am Meer) ist die Dépistage COVID ausgeschildert. Es gibt zwei Wartereihen – mit Symptomen und ohne -, es war um kurz vor 10 aber niemand vor uns. Sie haben eigene Formulare dort, akzeptieren aber auch die vom Gesundheitsministerium. Wir wurden sehr freundlich empfangen und gleich als Reiserückkehrer erkannt 🙂 der Test wurde zügig durchgeführt, Nase frei machen, Stäbchen rein (hat bei uns beiden gut gebrannt, recht unangenehm), fertig. Das Ergebnis erhalten wir per E-Mail in einer verschlüsselten PDF, ich hoffe, es wird zeitlich passen – morgen Abend wollen wir in Saarbrücken über die Grenze. Ich melde mich dann nochmal, wann es uns tatsächlich erreicht hat.

        Liebe Grüße!
        Steffi

      • Kam heute im TV „„Ich möchte von mir aus getestet werden“ … bloss nicht,
        das lassen die mind. 3 Wochen liegen ! Die sind so überlastet von nicht kranken Leuten…die werden nur noch schnell bearbeiten, die , die schon „vorkranke Symptome “ haben !

      • Hallo zusammen,

        hier noch der Nachtrag zu unseren Auswertungszeiten: Wir wurden getestet in Bandol in einem Saal in der Société Nautique und die Ergebnisse kamen auch direkt aus einem Labor in Bandol.

        Wir waren am Freitag morgens um 10 Uhr dort, das erste Ergebnis kam bereits um 18:30 Uhr am gleichen Tag (8,5 Std), das zweite hat etwas länger gedauert und erreichte uns Samstag um kurz nach 15 Uhr, also nach 29 Stunden. Gegen 19:30 Uhr sind wir Samstag wieder in Deutschland angekommen, jetzt (Sonntag) versende ich die PDFS an unser Gesundheitsamt. Für uns hat also alles prima gepasst und wir können diese Station wirklich nur wärmstens empfehlen.

        Habt alle einen schönen Aufenthalt und passt gut auf euch auf!
        Steffi

    • Hallo , Hilke , hallo Steffi ! Wir planen in den nächsten 2 Wochen einen Urlaub im Golf von St. Tropez ( Fewo oder Haus ) . Gab es in eurer Zeit Einschränkungen an Stränden ? Sind die wunderschönen Märkte in der Umgebung geöffnet ? Ich danke dir für eine Nachricht ! Bis bald , Kathy! Danke für den wunderbaren Blog

      • Hallo Kathy,

        die Märkte in unserer Gegend (St. Cyr, Sanary, Bandol…) haben alle stattgefunden in den letzten 2 Wochen, es ist aber Maskenpflicht. Wie gut sie derzeit besucht sind, kann ich dir aber leider nicht so recht sagen – wir sind immer schon gegen 07:30 Uhr dort, kaufen Fisch, Honig, Seife, Wurst… bei „unseren“ Händlern und sind dann schon wieder weg, bevor es so richtig losgeht. Ich würde aber dazu raten, sich selbst auch zu schützen und mindestens mit FFP2-Masken loszuziehen, nicht mit Alltags- oder einfacher OP-Maske.

        An den Stränden gab es keinerlei Einschränkungen (Les Lecques, La Madrague, Port d’Alon, Bandol).

        Eine gute Zeit!

        Liebe Grüße
        Steffi

  23. Hallo Hilke!

    Auf der Suche nach Informationen über Corona in Frankreich sind wir auf deinen wunderbaren Blog gestoßen!
    Du informierst so detailliert und weckst in uns noch mehr Reiselust auf Frankreich.
    Wir benötigen nun direkt einmal deine Einschätzung.
    Hast du einen Überblick über die derzeitige Lage in Aix?
    Wir möchten eigentlich am übernächsten
    Wochenende unsere Tochter
    dort besuchen und sind momentan ziemlich ratlos, ob wir die Reise wagen können.
    In Deutschland wird die aktuelle Situation ja sehr dramatisch dargestellt.
    Wir bedanken uns im Voraus für eine Antwort.
    Eine Spende ist bereits unterwegs.

    Liebe Grüße

    Nila

    • Hallo Nila, bitte nur einmal die Fragen stellen – ich hatte sie gestern schon beantwortet. Und zwar so… Du hattest die Frage bei Tour de France gestellt 🙂
      Liebe Nila, merci für Deinee Fragen! Zur Situation in Aix: Erst die Urlauber, dann der Schulbeginn haben dafür gesorgt, dass die Zahl der Neuinfektionen auf 187,6 Fälle bei 100.000 Einwohnern gestiegen ist. Das ist Landesrekord. Und bedenklich, da z.B. in Marseille die Zahl der Intensivbetten nicht mehr ausreicht. Darüber hat Nadia Prantel in der Süddeutschen Zeitung berichtet: https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-marseille-frankreich-1.5026230
      Aix-en-Provence bildet mit Marseille einen Ballungsraum mit einem hohen Austausch der Bevölkerung durch Berufs- und Schulpendler. Das ist die eine Seite. Zur anderen Seite denke ich, dass man es selbst sehr gut steuern kann, wie sehr man sich dem Risiko aussetzt. Masken, Händewaschen, Geld und Abstand bilden das Quartett, das Frankreich zur Infektionsrisikosenkung empfiehlt. Wie wirksam dieser Schutz ist, mag ich nicht beurteilen. Auch nicht, in welchem Umfeld sich eure Tochter bewegt, ob sie viel oder eher geringen sozialen Austausch hat. Das wäre wichtig für euch zu wissen, um abschätzen zu können, wie hoch das Risiko ist. Ich als Mutter würde immer fahren, um die Tochter zu sehen – und mich schützen, so gut es geht. Aber Kind geht vor. Das hat mir der Lockdown vom März gezeigt, wo ich Monate lang von meiner Tochter getrennt war.
      Alles Gute und bleibt gesund! Hilke

      • Hallo Hilke!
        Sorry für die zweifache Anfrage und
        herzlichen Dank für die freundliche und umfangreiche Antwort.
        Wir konnten diese heute erst einsehen.
        Bis dato stand dort immer „Wartet auf Freischaltung“.

        Ein dickes Merci
        Nila und Familie

  24. Als ob man es geahnt hat, wollten eigentlich auch am 12.09. nach Nyons aufbrechen, hatten aber aufgrund steigender Zahlen doch Ende August unseren Urlaub storniert. Auf diesem Wege nochmals für die super tollen Infomationen ein ganz grosses Dankeschön liebe Hilke (kommt wieder eine Kleinigkeit). Auch möchte ich andere dazu animieren etwas zu spenden, damit diese tolle Blog Seite weiterhin so gute Infomationen liefert. Merci

    • Danke, liebe Birgit! Hoffen wir, dass die ersten Impfstoff-Tests erfolgreich verlaufen und wir hoffentlich alle wieder unbeschwerter leben und reisen können. Alles Gute und merci, liebe Birgit! Bises, Hilke

  25. Liebe Hilke,
    gestern wurde auch die Region Auvergne-Rhone-Alpes vom Auswärtigen Amt zum Risikogebiet erklärt. Wir sind zur Zeit in der Nähe von Nyons. Das Department Drome gehört ja auch zur Region Auvergne-Rhone-Alpes. Ich denke, wir müssen bei der Rückreise ebenfalls einen Test machen. Wie siehst Du das? Ist gerade noch jemand in der Region? Glg Michaela

  26. Hallo, Hilke !
    Durch Nouvelle-Aquitane und Auvergne-Rhone-Alpes als Risikogebiet erklärt, zieht sich nun quer durch Frankreich ein breites, fast schon trennend wirkendes rotes Band. Schlimm aber vorhersehbar.
    Aber auch das Grand-Est ist Frankreich und im Dep.67 wieder rot.
    Dep.68 – also meine Ecke – ist knapp unter dem Maßgabewert. Ob das auch Risikogebiet wird hängt maßgeblich von der Virus-Circulation in Mulhouse ab.
    In Colmar ist die Covid-Abteilung im Hospital praktisch leer (Quelle: Dort arbeitende voisin). So viel mal aus dieser Gegend für dich und die Grenzgänger- Leser.
    Wir (kennst uns ja via Foto) haben auf Grund der allg.Urlaubsrückkehrei von unseren geliebten cool-im-Pool und bises-bises-Wochenend-Zusammenkünften erstmal abgesehen. Tut bei dem Wetter richtig weh !!!!!
    Und …Familienfeiern sind nicht nur die Familienfeiern der Anderen….
    Covid-ungefährliche E-Mail-bises aus dem Glaspalast an dich !
    Be.

    • Hallo Bernd, schön, Dich wieder im Job zu wissen und damit gesund! Und lieben Dank für das Update aus dem Elsass, das sicherlich viele interessiert, die nur einmal kurz rüber wollen zum Einkaufen oder bei einem Ausflug. Bises & pass auf Dich auf! Hilke

    • Liebe Hilke, danke für Deine tolle Unterstützung in diesem Blog 🙂 Ich bin derzeit in der Nähe von Brive-La-Gaillard und reihe mich ein unter die Menschen, die einen Test kurz vor der Rückreise brauchen. Ich fliege am 25.9 von Bordeaux nach München- ich wohne dort nicht, und müsste am 24. den Test machen und am 25. das Ergebnis haben, um am Folgetag an einer Konferenz teilzunehmen. Die „Hausherrin“ hier vor Ort hat Labore in der Gegend angerufen, die sagen, dass keine Tests mehr für Touristen gemacht werden, sondern nur noch für Betroffene mit Symptomen. Meine Frage: hat jemand den Test direkt an Flughafen in Frankreich vor dem Abflug gemacht? Wann bekommt man dann das Ergebnis? Wo in Bordeaux kann man als Tourist ansonsten am besten hingehen, wo es schnell (genug) geht? Laut Konsulat wurden viele Testzentren und Labore wieder geschlossen, weil sie überlaufen waren…. Herzlichen Dank für Eure Meinung 🙂

  27. Hallo Hilke,
    mindestens einmal im Jahr Frankreich ist für unsere Familie ein Muss. Darum bin ich froh, dass ich auf Deine hervorragende Website aufmerksam geworden bin. Die macht wirklich Freude! Wir planen einen Urlaub in Occitaine (Camargue) im Oktober. Den gesamten Betrag für den Aufenthalt habe ich in den letzten Tagen überwiesen. Seit gestern wurde das Gebiet zum Risikogebiet erklärt. Was rätst Du uns? Eine Reiserücktrittsversicherung haben wir zwar abgeschlossen. Aber greift die, wenn das RKI eine Reisewarnung herausgibt?

    • Lieber Hans-Dieter,
      eine Reisewarnung des RKI bedeutet, dass ein Coronatest Pflicht ist und ggf. Quarantäne erfolgt. Bis Oktober ist es noch lange hin. Vorhersagen beim Virusgeschehen sind nahezu unmöglich. Doch was sich immer wieder auch in Frankreich zeigt und bestätigt: Maske, Händewaschen, Abstand und Gel halten das Virus helfen maßgeblich dabei, sich und andere zu schützen. Beobachte die Entwicklung, aber freue Dich auch auf den Urlaub! Hier vor Ort in Okzitanien ist, mit Ausnahme in den Urlaubshochburgen, die Lage trotz der Risikowarnung entspannt. Das RKI urteilt zu großräumig, sagen hier viele. Der hohe Durchschnitt des R0 täuscht darüber hinweg, dass viele Flecken dort kaum oder nur sehr wenig betroffen sind.

      Alles Gute, Hilke

  28. Ich würde mich gern am letzten Tag meines Urlaubs in Lyon testen lassen. Gut, ich kann kein französisch, alle Formulare zum Ausfüllen, als auch die komplette Seite des Gesundheitsamtes gibt es nur in einer Sprache (wie erwartet. Jedoch muss man im Formular die Sozialversicherungsnummer (15 Ziffern) eintragen. Die Deutsche Sozialversicherungsnummer ist ja nun eine ganz andere. Gibt es da Probleme beim Testen?

    • Hallo Kim, Du gibst ja diesen Bogen bei der Anmeldung ab – die Mitarbeiter dort wissen, was sie eintragen müssen. Meine Freundin hatte diesen Punkt im Formular freigelassen. Das war kein Probleme, denn vom Gesetz her werden auch Nicht-Sozialversicherungsversicherte getestet. Was haben die anderen Mitleser, die auch beim Test waren, eingetragen? Alles Gute und bleib gesund! Hilke

    • Falls jemand eine Übersetzung der französischen Atteste braucht: Ich bin vereidigte Übersetzerin für Französisch (und Spanisch) und kann das bei Bedarf schnell und günstig erledigen.

    • Hallo, wir befinden uns momentan in Narbonne und sind verzweifelt auf der Suche nach einem Coronatestzentrum in unserer Nähe. Wir wurden von allen 4 Test Möglichkeiten in Narbonne abgewiesen, mit der Begründung dass es Testtermine erst in 5 – 10 Tagen zur Verfügung stehen würden. Jedoch müssen meine Kinder am Montag in BW in die Schule, sowie mein Mann zur Arbeit. Selbst in unserer Heimatstadt Heidelberg sind vor nächster Woche keine Testtermine zu bekommen. Hat vielleicht jemand einen Tipp wo wir in Narbonne bzw. in der Nähe noch am Donnerstag Abend oder am Freitag einen Termin für einen Test bekommen könnten. Die Formulare für einen Test haben wir bereits ausgefüllt, wir hoffen richtig da wir leider kein französisch beherrschen. In Deutschland in Quarantäne zu müssen wäre für uns der Supergau, da wir pflegebedürftige Großeltern und Tiere zu versorgen haben.

      • Hallo Sandra, ich hoffe, ein Mitleser kann Dir weiterhelfen! Beim Online-Übersetzen ist deepl.com die beste Lösung – viel besser als der Google Translator. Alles Gute ! Hilke

      • Liebe Sandra,
        wir sind gestern früh vorzeitig aus dem Hérault abgereist und waren soeben in Deutschland beim Test, das Ergebnis soll morgen vorliegen. Die für uns zuständige Schwerpunktpraxis hatten wir zuvor über diesen Link

        https://www.arztsuche-bw.de/index.php?suchen=0&expertensuche=1&id_praxis_zusatz=22/

        gefunden und bereits aus Frankreich telefonisch einen Termin vereinbart. Da dort auch einige Adressen aus Heidelberg bzw. dem Rhein-Neckar-Kreis hinterlegt sind (und von Freunden von uns gestern erfolgreich genutzt), müsste das bei Euch hoffentlich auch möglich sein. In Südfrankreich dürfte es wahrscheinlich schwierig werden, da Urlauber lt. frz. Presse wohl nicht unter die inzwischen geltenden Prioritäten für eine Testung fallen: Inhaltlich natürlich nachvollziehbar, aber auch für uns trotzdem eine ungute Erfahrung. Das „Testzentrum“ an der A5 am Parkplatz Neuenburg Ost wäre für Euch vielleicht auch noch eine Alternative (aktuelle Öffnungszeiten wohl von 08:00h bis 20:00h, Auffahrt auf den Parkplatz bis 19:00h – aber nur, wenn dieser gerade nicht überfüllt ist?). Ich hoffe, das hilft Euch weiter … auch für uns ist diese Plattform mit den mehr als hilfreichen Hinweisen von Hilke – GANZ HERZLICHEN DANK! – in den letzten Wochen eine der wichtigsten Info-Quellen, da unsere Tochter gerade jetzt ihr Auslandssemester in der Provence begonnen hat.
        Viel Glück und liebe Grüße Susanne!

      • Liebe Susanne, merci! Und herzlichen Dank für den Link! Und ergänzend zur Info. Ich habe erfahren, das die Autobahn-Teststelle Neuenburg am Rhein (BaWü) noch bleibt – und zwar bis 1.10. Vielleicht nützt sie euch! Packe ich heute Abend auch noch ins Update! Bises, Hilke

      • Liebe Sandra, wir haben unseren Urlaub in St.pierre abgebrochen und sind Mittwoch um halb zwei heim Richtung Heidelberg gefahren.. in letzter Sekunde, 6 Stunden nach Ankunft hat das RKI Okzitanien aus.. zwar waren wir offiziell somit nicht mehr im Risikogebiet( mussten per Tankquittung nachweisen dass wir am Mittag des 9.9. in Deutschlabd waren..), ich habe aber trotzdem meine ganze Familie testen lassen. Habe sofort heute einen Termin bekommen, hatte gestern Nachmittag in einer Praxis in Neckargemünd angerufen! Das Landratsamt gibt die Adressen der Ärzte raus die“ coronatestpraxen“ sind! Wir hatten Glück, da ihr jedoch jetzt offiziell im Risikogebiet seid, dürft ihr meines Wissens erst nach 5 Tagen hier einen Test machen lassen. Lasse mich jedoch gerne berichtigen.
        Gute Nerven! Und danke Hilke für deinen Blog!!eEr war es, der mich Montag zu der weisen Entscheudung brachte, anzureisen..

        Lg

      • Update
        Hallo, wir waren gestern Abend in Béziers bei LABOSUD und konnten uns ohne Termin völlig unkompliziert testen lassen. Das Personal dort war super freundlich und entgegengekommend. Nach einem ernüchternden Telefonat mit meiner zuständigen Behörde in Deutschland, hat man mir mitgeteilt, dass der französische Test nicht anerkannt wird. Auch wenn er übersetzt wäre. Habe nun mit großer Anstrengung einen Termin für Sonntag direkt in einem Labor in Heidelberg ergattern können. Hoffe dass das Ergebnis nicht so lange auf sich warten lässt und die Behörde dies nun anerkennt. Bei einigenTelefonaten die ich bisher mit Deutschen Behörden wegen Corona geführt habe wurde ich nicht gerade professionell beraten und habe sehr große Unterschiede in den Aussagen festgestellt. Es scheint so, als ob es in Deutschland besonders in BW große Unterschiede gibt, wie man mit Urlaub Rückkehrern aus Risikogebieten umgeht. Vielen Dank für die Beiträge und einen besonders großen Dank an Hilke.Hoffe wir alle können bald wieder ein halbwegs normales Leben führen. Bleibt gesund, liebe Grüße Sandra!

      • Hallo Sandra, wir sind letzten Montag von der Côte d‘Azur über Saarbrücken zurückgekommen. Dort haben wir am alten Messezentrum vorab einen Termin für den PCR-Test gebucht. Wir hatten keine Wartezeit und das Testergebnis war am Mittwoch morgens da. Hier der Link zur Buchungsseite (auch für Reiserückkehrer aus dem Nicht-Saarland).
        Gruß Andreas

  29. Hallo in die Runde 🙂
    Wir sind aktuell auf Korsika, was gerade vor 2 Stunden offiziell vom RKI zum Risikogebiet erklärt wurde. Haben uns schon schlau gemacht was zu Hause (fahren am Sonntag heim bzw am Samstag Abend mit der nachtfähre von Bastia nach Savona) zu beachten ist mit Gesundheitsamt anrufen, testen lassen etc.
    Jetzt besteht ja auch die Möglichkeit sich hier testen zu lassen und das Ergebnis online abrufen zu können. Wenn negativ wär ja alles gut. Aber was wäre im blödesten Fall (wovon wir nicht ausgehen aber man weiß ja nie) das wir positiv sind? Weiß das jemand? Dürfen wir trotzdem einfach nach Hause (auf Fähre gesondert von anderen)? Müssen wir hier in Quarantäne? Vielleicht hat jemand hier ja schon Erfahrungen mit so einer Situation gemacht oder von jemand anderem was gehört.
    Beste Grüße und bleibt alle gesund!

    • Hallo Tobias,
      wir sind derzeit auch hier auf Korsika in der Nähe von Porto Vecchio. Wir würden uns auch gerne testen lassen. Weißt du zufällig wo man hier einen Test durchführen lassen kann?

    • Deswegen haben wir uns vorgenommen, am Samstag in Bastia testen lassen, abends auf die Fähre und bei Heimfahrt am Sonntag können wir das Ergebnis abrufen und uns je nachdem zu Hause gleich isolieren oder eben am Montag dem Gesundheitsamt unsren negativen Test melden und sehen was die sagen ob wir sicherheitshalber nochmal testen lassen müssen

      • Hallo nochmals,
        leider mussten wir heute feststellen das ohne Termin kein Test möglich ist und kurzfristig verfügbare Termine gibt es anscheinend keine. Die des Labors bei uns hier in Port Vecchio war wenig kooperativ, leider. Habt ihr in Bastia einen Termin bekommen?

    • Stand heute, 19:00 Uhr gelten gem.. RKI nun auch die Regionen Occitanie (damit auch Gard), Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes sowie Korsika gilt als Risikogebiete. Eine Reisewarnung vom AA liegt auch vor.

      • Danke Sandra, das warst Du schneller als ich – ich hing noch am Telefon. Aber jetzt ist es aktualisiert. So ein… grrr…. Ich wünsche uns allen so, dass bald ein Impfstoff gefunden wird, der wirklich wirkt – und dieser Alptraum zu Ende geht.
        Alles Gute und bleib(t) gesund! Hilke

  30. Hallo,
    wir wollen am Mittwoch ür zwei Wochen an den See Salagou.
    weiss jemand wie es mit den corona Fall zahlen dort aussieht??
    Dep Herault ist derzeit rot!!!!

    gruß

    Harald

  31. Hallo Silke, wir wollen nächste Woche zu einem Campingplatz in Canet-en-Roussilion. Nun war das Gebiet Pyrenees Orientales bis vor kurzem noch sehr moderat was die Fallzahlen angeht. Seit einigen Tagen gehen die Zahlen dort aber in die Höhe. Gibt es dafür speziele Gründe? Ist es trotzdem machbar dort hin zu fahren? Wie ist deine Einschätzung. Übrigens ist dein Blog eine einzigartige Informationsquelle.

    • Hallo Uwe, der Schulbeginn hat überall in Frankreich die Zahlen hochschnellen lassen. Sobald mehr als drei Personen in einer Schule infiziert sind, wird sie geschlossen.
      Ich bin derzeit vor Ort in den Pyrénées-Orientales. Und fühle mich sicherer als in Großstädten. Du hast es hier mehr selbst in der Hand. Wenn Du beliebte und belebte Orte, zum Beispiel Collioure meidest, ist es dort sehr entspannt, finde ich. Die Nachsaison ist da.
      Alles Gute und schönen Urlaub! Hilke

  32. Kann es sein das die Berichterstattung in der deutschen Presse nicht ganz richtig ist.Man spricht bei den Fallzahlen immer über 24 Stunden.Wenn ich mir aber die französische Coronakarte anschaue Stelle ich fest das dort im 4 Tage Turnus gezählt wird.

    • Hallo Ralf, gezählt wird täglich, aktualisiert je nach Kapazität der Mitarbeiter, die dafür zuständig sind… das Datum der Karte ist immer das der Zahlen. Alles Gute und bleib gesund, Hilke

  33. Liebe Hilke,

    schon wieder bist du für so viele die zuverlässigste Anlaufstelle für alle Infos und Fragen rund um Corona in Frankreich. Was hatten wir uns alle gefreut, dass es zum Sommer endlich soweit gut war und wir reisen konnten, wie wir wollten, ohne Angst. Natürlich war klar, dass Corona nicht vorbei ist, aber dass es so schnell wieder eng werden würde, hat wohl keiner geglaubt.

    Wir konnten einen wundervollen langen Sommer in unserem neuen alten Haus in der Bretagne verleben und viele Arbeiten rund ums Haus erledigen. Jetzt zittern wir wie so viele um die nächste Reise Anfang Oktober. Termine mit Handwerkern sind schon gemacht, der Schornsteinferger kommt, Brennholz wird geliefert. Und nun wieder der tägliche bange Blick auf die Zahlen.

    Mein Bericht für deine Seite wartet auch noch, leider hatte ich kürzlich einen Autounfall, der mich ausbremst. Ein vertracktes Jahr. Es ist noch nicht klar, ob es ein Totalschaden ist, und mein Schleudertrauma samt Gehirnerschütterung begleitet mich auch noch ein Weilchen. Unsere Herbstreise in die Bretagne hängt also ab von Corona, vom Gutachter und der Werkstatt und vom Genesungsprozess :-(. Was für ein Jahr …

    Aber ich wollte dir mal liebe Grüße hierlassen und einen erneuten Dank für das, was du hier in deiner Freizeit für uns alle leistest. Bleib gesund und guter Dinge und achte bei allem Einsatz hier auch auf dich!

