Fort-de-France: der Hauptstadt-Bummel

Karibisch bunt: Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder
Karibisch bunt: Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder

Noch hat Martinique kein Welterbe. Doch in Fort-de-France laufen erste Initiativen. Das Fort Saint-Louis, das so markant die Bucht der Hauptstadt dominiert, hätte es verdient, meinen die Stadtväter. Und hoffen, den geschichtsträchtigen Komplex als Spiegel der Kolonisation der Insel und Zeugnis der Militärarchitektur zumindest schon einmal auf die Tentativliste der UNESCO zu hieven. Mehr als 1000 Stätten warten dort auf Anerkennung.

Beim Fort beginnt eine Promenade, die der Wasserlinie folgt. Foto: Hilke Maunder

Hoffen auf Welterbe

Der prestigeträchtige Titel würde sicherlich den Tourismus auf Mauritius nachhaltig ankurbeln, und besonders die Hauptstadt hätte dann ja vielleicht etwas mehr Geld in den Kassen für Investitionen. Denn Fort-de-France hat eindeutig bessere Zeiten erlebt.

Auch tierische Inselbewohner wie dieser Grüne Leguan leben in der Hauptstadt Fort-de-France. Am Savannenplatz ist dieses Exemplar oft zu sehen. Foto. Hilke Maunder

Die Parkanlagen, in alten Reiseführern noch als Blumen- und Pflanzenparadiese gepriesen, verströmen heute meist Tristesse. Und sind einmal Blumenkübel üppig bepflanzt mit tropischem Grün, liegt auch eine leere Flasche oder Bierdose zwischen den Blättern und Blüten. Auch die Architektur hat sichtlich unter der tropischen Schwüle, Stürmen und Schauern gelitten.

Doch das macht gerade den Charme dieser Karibik-Metropole aus, in der 100.000 Menschen leben. Das ist fast ein Viertel der Inselbevölkerung. Wie Fußgänger beim Überqueren der Kreuzungen geschützt werden, zeigt euch Tourguide Veronika Kuster Kudrna.

Fort-de-France: Das müsst ihr ansehen!

Tagtäglich entlassen die Kreuzfahrtschiffe an der sanierten Kailinie Tausende Touristen an Land. Dennoch ist Fort-de-France nicht blitzblank poliert, kein Disneyland in Frankreichs Tropen. Sondern rau, widersprüchlich, voller Kontraste. Und einer Handvoll Highlights, die ihr nicht verpassen dürft!

Foto: Hilke Maunder

Fort Saint-Louis

Jacques Dyel du Parquet, ab 1637 Generalleutnant von Martinique, hatte als Erster den „Cul de Sac Royal“ der heutigen Bucht von Lamentin erkannt. Aus Brettern lässt er am südlichen Ende eines Felsvorsprungs den Zugang zur Bucht versperren, lässt einige Kanonen und 200 Soldaten dorthin verlegen und nennt die Festung „Fort-Royal“.

Da die Engländer immer wieder angreifen, werden die Palisaden durch gemauerte Bastionen und Bauwerke ersetzt. Dennoch erobern die Briten 1809 Martinique erneut. Bis heute ist ein Teil der Seefestung Sperrzone und birgt den Führungsstab der französischen Marine für die Guyanas und Antillen. Die anderen Bereiche könnt ihr nach Herzenslust entdecken!

La Place de la Savane

Der Savannenplatz von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder

Trainiert und exerziert haben die königlichen Soldaten der nahen Garnison auf  rund fünf Hektar großen Rechteck, das zur Stadtseite Königspalmen begrenzen. Für rund 22 Millionen Euro, darunter hat EU-Mittel, hat Landschaftsplaner Olivier Dubosq die vorher arg vernachlässigte Rasenfläche neu gestaltet. Nur: So richtig schön und einladend wirkte sie bei meinem Besuch noch immer nicht…

Verrammelt: die Kioske am Savannenplatz. Foto: Hilke Maunder

Entlang der verrammelten Budenreihe zur Rue de la Liberte kommt ihr zu einem kopflosen Denkmal. Die weiße Gestalt ist mit Blut beschmiert, die goldene Inschrift nahezu heraus gekratzt. Es zeigt: Joséphine de Beauharnais.

Joséphine bleibt kopflos. Foto: Hilke Maunder

Die gebürtige Martiniquaise und Ehefrau Napoleons ist bis heute in ihrer Heimat äußerst unbeliebt. Denn Madame war gegen die Anschaffung der Sklaverei, die Victor Schœlcher (1804–1893) vorantrieb. Joséphine setzte den fortschrittlichen Humanisten mit allen Mitteln unter Druck, hatte sie doch Angst, ohne Sklaven kein Personal mehr zu haben. Schœlcher gab nach.

