Le Petit Berlin: die Street Art von Richelieu

Nîmes Street Art Richelieu. Foto: Hilke Mander
An der Rue Richelieu zieren zwei außergewöhnliche Frauen die Fassaden. Foto: Hilke Maunder

Still und heimlich hat sich Nîmes im Schatten von Paris, Montpellier, Toulouse und Grenoble in den letzten Jahren zu einer Hochburg der Street Art entwickelt. Dies liegt besonders am Verein Le Spot, der das Straßenkunstfestival L’Expo de Ouf ins Leben gerufen hat.

Das Herbstfest der Wandbilder bringt Einwohner und Alternativkünstler zusammen bei gemeinsamen Kunstprojekten, die die Stadtteile Richelieu und Gambetta sichtbarer machen und aufwerten.

In Frankreich wird das Duo Le Petit Berlin genannt – mit Blick auf die deutsche Hauptstadt Berlin, wo urbane Kunst und alternative Kulturen der Kapitale in Frankreich den Ruf eines bunten, toleranten und innovativen Zentrums mit einer Vielzahl von Szenekulturen verliehen haben.

Viertel der Arbeiter und kleinen Leute

Die Nîmoiser Viertel Gambetta und Richelieu sind zentrumsnahe Wohngebiete, einst geprägt von Arbeitern, Handwerkern und kleinen Leuten. Nach dem Verlust der Kolonien ließen sich dort einstige Algerienfranzosen nieder, später auch Neubürger aus vielen anderen Ecken der Welt.

In Richelieu gab es bis vor kurzem kaum noch eine Versorgung vor Ort. Viele Läden starben, weil kein jüngerer Nachfolger gefunden werden konnte, der Druck der Innenstadt zu stark war – und diese Viertel die Wohn- und Arbeitsorte von eher einkommensschwachen Schichten waren.

Alter, Armut, Hochwasser

Viele der Häuser und Wohnungen in Richelieu sind heruntergekommen. Das liegt nicht nur am Alter der Häuser und der Armut manch eines Bewohners oder Eigentümers. Sondern auch am Hochwasser von 1988, das das Viertel massiv beschädigt hat.

In Gambetta sah, bedingt durch die nahe Universität, die Situation etwas besser aus. Dort gibt es neben Le Spot noch weitere Initiativen, das Viertel zu beleben. Und zu begrünen. Doch davon mehr in einem zweiten Beitrag zur Street Art aus Nîmes.

Fünf-Jahres-Programm (2018-2023)

Seit 2018 werden in Richelieu im Rahmen des nationalen OPAH-RU-Programms insgesamt 2.640 heruntergekommene Wohnungen saniert und Substandard-Wohnungen aufgewertet. 4 124 Einwohner erhalten für die Sanierung ihrer Häuser eine Beihilfe in Höhe von rund 5,2 Millionen Euro. 4 Millionen Euro sind dabei für die Wohnungs- oder Haussanierung gedacht, 1,2 Millionen Euro für den Hochwasserschutzschutz.

Im Sog der Gentrifizierung

Mit dem Landesprogramm soll bis 2023 das Potenzial dieses Stadtteils entwickelt werden. Die drei Ziele: eine bessere soziale Durchmischung, eine geringere Anfälligkeit für Hochwasser – und eine gesteigerte Attraktivität. Die ersten Häuser sind bereits saniert. Und ähnlich wie in Marseille, wo für das Kulturhauptstadtjahr Le Panier aufgewertet wurde, freuen sich die Bewohner – und fürchten zugleich die Gentrifizierung, die sie verdrängen könnte.

Staatsprogramme zur Stadtsanierung

Frankreich hat zwei staatliche Großprogramme für die urbane Erneuerung aufgelegt. Das staatliche OPAH ( Opération Programmée d’Amélioration de l’Habitat )-Programm zielt darauf ab, alten privaten Wohnraum innerhalb eines bestimmten Perimeters über einen mehrjährigen Zeitraum zu sanieren.

Ein OPAH-RU-Programm greift weiter. Es  zielt darauf ab, vorrangig die schwierigsten städtischen und sozialen Situationen zu lösen, sprich, Probleme im Zusammenhang mit unwürdigen, baufälligen Wohnungen und leerstehenden Häusern.

