Perlmuttküste: Weltgeschichte hautnah

Die Perlmuttküste bei der Pointe du Hoc. Foto: Hilke Maunder

Gleich zweimal war die Perlmuttküste in der Normandie Schauplatz der Weltgeschichte. An ihren breiten Stränden, über die heute die Strandsegler jagen, landeten im Sommer 1944 die Alliierten. Im Hinterland leben die Erinnerung an Wilhelm den Eroberer fort.

Bauernland mit Badestrand: die Perlmuttküste. Foto: Hilke Maunder
Bauernland mit Badestrand: die Perlmuttküste. Foto: Hilke Maunder

Von Ouistreham bis zur Pointe du Hoc säumen die Sandstrände der Côte du Nacre die Küste. Berühmter wurde die Perlmuttküste als Landungsküste.

Das <em>Croix de Lorraine</em> bei Courseulles. Foto: Hilke Maunder
Das Croix de Lorraine bei Courseulles. Foto: Hilke Maunder

Von hier aus starteten die Alliierten am 6. Juni 1944 den längsten aller Tage: D-Day. Die größte Landeoperation aller Zeiten besiegelte die deutsche Niederlage im Zweiten Weltkrieg und befreite Europa vom Nazi-Regime.

1944

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D-Day. Copyright: Conseil Régional de Basse-Normandie

Der Morgen, der alles veränderte

Das Wetter warschlecht, sehr schlecht. Niemand auf deutscher Seite rechnete mit einer Invasion. Auch nicht Erwin Rommel, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B. Er reiste am 5. Juni nach Ulm, um den Geburtstag seiner Frau zu feiern. Mitten in der Nacht begann die Operation Overlord. Drei Divisionen von Fallschirmspringern sprangen an beiden Flügeln der Front ab.

Ihr könnt der Landungsküste – wie hier bei Arromanches – auf dem <em>sentier littoral</em> folgen. Foto: Hilke Maunder
Ihr könnt der Landungsküste – wie hier bei Arromanches – auf dem sentier littoral folgen. Foto: Hilke Maunder

Operation Overlord

Während die amerikanischen und britischen Paratrooper Zug um Zug Schlüsselpositionen wie Flakbatterien, Straßen, Brücken und Schleusen eroberten, näherte sich eine Armada britischer, kanadischer und US-Einheiten mit 4126 Landungsbooten und 1213 Kriegsschiffen den fünf Stränden – Utah Beach, Omaha Beach, Gold Beach, Juno Beach und Sword Beach.

Auch in den Dünen von Juno Beach findet ihr Spuren der Kämpfe. Foto: Hilke Maunder
Auch in den Dünen von Juno Beach findet ihr Spuren der Kämpfe. Foto: Hilke Maunder

Unter heftigen Kämpfen und enormen Verlusten an Menschenleben wurden 135.000 Soldaten und 20.000 Fahrzeuge an Land gebracht. 9.3700 alliierte Kampfflugzeuge flogen diesen Tag  14.674 Einsätze und ließen 12.000 Bomben niederregnen.

Die befreite Brücke

Die Pegasus-Klappbrücke von Bénouville. Foto: Hilke Maunder
Die Pegasus-Klappbrücke von Bénouville. Foto: Hilke Maunder

Am frühen Morgen des 6. Juni 1944 landeten die ersten alliierten Truppen in Ranville-Bénouville. Als erste französische Brücke wurde noch vor Mitternacht der Pont de Pegasus befreit. Das Mémorial Pegasus erinnert daran.
• avenue du Major Howard, https://musee.memorial-pegasus.com

Die Museen der Alliierten

Die Gedenkstätte der Kanadier am Juno Beach. Foto: Hilke Maunder
Die Gedenkstätte der Kanadier am Juno Beach. Foto: Hilke Maunder

Das Centre Juno Beach ehrt den Beitrag Kanadas, dessen Soldaten am Juno Beach an Land gingen und am 9. Juni als Erste in die Vororte von Caen eindrangen.
• voie des Français Libres, Courseulles-sur-Mer, www.junobeach.org

An Utah Beach und Omaha Beach kämpften die US-Amerikaner. Ihren Erfolgen mehrere Museen gewidmet.

Namen über Namen: Auch am Juno Beach sind die alliierten Soldaten unvergessen. Foto: Hilke Maunder
Namen über Namen: Auch am Juno Beach sind die alliierten Soldaten unvergessen. Foto: Hilke Maunder

Musée America Gold Beach

• 2, place Admiral Byrd, Ver-sur-Mer, www.goldbeachmusee.org.uk

Musée Mémorial d’Omaha Beach

• avenue de la Libération, Saint-Laurent-sur-Mer, www.musee-memorial-omaha.com

Ebenfalls den Geschehnissen am Omaha Beach widmet sich das private D Day Museum.