Die Anschaffung der Sklaverei erfolgte erst nach dem Tod der Kaiserin. Als ihr jedoch ein Denkmal gesetzt wurde, entbrannte der Volkszorn. Rübe ab! Nicht nur ein-, sondern viele Male viel das Marmorhaupt vom Sockel, wurde immer wieder ersetzt. Bis in den 1990er-Jahre das Denkmalamt kapitulierte. Joséphine bleibt kopflos.

Bibliothèque Schœlcher

Ein neobyzantinischer Prunkbau: die Bibliothèque Schœlcher. Foto: Hilke Maunder

Der Politiker Victor Schœlcher schenkte Martinique nicht nur das Ende des Sklaverei, sondern eine der schönsten Bibliotheken der Welt. Er hinterließ einen Prunkbau des Historismus, bis unter die Decke gefüllt mit Büchern. Errichtet wurde die Bibliothek – eine Innovation in der damaligen Zeit – als Fertigbau.

Der Giebel der Bibliothèque Schœlcher. Foto: Hilke Maunder

Zum Architekten bestimmte Schœlcher den Gustave-Eiffel-Schüler Pierre-Henry Picq (1833–1911). Als Material wählte Picq nicht Holz – das hätten die Termiten sofort vernichtet –, sondern Metallskelette. Sie wurden in Frankreich Moinsant-Laurent-Savey gefertigt, in den Tuileriengärten von Paris probeweise aufgebaut und zur Schau gestellt, danach wieder in alle Einzelteile zerlegt und nach Fort-de-France verschifft.

Die Decke des Lesesaals der Bibliothèque Schœlcher. Foto: Hilke Maunder

Lauft danach die Rue Victor Sévère entlang bis zur Kreuzung mit der Rue Victor Schœlcher. Dort finden ihr zwischen fiesem Beton noch Erbe der Kolonialzeit wie den Pavillon Bougenot des Zuckerbarons Émile Bourgenot vom Ende des 19. Jahrhunderts und die nicht zugängliche Préfecture.

Karibik-Nostalgie in Eisen und Holz: der Pavillon Bougenot. Foto: Hilke Maunder
Abgesperrt: die Präfektur von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder

Erst fragen, dann fotografieren!

Die Rue Victor Schœlcher gehört zu den belebtesten Shoppingstraßen der Innenstadt. Modeboutiquen und Textilgeschäfte dominieren. Doch fotografiert werden mögen die Hauptstädter nicht.

Rue Schœlcher, eine der Haupteinkaufsstraßen von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder

Die Unverblümtheit der Touristen, die ohne Rückfrage Handys und Kameras zücken, um Menschen und Lebensart der Karibik einzufangen, hat schon häufig zu Handgreiflichkeiten geführt. Gerade hier! Überragt wird die Einkaufsstraße von der Kathedrale der Stadt.

Blick von der Rue Schœlcher auf die Kathedrale. Foto: Hilke Maunder

Cathédrale Saint-Louis

Auch die Kathedrale des Heiligen Ludwigs konzipierte Picq erdbeben- und feuersicher als Metallskelettbau. Im Innern dominiert der neo-byzantinische Stil. Besonders schön sind die verbleiten Buntglasfenster. Sie stellen nicht nur Bibelthemen und Szenen aus dem Leben Christi und des heiligen Ludwigs, sondern auch Menschen aus Martinique, sondern auch Pflanzen und traditionelle Kostüme der Karibikinsel.

Der Turm der Kathedrale von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder
Hingucker: die Buntglasfenster der Kathedrale von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder
Das riesige Kirchenschiff der Kathedrale von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder
Der Altar und Chor der Kathedrale von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder

Place Montseigneur Roméro

Patina und bunter Putz: Kaum ein Platz vereint die Kontraste von Fort-de-France so gut wie die kleine Place Montseigneur Roméro. Während der Mittagspause zücken hier die Angestellten der umliegenden Läden und die Schüler gerne das Handy und surfen im Netz.

Street Art an der Place Montseigneur Roméro

Der Platz gehört zu den inzwischen elf Wifi-Hotspots, wo ihr kostenlos und unbegrenzt im städtischen WLAN surfen könnt.

Das Berufungsgericht von Fort-de-France. Foto: Hilke Maunder
Fort-de-France: Blick vom Berufsungericht auf den Square-Victor Schoelcher. Foto: Hilke Maunder

Mitten hinein in das historische Herz von Fort-de-France wurde gegenüber vor einigen Jahren dieser gewagte Bau des Cour d’Appel (Berufungsgericht) gesetzt. In seinem Alu-X spiegeln sich das koloniale Erbe und die Tropenflora auf dem Square-Victor Schoelcher.

