Das Denkmal für Le Corbusier in Roquerbrun-Cap Martin. Foto: Hilke Maunder
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Le Corbusier: Villen und Wohnmaschinen

Le Corbusier, mit bürgerlichem Namen Charles-Édouard Jeanneret-Gris, gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten in der Geschichte der Architektur des 20. Jahrhunderts.

Sein Einfluss auf die moderne Architektur ist von unschätzbarem Wert, und seine markanten Bauten in Frankreich und auf der ganzen Welt zeugen von seiner visionären Gestaltungskraft und seinem einzigartigen Stil. Ungeheuer spannend sind seine Werke. Ob auch schön, ist ein beliebter Streit.

Der Schweizer Franzose

Le Corbusier wurde am 6. Oktober 1887 in La Chaux-de-Fonds, einer Stadt in der französischen Schweiz, geboren. Bereits in seiner Jugend zeigte er ein starkes Interesse an Kunst und Architektur. Von 1900 bis 1907 erhielt er an der Kunstgewerbeschule seiner Heimatstadt seine erste künstlerische und dekorative Ausbildung in Malerei, Dekorationsmalerei und Kunstgewerbe, die er in Paris als Gaststudent an der École des Beaux-Arts in den Jahren 1908/9 vertiefte. Diese Ausbildung legte den Grundstein für seine spätere Karriere und beeinflusste seine einzigartige Herangehensweise an die Architektur.

Ein wichtiger Aspekt seines Charakters war sein unermüdlicher Forschergeist. Le Corbusier war ein Visionär, der ständig nach neuen Möglichkeiten suchte, die Architektur zu revolutionieren. Seine Ideen waren oft radikal und wegweisend, was ihm sowohl Bewunderung als auch Kritik einbrachte. Er war ein Mann mit einer klaren Vision und einem unbeugsamen Willen, diese Vision in die Realität umzusetzen.

Die frühen Bauten

Le Corbusiers Karriere begann am Anfang des 20. Jahrhunderts, und seine ersten Bauten zeigten bereits seine Vorliebe für klare Linien, geometrische Formen und Funktionalität. Eines seiner frühen Meisterwerke ist die 1905 erbaute Villa Fallet in La Chaux-de-Fonds. Le Corbusier erbaute die Villa Fallet im sogenannten Style Sapin, einer lokalen Schweizer Variante des Jugendstils, geprägt von Tannenmotiven.

Seinen berühmten Purismus entwickelte Le Corbusier erst ab 1918 gemeinsam mit Amédée Ozenfant in Paris. Le Corbusier ließ sich von vielen Strömungen inspirieren. Die geometrischen Formen des Kubismus wie auch die Ideen der De Stijl-Bewegung fanden Niederschlag in seinem Werk.

Rohbeton und farbiges Glas: ein Detail der Cité Radieuse. Foto: Hilke Maunder
Rohbeton und farbiges Glas: Le Corbusier liebte diesen Kontrast. Foto: Hilke Maunder

Eine Maschine zum Wohnen

Le Corbusiers Konzept der „Maschine zum Wohnen“ prägte sein gesamtes Schaffen. Dieses Prinzip betonte die Rationalisierung des Wohnraums, die Integration modernster Technologien und die Schaffung eines effizienten, funktionalen und komfortablen Lebensumfelds. Ein herausragendes Beispiel für dieses Prinzip ist die Villa Savoye in Poissy, Frankreich.

Sie illustriert die fünf Grundprinzipien seiner „Maschine zum Wohnen“:

  1. Stützen: Stelzen heben das Haus vom Boden ab. Dadurch konnte der Raum unter dem Gebäude genutzt werden.
  2. Freie Grundrisse: Die Innenräume sind frei von tragenden Wänden und konnten so flexibel gestaltet werden.
  3. Horizontal-Fenster: Horizontale Fensterbänder ermöglichen eine gleichmäßige Belichtung der Räume.
  4. Dachgarten: Die Dachterrasse diente als Garten und bot den Bewohnern einen Ort zur Entspannung und Erholung.
  5. Fassaden als Hülle: Die Fassade war von der eigentlichen Tragstruktur des Gebäudes getrennt – dies eröffnete neue kreative Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Cité Frugès

Die Cité Frugès in Pessac. Foto: Hilke Maunder
Die Cité Frugès in Pessac. Foto: Hilke Maunder

In den Jahren 1924-1926 schuf Le Corbusier im Auftrag des Industriellen Henry Frugès ein Pilotprojekt des sozialen Wohnungsbaus. Die Cité Frugès ist ein Ensemble von 51 Reihenhäusern, die Frugès für die Arbeiter seiner Fabrik bauen ließ. Le Corbusier und sein Cousin Pierre Jeanneret entwarfen diese Siedlung, die einen klaren Bruch mit den damals gängigen Konventionen des Wohnungsbaus darstellte.

