Die Camino-Thearapie: Jakobsweg oder Knast?
Ein Film, ein Pilgerweg und ein Experiment, das Frankreichs Justiz verändert hat: Die Camino-Therapie – Finde Deinen Weg – ein Spielfilm, inspiriert vom Jakobsweg und der marche de rupture.
Der Film: Compostelle
Le Puy-en-Velay, eine Kleinstadt in der Auvergne. An einem Maimorgen des Jahres 2025 hielt die Filmcrew an der Kathedrale Notre-Dame inne. Der Regisseur Yann Samuell ließ die Kamera auf das mittelalterliche Portal richten – jenen steinernen Bogen, durch den seit Jahrhunderten Pilger ihre Wanderung auf der Via Podiensis beginnen. Hier brach auch Adam auf. Schwarzes Wuschelhaar, 16 Jahre, aufbrausendes Temperament, Pflegeheim, Schulverweis, Jugendarrest.

Was folgte, sind 102 Minuten Kino, die am 1. April 2026 in Frankreich unter dem Titel Compostelle anliefen und am 2. Juli 2026 unter dem deutschen Verleihtitel „Die Camino-Therapie – Finde deinen Weg“ in die deutschen, österreichischen und Schweizer Kinos kommen.
Yann Samuell, der im deutschsprachigen Raum mit Liebe mich, wenn Du Dich traust* (2006) Erfolge feierte, hat sich diesmal ein Sujet vorgenommen, das weit über klassische Kinounterhaltung hinausweist. Sein Spielfilm basiert auf dem Sachbuch Marche et invente ta vie* von Bernard Ollivier sowie den Berichten junger Männer und Frauen, die das Programm marche de rupture der Association Seuil durchlaufen haben.
Zwei Fremde, ein Weg

Der Film kreist um zwei Hauptfiguren. Fred, meisterhaft gespielt von Alexandra Lamy mit einer Mischung aus Erschöpfung und Trotz, erlebt als Lehrerin eine Lebenskrise: Sie ist mise à pied (beurlaubt), weil sie einen Schüler geschlagen hat. Ihre Freundin Nadège (gespielt von Mélanie Doutey) ist Mitglied der Hilfsorganisation und überredet Fred, ebenfalls dort einzutreten und dort aktiv zu werden. Nach einigem Zögern willigt Fred ein, die mit ihrer Vergangenheit abschließen will – der Schule wie mit ihrem früheren Mann, der längst eine neue Beziehung hat.
Adam, dargestellt von Julien Le Berre in seiner bisher eindringlichsten Rolle, ist aggressiv und rebellisch. Fred begegnet ihm im Gericht, als ihm wegen erneuter Gewalt eine Gefängnisstrafe droht. Statt Haft bietet ihm die Organisation eine letzte Chance: eine Wanderung auf dem Jakobsweg als Resozialisierungsprogramm.

Fred soll seinen Weg begleiten: 2.000 Kilometer, drei Monate, kein Telefon, kein Internet, kein Entrinnen. Was sie verbindet, ist das Schweigen. Was sie trennt, sind zwanzig Jahre Lebensunterschied und zwei Biografien, die nicht hätten weiter auseinander liegen können. Und doch wächst zwischen den Streitigkeiten in regnerischen Herbergen, zwischen Blasen und Erschöpfung und unerwarteten Momenten des Innehaltens ein Vertrauen, das sich Samuell weigert, sentimental zu verklären.
Naiv oder ehrlich?
Kritiker lobten den Film nach seiner Premiere im Kino Grand Palais in Cahors als „das vielleicht ehrlichste Dokument über Resozialisierung, das das französische Kino je gedreht hat“ (SensCritique, April 2026). Andere warfen ihm eine gewisse soziale Naivität vor. Mich hat der Film ungeheuer gefesselt: von den Dialogen und vielen Facetten der Figuren, den unglaublich eindrucksvollen Landschaften, den Situationen. Und der Überraschung am Ende, die ihn in der Wirklichkeit verankert – und nicht als Fiktion. Drei Sätze offenbaren, was Yann Samuell zu diesem packenden wie unterhaltsamen Kinofilm inspiriert hat.
Jährlich wandern in Frankreich 3.000 Jugendliche ins Gefängnis, 70 Prozent kehren nach Verbüßung ihrer Haftstrafe dorthin wieder zurück – innerhalb von zwei Jahren. Seit 2002 haben mehr als 500 verurteilte jugendliche Straftäter eine marche de rupture gemacht. 60 Prozent von ihnen gelingt die soziale Wiedereingliederung.
Das Programm: la marche de rupture