Die Street Art von Richelieu: die schönsten Werke

Die Street Art von Richelieu ist poetisch und politisch zugleich. Sie hinterfragt unser heutiges Leben, macht vernachlässigte Orte sichtbarer im Straßenbild, schafft schöne Bilder im tristen Umfeld, inspiriert die Fantasie, zeigt Menschen, Träume, Visionen, berührt und polarisiert.

L’Archipel

Street Art Nîmes, Richelieu: Ganz sozialistisch gibt sich die Marianne auf der Fassade des einstigen Gewerkschaftshauses der Eisenbahner. Foto: Hilke Maunder
Ganz sozialistisch gibt sich die Marianne auf der Fassade des einstigen Gewerkschaftshauses der Eisenbahner. Foto: Hilke Maunder

L’Archipel ist das Zentrum der Alternativkultur von Richelieu. Im einstigen Gewerkschaftshaus der Eisenbahner birgt es neben Coworking-Räumen – Büros und Werkstätten – auch einen Veranstaltungsraum für Ausstellungen, Konzerte oder andere Events.

Street Art Nîmes, Richelieu: Die Räder von Monsieur BMX
Monsieur BMX aus Montpellier installierte eine Reihe von bunten Fahrrädern auf der Fassade des Archipel. Foto: Hilke Maunder

Im Sommer trifft man sich unter den bunten Lichtern von Girlanden auf der Dachterrasse und genießt beim Wein, Bier oder Softdrink die Aussicht auf Nîmes. Die Fassade ist übersät mit Street Art. Wie es sich für Nîmes gehört, ist dort auch ein Krokodil zu entdecken. An der Hausecke befestigte Monsieur BMX aus Montpellier eine Parade bunter Fahrräder.
• 30, Rue Pierre Semard, 30000 Nîmes, Tel.: 04 66 06 01 81, facebook.com/archipelnimes

Die zwei Löwen

Po.lo 51.67 schuf für die Expo de Ouf 2018 dieses Löwenpaar schräg gegenüber vom Archipel. Foto: Hilke Maunder
Po.lo 51.67 schuf für die Expo de Ouf 2018 dieses Löwenpaar schräg gegenüber vom Archipel. Foto: Hilke Maunder

Polo 51.67 ist ein junger Künstler aus der Underground-Szene der französischen Street Art. Als “Skalpellist” oder “Schablonenchirurg” verbindet er die Präzision und Schnelligkeit der Sprühschabolone mit der Fotografie.

Dabei verwendet er eigene Fotos oder recycelt gedruckte Bilder. Seine Löwen schmücken eine Fassade schrägt gegenüber vom alternativen Kulturzentrum L’Archipel.
• 30, Rue Pierre Semard, https://nimes.streetartantwerp.com/artworks/polo-5167-lions-1312

Der Wal

Street Art Nimes, Quartier Richelieu: der Wal von Nubian. Foto: Hilke Maunder
Der Wal von Nubian. Foto: Hilke Maunder

Wie hätte sich die Welt weiterentwickelt, wenn es die Digitalisierung nicht gegeben hätte, fragt sich Roch Marcorelles aka Nubian, dessen Bilder im Stil der Steam-Punk-Fantasy verwurzelt sind. Nubian träumt die Mechanisierung so fantasievoll weiter, wie es in Nantes, Toulouse und Calais François Delarozière von der Compagnie de la Machine vorgemacht hat.

Im Quartier Richelieu  lässt der Street-Art-Künstler einen riesigen Wal in Schwarzweiß über den geparkten Fahrzeugen schweben, dessen Körper ausgefüllt ist mit fantasievoller Mechanik.
• 3, Rue des Bons Enfants

Bains Rose

Street Art Nîmes, Richelieu: Liegende Frau, AIIA. Foto: Hilke Maunder
Bains Rose von Aiia Richelieu. Foto: Hilke Maunder

Was macht diese junge Frau, die in einer rosa Pfütze liegt? In Wirklichkeit handelt es sich bei dem Fresko um ein Foto, das eine junge Frau zeigt, die bekleidet in einer halb mit Wasser gefüllten Badewanne liegt.

Die junge Ukrainerin Aiia Richelieu hat Kunstgeschichte studiert – und dabei stets nur auf kleinen Formaten gemalt. Auf den riesigen Fassaden die perfekte Perspektive zu finden, ist ihr im September 2017 bei diesem Wandbild nicht so recht gelungen. Der vordere Arm ist im Verhältnis viel zu groß geraten.

