2011 machte ich mit Michèle und Carl Odin einen Haustausch – und verbrachte mit meiner Tochter und einer Freundin einen wundervollen Oster-Urlaub in Saint-Paul-de-Fenouillet, einem kleinen, charmanten Städtchen zwischen Pyrenäen und Mittelmeer, nur 30 Autominuten von Perpignan landein im Tal des Agly.

2014 las ich beim Surfen auf Facebook, dass sich die beiden räumlich vergrößern wollten – und ein neues Haus in Azille in der Nähe des Canal du Midi erworben hatten.

Bauch sagt ja, Verstand sagt… schwierig

Ich war wie elektrisiert. In dem Haus, in dem ich so schöne Tage verbracht hatte, sollten nun Wildfremde wohnen. Nein, schrieen Herz und Bauch. Und hakten meine Finger in die Tasten. Am nächsten Morgen kam der Verstand durch. Wie sollte ich das nur wuppen?

Doch nach den nächtlichen begeisterten Mails gab es kein zurück. Und schon war ich mitten in den Verkaufsverhandlungen…. zwei Monate später flog ich nach Perpignan, unterschrieb beim Notar. Und hielt die Schlüssel zum Paradies in der Hand. Denn das ist bis heute mein „Zuhause 2“.

Urlaub zwischen Pyrenäen und Mittelmeer

Seit 21. März 2014 ist ihr Haus nun unser Heim. Wir haben viel verändert, modernisiert, gehämmert, gemalert, gebaut und ausgeräumt. Die automatische Wasserversorgung des Terrassengartens durch einheimische Pflanzen entsetzt, die ohne fremde Versorgung wunderschön unser Heim begrünen. Solarleuchten gesteckt, ein Vogelhäuschen aufgestellt und im Innern Küche, Bad und Zimmer gemütlich eingerichtet.

Seit 2019 lebe ich jetzt fast die Hälfte des Jahres hier. Hier ist mein Büro Süd, von hier starte ich zu den Recherchen für meine Frankreich-Reiseführer. Wenn ich unterwegs bin, teile ich meine Herzensheimat gerne mit euch.

Entdeckt zwischen Mittelmeer das wundervolle, kaum bekannte Fenouillèdes. Und wohnt in keiner sterilen Ferienwohnung, sondern in einem gemütlichen, 270 Jahre alten Haus. Einem richtigen Zuhauses auf Zeit.  Ihr könnt es dann wochen- oder monatsweise mieten. Neugierig?

• Die Buchungsanfrage gibt es hier – samt Kleingedrucktem und Wichtigem.

• Ich hatte, bevor ich selbst in den Süden zog, das Haus als Ferienhaus hin und wieder vermietet. Wie die Gäste ihre Tage bei mir erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen.

• Mehr zum Ort ist hier auf Englisch zu lesen.

Ihr habt noch weitere Fragen? Dann schreibt mir eine Mail: info at maunder punkt de. Ich freue mich auf euch!

Merci für's Teilen!
Verpasse keinen Artikel. Mein Gratis-Newsletter informiert Dich jede Woche neu!


Informationen zum An­melde­ver­fahren, Versand­dienst­leister, sta­tis­ti­scher Aus­wer­tung und Wider­ruf findest Du in mei­nen Daten­schutz­bestimmungen.

29 Kommentare

  1. Hallo, wir haben seit 27 Jahren einen festen Wohnsitz in Frankreich.
    Vor 10 Jahren haben wir uns verändert von der Bretagne in die Vogesen gezogen.
    Wir sind beide in Rente.
    Um uns herum wütet der Virus. Wir haben seit dem 14. MÄRZ das Grundstück nicht mehr verlassen, aber sind nicht isoliert, genug Terrain um uns herum, so halten wir, und unsere 3 Katzen ,durch.
    Unsere Tochter lebt 260km entfernt im schönen Odenwald, wir können uns im Augenblick nur über Messenger sehe.
    Alles geht herum.
    Wenn alle die Regeln einhalten werden in ein paar Monaten weniger Menschen krank werden, weniger sterben.
    Beängstigend ist trotzdem alles.
    Allen die dies hier lesen, passen Sie auf sich und andere auf, bleiben sie gesund.
    Vielen Dank an die Dame, die diese Seite mit viel Liebe und Engagement gestaltet, es ist schön, das ich davon profitieren kann.
    Viele Grüsse, Elena

