Fortin de Pasciola: Zeuge verlorener Freiheit
Der Fortin de Pasciola bei Vivario ist eine Festung, die nie erobert wurde, aber dennoch verlor. Hin zum diesem historisch bedeutsamen Aussichtspunkt im regionalen Naturpark Korsika führt eine einfache, kurze Wanderung.
Steil ragt der Fels aus dem Vecchio-Tal empor. Umgeben von den schneefunkelnden Bergspitzen des Monte d’Oro (2389 m) und der Punta Artiglia (2558 m) thront in 780 Metern Höhe über dem Meeresspiegel auf einem Felsdorn eine Ruine, die mehr erzählt, als ihre verfallenen Mauern vermuten lassen. Wer heute von der Territorialstraße 20 aus auf die Steinreste blickt, sieht die steinerne Narbe eines Dramas. Die Tragödie begann im Mai 1769, als bei Ponte Novu die Träume einer ganzen Nation im Golo-Fluss ertranken.
Als Korsika sein eigenes Land war
Die Geschichte beginnt nicht mit dem Fort, sondern mit einem Mann. Pasquale Paoli, 1725 in Morosaglia geboren, kehrte 1755 aus dem Exil zurück und entwarf eine Vision: ein freies Korsika mit einer Verfassung, die ihrer Zeit um Jahrzehnte voraus war. Gewaltenteilung, Volkssouveränität, ein Parlament – 32 Jahre bevor die Vereinigten Staaten ihre Verfassung verabschiedeten, hatte Korsika bereits eine moderne Demokratie.
Die Republik blühte auf. Paoli machte Corte zur Hauptstadt, gründete eine Universität, eine Druckerei und prägte Münzen. Jean-Jacques Rousseau schrieb 1762 prophetisch: „In Europa gibt es noch ein der Gesetzgebung fähiges Land, nämlich die Insel Korsika. Ich habe eine gewisse Vorahnung, dass diese kleine Insel Europa eines Tages in Staunen versetzen wird.“
Doch Europa staunte anders, als Rousseau es sich vorstellte. Die Republik Genua, erschöpft nach vier Jahrzehnten vergeblicher Kämpfe um die Kontrolle über die Insel, sah nur noch einen Ausweg: den Verkauf. Am 15. Mai 1768 trat sie im Vertrag von Versailles alle Rechte an Frankreich ab. Für zwei Millionen Lire wechselte Korsika den Besitzer wie eine Ware auf dem Markt.
Bitter klagte Paoli: „Die Korsen sind verkauft worden wie eine Hammelherde.“ Doch die Korsen verhielten sich nicht wie brave Schafe.

Die Demütigung von Borgo
Im Mai 1768 landeten französische Truppen unter dem Marquis de Chauvelin bei Miomo nahe Borgo. Die Invasion sollte schnell gehen, ein militärischer Spaziergang, dachte sich der adlige Feldherr. Doch am 8. Oktober 1768 wurden die Franzosen bei Borgo von Paolis Truppen vernichtend geschlagen. Die königliche Armee musste sich nach Bastia zurückziehen – eine Demütigung, die in Versailles für Entsetzen sorgte.
König Ludwig XV. und sein Minister Choiseul erkannten: Korsika würde sich nicht mit halben Mitteln unterwerfen lassen. Sie brauchten einen Mann, der die Insel kannte. Einen Veteranen, der bereits in den 1730er Jahren auf Korsika gekämpft hatte. Sie schickten den Comte de Vaux.
Noël Jourda de Vaux, damals 64 Jahre alt, war ein Soldat der alten Schule. 1738 hatte er als Hauptmann erstmals korsischen Boden betreten, hatte bei der Verteidigung des Klosters von Ghisoni gekämpft und war verwundet worden. Für seine Tapferkeit wurde er zum Chevalier de l’Ordre royal et militaire de Saint-Louis ernannt und zum Militärgouverneur von Corte. Er kannte das Terrain, er kannte die Korsen.
Im Februar 1769 landete de Vaux mit 24.000 Mann bei Saint-Florent. Seine Armee war zehnmal größer als alles, was Paoli aufbieten konnte.