    Liebe Grüße
    Sylvie

  34. Hallo Hilke,
    Vielen Dank für deine Seite. Sie ist einfach super. ❤️
    Nach einigem Überlegen haben wir uns dazu entschieden, eine Woche in einem Ferienhaus in Aix-en-Provence zu verbringen. Ich war davon ausgegangen, dass wir bei einem der vielen Testzentren ohne Termin einen Test machen können. Hat zufällig jemand aktuell Erfahrungen damit gemacht? Auf den Seiten der Testzentren ist ein Termin erforderlich, was ja angesichts der Situation auch verständlich ist. Leider ist mein französisch so schlecht, dass sich die Terminvereinbarung schwierig gestaltet. Ich brauche zur Verständigung zusätzlich zu meinen schlechten Sprachkenntnissen dringen Hände und Füße 😄.
    Vielleicht hat jemand einen Tipp und selbst aktuell einen Test gemacht, wo in der Gegend noch Kapazitäten für Touristen frei sind? Es wäre so toll, wenn der test noch hier im Frankreich klappt und wir nicht oder noch so lange in Quarantäne müssten. Vielen Dank schon mal im Voraus.
    Liebe Grüße
    Steffi

    • Hallo Steffi, die Testzentren machen derzeit mehr als 1 Mio. Tests pro Woche und sind total überlastet. Ich gebe Deine Frage mal in die Runde – mal sehen, wer von den Mitlesern einen Tipp hat. In Paris werden heute übrigens erstmals Schnelltests getestet, die nach 15-20 Minuten ein Ergebnis bringen. Wenn die Testphase gut läuft, sollen diese Tests die unangenehmen PCR-Tests ersetzen.
      https://www.sortiraparis.com/actualites/a-paris/articles/210162-coronavirus-a-paris-et-en-ile-de-france-infos-du-mardi-8-septembre
      Alles Gute und schönen Urlaub! Hilke

      • Hallo, zunächst einmal vielen Dank Hilke für die Möglichkeit, sich hier auszutauschen.
        Zum Aufenthalt in einem „roten Departement“:
        Wir sind am Wochenende nach zwei Wochen von einem Campingplatz in Gironde wiedergekommen und haben uns nachweislich nicht angesteckt. In Frankreich wird auf Maske und Handgel gesetzt, wir haben uns eher an ausreichend Abstand (und Maske) gehalten und Menschenansammlungen (am Strand, in Bordeaux, auf dem Markt, bei Veranstaltungen auf dem Campingplatz)gemieden. Ich glaube mittlerweile, dass man es selbst ziemlich gut in der Hand hat, sich zu gefährden, unabhängig davon, wie gefährdet die Region ist.
        Zu den Coronatests in Frankreich:
        Wir haben uns in der ersten Woche im Touribüro vor Ort erkundigt und bekamen die Info, dass man sich an 3 Tagen die Woche ab 9.30 Uhr testen lassen könne im Gemeindesaal, auch als Tourist. Es würde bis 11.30 gestestet oder bis max. 180 Tests. Demzufolge haben wir uns eine Woche später einen Tag vor der Abreise vorzeitig in die Schlange eingereiht, mit dem Ergebnis nach 45 Minuten Wartezeit wie viele Franzosen auch nicht mehr dran gekommen zu sein, weil jetzt nur noch 50 Tests gemacht wurden und zunächst Leute mit entsprechenden Bescheinigungen bevorzugt wurden. Ich habe dann gestern als Reiserückkehrerin ohne Risikogebiet noch einen kostenlosen Test in einem Zentrum hier machen können. Hier hatte ich das Ergebnis nach 24 Stunden, in Frankreich hätte ich 72 Stunden drauf warten müssen.

        Gute Reise und bleibt gesund,
        Christina

    • Hallo Steffi.In Saint-Malo sind wir zur Teststation. Ein freundlicher Mitarbeiter empfing uns an der Tür und sagte das man einen Termin auf http://www.doctolib.fr buchen kann. Ich denke hier sind viele Teststationen zu finden. Tipp: Guck frühzeitig, also ein paar Tage vorher nach einem Termin. Gruß Susanne

      • Wir machen gerade Urlaub in der Nähe von Carcassone, sind also von der Klassifizierung der Occitanie als Risikogebiet betroffen. Wir würden uns gerne vor der Rückreise noch hier vor Ort testen lassen. Bei einigen Teststellen hier vor Ort ist eine Terminvereinbarung tatsächlich über http://www.doctolib.fr/ möglich. Ich habe das heute versucht, allerdings muss man zwingend seine Sozialversicherungsnummer angeben. Ohne diese Angabe funktioniert es leider nicht. Ich kenne die gar nicht, braucht man in D ja eigentlich nie. Hat jemand eine Idee, was man da tun könnte? Einfach irgendeine Nummer eingeben wird wohl nicht ratsam sein, oder?

      • Hallo Sandra, dass muss ich auch erst einmal recherchieren…. meine Nummer hab ich noch nie gebraucht 🤷‍♀️🙋‍♀️. Wer kann vielleicht schon jetzt weiterhelfen ? Merci!

  35. Ja, ich finde auch, dass diese Seite sehr hilfreich ist. Ich will am 12. September nach Korsika starten und dort Le Mare e Monti im Norden entlang wandern. Auch hierfür sind die News und Links sehr hilfreich, denn am Ende muss ich nach Ajaccio zum Flughafen.
    Danke
    Achim

    • Hallo Achim, die gesamte Insel Korsika ist jetzt rot eingestuft. Es kann sein, dass das Robert-Koch-Institut dies zum Anlass nimmt, die Insel auf die Liste der Risikogebiete aufzunehmen. Dann müsstest Du bei der Heimreise einen Test machen und, falls der Test in Deutschland laufen soll, erst einmal in Quarantäne. Das nur für den Hinterkopf. Alles Gute und viele Grüße! Hilke

      • Ja, Hilke, auch das kann noch passieren. Dafür habe ich schon die Anträge für einen Coronatest auf Korsika im Rucksack.Untern Strich mache ich mir wenig Sorgen, denn wir sind auf den Wanderwegen voraussichtlich allein unterwegs und die Ubernachtungsorte wie Galeria oder Girolata sind um diese Jahreszeit plus Pandemie nicht überlaufen.

    • Wo kann ich hier mal eine Frage stellen??

      Wieviel Erkrankungen gibt es in Frankreich?
      Wieviele Tests wurden jeweils in den letzten Wochen in Frankreich gemacht?
      Und wie ist die Quote pro 1.000 Tests?

      Konnte das bis dato nicht finden?

  36. Moin Frau Maunder,
    ich habe bisher täglich die in Ihrem Blog angegebene Karte über die Entwicklung der Pandemie nach Departments „Suvi du Covid-19 en France“ verfolgt, insbesondere die in Aude und Herault. Ich weiss nicht, ob Sie dass auch schon bemerkt haben: Seit heute (7.9.) finden sich dort für den 6.9. – auch rückwirkend – andere Werte, die mir allerdings im Vergleich zu den Farbeinstellungen nachvollziehbarer erscheinen. Jetzt ist z.B. erkennbar, dass vom 19. auf den 20.8. Herault die Alarmschwelle von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen überschritten hatte und damit auch die Farbe auf der Karte auf Rot wechselte. In meiner zweiten Heimat Aude geht der Trend in Richtung Alarmschwelle von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und die Wahrscheinlichkeit steigt, den geplanten Herbsturlaub in einem Risikogebiet zu verbringen und – wie schon im Frühjahr – dort fest zu sitzen, um die Quarantäne bei Rückkehr nach Hamburg zu vermeiden. Nun warte ich erst mal ab.
    Herzliche Grüße aus Hamburg

    • Hallo Herr Schaft,
      ja, es stimmt leider – die Zahlen steigen. Es sind jetzt sieben neuen Departements rot eingestuft, ich habe sie oben genannt. Aude ist nicht dabei, wohl aber die Pyrénées-Orientales seit heute… Bleiben Sie bitte in Hamburg! Alles Gute und Grüße in meinen Heimatstadt! Hilke Maunder

  37. Halli Hallo
    Das ist wirklich eine tolle Seite…
    Wir planen am 19.9 die Reise mit dem Auto nach Marseillan Plage (bei Sète) War jemand da? Wie ist die Situation dort? Wir haben dort pro Familie je ein eigenes Häuschen und sind nicht beim Massentourismus. Gehen auch schon seit einigen Jahren und es hat dann erfahrungsgemäss nicht so viele Leute. Wie ich es gelesen habe besteht einfach Maskenpflicht in den Einkaufshäusern u.s.w. Wie ist es am Strand? und diese Region ist ja auf der Liste der Risikogebienten, muss man hier speziell etwas beachten? Vielen lieben Dank und Grüsse Bettina

    • Hallo Bettina,
      die Ausweisung als Risikogebiet stellt nicht nur einen Hinweis auf die Virus-Ausbreitung dar, sondern verleiht vor allem dem Präfekten mehr Rechte. Er kann damit Ausgangssperren, Schließungen von Bahnhöfen, Lokalen oder Kinos anordnen. Versammlungsverbote verhängen etc. Sprich, alles was beim ersten Lockdown landesweit angeordnet wurde, kann er jetzt gezielt auf lokaler Ebene anordnen und umsetzen. Ziel ist es, einen erneuten landesweiten Lockdown zu verhindert. Wie es vor Ort im Hérault aussieht, können vielleicht die Kommentatoren erzählen, die gerade dort sind oder waren. Freu mich, wenn ihr berichtet, wie es vor Ort aussieht! Merci und viele Grüße, Hilke

    • Wir sind in Béziers im Department Herault. Am Strand interessieren die Masken niemanden. Auch auf der Straße nur vielleicht die Hälfte der Leute mit Maske, selbst im vermeintlichen hotspot cap d’agde. An Touri-Attraktionen und beim Einkaufen hingegen recht konsequent.
      Da die Zahlen steigen und im letzten offiziellen Bericht nur knapp unter den 50 waren, ist allerdings damit zu rechnen dass nach dem nächsten offiziellen Bericht am Freitag die Region Okzitanien von RKI zum Risikogebiet erklärt werden muss. Dann muss man bei Rückreise nach Deutschland in Quarantäne

  38. Liebe Hilke
    wir sind in unserem Zweitwohnsitz in Saverne und in der Zeitung DNA lese ich heute, dass Bas–Rhin seit gestern (Sonntag) in der roten Zone liegt. Auf deiner Seite und der „offiziellen“ Karte finde ich diese Information nicht. Unklar ist mir auch, wie es hier mit der vollständigen Maskenpflicht überall draussen (seit 29. August) weitergeht, nachdem diese juristisch angefochten wurde. Weisst du genaueres und wie beurteilst du diese neue Situation?

    • Auf Seite 8 heute in der DNA ein sehr kritischer Kommentar dazu:

      L’avocat des praticiens hospitaliers strasbourgeois Vincent Feireisen et Christian Chartier, qui avaient dénoncé la « fausse illusion de sécurité » procurée par un masque mal porté, a quant à lui affirmé que ses clients « ne contestent pas en soi le port du masque » mais estiment qu’il y « a un juste milieu à trouver ».
      Dans un communiqué diffusé dimanche en attendant la décision du Conseil d’État, MM. Feireisen et Chartier ont soulignent que la « discipline » de chacun est plus efficace que la « coercition » et ses effets « pervers ». Le recours du gouvernement devant le Conseil d’État traduit, selon eux, une volonté de contraindre les habitants « à obéir sans réfléchir à une règle qui n’a pas de sens ». Les deux praticiens réaffirment ainsi leur position : « Si on ne doit pas tergiverser pour la protection de la santé, on ne doit pas non plus tergiverser pour le respect des libertés quand il n’y a aucune raison de les restreindre. »

    • Hall Thomas, ich habe gerade ein Update mit den neuen sieben Départements eingestellt. Ich bin hier Einzelkämpferin, mache den Blog nach dem Job… und werde gerade etwas überrollt… danke für Dein Verständnis, dass ich immer nur abends oder morgens vor dem Job aktualisieren kann. Merci daher an alle für euch, die dazu beitragen, dass die Infos aktuell bleiben! Bises, Hilke

  39. Hallo Hilke,
    Also wir sind seit 15. Juni wieder in unser Domicil secundar in Beaucaire (Gard) zudrück gekehrt. Wir wurden von Freunden und Bekannten sehr gut aufgenommen, obwohl wir Ausländer sind. Alle waren froh uns zu sehen, da wir wieder zu einer Art Normalität gehören. Mit kurzem Aufenhalt wegen der Hitze sind wir nun hier und geniessen das Rentner Dasein. Zur Coronavirus Situation. Hier haben wir weniger Fälle als in der Schweiz in Zürich, wo wir sonst leben. Also sind wir hier sicherer als in der Schweiz, obwohl wir hier als rot klassifiziert sind. Corona Tests sind für uns kein Thema, da wir sofern die Schweiz uns auf die Liste setzt keine Rolle bezüglich Quarantäne spielen. Ich denke Alle die hierher kommen wollen sind hier ebenfalls gleich sicher und betreut, wie im Heimatland. Ich bin kein Coronalügner aber eher ein realistischer Rentner der das ilmeerklima schätzt-

  40. Lieben Dank für diese hilfreiche Seite!
    Wir haben unseren Urlaub in Lacanau (Gironde) kurz vor Beginn Ende August abgesagt, da dort seit über einer Woche die 7-Tage-Inzidenz auf weit über 50 war und sich die Testpositivenrate um ca. 5% einpendelte.
    Nun kam aber tatsächlich für die Gironde immer noch keine Reisewarnung, obwohl doch mit 2 anderen Regionen Analoges geschah und Reisewarungen bestehen…
    Was steckt da für eine Politik dahinter? Welche finanziellen Interessen hat das Auswärtige Amt, Bundesbürger nicht zu warnen, obwohl das selbstgesteckte Hauptkriterium schon lange mehr als erfüllt ist? Noch dazu bleiben gut informierte Menschen, die sich und andere schützen wollen, nun auf Ihren Stornokosten sitzen. Empfindet jemand ähnlich? Ich würde mich evtl. einer Sammelklage anschließen.
    Cordialement Tim

    • Hallo Tim, nichts für ungut, aber eine Reise zu buchen ist und bleibt ein Privatvergnügen mit allen Risiken und Unwägbarkeiten. Außerdem, in der noch nicht erfolgten Einstufung zum Risikogebiet durch das RKI und der damit verbundenen Reisewarnung durch das Auswertige Bank gleich ein finanzielles Interesse zu vermuten halte ich für ziemlich weit hergeholt.
      Noch einen schönen Sonntag
      G.Roger

    • Moin Tim,
      vergiss die Sammelklage. Buche es als Coronaschaden. Unser Fall ist ähnlich. Gestern habe ich die für heute gebuchten Flüge nach Montpellier mit Kosten storniert. Die Buchung für das kleine von einer Familie geführte Hotel hätte ich erst vorgestern stornieren müssen, bis dahin kostenlos. Da mir allerdings seit einigen Wochen klar war, dass es einen entspannten Urlaub nicht geben würde, habe ich das bei Abreise Sept. 19 reservierte Zimmer schon vor Wochen storniert, um der netten Betreiberfamilie eine Chance zur Neuvermietung zu geben. Seit einigen Wochen frage ich mich, was für ein Spiel hier gespielt wird. Die Erklärung liegt vielleicht in der Merkel-Macron Aussage, dass ein neuer lockdown und auch Grenzschließungen unbedingt vermieden werden sollen. Es sollen Stornozahlungen generiert werden. Jeder Euro Storno (an zB Air France) ist ein Euro weniger staatliche Hilfe für die Airline.

    • Hallo Tim, wenn man sieht wie viele Deutsche hier sind, kann man nicht von einem finanziellen Interesse sprechen. Wir sind seit 1,5 hier am Atlantik. Es ist kaum etwas los. Gestern (Sonntag) hatten wir den Strand für uns fast allein. Bedenke bitte auch das die hohen Zahlen hauptsächlich in den Grossstädten zu finden sind. Es sind Cluster. Hier wird auch die Maskenpflicht eingehalten. Was die Franzosen nicht können ist Abstand halten. Der Supermarkt ist voll und man muss schon hin und wieder freundlich darauf hinweisen. Es passiert halt in Gedankenlosigkeit. Wir gehen davon aus, dass noch eine Reisewarnung für ganz Frankreich kommt, fühlen uns aber sehr sicher.
      Gruß Dagmar

      • Hallo , ich wollte mal kurz ne info über das gebiet Pyrénées-Orientales argles sur mer geben wir fahren jetzt morgen schon zurück da die Zahlen sehr hoch sind was mich leider nicht wundert haufen touristen und auch einheimische eng aneinander ohne maske die bars sind mehr als voll, bei uns auf dem Campingplatz füllt es sich immer mehr viele aus spanien .und bei den shows überfüllt .Schade hätte gedacht die achten etwas mehr darauf.Beim test center hier sagt man es gibt keine Termine frei wir lassen uns morgen in Deutschland Testen.Es war schon eine andere Art von Reise wie ich gedacht hatte es ist einfach mit einer Anspannung , im Nachhinein denke ich wäre es besser gewesen nicht gefahren zu sein , aber wir komme gerne mal wieder nach corona .Das ist eine tolle Gegend.Danke für den super Blog.

    • Hallo Tim, die Erklärung dürfte ganz einfach sein, dass Deutschland Reisewarnungen auf Regionen- und nicht auf Departementsebene ausspricht. Im Fall der Nouvelle-Aquitaine sind das ja 12 Departements, und die relativ niedrigen Zahlen z.B. an der Charente und im Limousin müssten die Inzidenz noch unter 50 halten.
      Korsika dürfte allerdings in den nächsten Tsgen fällig sein, da liegen ja beide Departements inzwischen im roten Bereich.

    • Tim, die Risikogebiete werden vom RKI aktuell offenbar je Region eingestuft und nicht pro Departement. Vergleichbar ist das von der Größenordnung in Deutschland mit Bundesländern und Regierungsbezirken. Da die offiziellen Lageberichte von santepublifrance.fr ebenfalls pro Region verfasst werden, ist das m.E. auch nachvollziehbar und recht transparent. Im letzten Bericht für deine Region sind 49/100.000 ausgewiesen, daher noch kein Risikogebiet.
      Achtung:die Berichte werden wöchentlich Do/Fr erstellt, jeweils auf Basis der Zahlen der Vorwoche! Da die Zahlen letzte Woche gestiegen sind, werden etliche Regionen die 50 nun auch „offiziell“ überschreiten und damit sehr wahrscheinlich vom RKI Freitag spätestens Montag als Risikogebiet eingestuft. So war es mit Paris und Paca Ende August auch.

    • Herzlichen Dank für Eure Antworten,
      die Erklärung bzgl. der deutschen Risiko-Einstufungen nur auf Region-Ebene leuchtet mir ein.
      Bin gespannt, wie die weitere Entwicklung (auch im Krankenhausbereich) aussehen und ob auch in Deutschland Ähnliches mit den Zahlen passieren wird. Bisher ist ja die Testpositivenrate in Deutschland viel geringer als in Frankreich. Diese Zahl wird in Deutschland seltsamerweise kaum kommuniziert und vom RKI geradezu versteckt, ist aber m.E. viel aussagekräftiger als die unbereinigte Zahl der Neuinfizierten.
      Viele Grüße Tim

  41. Liebe Hilke, ich habe eine Frage an Dich. Aktuell bin ich in bawü und möchte gerne in den nächsten Tagen nach Colmar zum Einkaufen fahren. Gibt es da etwas zu beachten an der Grenze.?
    Besten Dank im Voraus
    LG Tatjana

  42. Hallo Hilke, nach reiflicher Überlegung sind wir heute in unserer geliebten Anlage in Saint Endreol angekommen mit der Überlegung 48Std vor Abreise einen Test machen zu lassen, da Var ein Risikogebiet ist. Bei Ankunft haben wir dann gleich gefragt, ob sie uns einen Termin im Testzentrum in Le Muy bei Abreise machen könnten. Fehlanzeige, es würden die Termine weit um voraus vergeben sein und für Ausländer nicht zur Verfügung stehen es hätten schon viele versucht und sind gescheitert. Sind echt enttäuscht. Beim Einkaufen mussten wir dann feststellen, daß es große Unterschiede zu Deutschland gibt. Abstand im Supermarkt Fehlanzeige. 1 METER ist echt knapp bemessen und es halten sich sehr wenige dran. Masken werden unter der Nase getragen oder gar nicht, gruselig. Musste an der Kasse der Frau nach mir mitteilen, dass sie mir nicht so nahe kommt. Da ist Deutschland doch strenger. Tja, was nun mit dem Test?

  43. Hallo zusammen,
    wir sind seit einer Woche in Südfrankreich, waren erst an der Côte d‘Azur, jetzt in der Calanque und fahren noch nach Avignon. Bisher sind wir sehr froh die Entscheidung zu fahren getroffen zu haben. Es ist total entspannt vor Ort, Maskenpflicht nicht anders als in Deutschland und Corona ist hier in den Medien auch nicht das Nr 1 Thema so dass alle verrückt gemacht werden. Mit gesunden Menschenverstand kann man hier problemlos einen ruhigen Urlaub verbringen!
    Liebe Grüße

    • Ich bin mit meiner Familie gerade auf der Ile d’Oléron. Nächsten Samstag wollen wir abreisen. Ich habe Bedenken, dass doch das gesamte Frankreich zum Risikogebiet erklärt wird. Quarantäne im Anschluss wäre richtig blöd. Deswegen würden wir uns vor der Abreise hier auf der Insel testen lassen. Gibt es eigentlich Probleme, wenn man sich als Ausländer testen lassen will? Oder kann man das einfach so machen?

      • Hallo Kerstin,
        merci für Deine Fragen. Theoretisch stehen die Testzentren allen offen ohne Kosten. Vor Ort wird dies, wie auch die Kommentare hier zeigen, sehr unterschiedlich gehandhabt.
        Wo Du Dich testen lassen kannst, siehst Du hier: https://sante.fr/recherche/trouver/DepistageCovid
        Dort kannst Du Dich, wenn Du magst, auch geolokalisieren lassen – dann siehst Du sofort die Zentren in Deiner Nähe.
        Alles Gute und schönen Urlaub! Hilke

      • Die Befürchtung habe ich auch, dass ganz Frankreich in den nächsten Tagen auf die RKI Liste kommt🙁 Wir sind noch bis Mittwoch im Département Aude und hoffen, dass wir dann zu Hause noch genügend Quarantäne Puffer für das Testergebnis haben, damit Arbeit und Schule regulär starten können

  44. Hallo Hilke,
    Ich glaube das war es mit unserem Urlaub in der Camargue, wenn ich die Ouote von über 11 anschaue. Damit ist der Gard auch über 50 und unser RKI wird ihn in Kürze bestimmt zum Risikogebiet erklären. Ich gebe die Hoffnung langsam auf.

    • Hallo Peter,
      11,1 auf 100.000 Einwohner ist wirklich nicht etwas, was positiv stimmt… Musst es die Küste, und besonders die Mittelmeerküste sein? Ihr habt bestimmt schon alles bezahlt, oder? Falls nicht, würde ich vielleicht tatsächlich ein anderes Urlaubsgebiet wählen…
      Grrr….. !! Alles Gute, Hilke

  45. Vielen, vielen Dank für diese tolle Seite. Ich möchte einen kurzen Bericht von „vor Ort“ hinterlassen. Ich bin seit Mitte Juni in Le Porge (Gironde), die Hochsaison ist vorbei und hier ist wieder die übliche Ruhe eingekehrt. Aufgrund des langen Strands und vielen Zugänge zum Strand sind hier Abstände kein Problem, So langsam stellt sich auch wieder Normalbetrieb in den Supermärkten ein, die in der Hochsaison teilweise sehr überfüllt waren, z.B. in Lacanau. Obwohl dieses Gebiet rot gekennzeichnet ist, merkt man davon wenig, da sich alles verläuft und die Campingplätze ziemlich leer sind. Wer das Klima hier mag, dem kann ich eine schöne Auszeit vom deutschen Alltag hier nur empfehlen. Einige Plätze haben ihren Saisonschluss auch weiter nach hinten verschoben, hier z.B. bis Ende Oktober. Wir haben uns an die simplen AHA Regeln gehalten und wer dies auch tut, sollte sich nicht allzu große Sorgen wegen Corona machen. Ich mache mir mehr Sorgen, vor den langen Wintermonaten in Deutschland, wo man sich wetterbedingt schon mehr drinnen aufhält, da sehe ich ein deutlich höheres Risiko. Liebe Grüße Bianca

  46. Hallo liebe Hilke,
    nach langem Suchen nach aktuellen Informationen zu Covid-19 in Frankreich bin ich auf deinen Blog aufmerksam geworden. Ich bin dir sehr dankbar, dass du so viele tagesfrische Daten für uns verständlich aufbereitest und viele nützliche Seiten verlinkst. Dafür hast du auf jeden Fall eine Spende verdient!
    Wir wollen am Wochenende für ein paar Tage in die Normandie (wo zum Glück die Fallzahlen niedrig sind). Eigentlich hatten wir eine Zwischenübernachtung in Dünkirchen geplant. Jetzt sehe ich gerade, das dort die Zahlen wieder gestiegen sind. Sollen wir Dünkirchen besser meiden (wenn das Departement Nord Risikogebiet ist) und die lange Strecke durchfahren oder woanders übernachten? Wir möchten auf keinen Fall in Quarantäne oder in Sainte-Mère-Église und Ouistreham zurückgewiesen werden. Dafür ist uns der Weg einfach zu weit.
    Liebe Grüße
    Sonja

    • Liebe Sonja, das wird bestimmt eine schöne Reise! Ihr müsste keine großen Schlenker auf dem Weg in die Normandie machen. Warum sucht ihr euch statt einer Nacht in Dünkirchen nicht ein nettes Quartier auf dem Lande oder in einer kleinen Stadt aus? Dort ist das Infektionsrisiko deutlich niedriger als in mittleren und größeren Städten. Und ihr tut eine gute Tat! Die Vermieter auf dem Lande haben durch die Pandemie oft sehr große finanzielle Einbrüche erhalten und stehen nicht selten vor dem Aus. In den Städten haben Geschäftstourismus und Langzeitvermietungen an reisende Mitarbeiter von Firmen oftmals das Ausbleiben der Urlauber auffangen können.
      Ob es eventuell zu einer Quarantäne kommen kann… das lässt sich schwer vorhersagen. Der Verlauf der zweiten Welle ist deutlich anders als im März. Und wirkt von Deutschland aus deutlich dramatischer als vor Ort in der Nachsaison abseits von Großstädtchen, Ballungsräumen oder Urlauberhochburgen wie Côte d’Azur. Alles Gute und schöne Tage am Meer! Hilke

  47. Hallo Hilke,
    danke für deine schnelle und aufbauende Antwort von heute um 1.35 Uhr. Leider gibt es keine direkte Antwort Funktion. Jetzt freuen wir uns auf Samstag und haben unsere Bedenken weg geschoben. Vielleicht begegnen wir uns demnächst in Bacares. Nochmals danke für deinen tollen Frankreich Block, Eine kleine Spende ist dir gewiss. LG Rainer

    • Hallo Rainer, merci! Ich starte morgen Richtung Bethmale, Arreau und Pau – und recherchiere auf den Spuren der Cagots und der Tour de France. Letzteres wird ein neuer Beitrag für den Blog, die Cagots brauchen noch Bilder: https://meinfrankreich.com/cagots/
      Viel Spaß in Le Barcarès! Sehr schönes Badestellen gibt es dort, einige meiner Lieblingsplätze!
      Merci und schöne Ferien in „meinem“ Département! Hilke

  48. Hallo Hilke,

    vielen Dank für Die vielen Informationen in Deinen Blog.