    • Merci, Elena, und alles Gute. Tagtäglich gibt es etwas mehr Lockerung, so werden jetzt die Strände wohl am kommenden Wochenende in den ersten Regionen aufgemacht. Und auch die Grenzöffnung wird nun intensiver besprochen. Alles Gute! Hilke

    • Ich lebe seit 20 Jahren in den Vorvogesen. Mein Sohn lebt in der Rheinebene. Ich fahre nächstes Wochenende mit den entsprechenden Papieren zu ihm. Die nötigen Papiere habe ich auf diesem Blog gefunden. Eine wunderbare Hilfestellung.

  2. Liebe Hilke,

    im Juni diesen Jahres feiere ich „10 Jahre Leben in Frankreich“ und erst heute bin ich auf diesen tollen Blog gestossen, da ich nach Einreisebedingungen für Deutsche während der Corona-Krise suchte.
    Ich heisse Daniela SCHUBERT, 34 Jahre alt, aus Werdau (Sachsen) und lebe seit 10 Jahren in der sonnigen Provence. Ich habe eine kleine Tochter, 21 Monate alt und wohne jetzt mit meiner kleinen Familie in Plan-de-Cuques (bei Marseille) in unserem gemütlichen Haus.
    In der Vergangenheit hatte ich mir schon mehrmals überlegt einen „Provence-Blog“ zu eröffnen mit hilfreichen und aussergewöhnlichen Tipps für deutsche Reisende, die die Provence entdecken möchten. Doch das Arbeits- und Familienleben hat mich fest im Griff und ich geniesse meine Freizeit eher ohne Internet. Während meines Auslandssemesters in Valencia (Spanien) war mein Tagebuch-Blog sehr beliebt bei Freunden und Familie und mir hat es sehr viel Freude bereitet, regelmässig Infos über meine „Wahlheimat“ zu teilen.

    Vielleicht können wir per Email in Kontakt treten und ich kann ein paar gesammelte Erfahrungen über Aix-en-Provence, Marseille und die Region an Sie weitergeben. Wäre doch schade, wenn die Provence-Urlauber nicht in den Geschmack einiger Geheimtipps kommen.

    A bientôt
    Daniela

  3. Ein herzliches Grüss Gott
    liebe Frau Hilke Maunder

    wir sind Rentner und wohnen seit einigen Jahren in Montbéliard.-
    Ich habe Ihre Internetseite beim nachforschen nach dem Corona Virus gefunden und bin total begeistert. Sie erklären Alles so toll und ausführlich dass wir mit unsren beschränkten Französisch Kenntnissen total durchblicken. Vielen herzlichen Dank für Ihre tollen Informationen.
    Bitte bleiben Sie gesund und weiterhin so Kreativ..
    Siegfried und Doris aus Mömpelgard

  4. Hallo, auf der Suche nach aktuellen Infos bin ich hier gelandet. Nach mehr als 10 Urlauben in Südfrankreich kann ich nur bestätigen, was für eine Faszination diese Region hat, insbesondere Languedoc mit vielen Sehenswürdigkeiten hat es mir angetan. Ich kann noch so gestresst sein, aber nach 2-3 Tagen fällt alles ab und man fühlt sich einfach gut. Als Single ohne Kinder fahre ich meistens im Mai/Juni, da ist es noch nicht ganz so heiß und man kann problemlos die Gegend erkunden. Auch wenn ich die Einschränkungen respektiere fällt Urlaub wohl aus für dieses Jahr und komplett auf Null ist das reine Gift für den Tourismus. Etwas mehr Abstand plus meinetwegen auch Masken im Freien wären meiner Meinung nach machbar.
    Trotzdem wünsche ich weiterhin gutes Gelingen mit dieser informativen Seite!
    Gruß an alle Frankreich Fans – und die es noch werden 🙂

    • Hallo Frank-Jürgen,
      schön, von Dir zu hören! Hoffen wir mal, dass nach Mitte Mai langsam wieder der normale Alltag beginnt – und das Reisen wieder möglich wird! Alles Gute und bleib gesund! Hilke

