Bücher zum Verschenken & Behalten

Lesetipps

Bücher! Sie gehören für mich einfach zu jedem guten Lesewinter. Und so gibt es hier nicht nur schöne Titel zum Verschenken, sondern auch Bücher, die man am liebsten selbst behalten möchten. Mit dabei sind nicht nur Neuheiten vom Büchertisch, sondern auch echte Klassiker. Une einige meiner Lieblingsbücher. Voilà schöne Bücher für Weihnachten und den Winter!

Hochspannung

Maria Dries, Der Kommissar und die Toten*

In einem Tal bei Barfleur auf der Cotentin-Halbinsel wird in der alten Mühle Moulin du Vast ein pensionierten Schullehrer erschossen. Der ehemalige Kommissar und Elitepolizist Philippe Lagarde, der bei der örtlichen Polizeidienststelle kurzfristig als Vertretung einspringt, nimmt die Ermittlungen auf, kommt aber nicht so richtig weiter. Niemand scheint etwas gesehen zu haben. Auch Angehörige und Freunde des Opfers können keine Hinweise geben.

Dann stolpert Lagarde über einen anderen Todesfall im Wald von Fontainebleau. Dort hatten Spaziergänger den Schriftsteller Charles Deray tot aufgefunden. Zusammen mit seiner jungen Kollegin Nathalie Beaufort vergleicht Lagarde die beiden Fälle – und stößt auf einen Zusammenhang, der ihm den Atem stocken lässt.

Ruhig, leicht und voller Bilder, die Menschen und Tatorte vor dem geistigen Augen zu leben erwecken, erzählt Maria Dries ihren Krimi, steigert die Spannung langsam und sorgt dafür, dass jeder der zehn Tage, die je ein Kapitel bilden, jeden Abend eine unterhaltsame Bettlektüre bildet. Leicht, unterhaltsam und nur so spannend, dass der gute Schlaf nicht daunter leidet.  Wer mag, kann den Krimi hier* online bestellen.

Martin Walker, Franzsisches RouletteMartin Walker, Französisches Roulette*

Die beliebte Krimi-Reihe um Bruno, chef de police, schwächelt bei diesem Band, den ich daher nicht gleich im Frühjahr vorgestellt habe. Zu viel Landeskunde, zu viel Land und Leute, zu viel Küche, zu wenig Krimi, kritisieren eingefleischte Bruno-Fans. Schwimmunterricht für Kinder, Beschreibungen von Ausritten und immer wieder Hunde statt spannender Krimihandlung: Da waren nicht wenige Bruno-Liebhaber enttäuscht. Warum es im fiktiven Krimi geht, hat indes konkrete Bezüge zur aktuellen Weltpolitik.

Driant, ein alter Schafthirte, hatte kurz vor seinem Tod noch eine Versicherung unterschrieben, um seinen Lebensabend in einem schicken  Altersheim zu verbringen – in einem Schloss. Es heißt, der Mann sei an einem Infarkt gestorben. Doch  dann kommt heraus: Der Versicherungsvertrag war vordatiert worden. Den  Kollaps hatte ein tödlicher Mix aus Kokain und Viagra verursacht.

Mit dem Tod überschlagen sich die Ereignisse, denn hinter der Versicherung steckt ein russischer Oligarch, dessen Tochter ein anderes Schloss kaufen und heiraten will. Ihr Bodyguard indes verursacht einen Verkehrsunfall mit mehreren Toten, und die Tochter des Oligarchen wird von einem Ukrainer in Geiselhaft genommen. Man mag kaum glauben, was man da liest. Ach, Bruno… Martin. Besinn dich, wie gut die ersten Bände waren! Wer mag, kann den 13. Bruno-Krimi hier* online bestellen und sich selbst ein Urteil bilden.

Xavier-Marie Bonnot: Die Melodie der GeisterXavier-Marie Bonnot, Die Melodie der Geister*

Raffiniert und subtil gesponnen sind die Krimis von Xavier-Marie Bonnot. Angesiedelt sind sie allesamt in der Provence. Und zwar genau dort, wo Commandant Michel de Palma ermittelt: in und um Marseille.

Drei seiner acht Krimis sind inzwischen auch auf Deutsch erschienen. Wer Bonnot noch nicht kennt, sollte mit Die Melodie der Geister* beginnen. Die spannende Story um geklaute Köpfe und Niedertracht im Kunsthandel konnte ich erst aus den Händen legen, als die letzte der 362 Seiten verschlungen war.