    Wir sind seit knapp drei Wochen bei Dir um’s Eck in Caudiès-de-Fenouillèdes.
    Nachdem es am Sonntag wieder nach Hause geht, wollten wir uns morgen in Quillan testen lassen.

    Da kostet der Test pro Nase 55 EUR.

    Liebe Grüße

    Thomas

    • Hallo Thomas, willkommen im Nachbardorf! Meine Freundin hat sich gerade erst testen lassen, da war es kostenlos. Eine andere Dame fuhr zum Drive-In des Centre Hospitalier in Perpignan. Auch da waren die Tests kostenlos. Das regionale Gesundheitsamt weist auch auf dieser Seite darauf hin: https://www.occitanie.ars.sante.fr/lieux-de-prelevements-covid-en-occitanie
      Die Tests stehen allen offen, die Kosten tragen EU-weit die Krankenkassen und rechnen untereinander ab. Das ist die offizielle Version. Seltsam, dass ich beides höre – Freude über schnelle, kostenlose Tests. Und Verärgerung über die Kosten. Ich bin da jetzt echt ratlos, sorry! Viele Grüße! Hilke

      • Servus Hilke,
        Im Bezug auf die Tests scheinen es (auch die „offiziellen“) Stellen durchaus unterschiedlich zu handhaben.

        Wir waren heute extra in einer Teststation 1 Stunde Fahrzeit weg, weil mir ein Freund, der sich dort am Samstag hat testen lassen, gesagt bekommen hat, dass das Ergebnis in 2 Werktagen vorläge. Sein Ergebnis war sogar am Montag abend da.
        Als wir heute, aus genau diesem Grund dort waren, hat man uns gesagt „Rückkehrtests würden überhaupt nicht mehr von ihnen durchgeführt“. Und überhaupt, „Ergebnisdauer nicht unter 5 Tagen“.
        Also waren wir danach in einem Testcenter (gleiches Unternehmen: Bioesterel) in der Nähe unseres Wohnorts. Dort soll zwar das Ergebnis nach 3 Tagen vorliegen, aber man hat 64€ + 10€ „schwarz“ für die Krankenschwester verlangt. Auch gute Worte und die Vorlage des Textes von sante.fr halfen nix. Keine Kohle, kein Test. Es ständen schließlich genug andere Leute in der Schlange nach uns…

        Ok, in den letzten Tagen sind sicher viele, viele Tests durchgeführt worden und die Labore bestimmt am Anschlag, aber letztendlich kommt es mir durchaus so vor, als würde die Situation (Schulbeginn in Bayern am Dienstag, negativer Test deshalb Pflicht), ziemlich schamlos ausgenutzt.
        Aber auch damit schafft es niemand, mir meine Urlaubsruhe zu stören. Dafür waren die vergangenen Tage schlichtweg zu schön!

        BG,
        Tom

        P.S. Wenn ich wieder daheim bin, gibt’s dann auch endlich die Spende an Dich. Hast Du Dir verdient!

  49. Hallo Hilke,
    eigentlich wären Deine Informationen zum Covid-19 Test sehr hilfreich für uns. Wir wollen uns am Samstag testen lassen, weil wir am Sonntag heimreisen. Leider haben wir bereits von zwei Laboren der Liste in Cagnes-sur-Mer die Auskunft erhalten, dass sie uns dort nicht testen können. Bei der Tourist-Info hat man uns erklärt, dass die Tests bis Ende des Monats nicht mehr angeboten werden können. Außer man hat Symptome und auch nur mit Arztbesuch. Ist Deine Information nicht mehr aktuell? Oder kannst Du uns noch Labore empfehlen, die den Test durchführen?

    • Hallo Christiane,
      das ist sehr ärgerlich. Und beweist wieder mal, das es in Frankreich nicht immer so klappt wie vorgesehen. Während der großen Urlauberrückreisewelle klappt es wunderbar. Jetzt sind die Testzentren am Rande der Kapazitäten, fehlt Material, und peng, wird gesiebt. Das ist Mist und solche nicht so sein. Ich habe aber Deinen Hinweis aufgenommen und die Rubrik ergänzt.
      Aber vielleicht hast Du ja Glück und findest in nächster Nähe mit dieser Karte noch ein Testzentrum, das es wie vorgesehen macht: https://sante.fr/recherche/trouver/DepistageCovid.
      Bonne chance und alles Gute! Hilke

      PS. Das mit den Tests gerade auch die Urlauber im Land angesprochen werden sollen, zeigt vielleicht diese Best Practise aus Giverny: https://www.francetvinfo.fr/sante/maladie/coronavirus/deconfinement/giverny-le-depistage-propose-aux-touristes_4066261.html

    • Hallo Hilke , nochmal zur Frage wegen den Anrufen der Tests per Code bei BIOESTEREL.fr .
      Wir haben einen Zettel wo der Name und ein 11 stelliger Code steht.
      Wenn ich mich da anmelden möchte steht folgendes :
      Numéro Patient :
      Mot de passe :
      Numéro de demande :
      (facultatif)

      Patienten Nummer haben wir keine hab es mit dem Namen probiert…..

      Kann es sein das man sich nicht einloggen kann weil die Ergebnisse noch nicht da sind ? Es kommt beim Versuch immer eine Fehlermeldung (Erreur : L’authentification a échoué. Veuillez vérifier vos identifiant et mot de passe puis vous reconnecter à nouveau)

      Den Test haben wir vor ca 30 Stunden gemacht

      Vielen Dank für deine Hilfe

  50. Hallo Hilke,
    Wir haben es gewagt. Bis jetzt waren wir 2 Tage in Dep. Aube, 2 Tage an der Loire und sind jetzt auf dem Insel Île d’Oleron. Alles sehr entspannt. Wir hoffen nur das es keine Reisewarnung gibt. Wenn nicht dauernd in den Medien von zweiter Welle, Reisewarnung und Co gesprochen würde, würde man hier schier nichts mitbekommen und sich nur wundern, warum die Leute hier mit Maske einlaufen.
    Liebe Grüße
    Dagmar

    • Hallo,
      mach zwei wunderschönen Wochen in Olargues hier eine Info aus dem Herault (noch keine offizielle Reisewarnung). In den Testlaboren Lamalou und Bedarieux bekamen wir die Info, die Bearbeitungszeit liegt bei 4-5 Tagen. Ausserdem muss man Tage vorher einen Termin vereinbaren, da die Anzahl der Teste sehr knapp ist und ohne Symptome evtl. gar nicht getestet werden kann.
      Liebe Grüsse!
      Martina

  51. Hallo,

    kurzer Zwischenbericht aus Le-Grau-du-Roi (Gard zwischen Herault und Bouches-du-Rhone) – die Stimmung hier ist gut und in weiten Teilen wird Abstand und auch Maskenpflicht respektiert. In Le-Grau-du-Roi ist das Tragen einer Maske in ausgewiesenen Teilen der Stadt obligatorisch.

    Leider wird in den großen Einkaufsläden (SuperU, etc.) kein Abstand zueinander gehalten (und teilweise gedrängelt und gedrückt). Die Maskenpflicht wird auch hier eingehalten.

    An den Stränden halten die Menschen Abstand zueinander und arrangieren sich mit der Situation. Eine Maske muß hier momentan nicht getragen werden.

    Liebe Grüße
    Lars

  52. Liebe Hilke,

    vielen Dank für die Arbeit,die Du Dir machst. Eine kleine Spende ist unterwegs 🙂 Wir fahren am Samstag, den 5. September, nach Nyons in ein Ferienhaus. In den letzten Wochen war die Verunsicherung groß, ob wir fahren können oder nicht und was ist hinterher. Danke für Deine vielen Informationen, die uns auch verstärkt haben, zu fahren. Wir haben dort ein Ferienhaus gemietet und der Vierbeiner kommt mit. Werden laufen, einfach mal faul sein und Frankreich genießen. Ein Jahr ohne Frankreichurlaub geht einfach nicht :-). Liebe Grüße Michaela

  53. Hallo.
    Vielen Dank für die interessanten Infos.
    Ich sehe es mit den Fallzahlen ähnlich wie du, wenn mehr getestet wird habe ich auch mehr Fälle. Leider sieht es das RKI nicht so, und setzt regelhaft Regionen auf die Reisewarnung.
    Wir fliegen am Samstag nach Korsika. Das Formular habe ich mir runtergeladen. Hast du eine Tendenz, ob in den nächsten 3 Tagen, eine Reisewarnung für Korsika kommen könnte?!
    Lg Basti

    • Hallo Basti, ich weiß leider so gar nicht, was das RKI alles für Zahlen als Basis nimmt außer denen, die veröffentlicht werden. Noch sind ja Ferien für Bayern und BaWü… ich denke, so lange wird sicher keine Reisewarnung kommen… Aber das sind nur Mutmaßungen. Heim kommst Du auf jeden Fall! Alles Gute und schönen Urlauber auf der Insel! Liebe Grüße, Hilke

  54. Hallo liebe Hilke, erst mal vielen lieben Dank für Deine tolle Seite. Bei meiner aktuellen „Corona“-Recherche für Frankreich bin ich auf Deine Seite gestossen und ziemlich begeistert, wie informativ und toll sie ist. Eine kleine Spende ist unterwegs :-). Wir wollen oder wollten (das steht aktuell noch nicht so ganz fest) am 12.09. ins Finistere nach Tremeoc reisen und unseren Urlaub dort in einem netten Ferienhaus geniessen. Nach den Zahlen der letzten Tage sind wir ziemlich verunsichert, ob wir tatsächlich fahren oder vielleicht doch unserer Vermieterin eine Verschiebung ins nächste Jahr vorschlagen sollen. Liebe Grüße aus dem schönen Mainz von Martina

    • Hallo Martina,
      merci! Ich habe gerade den Beitrag geupdatet und mir gerade auch für Deine Ecke mal alles genauer angesehen. Finistère steht doch richtig gut da im Vergleich zu vielen deutschen und frz. Regionen mit seiner Reproduktionsrate von 0,7 auf 100.000 Einwohner. Schöne Ferien! Hilke

    • Liebe Martina,
      wir sind derzeit im Morbihan im Urlaub und heute im Finistère unterwegs. Ich empfinde die Situation vor Ort als sehr entspannt und mit Deutschland bezüglich der Sicherheitsvorkehrungen vergleichbar. Ich war auch vor unserer Abreise sehr hin- und hergerissen, nun bin ich jedoch froh, dass wir es gewagt haben. Wir beachten einfach die allgemein empfohlenen Regelungen/Hygienevorschriften – für uns passt es (bus jetzt). Sonnige Grüße 😎

      • Hallo Iris, danke für Dein Feedback. Es freut mich, dass Du es gewagt hast – denn ich habe zunehmend den Eindruck, das in Deutschland die Situation in Frankreich vor Ort etwas dramatischer dargestellt wird, als sie tatsächlich ist. Wir sind weit von den Verhältnissen des Frühjahrs entfernt, und mit dem Ansteigen nach Ende der Urlaubszeit haben wirklich alle gerechnet. Corona ist gefährlich, Vorbeugung und Vorsicht muss sein, aber keine Panikmache. Bleiben wir wachsam. Und genießen Frankreich mit Abstand und Freude. Bon voyage!

  55. Hallo, danke für diese sehr informelle Seite. Ich und mein Mann fahren morgen in die Camargue nach Le Gau de Roi und sind sehr froh, dass dies knapp außerhalb des Risikogebietes liegt. Hoffentlich gehen die Zahlen weiter zurück und es wird dort kein Risikogebiet, dann können wir ganz entspannt den Urlaub genießen und anschließend im Alltag wieder problemlos und unbürokratisch durchstarten.

    • Hallo Mona, die Lage wirkt in Deutschland viel dramatischer, als sie vor Ort derzeit in den meisten Regionen tatsächlich ist. Mit Umsicht und Abstand könnt ihr ganz gespannt den Urlaub genießen. Viel Spaß in Le-Grau-du-Roi.

      • Ja…. Sind inzwischen hier… Und man kann gut coronagerecht seinen Urlaub verbringen. Das einzige Blöde wäre, wenn es Risikogebiet würde. Nicht aus Angst vor Ansteckung, sondern wegen dem Prozedere danach. Kann schlecht einschätzen ob das soweit kommt. Hoffen wir das Beste

  56. Hallo.

    Danke für die hilfreichen Infos. Wir wollen morgen mit dem Camper nach Korsika fahren. Dort sind die Infektionszahlen im Süden über 50 auf 100000 Einwohner. Müsste diese Region nicht demnächst auf der RKI Risikoliste stehen? Danke für eine kurze Antwort.

    Lg

  57. Hallo Hilke,
    vielen lieben Dank für Deine Bemühungen, uns täglich mit neuen Informationen aus Frankreich zu versorgen! Da wir eigentlich vorhatten, unseren Urlaub in Frankreich zu verbringen, bin ich seit der Reisewarnung schon öfters auf Deiner Seite unterwegs gewesen.
    Eigentlich haben wir ab kommenden Montag (07.09.) eine Hütte (mobile home) auf dem Campingplatz Les Tournels in Ramatuelle gebucht. Weißt Du (oder vlt ist gerade jemand zufällig vor Ort?), wie die Lage vor Ort (leerer / voller Strand etc.) ist? Das Departement Var sieht von den Zahlen her ja glücklicherweise wieder etwas besser aus als die beiden benachbarten Departements mit Marseille und Nizza als Hotspots.
    Sind die Corona-Tests für Touristen an jeder Teststation kostenlos oder nur an den Teststationen, die auf der Karte im aufgeführten Link auch als „gratuit“ herausfilterbar sind?
    Schöne Grüße,
    Jana

    • Hallo Jana,
      wir sind gerade dort in der Nähe, direkt am Pampelonne. Seit 2 Tagen sind zwar spürbar weniger Leute am Strand, aber auch vorher war es nicht „überbelegt“. Ok, der Strand ist aber auch wirklich groß genug, um sich aus dem Weg zu gehen. Punktuell kann es aber immer noch voller sein. 😉
      Zu den Teststationen kann ich noch Nix sagen, da wir uns erst am Freitag testen lassen wollen. Unser „Concierge“ hat mir aber einen Zettel mit Teststationen in die Hand gedrückt, auf dem aber bei jeder ausdrücklich „111€/test“ steht. Ob das Touri-Nepp ist, oder es sich um „inoffizielle“ Stationen handelt, kann ich nicht sagen. Wir werden an eine offizielle Station gehen.

      Ansonsten ist die Situation eigentlich recht entspannt. Zumindest, wenn man die Strandbars der party-hungrigen Meute meidet und nur von der Ferne aus den Kopf schüttelt.

      Zumindest die Fallzahlen sinken stetig und „Var“ ist seit einigen Tagen nicht mehr rot, sondern nur noch orange.
      BG,
      Tom

      • Hallo Tom,
        vielen Dank für Deinen Kommentar! Es gibt mir etwas Hoffnung, dass wir uns so doch noch für den Urlaub entscheiden können. Da es ein Familienurlaub mit unserer 2-jährigen Tochter sein wird, war sowieso nicht geplant, nach Marseille, Nizza oder St. Tropez zu fahren bzw. das Nachtleben in den Bars mitzuerleben.
        Die sinkenden Zahlen haben wir gestern auch gesehen und stimmen mich positiv.
        Habt noch einen schönen Urlaub,
        Jana

    • Hallo Jana,
      Wir sind in Cavalaire sur Mer und fühlen uns in unserem Ferienhaus sehr wohl. Wir haben einen Pool für uns, aber auch der Strand ist nicht voll. In der Stadt sind alle sehr diszipliniert. In der Stadt ist Maskenpflicht, an die sich sehr viele halten. Ich fühle mich hier nicht mehr gefährdet als zu Hause.
      Den Test machen wir wahrscheinlich erst zu Hause.
      Der Campingplatz hier ist ziemlich leer.

      Viele Grüße Heike

  58. Hallo zusammen,
    es ist alles so undurchsichtig:-) Wir wohnen auf Mallorca, wollen mit der Fähre nach Toulon und dann durch Italien nach Österreich. Werden uns weder in Frankreich noch in Italien länger als einen Tag aufhalten ( zum Übernachten in einem Hotel) – wollen in Österreich ca. 3 Tage bleiben und dann wieder zurück nach Toulon- Fähre. Kann mir iregndjemand sagen wie das funktionieren könnte?
    Lieben Dank Angelica

  59. Hallo,
    wir sind gerade in Serignan in einem Labor, welches wir von Santé in der Suchfunktion gefunden haben, darauf hingewiesen worden, dass für Ausländer der Covid-Test nicht kostenlos sei. Gibt es da Unterschiede? Hat jemand denn schon Erfahrung mit Tests in der Gegend um Béziers?
    Lieben Dank!

      • Dankeschön. Wir versuchen es noch an anderer Stelle. Aber gibt es denn einen Link, den ich zur Not auf dem Handy vorzeigen kann, aus dem ersichtlich für die Damen am Empfang ist, dass der Test auch für Urlauber kostenlos ist? Und wann ist denn Saison-Ende? Wir reisen am 12. September ab, d.h. wir würden uns am 10. oder 11. September testen lassen.

      • Hallo Anja, Saisonende ist, je nach Region, 20. oder 30. September. Hier auch der Link der staatlichen Infos: https://solidarites-sante.gouv.fr/soins-et-maladies/maladies/maladies-infectieuses/coronavirus/tout-savoir-sur-la-covid-19/article/se-faire-depister-lieux-et-conditions

        Falls bei der Anmeldung gemeckert wird, könntet ihr noch ergänzen, dass ihr durch die die Europäische Krankenversicherungskarte und das Doppelabkommen zwischen Frankreich und Deutschland bei der Gesundheit Anspruch auf die Leistungen habt. Ich versteh nicht, warum bei euch das Testzentrum so schwierig ist. Anderenorts läuft es super. Könnt ihr ggf. nicht ein andere Testzentrum nehmen… es gibt da dort reichlich welche an der Badeküste…

        Toi, toi, toi! Hilke

      • Hallo Hilke,

        hast du eine Idee wie man das gültige Saisonende und damit das Ende der Testmöglichkeit herausfindet? Ende September wäre für uns relevant; wir sind an der Küste.

        Danke!

      • Hallo Thomas, getestet wird weiter! Es ist nur noch nicht klar, die es mit der Kostenübernahme danach aussieht. Sobald ich etwas erfahre, kommt dazu auch ein Update! Alles Gute, Hilke

      • Danke für die Info.
        In Deutschland ist auch nur bis zum 15.09. alles in Verordnung, also warum sollte man in Frankreich bessere Planbarkeit haben :).
        Ich freu mich auf ein Update.

        Viele Grüße

      • Merci, Tom. Übersetzt heißt es: D“er Test wird vollständig von der Krankenversicherung übernommen. Diese Bestimmungen gelten auch für Personen, die nicht sozialversichert sind“.

      • Übrigens, noch eine Anmerkung, falls man Euch Geld abknöpfen will:
        Les tests sont pris en charge par l’Assurance maladie. Le coût du test de dépistage est de 54 euros. L’Assurance Maladie rembourse 100% de ce coût. Si vous devez avancer les frais, l’ensemble vous sera remboursé sur feuille de soin.

        Quelle: https://sante.fr/coronavirus-covid-19-questions-et-reponses-sur-les-tests-de-depistage

        Dort steht nochmal, dass die (zunächst französische) Krankenversicherung die Testkosten übernimmt. Zudem steht dort, dass der Test 54€ kostet. Das mag evtl. für diejenigen interressant sein, die privatversichert sind. Da man dann ja meist Selbstzahler (mit nachträglicher Erstattung) ist, hilft Euch das vielleicht nicht mit überhöhten Kosten über den Tisch gezogen zu werden.
        BG,
        Tom

  60. Hallo, danke erstmal für die informative Seite. Wir sind zur Zeit in Cheval-Blanc. Haben uns heute in Cavaillon in einem Testzentrum informiert. Wir wollten uns auch vor der Abreise testen lassen, damit wir uns die Quarantäne zu Hause sparen können. Leider wurden wir dort abgewiesen, mit der Begründung, dass es nicht möglich ist das Ergebnis per Mail zu versenden.
    Werden uns somit erst bei der Einreise nach Deutschland testen lassen können. Schade…
    Trotzdem danke und liebe Grüße

    • Hallo, wenn nicht per Mail, dann wird per Code oder Telefon informiert… es gibt drei Möglichkeiten, das hängt von Zentrum zu Zentrum ab, wie informiert wird! Passt euch den ein Online-Passwort nicht? Alles Gute, Hilke

      • Hallo, die Testbescheinigung muss beim zuständigen Gesundheitsamt eingereicht werden (sowohl positiv als auch negativ) und wird nur anerkannt wenn es auf deutsch oder englisch ist. Wie ist das wenn man einen Code bekommt, kann man sich dann wenigstens selbst eine Bescheinigung ausdrucken oder sie von dort aus ans Gesundheitsamt verschicken? Lieben Gruß, Mareike

      • Wir hätten unser Ergebnis nur schriftlich vor Ort erhalten. Außerdem meinte die Dame, dass es 3-4 Tage dauert. Das hilft uns natürlich leider nicht weiter.

  61. Hallo Hilke,

    wir beabsichtigen am Samstag d. 05. September (wie jedes Jahr) zu einem 3 wöchigen Surfurlaub von NRW nach Leucate aufzubrechen. Leider konnte man vor einigen Tagen lesen, dass ganz Frankreich von Deutschland zum Risikogebiet erklärt werden soll. Allerdings sieht man auf den Karten, dass die Region PYRENEES-ORIENTALES nicht so schlimm betroffen ist. Wie sieht deine persönliche Einschätzung aus. Können wir am Samstag in ein nicht Risikogebiet einreisen. Grüße und bereits jetzt ein Dankeschön für deine Einschätzung.

    • Hallo Rainer,
      merci für Deinen Kommentar. Ich bin vor Ort in den Pyrénées-Orientales und habe ein Standbein dort in Saint-Paul-de-Fenouillet im Tal des Agly. Gestern war ich erst in den Albères unterwegs, dann bei Argelès dort an der Küste, einige Tage zuvor auch in Leucate und Le Barcarès. Überall dort ist Nachsaison, gibt es reichlich Platz am Strand. Und halten sich, so eine Statistik des regionalen Gesundheitsamtes, 76 Prozent an die Maskenpflicht, halten Hygiene- und Abstandsregeln ein. Kurzum: Es ist recht entspannt – mit Platz für jeden. Meiden würde ich Perpignan, wo auch schon in der ersten Welle sich aufgrund der demografischen Struktur die Fälle konzentriert hatten.
      Zum Surfen ist Leucate top, gerade jetzt bei den herbstlichen Winden :-). Und wenn man bei der Geselligkeit etwas Abstand hält, sehe ich kein anderes Infekt-Risiko als daheim. Das ist aber eine ganz private Einschätzung, denn ich weiß ja nicht, was noch im Urlaub außer Sport an der frischen Luft geplant ist. Alles Gute und schöne Ferien!! Hilke

      • Hallo Hilke,
        du hast uns mit dem heutigen Update zum grübeln gebracht. Wir wollen am Samstag früh nach Barcares fahren. Für die Pyrenees Orientales ist ein 8Super) Wert von 0,6 / 100.000 angegeben. Die Werte von ganz Frankreich sind sehr niedrig. Das ist aber doch ein Widerspruch zu den 7.017 Neuinfektionen. Muss bei der Einstufung der Pyrenees Orientales zum „Moderates Niveau“ befürchtet werden, dass das RKI das Gebiet zum Risikogebiet erklärt oder besagt die Einstufung gar nicht so was schlimmes. LG Rainer

      • Hallo Rainer,
        keine Sorge. Und fahrt ruhig… das heutige Update verzerrt ein wenig die Situation, da in Paris massivst getestet wurde. Und wie in allen Großstädten des Landes, steigen da dann auch die Zahlen… Ich wohne ja in den Pyrénées-Orientales. Und kann berichten, dass es sehr entspannt ist. Die Ausnahme: einige Quartiers in Perpignan, in denen ich euch aber eher weniger vermute. Gute Reise und alles Gute! Hilke

  62. Vielen Dank erstmal für die vielen, hilfreichen Informationen.
    Ich habe eine Frage zu den kostenlosen Corona-Tests für Touristen in Frankreich. Gibt es auf Korsika auch ein Testzentrum und wenn ja, wo?
    Wir beabsichtigen am Samstag nach Korsika zu reisen.