  5. Salut Hilke,
    erstmal: sehr schöne Seite. Schön gemacht, fluffig geschrieben. Très bien!
    Bin drauf gestoßen bei der Suche nach Möglichkeiten bzw. dem Abwägen von Chancen, jetzt zu Corona-Zeiten nach Frankreich zu kommen. Verdutzt kam ich auf deiner Seite zunächst auch auf diese Kartenausschnitt, der beschreibt, wie weit man in St.Paul de F. laufen darf. Wieso St. Paul?? Quasi von dem Schlachter bis zur Peugeot-Werkstatt? Dann entdeckt, dass du dort wohnst. Und mich gewundert, denn St.Paul ist meines Erachtens ein ziemlich nichstsagendes Nest. Aber auch diese Nester haben ja alles irgendwo ihre schönen Ecken, nicht wahr?!

    Warum ich nach France will? Weil ich unweit von dir seit langem meinen zweiten Wohnsitz habe! In Les Baillessats, einer Winzsiedlung hinter der Gorges de Galamus. Meine Freundin hat da eine Gite, die jetzt natürlich auch leer ist. Zeit für Reparaturen, Garten, die Pferde…
    Aber auch Sehnsucht. In diesem Jahr war ich erstmals seit fast 30 Jahren Ostern nicht dort, sondern sitze fest in Münster/Westf.(auch schön, aber eben nicht l’Occitanie). Wollte in Frankreich u.a. die Verlegung meines ersten Wohnsitzes vorantreiben. Mmh…falls du irgendeinen Weg findest, wie ich die „Flucht nach hause“ bewerkstelligen könnte, wäre ich dir unendlich dankbar. Das betrifft auch zwei Mädels, die dort (und in St.Paul) aufgewachsen sind (aber einen deutschen Pass haben) sowie einen Freund. Für Abhilfe sollte da ein Fass Rouge von Majoral wohl drin sein :-).
    Bonne isolation et courage, herzliche Grüße
    Jürgen

    • Hallo Jürgen, dass ist ja eine Überraschung – Du hast Dein zweites Zuhause am anderen Ende der Schlucht? Wie schön! Saint-Paul-de-Fenouillet ist eine tolle Ministadt, die einen zweiten Blick verdient. Das Kulturleben ist lebendig, die Menschen sind bunt gewürfelt und sehr spannend, die Umgebung ist einfach einmalig – und in jeweils einer Stunde bin ich am Mittelmeer oder auf den Skipisten. Zum Flughafen sind es 40 Minuten, und da ist so wenig los, dass ich als Korrespondentin nicht ewig früh los muss, mich durch den Pariser Verkehr und das Gewühle am Airport kämpfen muss. Kurzum: perfekt. Ich freue mich dann auf ein Treffen nach dem Déconfinement. Und … falls Du einen Tipp brauchst: Cave Majoral will den Betrieb verkaufen. Investoren dürfen sofort ins Land ;-).
      Des bises, Hilke

  6. Guten Tag Hilke Maunder
    Ich lese mit sehr viel Vergnügen Ihre Beiträge über Frankreich. Dieses Land ist neben Lappland und Italien (komische Kombination…) eines meiner Lieblingsländer. Ich war mit meiner verstorbenen Frau über 32 Jahre mit dem Wohnmobil überall in Europa unterwegs. Seit 2003 waren wir jährlich 6 Monate und mehr auf Achse. Das als Einleitung.
    Zufällig habe ich Ihren Beitrag über die Defence gelesen. Bericht und Bürostadt sind einmalig. Frage: Ich habe gelesen, dass ein Gesetz um 1900 untersagte, auf dem Gebiet von Paris höher zu bauen als der Eiffelturm. Man wich westlich auf das andere Seineufer aus. Die Städte Courbevoie, Nanterre und Puteaux haben den ersten Planern dort 160 Hektaren Land zur Verfügung gestellt. Stimmt das immer noch oder ist das jetzt Paris?
    Ich würde mich freuen von Ihnen gelegentlich zu hören. Ich wünsche Ihnen schöne Ostertage und bleiben Sie gesund. Ich will noch viel von Ihnen lesen!!!!
    Werner Rogger