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Das D-Day-Museum beim Omaha Beach. Foto: Hilke Maunder

Musée du Débarquement

• Sainte-Marie-du-Mont, www.utah-beach.com

Pointe du Hoc

Bunkeranlage an der <em>Pointe du Hoc</em>. Foto: Hilke Maunder
Bunkeranlage an der Pointe du Hoc. Foto: Hilke Maunder

Symbol für den Mut der jungen amerikanischen Soldaten wurde die Pointe du Hoc, ein deutsches Festungsbollwerk, das Rangern unter Leitung von Colonel Rudder am Morgen des 6. Juni einnahmen. Die Geschichte dieser amerikanischen Eliteeinheit zeichnet das Museum samt Rundgang durchs Freilgelände nach.
• 14450  Criqueville-en-Bessin, Tel. 02 31 51 62 00, www.abmc.gov

Diese Anlage an der <em>Pointe du Hoc</em> könnt ihr von innen besichtigen. Foto: Hilke Maunder
Diese Anlage an der Pointe du Hoc könnt ihr von innen besichtigen. Foto: Hilke Maunder

Arromanches

Sword und Gold Beach wurden von den Briten eingenommen, die in Arromanches-les-Bains  vor der Küste künstliche Wellenbrecher und Hafenan-lagen installierten, um den Nachschub zu sichern. Direkt an der Küste veranschaulicht das Musée du Débarquement die unglaublichen Herausforderungen beim Bau und Betrieb des künstlichen Hafens Mulberry B.

Arromanches an der Perlmuttküste. Foto: Hilke Maunder
Arromanches an der Perlmuttküste. Foto: Hilke Maunder

Innerhalb von 100 Tagen wurde dort 2,5 Millionen Soldaten, vier Millionen Tonnen Kriegsgerät sowie 500.000 Fahrzeuge an Land gebracht w,
• place du 6 Juin, www.musee-arromanches.fr

Arromanches 360 präsentiert auf neun Leinwän- den in einem kreisrunden Saal den „Preis der Freiheit“, einen faszinierenden Film über die Normandie von 1944 und heute.
• chemin du Calvaire, www.arromanches360.com

Putanges. Foto: Hilke Maunder
Komplett wiederaufgebaut: Putanges. Foto: Hilke Maunder

Die Rückeroberung

Von der Perlmuttküste aus begann rasch die Rückeroberung des Hinterlandes, die Befreiung Frankreichs. Am 20. August 1944 rückt die britische Armee in Putanges ein. Nach den Kämpfen war das 1000-Einwohner-Dorf in der Normannischen Schweiz war ein einziges Trümmerfeld, durch das sich die Orne als blaues Band und Namensgeber des Départements sich den Weg bannte.

Die Brücke, auf der ich jetzt stehe und die Fotos des heutigen Örtchens mache, wurde noch von der deutschen Wehrmacht wenige Stunden vor Einmarsch der Briten mit Dynamit in die Luft gesprengt. Sieben Jahre dauerte der Wiederaufbau. 1965 fusionierte Putanges mit der Nachbarkommunen am anderen Ufer der Orne zu Putanges Pont-Ecrépin.

Putanges am Ufer der Orne. Foto: Hilke Maunder
Putanges am Ufer der Orne. Foto: Hilke Maunder

Wer bleiben möchte: Valérie und Alain Lecleve bieten in ihrer normannischen Steinvilla, die ein traumhaft großer Garten umgibt, ein gemütliches, ruhiges chambre d’hôtes mit schnellem WLAN und gutem Frühstück.
• La Grande Vienne, 61210 Putanges-Pont-Ecrépin, Tel. 02 33 36 28 16

Acht Themenrouten

Die Voie de la Liberté folgt der Landungsküste als Radroute. Foto: Hilke Maunder
Die Voie de la Liberté folgt der Landungsküste als Radroute. Foto: Hilke Maunder

Heute führen die acht chronologischen Strecken der Normandie – Terre Liberté zu den geschichtsbeladenen Stätten, die bis heute frösteln lassen. Die Heftigkeit der Kämpfe und den hohen Blutzoll des alliierten Vorstoßes demonstriert besonders die Themenroute D-Dac – Le Choc, die am Strand von Omaha Beach beginnt.

Hier stießen die Sturmwellen der 1. US-Infanterie auf erbitterten Widerstand der deutschen Truppen. Die Schlacht wurde zum Blutbad. 9.387 perfekt aufgestellte, weiße Kreuze auf grünem Rasen ragen heute hier in den Himmel, umgeben von Totenstille.

27 Soldatenfriedhöfe erinnern im Hinterland daran, wie verlustreich die Schlacht um die Normandie war:.  98.628 Soldaten ließen in den Kämpfen ihr Leben – davon 58.312 Deutsche.