Diese Zahlen sind der eigentliche Stoff des Films. Hinter ihnen steht eine Idee, die so schlicht wie radikal ist: Wer läuft, grübelt. Wer grübelt, verändert sich. Wer sich verändert, braucht kein zweites Mal das Gefängnis. Diese Erkenntnis machte auch Bernard Ollivier. Im Jahr 1998 wanderte der damals 60 Jahre alte Journalist beim Figaro und Paris Match, frisch verwitwet und verrentet auf dem Jakobsweg.
Bei Saint-Jean-Pied-de-Port begegnete er einer kleinen Gruppe: zwei belgische Jugendliche, ein Erwachsener. Die Jugendlichen hatten von einem Richter ein Angebot bekommen, das die französische Sprache seither als Formel kennt: la marche ou la prison ? – Wanderung oder Gefängnis? Ollivier war elektrisiert. Nach seiner Rückkehr rief er 2000 das Projekt Seuil ins Leben, organisierte 2002 die ersten zwei Wanderungen – und gründete 2003 in Paris die Association Seuil . Der Name ist Programm: Seuil bedeutet Schwelle. Der Moment zwischen dem, was war, und dem, was möglich ist.

Drei Monate, kein Netz, kein Rückzug
Die marche de rupture ist ein sozialpädagogisches Programm für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren, die von der staatlichen Jugendbehörde Protection Judiciaire de la Jeunesse ( PJJ ) oder der Jugendhilfe Aide Sociale à l’Enfance ( ASE ) betreut werden. Ein Kinderrichter – der juge des enfants – weist sie zu. 2000 Kilometer lang ist die gesamte Wanderung, rund drei Monate lang dauert die Tour von Le Puy-en-Velay über die Pyrenäen nach Santiago de Compostela.
Jeder Jugendliche wandert im Zweier-Gespann mit einem Erwachsenen: einem ausgebildeten Sozialpädagogen oder einem geschulten Ehrenamtlichen. Kein Telefon, keine Musik, kein Internet. Zwei Stunden Stille täglich. Jeden Abend muss ein Reisetagebuch – carnet de route – gefüllt werden. Am Ende der Wanderung stehen drei Tage Auswertung: Wie ist die Bilanz, welche Perspektiven gibt es?.

Erfolgreicher als Haft
Die Zahlen, die die Association Seuil vorlegt, zeigen klar: Wandern hilft – und sichert Zukunft. 73 Prozent der Jugendlichen finden nach der Wanderung einen sozialen oder beruflichen Anschluss. Die Rückfallquote liegt, so der Verein, bei rund 30 Prozent – gegenüber 70 Prozent nach regulärem Jugendvollzug. Die Kosten pro Teilnehmer betragen zwischen 15.000 und 20.000 Euro für drei Monate. Der Haftplatz in einer französischen Jugendstrafanstalt kostet nach Angaben des Senats rund 100.000 bis 120.000 Euro pro Jahr.
2024 saßen laut Eigenauskunft der Association Seuil rund 700 Jugendliche gleichzeitig in Frankreichs Jugendstrafanstalten; insgesamt sind laut dem Justizministerium mehr als 4.000 Minderjährige jährlich von Inhaftierungsmaßnahmen betroffen. Die Association Seuil organisiert rund 30 Wanderungen pro Jahr.