Der opernbegeisterte Polizist klärt darin den Mord an Dr. Delorme auf, der tot an seinem Schreibtisch aufgefunden wurde. Vor ihm lag, noch aufgeschlagen, ein Werk von Sigmund Freud: Totem und Tabu. Den Wissenschaftler faszinierte das Thema, hatte er doch 60 Jahre zuvor in Neuguinea den Einheimischen Schädel und Totenmasken abgekauft. Einer dieser Schädel fehlt nun. Und führt De Palma in die Tiefen der Marseiller Unterwelt und weiter bis nach Neuguinea. Wer mag, kann den Krimi hier* online bestellen.

Leichte Unterhaltung

Anna Gavalda, Ab morgen wird alles anders*

Anne Gavalda (Jahrgang 1970) ist von Haus aus Lehrerin an einer Privatschule. Doch seit ihrem überraschenden Erfolg mit dem Erzählband Ich wünsche mir, daß irgendwo jemand auf mich wartet* widmet sich die zweifache Mutter – Tochter Félicité und Sohn Louis – nur noch dem Schreiben. Sie lebt bei Melun auf dem Lande, ohne Radio, ohne Fernsehen und ohne Zeitung.

Der 2018 veröffentlich Band Ab morgen wird alles anders enthält fünf Erzählungen. Es sind allesamt Ich-Erzählungen von ganz unterschiedlichen Personen. Jean(not) arbeitet als LKW-Fahrer und nimmt einen Hund auf, der am Straßenrand ausgesetzt war. Pierre schuftet auf einer Baustelle und wird wegen seines Sohnes Valentin zum Gespräch in die Schule zitiert. Ludmilla arbeitet in einem Laden für Tierbedarf.

Yann ist ein Studierender mit reichlich schnoddriger Sprache, Mathilde, 28, studiert ebenfalls in Paris. Sie wohnt in einer WG, verliert ihre Handtasche, rechnet nicht damit, sie jemals wiederzubekommen. Und erlebt das Unglaubliche. Fünf Menschen, für Schicksale, fünf Sprachstile.

Nicht alle fand ich sympathisch. Doch ihre sehr unterschiedlichen Perspektiven, ihre Einstellungen zum Leben und ihre Erlebnisse machen den Reiz des 304 Seiten dicken Taschenbuches aus  und öffnen Einblicke in Lebenswelten jenseits der Filterblase. Wer mag, kann den Erzählband hier* online bestellen.

Beziehungsgeschichten

Jean-Philippe Toussaint, Nackt*

Es gibt Autoren, bei denen ich nach der Lektüre immer nur denke: Was für eine Sprache! Welch eine Beobachtungsgabe! Welche Fabulierfreude, Imagination oder Handlung! Oder auch: wie klar, sachlich, und doch so packend. Was für Bilder im Kopf, die beim Lesen entstehen und nachwirken. So unterschiedliche Autoren wie Albert Camus und Laurent Gaudé gehören für mich dazu, und inzwischen auch Jean-Philippe Toussaint.

Ein  Belgier, 1957 in Brüssel geboren, der mit 16 den Jugendwettbewerb im Scrabble gewann, Neuere Geschichte in Paris studierte, dem Militärdienst als Lehrer in Algerien entging, 1983 heiratete, zwei Kinder zeugte (Sohn und Tochter) und erste Romane an Verlage schickte. 1985 publizierte Jérôme Lindon, der Verleger von  Éditions de Minuit, sein Erstlingswerk Salle de Bain*. Heute gehört Toussaint, der neben seiner Geburtsstadt Brüssel Korsika zur zweiten Heimat erkoren hat, nicht nur zu den renommiertesten Autoren der Gegenwart, sondern arbeitet auch als Drehbuchautor, Regisseur und Fotograf.

2002 veröffentlichte Toussaint Faire l’Amour. Der ersten Band des Marie-Zyklus um die Modeschöpferin Madeleine Marguerite de Montalte stürmte die Bestsellerlisten in Frankreich.  2005 erhielt Toussaint für Fuir, den zweiten Band des Quartetts, den renommierten Prix Médici.

