Ouvéa: bei den Kanaken

Die Plage Tiperia auf Ouvéa. Foto: Hilke Maunder
Die Plage Tiperia auf Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Fast ist es so, als sei ich in eine Postkarte gesprungen: zu meinen Füßen feinster weicher Sand, der als 25 km langer Strand das Ufer säumt. Muscheln, Schnecken und Korallenteile verstecken sich im weißen Band.  Hinter mir: eine Villa, auch gleißend weiß, eingerahmt von einer großen Holzterrasse und exotischen Blütenpflanzen.

Vor mir: eine leichte Brandung, die hinter dem Flutsaum in ein Türkis übergeht, das mit dem Licht spielt, sich immer neu erfindet, mal kristallklar, das geheimnisvoll trübe, ehe es sich in der Ferne an einem Streifen weißschäumender Wellen paart, ehe sich hinter der Riffkante das tiefe Blau des Pazifiks bis an den Horizont erstreckt. Am Himmel ein paar weiße Schäfchenwölkchen, ein laues Lüftchen.

Die Plage von Mouli – ein 27 km langer, einsamer Naturstrand auf Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Im Herzen des Pazifiks

„Ouvéa“ heißt diese Idyll, deren Küste sich als Paradekulisse der Südsee präsentiert. Ganz begeistern von der Insel war die japanische Dichterin Katsura Morimura, die eine Liebesgeschichte auf der Insel ansiedelte und darin von ihr als „l’île la plus proche du paradis“ schwärmte – einer Insel, die dem Paradies am nächsten sein.

Clevere Marketingstrategen machten daraus den Claim des Eilands. Im Innern der 35 km langen Insel, die an ihrer schmalsten Stelle auf 40 m zusammenschrumpft, lebt die Kultur der Kanaken. Und ein waschechter Kanake ist auch Pierre (27), der uns als Direktor des Fremdenverkehrsamtes einen Nachmittag lang bei einer Inseltour die Highlights seiner Insel zeigt.

Ouvéa gehört zu den Loyalitätsinseln. Auf Französisch „Îles Loyautés“ genannt, bildet die vier Atolle Lifou, Maré, Ouvéa und Tiga sowie unzählige kleine Inseln ein 2500 Quadratkilometer großes Inselreich, das sich östlich vor Grande-Terre erstreckt. Damit gehört es es zur französischen Übersee-Gebietskörperschaft Neukaledonien. Doch der Lebensrhythmus ist zu 100 Prozent pazifisch. Frankreich ist weit weg. Und genauso haben die Insulaner auch beim Referendum vom 4. November 2018 gewählt.

Von Korallenreste, Muschel und Schnecken bedeckt; die Plage Tipéria von Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Mahnmal für Frieden

Pierre hält. Durch Mangroven und Kokospalmen blinzelt türkisblau die Lagune. Davor: hohe Stämme aus dunklem Holz, beschnitzt mit Blüten und Tieren, Gesichtern, Schildkröten und Schlangen. Als stumme Wächter stehen sie Spalier vor einem Denkmal, dass an den Höhepunkt der Konfrontationen zwischen den Kanaken und den Nachfahren der Kolonisatoren erinnert.

Im April/Mai 1988 hatten Separatisten 27 Polizisten und einen Richter in einer Höhle auf der Insel Ouvéa festgehalten. Französische Spezialeinheiten beendeten die Geiselnahme.

Am 26. Juni 1988 setzte das Matignon-Abkommen, das am 6. November per Referendum von den Neukaledoniern bestätigt wurde, einen Schlussstrich unter die Welle der Gewalt eines Bürgerkriegs, der als „les évènements“ in die Geschichte eingegangen sind.

Der gemäßigte Kurs von Jean-Marie Tjibaou, der 1984 die Kanakische Sozialistische Front der Nationalen Befreiung (FLNKS) gegründet hatte, gefällt nicht allen. Am 4. Mai 1989 ermorden Radikale der FLNKS die beiden Parteiführer Tjibaou und  Yeiwéné Yeiwéné auf Ouvéa. Beide erhalten ein Staatsbegräbnis. Und ein Mémorial auf der Insel, das auch an die 19 getöteten Geisel bei der Befreiung erinnert.