Die Architektur der Cité Frugès zeichnet sich durch ihre schlichten, funktionalen Linien und die Verwendung von Standardisierung aus. Jedes Haus besteht aus modularen Elementen, die effizient zusammengesetzt wurden, um die Baukosten niedrig zu halten. Die Konstruktion verwendet sichtbare Stahlrahmen und Beton, was zu dieser Zeit eine radikale Abkehr von traditionellen Baumaterialien war.

Die Cité Frugès in Pessac. Foto: Hilke Maunder
Die Cité Frugès zeigt anschaulich, wie unterschiedlich standardisierte Bauelemente stets neu kombiniert werden können zu Bauten, die so zu Unikaten werden. Foto: Hilke Maunder

Was die Cité Frugès jedoch wirklich einzigartig macht, ist die Integration von Luft, Licht und Grünflächen in das Design. Die Häuser sind so angeordnet, dass sie genügend Platz für Gemeinschaftsgärten und Freiflächen bieten. Große Fenster, Dachterrassen und Balkone sorgen für eine natürliche Belichtung und eine enge Verbindung zur umgebenden Natur.

Die Cité Frugès in Pessac zeigt Le Corbusiers Pioniergeist im sozialen Wohnungsbau und sein Bestreben, die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Dieses Projekt war ein wichtiger Vorläufer für spätere Entwicklungen im sozialen Wohnungs- und Siedlungsbau und unterstreicht Le Corbusiers Vision einer besseren Zukunft durch innovative Architektur.

Die Cité Frugès gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird immer noch bewohnt, was ihre zeitlose Relevanz und ihre Bedeutung in der Geschichte der Architektur unterstreicht. Le Corbusier hat mit diesem Projekt erneut bewiesen, dass Architektur nicht nur funktionell, sondern auch inspirierend und sozial verantwortlich sein kann.

Die Cité Frugès in Pessac. Foto: Hilke Maunder
In der Maison Frugès-Le Corbusier. Foto: Hilke Maunder

Le Corbusier und das Bauhaus

In den 1920er Jahren entwickelte Le Corbusier seine Ideen zur „Maschine zum Wohnen“ weiter. Dabei stand er in regem Austausch mit dem Bauhaus. Das Bauhaus, 1919 in Weimar gegründet und seit 1925 in Dessau, förderte die Verbindung von Kunst und Handwerk.

Die Vorstellung, dass Design und Konstruktion Hand in Hand gehen sollten, fand in Le Corbusiers Konzept der „Maschine zum Wohnen“ eine Resonanz. Auch die Prinzipien des Bauhauses, wie die Verwendung von Stahl, Glas und standardisierten Bauelementen, finden sich in Le Corbusiers Werken wieder.

Wie sehr das Bauhaus Le Corbusier beeinflusste, zeigt die Villa Savoye in Poissy. Sie verkörpert exemplarisch die Prinzipien des „Internationalen Stils“ mit seiner Betonung der Funktionalität, der offenen Grundrisse und der Verwendung von Stahl und Glas.

In jener Zeit – Le Corbusier war bereits ein anerkannter Architekt – traf er sich mit den führenden Köpfen des Bauhauses, darunter Walter Gropius, Mies van der Rohe und Wassily Kandinsky. Diese Treffen führten zu einem intensiven Gedankenaustausch über die Zukunft der Architektur und des Designs.

Der Austausch zwischen Le Corbusier und dem Bauhaus fruchtete in konkreten Projekten. Berühmt wurde die Weißenhofsiedlung, wo unter der Leitung von Ludwig Mies van der Rohe eine Werkbundsiedlung mit 21 Gebäuden entstand. Elf davon stehen heute noch. Einer der spektakulärsten Entwürfe war die Maison Citrohan von Le Corbusier: ein Doppelhaus auf Pfeilern, streng und leicht zugleich, mit Dachterrasse, modularen Wohnräumen und funktional gestalteter Einbauküche.