    • Hallo Conny,
      ich habe im Beitrag bei der Rubrik die Seite der Testzentren verlinkt:
      https://sante.fr/recherche/trouver/DepistageCovid

      Das regionale Gesundheitsamt für Korsika hat zudem eine eigene Seite zur den Testzentren der Insel ins Netz gestellt. Schau mal hier: https://www.corse.ars.sante.fr/les-points-de-prelevement-des-tests-virologiques-rt-pcr-en-corse-et-le-formulaire-de-pre

      Allgemeine offizielle Infos zu den Tests findest Du hier: https://solidarites-sante.gouv.fr/soins-et-maladies/maladies/maladies-infectieuses/coronavirus/tout-savoir-sur-la-covid-19/article/se-faire-depister-lieux-et-conditions

      Alles Gute und schönen Urlaub auf Korsika! Hilke

      • Hallo Hilke (Danke für diese wahnsinnig informative Seite) und Conny (Danke das du meine Frage schon gestellt hast 😉
        Auch wir wollen uns am Freitag auf den Weg nach Korsika machen. Die Zahlen steigen dort leider momentan auch. Wir haben keine Sorge uns anzustecken, aber was ist wenn wir in ein paar Tagen dort sind und Deutschland dann ganz Frankreich inkl. Korsika zum Risikogebiet erklärt? Wir dachten uns wir könnten einfach auf Korsika 1 Tag vor Heimreise einen Test machen, welchen wir ja online per Handy einsehen können und könnten somit sorgenfrei über Italien und Schweiz wieder nach Hause. An den Grenzen (falls es Kontrollen geben sollte) einen negativen Test vorzuzeigen der nicht älter als 72 h ist, ist denke ich schonmal sehr vorteilhaft. Etwas Sorge macht einem Bekannten der mitfährt die Frage, ob die Fähren auch noch fahren (Moby / Corsica Ferries) oder ob diese auch wieder still gelegt werden würden, im Falle eines Lockdowns auf Korsika… Und nochmal die Frage zu den Tests: die Seiten die du erwähnt hast Hilke sind alle nur auf französisch 🙁 Kann man einfach zu einem Testzentrum fahren und einen kostenlosen Test machen lassen als Tourist?
        Danke und Liebe Grüße
        Tom

      • Hallo Tom, Korsika wird bestimmt schön :-). Und ja, jeder kann die Tests machen. Ziel ist, die Infektionsketten zu unterbinden und zu erkennen, wie sich das Virus ausbreitet. Da macht es keinen Unterschied, ob Urlauber oder Einheimischer. Und ja, leider sind die Seiten auf Französisch. Aber mit deepl.com, das viel besser übersetzt als der Google Translator, ist auch das kein Problem.

        Und um Dir auch diese Sorge zu nehmen. Wenn Frankreich zum Risikogebiet erklärt werden sollte (was wir alle nicht hoffen!!), dann kommt ihr immer wieder nach Hause. Ob Deutscher, Schweizer, Österreicher oder andere Nationalität: Auch währen der ersten Welle konnte man selbst bei geschlossenen Grenzen immer wieder heim. Das nur als Infos für den Notfall, nach dem es aber im Moment noch nicht aussieht.
        Das regionale Gesundheitsamt hat bei 872 Tests 31 positive Fälle festgestellt, davon Zweidrittel im südlichen Bereich. Guck mal hier für die aktuelle Situation der Virus-Ausbreitung: https://www.corse.ars.sante.fr/point-de-situation.
        Alles Gute und schönen Urlaub!! Hilke

      • Hallo Hilke,
        wir waren heute in Saint-Raphael im Bioesterel Labor Valescure. Dort hat man uns abgewiesen mit dem Hinweis, dass wegen des hohen Ansturms Ausländer nicht mehr getestet werden. 600 Meter weiter in der Filiale Felix Martin wurden wir aber drangenommen und waren überglücklich. Vielleicht für die anderen Leser interessant, ob sich hier an der generellen Regelung in Frankreich etwas ändert, oder ob das nur ein Einzelfall, vielleicht sogar eine eigenmächtige Entscheidung eines Miarbeiters war?
        Letztlich haben wir zu viert ungefähr eine Stunde mit Warten und Testen verbracht.
        LG und danke für Deine tolle Seite
        Thomas

  63. Hallo Hilke,
    kannst du uns mal kurz die nötigen Angaben auf dem Formular für die Einreise überstzten? Ich komme auf: oben die Unterschrift, „Name“, „geboren“ , „wo“, „Demeurant“??? Die Fragen zur Krankheit sind „Latein“, für einen nicht französisch sprechende Mediziner verständlich – wie die Speisekarten… Vermutlich gibt es das Formular an der Grenze auf deutsch?
    Mit freundlichen Grüßen,,
    Geerd
    (auf dem Weg nach Epernay)

    • Hallo Geerd,
      Démeurant: wohnhaft,
      und danach werden die Covid-19-Syntome abgefragt: Fieber, Husten, ungewöhnliche Müdigkeit, Atemnot bereits beim Sprechen, Glieder- und Muskelschmerzen, unerklärliche Kopfschmerzen, Gemacks- und Riechverlust sowie Durchfall. Gefolgt von: Ort, Datum, Unterschrift. Gute Fahrt nach Épernay! Hilke

  64. Hallo zusammen, liebe Hilke,
    erstmal vielen Dank für deine tolle Arbeit. Wir wollen Mitte der Woche Richtung Soulac-sur-Mer. Jetzt ist aber gerade Gironde eines der Departements mit den höchsten Fallzahlen überhaupt. Hat jemand eine Einschätzung, ob das vor allem Fälle in Bordeaux sind und es „auf dem Land“ ruhiger ist? Wir sind mit dem Bulli auf dem Camping und werden Menschenmassen eh meiden. Wir wollen vor allem vermeiden, dass wir nach ein paar Tagen wieder zurück müssen, weil es noch schlimmer wird. Danke und schönen Sonntag.

  65. Hallo Zusammen,
    erst mal danke für die ganzen Infos hier!
    Wir haben ab 12. 9. in Port Camargue gebucht.Jetzt hängen wir voll in der der Luft, da wir nicht wissen,ob wir anreisen sollen. Das Gebiet gehört ja noch zum Gard. Bisher gibt es von Deutschland für dieses Gebiet noch keine Reisewarnung. Wie sollen wir uns verhalten oder was wäre ratsam?

    • Hallo Peter,
      da es erst in zwei Wochen ist, ist eine Vorhersage schwierig. Gestern war mit fast 7400 ein Peak erreicht, heue sind es 2000 weniger positive Fälle. Ich denke, wenn die Welle der Urlaubstester vorbei ist, die jetzt schnell noch vor der Heimreise einen Corona-Test in Frankreich machen lassen, der dort in die Statistik fließt, werden wir ein realistischeres Bild haben. Und auch eines mit niedriger Zahlen, denke bzw. hoffe ich. Aber das sind nur Mutmaßungen.
      Was meint ihr, liebe Mitleser?

      • Ich hoffe, liebe Hilke.
        Nach der großen Rückreisewelle und dem Angebot des kostenlosen testens stabilisieren sich auch bei uns wieder die Fallzahlen. In Frankreich wird es hoffentlich ähnlich sein.
        Allerdings wird das Gros der positiv Getesteten doch Franzosen sein – für die KW 30 bis 33 gaben 90 deutsche Reiserückkehrer an, sich Frankreich infiziert zu haben. Für die Wochen danach konnte ich noch keine aktuellen Angabenen finden und schon gar nicht die Statistiken für zB Spanien, Großbritannien usw.

        Ich kann noch einmal die App des Auswärtigen Amtes „Sicher reisen“ empfehlen und das Reiseziel anzupinnen. Man wird direkt informiert, wenn sich etwas ändert.

        Bekanntlich stirbt die Hoffnung- auch auf einen Urlaub in Frankreich – zuletzt.

        In diesem Sinne ein schönes Wochenende.
        Bises, Petra

      • Hallo zusammen. So wird es kommen. Wir fahren auf jeden Fall und lassen uns 48Std vor Ort testen. Ferienhaus abgeschieden, keine großen Städte. Ab ins Gebirge, Verdon und das reicht. Hygienemaßnahmen einhalten. Wir sind im Gebiet Var, wo die Zahlen rückläufig sind.

      • Hallo zusammen, wir sind Samstagnachmittag im Var/La Cadiere d’Azur gelandet, hier unsere ersten Eindrücke:

        Die Anreise per Auto war komplikationslos, die Anmeldung an der Rezeption erfolgte mit ähnlichen Sicherheitsvorkehrungen wie in Deutschland (wir trugen FFP2-Maske), unser Häuschen haben wir mit Desinfektionsmittel ausgesprüht, eigenes Bettzeug dabei und das Geschirr erstmal bei 60 Grad durch die Spülmaschine gejagt (wie in den Vorgaben für die Gastronomie in D). Abends am Pizzawagen trugen die Pizzajungs beim Belegen leider keinen Mundschutz, aber die heiße Pizza flutscht ja vom Holzkohlegrill gleich in den Karton… am Sonntag beim ersten Kurzeinkauf trugen im Supermarkt in St. Cyr sur Mer alle brav Masken, nur ein älterer Herr lief mit einem Gesichtsvisier herum. Wir hatten Loopschals mit rundum FFP3-Filter-Inlay an, niemand hat uns darauf angesprochen. Heute früh in der Bäckerei hatten die Bäckermädchen leider keine Masken an, morgen versuchen wir es bei einer anderen – ab dem 01.09. soll ja an jedem Arbeitsplatz Maskenpflicht sein, mir wäre da bei loser Ware wirklich wohler, ggf. müssen wir unser Brot vllt. dann doch im Supermarkt kaufen.

        Es ist so viel oder wenig los wie immer im September, außer dass wir bis jetzt noch auf keine Deutschen getroffen sind. Nachher machen wir Großeinkauf im Auchan, sollte es da oder bei unserem frühen Marktbesuch in Sanary (wir sind immer schon gg. 7:30 Uhr dort) etwas Neues geben, melde ich mich gern nochmal.

        Wer wie wir zum Abschalten nach Frankreich fährt, sollte unserem ersten Eindruck nach fahren. Ich fühle mich hier nicht gefährdeter als zuhause. Die Teststation für unseren Abreisetag haben wir auch schon gefunden, jetzt müssen wir nur mal schauen, wo wir die Formulare drucken lassen können.

        Danke erneut für die vielen aktuellen Infos hier!

        Liebe Grüße, Steffi

      • Hallo Steffi, danke für das Feedback! Wenn ihr die Formulare für den Test nicht ausdrucken könnt, dann könnt ihr sie auch einfach bei der Anmeldung vor dem Test vor Ort ausfüllen lassen. Loopschals mit Filter tragen aufgrund der Wärme in Frankreich noch weniger, sie werden aber sicherlich im Herbst populärer werden. Wer sie nachnähne will, findet u.a. hier eine Anleitung: https://basteln-de.buttinette.com/shop/anleitungen/stoffe-und-naehzubehoer/loopschal-als-gesichtsmaske-inkl-vlieseinlage
        Schönen Urlaub noch! Hilke

  66. Moin Moin! Danke für die vielen tollen Infos.
    Wir wollen nächste Woche ins Vaucluse. Aufs Land, ins Ferienhaus. Und wir mögen eh keine Menschenmassen.
    Wir wollen uns vor der Abreise testen lassen.

    In deinem Text steht, dass man entweder angerufen wird oder eine Mail bekommt.
    Kann man das beeinflussen? Ein Anruf ist in Deutschland ja schlecht als Nachweis zu nehmen. Und kommt die Mail (auch) auf Englisch? Unsere Behörden tun sich ja schwer mit Amtssprachen der EU. Das wäre toll zu erfahren.
    Danke ❤️

    • Hallo Birgit,
      in meinem Text stand noch eine dritte Option – der Code ;-). Damit könnt ihr euch einwählen auf die Webseite mit eurem Testergebnis. Die Webseite und die Mail sind nur auf Französisch. Deepl.com. übersetzt alles tiptop – und deutlich besser als der Google Translator.
      Alles Gute und schöne Ferien im Département Vaucluse! Hilke

  67. Hallo Hilke, das RKI hat die gesamte Region PACA als Risikogebiet eingestuft, die fanzösische Regierung aber nur Bouches du Rhone und Côte d’Azur. Wir haben eine Buchung für ein Mobil-Home auf einem Campingplatz in Lagnes 84 Vuacluse. Die Lage scheint dort, da ländliche Gegend, relativ ruhig zu sein.Jetzt habe ich gehört, daß die französische Regierung plant Einreisende aus Deutschland mit 14-tägiger Qarantäne zu belegen. Weißt du dazu was?

    • Hallo Ebba, magst Du mir Deine Quelle nennen? Von einer solchen Quarantäne ist auf den offiziellen frz. Seiten nichts zu finden; es gibt sie aber für Briten – als Gegenreaktion auf das britische Verhalten. Merci!

    • Hallo. wir sind gerade im Vaucluse. Die Fallzahlen laut franz. Regierung sind hier überdurchschnittlich hoch, das Departement ist auf der Regierungskarte deshalb rot (derzeit 51 Neufälle pro 100.000,das wäre in D ein Kandidat für die strengsten Massnahmen). Allerdings deutlich weniger als Bouche du Rhone weiter südlich. Vielleicht versirbt Avignon die Statistik des ländlichen Ruaums,ich weiss es nicht. Allerdings ist davon vor Ort nicht so viel zu merken. Die Einwohner der Dörfer scheinen nicht besonders besorgt zu sein. Auf den Märkten, wo Maskenpflicht herrscht, tragen die meisten (schätzungsweise 90%) Masken, auffällig viele Junge dagegen nicht. Sonst ist in den Strassen ein Gemisch aus Masken und keinen Masken zu sehen. In den Supermärkten herrscht wildes Gedränge, gerade jetzt vor dem Rentree.

  68. Hallo Hilke,

    vielen Dank für diesen informativen und immer aktuellen Blog. Wir sind derzeit im Département Aude im Urlaub. Bisher gehört es nicht zu den neuen Risikozonen. Aber ich fürchte, dass aufgrund der massiv steigenden Zahlen eine Reisewarnung fürs ganze Land kommen könnte wie in Spanien.
    Wir sind am überlegen, ob wir uns im worst case hier testen lassen. Werden auch Kinder getestet? Sonst bringt es uns nix, das hier machen zu lassen. Und falls doch einer positiv wäre (gibt ja leider auch mal falsch positive Ergebnisse) dürfte man dann dennoch nach Hause fahren oder muss dann die infizierte Person hier bleiben?
    Danke für dein Feedback!

    • Hallo Marion,
      dann seid ihr ja ganz in meiner Nähe! Und ja, es fängt jetzt langsam an, dass auch Kinder getestet werden, zumal am 1. September die Rentrée beginnt, die Rückkehr zur Schule für die kleinen Franzosen. PCR Tests sind allerdings für Kinder schmerzhafter als für Erwachsene, da ihr Nasen-Rachenraum viel kleiner noch ist.
      Nicht fündig geworden bin ich bei Deiner zweiten Frage bislang. Wer als Franzose sich infiziert, muss sich umgehend isolieren und seinen Arzt informieren. Sämtliche Verhaltensauflagen hat Santé Publique France hier gelistet: https://solidarites-sante.gouv.fr/IMG/pdf/covid19_fiche_patients-2.pdf

      Was mit Touristen ist, die im Urlaub sich infizieren.. ich fürchte, da gelten die gleichen Regeln…
      Wenn ich etwas Definitives erfahren habe, stelle ich es gleich als Update ein bei der entsprechende Rubrik.
      Viele Grüße und bleib(t) gesund! Hilke

    • Hallo Marion, egal ob mit oder ohne Test, egal ob negatives oder positives Testergebnis: die Bürger eines Landes dürfen immer wieder in ihr Heimatland gemäß Staatsbürgerschaft zurück. Es sei denn, man ist US-Amerikaner: da gab es in der ganz schlimmen Corona-Phase von der Trump-Administration zumindest Überlegungen, selbst Bürger mit US-Staatsbürgerschaft bei Corona-Infektion im Ausland NICHT mehr zurück in die USA einreisen zu lassen. Das wurde aber dann doch verworfen.

  69. Hier wird verschiedentlich angedeutet, dass die Covid-Tests in Frankreich kostenlos sind. Trifft das auch für deutsche Urlauber zu, die sich vor der Rückreise aus einem Risikogebiet schon hier (wir sind im Vaucluse) testen lassen wollen? Sante.fr schreibt dazu lediglich, dass die Test durch die Pflichtkrankenversicherung (und meint wohl, die französische KV) abgedeckt sind. Weiss jemand, wie das bei den Deutschen abgerechnet wird?
    Danke und alles Gute an alle!
    Ralf

  70. Hallo Zusammen, mein Schwager ist auf einem Campingplatz/mobile Home in Portirages/Hérault und recht entspannt. Am Strand und Supermarkt genug Platz. Er vermeidet den Pool und die Abend Events, die Kinder sind nur mit befreundeten Kindern unterwegs. Allerdings berichtet er, dass einer anderen Familie die heute 29.8 anreisen wollte der Aufenthalt vom Betreiber annulliert wurde!! Wie ist das zu verstehen? Werden die Vermieter vor Ort nervös hinsichtlich des Aufwands, bei weiteren Beschränkungen den Platz räumen zu müssen? Wir wollten eigentlich morgen nach Sérignan/Mobile home Campingplatz..Yelloh bietet die Möglichkeit eines Gutscheines bis 2022, was ich fair finde (wir waren schon 3x dort). Familientechnisch würden uns ein paar Tage Gemeinsamkeit, Strand und Tapetenwechsel unheimlich gut tun. Quarantäne und Testgechecke sind einkalkuliert..ABER sollte in den nächsten Tagen der worst case eintreten und F macht dicht oder der Campingplatz schliesst, dann fragen wir uns schon ob wir doch lieber verzichten. Die steigenden Zahlen machen mir Angst. Kann man diese im Hérault wirklich NUR auf Cap d’Agde Party zurückführen? Noch ist Hérault vom AA nicht Risikogebiet.. vom Gefühl her möchte ich ungern in eines reisen🙄 Hilke, herzlichen Dank für dein Engagement, eigentlich sprechen deine Punkte (Abstand, Hygiene, Meldung von Massen, genießen des Aufenthalts) eh unserem üblichen Reiseverhalten, habe aber Angst vor dem worst case. Jedoch könnte man auch dem Campingplatzbetreiber vertrauen, der für unsere Sicherheit spricht… Liebe Grüße, Kerstin

    • Hallo Kerstin!
      Wir (2 Erwachsene und 2 Kinder) sind gerade in Sérignan (Yelloh!) auf dem Campingplatz in einem Mobilhome.
      Wir halten uns von fast allem fern. Wir gehen nur zum Strand und spazieren. Kein Schwimmbad, keine Veranstaltungen, keine Städtetouren oder Besichtigungen.
      Einkaufen geh ich nur alleine. Im Supermarkt (carrefour) ist es furchtbar. Dort hält sich niemand an Beschränkungen. Zwar tragen alle Masken aber von Abstand halten hat noch keiner was gehört.
      Wir wären eigentlich bis Donnerstag hier, fahren aber bestimmt früher. Nur jetzt am Wochenende wollen wir nicht fahren wegen dem Verkehr.
      Ich kann keine Empfehlung zum Urlaub abgeben.
      Am Strand war es bisher schön. Nur das Wetter macht jetzt nicht mehr mit.
      Ich habe das Empfinden, dass einige Urlauber das Thema Corona sehr schnell vergessen, was zur Nachlässigkeit beim Thema Hygiene führt.
      Und wie hier auch schon geschrieben wurde: der Vermieter hat ja Interesse seine Objekte zu vermieten.
      Vor dem worst case haben wir auch bissel Angst.
      Wir hoffen, dass wir rechtzeitig abreisen, bevor Herault vom AA zum Risikogebiet erklärt wird. Bin mir sicher, er ist nicht die Frage ob, sondern nur wann.

      • Liebe Irina, ganz herzlichen Dank für Dein Feedback aus dem Hérault! Solche Infos sind wichtig, um die Lage vor Ort einschätzen zu können. Merci! Herzliche Grüße, Hilke

  71. Guten Morgen Hilke,
    dein HP ist wirklich klasse. Schade, dass ich sie erst nach 13 x Frankreich entdecken musste. Werde sie auch in unserem Urlaub in La Motte nutzen. Meine Frage, in Le Muy gibt es eine Teststation mit Anmeldung. Wenn wir diese 48 Std. vor Abreise nutzen, wie bekommt man das Ergebnis, per Mail?

    L.G Andrea und Spende ist raus.

    • Hallo Andrea, merci!! Das freut mich sehr! Zum Test: Meine Freundin, die mich besucht, hat in einem Drive-In des Krankenhauses den Test gemacht. Sie musst bei der Anmeldung nur den Namen und das Geburtsdatum angeben. Den Namen für die Zuordnung zur Probe, das Geburtsdatum für die Statistik. Bei der Anmeldung erhielt sie einen Zugangscode, mit der sie auf eine Webseite kam, auf der bereits nach sechs Stunden das Ergebnis zu sehen war.
      Andere Teststation, so die Infos vom Frz. Gesundheitsministerium, schicken Dir eine Mail oder SMS zu. In Frankreich wird streng auf den Datenschutz geachtet. Daher fließen – blöderweise – die Ergebnisse aller Urlauber – auch in die frz. Statistik ein, und nicht die der Heimatländer. Das habe ich, angeregt durch einen anderen Kommentar, gerade noch einmal recherchiert und gebe dies als Info an alle weiter.
      Viele Grüße und schönen Urlaub!
      Hilke

  72. Hallo Hilke, eine generelle Frage an Sie oder wer sonst dazu fundiertes Wissen hat: die Zählung/Zuordnung der Infektionszahlen. Für Deutschland habe ich recherchieren können, das die Labore die Testergebnisse an die jeweiligen Gesundheitsämter am Wohnsitz des Betroffenen weitergeben und das Testergebnis (positiv/negativ) dann also in die lokale Statistik vom Wohnsitz einfließt. Also ein Reiserückkehrer aus Kroatien mit Wohnsitz in NRW wird bei Einreise in Bayern auf Corona getestet. Das Testergebnis fließt jedoch in die Statistik von NRW usw. (sonst wären die Zahlen in Bayern ja noch viel höher…) Wie ist das mit Corona-Tests in Ausland? Also wenn man sich im Urlaubsland (z.B. Frankreich) testen lässt, werden hier die Testergebnisse auch an das deutsche Gesundheitsamt am deutschen Wohnsitz des Reiserückkehrers weitergegeben oder kommt das in die französische Statistik? Ich vermute fast, das das Ergebnis bei letzterem Beispiel in die französische Statistik reinläuft. Oder wie ist da die grenzüberschreitende Zusammenarbeit? Denn wenn sich nun, wie im Blog zu lesen, viele Reiserückkehrer in Frankreich testen lassen, lässt das die Zahlen in Frankreich hochschnellen, obwohl die Betroffenen die Region/das Land längst verlassen haben. Und wenn man sich, wie es die Bundesregierung plant, nach 1 Woche o.ä. erneut testen lassen soll/muss: zählen diese Ergebnisse dann erneut? Wenn man dann bei beiden Tests positiv war, zählt man dann 2x? Wobei doppeltes Testen in DE zur Bestätigung eines positiven Testergebnisses soweit ich weiß schon immer praktiziert wurde, man dann ja aber vermutlich/hoffentlich trotzdem nicht doppelt gezählt wurde (Problematik #Personen vs. #Testergebnisse) . Lieben Dank & Viele Grüße

      • Hallo Hilke, vielen Dank für die prompte Rückmeldung und Dein riesen Engagement hier. Sind denn alle Tests anonym? In Deutschland macht man sich bei den Gesundheitsämtern viel Arbeit mit der Kontaktermittlung eines positiv Getesteten, um einen Infektionsherd „auszutrocknen“. Und nur so ist bei positiven Testergebnissen ja auch eine Quarantäne-Überwachung möglich. Bei anonymen Tests wird es ja dann den betroffenen selbst überlassen, ob bzw. welche Konsequenzen er draus zieht. Ich glaube ja, bei anonymen Tests steht für den Reiserückkehrer nur das hoffentlich negative Testergebnis im Fokus, was ihn im Heimatland vor Quarantäne bewahrt. Wobei das Testergebnis zweifelhaft ist: wenn man nur z.B. nur 1 Woche Urlaub macht und 72 h (3 Tage) vor Wiedereinreise den Test macht ist doch noch nichtmal die Inkubationszeit um. Ansteckungen innerhalb der 72h ganz unbeachtet. Der Testaufwand ist gut. Ich befürchte nur die geringe Effektivität bzw. Nachhaltigkeit. Aber da können wir beide nix machen.
        Schöne Grüße von Frank

      • Hallo Frank, ja, das stimmt. Die Rückverfolgung soll die Corona-App „Stop Covid“ ermöglichen. Doch… viele Franzosen haben sie gar nicht installiert oder bereits de-installiert. Schöne Grüße retour! Hilke

  73. wir wollten eigentlich morgen mit unserem Wohnwagen über Belfort, Vichy, Cognac-la-Foret nach Lit-et-Mixe an den Atlantik fahren, aber nach dem Studium hier zum Thema Corona haben wir mittlerweile Bedenken, dass es evtl. nicht gut ausgehen könnte.
    Wir sind nun etwas unschlüssig. Die Anzahlung des Campingplatzes wird wohl futsch sein

    • Hallo Raimund,
      die Zahlen steigen in Frankreich, das stimmt. Waren bei der ersten Welle es besonders alte Menschen, die betroffen waren, hat das Virus diesen Sommer besonders junge Menschen zwischen 20-39 und besonders gesellige Menschen. Und dann gestreut… Ich bin inzwischen auch etwas besorgt mit Blick auf die Zahlen. Ich denke aber auch, dass jeder sich schützen kann. Da, wo Hygieneregeln, Distanz und Masken sowie regelmäßiges Händewaschen konsequent eingehalten und umgesetzt wurden, gab es auch in Urlaubsgebieten keinen signifikanten einen Anstieg der Infektionszahlen. Das macht mir Hoffnung, das man sich tatsächlich selbst schützen kann…
      Was meinen die anderen Mitleser so?
      Alles Gute und bleib(t) gesund! Hilke

      • Wir wollten morgen in die Bretagne auf einen Campingplatz Nähe Brest. Wir haben uns heute, aufgrund der Infektionszahlen und den Anspielungen über Grenzschliessung der letzten Tage dagegen entschieden und werden nicht fahren. An diesem Wochenende enden die Ferien und niemand weiß wie das Virus dann in die anderen Departements verteilt wird. Als Camper hätte ich im Worst Case 2,5 Tage nach Hause. Das ist uns einfach zu heiss.
        Von Bekannten vor Ort wissen wir allerdings, das zumindest auf diesem Campingplatz alles ordentlich abläuft und die Leute die Hygiene-Regeln einhalten. Auf Ausflüge wird aber wohl auch dort größtenteils verzichtet.