Ponte Novu – das Ende eines Traums
Am 8. Mai 1769 trafen die Truppen aufeinander. Bei Ponte Novu, einer steinernen Brücke über den Golo zwischen Bastia und Corte, stellte sich Paoli der französischen Übermacht. Die Schlacht dauerte bis zum 9. Mai 1769. Es war kein Kampf zwischen Gleichstarken – es war ein Massaker.
Die korsischen Patrioten, zahlenmäßig und waffentechnisch hoffnungslos unterlegen, kämpften verzweifelt. Doch gegen die Kanonen und Regimenter des französischen Königs hatten sie keine Chance. Die Toten trieben im Golo flussabwärts. Mit ihnen starb die Republik Korsika. Gerade 14 Jahre alt war sie geworden.
Am 13. Juni 1769 ging Pasquale Paoli im Hafen von Porto-Vecchio an Bord eines englischen Schiffes. Mit ihm begaben sich 300 Landsleute ins Exil. Am 22. Juni 1769 schrieb der Comte de Vaux triumphierend an den Duc de Choiseul: „Ganz Korsika ist dem König unterworfen.“
Doch de Vaux wusste: Die militärische Eroberung war nur der Anfang. Korsikas Bergregionen waren voller Partisanen. Die Pässe mussten kontrolliert, die Straßen zwischen Bastia und Ajaccio gesichert werden.
Die Festung der Unterwerfung
1770 – ein Jahr nach Ponte Novu – ließ der Comte de Vaux auf dem Felsvorsprung über dem Vecchio-Tal eine Festung errichten. Der Fortin de Pasciola war mehr als nur ein militärischer Stützpunkt. Es war ein Symbol. Und steinernes Zeichen der Macht, weithin sichtbar für jeden, der die Straße zwischen Nord und Süd passierte.
Der Standort war strategisch perfekt gewählt. Von hier aus überblickte man das gesamte Vecchio-Tal. Man konnte Truppenbewegungen kontrollieren und Konvois schützen. Die Naziunali – Paolis Freiheitskämpfer – nutzten diese Pässe für ihre Guerilla-Aktionen. Der Fortin de Pasciola sollte sie aufhalten.
Die Festung erhob sich auf drei Ebenen, jede etwa 200 Quadratmeter groß. Fünfzig bis einhundert Soldaten konnten hier stationiert werden. Die Architektur war funktional und gut durchdacht. Im Untergeschoss wurde eine gewaltige Zisterne mit 90 Kubikmetern Fassungsvermögen angelegt – denn Wasser bedeutete das Überleben bei Belagerungen. Daneben gab es Lagerräume für Lebensmittel mit einem Brotofen, einem Pulvermagazin für 80 Fässer, einem Patronenmagazin und einer Artillerieplattform.
Der Zugang zum Fortin de Pasciola erfolgte über einen Pont-Levis, eine Zugbrücke – ein Relikt mittelalterlicher Befestigungskunst im 18. Jahrhundert. Eindringlinge hätten sich durch drei befestigte Ebenen kämpfen müssen, ständig beschossen von oben. Zwei Jahre später, 1772, ließ de Vaux ein zweites Fort errichten: dasFort de Vizzavona (auch Fort de Vaux) in 1.163 Metern Höhe am Col de Vizzavona an der RN 193 ( T20 ) von Ajaccio nach Corte. Zusammen bildeten die beiden Festungen einen Ring der Kontrolle um das Herz Korsikas.
Der Preis des Widerstands
De Vaux führte sein Kommando mit eiserner Härte. Seine Befehle waren unmissverständlich: Dörfer ohne Befestigungen, deren Bewohner französische Truppen angriffen, sollten niedergebrannt werden. Hunderte Korsen landeten in Gefängnissen oder auf den Galeeren. Manche wurden nach Saint-Domingue deportiert, wo sie in der Karibik an Krankheiten starben.
Ende 1769 saßen 232 korsische Gefangene in französischen Kerkern. Drei Monate später waren es 450. Die Bedingungen waren unmenschlich. Beim Einschiffen in Toulon wurde angeordnet, nur ein oder zwei Korsen pro Schiff zu verladen, „damit sie während der Überfahrt leichter zu kontrollieren sind.“
Es gab aber auch Momente der Gnade. In Oletta wurden Ende 1768 Männer verhaftet, die angeblich konspiriert hatten. De Vaux zeigte sich überraschend milde – eine Seltenheit, die in Erinnerung blieb.
Am 1. August 1769 wurde de Vaux offiziell zum Generalgouverneur von Korsika ernannt. Er blieb bis 1779 auf der Insel. Dann übergab er das Kommando an den Comte de Marbeuf und kehrte nach Frankreich zurück. 1783 ernannte ihn Ludwig XVI. zum Marschall von Frankreich. Auf seinem Marschallstab stand die Devise: Terror belli, decus pacis – Schrecken des Krieges, Zierde des Friedens. De Vaux starb 1788 in Grenoble im Alter von 83 Jahren. Seine Festungen überlebten ihn kaum länger.
Der lange Verfall
Schon 1849 – nur 79 Jahre nach dem Bau – berichtete derCapitaine du Génie, dass das Fortin de Pasciola in ruinösem Zustand war. Fast 200 Jahre Verfall folgten. Der Wind pfiff durch leere Fensteröffnungen. Der Regen wusch den Mörtel aus den Fugen. Kastanienbäume wuchsen zwischen den Steinen.
Die Festung hatte ihren Zweck überlebt. Mit Paolis Niederlage endete der organisierte Widerstand. Die Guerillagruppen lösten sich in den 1770er Jahren auf. 1774 gab es noch einen letzten Aufflackerungsversuch, unterstützt von Paoli-Anhängern aus Livorno. Doch auch dieser Aufstand wurde niedergeschlagen. Korsika war französisch – endgültig.
1977 wurde der Fortin de Pasciola als monument historique klassifiziert. Der offizielle Schutz kam zu spät. Die Ruine war bereits so instabil, dass aus Sicherheitsgründen das Betreten verboten wurde. Ein Schild warnt Besucher: Einsturzgefahr.

