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Paris!

Stadt der Liebe, Stadt des Lichts, schönste Stadt der Welt: Was hat sie nicht alles für lobende Namen erhalten, Paris, die Hauptstadt Frankreichs.

Eiffelturm, Champs-Élysées, Louvre, Notre-Dame, Montmartre, Quartier Latin, Mekka des Savoir-vivre und multikulturelle Metropole – der unsterbliche Mythos und die einzigartige Atmosphäre machen die Hauptstadt Frankreichs für viele zur schönsten Stadt der Welt. Für die Pariser sowieso.

Mit mehr als zwölf Millionen Menschen, die im Großraum leben, ist Paris mehr als jede andere europäische Hauptstadt das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Stadt, die sich entlang der Seine ausbreitet, wurde als Lutetia auf einer Insel in der Seine gegründet und wie Rom auf sieben Hügeln erbaut.

Der berühmteste Hügel ist die Butte Montmartre im Norden der Stadt, bekannt für die Basilika Sacré-Coeur und die Künstleratmosphäre. Den Chaumont-Hügel, früher Standort des Galgens, bedeckt heute mit dem Parc des Buttes-Chaumont einer der schönsten Parks von Paris.

Belleville ist ein multikultureller Hügel im Osten der Stadt mit atemberaubendem Blick auf den Eiffelturm, Ménilmontant ein eher ruhiger Hügel im Osten, der Hügel von Chaillot ein Aussichtspunkt auf die Tour Eiffel, der Mont-Souris der Namensgeber eines zauberhaften kleinen Parks.

Auf der Rive Gauche, dem Südufer der Seine, erheben sich die Montagne Sainte-Geneviève mit dem Panthéon und der Sorbonne-Universität und sich die Butte aux Cailles. In Paris gibt es noch weitere Hügel: Butte Bergeyre, Passy, Charonne und Montparnasse.

Doch Frankreichs Haupstadt ist viel mehr als seine weltberühmten Sehenswürdigkeiten. Es ist ein Labor der Visionen, von Gegenwart und Morgen. Doch Paris ist viel mehr als seine weltberühmten Sehenswürdigkeiten. Es ist ein Labor der Visionen, von Gegenwart und Morgen. Wer Paris heute besucht, erlebt eine Stadt im radikalen Umbruch.

Die „grüne Verwandlung“ ist an jeder Straßenecke spürbar. Wo früher Blechlawinen den Takt angaben, dominieren heute Fahrräder und Fußgänger. Die Uferpromenaden der Seine, einst Schnellstraßen, wurden in lebendige Parks verwandelt, die zum Flanieren und Verweilen einladen. Kilometerlange neue Radwege durchziehen die Stadt und machen das Fahrrad zum schnellsten Verkehrsmittel der Metropole. Plätze wie die Place de la République oder die Place de la Bastille wurden zugunsten von Grünflächen und Aufenthaltsqualität für die Menschen zurückerobert.

Dieser Wandel ist Teil eines visionären Konzepts der „Stadt der 15 Minuten“, in der alles Lebensnotwendige in einer Viertelstunde zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sein soll. In Vierteln wieTolbiac im 13. Arrondissement wird die Zukunft der urbanen Architektur gestaltet, mit nachhaltigen Bauten und innovativen Wohnkonzepten. Doch zu dieser Wahrheit gehört auch die Kehrseite einer Weltstadt: Paris kämpft gegen die Flut campierender Migranten und massive Sozialprobleme.

Der Blick über den Périphérique, die Stadtautobahn, führt in die Banlieue. Hier zeigt Paris sein zweites Gesicht. Die Vorstädte sind ein Schmelztiegel der Kulturen, ein Ort enormer kreativer Energie, aber auch Schauplatz harter sozialer Realitäten in den oft als Ghettos wahrgenommenen Großsiedlungen. Das Projekt Grand Paris versucht derzeit, diese historische Trennung aufzuheben und die Banlieue durch neue Metrolinien, den Rückbau der Périphérique und neue kulturelle Zentren enger an das Herz der Stadt zu binden.

Paris, das ist die ganze Welt in einer Stadt. Mit allem Glanz, allem Elend. Eine Weltmetropole voller Faszination. La capitale!

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