      • Liebe Christian, wie schade – aber auch sehr verständlich. Ich wünsche uns allen so sehr, dass bald ein Impfstoff gefunden wird. Und wir wieder sorgenfreier unterwegs sein können.

  74. Wenn ich mir die verlinkten Karten und Tabellen ansehe, sehe ich zwar dass es eine Zunahme an tests gibt, die Corona anzeigenj soll, gleichzeitig sinkt die Zahl der Leute die im Krankenhaus sind. Da kann doch irgendwas nicht stimmen!

    • Hallo Felix, ich habe Deinen Kommentar gleich mal zum Anlass fürs heutige Update genommen. Bei der ersten Welle waren es alte Menschen, die ins Krankenhaus kamen, dort lange blieben und oft auch dort verstarben. Derzeit erwischt das Virus vor allem junge Menschen zwischen 20-39 Jahren. Sie sind widerstandsfähiger, landen oft gar nicht im Krankenhaus, und falls doch, verlassen sie es schneller. Doch die Dynamik des Viruses sei, so das frz. Gesundheitsministerium Freitag auf einer Pressekonferenz, sei exponentiell. Auch in Krankenhäusern und auf den Intensivstationen steige die Zahl der Patientinnen und Patienten wieder an – wenn auch auf niedrigem Niveau.
      Viele Grüße
      Hilke Maunder

    • vermutlich auf eine andere Teststrategie zurückzuführen: im Frühjahr war es vermutlich primär symptombezogenes Testen, heute kann sich jeder Testen lassen. Wenn noch dazu die Test kostenlos und in der Abwicklung unproblematisch sind und flächendeckend angeboten werden steigt die Teilnahmequote, jedoch nicht unbedingt die ‚Trefferquote‘. Mglw. zählen aber auch Testergebnisse von eher einfach aufgebauten Tests mit ein, die ein falsches Ergebnis liefern. Aufgrund heute höherem Testaufkommen dürfte heute aber auch die Dunkelziffer an Infizierten geringer sein als im Frühjahr.

  75. Hallo Hilke und alle die einen Frankreich Urlaub planen,

    Wir hatten uns im Vorfeld auch immer wieder informiert und überlegt ob wir unseren im Januar gebuchten Sommerurlaub an der Cote d‘Azur antreten sollen. Wir sind letzten Samstag dann tatsächlich angereist und wurden dann wie viele andere nach zwei Tagen von der Reisewarnung überrascht. Da wir schulpflichtige Kinder haben, werden wir unseren Urlaub um drei Tage kürzen und daheim einen Coronatest machen. Ärgerlich aber besser als gleich wieder abzureisen.

    Unsere Erfahrung hier vor Ort ist durchaus gemischt was das Thema Corona angeht. Wir sind mit dem Auto hier, haben eine Ferienwohnung in der nähe von Cannes und nutzen eher kleinere Strände. In der Kombination klappt es mit Abstand halten recht gut und wir fühlen eigentlich recht sicher, auch wenn die Zahlen schon sehr stark ansteigen.

    Allerdings fällt auch auf das die Strände in Cannes, Antibes und speziell St. Raphael / Frejus schon sehr voll sind. Man findet kaum Parkplätze und auch die Restaurants, Märkte am Abend etc. Speziell in Frejus haben wir vom Auto aus als zu voll empfunden. Hier ist man weit von dem Abstand in Deutschland entfernt. Das ist uns auch im Supermarkt aufgefallen, wo alle dichtgedrängt an der Kasse stehen.

    Generell muss man sagen, die meisten Franzosen verhalten sich vorbildlich und tragen vielfach auch auf der Straße Maske. An vielen Stellen im öffentlichen Raum gibt es Desinfektionsmittel und in Bussen werden Distanzplätze ausgewiesen. Es gibt aber – wie in Deutschland auch – immer wieder Leute die die Maske nur halb tragen oder die Distanzplätze doch nutzen.

    FAZIT: Ein schöner Urlaub ist in Frankreich immer noch möglich aber die Rahmenbedingungen machen ihn definitiv nicht so unbeschwert wie normal. Und es droht natürlich immer das Quarantäneproblem. Man sollte aber die großen Touristenzentren eher meiden, da es dort schwierig ist mit Abstand. Und bei der Meinung vom Vermieter sollte man sich immer Fragen ob dieser nicht nur den Einnahmeausfall verhindern möchte.

    Viele Grüße
    Daniel

    • Hallo Daniel,
      danke für Deinen Kommentar. Deine Situation deckt sich fast mit unserer – nur dass wir gerade in der Nähe von Saint-Raphaël sind.
      Wir haben in den letzten Tagen auch schon Ecken erlebt, wo überhaupt nichts los war, z.B. gestern abend in Roquebrunne. Ich denke aber, ab heute wird es nochmal spürbar nachlassen – dann sind nur noch wir Bayern und Württemberger im Land. 😉 Wir sehen sowieso kaum noch Deutsche.
      Wir haben beschlossen, uns noch vor der Abreise hier vor Ort testen zu lassen. Das ist auch kostenlos und bringt zwei Tage Zeit. Trotzdem werden wir eine halbe Woche früher abreisen und auch den geplanten Zwischenstopp in Italien streichen.
      Für den hoffentlich unwahrscheinlichen Fall eines positiven Tests hoffe ich darauf, dass die Schulen darauf eingestellt sind, dass auch Kinder in Quarantäne alle Informationen bekommen, die sie brauchen.
      Weiß nicht, ob die Vermieter nur aufs Geld aus sind. Meine Wahrnehmung ist, dass sie uns ganz einfach die Angst nehmen wollen, zumal man auch einfach mal die Anzahl der Tests mit den sog. Fallzahlen ins Verhältnis setzen muss. Frankreich testet jetzt pro Woche so viel, wie fast im gesamten März und April zusammen.
      Liebe Grüße & genießt Euren Urlaub, obwohl es etwas schwerer fällt!
      Thomas

      • Merci, Thomas! Meine Freundin ist jetzt nach Deutschland heimgefahren und hat sich in Perpignan in einem Drive-in des Krankenhauses testet lassen. Sie hatte das Testergebnis bereits am frühen Abend. Die Strände in Pyrénées-Orientales haben sich deutlich geleert… weit und breit kaum ein Mensch… Schönen Urlaub an alle! Bises, Hilke

  76. Korsika-Fähre während Corona – wie sind die Erfahrungen?
    Da hier eine Reihe Korsika-Beiträge geschrieben wurden, wäre ich Euch Korsika-Urlaubern dankbar, wenn Ihr kurz berichten könntet, wie das Betreten des Autodecks nach der Ankunft im Hafen von statten geht. Üblicherweise steht man ja dicht gedrängt zu Hunderten im Treppenhaus und wartet, bis das eigene Parkdeck geöffnet wird. Dann geht es Körper an Körper die enge Treppe runter.
    Hat sich daran etwas geändert? Ist die Fährüberfahrt ein Super-Spreader-Event?
    Vielen Dank!

  77. Hallo,
    Wir wären eigentlich morgen nach Marseillan aufgebrochen. Nach langen Überlegungen haben wir entschlossen nicht zu fahren. Es sind einfach zuviel Fragezeichen und Ängste da. Geld ist natürlich futsch. Was ich absolut daneben finde ist, dass der Campingplatz die Zahlung nicht für einen anderen Aufenthalt akzeptiert. Geld zurück wollte ich nicht mal. Aber ich hätte gerne für 2021 gebucht. Wir sind seit Jahren auch in Spanien und da war das überhaupt keine Diskussion. Geld zurück oder umbuchen.. Kein Problem. Bin da wirklich enttäuscht und hätte mir in der Situation ein anderes Verhalten gewünscht. Die nächsten Jahre werden wir Herault meiden. Vielleicht hilft diese Info dem ein oder anderen weiter

    • Hallo Michael, das ist sehr schade ! Und ich bedauere die Entscheidung des Platzes. Im der ersten Welle waren Gutscheine oder Umbuchungen üblich. Da Hérault ja zu den von F definierten Risikogebieten gehört, würde ich doch einmal prüfen, ob da nicht ein Anspruch auf Erstattung, zumindest teilweise, besteht. Alles Gute! Hilke

    • Hallo Michael,

      Unsere Erfahrung von heute: Hartnäckig bleiben. Erst wollte man uns gar nichts erstatten. Nach zwei weiteren Telefonaten haben wir einen Voucher bekommen, der dann bis 2022 gültig ist. Es handelt sich um den Yelloh Campingplatz in Serignan Plage.

      Viel Erfolg.

      Philipp

    • Hallo Michael,
      ich stehe mit unserer Buchung auf einem Campingplatz in Hérault vom 30.8. bis 13.9. vor exakt demselben Problem. Vor der „Rot-Einstufung“ hatte ich schon eine Umbuchung angefragt. Dabei wurde mir Angeboten, dass ich stornieren könne und für die Tage, in denen der Campingplatz mein Mobile-Home erneut vermieten kann, solle ich ein Rückerstattung bekommen. Damit wälzt der Campingplatz das finanzielle Risiko natürlich voll auf mich ab. Nachdem nun der franz. Premierminister am Donnerstag auch Hérault zur Zone Rouge erklärt hat, hatte ich erneut eine Email an den Platz geschrieben mit dem Verweis auf die am 25. März von der französischen Regierung erlassenen Verordnung 315 (Ordonnance n° 2020-315, https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do?cidTexte=JORFTEXT000041755833). Darin steht, dass bei außergewöhnlichen Umständen im Kontext von touristischen Buchungen präferiert Wertgutscheine angeboten werden sollen. Dies entspricht ja im Grunde einer Umbuchungsmöglichkeit.

      Bis jetzt habe ich noch keine Antwort vom Platz erhalten. Sicher bin ich nicht der einzige, der solche Anfragen stellt und das Betreiberunternehmen (Yelloh! Village) muss sich vermutlich von der Zentrale die generelle Vorgehensweise in der aktuellen Situation bestätigen lassen. Ich hoffe, dass dort kundenorientiert entschieden wird und empfehle Dir, wie auch Hilke rät, dort erneut nachzufragen und ggf. auf die Verordnung 315 zu verweisen. Beste Grüße
      Thomas

  78. Hallo an alle hier und vor allem gleich mal Danke an Hilke für diese wahnsinnig tolle informative Seite!
    Wir wollen nächste Woche Freitag uns zu 8. mit dem Motorrad über Schweiz/Italien auf den Weg nach Korsika machen. Haben dort eine Finka. Sind also für uns, keine Hotelanlage o.ä.
    Wenn man auf die Karte hier schaut: https://mapthenews.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/5df19abcf8714bc590a3b143e14a548c
    ist Korsika schon rot bzw. orange eingestuft, obwohl die Zahlen bei 6,6/50 bzw. 12,3/50 liegen? Verstehe das nicht ganz. Auch auf dem Festland sind viele Regionen tief rot, obwohl man noch gar nicht bei über 50 Fällen ist?! Ich will hier gar keine Einschätzungen ob wir fahren sollen oder nicht, niemand weiss wie es übermorgen aussehen wird, das ist völlig klar. Aber kurzes Statement zu der Karte und zur Lage in Korsika würde mich freuen (wenn hier jemand gerade dort ist)
    Ich hoffe die Fähren fahren auch noch wieder Richtung Italien, falls es sich während unserem Korsika Aufenthalt dramatisch verschlimmert. Obwohl, auf der Insel ins unserer Finka fest sitzen, gäbe schlimmeres 😉
    Ach ja und: welche selbstausgefüllten Dokumente benötigt man jetzt zur Einreise? Habe bei Moby und Corsica Ferries schon welche gefunden, die sind aber anders als diese, die hier aufgeführt werden.

  79. Moin aus Norddeutschland, ein kleiner Beitrag für den schönen Blog ist geleistet, nun habe ich auch noch eine Frage,wir wollen am 3.9.nach Uzès reisen und ich sah mit Schrecken,dass die Region Nimes und Gard seit gestern zur roten Zone erklärt wurden. Wir haben eine Ferienwohnung auf einem sehr großen Areal,3 km von der Stadt entfernt, aber,wie schon im letzten Jahr, wollten wir doch auch ein wenig die Gegend erkunden. Es stellt sich die Frage, ob wir die lange Anreise in Kauf nehmen sollen, wir wollen ja nicht am Ende nur auf dem Gelände hocken. Die Einschätzung ist sicher auch für dich schwierig,wer weiß, was morgen ist,aber die Gesamtsituation kannst du besser beurteilen, als wir. Mit besten Grüßen aus dem Norden Martina

  80. Hallo Hilke,

    danke für deine sehr informative Seite. Ich sollte heute meine Mutter nach Nancy fahren zu Verwandten und würde dann evtl. erst am Sonntag fahren. Wie beiwese ich denn, dass ich nicht in einem Risikogebiet war?

    LG
    Valeria

    • Hallo Valeria, falls Du an der Grenze kontrolliert wirst, werden die Beamten mit Dir sprechen. Nachweise sind natürlich gerne gesehen, aber das ist nicht immer möglich. Du stehst dann mit Deinem Wort ein. Viele Grüße, Hilke

  81. Bonjour Hilke,
    die Karte https://mapthenews.maps.arcgis.com scheint nicht aktuell zu sein. Die Daten gerade eben waren:
    HERAULT
    Données pour le: 24/08/2020
    Publiées le: 27/08/2020
    Tests effectués: 3407
    Tests positifs: 170
    Taux de positivité: 5 %
    Taux d’incidence: 14,5 pour 100000

    In der Midi Libre ( Online )steht heute :
    La préfecture rappelle qu’aujourd’hui dans l’Hérault le taux est de 84 cas de Covid-19 pour 100 000 habitants. 34 au-dessus du seuil d’alerte, fixé à 50. Cette hausse importante se traduit par des contaminations sur une population jeune, mais aussi désormais chez des personnes âgées qui sont plus vulnérables.
    Der Link um ganzen Artikel:
    https://www.midilibre.fr/2020/08/28/coronavirus-passage-de-lherault-en-zone-rouge-quest-ce-que-cela-implique-concretement-9038354.php

    Danke für die Wahnsinnsarbeit die Du mit dem Virus hast
    reste en bonne santé
    Frank

    • Hallo Frank, die Daten bei arcis kommen dort verzögert an, das es 24-48 Stunden dauert, ehe die Testergebnisse vorliegen. Es sind aber die offiziellen staatlichen Zahlen.
      Merci für Deinen Link! Herzlich, Hilke

  82. Hallo, wir wollen am 12. September nach Castillon in Urlaub. Wir haben dort ein kleines Ferienhaus gemietet, fahren mit Hund und Auto. Können wir es wagen?

  83. Hallo Hilke,
    eine kleine Spende kommt von uns für deine ganze Mühe. Vielen Dank.
    Wenn ich es richtig aus deinem Blog herauslese kann es tatsächlich einen zweiten landesweiten Lockdown geben? Da es bereits erwähnt wurde?
    Wir sind immernoch am überlegen ob wir es morgen wagen sollen. Ziel ist ile d’oleron und St. Girons Plage.
    Wir wissen es einfach nicht und warten auf die nächsten Zahlen….
    Liebe Grüße
    Dagmar

    • Hallo Dagmar, es gibt einen Stufenplan für die Krise. Erst, wenn lokale und regionale Lockdowns keine Wirkung zeigen, kann dies eventuell geschehen. Doch das ist für die gesamte Regierung eindeutig die worst worst worst case-Situation, die auf jeden Fall verhindert werden soll. Frankreich ist inzwischen viel besser vorbereitet auf die Pandemie, hat eine eigene Maskenindustrie binnen kürzester Zeit auf die Beine gestellt, die Notversorgung in Krankenhäusern verbessert und massiv Vorsorge und Vorbeugung verbessert.
      Sehr hilfreich ist es, mal im eigenen Land zu schauen (Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-karte-deutschland-101.html + RKI)
      Bayern: 433,1 infizierte Menschen auf 100.000 Einwohner
      BaWü: 372,6
      NRW: 323,1
      (…)
      Niedersachsen: 206,1
      Schleswig-Holstein: 138,1.
      Der Vergleich hilft vielleicht.
      Alles Gute! Hilke

      • Hallo Hilke,
        ich habe überhaupt keine Befürchtung, dass wir uns anstecken können. Wir sind zwar auf Campingplätzen, aber nur auf ruhige, meiden Menschenansammlung und Städtetouren brauchen wir nicht. Wir wollen Fahrradfahren und viel laufen. Die Befürchtungen sind halt, dass Frankreich zum Risikoland bzw ile d’oleron und St. Girons Plage zum Risikogebiet benannt wird, weil Gironde genau dazwischen liegt. Wer kann uns einen Tip geben? Fahren oder Nichtfahren…….

  84. Hallo zusammen,
    eigentlich wollten wir 2 Erwachsene und 2 Kinder morgen nach vendres department herault fahren jedoch ist dies ja von Frankreich selbst als rotes Gebiet ernannt worden. Das wird das Auswärtige Amt ja bestimmt auch als Risikogebiet ernennen. Ist vendres genau so stark betroffen? Bin wirklich schweren Herzens zu überlegen unser Camping im mobilheim zu stornieren. Über jede Antwort würde ich mich freuen.
    Liebe grüße und bleibt alle gesund

    • Hallo Manuel,kennt ihr den Campingplatz und das Umfeld, zu dem ihr fahren wollt? Alle Campingplätze mussten ihre Anlagen so umgestalten, das Abstand und Hygiene gewährleistet sind. Allerdings waren es gerade Campingplätze und Clubdörfer, wo in den Sommerferien die Infektionsraten stiegen. Ich gebe die Frage mal in die Runde… ist jemand von euch vor Ort in Vendres? Oder im Hérault? Alles Gute! Hilke

  85. Hallo Hilke,
    wir wollen am 4.9. nach Saint Endreol/Le Muy reisen. Kennen die Ecke schon 3x. Haben ein Ferienhaus. Var ist rot und Risikogebiet und auf der Rückreise Hotel Dijon auch Risikogebiet. Leider sind deine genannten Teststellen alle auserhalb unsrer Reiseroute. Kann man sich bei uns in der Nähe testen lassen und macht es Sinn zu fahren? 6000 Neuinfektionen ist enorm. Allerdings würden wir uns haupsächlich in der Anlage befinden. Kaum Menschenkontakt.

  86. Guten Tag,

    sollten die 19 neuen hinzugekommen „roten“ Departments der französischen Regierung nicht auch von der deutschen Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft werden?

    Grüße

    • Halo Daniel,
      einige der 19 Risikogebiete sind bereits vom RKI als Risikogebiet eingestuft, so der Großraum Paris und die gesamte Region Provence-Alpes-Côte d’Azur sowie Französisch-Guyana. Frankreich hat die Risikogebiete ausgezeichnet, nicht nur, um vor den steigenden Zahlen zu warnen. Sondern auch, um jetzt rechtlich anders vorgehen und Maßnahmen verschärfen zu können. Diese Tatsache lässt das RKI außer acht. Das RKI beobachtet Frankreich genau und wird sicherlich seine Reisewarnungen in den nächsten Tagen ebenfalls ausweiten.
      Viele Grüße, Hilke

  87. Hallo Hilke,
    wirklich einen ganz tollen Blog hast du da. Wir sind auch große Frankreich Fans! 😉 Wir wollen eigentlich auch am Montag in den Luberon fahren, jetzt sind wir etwas unsicher – das Land färbt sich gerade rot ein. Eine Testung vor Abreise würden wir in Kauf nehmen aber was ist wenn man positiv getestet wird? Kann man dann zumindest noch nach Hause fahren? Wir haben nämlich einen Hund dabei.. Wie denkst du über einen zweiten Lockdown? Liebe Grüße, Mareike

    • Hallo Mareike,
      dDer Luberon ist eine ländlich geprägte Region, die Karten spiegeln leider immer nur die Départements wieder und nicht einzelne Städte. Das finde ich sehr bedauerlich. Denn so prägen große Städte und touristische Hochburgen das Bild der Virus-Situation eines Départements. Kurzum: Ich würde Urlaub machen und Orte abseits der Hotspots besuchen. Mit Hund seid ihr ja eh wohl eher im ländlichen Raum unterwegs und habt Abstand.
      Zur Rückreise: Ich nehme an, ihr habt die deutsche Staatsangehörigkeit. Dann dürft ihr IMMER heim. Das war bereits beim ersten Lockdown so. Das confinement war ein kollektiver Schock fürs Land. Eine Wiederholung will Frankreich auf jeden Fall vermeiden. Was passieren kann in einem ersten Schritt ist, dass bestimme Kommunen lokal oder regional einen Lockdown beschließen.
      Doch jetzt setzt das Land erst einmal auf eine möglichst flächendeckende Maskenpflicht für alle Orte, an denen sich Menschen gehäuft aufhalten.
      Alles Gute und schöne Tage im Luberon!
      Hilke

    • Wir wären normalerweise mirgen gefahren aber die Sache ist zu heikel auch wenn wir jetzt viel Geld in den Sand setzen. Offensichtlich reicht ein Test nicht mehr aus WENN man aus einem Risikogebiet einreist und mein Bsuch sagt, das wird die nächsten Tage der Fall sein. Laut diesem Artikel muss man in Baden Württemberg 5 Tage in Quarantäne – unbezahlter Urlaub- und dann erst den Test machen: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.bussgelder-reiserueckkehrer-und-co-das-sind-die-neuen-corona-verordnungen-fuer-baden-wuerttemberg.ebe68046-b99c-4d15-b436-6e621

      • Danke, Patricia. Auch in einigen anderen Bundesländern muss ebenfalls nach fünf Tagen ein erneuter Test gemacht werden. Alles Gute und bleib gesund, Hilke

  88. Guten Tag,

    warum werden die in rot gekennzeichneten Departments nicht von der Bundesrigierung als Risikogebiet eingestuft?
    Die Neuinfektionen liegen in diesem Gebiet doch bei mehr als 50/100000 Einwohner?

    Viele Grüße
    Daniel

  89. Hallo,

    Korsika ist auf der aktuellen Karte sehr rot geworden. Macht es Sinn morgen früh noch zu fliegen oder lieber sein lassen – zwecks Risikogebiet.

    Vielen Dank und liebe Grüße

    Mario

    • Lieber Mario,

      Grüße von Korsika, wir sind seid dem 25.07. auf der Insel (Nordteil).

      Deine Frage verstehe ich, und es ist auch wirklich blöd, wenn man nur noch knapp 1 Tag zeit hat, das zu entscheiden.

      Aber das wird Dir vermutlich keiner beantworten können, zumal wir ja auch nicht wissen, was für eine Art Urlaub Du machen willst, oder was genau der Hintergrund deiner Frage ist – all das können ja ganz unterschiedliche Parameter und Aspekte sein, die man kennen muß, um Dir eine „vernünftige“ Antwort geben zu können: sind es gesundheitliche Befürchtungen? Gehörst Du zur Risikogruppe? Oder wäre es für Dich sehr problematisch in Deutschland ggf. in Quarantäne zu müssen, wenn das eingeführt werden würde? Oder willst Du Party machen und eventuell künftig geschlossene Bars/Diskotheken wären dann ärgerlich für Dich? Oder willst Du den GR 20 machen und hast Befürchtungen bzgl. Übernachtungen in Mehr-Personen-Schlafsäälen? Wie reist Du an oder ab? Wie lange bleibst Du? Was sehen ggf. Deine Storno-Bedingungen vor? – Vielleicht helfen Dir ja meine Fragen weiter, eine Antwort zu finden.

      Bisher ist meines Wissens Korsika noch kein ausgewiesenes Hoch Risiko Gebiet, ober hab ich grad aktuell etwas verpaßt? Dann Danke ich sehr für eine Info, ich checke natürlich auch nicht dauernd 😉

      Schau mal hier auf die Karte, ja Korsika ist orange und rot, aber die Zahlen sind ja interessant.
      Link unten, vergrößere Frankreich – und damit auch Korsika, geh mit dem Cursor auf Korsika und seine 2 teile, dort öffnet sich dann ein Fenster: Haute-Corse hat 6,6 Infizierte pro 100.000 und der Südteil: 12,3.
      Eng wird es ja, wenn es 50 pro 100.000 sind.

      https://mapthenews.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/5df19abcf8714bc590a3b143e14a548c

      Was künftig passiert, weiß natürlich niemand, die zahlen gehen in FR ja leider wieder hoch, auch auf der Insel.

      Es ist indessen fast September die Masse der französischen und Italienischen Touristen sind abgereist, weil die Schule wieder beginnt.