Street Art Nîmes, Richelieu: Ferien, Crew. Foto: Hilke Maunder
Das Wandbild von FOA verbreitet Urlaubsstimmung. Foto: Hilke Maunder

Daneben spiegelt FOA die Sehnsucht nach Sonne, Urlaub und etwas Luxus wider. Einige Bewohner des Viertels haben den Maler mit Kaffee, Essen und Inspiration unterstützt. Sie sind namentlich unter dem Bild genannt.
• 3, Rue des Bons Enfants

Die Eule von Tank und Popek

Nîmes: Street Art im Quartier Richelieu. Foto: Hilke Maunder
Street Art im Quartier Richelieu. Foto: Hilke Maunder

Das Fresko von Tank und Popek war eines der drei größten bei der Expo de Ouf 2017.  Und holt nach, was aufgrund administrativer Probleme 2016 nicht geklappt hatte. Damals war das Team seiner Außenwand beraubt worden und konnte nur im Kleinen in einem Innenraum eine Arbeit fertigen.

Aus der Ferne sieht man zunächst einen großen Vogel, der eine Eule oder ein Uhu sein könnte. Seine weißen Flügel sind weit ausgebreitet. Seine scharfen Krallen sind am Boden. Er fliegt auf die Sonne zu.

Beim Näherkommen erst erkennt man, dass es ein Indianerkopf ist, der mit dem Eulenkopf gekrönt sein könnte. Am unteren Rand des Freskos sind zwei kleinere Eulenköpfe zu sehen. Run wild fordert weiter rechts auf der Wand der Slogan.
• 63-65, Rue des Bons Enfants

Die Doppelwand von Zeklo und Hazo

Street Art in Nîmes: Zeklo in Richelieu. Foto: Hilke Maunder
Street Art in Nîmes: Zeklo in Richelieu. Foto: Hilke Maunder

Hazo und Zeklo schufen gemeinsam für die Expo de Ouf 2014 das wohl damals größte Fresko. Auf der linken Seite der Wand zeigt Zeklo einen melancholischen Frauenkopf in Pastelltönen, den – ähnlich wie bei Raoul Dufy – schwarze Linien akzentuieren.

Streeet Art Nîmes, Richelieu: Hazo. Foto: Hilke Maunder
Hazo. Foto: Hilke Maunder

In starken Kontrast dazu sehen die beiden plakativen, groben wie kantigen Tierköpfe von Hazo. Hazo malte früher nur tags auf die Fassaden – und macht heute ausschließlich Bilder im Stil der Comictradition.

Ursprünglich bedeckte das Wandbild-Doppel die gesamte Fassade. Der untere Part jedoch wurde in späteren Jahren beige übermalt, nachdem tags das ursprüngliche Werk verdeckt hatten.
• 8, Rue Richelieu

Hommage an Brassens

Les Copains d'abord: Georges Brassens in Richelieu. Foto: Hilke Maunder
Les Copains d’abord: Georges Brassens in Richelieu. Foto: Hilke Maunder

Alain Merle ist ein großer Fan von Georges Brassens. Er wünschte sich daher im Rahmen des Festivals ein Wandbild des Chansonniers. Pyrate und Souredj  hatten zunächst andere Pläne.

Doch als sie die Passion des Nîmois sahen, ließen sie sich von seiner Begeisterung inspirieren. Pyrate schuf das Portrait in Schwarzweiß. Souredj widmete sich der restlichen Wand.
• Ecke Rue d’Aquitaine/Rue Baudin

Herbst-Bild

Street Art Nîmes, Richelieu,: Blumen, Nohbi. Foto: Hilke Maunder
Nohbi, Foto: Hilke Maunder

Nohbi hatte 2017 ein großes Werk in der Rue Clérisseau geschaffen. 2018 blieb er bescheiden und schuf eine florales Herbstbild. Sein Markenzeichen sind die weißen Augen, die aus dem Schwarz hervorleuchten.
• 2, rue des Bons Enfants

La Maison Transformée

Grafikie, Rue des Bons Enfants 30. Foto: Hilke Maunder
Grafakie verschönerte die Hauswand und Garage der Rue des Bons Enfants 30 mit geometrischen Mustern in Primärfarben. Foto: Hilke Maunder

Grafakie ist ein  Illustrator, Grafiker und Straßenkünstler aus dem nordfranzösischen Lille. Für die Expo de Ouf! #8 – 2019 verschönerte er eine Hauswand mit geometrischen Formen in Blau, Rot, Gelb, Weiß und Schwarz. Ein wenig erinnert sein Werk an Joan Miró.
• 30, Rue des Bons Enfants