Unseld sicherte sich die Rechte und übersetzte selbst. 2003 erschien auf Deutsch Sich lieben*, 2007 der Roman Fliehen*, 2011 Die Wahrheit über Marie*.  2014  folgte Nackt*. Mit dem französischen Original stand Toussaint auf der Shortlist für den Prix Goncourt. Seitdem sind noch Das Badezimmer* (2020) über einen Mann, der sein Leben fortan nur noch in der Badewanne verbringen will, erschienen, sowie Die Gefühle* (2021) als zweiter Band des neuen Romanzyklus. Doch kein Werk von Toussaint gefällt mir so gut wie Nackt*.

Es beginnt dramatisch mit dem Höhepunkt der Herbstkollektion, die Marie in Tokio präsentiert: Haute Couture aus Honig. Nackt, nur mit einem Kleid von klebriger Süße überzogen, verfolgt von einem Bienenschwarm, schreitet das Model über den Laufsteg. Eine perfekte Inszenierung. – bis das Model am Ende des Catwalks den falschen Ausgang nimmt.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Nähe und Fremdheit der Liebenden, fragile Momente, Stärke und Leere: Spielerisch und schwerelos greift Toussaint herrlich unpathetisch große Themen wie Hoffnung und Vergeblichkeit, Lust, Liebe und Tod auf und nimmt den Leser mit 158 Seiten mit auf eine Nabelschau einer Liebe, die mich bis zum letzten Satz gefesselt hat. Wer mag, kann das Buch hier* auf Deutsch, hier* auf Französisch online bestellen.

Frauengeschichten
Edouard Louis_Die Freiheit einer Frau

Éduard Louis, Die Freiheit einer Frau*

Édouard Louis, 1992 als Eddy Bellegueule im Département Somme geboren,  ist seit En finir avec Eddy Bellegueule der junge, wütende Shooting Star von Frankreich. Und auch in Combats et métamorphoses d’une femme*, so der Originaltitel, taucht er gleich zu Beginn seiner Erzählung in die Beschreibung einer schwierigen Kindheit ein und erwähnt schon in den ersten Zeilen seine Mutter.

Auf subtile und eindringliche Art prangert er anhand des Lebens seiner Mutter den mitunter unerträglichen Zustand vieler Frauen an. Ein Leben, ruiniert durch Demütigungen, Armut, Gewalt und männliche Macht. Doch der Roman ist mehr als die Geschichte der Unterdrückung der Frauen. Denn das Kind Édouard Louis lebt in der ständigen Angst, dass seine Homosexualität entdeckt werden könnte. Über diese Zeit in seinem Leben sagt er. „Ich wollte nicht, dass du weißt, wer ich bin“. Die Scham, von der liebsten Person als ein besonderes Kind wahrgenommen zu werden, das aufgrund seiner sexuellen Orientierung und seines Wesens beiseite geschoben wurde, durchzieht seine Kindheit.

Elend, Entbehrung und Resignation durchdringen diesen Text. Doch die Mutter will aus diesem inneren Gefängnis ausbrechen, die heikle wie prekäre Familiensituation hinter sich lassen. Einfach nur zu leben. Wird es Mutter und Sohn gelingen? Wer mag, kann den Roman hier* online bestellen.

Pascale Hugues, MädchenschulePascale Hugues, Mädchenschule*

Dieser Buchtipp flatterte per Mail von Heidi Hochapfel ein. Sie stellte mir eine Autorin vor, die sich bislang noch nicht gekannt hatte: Pascale Hugues. Heidi schreibt:

Man kennt die 1959 in Straßburg geborene und seit langem in Berlin lebende Autorin Pascale Hugues bereits von etlichen Büchern, eins ihrer Themen ist das Elsass. In Marthe und Mathilde* hatte sie anschaulich geschildert, wie ihre zwei Großmütter, eine deutsch, eine französisch, zwei  Kriege im wechselvollen Elsass erlebten. Es ist typisch für die Journalistin Pascale Hugues, dass sie persönliche Geschichte mit allgemeiner Geschichte verbindet. Das macht ihre Bücher so lebendig.