Marche de rupture: die Vorteile
Wer das Programm befürwortet, argumentiert zunächst mit den Kosten. Eine marche de rupture kostet den französischen Staat ein Sechstel eines Haftplatzes – bei deutlich besseren Ergebnissen. Jugendrichter in südfranzösischen Städten sprechen von einer echten Chance für Jugendliche, die im System versagt haben: Sie lernten Verantwortung, Disziplin, Frustrationstoleranz. Die Wanderung entzieht die Jugendlichen ihrem toxischen Umfeld – ohne den Käfig eines Gefängnisses.
Hinzu kommt der gesellschaftliche Aspekt: Auf dem Jakobsweg begegnen sie Menschen aus allen Schichten, Ländern, Lebensaltern. Ein 15-Jähriger aus einer Pariser banlieue, der noch nie im Grünen war, läuft plötzlich neben einer pensionierten Lehrerin aus Bayern oder einem Ingenieur aus Seoul. Diese Zufallsbegegnungen, so berichten Begleiter, verschieben Weltbilder.

Die Kritik
Kritiker – darunter Staatsanwälte und ein Teil der Strafjustiz – sehen das Programm mit anderen Augen. Der häufigste Einwand: Wer wandert, entzieht sich der Strafe. «Einige Jugendliche nutzen das Programm nur, um einer Haftstrafe zu entgehen, ohne wirklich zu reflektieren», zitiert die Zeitung Libération aus dem Milieu der Pariser Staatsanwaltschaft (2024). Das Programm sei zu gut, um wahr zu sein.
Hinzu kommen organisatorische Fragen. Die Abbruchquote liegt bei geschätzten 10 bis 15 Prozent: Einige Jugendliche halten die physische und psychische Belastung nicht durch. Körperliche Erschöpfung, Schlafmangel, die Konfrontation mit einer Vergangenheit, die plötzlich keinen Ablenkungsraum mehr findet – das ist für manche zu viel.

Das wissenschaftlich gewichtigste Argument bringt die fehlende unabhängige Evaluation: Die vorgelegten Erfolgsquoten stammen von der Association Seuil selbst. Eine externe Langzeitstudie fehlt bis heute. Das CNRS ( Centre National de la Recherche Scientifique ) plant laut Le Figaro eine solche Untersuchung.
Das nächste Problem: Nicht alle Jugendlichen, die von einem Richter zugewiesen werden könnten, kommen tatsächlich ins Programm. Budgetkürzungen in einzelnen Départements haben zu Wartelisten geführt. Die Entscheidung, wer wandert und wer ins Gefängnis geht, hängt damit nicht allein vom Richter ab – sondern auch von der Kassenlage des Jahres.
Der Blick nach Europa: zweite Chancen auf anderen Wegen

Frankreich steht mit seinem Ansatz nicht allein. Durch ganz Europa zieht sich der Gedanke, dass Inhaftierung allein kein Erziehungsmittel ist – und dass Natur, Bewegung und Begleitung Dinge bewirken können, die kein Gefängnishof leistet. Die Formen unterscheiden sich; der Grundgedanke ist der gleiche.
Belgien: Wo der Gedanke entstand
Entstanden ist die Idee der marche de rupture ursprünglich in Belgien. Dort begann die Organisation Oikoten in den 1990er-Jahren in Flandern, jugendliche Straftäter als Alternative zur Haft auf Langstreckenwanderungen zu schicken – eben jene zwei belgischen Jugendlichen, die Ollivier auf dem Jakobsweg begegneten. Heute arbeitet die belgische Organisation ALBA im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts gemeinsam mit der Association Seuil und der Sächsischen Jugendstiftung.
Spanien: Der Jakobsweg als Therapieroute
In Andalusien und Katalonien setzen regionale Jugendbehörden seit Jahren auf Wanderprogramme für straffällig gewordene Jugendliche mit Drogen- oder Gewaltdelikten: meist zwei bis vier Wochen, begleitet von Sozialarbeitern, kombiniert mit Therapie. Die Strecken führen über Teilstücke des Camino. Die Erfolgsquote liegt laut Berichten der Junta de Andalucía bei rund 60 Prozent – zwar kürzer, weniger intensiv als das französische Modell, aber ebenso wirksam.