Die Frau mit der Zigarette

Dire 123 verschönt Fassaden gerne mit sehr sinnlichen Frauen. An der Ecke Rue des Bons Enfants/ Catinat hat er in Schwarzweiß ein Porträt einer Frau auf die Wand geworfen, deren Augen eine rote Binde verdeckt.
• Rue des Bons Enfants / Catinat

Meine Schwester

Arkane: Meine Schwester. Foto: Hilke Maunder
Arkane: Meine Schwester. Foto: Hilke Maunder

Dieses Fresko schuf Arnaud de Jesus Gonçalves aka Arkane für die Expo de Ouf! #8 im Jahr 2019. Zwei Jahre zuvor, 2017, hatte Arkane dort ein Wandbild zur Familie gemacht.
• 12, Rue Richelieu / Rue Anatole France

Die doppelte Frau

Street Art Nîmes, Richelieu: Primal Graphic. Foto: Hilke Maunder
Primal Graphic. Foto: Hilke Maunder

Primal ist ein Street-Art-Künstler aus Montpellier, wo der dem  Kollektiv Atelier Triptyque angehört. Sein Universum besteht aus Retro-Figuren, die er enthäutet, schrumpft, zieht und demontiert.

Lieblingsmotiv ist der gequälte Geist. In Nîmes zeigt er ihn in Form einer schönen Frau, deren obere Hälfte gedoppelt ist. Ihre Arme zur Linken halten ein Opernglas. Die rechte Hand jongliert ein Buch.

Hirn und Herzen ruhen auf einer Presse, ehe der Unterbauch mit Rock und Beinen, die eine Kletterpflanze umschlingt. Mit der Presse verweist Primal auf den Standort: Seine Werk ziert die Wand einer einstigen Druckerei.
• 12, Rue Richelieu

Die Stufen der Street Art

Mit seinen sechs Worten, die allesamt auf -ion enden, subsummierte Arnaud Puig für die Expo de Ouf 2018 das Wesen von Street Art: Sie entsteht, wird unterdrückt, diskutiert, akzeptiert und schließlich ausgestellt.

In Grau ist seine Arbeit gespiegelt –  was ebenso interessant ist. Denn es ist eines der Merkmale der Straße, von anderen überdeckt, transformiert oder angeeignet zu werden.
• 18, Rue Anatole France / Rue Dumas

Street Art in Richelieu

Street Art Web Nîmes

57 Kunstwerke verortet das Street Art Web Nîmes auf einer Karte und stellt die Werke im Bild vor.
https://nimes.streetartantwerp.com

Expo de Ouf

Das Street Art Festival von Nîmes findet im September/Oktober statt und zeigt rund 30 Künstler bei der Arbeit. Neben neuen Werken lassen sich auch bisherige Wanderbilder auf eigene Faust oder bei Führungen entdecken. Partys, Konzerte, Wettbewerbe, Vorträge und andere Veranstaltungen ergänzen das Programm.
https://expodeouf.fr

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Im Blog

Nîmes

Was ihr alles in Nîmes sonst noch entdecken könnt, erfahrt ihr hier.

Street Art

Im Süden von Paris ist das 13. Arrondissement die Hochburg für murals, stencials, tags und andere Fassadenkunst. Klickt mal hier!

Im Norden von Paris ist die Rue du Retrait von Ménilmonant die kleine, feine Adresse für coole Fassadenkunst. Klickt mal hier!

In Marseille könnt ihr allerfeinste urban art auf den Fassaden des Cours Julien entdecken. Hier gibt es Infos und Impressionen.

Faszinierend vielfältig ist auch die Street Art von Grenoble.

Im Buch

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2 Kommentare

  1. Danke Hilke! Tolle Anregung, eine Stadt einmal als das zu betrachten, was sie ist: Die Heimstätte von Menschen. Klar sind Amphitheater und Tempel beeindruckend, aber nach deren Besuch einfach weiterreisen ist falsch. Ich beobachte während des Lockdowns gerade an meiner Heimatstadt, was man bei Stadtwanderungen alles suchen und finden kann. Allerdings: Solche interessanten Malereien findet man leider nicht.

    • Danke, lieber Reiner! Es sind noch zwei weitere Beiträge zu Nîmes in der Arbeit – und auch zu Anduze :-). Gefällt Dir die neue Aufmachung des Newsletters? Bises, Hilke

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