Klassiker unter Druck: die Davioud-Bänke

Place Dauphine mit der Bank Davioud. Foto: Hilke Maunder
Place Dauphine mit der Bank Davioud. Foto: Hilke Maunder

Sie sind ein Klassiker und gehören in die Pariser Parklandschaft wie die Crêpe zur Bretagne: die Bänke von Davioud. „Pas de question qu’ils disparaissent“, betonte Vize-Bürgermeister Julien Bargeton, als bekannt wurde, dass die Pariser Stadtverwaltung sich für neue, moderne, Vandalismus resistente Sitzgelegenheiten interessiert. „Wir werden sie auch weiterhin unterhalten – gibt es doch in Paris fast 10.000 von ihnen!“

Raus aus der Enge!

Blicken wir zurück: In der Mitte des 19. Jahrhundert war Paris noch eingezwängt in seine alten Wallanlagen und Mauern, lebten die Menschen in vielen Vierteln noch in mittelalterlichen Verhältnissen, eng und ohne Kanalisation. Baron Haussmann gab der Metropole das Gesicht, das heute Paris prägt. Mit breiten Boulevards und Parkanlagen, die nicht mehr König und Adel vorbehalten, sondern öffentlich waren.

Zwei Davioud-Modelle für die Parks von Paris

Dem Stadtpräfekten zur Seite stand Gabriel Davioud, als rechte Hand Chef-Planer von Parks und Promenaden. Für sie entwarf er zwei Modell aus grauem Gußeisen und dunkelgrün gestrichenem Eichenholz. Model eins, 2 m lang, 67 kg schwer, mit besaß nur eine Sitzfläche. Sie war gedacht  für die Straßenräume, wo sie zwischen den Platanen aufgestellt wurde. Modell zwei besaß als „Gondoles“ für die Parks zwei Sitzflächen rechts und links, die eine zentrale Rückenlehne aus Holz trennt.

Zwölf Nachfolge-Modell im Test

Und dennoch: Im Dezember 2013 wurden in Paris zwölf Nachfolgemodelle getestet – und die Pariser um ihr Urteil gebeten. Sollten sie sich gegen den Klassiker entscheidet, bleibt ihm immer noch der Weg in den eigenen Garten erhalten. Bei Loiselet  in Dreux gibt es die Bank für 804 Euro, Lieferung inklusive.

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Mein Reiseführer: Baedeker „Paris„*

Baedeker Paris 2018

Ein Tango am Kai, Lachs mit Louvreblick im Café Marly, Sightseeing-Tour mit Segways, der neue Pariser Osten und pulsierende Kreativzentren wie 104:  Neben Klassikern wie Louvre und Notre-Dame hat auch das neue  Paris Einzug gehalten.

Erfahrt mehr über die grünen neuen Viertel von Paris, die Renaissance des Chansons mit Zaz & Co. und erfahrt, wo ihr gut wie günstig schlafen könnt.

Ganz besondere Momente erlebt ihr mit meinem Baedeker „Paris“* , der 2018 völlig neu konzipiert und getextet erschienen ist. Auf Verlagsseite bearbeitete Dr. Madeleine Reincke den Band und steuerte Texte bei. Wer mag, kann ihn  hierdirekt bestellen.

Paris in Biographien*

Merian: Paris - eine Stadt in Biografien.

Jede große Metropole wird nicht nur von ihren Gebäuden, Straßenzügen und Plätzen geprägt, sondern in erster Linie von den Menschen, die in ihren Mauern leben und arbeiten. Dieses Konzept steht hinter der erfolgreichen Reisebuchreihe MERIAN porträts. Die Bremerin Marina Bohlmann-Moderson, Enkelin des Worpsweder Malers, hat für die Reihe das sehr lesenswerten Paris-Büchlein verfasst.

Auf jeweils acht bis zehn Seiten portraitiert sie Abélard & Héloïse, Henri IV, Louis XIV, Voltaire, Marie Antoinette, Napoléon, Honoré de Balzac, Victor Hugo, Claude Monet, Auguste Rodin, Auguste Escoffier, Marie Curie, Sidonie-Gabrielle Colette, Pablo Picasso, Coco Chanel, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Edith Piaf, Boris Vian, Francois Truffaut und Yves Saint Laurent…

Und das nicht nicht nur anhand nüchterner Fakten. Sondern zieht Verbindungen zum heutigen Paris, erwähnt humorvoll Anekdoten und führt den Leser mit Esprit und schwungvoller Feder durch die Stadtgeschichte. Dank ihrer Portraits verankert sie sich viel tiefer im eigenen Wissen  als die kompakte Faktenflut, die andere Reiseführer liefern. Wer Paris ein wenig kennt, wird das Bändchen schätzen! Und kann es hier* gleich bestellen.

Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreichhabe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere  Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

Das Kapitel „Im Trend“ verrät, was es Neues zu erleben gibt im Hexagon: vom Skijöring in den Skigebieten bis zum Übernachten im Baumhaushotel. Alle Hintergrundinformationen zu Frankreich und seinen Menschen findet ihr unter Fakten, Menschen & News. Es folgen: Tipps für Bars und Boutiquen, Erlebnissen für  Familien, Paare oder Alleinreisende. Wer mag, kann ihn hier direkt bestellen.

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