      Auf der Seite des Corse matin findet man auch immer Infos. In vielen Städten Korsikas muß man auch draußen auf der Straße Masken tragen.

      Beste Grüße von der Insel, Kirsten

  90. Liebe Hilke, hier kurze Info: Unser negatives Testergebnis wurde uns nach 31 h gemailt .Ich kann nur jeden empfehlen, sich in Frankreich vor Ort testen zu lassen. So unkompliziert! Wir wollten uns an der Grenze in Deutschland zusätzlich testen lassen und wurden von der Polizei wegen Überlastung abgewiesen. Es standen ca 25 Autos vor uns. Weitere Testzentren wollten uns auch nicht. Unglaublich!

    Einiges können die Franzosen wirklich besser!

    Liebe Grüße

    Kathrin

      • Hallo Hilke , wir fahren am 29.8 für eine Woche nach Fréjus, laut dem Vermieter soll die Lage dort okay sein .

        Leider erwartet uns ja auf der Rückreise die Quarantäne.
        Wir würden uns deshalb lieber vor der Rückreise in Frankreich testen lassen !
        Wie läuft der Test dort ab bzw . wie/wo können wir uns testen lassen ?
        Ist der Test dort wirklich auch für Ausländer kostenlos? Falls nicht vielleicht weiß ja jemand was der uns dort kosten wird?

        Beste Grüße

        Burli

      • Hallo Burli,
        zu Deinen Fragen zum Test: Ich habe gerade im Blog dort den Textblock umfangreich ausgebaut und ergänzt. Er müsste all Deine Fragen klären.Bitte einfach mal bis dorthin scrollen. Und ja, die Nasen-Rachenraum-Test, die in den Testzentren gemacht werden, sind kostenlos. Als EU-Bürger bist Du ja eh kein richtiger „Ausländern“, sondern profitierst vom Gesundheitsschutz für alle in der EU. Du kannst bei den meisten Zentren, gerade in den Urlaubsgebieten, ohne Termin hingehen. Achte darauf, dass der Test nicht älter als 72 Stunden ist bei der Einreise nach Deutschland.
        Schönen Urlaub und alles Gute, Hilke

  91. Liebe Hilke, hier kurze Info: Unser negatives Testergebnis wurde uns nach 31 h gemailt .Ich kann nur jeden empfehlen, sich in Frankreich vor Ort testen zu lassen. So unkompliziert! Wir wollten uns an der Grenze in Deutschland zusätzlich testen lassen, um und wurden von der Polizei wegen Überlastung abgewiesen. Es standen ca 25 Autos vor uns. Weitere Testzentren wollten uns auch nicht. Unglaublich!

    Einiges können die Franzosen wirklich besser!

    Liebe Grüße

    Kathrin

  92. Vielen Dank, Hilke, für diese tolle Seite und größten Respekt für die Engelsgeduld, mit der du jede Frage unglaublich schnell beantwortest! Frankreich im Mai hat bei uns auch nicht geklappt und jetzt wollen wir es ab Samstag noch einmal versuchen. Da wir mit dem Bulli unterwegs sind, können wir die Risikogebiete gut meiden, allerdings werde ich die Informationslage gut im Auge behalten. Dank der vielen Links und der Informationen hier im Blog gelingt das super! Mit allen Vorsichtsmaßnahmen nehme ich an, dass es in Frankreichs Hinterland (wahrscheinlich Correze) nicht gefährlicher sein wird als hier in Norddeutschland, wo die Zahlen auch eher niedrig sind. Warten wir mal ab, ob´s klappt, im Moment überschlagen sich die Ereignisse ja.

      • Hallo Hilke,
        nun sind auch wir glücklich wieder zu Hause nach der Tour durchs Hinterland (u. a. Auvergne, Correze, Aveyron, Jura). Leider hat uns am 09. September am Tarn auch die Nachricht des Auswärtigen Amtes erwischt, die die gesamte Region Occitanie wie auch den Rest von Südfrankreich als Risikogebiet erklärt hat. Da ich die ganze Zeit deinen Blog verfolgt habe, haben wir uns entschlossen, den Test nicht erst in Frankreich zu versuchen, sondern auf der Corona-Teststation an der A 5 (Neuenburg-Ost). Das hat gestern auch wunderbar komplikationslos und schnell innerhalb von ca. 10-15 Minutengeklappt. Eingesetzt waren dort fürchterlich nette und bemühte Bundeswehrsoldaten ebenso wie ein sehr freundlicher Arzt. Das Ergebnis wird in 24-48 Stunden mitgeteilt. Unser Gesundheitsamt setzt hier im Übrigen auf selbständiges Einhalten der Regelungen. Man muss sich dort über ein Formular melden und die Quarantäne solange einhalten, bis das negative Testergebnis da ist. Damit ist die Quarantäne sofort aufgehoben, das Ergebnis braucht nicht vorgelegt werden. Es muss allerdings 14 Tage (oder drei Wochen) aufbewahrt werden.

        Um einen ausreichenden Zeitpuffer zu haben, sind wir nun ein paar Tage früher zurückgefahren, aber das ist halt dieses Jahr so. Angst vor einer Infektion habe ich weniger, da die Campingplätze in der Nebensaison sehr leer waren. Dazu haben wir die meist einfachen municipals besucht. Die Hyienemaßnahmen wurden unterschiedlich ernst genommen, genau wie in Deutschland. Mal stehen an jeder Ecke Desinfektionsspender und es werden keine Grupen von mehr als 10 Personen auf dem Platz geduldet, mal sind die Seifenspender verwaist und die Jugendgruppe feiert nebenan. Grundsätzlich gibt es aber immer ein Konzept (Trennscheibe an der Rezeption, Hinweise auf maximale Personenzahlen in den Bädern etc.) Die Maskenpflicht wird auch überall ernst genommen, auch wenn diese manchmal an komischen Stellen getragen werden ;-). Selbstgenähtes wie bei uns gibt es selten, schade eigentlich, ich habe die bunten Muster vermisst.

        Touristische Ziele genau wie Restaurants, Bars etc. haben wir dieses Jahr fast komplett gemieden. Nur an den „Messerstädten“ Laguiole und Thiers sind wir wie immer nicht vorbeigekommen. Und dort war es schon sehr voll, die Läden handhaben ihr „Kundenmanagement“ auch sehr unterschiedlich. Mal darf nur eine Person auf einmal eintreten, mal ist das vollkommen egal und der Nachbar schaut dir neugierig über die Schulter. „Von außen“ aufgefallen ist mir (nicht nur dort), dass in fast allen Restaurants und Brasserien schon ziemlich kuschelig beieinandergesessen wurde. Aber auch wenn wir diesmal alles Touristische gemieden haben und ich ziemlich viel Zeit am Handy zwecks Informationsrecherche verbracht habe, bleiben ja die unvergleichlich schönen Landschaften, Städte und Dörfer, die man auf einer „Tingeltour“ mit dem Bulli entdecken kann. Dank der vielen Informationen hier auf der Seite haben wir uns auch getraut,loszufahren, und Plan B und C für den Notfall waren schnell geschmiedet. Nun hoffe ich, dass auch die zweite Welle sich abflacht.

        Ich werde deiner Seite auf jeden Fall treu bleiben. Das erste Mal war ich vor ca. 27 Jahren in Frankreich, seit ca. 15 Jahren bin ich fast jedes Jahr dort. Viele Grüße und bleib gesund!
        Andrea

      • Liebe Andrea, oh, wie schön! Ich freue mich so für euch und die schöne Zeit, die ihr auch 2020 genießen konntet in Frankreich! Und merci für das ausführlich Beschreiben der age vor Ort dort. Bises & bleib gesund! Hilke

  93. Liebe Hilke,

    Es ist wahrscheinlich in dem ganzen Getrubel untergegangen: Guadeloupe und St. Martin wurden bereits gestern von RKI und Auswärtigen Amt als Risikogebiete eingestuft.

    Lieben Gruß, Petra

    • oh! Danke für die Info! Muss ich gleich mal nachrecherchieren! Bin gerade vom Strudel der Ereignisse erfasst… 19 neue Risikogebiete… ist gerade online geupdatet. Viele Grüße, Hilke

      • Hallo Hilke,

        Die Seite geht wieder, ABER: die letzten 2 Tage waren die Zahlen sagen wir mal harmloser, und heute soooo ein extremer Anstieg? Wahnsinn!!!
        Wir wollen am Freitag zu unserem gebuchten Ferienhaus Nähe Montpelier fahren ( letztes Jahr schon gebucht, voll bezahlt und laut Reiseanbieter AGB kein Storno möglich ), aber da bekommt man echt ein mulmiges Gefühl….seufz…

        PS: Du machst das echt super hier, danke 😊

        Gruß
        Simone

      • Hallo Simone,
        ja, die Zahlen steigen. Aber ein wenig hat es ja jeder selbst in der Hand, denke ich . Ferienhaus ist sicher eine bessere Option als Clubanlage. Montpellier als Stadt würde ich vielleicht meiden, Pézenas auch… aber drum herum ist es doch herrlich… und gibt es so viele tolle Orte und Strände… bei Maguelone ist es bestimmt wieder leer jetzt! Schönen Urlaub! Hilke

    • Hallo Simone, ich habe heute auch öfter geschaut, mittlerweile sind die (beängstigenden) Zahlen von gestern und heute aktualisiert. Liebe Grüße, Steffi

      • Hallo Michael,

        Danke, hat gestern Abednd wieder geklappt. Leider kam der große Schock mit den neuen Zahlen und wir haben somit eben storniert 😢

        Gruß Simone

  94. Hallo, toller Blog und eine Spende wert.

    Wir fliegen am Samstag nach Bastia und wollen 3 Wochen auf Korsika bleiben.

    Gibt es da irgendwelche Bedenken oder Gebiete die wir meiden sollten?

    Vielen Dank und liebe Grüße

  95. Liebe Hilke,
    vielen Dank für diesen informativen Blog. Ich habe gerade eine kleine Spende überwiesen. Eine Frage bzgl. der heute von der franz. Regierung neu benannten Risikogebiete habe ich, um welche handelt es sich?
    Vielen lieben Dank!

    • Wir wollen am Samstag in die Nähe von Narbonne fahren, aber nach den heutigen Zahlen wissen wir nicht ob gesamt Frankreich zum Risikogebiet wird… wir wären dort auf einem kleinen Campingplatz. Ist das noch eine gute Idee?

      • Hallo Birgit,
        ich mag es fast nicht sagen oder schreiben… aber ich würde fahren. Ich rechne nicht mit einem erneuten Lockdown zum jetzigen Zeitpunkt. Vor Beginn der Urlaubswelle wurde stets betont, dass nach den großen Ferien die Zahlen hochgehen würden. Das tun sie jetzt. Aber anders als im März sieht die Situation anders aus. Und es ist Nachsaison. Franzosen gehen vorwiegend nachmittags gerne an den Strand. Vormittags sind die Strände mitunter regelrecht verwaist – gestern in Leucate lag da kaum jemand bis 11 Uhr. Erst um halb vier füllte es sich etwas. Wie schätzen die Mitleser die Situation ein? Ist jemand gerade vor Ort in Narbonne?
        Schönen Urlaub! Hilke

      • Hallo Birgit,
        wir waren seit Juni nicht mehr selbst unten, aber von unseren Mietern haben wir nichts gruseliges gehört.
        Wir schauen ja dieses Jahr täglich auf die Zahlen. In der Aude sieht es den ganzen Sommer ungef. so aus, wie bei uns im Sauerland. Im Herault ist da schon mehr los, da sind allerdings auch deutlich größere Städte.
        Wir fahren in 3 Wochen wieder runter und haben keine Bedenken.

  96. Ich habe Ihren Blog schon seit längerer Zeit abonniert und lese ihn absolut gerne und bin immer gespannt auf neue Artikel. Ich möchte Ihnen auch für Ihre absolut hilfreichen Informationen und Ihre Arbeit danken, die Sie in Ihren Blog investieren. Herzlichen Dank dafür!

    Nun hätte auch ich ein Anliegen:
    Wir wollen am Samstag den 29.8. auf einen Campingplatz (Mobilhome) nach Valras-Plage fahren. Ich bin sehr unsicher ob wir fahren sollen, es wurde zwar (noch) keine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt herausgegeben, allerdings steht das Departement Herault auf der Liste der gefährdeten Regionen. Vom Reiseveranstalter kommen auch nicht wirklich brauchbare Informationen und ich weiß nicht wie ich die Lage einschätzen soll, da die Zahlen für Herault bis jetzt noch nicht wieder aktualisiert wurden. Falls Herault tatsächlich zum Risikogebiet erklärt wird, können wir und wirklich schon in einer Teststelle im Gebiet Valras-Plage / Beziers kostenlos testen lassen? Benötige ich irgendwelche Papiere etc.? Auf den o.g. Seiten wird immer darauf hingewiesen, dass man ein Rezept bräuchte? Ich befürchte nämlich, dass bei unserer Heimreise die Teststellen in Deutschland hoffnungslos überlastet sind.
    Es wäre sehr nett, wenn Sie, falls möglich, vielleicht nähere Info’s für mich hätten.

    Vielen Dank und liebe Grüße.

    • Hallo, liebe Frau Schütz, schön, von Ihnen zu hören. Hérault ist nach den Exzessen von Cap d’Agde jetzt leider auch auf der Liste der Risikogebiete gelandet. Ich habe die Info gerade als Update vom Blog gepostet.
      Die Tests sind kostenlos und ohne Termin möglich. Es wird über die Nase getestet. Sie erhalten einen Zugangscode für eine Webseite. Dort können Sie nach spätestens 24 Stunden das Testergebnis online abrufen. Ein Rezept benötigen Sie nicht.
      Wo Sie sich im Hérault testen lassen können, sehen Sie hier.
      Alles Gute und schönen Urlaub! Bleiben Sie gesund! Hilke

      • Herzlichen Dank für Ihre Antwort. Wenn ich die Bilder von der der Webcam in Valras-Plage anschaue, erweckt es den Anschein, dass dort jetzt in der Nachsaison nicht mehr viel los ist. Kamen denn die hohen Zahlen nur durch Cap d’Agde zustande? Wir werden morgen noch abwarten, ob das Auswärtige Amt eine Reisewarnung raus gibt, aber auch so weiß ich nicht, ob wir am Samstag wirklich fahren sollten.

      • Liebe Frau Schütz,
        ja, es ist jetzt leer an den Strände geworden. Und ja, Cap d’Agde war wie Ischgl… Ich drücke Ihnen die Daumen für einen schönen, entspannten Urlaub!

    • Wir stehen exakt vor derselben Fragestellung, lediglich mit einer Anreise einen Tag später. Auch mein Veranstalter/Campingbetreiber (Yelloh!) hat noch nicht auf meine Anfrage geantwortet, gemäß der französischen Verordnung „315-2020“ eine Umbuchung auf einen späteren Zeitpunkt vorzunehmen. Auch gemäß der vom RKI zugrundegelegten Maßstäbe für Risikogebiete müsste Hérault bald auch von deutscher Seite zum Risikogebiet erklärt werden. Stand heute planen wir nicht, die Reise anzutreten. Anja, ich bin sehr gespannt, wie Ihr weiter vorgehen werdet.

  97. Corona-Verordnung Baden-Württemberg
    § 2 Ausnahmen
    (1) Von § 1 Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind Personen,

    5. die sich weniger als 48 Stunden oder zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst im Ausland aufgehalten haben,

    Hier steht „im Ausland aufgehalten“ und nicht „im Risikogebiet“

    Das würde bedeuten, wer von Korsika über Marseille nach Hause fährt müsste in Quarantäne. Leider bekomme ich nicht einmal vom Gesundheitsamt und der Ortsverwaltung eine eindeutige Antwort.

      • Hallo Hilke ,
        wo sind denn Testststationen an der Côte d‘Azur? Wir sind in Frejeus. In der Nähe von Nizza / Saibt tropez
        Danke für Deine Hilfe . Ist der Test für uns kostenlos ?

      • Hallo Hilka, ich finde keine info welche Gebiete F
        rankreich selber als Risikogebiete benannt hat sind ja 19 neue dazu gekommen.Wir haben jetzt extra Frejus umgebucht auf die Region Pyrénées-Orientales da war noch keine warnung.Weisst du da evtl. Mehr ?
        Vielen lieben dank
        Aus stuttgart

      • Hallo Marietta, ich habe es gerade gepostet. Wir – meine zweite Heimat – die Pyrénées-Orientales, sind noch nicht als Risikogebiet eingestuft, bei uns lieft es auch in der ersten Welle recht glimpflich… guck mal ins Update, ist gerade online
        Herzlich, Hilke

    • gerade überall gemeldet: Frankreich weißt weitere 19 Verwaltungsbezirke als Corona-Risikogebiet aus. Wohl nur eine Frage der Zeit, wann RKI und Auswärtiges Amt folgen.
      Mit den in den letzten Tagen dramatisch steigenden nachgewiesenen Neuinfektionen wird es bei den aktuell genannten Regionen nicht bleiben. Aber gut, das getestet wird. Somit wird das ganze Ausmaß sichtbar und man kann darauf reagieren. Und kommt als Gemeinschaft hoffentlich schneller übern Berg.

    • Hallo, Bernd, wir sind am Dienstag Morgen nach nicht mal 18 Stunden Aufenthalt in Provence-Alpes-Cote d’Azur wieder heimgefahren, nachdem wir erst am späten Montag Nachmittag angekommen waren und abends die Reisewarnung kam. Wir hätten nach unserem Urlaub sonst keinen Puffer mehr für mögliche Quarantäne gehabt. Unterwegs rief ich im für uns zuständigem Gesundheitsamt an (Bayern), um uns als Rückkehrer aus einem Risikogebiet zu melden. Von dort bekamen wir die Auskunft, dass uns die Quarantäne- und Testpflicht nicht beträfe, weil wir keine 48 Stunden im Risikogebiet waren. Vielleicht hilft dir unser Beispiel…

    • Hallo Bernd,
      hallo Hilke,

      das stimmt so nicht ganz, eine Bekannte von mir war wengier als 48 Stunden im Ausland und musste sich deshalb keinen Test unterziehen. Sie war auch bei Ihrem Freund.

      Also anscheinend ist das alles noch nicht so klar.

      VG
      Vanessa

  98. Wir fahren Samstag ins Var und ich bin so froh, diese Seite gefunden zu haben. Vielen lieben Dank für die vielen Informationen und die aktuellen Kommentare. Ich habe eine kleine Spende gesendet und hoffe, viele honorieren diese Arbeit ebenso. Besser als jede offizielle Seite! Danke!!

    • Liebe Steffi, ganz herzlichenDank! Genieß(t) den Urlaub im Var! Und stöbert mal ein wenig bei mir. Auf der Startseite verrät Dir eine zoombare Karte, über welche Ziele in Frankreich schon gebloggt wurde. Bises, Hilke

  99. Guten Tag Hilke,
    danke für Deinen tollen Blog, gerade jetzt in diesen schwierigen Zeiten!
    Ich bin dabei, die Selbsterklärung für die Einreise auszufüllen,
    aber was trage ich in die Zeile „Je soussigné“ ein, darunter meinen Namen …
    Gruße Alf

  100. Hallo Hilke !
    Du musst echt Stress haben im Moment. So viele Leute haben dich bzgl.Herault, Marseillan, Agde/CdA angeschrieben. Kann man ja kaum alles lesen…
    Darüber gibt es einen aktuellen Videobeitrag von Planet Info.
    Vielleicht hilft dieser Tipp dir und deinen Lesern.
    Was bin ich froh daß wir gleich am 15.Juni dort waren…Beste Entscheidung des Jahres!
    Bises zu später Stunde heute von zu Hause (Kunheim/Grand-Est!
    Bernd

  101. Sind etwas verunsichert, denn wir haben ab dem am 12.09. für 2 Wochen nach Nyons gebucht. Liegt ja im Departement Drome, nachdem wir auch seit Januar durch arbeiten, möchten wir nur unseren leeren Akku aufladen. Werden auch keine große Unternehmungen machen, sondern nur im Departement Drome aufhalten. Könnten wir fahren? Nochmals vielen Dank für die tolle Seite von Dir. Natürlich werde ich wieder einen kosten Beitrag überweisen.😍

  102. Hallo,

    nachdem heute vom Bundesgesundheitsministerium verkündet wurde, dass es unerheblich ist, ob das Urlaubsgebiet schon vor Urlaubsbeginn „Risikogebiet“ war oder erst während dem Aufenthalt zu einem solchen erklärt wurde, was Lohnfortzahlung im Quarantänefalle angeht, wünsche ich allen schönen Urlaub und passt auf euch auf – mit Mundschutz, Abstand und weiterer Hygienemaßnahmen ist es in Frankreich auch nicht gefährlicher als in Deutschland.

  103. Liebe Hilke,

    Mich haben noch grundsätzliche Fragen beschäftigt: So zB die 48 Stunden Aufenthalt, die gestern/heute erwähnt wurden. Wo kommen die her?

    Dazu habe ich auf der Seite des Sozialministeriums des Landes Baden-Württemberg folgendes gefunden

    „Warum müssen Rückreisende, die sich weniger als 48 Stunden im Ausland befunden haben, grundsätzlich nicht in Quarantäne?

    Bei einem kurzen Aufenthalt im Ausland ist mit weniger sozialen Kontakten zu rechnen als bei einem längeren oder sogar zeitlich unbegrenzten Aufenthalt. Durch diese Einschränkung soll auf die besondere Lage in den Grenzregionen (Zusammenleben in einer Region unabhängig von Landesgrenzen) eingegangen werden. Allerdings gelten auch in den Grenzregionen das landesweite Kontaktverbot und die anderen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus. Die Einhaltung des Mindestabstandes und gewissenhafte Hygiene sind die wichtigsten Mittel, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.“

    So weit so gut. Aber:

    Diese Regelung gilt grundsätzlich NICHT! für alle Bundesländer, sondern in diesem Wortlaut nur für Baden-Württemberg.

    Bitte informiert euch daher, ob diese Ausnahme auch für eurer Bundesland zutrifft, in manchen gibt es sie nämlich nicht, und verlasst euch nicht auf Pauschalaussagen vom Hörensagen!

    Bises, Petra

  104. Liebe Hilke, wir haben unseren Urlaub nun verkürzt, da wir nicht 2 Wochen in Quarantäne gehen können.
    Aufgrund der Überlastung der deutschen Teststationen, haben wir uns heute morgen in Antibes im Labor Bioesterel am Busbahnhof kostenlos testen lassen. Ganz einfach! Mit Maske und Personalausweis ohne Termin in die Schlange stellen. Es ist kostenlos.Wir haben ein Passwort erhalten, um den Testbericht online abzurufen.

    Das Ergebnis ist in 24 h zu erwarten . Wir sind gespannt ob das zutrifft!

    Liebe Grüße
    Kathrin

    • Hallo Kathrin, ganz herzlichen Dank für diesen Tipp! Das Testergebnis kommt in spätestens 24 Stunden, eine Bekannte konnte es bereits nach dem Test am Morgen abends abrufen. Gute Fahrt und bleib(t) gesund! Hilke

    • Hallo Karhrin,
      danke für den Tipp umd die Beschreibung! Wir sind gerade in Saint-Raphael, und uns steht noch eine ähnliche Prozedur bevor. Wird denn durch Nase oder Rachen getestet? Wir haben so Angst, dass der Nasentest im dortigen Riechzentrum Schaden anrichten könnte.
      Liebe Grüße
      Thomas

      • Hallo Thomas, normalerweise wird durch die Nase getestet… es soll arg unangenehm sein…. ich habe da noch keine Erfahrung mit. Wer kann berichten? Viele Grüße, Hilke

      • Hallo zusammen , wir haben uns heute auch Problemlos und kostenlos in St. Raphael testen lasse . Hat jemand erfahren wie lange es dauert bis die Ergebnisse da sind ?
        Kann uns einer erklären wie genau wir die Ergebnisse einsehen können ?
        Haben einen 11 stelligen Code mit dem wir die Ergebnisse auf der Seite bioesterel bekommen . Leider sind wir auf der Homepage verloren da wir kein französisch sprechen .
        Hoffe uns kann hier einer weiterhelfen….

        Vielen dank

      • Hallo Burli, deepl.com rettet Dich… übersetzt top, viel besser als Google Translator! Das schon mal kurz als Info, ich bin noch im Job. Bis später! Bises, Hilke

    • Hallo Kathrin, Danke für den Tipp! Verstehe ich dich richtig, man braucht also nicht sein Krankenkassenkärtchen oder eine Bestätigung der Versicherung? Nur den Personalausweis? Wir würden uns zum Urlaubsende direkt im Var testen lassen wollen. Liebe Grüße, Steffi

  105. Hallo Hilke,
    Wir wollen mit dem Womo nach Bormes les Mimosas und sind aufgrund der unterschiedlichen Aussagen des Auswärtigen Amtes (Stand 25.08.2020) etwas verwirrt. Einmal wird gesagt:
    „Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen….und Provence-Alpes-Côte-d’Azur (Départements Alpes-de-Haute-Provence 04, Hautes-Alpes 05, Alpes-Maritimes 06, Bouches-du-Rhône 13, Var 83, Vaucluse 84) wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.“

    Dann unter Punkt: „Epidemiologische Lage“

    „Frankreich verzeichnet wieder steigende COVID-19 Infektionszahlen. Besonders betroffen sind die Regionen … und Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA), dort insbesondere die Départements Bouches-du-Rhône 13 und Alpes-Maritimes 06 an der Mittelmeerküste. In diesen Regionen überschreitet die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb sie zu Risikogebieten eingestuft wurden. Daraus resultiert ein verpflichtender kostenloser PCR-Test bei Einreise nach Deutschland sowie ggf. eine Quarantäneverpflichtung.“

    Was gilt nun als Risikogebiet? PACA insgesamt oder Bouches-du-Rhône 13 und Alpes-Maritimes 06.