Skandinavien: Natur als Grundprinzip
In Dänemark, Schweden und Norwegen ist das Friluftsliv – das Leben in freier Natur – ein Grundprinzip. Schweden schickt Jugendliche mit schweren sozialen Problemen in bis zu zwölfmonatige Wildnis-Camps. Norwegen setzt auf Friluftsterapi für Jugendliche mit psychischen Problemen oder Suchterkrankungen. Diese Programme sind nicht immer an Straftaten gebunden, sondern präventiv angelegt – mit ähnlichen Erfolgsquoten von bis zu 75 Prozent, wie der Nordische Rat berichtet.
D-A-CH: ähnliche Ideen, andere Wege
Deutschland: Outward Bound und das JGG
In Deutschland gibt es kein direktes Gegenstück zur marche de rupture. Das deutsche Jugendgerichtsgesetz (JGG) denkt in anderen Kategorien: Bewährung, Betreuungsweisung (§ 10 JGG), Sozialstunden, Täter-Opfer-Ausgleich. Freiheitsentzug gilt als letztes Mittel.
Innerhalb dieses Rahmens hat Erlebnispädagogik durchaus einen Platz. Outward Bound Deutschland, 1951 vom Reformpädagogen Kurt Hahn gegründet und Mitglied des weltweiten Netzwerks, erreicht jährlich rund 8.000 Jugendliche mit Natur- und Outdoorprogrammen zur Persönlichkeitsentwicklung. Es handelt sich dabei nicht primär um ein Strafprogramm – sondern um Bildungsangebote, die Jugendämter auch für gefährdete oder straffällig gewordene Jugendliche buchen können, als Weisung oder Auflage.
In Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen gibt es vereinzelt zwei- bis vierwöchige Wanderungen unter Bezeichnungen wie „Wilder Weg“, angeboten von Trägern wie Caritas oder Diakonie. Sie sind deutlich kürzer als das französische Modell, richten sich aber an vergleichbare Zielgruppen.

Pied-de-Port. Foto: Hilke Maunder
Österreich: Diversion als Regelweg
Österreich setzt im Jugendstrafrecht stark auf Diversion: das außergerichtliche Erledigen von Vergehen, ohne formelles Urteil. § 7 des österreichischen JGG ermöglicht es der Staatsanwaltschaft, auf Verfolgung zu verzichten, wenn ein Täter zur Schadenswiedergutmachung oder zu sozialen Diensten bereit ist. Das schließt gelegentlich auch naturpädagogische Elemente ein.
Outward Bound Österreich, gegründet 1956, bietet ähnliche Programme wie das deutsche Pendant – fünf- bis zehntägige Kurse in den Alpen, Kanufahrten, Klettertouren. Wie in Deutschland: kein drei Monate dauerndes Wanderprogramm als direktes Haftalternativmodell.
Schweiz: Bergpädagogik
In der Schweiz liegt Jugendstrafrecht in der Hand der Kantone. Das Jugendstrafgesetz (JStG) kennt neben Freiheitsentzug eine breite Palette von Auflagen – darunter Sozialstunden in Nationalparks oder Waldpflegeprojekte. In Zürich und Bern gibt es vereinzelte Programme, die Jugendliche zu Aufenthalten auf Almen oder in Bergdörfern schicken: bis zu drei Monate, kombiniert mit handwerklicher Arbeit und Wanderungen. Outward Bound Schweiz, gegründet 1958, ist ebenfalls aktiv. Das eidgenössische Modell kommt dem französischen am nächsten – ohne den expliziten richterlichen Rahmen des marche ou prison.
Der Schritt vor dem Schritt