Das Vecchio-Tal
Das Vecchio-Tal selbst ist von wilder Schönheit. Der Fluss entspringt im Wald von Vizzavona und durchfließt 24 Kilometer lang die wilde, ursprüngliche Gebirgslandschaft im Herzen Korsikas, bevor er sich mit dem Manganello und dem Verghellu vereint.
Über dem Tal wacht der Monte d’Oro – 2.389 Meter hoch. Sein Name, der übersetzt ‚Goldberg‘ bedeutet, geht der Legende nach auf einen Schäfer zurück. Dieser sei fasziniert gewesen von den Lichtreflexionen in den Sturzbächen nach Gewittern und habe ein goldenes Glitzern auf schwarzem Fels gesehen. Doch die napoleonischen Katasterkarten aus dem frühen 19. Jahrhundert schreiben Monte Doro ohne Apostroph – vielleicht bedeutet der Name auch etwas ganz anderes.
Südlich des Fortin de Pasciola überspannt seit 1888 eine Eisenbahnbrücke das Vecchio-Tal:, die kein Geringer als Gustave Eiffel 140 Meter lang aus Stein und Stahl konstruiert hat. Die Bahnlinie verbindet Bastia mit Ajaccio, genau wie die Straße, die das Fort einst kontrollieren sollte.

