Postkarte … von der Presqu’île du Cap Sicié

Presqu'Île du Cap Sicié : Tamaris. Foto: Hilke Maunder
Blick von Tamaris über die Bucht. Foto: Hilke Maunder

Bei Toulon schiebt sich zwischen La Seyne-sur-Mer und Six-Fours-les-Plages die Presqu’île du Cap Sicié ins Mittelmeer. Es ist ein traumhaft schönes, kaum bekanntes Kleinod mit besten Aussichten!

Auf ihrer bergigen Spitze thront in 352 m Höhe die Kapelle Notre-Dame du Mai. Am Rande eines Olivenhains steht dieser kleine Heiligenschrein.

Der Schrein im Hain. Foto: Hilke Maunder

Beste Aussichten

Von hier oben habt ihr herrliche Panoramablicke vom Massif des Maures bis zu den Calanques von Marseille, der Reede von Toulon und die Inseln im blauen Meer wie Gien und Riou.

Corniche Varoise, Ausblick zur Presqu’île St-Mandrier. Foto: Hilke Maunder

Wenn ihr mit dem Rad oder Wagen unterwegs seid, folgt auf der Cornchiche Varoise der Küste! Achtung: Die Panoramastraße ist vom 15. Juni bis zum 15. September wegen erhöhter Walbrandgefahr gesperrt.

So üppig blüht es im Mai! Foto: Hilke Maunder

Küstenwandern mit Weitblick

Zu Fuß erschließt der Sentier Littoral die Schönheiten der Küste. Der wundervolle Pfad eignet sich perfekt für Spaziergänge im Frühjahr und Herbst. Im Sommer ist die Hitze indes kaum auszuhalten.

Die Küste bei Le Brusc. Foto: Hilke Maunder

Kleine, feine Strände

Eine Handvoll kleiner Strände – die schönsten findet ihr bei Les Sablettes! – säumen die Halbinsel. Im  Innern hat sich noch eine herrlich ursprüngliche Natur bewahrt. Auch, wenn Toulon sich immer mehr ausbreitet und langsam die Immobilienpreise steigen…

Der Strand von Tamaris. Foto: Hilke Maunder

Wehrhafte Winteroase

Zwischen dem Strand Les Sablettes und dem wuchtigen Fort Balaguier, heute ein Museum, versteckt sich Tamaris. Bereits im 19. Jahrhundert war der kleine Ort ein beliebtes Ziel, um dem Winter zu entfliehen.

Vor weißen Ferienvillen der Belle Époque wiegen sich Palmen im Wind. Leuchtend lila schmückt Bougainvillea Hecken und Mauern.

Tamaris mit seinem Foto: Hilke Maunder
Ankerplatz: Tamaris. Foto: Hilke Maunder

Jenseits der kleinen, hölzernen Mole  lagern ein paar ausrangiere Schiffe am Ufer. An einem Schiff wird gewerkelt. Dann säumen bunten „Pointu“-Fischerboote den Strand. Ein herrliches Örtchen, ein wenig der Zeit entrückt, nostalgisch charmant. Und mit Paradeblick hinüber nach Toulon. