Paris: Hier ist die Katze König!

Paris ist auf den Hund gekommen. Pardon, die Katze. Erst eröffnete Margaux Gandelon Le Café des Chats in der 16, rue Michel-Le-Comte im dritten Arrondissement, dann folgte mit Aristide das erste stylische Katzenhotel der Hauptstadt. Vorbild für die Katzenbar im Marais war Japan, wo die Verbindung von Kaffeekultur und Katzen derzeit absolut Kult ist.

Kaffee mit Katze

Das erste französische Katzencafé, das im September 2013 eröffnete, ist inzwischen so beliebt, dass man am Wochenende nur nach Voranmeldung zum Biotee oder Öko-Kaffee beim Brunch im gemütlichen Gewölbe aus dem 15. Jahrhundert die zwölf Haustiger von Margaux streicheln kann.

Hotel für Haustiger

Das allererste Katzenhotel der Hauptstadt eröffnete ein Verwandter meiner Freunde im Herzen der Hauptstadt: ohne Käfige oder Gittern, sondern als 250 qm großen Spielraum für die Tiere – mit Katzenbaum und Katzenrad, Kletterwänden, Verstecken und Kuschelecken wie aufgeklappten Koffern mit Kissen.

Cosy, cool oder Dandy?

Aristide versteht sich als Hotel für urbane Katzen – und mit seinem modernen, stylischen und trendbewussten Design-Welten entfernt von bisherigen Tierpensionen. Cool Cats zahlen für die Nacht 24 Euro, einmal Cosy Cat schlägt mit 37 Euro zu Buche, die Dandy Cat-Nacht kostet 90 Euro (Preise 2019). Dafür gibt es dann eine „Lion King Suite“ in 3 D für die Katze oder den Kater mit bis zu vier Freunden.

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Mein Reiseführer

Baedeker Paris 2018Monatelang habe ich recherchiert und gewühlt, ehe ich zur Feder griff.  Und danach mit Dr. Madeleine Reincke als Redakteurin im Verlag an ihm feilte. Am 2. Januar 2018 ist mein“ Baedeker „Paris“* ist der ersten Staffel des völlig neu konzipierten Reiseführer-Klassikers erschienen.
„Tango unter freiem Himmel: Die Stadt der Liebe: Der neue Reiseführer ‚Paris‘ zeigt – neben Sehenswürdigkeiten – besondere Orte für Höhenflüge, romantische Momente wie ‚Tango unter freiem Himmel‘ und unvergessliche Dinners. Dazu gibt’s viele Kulturtipps…“  schrieb die Hamburger Morgenpost über meinen Paris-Führer, der viele neue Elemente im enthält.

Zu den Fakten, neu und unterhaltsamer präsentiert, gibt es jetzt auch Anekdoten und Ungewöhnliches, was ihr nur im Baedeker findet. Und natürlich ganz besondere Augenblicke und Erlebnisse, die euren Paris-Aufenthalt einzigartig und unvergesslich machen. Wer mag, kann meinen Paris-Reiseführer hier* bestellen.

Paris in Biographien*

Merian: Paris - eine Stadt in Biografien.

Jede große Metropole wird nicht nur von ihren Gebäuden, Straßenzügen und Plätzen geprägt, sondern in erster Linie von den Menschen, die in ihren Mauern leben und arbeiten. Dieses Konzept steht hinter der erfolgreichen Reisebuchreihe MERIAN porträts. Die Bremerin Marina Bohlmann-Moderson, Enkelin des Worpsweder Malers, hat für die Reihe das sehr lesenswerten Paris-Büchlein verfasst.

Auf jeweils acht bis zehn Seiten portraitiert sie Abélard & Héloïse, Henri IV, Louis XIV, Voltaire, Marie Antoinette, Napoléon, Honoré de Balzac, Victor Hugo, Claude Monet, Auguste Rodin, Auguste Escoffier, Marie Curie, Sidonie-Gabrielle Colette, Pablo Picasso, Coco Chanel, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Edith Piaf, Boris Vian, Francois Truffaut und Yves Saint Laurent…

Und das nicht nicht nur anhand nüchterner Fakten. Sondern zieht Verbindungen zum heutigen Paris, erwähnt humorvoll Anekdoten und führt den Leser mit Esprit und schwungvoller Feder durch die Stadtgeschichte. Dank ihrer Portraits verankert sie sich viel tiefer im eigenen Wissen als so manch andere kompakte Faktenflut. Wer Paris ein wenig kennt, wird das Bändchen schätzen!Und kann es hier* gleich bestellen.

* Durch den Kauf über den Referral Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du diesen Blog unterstützen und werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci!

© Fotos: Café des Chats, Aristide – und Dank an Vincent Schmidlin.

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1 Kommentar

  1. Obwohl ich mindestens einmal im Jahr in Paris zu Besuch bin und auch Bekannte aus Studienzeiten dort wohnen, kannte ich das Katzen-Hotel bisher noch nicht. Aber das „Aristide“ ist ja wirklich ein Paradies für Samtpfoten. Ich war dafür im September dieses Jahres in der neuen Filiale des Katzencafés in der Nähe des Bastille-Platzes. Da ging es – im Gegensatz zum Mutterschiff im Marais – noch recht gemächlich zu. Meinen Bericht möchte ich Ihnen und Ihren Lesern nicht vorenthalten: http://www.frankreich-fan.de/katzencafe-paris/

    P.S.: Ihr Frankreich-Blog gefällt mir wirklich sehr gut. Auch die Bilder sind magnifique ! 🙂

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