Pauken mit Ambiente: bibliophile Schätze!

 

Die Bretter biegen sich unter der Last der alten Ledereinbände. Bis hoch unter die Decke stapelt sich das Lesegut in 24 Bücherschränken.  Sie umgibt ein reich verziertes Eichengesims mit 18 Kartuschen, auf denen die Namen berühmter Franzosen zu lesen sind. Goldprägungen auf dem Rücken wechseln sich mit schwarzer Tinte auf vergilbtem Leinen, Abhandlungen über Wissenschaft, Geschichte und Kunst wechseln mit Reiseberichten und Romanen.

Bibliophile Schätze

Baudelaires Gedichtband Fleur du Mal – unzensiert! – gehört ebenso zu den Schätzen der Stadtbibliothek des normannischen wie der Grand dictionnaire universel du 19e siècle von Pierre Larousse, ein Danse Macabre und die Déscription de l’Égypte, verfasst von Wissenschaftlern, die einst Napoléon an den Nil begleitet hatten. Einige Bände sind mit blauem Papier eingeschlagen – ein sichtbarer Hinweis, dass sie noch zu restaurieren sind.

Pauken mit Ambiente

57.000 Bücher, die zwischen 1500 und 1950 gedruckt wurden, fanden nach der Vertreibung der Jesuiten (1764) in ihrer danach säkularisierten Kirche eine neue Heimat, ferner 25 Inkunabeln aus der Zeit vor 1500 sowie 717 Manuskripte, 125 davon aus dem Mittelalter.  Dennoch ist die Bibliothek von Alençon keine angestaubte Studierstube, sondern gerade bei Schülern und Studenten sehr beliebt.

Seit der Sanierung der Jesuitenkirche im Jahr 2005 ist der historische Lesesaal mit modernen Leuchten und Tischen ausgestattet, an denen besonders die Mädchen vom nahen Collège ihre Devoirs erledigen– das lautlos gestellte Handy in der Hosentasche.

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Zur Einstimmung: DuMont Bildatlas Normandie

Sechs Kapitel, gegliedert nach regionalen Gesichtspunkten, geben einen Überblick über die raue Provinz mit Charme. Zu jedem Kapitel gehören Hintergrundreportagen und Specials.

Sie erklären, warum der Golfstrom die Normandie zum Garten am Meer macht, betrachten die Poesie in Beton von Le Havre und die Renaturierung des Mont St-Michel.

Jedes Kapitel endet mit Infoseiten zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten, die auf der Reisekarte lokalisiert sind. Dazu: Empfehlungen zu Hotels und Restaurants, Anregungen zum Aktivsein – und meine ganz persönlichen Tipps.

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MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Das ganze Land

Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den  MARCO POLO Frankreich* habe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere  Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

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