    Kannst Du da weiterhelfen? Besten Dank für Deine Mühen.

  106. Hallo Hilke,
    vielen Dank für deinen hilfreichen Block zur Corona-Lage in Frankreich. Fahre morgen mit meinem Mann in die Dordogne zur Familie. Fühle mich jetzt bestens vorbereitet. Bessere Informationen, gerade was die Rückkehr anbetrifft, habe ich auf Seiten aus Deutschland nicht gefunden.
    Liebe Grüße aus Berlin

  107. Hallo Hilke,
    wir sind 8 Leute, die am 2.9. über Metz, Rouen und Saint Malo zu unserem Ferienhaus in Plouescat fahren, nach 1 Woche weiter zu einem Ferienhaus in St. Guenole; beide Häuser liegen direkt am Meer und freuen uns auch darauf – nach den neuesten Zahlen scheint Finistere ja relativ sicher zu sein; unser 1. Quatiergeber war dennoch so nett, uns eine Stornofrist (mit 1 Jahr verschieben)
    bis 31. 8. einzuräumen … unsere Frage betrifft die gemeinsame Fahrt in 2 PKWs: in einem Wagen sitzen jeweils 2 Ehepaare … wo bekomme ich einen verbindliche Regelung her?
    Eine lange Anfahrt mit Maske (wir sind schon etwas älter) kommt für uns nicht in Frage! Übrigens, von all den Infos im Netz die in in letzter Zeit abgeklappert habe, war meinfranreich einer der besten …
    liebe Grüße Hermann

  108. Hallo Hilke,
    vielen Dank für diese überaus hilfreichen, aktuellen und exakten Infos auf meinfrankreich.com! Und besonders heute für das offene Wort in eigener Sache zur Unterstützung und zum Spenden.
    Ich kann aus eigener Erfahrung sehr gut verstehen, dass bei diesen Top-themen, die die Welt beschäftigen, der Traffic und damit Kosten für IT, Hosting und ganz zu schweigen vom zeitlichen Kommunikations-Aufwand…, in die Höhe schnellen.
    Gern unterstütze ich weiterhin Dein Herzens-Projekt. Und die Werbefreiheit hier.
    LG, Thomas

  109. Hallo Hilke, vielen Dank für deine tollen hilfreichen Informationen! Wie wird bei der Ausreise aus F/Heimkehr nach D eigentlich kontrolliert, dass man in einem Risikogebiet war, wenn man mit dem eigenen Auto gefahren ist? Es sind ja bisher nur einzelne Departements betroffen und man kann ja theoretisch von überall gekommen sein. Viele Grüße
    Gudrun

    • Hallo Gudrun, das ist genau die Frage, die ich mir auch stelle… Vermutlich wird man an der Grenze gefragt, wo man herkommt…. wer kann Gudruns Frage beantworten von euch? Ich bin da überfragt… merci! Bises, Hilke

    • jetzt bewegen wir uns aber zusehends am Rande der Illegalität. Oder zumindest Richtung unsolidarischem Verhalten. Schließlich geht es um die Bekämpfung einer Pandemie und die persönliche Risikobereitschaft sollte dem untergeordnet werden. Wir leben alle in einer liberalen Gesellschaft und sollten diese Grundsätze und Vorteile auch nicht gefährden, indem wir nichtmal die paar Gesetze und Regeln, die uns auferlegt werden, respektieren. Natürlich gibt es immer einen gewissen Handlungsspielraum. Aber nicht zuletzt aufgrund des unvernünftigen bis regelverletzendem Verhalten Weniger haben wir die aktuell wieder ernster werdende Allgemeinsituation zu verdanken. Auch wir waren mit unseren Urlaubsplänen mit Frankreich im Mai zu früh und sind jetzt im September zu spät dran. Die Schulferien-Urlauber hatten ihren Spaß. Wir haben unterdessen das Jahr durchgearbeitet, sind mehr als Urlaubsreif, und jetzt das.

    • Hallo Gudrun,
      Hallo Hilke,

      Auszug aus von der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums:
      „Grenznah können durch die zuständigen Behörden Stichprobenkontrollen durchgeführt werden. Diese können die Daten der Reisenden an die Gesundheitsbehörden am Zielort weiter übermitteln (zumindest, wenn kein negatives Testergebnis nachgewiesen wird).“

      Nur zur Erinnerung: „Die Verordnung zur Corona-Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten trat am 8. August in Kraft. Wer sich nicht an die Verordnung hält, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Entscheidung über Strafen liegt nach Worten von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei den Behörden vor Ort und kann bei bis zu 25.000 Euro liegen.“
      (Leider hatte ich nur den Text kopiert, wenn ich die Seite nochmal finde, kommt der Link nach.)

      Also besser immer ehrlich sein.

      Im Umkehrschluss heißt das auch, dass wenn ich aus einem Nichtrisikogebiet aus Frankreich nach Deutschland zurück komme, ist es gut entsprechende Nachweise zu haben (Buchungsbelege der Ferienunterkunt, Rechnungen, Quittungen …).

      Bises, Petra

      • Genau so haben wir das vor. Ich werde mir die Buchungsbestätigung von Fewo Direkt für die Ile d’oleron ausdrucken. Auf dem Rückweg wollten wir in Chalons en-Champagne Station machen. Das hängt aber davon ab, ob es Risikogebiet ist. Angeblich gibt es an der Grenze Stichproben bei der Einreise (meine Schwester wurde im Juli nicht kontrolliert). Also, Unterlagen bereithalten 48 Stunden erscheinen mir zuviel für Transit, auch wenn es offensichtlich erlaubt ist. Ich würde also höchstens 24 Stunden, wenn überhaupt stoppen. Es geht um das eigene Risiko – und die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen, und genau das wird ja auch hier demonstriert. Den Beitrag von Frank finde ich in diesem Kontext ehrlich gesagt nicht so toll. Die Reisenden haben berechtigte Fragen. Keiner will betrügen, sondern nur so sicher wie möglich so viel Urlaub wie möglich genießen. Mir sind auch bereits zwei Urlaube geplatzt. Dies ist der dritte Versuch. Es ist gut zu wissen, dass man sich z.B. schon in Frankreich testen kann. Wenn Frankreich zum Risikogebiet erklärt werden WÜRDE, dann hätte man damit Sicherheit. Ansonsten ist eins klar – ohne negativen Test kann man nicht draussen rumlaufen. Es gilt Quarantäne einzuhalten und Ergebnisse abzuwarten. Das aber ist mir die frische Atlantikluft wert. Ganz liebe Grüße und nochmals vielen Dank für diesen Blog.

  110. Hallo Hilke,

    ich hatte dich ja gestern schon gefragt, ob ich einen Corona Test vorlegen muss, wenn ich übers Wochenende nach Paris fahre. Also eigentlich ist das eher 45 min von Paris aber halt ile de france. Da hattest du mir ja schon gesagt, dass es Ok ist.

    Nur wie beweise ich, dass ich nur bei meinem Freund daheim war und auch nur übers Wochenende? Reicht da die Quittung zb. von der Peage? Offiziell finde ich nämlich nichts online auch nicht über diese 48 Stunden.

    Danke

    Liebe Grüße
    Vanessa

    • Hallo Vanessa, kannst Du Dich mit Deinem Freund nicht außerhalb der Île de France über das Wochenende treffen? Ich habe leider so gar keine Infos gefunden, wie überprüft wird, ob man Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet ist oder nicht. Es tut mir leid! Viele Grüße, Hilke

    • Hallo Vanessa,
      im Moment musst du nachweisen können, dass du Reiserückkehrer bist bzw. dich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, wenn du in den Genuss eines kostenlosen PCR-Tests innerhalb von 72 Stunden nach Rückkehr kommen möchtest, zB durch Vorlage eines Tickets oder auch Tankquittungen.

      Mich machen vielmehr die 48 Stunden stutzig. Wo diese Zeitangabe kommt? Als Transitaufenthalt kann es nicht gewertet werden, als ein solcher gilt nämlich nur eine Unterbrechung einer Reise um zB auf einen Anschlussflug zu warten und ist ein Zeitraum von bis zu 24 Stunden. Ein Wochenende ist schon etwas mehr und du bist nach Rückkehr zu einem Test verpflichtet.

      Viele Grüße
      Petra

  111. Hallo Hilke! Ich hätte auch noch eine kurze Frage. Ich fahre morgen früh ( Donnerstag) los nach Dijon-Prenois um von Freitag bis Sonntag Motorrad zu fahren. Wie sieht es aktuell mit der Einreise nach Frankreich aus? Lt. Auswärtigem Amt und RKI ist eine Einreise problemlos möglich. Auf einer französischen Infoseite habe ich allerdings ein Formular gefunden, in welchem man eine Erklärung abgibt, nicht an COVID-19 Symptomen zu leiden und auch binnen 14 Tagen keinen Kontakt zu einem bestätigten Fall gehabt zu haben. Dies ist meines Wissens nach nur für Flugreisen bestimmt. Muss ich diese Erklärung bei der Einreise mitführen? (Reise zusammen mit meinem Vater im Transporter mit Wohnwagen an)

    Besten Dank im Voraus und freundliche Grüße,

    Fabian

    • Hallo Fabian, ja, die Einreise ist problemlos möglich. Die Selbsterklärung zur Covid-Freiheit ist für Flugreisen gedacht, würd ich aber sicherheitshalber dennoch ausdrucken und mitnehmen. Man weiß ja nie, ,an welchen Gendarm man vielleicht gerät… Gute Reise! Hilke

  112. Hallo, ich habe eine Frage zu den Tests in Frankreich (Abstrich 48 Stunden vor Heimkehr): Wie lange dauert es denn, bis man das Ergebnis bekommt? Kann man da ohne Termin hingehen und bekommt das Ergebnis sofort? Sonst macht das ja nicht viel Sinn, besonders wenn man einen Reisetag abzieht.
    Danke für die Infos

  113. Hallo Hilke,
    ich denke, die meisten können es sich einfach nicht leisten nach dem Urlaub noch zwei Wochen in Quarantäne zu gehen. Die kostenlosen Test sollen demnächst abgeschafft werden. Stattdessen soll man gleich in Quarantäne. Das macht es für viele Urlauber schwierig. Wir wollen jetzt am Wochenende an den Atlantik, sind aber auch am überlegen, ob wir fahren sollen. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, schließt eine Reisewarnung für ganz Frankreich nicht aus. Das macht es jetzt nicht einfacher. Wir sind total traurig über diese Entwicklung. Wollten bereits im Mai an den Atlantik und mussten verschieben und jetzt sieht es wieder nicht gut aus.
    Traurige Grüße
    Dagmar

    • Hallo Dagmar, Quarantäne ist nur, wenn der Negativ-Covid-Test negativ für euch ausfällt – und ihr euch infiziert habt. Die Bundesregierung hat heute keine Entscheidung zu den Tests für Reiserückkehrer gefunden, Donnerstag wird weiter verhandelt. Dann wissen wir mehr! Viele Grüße, Hilke

    • Hallo Dagmar,
      Wir wollten im Juni an den Atlantik und haben jetzt neu gebucht für 10. September. Ich bin auch sehr traurig über diese Entwicklung.
      Viele Grüße
      Martina

  114. Leider stimmt die Info mit dem kostenlosen Stornieren nur bedingt. Bei Pauschalreisen ist das korrekt. Individualreisen, die viele Frankreichurlauber haben, fallen da nicht darunter. Da gelten die Stornobedingungen der Buchung.
    Wie wären Samstag nach La gaude In ein Ferienhaus gefahren und verlieren nun die gesamte geleistete Bezahlung.

  115. Betrifft die neue Reisewarnung ab 24. 8. tatsächlich ganz Südfrankreich? Wir wollten nächste Woche in unser eigenes Haus nach Le Lavandou im Var fahren. Ist das nun zu canceln?

    Vielen Dank für eine Antwort !!

    • Die neue Reisewarnung betrifft die gesamte Region PACA – und damit die gesamte Küste und das Hinterland zwischen Marseille und Menton. Ich möchte jedoch auch einmal betonen, dass es eine ReiseWARNUNG ist, kein Verbot, mit dem Ziel, touristische Reisen zu reduzieren. Sprich, ihr müsst euer Risiko selbst abschätzen. Verhalte ich mich so, dass ich mich schützen kann – mit Maske, Händewaschen und Abstand? Wer keine Partys macht, sich nichts ins Menschengewühle stürzt, am Strand an einsames Plätzchen sucht, ist nicht mehr oder weniger gefährdet als daheim. Und wird den Negativ-Corona-Test bestehen und muss nicht in Quarantäne. Überleg Dir genau, wie die Risikolage ist. Bei Dir daheimm, vor Ort in Frankreich im eigenen Haus. Und entscheide dann.
      Alles Gute! Hilke

  116. Hallo Hilke,
    du hattest ja schon gesagt, das es für Durchreisen durch Risikogebiete keine Testpflicht nach Rückkehr bzw.keine Quarantäne gibt.

    Ich habe – durch meine eigene Unruhe getrieben – im Bundesanzeiger die entsprechende Verkündung BAnz AT 07.08.2020 V1, veröffentlicht am 7. August 2020, herausgesucht https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/amtlicher-teil;wwwsid=7BFD88B85B1A1D14FAF8572DDECD540A.web05-pub?0&edition=BAnz+AT+07.08.2020

    Manchmal braucht man solche Infos halt doch schwarz auf weiß von offizieller Seite.

    Nun bin ich ein Stück weit wieder beruhigt und hoffe weiter auf meinen Urlaub.

    Bises, Petra

      • Sehr gerne, liebe Hilke.
        Ich verstehe es als Geben und Nehmen. Ich habe – auch früher schon – so manch eine Information auf deiner Seite gefunden. Und ich finde es total klasse, was du hier gerade leistest. Deshalb ist es auch nur angebracht, dir mit solchen kleinen Dingen unter die Arme zu greifen.

        Aus persönlichen Gründen bin ich ja etwas auf Martinique fixiert, deshalb von dort die neuesten Infos: Die Zahlen steigen und steigen. Deshalb wurde von Seiten der Präfektur beschlossen u.a. die Verbindungen zwischen den Inseln ab dem 1. September wieder zu reduzieren.

        Je te tiens au courant wie es dort weiter geht.

        Bises Petra

    • Hallo Petra,
      wir sind auch unsicher, nachdem Paris zum Risikogebiet erklärt wurde, ob wir nach unserer Bahn Rückreise (TGV, Thalys) aus Bayonne mit Umsteigen in Paris in Köln zur Zeit in Quarantäne gehen müssen. Wir halten uns in Paris lediglich 2-3 Stunden zum Umsteigen auf. Gilt die Umsteigezeit vom Bahnhof Montparnasse / Gare du Nord als Transit, oder müssen wir uns trotzdem wie jeder Paris Tourist spätestens in Köln testen lassen?

      Wer weis Bescheid bzw. wo gibt eine amtliche Regelung?

      Liebe Grüße

      Peter

      • Hallo Peter, guck bitte im Beitrag beim Punkt „Transit“ – da ist alles genau erklärt. Samt rechtlicher Quelle, der Veröffentlichung aus dem Bundesanzeiger. Der Beitrag hat ein Inhaltsverzeichnis, da findest Du die Rubrik. Alles Gute, Hilke

  117. Liebe Hilke,
    vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst und die zahlreichen Fragen beantwortest!
    Wir wollten am Samstag für zwei Wochen nach Valras-Plage / Hérault. Hier sind die Zahlen ja insbesondere wegen des FKK-Clubs gestiegen. Auf der Websites des Auswärtigen Amtes wird Hérault bereits erwähnt, wenn auch noch nicht mit einer Reisewarnung verbunden. Dies geschieht wohl erst, wenn die Zahl der Neuinfektionen 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage überschreitet. Ich bin mir nicht sicher, wie hoch die Werte aktuell sind. Auf einer Website wird 9,3 ausgegeben, auf einer anderen über 73 (https://geodes.santepubliquefrance.fr/#bbox=27017,5703162,631328,415902&c=indicator&i=sp_ti_tp_7j.tx_pe_gliss&s=2020-08-15-2020-08-21&selcodgeo=34&t=a01&view=map2 ). Welcher Wert stimmt denn? Müssen wir realistischerweise davon ausgehen, dass die Reisewarnung für Hérolt in den nächsten Tagen verkündet wird? Danke im Voraus & viele Grüße, Jens

    • Hallo Jens,
      lass Dich nicht verwirren. Es gibt zwei Indikatoren – und leider stellen die beiden von Dir genannten Seiten immer nur den einen Indikator in den Vordergrund.
      • Der R0 nennt sie Zahl der Menschen entspricht, die durch einen positiven Fall kontaminiert werden (9,3)
      • Die Inzidenzrate nennt die Anzahl positiver Tests pro 100.000 Einwohner (73).
      Viele Grüße, Hilke

      • Hallo Hilke, danke für deine schnelle Antwort. Bei einem Wert von 73 wird es sicherlich nicht mehr lange dauern, bis die Reisewarnung für Hérault erfolgt. Siehst du das ähnlich? Danke & Grüße, Jens

      • Lieber Jens, ja, leider, ich befürchte es! Und das Gros der Fälle lässt sich zurückverfolgen auf einen legendären club naturiste in Cap d’Agde, heißt es hier… Viele Grüße, Hilke

      • Hallo Hilke,
        gibt die Inzidenzrate die Zahl positiver Tests innerhalb von 24h an? In Deutschland wird die Aktivität innerhalb der letzten 7 Tage angegeben.
        Vielen Dank für Deine wertvolle Arbeit!
        Viele Grüße
        Lukas

      • Hallo Lukas,
        ja, die unterschiedlich der Erfassung von Covid-19 macht den Vergleich schwierig. Auf https://mapthenews.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/5df19abcf8714bc590a3b143e14a548c siehst Du jeweils die Werte des letzten erfassten Tages, der mitunter ein paar Tage später liegt. Beispiel: Ain
        Données pour le: 22/08/2020
        Publiées le: 25/08/2020

        Tests effectués: 369
        Tests positifs: 14
        Taux de positivité: 3,8 %
        Taux d’incidence: 2,1 pour 100000 habitants

        Alles Gute, Hilke

    • Hallo Vanessa,
      bei der Rückfahrt kann es sein, dass Du an der Grenze eventuell kontrolliert wirst und auf das Corona-Virus getestet wird. Bleibst Du länger in Paris, kannst Du diesen Test vorsorglich schon gleich in Paris machen – oder musst ihn dann sofort daheim nachholen. Und Dich in Quarantäne begeben, bis das Testergebnis vorliegt.
      Alles Gute und viele Grüße, Hilke

      • danke hilke für die schnelle Antwort. Ja und wenn es weniger als 48 Stunden sind? Rein theoretisch, bin ich erst Freitag spät abends und dort. Sonntag fahr ich ja wieder zurück?

        LG
        Vanessa

  118. Liebe Hilke,
    herzlichen Dank für Deine Antwort vom 24.08. um 5:40 AM. Hat sich seit der gestrigen RKI-Erklärung (Paris als Risikogebiet) Deiner Einschätzung nach etwas verändert bezüglich Transit über CDG nach Toulouse? Ich hoffe, dass Air France die Flüge nicht noch storniert! Sonst vergammelt mir das Ferienhäuschen komplett. Danke auch für den Link auf die Selbsterklärung!

  119. Wir wollen in der nächsten Woche mit dem Zug nach La Rochelle fahren, natürlich mit Umsteigen in Paris. Reicht das schon, um nach der Rückreise in Quarantäne zu müssen?

  120. Ich bin gerade etwas verwirrt durch den Hinweis, dass beim Fliegen chirurgische Masken getragen werden müssen. Wo steht das offiziell? Davon habe ich nichts weiter gefunden, v.a. nicht auf den Seiten der Lufthansa, mit denen ich nächste Woche nach Korsika fliege. Der einzige Hinweis ist, dass man keine Masken mit Ventil nutzen soll, um die Mitreisenden nicht zu gefährden.

    • Hallo Julia, die Normandie ist sooooo schön! Ich wünsche Dir dort eine richtig schöne Zeit! Über die Lage dort vor Ort informiert das Gesundheitsamt der Region: https://www.normandie.ars.sante.fr/coronavirus-point-de-situation-en-normandie-et-recommandations
      Dort heißt es im Update 21. August: Heute überschreiten in der Normandie zwei Indikatoren die Schwellenwerte:
      •  das R0 hat gerade die Alarmschwelle von 1,5 erreicht. Diese Zahl, die der Zahl der Menschen entspricht, die durch einen positiven Fall kontaminiert werden, liegt jetzt bei 1,51.
      • Die Inzidenzrate, d.h. die Anzahl positiver Tests pro 100.000 Einwohner, übersteigt die Vigilanzschwelle. Sie übersteigt die Vigilanzschwelle (bedeutet, dass jetzt gewarnt werden muss) und liegt bei 11,05.

      Alles Gute und bleib gesund! Hilke

      Alles Gute und schönen Urlaub! Hilke

  121. Achtung, Reisewarnung vom Auswärtigen Amt und vom rki für Provence Alpes-Côte d’Azur seit gerade eben – wir sind heute angekommen und müssen nun morgen wieder heimfahren, da wir uns keine evtl.Quarantäne leisten können, wenn wir länger bleiben würden.

    • Hallo Alexandra,
      ich habe die Reisewarnung gerade bei der Aktualisierung eingestellt. So ärgerlich für euch!! Zur Info für Dich und alle anderen, war bei Reisewarnung und Rückkehr aus Risikogebieten gilt:
      (Quelle: http://www.auswaertiges-amt.de
      Quarantänevorschriften sind immer dann einzuhalten, wenn sich Reisende innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Maßgeblich ist, ob das Gebiet zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland als Risikogebiet ausgewiesen war (d.h. nicht zwangsläufig zum Zeitpunkt des Aufenthalts).

      Reisende mit entsprechenden Aufenthalten müssen:

      sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an ihren Zielort begeben,
      sich dort für 14 Tage häuslich isolieren und
      sich per E-Mail oder Telefon bei der für Sie zuständigen Behörde, i.d.R. das Gesundheitsamt am Wohnort bzw. Ort der Unterkunft, melden.
      Quarantänevorschriften sind immer dann einzuhalten, wenn sich Reisende innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Maßgeblich ist, ob das Gebiet zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland als Risikogebiet ausgewiesen war (d.h. nicht zwangsläufig zum Zeitpunkt des Aufenthalts).

      Reisende mit entsprechenden Aufenthalten müssen:

      sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an ihren Zielort begeben,
      sich dort für 14 Tage häuslich isolieren und
      sich per E-Mail oder Telefon bei der für Sie zuständigen Behörde, i.d.R. das Gesundheitsamt am Wohnort bzw. Ort der Unterkunft, melden.)Quarantänevorschriften sind immer dann einzuhalten, wenn sich Reisende innerhalb der letzten 14 Tage vor der Einreise nach Deutschland in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Maßgeblich ist, ob das Gebiet zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland als Risikogebiet ausgewiesen war (d.h. nicht zwangsläufig zum Zeitpunkt des Aufenthalts).

      Die Vorgaben für Quarantäne sind durch Landesverordnung geregelt. Verstöße gegen eine angeordnete Quarantäne können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden! Reisende sollten sich daher auch bei den Behörden in ihrem Bundesland informieren.

      Hinweise für die häusliche Quarantäne stellt das RKI in diesem Merkblatt bereit.

      Ausnahme: Durchreise (Transit)
      Die Pflicht zur häuslichen Isolation besteht nicht bei reinen Transitaufenthalten. Reisende sind in diesem Falle allerdings verpflichtet, Deutschland unmittelbar zu verlassen.

      Ausnahme: anerkanntes negatives Testergebnis
      Wenn Reisende nachweisen können, dass sie nicht mit dem Virus SARS CoV-2 infiziert sind, gelten diese Quarantäneregelungen nicht.

      Ich hoffe, die Infos konnten Dir helfen! Herzlich, HIlke

  122. Hallo Hilke,
    gerade frisch gemeldet: die Départements Île-de-France (auch Paris) und Provence-Alpes-Côte d’Azur wurden zu Risikogebieten erklärt.

    Viele Grüße
    Petra

    • Habe ich auch gerade gelesen. Was ich gerade nicht verstehe ist warum das zu einem Zeitpunkt kommt, wo die Zahlen schon wieder runter gehen laut der verlinkten Karte. Gibt es eigentlich eine Erklärung warum es in der Region Alpes-Maritimes gerade so viele Fälle gibt? Ist das ein Hotspot oder liegt es einfach an der Urlaubszeit?

      • Hallo Daniel, leider liegt das wohl an der Urlaubszeit… und an der Tatsache, das jetzt sehr viel mehr konsequent getestet wird. Es hat Zeit gebraucht, überall Testzentren einzurichten. Nun steht diese Infrastruktur in Frankreich – und wird intensiv genutzt. Erst jetzt gibt es damit allmählich ein wirklichkeitsnahes Bild dessen, wie sich der Virus ausbreitet bzw. ausgebreitet hat.
        Viele Grüße, Hilke

  123. Hallo Hilke, vielen Dank für deinen informativen Blog! Wir haben ab 2.9 eine private Ferienwohnung in Antibes direkt am Strand (Salis) gemietet. Angesichts der immer weiter steigenden Zahlen überlegen wir, doch noch zu stornieren. Das Département Alpes-Maritimes ist auf http://www.gouvernement.fr/info-coronavirus „grün“, auf der Karte mit den Coronavirus Fallzahlen jedoch „rot“. Zahlen für Antibes haben wir leider nicht gefunden. Hast du nähere Informationen zu Antibes? Gibt es aktuell an den Stränden eine Maskenpflicht? Wie schätzt du die Lage ein? Würdest du fahren oder stornieren?