Dieser Prototyp verkörperte die Ideen des modernen Wohnens und wurde auf der Internationalen Bauausstellung in Stuttgart 1927 präsentiert.

Das Bauhaus in Dessau gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Foto: Hilke Maunder
Das Bauhaus in Dessau gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Foto: Hilke Maunder

Die Jahre der CIAM

Le Corbusier war bereits ein echter Networker. Gemeinsam mit anderen führenden Architekten gründete er 1928 die Congrès Internationaux d’Architecture Moderne (CIAM; Internationale Kongresse für moderne Architektur),  in denen Architekten und Stadtplaner eine zeitgemäße und funktionale Architektur propagierten und diskutierten.

Dazu organisierten die CIAM regelmäßige Kongresse. Beim ersten Treffen 1928 wurden die CIAM offiziell gegründet. 1933 war in Athen „Die funktionelle Stadt“ Thema, 1937 diskutierten die CIAM in Paris die Unité d’Habitation und damit eine der wichtigsten Ideen in Le Corbusiers Werk. 1947 traf man sich in London und tauschte sich über die Garden City aus. 1959 löste sich die Organisation auf.

Die Kapelle Notre-Dame-du-Haut

Ein weiteres herausragendes Werk von Le Corbusier in Frankreich ist die Kapelle von Notre-Dame-du-Haut in Ronchamp. Dieses Gebäude, das 1955 fertiggestellt wurde, bricht mit den klassischen Konventionen der Sakralarchitektur. Die organischen Formen, das Spiel mit Licht und Schatten sowie die einzigartige Materialwahl machen die Kapelle zu einem spirituellen Ort von außergewöhnlicher Schönheit und Tiefe.

Die Cité Radieuse, Marseille (1947-1952)

Cité Radieuse, Marseille. Foto: Hilke Maunder
Die Cité Radieuse von Marseille. Foto: Hilke Maunder

Le Corbusiers Spätwerk prägten Projekte wie die Unité d’Habitation in Marseille. In diesem Wohnkomplex setzte er exemplarisch seine Ideen zur vertikalen Stadt in die Praxis um. Der 137 Meter lange, 56 Meter hohe und 24 Meter breite Betonbau ruht auf 36 Stelzen. Auf 17 Stockwerken birgt er 337 Wohnungen  unterschiedlicher Größe für 1.600 Bewohner, das 18. Geschoss dient als Dachterrasse. Jede Etage im Hochhaus übernimmt eine Funktion in dieser vertikalen Stadt.

Le Corbusier wollte so ein Gefühl von Gemeinschaft schaffen. Denn für ihn soll eine Wohnung nicht nur Wohnraum bieten, sondern ein komplettes soziales Umfeld. Dazu gehören in der Cité Radieuse ein Kindergarten, Geschäfte und Arztpraxen, ein Restaurant und sogar ein Dachgarten. Ausführlich stelle ich sie in diesem Beitrag vor.

Der Modulor – Das Maß des Menschen

Zu den wichtigsten theoretischen Erfindungen Le Corbusiers gehört der Modulor. Das von ihm entwickelte Proportionssystem basiert auf dem Goldenen Schnitt und der menschlichen Gestalt – ursprünglich ein 1,75 Meter großer Mann mit erhobenem Arm, später auf 1,83 Meter angepasst. Jede Deckenhöhe, jede Treppenstufe der Cité Radieuse von Marseille basiert auf diesem System.

Cité Radieuse, Marseille. Foto: Hilke Maunder
Der Pool der Cité Radieuse auf dem Dach. Foto: Hilke Maunder

Die Maison Radieuse, Nantes (1953)

In Rezé bei Nantes entwickelte Le Corbusier seine vertikale Stadt mit der Maison Radieuse weiter. Sie ist die zweite der fünf von Le Corbusier geschaffenen unités d’habitation. Im Vergleich zum Pilotprojekt in Marseille weist sie einige Unterschiede auf. Die Cité Radieuse in Marseille war ein Projekt des Ministeriums für Wiederaufbau und hatte zum Ziel, möglichst vielen Menschen nach Ende des Krieges wieder ein Dach über dem Kopf zu geben. In Rezé war dieser Druck nicht mehr so enorm. Auftraggeber dort war eine genossenschaftliche soziale Wohnungsbaugesellschaft.