La Voie de la Liberté nennt sich eine Themenroute für Radfahrer, die den Zeugnissen des D Days folgt.

Der Feiertag

Stilles Gedenken an der <em>Pointe du Hoc</em>. Foto: Hilke Maunder
Stilles Gedenken an der Pointe du Hoc. Foto: Hilke Maunder

Nach mehr als fünf Jahren Krieg in Europa, der Dutzende Millionen Menschen das Leben gekostet hatte, drangen die alliierten Streitkräfte im Februar 1945 in Deutschland ein. Drei Tage nachdem Adolf Hitler am 30. April in seinem Bunker Selbstmord begangen hatte, kapitulierten die Nazi-Truppen, die Berlin verteidigten, am 2. Mai 1945.

In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai unterzeichnete General Alfred Jodl, der Chef des Generalstabs der Wehrmacht, in Reims die bedingungslose Kapitulation Deutschlands.

In der Kapitulationsurkunde wird die Einstellung der Feindseligkeiten auf den 8. Mai um 23.01 Uhr festgelegt. Der Krieg auf dem europäischen Kontinent ist damit offiziell beendet.

1946 wurde das Gedenken an den Sieg an diesem Tag per Gesetz eingeführt, allerdings unter der Bedingung, dass dieser Tag ein Sonntag sein musste.

Andernfalls wird die Befreiung am ersten Sonntag nach dem 8. Mai gefeiert. 1953, wurde der 8. Mai auf Antrag der ehemaligen Deportierten und Widerstandskämpfer zum Feiertag erklärt. Doch erst 1981 wurde der 8. Mai schließlich zum Feiertag erklärt.

Seitdem entzündet der Präsident der Republik an jedem 8. Mai nach der Parade der Truppen auf der Place de l’Étoile Revue die Flamme am Grabmal des Unbekannten Soldaten und legt einen Kranz nieder.

Führungen

Ein- und Mehrtagestouren zu den Landungs-stränden und Schlachtfeldern veranstaltet Battlebus.
• 
Tel. 02 31 22 28 82, www.battle- bus.fr.

Veranstaltung

Gedenktag zur alliierten Landung am 6. Juni.

Cimetière US Colleville 2_credits_Mémorial de Caen
Der US-Soldatenfriedhof Colleville 2. Copyright: Mémorial de Caen

1066

Am 7. Juni war Bayeux die erste Stadt Frankreichs, die von den Alliierten befreit wurde. Das wertvollste Zeugnis einer früheren Schlacht verbrachte gut versteckt in den Kellergewölben des Pariser Louvre jene Jahre und kehrte erst 1948 nach Bayeux zurück: der älteste erhaltene Wandteppich des Mittelalters – die Tapisserie de la Reine Mathilde, besser bekannt als Teppich von Bayeux.

Bayeux am Aure. Foto: Hilke Maunder
Bayeux am Aure. Foto: Hilke Maunder

Der erste Comic Strip der Geschichte erzählt in 58 Szenen die Eroberung Englands durch den Normannenherzog Wilhelm von der Vorgeschichte im Jahr 1065 bis zur Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066 mit dem Sieg über Harold II.

Zehn Jahre lang wurde das 68,38 m langen und rund 50 cm breiten Wandbild aus bunten Wollfäden auf Leinen im Stil- und Plattstich gestickt, der untere Rand mit Ornamenten verziert, der obere Rand mit lateinischen Erläuterungen zur Schlacht versehen.

Der Teppich von Bayeux. Foto: Hilke Maunder
Der Teppich von Bayeux. Foto: Hilke Maunder

Die Welt des Mittelalters

Zu sehen ist nicht nur kämpfende Ritter, sondern die gesamte Lebenswelt des Mittelalters: Menschen in typischer Kleidung, Schiffe und Häuser jener Zeit sowie die erste bekannte bildliche Darstellung des Kometen Halley.

Detailliert stellt der Teppich die historischen Geschehnisse dar. Foto: Hilke Maunder
Detailliert stellt der Teppich die historischen Geschehnisse dar. Foto: Hilke Maunder

Ab 1077 wurde der Bilderreigen einmal jährlich in der Kathedrale von Caen aufgehängt – 400 Jahre lang. Dass er heute im Centre Guillaume-le-Conquérant zu bewundern ist, ist dem beherzten Eingreifen des Anwalts Leforestier zu verdanken.

Er rettete das Meisterwerk 1789 vor den Schergen der Revolution, die die Leinwand als Wagenplane missbrauchen wollten.

Der Eingang zum Welterbe-Wandteppich. Foto: Hilke Maunder
Der Eingang zum Welterbe-Wandteppich. Foto: Hilke Maunder

Die Perlmuttküste: meine Reisetipps

Schlafen & schlemmen

Ferme de la Rançonnière*

Im Kamin prasselt das Feuer, aus der Kü- che duftet es herrlich. Über ausgetretene Steinstufen steigt der Gast in sein Gemach, einen geräumigen Salon in war-men Gelb- und Rottönen.