    • Hallo Werner, frohe Ostern! Zu Ihrer Fragen: Die Kernstadt Paris endet noch immer an der Périphérie. Die Metropole die Grand Paris geht darüber hinaus. Sie umfasst die Kernstadt Paris sowie sämtlichen Kommunen der „petite couronne“, der kleinen Krone in den Départements Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis et Val-de-Marne sowie sieben Städte der „grande couronne“.
      La Défense befindet sich in der „petite couronne“ und erstreckt sich auf dem Land von drei Städten. Courbevoie, Nanterre und Puteaux teilen sich das 160 Hektar große Gebiet. Beste Grüße, Hilke Maunder

  7. Ach, Hilke, ich sitze gerade bei sieben Novembergraden am Hamburger Schreibtisch, Decke über den Beinen, Fellschuhe, aber ich muss mir noch einen heißen Café au lait holen, um mich wieder an dein schnuckeliges Haus in Saint Paul de Fenouillet zu erinnern! Es war so schön bei dir. Zuletzt bei dir – mit meiner Frau – in deinem Boxspringbett hatte ich gar keine Rückenschmerzen mehr. Nun kommen sie langsam wieder… Einmal am Tag jonglierte jemand rückwärts ein kleines Auto in die Rue du Pech, hier stürzen sich Flugzeuge auf die Airbuswerft und nach Fuhlsbüttel, die S-Bahn fährt alle paar Minuten, und die sechsspurige Kieler Straße grundrauscht. Kann man gut ab, wenn man eine Woche bei dir war!

    • Hach, Reiner, ihr müsst wiederkommen!! So tolle Freunde sind immer herzlich willkommen! Und ihr habt doch gerade erst einen minikleinen Bruchteil meines irdischen Paradieses hier im verstecken Fenouillèdes gesehen! Bises!!

  8. Hallo!
    Ich habe gerade Ihre Seite gefunden.
    Die Schlucht von Verdon interessiert mich sehr. Allerdings finde ich überhaupt keine Informationen darüber, wo auch Schwerbehinderte mit Rollstuhl zumindest in die Schlucht schauen können.
    Wo gibt es solche Parkplätze? Können Sie mir helfen? Das wäre sooo schön!!!
    Wir fahren im September 2 Wochen nach Nizza und könnten einen 2 Tage Ausflug machen.
    Vielen Dank,
    Eva!

  9. Guten Tag!

    Ich möchte mich bei Ihnen vorstellen.

    Wir sind zu viert unsere Kinder sind 8und 14

    Wir sind derzeit bei einem Haus in der Nähe von Ille sur Tete in der Endverhandlung.
    Ziel ist es 2-3 Giten anzubieten.

    Ihr Blog ist sehr interessant zu lesen.
    Vielleicht komme ich in Zukunft auf Ihr Angebot der Reisebegleitung zurück.
    Ich bin eher davon ausgegangen Franzosen zu bewirten, aber mit entsprechendem Deutschsprachigen Angebot kann das auch für frankophile Deutsche interessant
    sein

    Gruß aus Viersen

    Volker Weiß

    • Das Wlan ist dreimal so schnell wie in Hamburg (55.000er Leitung), jetzt, im Januar, sind’s tags immer mehr als elf, nachts null Grad. Das ist der Winter. Weihnachten war noch supersonnig mit Apero auf der Terrasse. Im März kann’s mal tageweise sehr viel regnen. Juli/August kann’s richtig heiß werden. Ich liebe es – und zur Not gibt es AirCon. Der lange, sehr sonnige und milde Herbst ist meine liebste Jahreszeit… Und dauert bis Silvester!

  10. Hallo Hilke, wunderbar, sowohl die Texte als auch die Bilder.War einige Jahre Journalist und kann nur gratulieren. Vor allem, weil nicht nur Landschaften sondern Persönlichkeiten in ihrer Landschaft beschrieben werden
    Gruß aus der Pfalz K.-U. Stretz
    PS: den Tipp mit dem paddeln am Pont du gard werden meine Frau und ich Ende Mai in die Tat umsetzen.Danke

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.