Fast wie Paris: die Place Ducale von Charleville

Charleville-Meziere, Place Ducale. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Der Traum eines italienischen Prinzen, beseelt von der Renaissance: Charleville in den französischen Ardennen ist die Vision von Clément Métezeau.

Für den Franco-Italiener Charles de Gonzague hat er eine Idealstadt des 17. Jahrhundert verwirklicht. Sie ist symmetrisch und erstreckt sich mit schachbrettartig angelegten Straßen um die zentrale Place Ducale.

Charleville-Meziere, Place Ducale. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Sie wirkt ein wenig vertraut? Fast wie in Paris? Das liegt in der Familie. Denn die Place Ducale ist die die in ihrer Architektur die kleine Schwester der Place des Vosges, deren Architekt Métezaus Bruder war.

Die Kopie des Bruders

Zwar wurde 1843 der Bau des Herzogspalastes durch das neoklassische Rathaus ersetzt, doch beeindrucken die Harmonie und Umsetzung des Stilmusters im Zeichen der Vier bis heute.

Charleville-Meziere, Place Ducale. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Aus den vier Himmelsrichtungen münden vier Straßen auf den Platz und unterteilen ihn in vier Segmenten mit 24 vierstöckigen Häusern aus rotem Backstein und hellem Sandstein, je vier Fenster bzw. Kamine breit und bekrönt von dunklen Schieferdächern.

Charleville-Meziere, Place Ducale. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Place Ducale: Bühne der Stadt

Charleville-Meziere, Place Ducale. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Um den Herzogsplatz führt eine Galerie mit Korbbogen-Arkaden, in die einige Bars,Cafés und Bistros eingezogen sind. Die kopfsteingepflasterte Freifläche, auf der sich bis Ende Februar 2009 noch die Fahrzeuge drängten, ist heute autofreies Terrain.

Seitdem dient sie als Bühne für Veranstaltungen, Standort des Weihnachtsmarktes und dank einiger aufgestellter Bänke aus Stahl auch Sonnenplatz für eine Pause.

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Charleville-Meziere, Place Ducale. Foto: Hilke Maunder

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