Santiago de Compostela liegt 2.000 Kilometer von Le Puy-en-Velay entfernt. Zu Fuß sind das drei Monate, bei Regen und Sonne, mit Blasen und Erschöpfung und jenen langen Stunden, in denen man nichts tun kann als denken. Genau das ist der Punkt.
Die marche de rupture vollbringt kein Wunder. Sie reißt aber junge, straffällige Erwachsene aus ihrem oft toxischen Umfeld, zeigt ihnen eine neue Welt, andere Menschen, durchbricht Erfahrungs- und Verhaltensmuster, bringt Rhythmus in ihr Leben. Aber sie hat begrenzte Kapazitäten und politische Gegner. Und sie ist: nicht nur billiger als Haft, sondern wirksamer als Haft, und sie lässt Jugendliche als Menschen zurückkehren, die zumindest wissen, was in ihnen steckt.
Yann Samuells Film erzählt das ohne falsche Versöhnlichkeit. Er lässt Fred und Adam streiten, schweigen, scheitern, sich wieder aufraffen. Am Ende stehen sie vor dem Portal der Kathedrale von Santiago. Was danach kommt, bleibt offen. So wie es in der Wirklichkeit auch ist.

Der Film
Originaltitel: Compostelle | Deutschlandstart: 2. Juli 2026 | Regie: Yann Samuell | Darsteller: Alexandra Lamy, Julien Le Berre, Mélanie Doutey, Éric Métayer, Cyril Gueï, Malik Amraoui | Länge: 102 Minuten | Verleih (D): Plaion Pictures | Trailer: youtube.com/watch?v=DpQQHB7NJmc
Die Association Seuil
Gründung: 2003 (Projekt seit 2000) | Gründer: Bernard Ollivier | Sitz: 29, Cours de Vincennes, Paris | Web: www.assoseuil.org | Wanderungen/Jahr: ca. 30 | Zielgruppe: Jugendliche 14–18 Jahre | Finanzierung: staatlich (PJJ, ASE) und private Spenden

Der Jakobsweg als Therapie
Der Camino ist seit Jahren ein beliebter Stoff für Geschichten über Neuanfänge. Eine Auswahl:
Ich bin dann mal weg* (2015)
Die Verfilmung des Hape Kerkeling-Bestsellers von 2006 zeigt den Komiker, der nach einem Zusammenbruch 800 Kilometer von Saint-Jean-Pied-de-Port nach Santiago wandert – mit viel Selbstironie und leiser Erkenntnis. Regie: Julia von Heinz, in den Hauptrollen Devid Striesow, Annette Frier, Martina Gedeck,Karolihna Schuch, Karoline und Katharina Thalbach.
Saint-Jacques – Pilgern auf Französisch* (Originaltitel: Saint-Jacques … La Mecque*, 2005)
Drei zerstrittene Geschwister müssen gemeinsam den Jakobsweg gehen, um ihr Erbe anzutreten. Eine Tragikomödie über Familie, Glaube und Versöhnung. Regie: Coline Serreau.
The Way* (2010)
Martin Sheen spielt einen Vater, der nach dem Tod seines Sohnes dessen unvollendete Pilgerreise zu Ende geht. Regie führte sein Sohn Emilio Estevez.
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Wer wandert, denkt anders – dieser Gedanke verbindet alle Camino-Filme. Compostelle (Die Camino-Therapie – Finde Deinen Weg) geht einen Schritt weiter: Hier ist die Wanderung nicht Selbstfindung aus freien Stücken, sondern letzte Chance vor dem Gefängnis. Das unterscheidet den Film von seinen Vorgängern – und macht ihn zu mehr als nur einer weiteren Geschichte über den Jakobsweg.
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