Auch das kürzlich erschienene Buch Mädchenschule*, in seiner französischen Originalfassung École des filles*, führt uns nach Straßburg. Beim Aufräumen ihres Bücherbords in Berlin findet die Autorin zufällig ihr altes Poesie-Album. Eine absolut deutsche Sache übrigens, in Frankreich ebenso unüblich wie z.B. Klassentreffen. Anhand der darin verewigten zwölf Klassenkameradinnen aus ihrer Grundschulzeit versucht sie, nach 50 Jahren Kontakt aufzunehmen und ein gemeinsames Treffen zu organisieren. Jede einzelne lässt sie im Buch zu Wort kommen, inzwischen Mutter, Großmutter, Karrierefrau oder Rentnerin.

Der Kunstgriff der damals verfassten Poesiealbum-Texte zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Verschiedenste Schicksale werden liebevoll geschildert. Es gibt da z.B. Giacomina, italienisches Gastarbeiterkind, die mit ihrer Familie mit nichts als einem Koffer nach Straßburg kam, und später zur absoluten Aufsteigerin wird. Pascale Hugues selbst, ist die einzige, die schon früh das Elsass verlassen hat, was bei den bodenständigen Klassenkameradinnen teils auf Unverständnis stößt. Alle sind in der Region geblieben.

Pascale Hugues, École des FillesSo entsteht ein komplexes Bild der 1960er-Jahre mit ihren gesellschaftlichen Umwälzungen. „Sei wie das Veilchen im Moose, bescheiden, sittsam und rein…“, so brav sind die Mädchen nicht mehr! Fini die Zeit, wo es galt les hommes sont roi und der Mann und Vater als Patriarch und Haushaltsvorstand zeitunglesend auf das Servieren der Suppe wartete.

Die Befreiung der Hausfrau erfolgt durch Erleichterungen wie z.B. die Waschmaschine und den Kühlschrank. Eigene Berufstätigkeit ermöglicht finanzielle Unabhängigkeit, die Pille und das Recht auf Abtreibung sexuelle Freiheit. In diesem Kontext erwähnt Pascale Hugue kurz und treffend das damalige erzkonservative Ehepaar de Gaulle, das Gleichheit der Geschlechter und Scheidung ablehnte.

Das Buch hat verschiedene Facetten. Es berichtet auch über das Elsass mit seiner deutschen und französischen Vergangenheit, die Rolle des Elsässer-Deutsch, die Veränderungen in Straßburg wie z. B. Gentrifizierung mancher Stadtteile und den Verlust der früheren Individualität. Selbst wenn man nicht derselben Generation der Autorin angehört, findet man sich wieder. Wer mag, kann die deutsche Fassung hier*, die französische Originalfassung hier* online bestellen. Oder natürlich auch in jeder gut sortierten Buchhandlung!

Frankreich entdecken

Stephan Gabriel_Menschen in ParisStephan Gabriel, Menschen in Paris*

Stephan Gabriel liebt Paris. Seit vielen Jahrzehnten hat der Fotojournalist aus Hamburg die Stadt besucht. Mit Texten seiner Mutter MarieLuise ist 2003 sein erstes Paris-Buch im Verlag Ars Vivendi erschienen. 2020 folgte seine Hommage an die Menschen der Seine-Metropole im Verlag BoD.

Herausgekommen ist ein kleines, aber umso feineres Werk, das auf seinen 64 Seiten den ganzen Kosmos der quartiers lebendig werden lässt, von Natalie Syed, einer Concièrge aus Leidenschaft, bis zu Sarah Daniel-Hamizi, Frankreichs erster weiblichen Barbière.

Stephan Gabriel traf Nicolas Géant, der auf den Dächern von Paris Bienenkörbe für seinen miel béton aufgestellt hat, sprach mit der besten deutschen Köchin der Kapitale, Martina Kömpel, traf einen Regenschirm-Doktor und die Betreiber eines deutschen Tante-Emma-Ladens mit Bier, Gewürzgurken und richtigem Schwarzbrot. Herausgekommen ist ein Bildband, berührend wie authentisch, über das alltägliche Paris und seine besonderen Menschen. Wer mag, kann das Werk in jedem gut sortierten Buchhandel oder hier* online bestellen.

Neu von mir in diesem Herbst

Secret Citys Frankreich*

Gemeinsam mit meinem geschätzten Kollegen Klaus Simon stelle ich in diesem Band 60 Orte in Frankreich vor, die echte Perlen abseits des touristischen Mainstreams sind. Le Malzieu in der Lozère, Langogne im Massiv Central, aber auch Dax, das bislang nur als Kurort bekannt ist.

