Pouzolles: die Circulade an der Thongue
Das Languedoc ist für seine wunderschönen Runddörfer berühmt. Zu den schönsten dieser „circulades“ aus dem Mittelalter gehört Pouzolles in Département Hérault.
Großartige Bauten prägen Städte und Dörfer. Könige, Lokalfürsten und heutige Landesherren haben sich mit grands projets ereweigt. Unzählig sind die Namen der Stararchitekten von heute. Architektur in Frankreich: spannend!
Das Languedoc ist für seine wunderschönen Runddörfer berühmt. Zu den schönsten dieser „circulades“ aus dem Mittelalter gehört Pouzolles in Département Hérault.
Plattenbau: Das war nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich die Antwort auf den immensen Wohnungsmangel nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Traditionell mit Ziegel und Stein, Holz und Eisen zu bauen, war zu langwierig und teuer. Die Antwort der Regierung lautete: Industrialisierung des Bauens. Eine Zeitreise der Nachkriegsarchitektur.
Le Havre gehört für mich zu den verkanntesten Orten der Normandie. Von Franz I. gegründet. Reich geworden im Dreieckshandel mit Sklaven, Zucker und Kaffee. Ein blühender Badeort der Belle Époque. Im Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges untergegangen. Von Auguste Perret wiederaufgebaut als Ikone einer lebenswerten Stadt, modern, funktionell, hell und licht: Le Havre hat im Laufe…
Enge Gassen mit Keramik auf den Fassaden und vielen Töpferstudios: Saint-Quentin-la-Poterie ist Frankreichs Töpferdorf bei Uzés im Gard.
Pézilla-la-Rivière hat seine alte cellera bis heute im Herzen bewahrt. Dieser ursprüngliche Kern der Dörfer in Okzitanien ist nichts anderes als der heilige Raum, der die Kirche und ihren Friedhof umgibt. Meist war er kreisförmig angelegt und hatte einen Radius von dreißig, manchmal fünfzehn, manchmal sogar sechzig Schritten. In Zeiten der Gewalt diente die cellera…
Die französische Stadt Montbéliard in der Franche-Comté birgt ein unerwartetes Erbe: Ihr Stadtbild prägte maßgeblich ein deutscher Baumeister: Heinrich Schickhardt. Der „schwäbische Leonardo“ brachte die Architektur der Spätrenaissance in die einstige Freigrafschaft und schuf mit der Martinskirche die älteste evangelische Kirche Frankreichs. Seine Bauten zeugen noch heute von einer glanzvollen Epoche und einer deutsch-französischen Geschichte, die es zu entdecken gilt.
Der 21er-Bus hält genau vor der Tür der Cité Radieuse. Mit ihr verwirklichte Le Corbusier in Marseille seine Vision einer vertikalen Stadt. Untergebracht ist sie in einem Hochhaus aus Beton, kantig und klotzig an die Ausfahrtsstraße nach Cassis gesetzt. Auf jeder Etage – Rue (Straße) genannt – übernimmt es urbane Funktionen: mit 337 Wohnungen, Geschäften,…
Pissevin ist kein Einzelfall. Der Stadtteil, einst Vorzeigeprojekt im sozialen Wohnungsbau, hat im Laufe der Zeit einen gesellschaftlichen Wandererlebt und sich verwandelt in eine ZUP (Zone à Urbaniser en Priorité), einen sozialen Brennpunkt. In Pissevin-Valdegour leben mehr als 16.000 Einwohner in Großsiedlungen. Pissevin ist damit der größte prioritäre Stadtteil von Nîmes. Bei den Präsidentschaftswahlen stand…
Auguste Perret (1874 – 1954), berühmt als Architekt des Wiederaufbaus von Le Havre, hinterließ auch in anderen französischen Städten eindrucksvolle Zeugnisse seines Wirkens. Zum Wahrzeichen seiner Betonarchitektur wurden seine Türme. Für das vom Krieg ebenfalls stark zerstörte Amiens entwarf der Architekt 1942 den damals höchsten Turm Frankreichs: die Tour Perret an der Place Alphonse Figuet gleich…