Grüne Oase mit Brunnen und Bänken: der Square Victor Schoelcher. Foto: Hilke Maunder

Auf der Rue Blénac, einer weiteren beliebten Einkaufsstraße der Innenstadt, kommt ihr zum größten Wochenmarkt von Fort-de-France, zugleich der größte Food Court der Innenstadt. Hier trifft sich Martinique zum Mittagessen!

Marché Couvert (Grand Marché)

Der Eingang zum Marché Couvert. Foto. Hilke Maunder

Am Eingang stapeln sich die landwirtschaftlichen Erzeugnisse der Karibikbauern: Mangos in Hülle und Fülle, Melonen, Guaven und andere Tropenfrüchte, aber auch: Kohl, Tomaten, Paprika und Gurken. Beeindruckend ist auch die Vielfalt der Produkte, die rund um Maniok angeboten werden.

Blick von der Gastro-Galerie auf die Stände der Markthalle. Foto: Hilke Maunder

Maniok gibt es nicht nur frisch geerntet als Wurzel oder zermahlen zu Mehl, sondern auch als Tapioka (Stärke), Gari (fermentierte Maniok-„Späne) und Fufu, gepresste Maniokpaste.

Auch eine Fülle von Souvenirs aus lokalen Materialien findet ihr in der Markthalle. Foto. Hilke Maunder

Je tiefer ihr in die Markthalle eindringt, desto exotischer wird es. Besonders bei den Damen, die kleinere und größere Flaschen mit wahren Zaubertrunks feilbieten. Sogar Potenzmittel für Mann und Frau.

Groß kartiert in leuchtenden Farben: die Stoffe der Insel. Foto: Hilke Maunder

Ob eure Angebetete noch frei, oder bereits unter der Haube ist, verraten die bunten Kopfbedeckungen der Textilhändler, die ganz hinten in der Halle zu sehen sind. Und auch, ob eine verheiratete Dame Lust auf ein amouröses Abenteuer hat, könnt ihr an der Zahl der Zipfel sehen!

Fort-de-Frau: Ist diese Dame unter der Haube? Die Zipfel verraten es. Foto: Hilke Maunder

In der Mitte der Markthalle führt eine Treppe hinauf zur Empore. Unter der großen Treppe – und oben – drängen sich die Tische der Mittagslokale, die aus den frischen Produkten der Markthändler eine ehrliche, einfache Kreolenküche zaubern. Kommt etwas vor zwölf Uhr, dann ist vielleicht noch ein Platz am Geländer frei – mit Blick auf den Trubel der Markthalle!

Street Art, gespottet in der Rue Schœlcher. Foto: Hilke Maunder

Street Art in Fort-de-France

Graffitti, Tags und Murals: Beim Stadtbummel werdet ihr unterwegs immer wieder interessante Wandbilder sehen. Und das nicht nur in Augenhöhe, sondern auch auf Balkonen und Dächern.

Weiß genau, was sie will: eine resolute Markthändler Händlerin des Marché Couvert. Habt ihr bei ihr etwas probiert, kommt ihr ums Kaufen nicht umhin… Foto: Hilke Maunder

Fort-de-France: meine Reisetipps

Hinkommen

Air France pendelt täglich zwischen Frankreich und dem Aéroport Internationale Martinique Aimé Césaire. Der Flughafen liegt in Le Lamentin, etwa 15 km von Fort-de-France entfernt.

Mobil vor Ort

In Fort-de-France läuft ein groß angelegter Test für den Einsatz emissionsarmer Busse. Mit Sammeltaxis (Taxis Collectifs), meist nur T.C. genannt, kommt ihr auf Martinique fast überall hin, müsst aber Zeit einrechnen. Zweiter Nachteil: Sie fahren sternförmig von Fort-de-France die Orte an, Querverbindungen sind kaum möglich. Dritter Nachteil: abends und nachts verkehren sie kaum. Besser seid ihr mit einem Leihwagen bedient.

Zur Anse Mitan und den Stränden der Trois Îlets setzen vom Anleger gegenüber der Place de la Savane kleine Fähren (bateau navettes) in rund 30 Minuten über. Fahrkarten erhaltet ihr direkt an Bord. Die Abfahrtszeiten hängen am Anleger aus.

Schlafen & schlemmen

Dieses Hotel ist eine Institution in der Inselhauptstadt. Ihr findet es am Savannenplatz. Foto: Hilke Maunder

Le Joséphine

Eine kulinarische Institution ist seit 60 Jahren das Restaurant im ersten Stock des Impératrice-Hotels, wo Catherine Naud an weiß eingedeckten Tischen auf Monogramm-Tellern See-Igel und Conch-Kasserole mit grüner Papaya serviert.
• Rue de la Liberté, 97200 Fort-de-France, Tel. +596 596 63 06 82, www.limperatricehotel.fr

Shopping

Martinique gehört als pays d’outre-mer (früher: département outre-mer) zu Frankreich. Zahlungsmittel ist der Euro. Gebühren für Kredit- und Bankkarten werden jedoch fällig.