Sens, eine filmreife Stadt im Norden von Frankreich, und viele andere tolle Destinationen. Frankreich für Kenner  – und Neugierige!

Lasst euch zu neuen Entdeckungen inspirieren… oder träumt euch dorthin beim Blättern im Sessel oder am Kamin. Wer mag, kann das Lesebuch mit schönen Bildern hier* bestellen.

Okzitanien abseits GeheimtippsOkzitanien: 50 Tipps abseits der ausgetretenen Pfade*

Ein echtes Herzblutprojekt war dieses Werk, das ich während der Pandemie daheim in meiner Wahlheimat recherchiert habe. Okzitanien ist die Quintessenz des Südens Frankreichs. Es beginnt an den Höhen der Cevennen, endet im Süden am Mittelmeer – und präsentiert sich zwischen Rhône und Adour als eine Region, die selbstbewusst ihre  Kultur, Sprache und Küche pflegt.

Katharerburgen erzählen vom Kampf gegen Kirche und Krone, eine gelbe Pflanze vom blauen Wunder, das Okzitanien im Mittelalter reich machte. Acht Welterbestätten birgt die zweitgrößte Region Frankreichs, 40 grands sites – und unzählige Highlights, die abseits liegen.

50 dieser Juwelen enthält dieser Band. Abseits in Okzitanien: Bienvenue im Paradies für Entdecker!  Hier* gibt es euren Begleiter.

So viel Frankreich steckt in Deutschland

Frankreich in DeutschlandIn bereits der zweiten Auflage ist, überarbeitet und aktualisiert, mein Buch auf den Spuren der deutsch-französischen Verbindungen, erschienen. Seine Wurzeln liegen in einer Reihe in diesem Blog, die ich seit 2018 immer weiter führe.

Hamburg war einst Hauptstadt eines Départements von Napoleons Kaiserreich. Duisburg bot dem königlichen Musketier d’Artagnan ein Dach über dem Kopf. Dortmund war für ein paar Wochen der Wohnort, an dem der französische Austauschschüler Emmanuel Macron die Deutschen erlebte. Göttingen ist die Stadt, aus der der Soundtrack der deutsch-französischen Versöhnung stammt.

Überall steckt so viel Frankreich in Deutschland. In 26 Berichten von Erkundungen vor Ort beschreibe ich in So viel Frankreich steckt in Deutschland* die Spuren, die unser französischer Nachbar im Laufe der ereignisreichen, gemeinsamen Geschichte in Deutschland hinterlassen hat.  Das gedruckte Werk ist in der zweiten Auflage deutlich günstiger geworden  (25,50 Euro statt 49 Euro) und gibt es u.a. hier*.

 * Durch den Kauf über den Partner-Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du diesen Blog unterstützen und werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci !

Merci fürs Teilen!

4 Kommentare

  1. Liebe Hilke,
    als langjährige fast „Audoises“ freue ich mich über Dein neues Buch „Okzitanien“. Wir sind hier seit über 20 Jahren, jetzt in Moussan bei Narbonne zu Hause. Nach wie vor ist HH unser Lebensmittelpunkt und wir haben im ges. Languedoc-Roussillon viel angesehen. Dir ist ein toller Mix aus interessanten Orten gelungen, die auch uns auf’s Neue animieren, uns wieder auf Tour zu begeben. Deine Geschichten und Bilder dazu, bringen Spass zu lesen bzw. anzusehen. Danke für die Inspirationen. Und an andere Interessierte, zu den allseits bekannten Sehenswürdigkeiten findet man en masse, gerade diese meist unbekannteren Orte und Tipps machen das Buch für uns wertvoll.
    Liebe Hilke, weiterhin alles Gute.
    Cordialement Annette

  2. „Maria Dries, Der Kommissar und die Toten im Tal von Barfleur“ zieht sich zwar etwas hin, aber liest sich wieder ebenso flüssig wie alle Vorgängerbücher, die ich durch die Bank empfehle. Leider zu schnell vorbei, das Buch. – Herzlichen Dank für die anderen Tipps, die ich mir jetzt zu Gemüte führe.

    • Liebe Christiane, ja, das war ein wenig auch mein Eindruck, aber leider noch viel mehr bei Martin Walker, den ich bislang richtig top fand. Derzeit liebe ich besonders die Krimis von Bonnot, Andreas Heineke und Christine Cazon.
      Herzliche Grüße! Hilke

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