  124. Liebe Hilke, danke für den tollen Blog und die Infos, auf die ich coronabedingt gestoßen bin. Wir hatten uns auf drei Wochen Frankreich ab Anfang September gefreut, eine Woche im Finistère, eine Woche im Lot-et-Garonne und dann noch eine Woche im Aude. Jeweils im Ferienhäuschen bzw. im Lot-et-Garonne in einem B&B mit viel Platz. Angesichts von fast 5000 Neuinfektionen gestern kommen wir nun doch ins Zweifeln, ob wir fahren sollen. Die Inzidenzen in den genannten Departements sind zwar – Stand letzter Woche – noch mit unseren vergleichbar, aber dennoch… Wie schätzen Sid die Lage ein, auch hinsichtlich der nahenden Rentrée? Vielen Dank vorab und Grüße nach Frankreich!

    • Lieber Kerstin, das sind schöne Pläne, die Sie verfolgen sollten. Wir werden lernen müssen, mit dem Virus zu leben – und uns zu schützen. Das Reiseverhalten wird sich durch Corona nachhaltig ändern. Und Sie sind mit Ferienhaus, Selbstversorgung und Nachsaison sehr gut darauf eingestellt. Das Risiko, sich in Frankreich und in jenen Départements zu infizieren, ist ähnlich hoch wie in Deutschland, Aude davon ausgenommen an den Küsten und in Carcassonne. Oft Hände waschen, nicht ins Gesicht fassen, Maske und Abstand… mit diesem Quartett schützen Sie sich in F wie in D.
      Während der ersten Welle hatte ich Angst, richtig Angst. Aber jetzt sehe, dass es wirklich möglich ist, der Gefahr der Ansteckung auszuweichen. Dort, wo sich keine Massen treffen, wo Abstand und Hygiene funktionieren, sind die Zahlen auch in Frankreich stabil. Das macht mir Mut.
      Alles Gute, schönen Urlaub und bleiben Sie gesund!
      Hilke

    • Hallo,
      Tours und die Touraine gehören zu den Gebieten, die weniger betroffen sind von der steigenden Zahl an Neuinfektionen. Vom 1.- 15. August (neuere Zahlen habe ich leider nicht) sind 4.270 Tests im August in der Touraine durchgeführt wurden. Nur bei 70 gab es ein positives Ergebnis. 9 Personen aus Indre-et-Loire mit Covid-19 sind derzeit im Krankenhaus untergebracht, darunter einer auf der Intensivstation. In Tours und Amboise besteht im gesamten Stadtgebiet Maskenpflicht. Gute Reise – ich komme gerade aus Angers! Hilke

  125. hallo alle zusammen, wir wollen am Wochenene per Auto in die Provinz Bourgogne und Umgebung, also Dijon, Auerre, Macon, Tournus, Bresse usw.
    Wie sieht es dort aus mit Corona?

  126. Liebe Hilke,

    angesichts der steigenden Infektionszahlen auf Guadeloupe und da die Intensivbetten voll belegt sind, wurde für das CHU (Centre Hospitalier Universitaire) der „plan blanc“ ausgelöst.
    Ich weiß natürlich nicht, ob es durch diese Maßnahme zu einer Reisewarnung für Guadeloupe kommt.

    Damit nichts verpasst wird, kann ich die App des Auswärtigen Amtes „Sicher Reisen“ empfehlen, dort dann das entsprechende Land, hier Frankreich, „anpinnen“ Wenn es irgendwelche Änderungen gibt, kommt man eine Benachrichtigung.

    Bises
    Petra

  127. Hallo Hilke,
    wir (2 Erwachsene & 2 Kinder) würden diesen Samstag 29.08.für 2 Wochen mit dem Auto nach Vias Plage/Herault fahren. Das Mobilehome auf dem Campingplatz haben wir schon Ende letzten Jahres gebucht und ist leider auch schon bezahlt. Nun sind die Fallzahlen dort ja bedauerlicherweise in den letzten Tagen ziemlich in die Höhe geschossen und wir sind so was von unschlüssig ob wir gehen sollen. Mittlerweile besteht ja auch dort in Teilen Maskenpflicht. Laut Campingplatz ist ja alles so wie hier in Deutschland.
    Wie siehst du das, bzw. würdest du uns raten trotzdem hinzureisen?
    Viele Grüße
    Benny

    • Lieber Benny,
      Ursache für das Ansteigen der Zahlen im Hérault war die Badesaison 2020 an den Küsten. Gerade Cap d’Agde hat dort für negative Schlagzeilen gesorgt. Der Präfekt hat daher die Maskenpflicht für die Küsten- und Touristenorte angeordnet. Betroffen sind Agde (mit Cap d’Agde), Balaruc-les-Bains, Balaruc-le-Vieux, Bouzigues, Frontignan, La Grande-Motte, Marseillan, Mauguio-Carnon, Pérols, Portiragnes, Sérignan, Sète, Valras-Plage, Vendres, Vias, Vic-la-Gardiole, Mèze, Palavas-les-Flots, Béziers, Villeneuve-les-Maguelone, Lattes, Lunel und Pézenas.
      Dort, wo der Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden kann, sich Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen untersagt.
      https://france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/herault/coronavirus-herault-devient-zone-fort-risque-contamination-port-du-masque-obligatoire-littoral-1864528.html.
      Ich denke, ihr könnt dennoch noch schöne Ferien dort verbringen. Jetzt hat ein wenig die Nachsaison bereits begonnen, und die Strände sind weniger voll. Ihr seid ja vermutlich auch vorwiegend Selbstversorger und unter euch, oder? Badeparks, Themenparks und berühmte Attraktionen würde ich meiden. Es gibt genug andere tolle Dinge, auch im Hinterland.
      Gute Reise! Hilke

  128. Hallo Hilke ,
    Wir wollen eigentlich Ende der Woche nach Vendres-Plage auf einen kleinen Campingplatz mit unseren Kindern -Mobilhome . Wir sind besorgt ,ob wir fahren können,aufgrund der aktuellen Zahlen im Dep.Herault und können auch keine gezielten Infos von Vendres-Plage finden 🙁 wie ist denn die Lage dort? Würden uns über Antwort freuen . Viele Grüße, Kerstin

    • Hallo Kerstin, Hérault scheint ja in diesem Jahr das Badetrendziel an Frankreichs Küsten zu sein… so viele Fragen zu gerade dieser Ferienregion! Lies mal, was ich gerade Benny zu Hérault geantwortet hatte:
      Ursache für das Ansteigen der Zahlen im Hérault war die Badesaison 2020 an den Küsten. Gerade Cap d’Agde hat dort für negative Schlagzeilen gesorgt. Der Präfekt hat daher die Maskenpflicht für die Küsten- und Touristenorte angeordnet. Betroffen sind Agde (mit Cap d’Agde), Balaruc-les-Bains, Balaruc-le-Vieux, Bouzigues, Frontignan, La Grande-Motte, Marseillan, Mauguio-Carnon, Pérols, Portiragnes, Sérignan, Sète, Valras-Plage, Vendres, Vias, Vic-la-Gardiole, Mèze, Palavas-les-Flots, Béziers, Villeneuve-les-Maguelone, Lattes, Lunel und Pézenas.
      Dort, wo der Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden kann, sich Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen untersagt.
      .http://www.herault.gouv.fr/content/download/34964/234550/file/P034-20200821-Obligation_port_masque_certaines_communes-H%C3%A9rault.pdf
      Die Maskenpflicht gilt zunächst bis einschließlich 1. September. Die Lage in den Badeorten des Hérault ist ähnlich, die Auflagen sind daher ähnlich.
      Frankreich setzt bei der Eindämmung der Pandemie während der Urlaubssaison auf das Trio Maske, Abstand, Gel.
      Da ihr im Mobilhome gut unter euch bleiben könnt, würde ich außer Strand nur Aktivitäten und Ausflüge machen, wo sich nicht zu viele Menschen tummeln – und tolle Ziele gibt es da zuhauf ringsum. Alles Gute und schöne Ferien! Hilke

  129. Hallo Hilke, wir möchten am 26.8. zum x-ten Mal nach Marseillan Plage auf einen Campingplatz am Strand. Da Cap d’Agde sehr hohe Zahlen aufweist und in direkter Nähe liegt, sind wir sehr unsicher, ob wir fahren sollen. Maske im Geschäft oder auf Gehwegen zu tragen ist kein Problem. Wir hätten ein großes Problem damit, wenn der Strand nur mit Maske oder gar nicht nutzbar wäre. Fahren oder stornieren?

    • Hallo Peter, fahren! Mit Maske, Gel und Abstnad. Ursache für das Ansteigen der Zahlen im Hérault war die Badesaison 2020 an den Küsten. Gerade Cap d’Agde hat dort für negative Schlagzeilen gesorgt. Der Präfekt hat daher die Maskenpflicht für die Küsten- und Touristenorte angeordnet. Betroffen sind Agde (mit Cap d’Agde), Balaruc-les-Bains, Balaruc-le-Vieux, Bouzigues, Frontignan, La Grande-Motte, Marseillan, Mauguio-Carnon, Pérols, Portiragnes, Sérignan, Sète, Valras-Plage, Vendres, Vias, Vic-la-Gardiole, Mèze, Palavas-les-Flots, Béziers, Villeneuve-les-Maguelone, Lattes, Lunel und Pézenas. Die Maskenpflicht gilt bis einschließlich 1. September und auch abends und nachts.
      Alles Gute und schöne Ferien, Hilke

      • Hallo Hilke, Deine Seite und Deine Bemühungen sind wirklich top. Auch wir wollen Freitag eigentlich nach Marseillan-plage fahren. Wir haben ein Mobile-Home sind aber dennoch verunsichert, da ja eventuell eine Reisewarnung ausgesprochen werden könnte, wie für Bouche-de-Rhone und dann stellt sich die Frage wie es bei der Rückkehr in Deutschland aussieht. Müssen wir uns dann testen lassen und in Quarantäne, was beruflich echt übel wäre. Leider finde ich dazu auch nicht wirklich Informationen zu. Vielleicht weißt Du ja etwas mehr.
        Danke und liebe Grüße, Anja

    • Wir fahren ebenso nach Marseillan Plage. Ich habe auf dem Campingplatz nochmal exklusiv gefragt wie es mit Maske an Strand und Pool aussieht. Dort besteht keine Maskenpflicht. Auf dem Platz selber sprechen sie zwar eine Empfehlung aus aber es besteht keine Pflicht. Ich denke wir werden uns auch zum größten Teil auf dem Platz aufhalten und auf Abstand achten. Nach der Rückreise lassen wir uns dann auch auf der Autobahn testen.

  130. Hallo, ich fliege mit Air France am 03. September von Berlin über Paris CDG nach Toulouse in mein Ferienhäuschen, ca. 90 km von Toulouse entfernt. Gibt es Infos, ob am Flughafen CDG Einreisende aus DE getestet werden? Ich befürchte, wegen solcher Prozeduren eventuell meinen Anschlussflug nach Toulouse zu verpassen. Maske usw. habe ich natürlich dabei. Herzlichen Dank und viele Grüße nach Frankreich!

  131. Hallo, ich habe vor am 01.09. für 2 Wochen nach Le Grau du Rois zu verreisen in mein eigenes Ferienhaus.Wie sieht die Lage dort aus.Besteht Maskenpflicht an den Stränden, z.b.Plage Sud und L Espiguette.
    Und wie sieht es mit der Heimreise mit dem eigenen Auto aus. Muß den Weg durch Österreich und die Schweiz nach Frankreich nehmen.
    Drohen vielleicht Quaratänebestimmungen bei der Heimreise durch die Schweiz und Österreich?
    Wäre sehr dankbar für eine kurze Info.
    Vielen Dank vorab.

  132. Hallo Hilke, wir wollen mit 2 Personen auf einen Campingplatz auf Serignan Plage/Herault am .1.9.2020, wir sind 71 und 65 Jahre alt, jetzt sieht man ja auf den Karten die roten Zahlen, was können wir machen, der Campingplatz sieht es ganz entspannt

  133. Hallo Hilke,

    Vielen Dank für diese sehr hilfreiche Seite

    Wir wollten eigentlich morgen an den Atlantik – Gironde, Hourtin-Plage in ein Mobilhome, fahren und haben eben gesehen, dass die Zahlen auf der arcgis -map seit vorgestern von 1,9 auf heute 10;5 gestiegen sind. Und das Gebiet jetzt „rot“ ist, wird es damit bald Risikogebiet?
    Ist hierfür ein Auslöser bekannt?
    Wir haben dazu nichts gefunden…Und sind jetzt doch sehr verunsichert, ob wir das wagen sollen…
    Viele Grüße
    Jule H.

  134. Liebe Hilke,

    ein wirklich schöner und sehr informativer Blog!
    Ich habe noch zwei Fragen:
    1. ich liebe die Camargue, auch Bouche du Rhone. Aber dafür finde ich keine spezielleren Infos an Fallzahlen … Weißt Du mir eine Quelle dafür?
    2. Wie bist du an die Spezifizierung der Johns Hopkins für Frankreich gekommen? Ich wäre froh, wenn ich so auch andere Länder etwas präziser für mich ansehen könnte. Insbesondere auch D, CH, E, P. Magst Du den Weg verraten?

  135. Hallo Hille,
    Deinen Blog habe ich sehr interessiert gelesen und möchte mich nun mit einer Frage an dich wenden. Am 29.8. soll unser Flug nach Nizza starten. Anschließend wollen wir, in Grasse startend zu Fuß nach Menton wandern.
    Da nun generelles tragen der Maske in Nizza und Menton Pflicht ist, weißt du, ob wir sie auch auf unserem Wanderweg tragen müssen?

  136. Wir fahren nächsten Samstag nach Herault. Auch hier sind die Zahlen ja wieder gestiegen. Wir fahren mit dem eigenen Auto auf einen Campingplatz und sind Selbstversorger. Allerdings traue ich den Zahlen der Map nicht da innerhalb von drei Tagen von 9,2 zu 0,3 auf 16,2. Wie ist die Lage dort unten? Kommt da was auf uns zu? Ich hoffe wirklich nicht dass Deutschland diese Region zum Risikogebiet erklärt. Kann mir da jemand was zur Region sagen oder hat Erfahrungswerte? Würde mich sehr freuen.

    • Hallo Michael, ich habe gerade mal auf der Seite der Präfektur geschaut, die am 21.8. aktualisiert wurde. Dort werden 6,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner genannt.Schau mal hier: http://www.herault.gouv.fr/Actualites/INFOS/COVID19-Diverses-mesures-Port-du-masque-obligatoire-interdictions-de-rassemblements.
      Bitte habe auch im Hinterkopf, dass jetzt deutlich mehr getestet wird als im Juli. Auch dadurch steigen die Zahlen.
      Alles Gute und schönen Urlaub, Hilke

      • Danke Hilke für deine tolle Seite, die ich schon seit Tagen lese.
        Auch wir fahren diese Woche nach Sérignan. Die wechselnden Zahlen haben mich ebenfalls irritiert. Ich bin mir noch nicht sicher ob wir größere Ausflüge machen, zum Glück waren wir letztes Jahr in Carcassonne aber eigentlich standen Montpelliers, Agde oder Sète auf dem Plan. Kannst du da aktuell etwas sagen? Ich hatte vor kurzem gelesen, dass Agde Hotspot war? Ich nehme an man muss in allen drei Städten auch durchgehend Maske tragen oder? Liebe Grüße Bianka

      • Liebe Bianka,
        in den letzten Tagen gab es schon mehrere Fragen zu Hérault. Was ich da geantwortet hatte, ist bis heute aktuell. Trotz der steigenden Zahlen lohnt sich der Blick auf die europaweite Situation , um die Lage in Frankreich zu bewerten.
        https://www.ecdc.europa.eu/en/cases-2019-ncov-eueea
        Ursache für das Ansteigen der Zahlen im Hérault war die Badesaison 2020 an den Küsten. Gerade Cap d’Agde hat dort für negative Schlagzeilen gesorgt. Der Präfekt hat daher die Maskenpflicht für die Küsten- und Touristenorte angeordnet. Betroffen sind Agde (mit Cap d’Agde), Balaruc-les-Bains, Balaruc-le-Vieux, Bouzigues, Frontignan, La Grande-Motte, Marseillan, Mauguio-Carnon, Pérols, Portiragnes, Sérignan, Sète, Valras-Plage, Vendres, Vias, Vic-la-Gardiole, Mèze, Palavas-les-Flots, Béziers, Villeneuve-les-Maguelone, Lattes, Lunel und Pézenas.
        Dort, wo der Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden kann, sich Menschenansammlungen von mehr als zehn Personen untersagt.http://www.herault.gouv.fr/content/download/34964/234550/file/P034-20200821-Obligation_port_masque_certaines_communes-H%C3%A9rault.pdf
        Die Maskenpflicht gilt zunächst bis einschließlich 1. September
        Ich würde, um ehrlich zu sein, derzeit die Städte meiden und eher kleinere Ort oder schöne Landschaften entdecken – davon gibt es m HInterland mehr als genug!!! Lass Dich einfach mal von der Karte auf der Startseite vom Blog inspirieren.
        Alles Gute und bon voyage, Hilke

      • Hallo! Habe eigentlich vor am nächsten Montag nach Marseillan-Plage (Agde) auf dem Campingplatz „Le Galet“ 3 Wochen Urlaub zu machen. Jetzt gibt es aber eine deutsche Reisewarnung für Provence-Alpes-Côte-d’Azur. Ist ja quasi gleich daneben. In der französichen Karte ist Herault rot markiert. Daneben liegt Aude(Perpignan)ist gelb markiert. Gibt es auch in diesem Gebiet gute Campingplätze an Strand und Meer??? War im Juni in Nordfrankreich am Atlantik. Aber dort ist es natürlich um einiges kühler. Zum Vergleich Vorhersage für morgen: Agde: 27 Grad, Wasser 24 Grad, Le Touquet: 20 Grad, Wasser 20 Grad. Im Juni reinen Besichtigungsurlaub gemacht, da spielten die Temperaturen für mich keine große Rolle. Aber jetzt möchte ich einen Strandurlaub zum Relaxen machen. Im Juni war mir der Atlantik zu kühl, nur bis zu den Knien ins Meer gegangen, testweise. Würde mich über Tipps freuen!

      • Hallo Gerhard,
        jetzt ist Nachsaison, und auch in Adge ist die Hoch-Zeit der Partys abgeklungen nach dem Coronaschock dort. Die Zahlen sind zwar durch die Urlaubswochen gestiegen, aber eine Reisewarnung besteht für dort nicht – und die Risikogebiete zwischen der Côte Bleue und Nizza sind ja doch nicht ganz so nah, wie das in Deiner Frage anklingt… von Marseille nach Agde sind es ja immerhin noch 222 km.
        Aude und Pyrénées-Orientales haben auch sehr schöne Campingplätze direkt am Meer – Großanlagen wie in Argelès oder Brasilia in Canete-Roussillon, aber auch kleinere und überschaubare CPs. Vielleicht können ja einige der Mitleser hier Dir einen Platz empfehlen?
        Schönen Urlaub!

    • Meine Tochter ist gestern aus Portiragnes Plage wiedergekommen. Weil die Zahlen auch dort wieder steigen und man verhindern will, dass die Gegend zur roten Zone erklärt wird, gilt seit gestern überall Maskenpflicht, auch am Strand.

  137. Liebe Hilke, wir kennen das Fenchelland sehr gut und haben dort schon einige Ferienhaus-Urlaube verbraucht – traumhaft schön und noch nicht touristisch überlaufen. Nächsten Samstag wollen wir für 1 Woche ins Burgund in die Nähe von Noyers in ein abgeschiedenes Ferienhaus. Auch wir sind mittlerweile wegen der steigenden Zahlen sehr verunsichert. Stimmt es das aktuell im Department Yonne die Infektionszahlen überschaubar sind? Übrigens ein fanz toller Blog.

  138. Liebe Hilke,
    wir wollten eigentlich morgen früh nach Portiragnes Plage im Département Hérault fahren. Leider ist nun die Inzidenz innerhalb weniger Tage auf über 50 gestiegen und man liest Irritierendes über dieses Village naturistes in Agde. Agde ist ja dort fast um die Ecke.
    Ich habe nun gehört, dass Belgien angeblich schon eine Quarantänepflicht für Reiserückkehrer aus dieser Region eingeführt hat. Wissen Sie, ob das für Deutschland auch zu erwarten ist. Leider können wir auch nicht ohne Weiteres stornieren. Die Ferienanlage will die Kosten nur zurück erstatten, wenn das Département als Zone Rouge deklariert wird.
    Wie würden Sie die Lage dort einschätzen? Kann man noch guten Gewissens dort hinfahren um Urlaub zu machen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Herzliche Grüße,
    Susanne

    • Liebe Susanne,
      ich denke, Sie sollten ruhig fahren – auch, wenn Auflagen jetzt wieder gelten. Und zwar wie folgt ab 22. August, so der Badeort in einer Mitteilung auf u.a. Facebook und online:

      📃 Communiqué – Ville de Portiragnes – Port du masque obligatoire sur toute la commune à partir du samedi 22 août 2020.

      Suite à la réunion d’urgence de ce mercredi soir entre le Préfet, l’ARS et les communes balnéaires de Portiragnes, Vias, Agde et Marseillan, des mesures encore plus strictes vont être prises à partir de ce SAMEDI 22 AOÛT 2020 afin d’enrayer l’épidémie de COVID-19. 🦠

      En effet, les tests réalisés par l’agence régionale de santé (ARS) sur le littoral font apparaître une circulation très active du virus. Le Préfet précise que le département risque de passer en zone rouge.

      Ainsi pour éviter des fermetures d’établissements, plusieurs mesures vont entrer en vigueur sur les 4 communes à compter ‪de ce vendredi et jusqu’au 1‬ septembre 2020.

      ➡️ Port du masque obligatoire étendu dans toutes les rues, les services publics, les commerces… du village et de la plage.
      ➡️ Mise en place de dépistage sur site.
      ➡️ Interdiction de rassemblements de plus de 10 personnes sur l’espace public.
      ➡️ Fermeture ‪à 1h du matin au lieu de 2h de tous les établissements recevant du public (bars, restaurants, débits de boissons).
      ➡️ Les futures manifestations à caractères festifs sont annulées jusqu’au 1 septembre 2020.

      Pour la santé de tous, merci de respecter ces mesures ainsi que les gestes barrières. 👍
      #PortiragnesMerEtNature #CommuniquéPortDuMasqueÉtenduÀTouteLaCommune #Sam22Août2020 #Covid19 #PréfectureDeLHérault @VilleDePortiragnes

      Quelle: https://www.facebook.com/pg/VilleDePortiragnes/posts/

      Ich denke, solange man sich fernhält von zu großen Menschenmassen und sich an die Maskenpflicht in den Orten hält, ist das Infektionsrisiko gering. Es ist nur noch ein Bruchteil der Urlauber des Sommers am Mittelmeer, am 22. 8. rollt die letzte große Reisewelle gen Norden, denn am 1. September beginnt mit der Rentrée wieder die Schule und der Alltag.
      Alles Gute und schönen Urlaub, Hilke Maunder

  139. hallo zusammen,
    kann uns jemand helfen … wir sind zwei junge familien und möchten morgen nach südfrankreich (Bormes les mimosas) fahren 🙂 haben dort einen stellplatz gebucht … aufgrund der steigenden zahlen sind wir nicht sicher ob wir fahren sollen…
    kann frankreich innerhalb ein paar tagen zum risiko gebiet werden ?
    was meint ihr ?
    Danke für eure hilfe !!!
    gruss melanie

  140. Hallo, wir wollten am 26.08. auch nach Agde runter fahren. Seit heute gilt die Region als Risikogebiet in Frankreich. Bis 01.09. Maskenpflicht sobald man seine vier Wände verlässt in allen Bereichen. Nach Rücksprache mit unseren Vermietern wird das wahrscheinlich auch länger andauern. Wir hatten uns so auf den Urlaub gefreut 🙁

  141. Hallo,
    Ich hatte einen Kurztrip nach Nancy geplant um die Lichter-Show zu sehen, finde aber keine Info, ob diese zu Corona-Zeiten stattfindet und wie überhaupt die Situation und Empfehlung für Nancy ist.

    Vielleicht weiß hier jemand mehr!?
    Vielen Dank

  142. Liebe Hilke,

    eine vielleicht nicht ganz unwichtige Randnotitz: das Unternehmen Aérolis (le bus direct), welches den Busshuttle u.a. zwischen den Flughäfen Charles-de-Gaulle und Orly bediente, musste Insolvenz angemelden.

    Bis auf weiteres ist daher der Flughafenwechsel nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxi oder privaten Fahrdiensten möglich.

    Bises, Petra

  143. Salut Hilke,
    wir wollten in wenigen Tagen an die Somme-Bucht aufbrechen, also Saint-Valery-sur-Somme, Le Crotoy, wohl auch nach Ault und gerne mal toll Strand in z.B. Fort-Mahon Plage. Gesehen habe ich Bilder von überfüllten Stränden, die 7-Tage-Inzidenz scheint mir aber, wie ich das herausgelesen habe, vergleichsweise gering. Ich bin sehr unsicher: Absagen aus Furcht davor, dass komplett Hauts-de-France zum Risikogebiet wird? Muss man an einigen Stränden durchgehend Maske tragen? Ich konnte auch noch nicht herausfinden, ob Saint-Valery-sur-So