Abseits der Touristenströme

Spannend finde ich es, die Lebenswelten der Einheimischen zu entdecken – und mich durch ihre Wohngebiete treiben zu lassen. Da sieht es dann so aus.

Mörderisches Fort-de-France: mein Krimitipp

Die Lektüre ist gerade richtig pikant, würzig und deftig, wie ein frittiertes karibisches Stockfischbällchen mit dem Mord als Zugabe. (LE POINT, Paris, 2.3.2011)

Haitianische Gangster, Voodoo, illegale Borlette-Lotterien, hispanophone Huren, syrische Händler, französische Gaullisten und dubiose Polizisten: Was für ein tropisches Wespennest, in dem Privatdetektiv Jacky Teddyson bei seinem ersten Fall sticht!

Eigentlich heißt der drahtige Ermittler aus der Hauptstadt Fort-de-France Raymond Vauban, aber für den Job muss ein englischer Name her. Doch auf der Karibikinsel, auf der jeder jeden kennt, gibt es wenig zu tun. Dies ändert sich, als er Besuch von Madame Irmine Ferdinand erhält.

Ihr Mann, ein bedeutender Unternehmer, wurde im Zimmer einer Prostituierten ermordet aufgefunden, die Polizei ist ratlos. Handelt es sich um einen Mord aus Eifersucht oder stecken politische Intrigen, illegales Glücksspiel oder sonstige dunkle Geschäfte dahinter? Drogenhandel? Oder reinste Gier?

So bunt wie die Gesellschaft, in der Jacky Teddyson ermittelt, ist auch die Sprache, mit der Raphaël Confiant die Handlung voranpreschen lässt. Sprache und Stereotypen knallen aufeinander, Gosse und Fabulierlust, Philosophie und Parodie: Raymond Chandler à la Karibik.

Raphaël Confiant. Foto: privat

Verfasst hat ihn Raphaël Confiant. Der Martiniquais (Jahrgang 1951) lehrt als Dekan der philosophischen Fakultät an der Université des Antilles et de la Guyanege – und schreibt. Zusammen mit Patrick Chamoiseau und Jean Bernabé ist er Mitbegründer der literarischen Bewegung der créolité, die sich von Aimé Césaires Konzept der négritude absetzt.

Raphaël Confiant erhielt zahlreiche Preise, darunter den Prix Antigone, den Preis der Casa de las Americas, den Prix RFO und den Prix des Amériques insulaireset de la Guyane.

Unbescholtene Bürger*, der erste Krimi um Privatdetektiv Jack Teddyson, erschien im Original 2010 unter dem Titel Citoyens au-dessus de tout soupçon bei Caraibéditions auf Martinique. Gallimard veröffentlichte den Krimi 2014 als Taschenbuch

Jetzt hat ihn Peter Tier ins Deutsche übersetzt. Trier steht hinter dem kleinen, feinen Verlag Literadukt. Der kleine Nischenverlag hat sich  auf Literatur der frankophonen Karibik spezialisiert– und verlegtals einziger Verlag im deutschsprachigen Raum auch Literatur aus Haiti. Wer mag, kann den Band hier* online bestellen.

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Offenlegung

Die Karibikinsel Martinique entdeckte ich auf einer Pressereise, die das staatliche französische Fremdenverkehrsamt ATOUT France, das CMT FRANCE-EUROPE und das COMITÉ MARTINIQUAIS DU TOURISME veranstaltet haben. Den Hotels und anderen Unterkünften, in denen ich wohnen durfte, den Restaurants und besuchten Orten und Stätten sage ich herzlichen Dank für ihre Unterstützung.

Unglaublich kenntnisreich nicht nur beim Thema Rum, hilfsbereit und herzlich war auch die Fremdenführerin Veronika Kuster Kudrna, die uns die gesamte Reise über begleitetet hat. Auch ihr sage ich „merci“ und herzlichen Dank. Einfluss auf meine Blogberichte hat die Unterstützung meiner Reise nicht. Ich berichte subjektiv, wie ich es erlebt habe, mache kein Merchandising und werde erst recht nicht für meine Posts bezahlt.

Merci für's Teilen!

2 Kommentare

  1. klasse! ich merke, du liebst fort-de-france wie ich. bin jetzt grade zum ersten mal seit 10 jahren wieder hier und suche das kleine carousel. wo stand das bloß? place roméro? und ist es wirklich weg?

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