Aus schmalen Fenstern in dicken Steinmauern, die für himmlische Ruhe sorgen, schweift der Blick über sanft gewellte Wiesen und Weiden. Seit 40 Jahren werden die Gäste in dem Gutshof aus dem 13. bis 15 Jahrhundert fürstlich verwöhnt.
• D65, 14480 Crépon, 15 km östl. Bayeux, route de Creully, Tel. 02 31 22 21 73, www.ranconniere.fr

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Weiterlesen & Gucken

Der D Day im Film

Landung auf der Leinwand

Der längste Tag* (1962) ist längst Hollywood-Legende. Eine wahre Riege an Stars – Henry Ford, John Wayne, Robert Mitchum und Sean Connery bei den Alliierten, Gerd Fröbe und Curd Jürgens bei den Deutschen – spielte mit in diesem mit zwei Oscars ausgezeichneten Kriegsdrama, das den D Day halb dokumentarisch ausbreitet.

Die Regisseure Ken Annakin, Andrew Marton und Bernhard Wicki versuchten sich an drei Erzählsträngen aus amerikanisch-britischer, französischer und deutscher Sicht.

Ein echter Landser-Film, gepackt mit Action und Effekten, ist dagegen Steven Spielbergs Drama Der Soldat James Ryan* (1998) mit Tom Hanks und Matt Demon in den Hauptrollen – eine amerikanisch-patriotische Sicht auf die brutalen Abgründe eines jeden Krieges.

Im Buch

Glücksorte in der Normandie*

Steile Klippen und weite Sandstrände, bizarre Felslandschaften und verwunschene Wälder, romantische Fachwerkstädtchen und moderne Architektur – die Normandie hat unzählige Glücksorte zu bieten.

Gemeinsam mit meiner Freundin Barbara Kettl-Römer stelle ich sie euch in diesem Taschenbuch vor. Wir verraten, wo die schönste Strandbar an der Seine liegt, für welche Brioches es sich lohnt, ins Tal der Saire zu fahren, und wo noch echter Camembert aus Rohmilch hergestellt wird.

Unser Gemeinschaftswerk stellt euch insgesamt 80 einzigartige Orte vor, die oftmals abseits der eingetretenen Pfade liegen. Wer mag, kann es hier* bestellen.

Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreich* habe ich vor vielen Jahren von Barbara Markert übernommen und seitdem umfassend aktualisiert und erweitert.

Freut euch auf neue Insidertipps und Reiseziele, frischen Hintergrund und viele Erlebnisvorschläge für Aktive und Entdecker – von Lichterkunst in Bordeaux’ U-Boot-Basis bis zum Wanderungen unter Wasser.

Damit ihr Frankreich noch besser versteht, gibt es natürlich auch viel Hintergrund zu Frankreich und seinen Menschen. Wer mag, kann ihn hier* direkt bestellen.

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6 Kommentare

  1. Hi Hilke, vielen Dank für die vielen Informationen und die tolle Website generell. Wir fahren nächste Woche in die Normandie mit zwei Kids (10 und 11 Jahre), unter anderem an die Perlmuttküste. Könntest du ein Museum, eine Tour oder ein Denkmal empfehlen, dass das Thema D-Day auf irgendwie kindgerechte Weise behandelt? Meine beiden Jungs hatten damit noch nicht viel zu tun, und ich habe schon etwas Sorge, dass das teils zu heftig sein könnte.

    • Hallo Margit, ich gebe da ungern wie Empfehlungen, denn manche der Filme in den Museen zeigen hautnah das Kriegsgeschehen. Wenn aufs Ansehen von alten Filmen verzichtet, denke ich, könnten alle Museen besucht werden. Viele Grüße! Hilke

  2. Erst mal ein dickes Lob: Super-tolle und nützliche Website!! Danke!!!
    Und ein klein(lich)er Hinweis: Ich bin über „alliierte Jets und Bomber“ gestolpert. Die Allierten hatten zu diesem Zeitpunkt (Anfang Juni 1944) noch keine Jets (also turbinengetriebene Flugzeuge) im Einsatz, die englische Gloster Meteor war erst ab 12. Juli 1944 im regulären Einsatz und zahlenmässig am Anfang unbedeutend. Selbt die berühmte deutsche Me262, der erste „Düsenjäger“ der Welt, wurde erst seit April 1944 eingesetzt. Es sollte also eher „Kampfflugzeuge“ heissen.

    • Liebe Petra,
      ganz herzlichen Dank für die virtuellen Blumen! Ich habe übrigens gesehen, dass wir beide Jürgen kennen – ich war mit ihm 2001 bei der Dunlop Rallye in Südafrika :-)).
      Viele Grüße, Hilke

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