Das Mahnmal für die 19 Toten der Geiselnahme von Ouvéa und den auf der Insel ermordeten Kanaken-Führer Tjibaou. Foto: Hilke Maunder

Melanesier und Polynesier

3.400 Einwohner leben auf Ouvea. Ihre Wurzeln liegen in der Völkerwanderung der Melanesier und Polynesier. Wie man sie unterscheidet, erklärt Pierre: „Melanesier sind kleiner und schmaler, haben eine dunklere Haut, krause Haare und rundere Augen. Polynesier sind kräftiger und größer, haben länglichere Augen, eine hellere Haut – und ganz glattes Haar.“

Die polynesischen Wurzeln spiegeln auch im Inselnamen wieder: Während Lifou und Maré klar im Melanesischen wurzeln, würde Ouvéa dort Wallis heißen. Und nicht Uvea, wie die Einheimischen ihre Insel nennen. 18 Stämme leben in den drei Distrikten des langgezogenen Eilands.  Einer von ihnen ist besonders: Saint-Joseph.

Auf Ouvéa dürfen die Männer ihre Bärte nicht schneiden. Daher zwirbeln oder flechten sie das Haar. Foto: Hilke Maunder

Eine Insel, drei Sprachen

Im kanakischen Bezirk gibt es mit der „chefferie de Takedji“ eine polynesische Enklave. Polynesien und Melanesien spiegeln sich schließlich auch in der Sprache wieder: Auf Ouvea gibt es neben dem Französischen als Amtssprache noch zwei Sprachen: das kanakische Iaaï – und die polynesische Faga-uvea.

Auch die Kirchen verraten die Unterschiede. Die Katholiken leben und beten im Inselnorden und Süden, in der Mitte sind die Protestanten daheim. Ihre aus Stein oder Korallenkalk gebauten, weithin sichtbaren Kirchen bilden einen auffallenden Kontrast zur traditionellen Architektur der „case“  und flachen, ebenerdigen Häusern.

Protestanten und Katholiken haben auf Oouvéa ihre Gotteshäuser. Hier: ein „temple“ der Protestanten. Foto: Hilke Maunder

In der Inselhauptstadt Fayaoué stehen die Gotteshäuser von Protestanten und Katholiken friedlich nebeneinander. Die katholische Kirche mit zwei Türmen und dem roten Wellblechdach wurde 1903 erbaut. Vor der evangelischen Kirche erinnert ein Denkmal in mehreren Sprachen an das hundertjährige Bestehen der evangelischen Mission (1856–1956). Und bei Mouli gibt es sogar einen kleine Replik der Pilgergrotte von Lourdes!

Inselkathedrale von Ouvéa: die katholische Kirche von Saint-Joseph. Foto: Hilke Maunder

Kokospalmen …

Trotz des karstigen Bodens und des fehlenden Humus ist die Insel von einem dichten Grün gezogen. Wo kein Dschungel das Land erobert hat, wachsen aKokospalmen auf riesigen Plantagen. Ein Inselunternehmen der SODIL (Société du Dévéloppement des Îles Loyautés) erarbeitet das Kernfleisch der Kokosnüsse (= Cobrah/Kobra) im großen Stil für die Kokosöl-Gewinnung.

Auch die traditionellen „cases“ der Kanaken umgeben auf Ouvéa Kokospalmen

Beim Stamm der Hwadrilla im Bezirk Fayaoué (in der Nähe der Hwadrilla-Werft) könnt ihr dabei zusehen! Die Destillerie produziert 198 Tonnen Kokosöl pro Jahr. Sein Gehalt an ungesättigten Fettsäuren niedrig, der freie Säuregehalt beträgt weniger als 1%, der Wassergehalt weniger als 0,1%.