Das Design und die Struktur der beiden Gebäude weisen jedoch ähnliche Merkmale auf, darunter die Verwendung von Beton und die Betonung der Funktionalität. Die Cité Radieuse in Marseille jedoch strahlt noch stärker den Einfluss des Brutalismus aus. Beide Bauten sind heute Besuchermagnete für Architekturfans. Die Maison Radieuse wird seit 2022 restauriert. 2027 soll ihre berühmte farbige Fassade leuchtend wie einst wieder erstrahlen.

Cité Radieuse, Marseille. Foto: Hilke Maunder
Farbenfroh: die Fassade der Cité Radieuse von Marseille wie auch der Maison Radieuse in Rezé mit ihren unterschiedlich bunten Balkonen. Foto: Hilke Maunder

Das Erbe von Le Corbusier

Mit 77 Jahren starb Le Corbusier am 27. August 1965 in Roquebrune-Cap-Martin, als er beim Baden im Meer nahe seinem Ferienhäuschen Le Cabanon einen Herzinfarkt erlitt und ertrank. Er hatte dort seinen letzten Sommer in einer winzigen, exakt ausgemessenen Holzhütte von gerade einmal 3,66 mal 3,66 Metern verbracht. Ein Denkmal erinnert am Küstenwanderweg an den Architekten. Auf dem Friedhof von Roquebrune-Cap-Martin fand Le Corbusier seine letzte Ruhe.

Sein Erbe in der Architekturwelt lebt jedoch weiter, und seine Werke sind nach wie vor Quellen der Inspiration und Studienobjekte für zukünftige Generationen von Architekten. Sein Manifest „Fünf Punkte zu einer neuen Architektur“ beeinflusste Generationen von Architekten und legte die Grundlage für die Entwicklung des modernen Städtebaus. Sein Erbe ist in Bauten von renommierten Architekten wie Oscar Niemeyer und Richard Meier spürbar.

In der vertikalen Stadt von Le Corbusier übernehmen die Flure der Etagen die Funktionen von Straßen. Foto: Hilke Maunder
In der vertikalen Stadt von Le Corbusier übernehmen die Flure der Etagen die Funktionen von Straßen. Foto: Hilke Maunder

Le Corbusier: sein Welterbe in Frankreich

Seit Juli 2016 sind 17 Bauten in sieben Ländern von Le Corbusier als Weltkulturerbe ausgezeichnet.  In Frankreich gehören dazu:

  • 1923: Maisons La Roche et Jeanneret / Paris, Frankreich
  • 1924: Cité Frugès / Pessac
  • 1928: Villa Savoye / Poissy
  • 1929: Cité de Refuge / Paris
  • 1931: Mietshaus an der Porte Molitor / Boulogne-Billancourt
  • 1945: Unité d’habitation / Marseille
  • 1946: Usine Claude et Duval / Saint-Dié-des-Vosges
  • 1950: Chapelle Notre-Dame-du-Haut / Ronchamp
  • 1951: Cabanon du Corbusier / Roquebrune-Cap-Martin
  • 1953: Couvent Sainte-Marie-de-la-Tourette / Éveux
  • 1953: Maison de la Culture de Firminy / Firminy

Die dunkle Seite von Le Corbusier: Der Visionär und die Macht

Die klaren Linien seiner Architektur spiegelten sich auch in seinem Wunsch nach einer radikal geordneten Gesellschaft wider. Um seine gigantischen städtebaulichen Pläne – wie den Abriss weiter Teile des Pariser Zentrums für monumentale Hochhauskomplexe ( Plan Voisin ) – zu realisieren, suchte Le Corbusier zeitlebens die Nähe autoritärer Systeme. Ihn faszinierte die Macht, die imstande war, Tabula rasa zu machen.

Zu Beginn der 1930er-Jahren sympathisierte er mit französischen Faschisten, schrieb für das rechtsextreme Magazin Prélude und pflegte Kontakte zu führenden Ideologen einer totalitären Neuordnung. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht und der Errichtung des kollaborierenden Vichy-Regimes unter Philippe Pétain im Sommer 1940 zögerte der Architekt nicht. Er zog in die provisorische Hauptstadt Vichy, bezog ein Zimmer im Hôtel Carlton und bot dem Regime seine Dienste an. Mehr als anderthalb Jahre verbrachte er im inneren Zirkel der Kollaborateure, hoffte auf den Posten des Chefplaners für den staatlichen Wiederaufbau und verfasste Briefe, in denen er den Sieg Deutschlands und die Zerschlagung des „von Juden kontrollierten“ alten Systems begrüßte.

