Kleine Oliven-Kunde

Olivenbaum. Foto: Hilke Maunder
Olivenbäume und blauer Himmel: Da stellt sich gute Laune sofort ein! Foto: Hilke Maunder

So sehr ich Oliven auch liebe: Was da auf den französischen Märkten an verschiedenen Sorten und Zubereitungen die Sinne verführt, übersteigt alles, was ich bislang kannte. Und zu kennen glaubte. Besonders im Département Bouches-du-Rhône, der Nummer eins in Frankreich für Olivenöl.

985.000 Bäume wachsen dort in 107 Gemeinden auf 7400 Hektar. 23 Mühlen oder Genossenschaften verarbeiten die Früchte zu 1000 Tonnen Öl. Zahlen, die jedes Museum dort stolz nennt. Und auch verrät, dass Franzosen durchschnittlich jedes Jahr 3,5 Liter Olivenöl verzehren.

Alljährlich im November beginnt in den Bouches-du-Rhône die Olivenernte. Im Dezember folgt der Erntebeginn in der Drôme provençales, dem nördlichsten Oliven-Anbaugebiet.

6 Kommentare

  1. Bei dem Text zu Nyons sollte man das Fest der Olive Anfang Februar nennen. Hier verkosten die Moulins das erste Olivenöl des Jahres und machen daraus eine große Party über ein ganzes Wochenende

    • Hallo Gabi, ja, das Rezept ist kinderleicht – und hält, wenn Du sie mit etwas Öl abdeckst, wochenlang im Glas. Hatte sie in Saint-paul vergessen.. und war nach drei Monaten immer noch topp! Martina Dürscheid hat mir übrigens verraten, dass schwarzen Oliven auch super in einen Erdbeersalat mit einigen Tropfen süßlich milden Olivenöls (Fruité mur) oder schlicht zu Ziegenkäse oder Vanilleeis passen. Sie schrieb: „Das Produkt ist nicht ganz preiswert und wenn man die „günstigen“ Gläser aus den französischen Supermärkten mal probiert hat, weiß man auch warum. Denn die echten Olive sucrées schmecken frisch, süß, ein wenig zitronig und im Idealfall sind sie auch noch mit Ingwer abgeschmeckt. Lecker!!!“ Probier es auch :-).
      Herzlich, Hilke

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  1. Tanche: die schwarzen Perlen von Nyons - Mein Frankreich

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