Nîmes: Antike trifft Zeitgeist
Römisches Erbe tritt Architektur von heute, Gladiatoren und Toreros treffen auf Trends und Zeitgeist: Nîmes liebt das Spiel der Kontraste!
Römisches Erbe tritt Architektur von heute, Gladiatoren und Toreros treffen auf Trends und Zeitgeist: Nîmes liebt das Spiel der Kontraste!
Nahezu jedes Jahr kommen neue Stätten zum Welterbe in Frankreich hinzu. Inzwischen sind es bereits 56 Stätten, die die UNESCO so ausgezeichnet hat: 47 Kulturgüter, sieben Naturperlen und zwei Stätten, die sowohl Natur- als auch Kulturwelterbe sind. Hinzu kommt ein reiches immaterielles Welterbe. Unglaublich, wie reich und vielfältig das Welterbe in Frankreich ist! Weitere drei…
Was passierte auf der Katharerburg Montségur?
Die Burg Montségur in den französischen Pyrenäen war die letzte Zufluchtsstätte der Katharer. Nach monatelanger Belagerung durch königliche und päpstliche Truppen kapitulierte die Festung im März 1244. Am Fuß des Berges wurden am 16. März 1244 mehr als 210 Gläubige, die ihrem Glauben nicht abschwören wollten, auf einem kollektiven Scheiterhaufen lebendig verbrannt. Der Fall von Montségur markiert das faktische Ende der organisierten Katharerkirche im Süden Frankreichs.
Die befestigte Cité von Carcassonne ist weltberühmt. Doch auch die Unterstadt am Ufer der Aude lohnt einen Besuch. Lasst euch inspirieren! „Carcassonne ist bewegend, ohne jeden Zweifel, und der Reisende muss zugeben, dass es etwas Besseres doch gar nicht geben kann.“ Henry James, 1885 Gewaltig und trutzig dominiert der Mauerring die Skyline der Stadt. Eine…
Das abgeschiedene Pyrenäendorf Montaillou war der Schauplatz einer der spannendsten Geschichten des Mittelalters – nirgendwo sonst ist so gut dokumentiert, was passierte, als die Inquisition auf die als Ketzer gebranntmarkten Katharer traf. Die akribisch protokollierten Verhöre des Bischofs Jacques Fournier geben bis heute einzigartige Einblicke in das Leben einfacher Menschen, die trotz größter Bedrohung an ihrem Glauben festhielten. In Montaillou verschwammen die Grenzen zwischen Freund und Feind, Glauben und Verrat – ein historisches Drama, ungeheuer faszinierend.
Molière machte Pézenas weltberühmt, das eine Altstadt voller Charme bewahrt hat. Was du erleben und kosten kannst: die Tipps samt Rezept!
Was sind die Gorges de Galamus?
Die Gorges de Galamus ist eine tiefe, spektakuläre Kalksteinschlucht in Südfrankreich an der Grenze der Départements Aude und Pyrénées-Orientales. Die nur zwei Meter breite, in den Fels gehauene Straße ist eine bekannte Sehenswürdigkeit im Naturpark Corbières-Fenouillèdes.
Die Bischofsstadt Albi am Tarn ist seit 2010 ein Welterbe. Ihr Beiname La Rouge verrät: Ihr Zentrum ist ein Juwel aus Backstein. Tipps & Infos.
Die südfranzösische Region zwischen Toulouse, Albi und Carcassonne, einst das „Pays de Cocagne“, wurde im Mittelalter durch einen kostbaren Rohstoff reich: Pastell. Gewonnen aus den gelben Blüten des Färberwaids, färbte das blaue Gold Kleidung von Königen und Adligen. Heute erlebt der historische Farbstoff eine Renaissance und inspiriert Kunst, Kosmetik und sogar die gehobene Gastronomie.
Was macht Laguépie so besonders?
Laguépie, ein malerisches Dorf in Okzitanien, besticht durch seine Lage zwischen zwei Flüssen (Aveyron & Viaur), mittelalterliche Burgruinen, eine reiche Kastanien-Tradition und unberührte Natur. Ideal für Kultur, Geschichte und Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Baden. Ein Geheimtipp für Frankreich-Reisende!