Erst als seine radikalen Entwürfe den Technokraten in Vichy zu extrem wurden und er im Frühjahr 1942 keine Aufträge erhielt, zog er sich enttäuscht nach Paris zurück. Nach der Befreiung Frankreichs 1944 verstand es Le Corbusier meisterhaft, diese Episode zu überspielen und sich als unpolitischer Geist zu inszenieren. Die französische Geschichtsschreibung und die Fondation Le Corbusier schwiegen Jahrzehnte über diesen Fleck auf der Biografie des Genies – bis mehrere Veröffentlichungen französischer Historiker im Jahr 2015 die Akten öffneten und das Bild des vermeintlich humanistischen Menschenfreundes nachhaltig erschütterten.

Le Corbusier erleben

Der Dachgarten der Cité Radieuse von Marseille. Foto: Hilke Maunder

Site Le Corbusier 

Dieses Zentrum in Firminy ist eines der wichtigsten Museen, das dem Werk von Le Corbusier gewidmet ist. Es umfasst die Kirche Saint-Pierre, die Unité d’Habitation und die Maison de la Culture. Diese Gebäude sind bedeutende Beispiele für Le Corbusiers Architektur und Design.
• Maison de la culture, Boulevard périphérique du stade, 42700 Firminy, Tel. 04 77 61 08 72, https://sitelecorbusier.com

Villa Savoye

Die Villa Savoye ist eines der bekanntesten Werke von Le Corbusier und wird heute als Museum betrieben. Es ist ein wichtiges Beispiel für seine Ideen zur modernen Architektur und seine Prinzipien der „Maschine zum Wohnen“.
• 82, rue de Villiers, 78300 Poissy, Tel. 01 39 65 01 06, www.villa-savoye.fr

Villa La Roche / Fondation Le Corbusier

Die Fondation Le Corbusier in Paris ist dem Leben und Werk des Architekten gewidmet. Sie beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Zeichnungen, Modellen und persönlichen Gegenständen von Le Corbusier. Sie residiert in der Villa La Roche, die Le Corbusier und sein Cousin Pierre Jeanneret von 1923 bis 1925 für Raoul La Roche, Bankier aus Basel und Sammler von Avantgarde-Kunst, erbauten.
• 8-10, square du Dr Blanche, 75016 Paris, Tel. 01 42 88 75 72, www.fondationlecorbusier.fr/visite/maison-la-roche-paris

Hôtel Le Corbusier

Wie es sich anfühlt, in einer unité d’habitation von Le Corbusier zu wohnen, verrät das Hôtel Le Corbusier der Cité Radieuse von Marseille. Seine Zimmer sind so unterschiedlich wie die Wohnungen dieses Hochhauses.
• 280, boulevard Michelet, 13008 Marseille, Tel.  04 91 16 78 00, www.hotellecorbusier.com

Cité Radieuse: ein typisches Zimmer des Hôtel Corbusier. Foto: Hilke Maunder
Ein typisches Zimmer des Hôtel Le Corbusier. Foto: Hilke Maunder

Cité de l’Architecture et du Patrimoine

Dieses Museum in Paris widmet sich der Architektur und dem Erbe Frankreichs und beherbergt eine umfassende Sammlung, die auch Werke von Le Corbusier beinhaltet.
• 1, place du Trocadéro et du 11 Novembre, 75116 Paris, Tel. 01 58 51 52 00, www.citedelarchitecture.fr

Musée national d’Art moderne (Centre Pompidou) 

Das Centre Pompidou in Paris beherbergt eine bedeutende Sammlung moderner Kunst, darunter auch Werke von Le Corbusier. Wegen einer gigantischen, jahrelangen Gesamtsanierung ist die Kulturmaschine im Herzen des Hallenviertels von Paris jedoch bis mindestens 2030 komplett geschlossen.
• Place Georges-Pompidou, 75004 Paris, Tel. 01 44 78 12 33, www.centrepompidou.fr

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Im Web

Nicht von Le Corbusier, sondern von Eileen Gray stammt diese Ikone der Moderne in Roquebrune-Cap-Martin: die Villa E 1027 – mehr erfahrt ihr hier.