Top als Speiseöl, sagte bereits 1994 daher eine Studie der CIRAD, der französischen Organisation für Agrarforschung und internationale Zusammenarbeit zur nachhaltigen Entwicklung der tropischen und mediterranen Regionen.

Doch das Öl wandert nicht nur in den Handel, sondern treibt auf Ouvéa seit 15 Jahren auch die Strom-Generatoren an – sauberer als Diesel. Vor einigen Jahren testete ein Feldversuch auf Ouvéa, ob das Kokosöl auch sich auch als Kraftstoff für Fahrzeuge eignet.

Auch zur Seifenherstellung  wird das Kokosöl genutzt. Die Seifenmanufaktur findet ihr gleich neben der Ölmühle! Aus den Fasern der Kokospalme fertigen zudem kleine Inselunternehmen Seile und Taue.

Auf mehr als 3000 Hektar werden auf Ouvéa kommerziell angebaut. Foto: Hilke Maunder

… und  Vanille

Köstlich ist auch ein zweites Produkt, das in der Nähe von Fayaoué im kleinen Dörfchen Saint-Paul angebaut wird: Vanille. Auch die Plantage und der Vanilleraie, in der Monsieur Kaloi Cawidrone diverse Produkte aus Vanille herstellt, können besichtigt werden.

Neben Vanille und Kokos werden einzig nur noch Bananen im größeren Stil angebaut. Papaya wachsen überall wild. Zur Selbstversorgung gehören Küchengärten mit Yams und Gemüse zu jedem Haus und jeder „case“.

Diese case auf Ouvea könnt ihr besichtigen! Foto: Hilke Maunder

Die traditionellen Rundhütten der Kanaken, die einst einzige Schlafstätten waren, verfallen zunehmend. Auch hier zieht das Gros der Insulaner inzwischen Steinhäuser vor. So werden die „cases“ umfunktioniert zu Kulturzentren der Dörfer, in denen die Einheimische sich –  wie einst – auch zum geselligen, gemeinsamen Schlafen treffen; Frauen und Männer getrennt.

Einige „case“ wurden restauriert für Besucher und dürfen besichtigt werden. Neben einer solchen Rundhütte hat sich Jeanne hingesetzt, die Beine  gespreizt, den Rücken hoch und gerade. Mit einem Messer hat sie Palmwedel und Pandanus säuberlich zurecht geschnitten. Mit flinken Fingern beginnt sie zu flechten.

„Wer nicht schnöde Geld in einen bunten Stofffetzen einwickeln will, nimmt solche Behälter und dekoriert sie mit Blumen, um dem Chef eines Stammes seine Ehrerbietung zu machen“, erklärt Jeanne. „Faire la coutume“ heißt dieser Brauch der Kanaken, der auf Ouvéa Alltag ist.

Die Steilklippe von Lékiny auf Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Wunderwelt im Karst

Ouvéa ist ein gehobenes Atoll. Jedoch nur zu Ostseite, wo der Rand bis zu 46 m hoch aufragt und die Felsen von Lékiny bildet. Von Wind und Wellen, Regen und Brandung erodiert, erheben sich die Klippen mit Höhlen und Grotten über der türkisblauen See.

Zusammen mit  Unyee im Norden sowie Faiava (Fayawa, Wasau) und Mouli im Süden, bilden diese kleinen Inselchen an der Ostseite mit der Hauptinsel Ouvéa einen mehr als 50 km langen Landbogen. Enge Passagen trennen die Hauptinseln von diesen kleineren Inseln – und haben traumhaft schöne Naturlandschaften geschaffen, amphibische Märchenwelten.

Blick von der Pont de Mouli. Foto: Hilke Maunder

Fahrt zum Pont de Mouli und lasst euren Blick über die zerlappten Buchten, Inselchen und Wasserflächen schweifen. Kanaken werfen ihre Netze zum Fischen aus, Kinder springen von der Brücke, Urlauber sonnen sich auf den hellweißen Stränden. Fast wie im Paradies! Grün, Gelb und Rot erinnert ein aufgemalter Banner: Wir sind bei den Kanaken.

