Die Abteien der Seine: Montivilliers

Als Kloster im 7. Jahrhundert gegründet, ab 1791 eine Salpeterfabrik, später eine Brauerei: Die l‘Abbaye de Montivilliers kann auf sehr bewegte Geschichte zurückblicken. „Ab 1970 wurde das Frauenkloster sukzessive renoviert, seit 2010 sind die Arbeiten abgeschlossen…“ lese ich  und blicke auf den Garten im Kreuzgang.

Die pflanzliche Anlage mit Buchsbaum-Einfassungen in Herz- und anderen Form, die sich aus dem ersten Stock als Kreuz zeigen, ist wundervoll, der Beton, der den restlichen Innenhof bedeckt, scheußlich! Hätte man da nicht die hellen Kiesel der Seine aufschütten können? Und auch im Kreuzgang irritiert mich etwas der sehr neu wirkende Look des Gebälks…

Montivilliers: vom Kloster zum Museum

Top gelungen ist die Ausstellung in den ehemaligen Schlafsälen im ersten Stock: nicht überladen und museal, sondern auch das Wesentliche fokussiert, plakativ, und doch informativ. So wird auch Besuchern, die nicht so vertraut sind mit der Klostergeschichte der Normandie, der Alltag der Frauenklosters und dessen Bedeutung für Stadt und Region anschaulich.

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Zur Einstimmung: DuMont Bildatlas Normandie

Sechs Kapitel, gegliedert nach regionalen Gesichtspunkten, geben einen Überblick über die raue Provinz mit Charme. Zu jedem Kapitel gehören Hintergrundreportagen und Specials. Sie erklären, warum der Golfstrom die Normandie zum Garten am Meer macht, betrachten die Poesie in Beton von Le Havre und die Renaturierung des Mont St-Michel. Jedes Kapitel endet mit Infoseiten zu den wichtigen Sehenswürdigkeiten, die auf der Reisekarte lokalisiert sind. Dazu: Empfehlungen zu Hotels und Restaurants, Anregungen zum Aktivsein – und meine ganz persönlichen Tipps. Wer mag, kann den Band hier * bestellen – es gibt ihn auch als eBook!

Hilke Maunder, Normandie – ein Garten am Meer. DuMont Reiseverlag, Ostfildern. 121 S.
ISBN: 978-3770-1942-85

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