Sète: das Venedig des Languedoc
Vom Wasser umgeben, von Kanälen durchzogen: Sète ist das Venedig des Languedoc – und im Midi der beste Mix aus Strand, Stadt und Lebensart.
Vom Wasser umgeben, von Kanälen durchzogen: Sète ist das Venedig des Languedoc – und im Midi der beste Mix aus Strand, Stadt und Lebensart.
Die südfranzösische Hafenstadt Sète, von Dichtern wie Paul Valéry liebevoll als „einzige Insel“ bezeichnet, birgt ein reiches künstlerisches Erbe. Entlang ihrer Kanäle und im Schatten des Mont Saint-Clair entfalteten Persönlichkeiten wie der Chansonnier Georges Brassens und Maler wie Robert Combas und Hervé Di Rosa ihr Schaffen. Heute beleben Street-Art-Künstler die Fassaden, und Filmemacher nutzen die malerische Kulisse für ihre Werke. Sète vereint auf einzigartige Weise Geschichte, Kultur und Kreativität und lädt dazu ein, seine Geheimnisse zu erkunden.
Welche Frankreich-Bücher lohnen sich?
Bei Frankreich-Büchern entscheidet die meisterhafte Recherche über die Qualität:
Christiane Filius-Jehne: Charente & Charente-Maritime: Sehr empfehlenswerter Reiseführer, der gekonnt Bekanntes mit rund 40 % echten Insider-Tipps und Geheimtipps abseits der Pfade verbindet.
Ralf Nestmeyer: Nachtschwarzes Avignon: Ein atmosphärischer Provence-Krimi mit spannender Grundidee, der jedoch unter lehrbuchhaften Dialogen, Klischees und auffälligen Recherche-Patzern leidet.
Die 1948 gegründete AOC Fitou ist die älteste Rotwein-Appellation des Languedoc. Sie unterteilt sich geografisch in zwei konträre Terroirs: den maritimen Bereich an der Küstenlagune Étang de Salses-Leucate und den kargen Haut-Fitou in den Corbières-Bergen. Dominierende Rebsorte beider Lagen ist der sturmerprobte Carignan.
im Herbst ist eine Landpartie im Fenouillèdes einfach am schönsten: Dann sind die Tage mild und sonnig – und das Laub leuchtet von Gold bis Tiefrot in den Weingärten mit Grenache. Voilà eine schöne Route zum Nachreisen für ein oder zwei Tage oder ein entspanntes wie genussvolles Wochenende.
Midi moins le quart, noch nicht ganz im Süden, liegt das Bergland der Cevennen im Südosten des Massif Central mit seinen schroffen Gipfeln, tiefen Tälern, grünen Wiesen und ausgedehnten Wäldern und fungiert als Klimascheide. Kalte Winter und heiße Sommer, heftige Winde und sintflutartige Regenfälle beuteln seine vegetationsarmen Hochflächen und verleihen ihnen ein herbes Antlitz, traumhaft…
Frankreich neu entdecken: 30 überraschende Reiseziele abseits bekannter Pfade – von stillen Inseln über grüne Täler bis zu geheimen Landschaften voller Geschichte und Charakter
Pétanque ist die populärste Variante des französischen Kugelspiels Boule. Es wurde 1907 im provenzalischen La Ciotat entwickelt. Im Gegensatz zu älteren Spielarten wie dem Jeu Provençal oder der Boule Lyonnaise wird Pétanque ohne Anlauf mit geschlossenen Füßen (pieds tanqués) aus einem festen Abwurfkreis gespielt. Ziel des Präzisionssports ist es, die eigenen Metallkugeln so nah wie möglich an die Zielkugel (cochonnet) zu platzieren.
Zwischen Montpellier und Sète liegt eine Landschaft, die kaum lauter spricht als das leise Plätschern des Wassers: die Lagunenseen des Languedoc. Sie sind Rückzugsorte für Flamingos, Fischer und alle, die Ruhe suchen – stille Schönheiten, die im Licht des Südens schimmern. El Casot del Traïdor. Die Hütte des Verräters! Was für ein Name für einen…
Frankreich gilt mit schätzungsweise bis zu 76.000 carrefours giratoires als unangefochtener Weltmeister der Kreisverkehre. Bereits 1906 führte der Stadtplaner Eugène Hénard an der heutigen Place Charles de Gaulle in Paris das System ein, um den Verkehrsfluss zu regeln und Unfälle drastisch zu senken. Heute nutzen französische Kommunen die Kreisel nicht nur zur Verkehrsberuhigung, sondern auch zur Selbstdarstellung mit Kunst, Kultur, Wirtschaft oder Wahrzeichen.