Das blaue Loch von Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Blaue Löcher voller Leben

Im Karst des Atolls findet ihr auch mehrere Dolinen, mit Wasser gefüllte Karsttrichter. Der „Trou Bleu d’Anawa“ bei gleichnamigen Dörfchen Anawa hat einen unterirdischen Zufluss zum Meer.  Ist der Himmel wolkenlos, leuchtet der See bleu. Werft ein paar Brotkrümel in das 30 m runde und tiefe Blau!

Blitzschnell kommen Fische, bunt gestreift, schwarz weiß und gelb-blau schillernd, schnappen nach dem Futter und verschwinden wieder in der Tiefe. In einem zweiten Im Trichter paddeln Meeresschildkröten behäbig an uns vorbei, holen Luft und tauchen wieder ab.

Im blauen Loch von Ouvéa leben Meeresschildkröten. Foto: Hilke Maunder

Lecker, lecker!

An Land verstecken sich Schlammkrabben in den Mangroven, knacken „crabes de cocotiers“ mit ihren starken Scheren Kokosnüsse und krabbeln der Hup-Krebs durchs Grün. Sie alle erwartet das gleiche Schicksal: Sie landen im Kochtopf – und sind Spezialitäten der Insel-Küche.

Gekocht wird hier mit dem, was das Land hergibt. Läden zum Einkaufen gibt es kaum; meist haben die Tankstellen einen kleinen Supermarkt angegliedert. Zum großen Familieneinkauf fliegt die Familie nach Nouméa…

Direkt an der Inselhauptstraße könnt ihr am Straßenrand an einem Bretterverschlag allerbestes Brot kaufen: Der Inselbäcker backt vor Ort im Holzofen – und immer nur ein paar Brote auf Vorrat. „Warum mehr produzieren, als gebraucht wird?“. ist seine Maxime.

Handwerk statt Hightech: Die Brote des Bäckers aus der Inselhauptstadt sind köstlich! Foto: Hilke Maunder

Tourismus ja, aber nachhaltig

Fortschritt für Menschen, nachhaltig und in kleinem Maßstab, ist auch die Maxime für die touristische Entwicklung der Insel. Nachhaltig soll sie sein, und keine Gefährdung für die kanakische Kultur.

Die Führer der Stämme haben sich daher gezielt gegen Kreuzfahrttouristen entschieden und nur zwei Hotels zugelassen. Wer authentischer wohnen will, kann bei den Kanaken ein chambre d’hôte buchen und ins Stammes-Leben eines „tribu“ eintauchen.

Hôtel Paradies d’Ouvéa: die Hochzeitskapelle. Foto: Hilke Maunder

9000 Gäste (Île des Pins: 30.000) kommen jährlich nach Ouvéa. Zwölf Prozent davon sind Japaner, die hier gerne heiraten. Im Hotel Paradis d’Ouvea wurde für sie extra eine Hochzeitskapelle ins Atrium gesetzt, vor der Kulisse der türkisblauen Lagune und 27 km langen Sandstrandes.

In Saint-Joseph starten wir mit Philippe zum Lagunen-Törn. Foto: Hilke Maunder

Lagunen-Törn mit Nervenkitzel

Am Strand von Saint-Joseph wartet im Schatten der Kathedrale Philippe Djaoua (47 Jahre), Kapitän und Fischer des kleinen Kabinenkreuzers „Everyman“. „So heißen drei Boote auf der Insel“, lacht er, holt das Schiff per Leine heran, lsst uns einsteigen und wirft den  175 PS starken Außenborder an.

Sanft schnurrt er durch die türkisblaue Lagune. Im ein- bis drei Meter tiefen Wasser sehen wir Korallen. Dann und wann taucht ein dunkler Kreis in der Ferne auf. „Tortues“, sagt Yann, sein melanesischer Matrose mit bretonischem Namen, „Meeresschildkröten!“. Um sie besser zu sehen, hat er sich aufs Kabinendach gesetzt.

