„Regates et canotage“: maritime Nostalgie

2013 feierte die Normandie zum zweiten Mal ihr Impressionisten-Festival. „Wasser“ war das zentrale Thema. Auch in Le Havre, der Wiege der Künstlerbewegung, setzte man sich damit auseinander.

Nicht nur bei Ausstellungen im Musée Malraux und anderen Stätten, sondern direkt dort, wo die Maler ihre Motive fanden: am Strand.

An der Plage du Havre und entlang der Promenade des Régates war die sommerliche Freiluftausstellung Regates et canotage zu sehen. Sie führte zurück in jene Jahre, in denen Camille Pissarro auf Einladung des Sammlers Pieter Van der Velde in Le Havre zu malen begann.

Mehrere Motive riefen die Erinnerung an der Hôtel Continental wach, wo Pissarro logierte, die Bewegungen der Gezeiten beobachtete und das Ballett der Dampfer auf die Leinwand bannte.

Gezeigt wurden auch der Eingang zum Hafen, die Schutzmauern, das Bassin du Commerce mit dem Mastenwald, Winterquartier der Atma, der Jacht der Familie Rothschild.

Zwei Jahrzehnte illustrierten die Schwarz-Weiß-Aufnahmen eine französischen Kaufhaus-Erbin, die 1904 mit der Jacht Ketoomba ihre erste Seereise von Neapel  nach Jerusalem absolvierte, sich I1920 in die Meteor IV von Kaiser Wilhelm verliebte und  1928  gegen die besten Segler der Welt bei den Olympischen Spielen in Amsterdam die Goldmedaille gewann: Virginie Hériot (unten).

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