Der Weg zum Fortin de Pasciola
Von der T20 führt ein kleiner Rastplatz mit Picknickbänken direkt zum Fortin de Pasciola. Der Wanderweg ist gut zugänglich und auch für Familien mit kleineren Kindern zu bewältigen. In 25 Minuten erreicht ihr die aussichtsreiche Ruine. Im Sommer ist der Pfad stark frequentiert.
Von oben seht ihr südwestlich das Tal, das der Vecchio in Jahrtausenden gegraben hat. Ihr erblickt den Fumaccie-Tunnel, durch den die Eisenbahnlinie führt und könnt Vivario mit seinen Weilern – Gatti, Canaglia, Tattone, und Vizzavona – erkennen.

Vivario selbst schmiegt sich an die Hänge unterhalb des Monte d’Oro. Rund 450 Einwohner zählt das Bergdorf, in dem u.a. die berühmte charcuterie corse in den Kellern reift. Der Zug hält hier gleich viermal: Bahnhof Vivario, Bahnhof Vizzavona, sowie Savaggio und Tattone heißen die Stationen.
Im Wald von Vizzavona wachsen Laricio-Kiefern – jene Bäume, die Napoleon für seine Flotte fällen ließ, weil ihr Holz gerade und stark ist. Im Winter sammeln Arbeiter die Zapfen der Schwarzkiefer. 600 Tonnen pro Jahr werden in Vivario zwölf Tage über dem Feuer getrocknet. Etwa eine Tonne Samen wird dabei gewonnen und aufs Festland exportiert – zur Wiederaufforstung verbrannter Wälder.

Was bleibt
Der Fortin de Pasciola steht für das Paradoxon jeder Besatzung: Es sollte Kontrolle symbolisieren, wurde aber selbst zum Symbol des Verlustes. Die Franzosen bauten Festungen, um die Korsen zu unterwerfen. Doch die Korsen bauten diese Ruinen in ihre Erinnerung ein – als Mahnmal einer Narbe.
Paoli kehrte 1790 während der Französischen Revolution kurz nach Korsika zurück. Die Revolutionäre empfingen ihn als Helden. Doch mit der Radikalisierung der Revolution entfremdete er sich von Frankreich. Er suchte das Bündnis mit England und ging erneut ins Exil. 1807 starb Pasquale Paoli im Alter von 82 Jahren in London. Zunächst fand er seine letzte Ruhe in der Westminster Abbey – eine außergewöhnliche Ehre für einen Nicht-Briten. 1889 wurden seine Gebeine nach Morosaglia überführt, wo sie heute in der Familienkapelle ruhen.
De Korsen nennen ihn bis heute U Babbu di a Patria, der Vater des Vaterlandes. In Ajaccio steht ein Denkmal für ihn. Die Universität von Corte, die er gründete, trägt seinen Namen. Und auch die korsische Flagge mit dem Maurenkopf geht auf ihn zurück. Der Fortin de Pasciola hingegen verfällt weiter. Keine Restaurierung ist geplant. Zu groß sind die Kosten, zu gering der Nutzen. Die Ruine wird Ruine bleiben.
Und vielleicht ist das die passendere Erinnerung: nicht ein perfekt restauriertes Museum, sondern zerfallene Steine auf einem Felsen. Eine Erinnerung daran, dass auch die mächtigsten Festungen nicht ewig stehen. Dass Unterdrückung keine dauerhafte Grundlage schafft. Dass Freiheit – einmal gekostet – nie ganz vergessen wird. Und das ist vielleicht der größte Triumph von allem.

Fortin de Pasciola: die Reise-Info
Hinkommen
Per Bahn
Am Bahnhof von Vivario beginnt ein markierter, mittelschwerer Wanderweg durch Macchia und Wald direkt zum Fortin oberhalb des Dorfes. Die Züge der Chemins de Fer de la Corse verkehren saisonal mehrmals täglich und verbinden Vivario mit Corte (ca. 30 Min.) oder Vizzavona (ca. 20 Min.).
Schlemmen und genießen

Le Chalet
Pizza und Pasta, Suppen und Salate, aber auch korsische Küche stehen auf der Karte des Berggasthofs beim Abzweig der D 69 an der T 20.
• Route RN 193, 20219 Vivario, Tel. 04 95 47 22 40
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