Glasklar und türkis: die einen bis drei Meter tiefen Fluten der Lagune von Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Entlang eines Meeresflusses, der als Kinderstube der Haie gilt, schippern wir gemächlich hin zu 18 kleinen Inseln, die rund 30 km westwärts die Nordkante des Atolls bilden: die Pléiades du Nord. „Motu Oo Weneki“ nennten sie die Kanaken. Größte Insel dieser Kette ist Angeü (Degouala, Île Agnéhu).

Ihre Gegenspieler im Südwesten des Atolls sind die Pléiades du Sud oder Motu Oo Muli, etwa neun Inseln, die sich über rund 25 km erstrecken.

Die Falaise de la Balaine – sieht der Fels nicht wie ein Walfisch aus? Foto: Hilke Maunder

Gemeinsam bilden die Pléiades du Nord und Pléiades du Sud eine Barriere zur offenen Westseite des Atolls und schützen die Lagune vor den Wellen der offenen See. Welche Wucht der Pazifik hat, zeigt sich, als wir bei der Falaise de la Balaine die Riffkante passieren.

Die Wellen werfen uns so hin und her, dass alle Fotos vom Walfischfelsen verwackeln. Weiße Schaumkronen, Wind und Regen: Eben noch tropisches Südseeklischee, gibt es jetzt Nordmeerfeeling. Yann wirft die Leinen aus. Philippe lässt den Außenborder röhren.

Erst im Windschatten der Inselchen beruhigt sich die See. Vor einem Palmenstrand drosselt Philippe den Motor. Eigentlich… würde es jetzt frisch gefangenen Fisch zum Déjeuner geben, gefolgt von Schnorcheln im Paradies. Doch bei uns hing kein Fisch am Haken… und entlud sich ein Wolkenbruch.

Wir rücken in der kleinen Kabine zusammen. Philippe holt als Notration Kekse und Kräcker heraus, ein paar Babymangos und schlägt eine Kokosnuss auf: Unvergesslich sind auch solche Momente!

Sonnenuntergang am Strand von Mouli auf Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Ouvéa: meine Reisetipps

Hinkommen

Air Calédonie fliegt von Nouméa-Magenta, dem Inlandsflughafen der Hauptinsel Grande-Terre, täglich mehrmals in rund 40 Minuten mit ATR 72-600 Schulterdeckern (Propeller) nach Ouvéa. Das Handgepäck darf maximal 5 kg, das aufgegebene Gepäck höchstens 12 kg wiegen.

Rumkommen

Die wichtigsten Straßen sind gut ausgebaut, die Nebenstrecken unbefestigte Feldwege. Auf der Insel werden Fahrräder und Fahrzeuge verliehen.

Der Flughafen von Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Highlights

• Strände: Plage de Fayaoue, Plage de Mouli, Plage de Tiperie

• Trou bleu de Hanawa mit Fischen und Meeresschildkröten

• Falaises de Lékiny

• Nurserie des requins: Kinderstube der Haie

• Inselchen der Pléiades Nord und Sud

• Vanilleraie de Saint-Paul

• Brücke von Mouli

Schlafen & schlemmen

Paradis d’Ouvéa

Am längsten Sandstrand der Insel hat der Stamm von Fayawa vier Dutzend Bungalows gestellt, mit geräumigen Zimmern und Bädern, großer überdachter Terrasse – und Paradeblicken zum Strand oder Garten. Die große, offene Lobby geht nahtlos in die Bar, einen kleinen Shop und das halboffene Restaurant über, das auch Kokosnusskrabbe auf der Abendkarte führt, eine lokale Spezialität. Ein Pool und ein Aktivitätenshop mit Fahrrad- und Schnorchelsetverleih sowie abwechslungsreichem Ausflugsprogramm ergänzen das Urlaubsangebot des Viersternehauses.
• Tribu de Fayawa, 98814 Ouvéa, Tel. +687 45 54 00, www.facebook.comwww.paradisouvea.com

