Mein Frankreich: Michaela Schrader

Michaela Schrader
Michaela Schrader

Mein Frankreich ist nicht nur Titel meines Blogs, sondern auch Programm: Ich möchte möglichst viele von euch animieren, euer Frankreich vorzustellen. Mein Frankreich – was bedeutet das für euch? Celia Šašić hatte den Auftakt gemacht – seitdem haben viele an meiner ersten Blogpararade mitgemacht.

Diesmal stellt Michaela Schrader, eine „bücherliebhabende Reiselustige aus Hamburg“, ihr Frankreich vor. Es ist vor allem eine Stadt, die sie fasziniert: Paris.

Paris – ein Liebesbrief!

Ich kann nicht in Worte fassen, was Paris für mich bedeutet! Seit eineinhalb Stunden sitze ich vor diesem Dokument und habe geschrieben, umgeschrieben, gelöscht und neu angefangen. Es gibt keine Worte, die ausreichend wären.

Bis heute verliebt

Aber ich versuche es trotzdem mal: Im Jahre 2005 war ich mit meinem Französischkurs der Schule erstmals in dieser Stadt und habe sie kennenlernen dürfen. Ich erinnere mich nicht mehr genau, was mich damals am meisten beeindruckt hat.

Auf jeden Fall ist das Gefühl, dass ich mich damals verliebt habe, bis heute geblieben. Seitdem war ich noch öfters dort. Zuletzt im Juli 2016, davor im August 2015 für einen Sprachkurs. Drei weitere Male war ich mit Freunden dort.

Mein Paris

Meine Freunde fragen mich schon jedes Mal, warum ich denn so oft dorthin fliegen muss, irgendwann hätte man doch alles mal gesehen. Gesehen habe ich mit Sicherheit nicht alles und selbst wenn, es lohnt sich einfach immer wieder!

Mir gefällt es, einfach stundenlang die Seine anzusehen oder im Jardin du Luxembourg dem Treiben zuzusehen. Es ist interessant, Spuren von Autoren wie Victor Hugo oder anderen nachzugehen oder nach Schauplätzen in aktueller Literatur zu suchen.

Einfach flanieren

Es ist toll, mit Freunden wiederzukommen und ihnen diese Stadt zeigen zu können. Es macht Spaß, typischen Touristen-Aktivitäten nachzugehen, aber auch abseits davon zu schauen, was Paris zu bieten hat.

Es ist schön, stundenlang durch die Stadt zu laufen, aber es ist ebenso schön, sich in einen der vielen Parks niederzulassen und einfach mal nichts zu tun oder dort zu lesen.

Mein Traum

Als ich im August 2015 für ein paar Wochen für einen Sprachkurs dort war, war sofort klar, dass ich auch zu Hause weiter lernen würde. Ich habe den Traum, irgendwann einmal für längere Zeit in Paris zu leben. Deswegen lohnt es sich, sich täglich mit Vokabeln zu quälen oder Grammatik zu lernen.

Paris? Freiheit und Glück!

Paris bedeutet für mich Freiheit, Glück und ein Ort, an den ich gerne zurückkehre. Durch meine Zeit hier habe ich gelernt, dass alles möglich ist, wenn man sich nur traut. Wenn ich nicht weiter weiß, denke ich oft an meinen Sprachkurs, meine erste Reise, die ich alleine unternommen habe,zurück.

Oder ich schaue mir Bilder aus Paris an. Das hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und sich zu motivieren. Alleine schon für diesen Anblick lohnt es sich, immer wieder hinzufliegen, oder?


Der Beitrag von Michaela Schrader ist der neunte Gastartikel in einer kleinen Reihe, in der alle, die dazu Lust haben, ihre Verbundenheit zu Frankreich ausdrücken können. Ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Frankreich, Erlebnisse, Gedanken. Ich freue mich, wenn dieser Aufruf viele von euch zum Mitmachen inspiriert. Ob kurz oder lang, Prosa oder Lyrik, nur Fotos oder nur Text: Schickt mir eine Mail! Die Beiträge werden in loser Folge veröffentlicht.

 

Merci für's Teilen!

2 Kommentare

  1. Hallo Michaela (und andere Paris-Fans)
    Kennst Du Paul Nizon, den Schweizer Schriftsteller, den es ebenfalls kraftvoll nach Paris gezogen hat? Sein Werk, ein wahrer Fundus für jene, die von Paris nicht nur träumen, sondern es auch literarisch entdecken wollen. Und im Fall von Nizon sehr sprachgewaltig.Im Schweizer Radio gab 2015 es eine mehrteilige Hommage an Paris, im ersten Teil mit einer Lesung aus einem Nizon-Essay von 1999. Online abrufbar, zur Verkürzung Deiner Sehnsucht: http://www.srf.ch/sendungen/lesung/paris-mon-amour-von-paul-nizon-1-4
    Bon voyage (gedanklich) und
    herzliche Grüsse
    Elke

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