Die schönsten Pariser Aussichtspunkte

Nachdenklicher Wasserspeier auf dem Dach der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Foto: Lara Maunder
Nachdenklicher Wasserspeier auf dem Dach der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Foto: Lara Maunder

In lockerer Folge möchte ich euch die schönsten Aussichtspunkte in Paris vorstellen. Bekannte, aber auch unbekanntere und ungewöhnliche. Den Auftakt der besten  Aussichten macht ein Klassiker: nein, nicht der Eiffelturm – sondern das Dach von Notre Dame de Paris auf der Île de la Cité. Und, anders als sonst, stammen die Fotos nicht von mir, sondern vom Handy meiner Tochter Lara. Mir gefielen die Schnappschüsse von der Île de la Cité imHerzen von Paris so gut, dass ich sie euch nicht vorenthalten wollte.

Teuflisch, diese Aussichten!

Ganz besonders charmant fand Lara die vielen „gargouilles“ und Chimären an der Fassaden, die den Bau bis heute gleich doppelt schützen: als Wasserspeier, die Regenwasser ableiten, und fürchterliche Fratzen, die böse Geister vertreiben. Andere behaupten, sie sähen so fürchterlich aus, da der Teufel beim Bau des Gotteshauses seine Hand mit im Spiel gehabt haben soll: http://culturebox.francetvinfo.fr

Wasserspeier auf dem Dach der Kathedrale Notre-Dame de Paris. Foto: Lara Maunder

Noch mehr gute Aussichten

Tour Saint-Jacques

Seit 1522 erhebt er sich zwischen der Place du Châtelet und der Rue de Rivoli: der Turm der ehemaligen Pfarrkirche Saint-Jacques-la-Boucherie. Im Mittelalter sammelten sich hier Wallfahrer, die über Paris auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela zogen. Durch die Abgase schmuddelig schwarz gefärbt, wirkte der Tour Saint-Jacques Jahrzehnte lang wie ein Mahnmal gegen Smog und Luftverschmutzung, und die kleine Grünanlage zu seinen Füßen war zum Pennertreff verkommen. Doch das hat sich längst geändert.

Seit 2009 gesandstrahlt und saniert, macht die Tour St-Jacques seit Sommer 2013 dem Turm von Notre Dame, ja, selbst dem Eiffelturm, erfolgreich Konkurrenz – denn erstmals seit fast 500 Jahren ist  der 54 m hohe Viereckturm öffentlich zugänglich. Wer die 300 Stufen im engen Treppenhaus erklimmt, wird für die Mühe mit atemberaubender Aussicht auf die Seine und ihre Inseln, die Parks und Paläste des königlichen Paris, die Schauseite des Hôtel de Ville und das Marais belohnt. Achtung: Geöffnet ist das Monument nur von Juni bis Oktober!

Buttes Chaumont

Butte Montmartre

Tour Montparnasse

Dachterrasse der Galeries Lafayettes

„Georges“, Dach-Lokal des Centre Pompidou

Bar „La Vue“ im Hyatt Regency Hotel Paris Étoile

BHV Marais

Eiffelturm.

Was sind eure Tipps? Ich freue mich über Ergänzungen und Kommentare! Scrollt einfach ans Seiten-Ende und schreibt mir! Die schönsten Rooftops-Bars von Paris stellt Floyd in diesem Beitrag vor: www.topito.com.

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Mein Reiseführer

Baedeker Paris 2018Monatelang habe ich recherchiert und gewühlt, ehe ich zur Feder griff.  Und danach mit Dr. Madeleine Reincke als Redakteurin im Verlag an ihm feilte. Am 2. Januar 2018 ist mein“ Baedeker „Paris“* ist der ersten Staffel des völlig neu konzipierten Reiseführer-Klassikers erschienen.
„Tango unter freiem Himmel: Die Stadt der Liebe: Der neue Reiseführer ‚Paris‘ zeigt – neben Sehenswürdigkeiten – besondere Orte für Höhenflüge, romantische Momente wie ‚Tango unter freiem Himmel‘ und unvergessliche Dinners. Dazu gibt’s viele Kulturtipps…“  schrieb die Hamburger Morgenpost über meinen Paris-Führer, der viele neue Elemente im enthält.

Zu den Fakten, neu und unterhaltsamer präsentiert, gibt es jetzt auch Anekdoten und Ungewöhnliches, was ihr nur im Baedeker findet. Und natürlich ganz besondere Augenblicke und Erlebnisse, die euren Paris-Aufenthalt einzigartig und unvergesslich machen. Wer mag, kann meinen Paris-Reiseführer hier* bestellen.

Paris in Biographien*

Merian: Paris - eine Stadt in Biografien.

Jede große Metropole wird nicht nur von ihren Gebäuden, Straßenzügen und Plätzen geprägt, sondern in erster Linie von den Menschen, die in ihren Mauern leben und arbeiten. Dieses Konzept steht hinter der erfolgreichen Reisebuchreihe MERIAN porträts. Die Bremerin Marina Bohlmann-Moderson, Enkelin des Worpsweder Malers, hat für die Reihe das sehr lesenswerten Paris-Büchlein verfasst.

Auf jeweils acht bis zehn Seiten portraitiert sie Abélard & Héloïse, Henri IV, Louis XIV, Voltaire, Marie Antoinette, Napoléon, Honoré de Balzac, Victor Hugo, Claude Monet, Auguste Rodin, Auguste Escoffier, Marie Curie, Sidonie-Gabrielle Colette, Pablo Picasso, Coco Chanel, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Edith Piaf, Boris Vian, Francois Truffaut und Yves Saint Laurent…

Und das nicht nicht nur anhand nüchterner Fakten. Sondern zieht Verbindungen zum heutigen Paris, erwähnt humorvoll Anekdoten und führt den Leser mit Esprit und schwungvoller Feder durch die Stadtgeschichte. Dank ihrer Portraits verankert sie sich viel tiefer im eigenen Wissen als so manch andere kompakte Faktenflut. Wer Paris ein wenig kennt, wird das Bändchen schätzen!Und kann es hier* gleich bestellen.

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2 Kommentare

  1. Vielen Dank für die Tipps der schönen Aussichtspunkte. Einen Tipp möchte ich auch weitergeben. Auf der Rückfahrt mit dem Radl von Versailles sind wir durch den Parc de Saint-Cloud gefahren. Wunderschön. Aus der royalen Geschichte von Ludwig XIV kommend, wird der Blick plötzlich frei auf das heutige Paris. Unter einem fließt die Seine und der Eiffelturm ist in der Ferne zu sehen. Krasser können Kontraste nicht sein. Ein Ausflug in den Park lohnt sich, Claudine

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  1. 850 Jahre: Notre-Dame de Paris - Mein Frankreich

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