Le Beaupré

Das Zweisternehotel an der Baie de Fayaoué hat in seinen tropischen Bungalow einfache, grundsolide Bungalows aus Holz für drei oder sechs Personen gestellt. Modern, gemütlich und ganz aus Holz ist auch der Speisesaal. Eine Bleibe im Einklang mit der Natur!
• Baie de Fayaoué Hnyimaha, BP 52, 98814, Fayaoué, Tél. +687 27 70 50, www.hotelbeaupre.nc

Ende November feiert Ouvéa alljährlich sein Taro-Fest. Foto: Hilke Maunder

Feste

• Kirchentag der Protestanten, Juni
• Fête du Lagon, Juni
• Fête du Walei, August
• Fête du Taro, November

Wichtige Adressen

Auskunft

Syndicat d’Initiative Iaaï: Tel.+687 45 10 84

Arzt

Gesundheitszentrum, Ouloup, Tel. +687 45 71 10, Mo-Fr 7.30-11.30,14-17 Uhr

Bank

BCI, Wadrilla, Tel. +687 45 71 31; Geldautomat nur vormittags!

Einkaufen

Alimentation Chez Raymond, Hnyimaha, Tel. +687 45 72 61

Boulangerie Hnahee, Tel. 687 45 71 65, Mo-Sa 6.30-11.30, So. 14.30-18.30 Uhr.

Viele Tankstellen haben auch einen kleinen Supermarkt!

Ein typischer Kaufmannsladen auf Ouvéa. Foto: Hilke Maunder

Markt

Wochenmarkt von Hynimaha: ganzjährig Mittwochs am Meeresufer (zwischen Banout und Wadrilla)

Polizei

Fayaoué, Tel. +687 45 53 10, rund um die Uhr besetzt

Post

Fayaoue, Tel. +687 45 71 00

Tanken

Shell: Fayaoué, Tel. +687 45 71 09, Mo-Sa 6.30-11.30, So. 14.30-18.30

Total: Bunaca, Tel. 687 45 72 12, Mo – Sa 7-11.30, 16-19, So 9-12 Uhr; Wadrilla, Chez Mado, Tel. +687 45 72 61, Mo-Sa 6.30-19, So 8-11.30 Uhr

Mein Buchtipp

Birgit Weidt: Das Lächeln der VergangenheitEine Maske aus Holz, die ihr Großvater einst aus Neukaledonien mitgebracht hatte,  wird zum Auslöser für eine Reise, bei der Birgit Weidt nicht nur die Kultur der Kanaken von Neukaledonien, sondern auch sich selbst besser kennen lernen.

Die freie Journalistin, die u.a. für DIE ZEIT schreibt, lernt auf Grande Terre den Stammeshäuptling Bergé Kawa kennen, der ihr gestattet, in seiner Dorfgemeinschaft mit seinen Ritualen, Ahnen, Geistern und Traditionen kennenzulernen. Dort lernt sie, warum man fremden Menschen nicht in die Augen sehen soll und warum Frauen ihre Altersfalten wie Schmuck zur Schau tragen.

Das Leben der Ureinwohner im Einklang mit der Natur: Mit ihrem Taschenbuch seid ihr hautnah mit dabei. Wer mag, kann den Band hier* online bestellen.

Birgit Weidt, Das Lächeln der Vergangenheit, Ostfildern: DUMONT-Reiseverlag 2018. ISBN 978-3770182916

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Offenlegung

Neukaledonien entdeckte ich auf einer Pressereise, die ATOUT France mit ihren Partnern Nouvelle-Calédonie TourismeAir France und Aircalin organisiert hatte. Ihnen allen sage  ich dafür „merci“ und ganz dicken Dank. Einfluss auf meine Blogberichte hat dies nicht. Ich berichte subjektiv, wie ich es erlebt habe, mache kein Merchandising und werde erst recht nicht für meine Posts bezahlt.

 

 

 

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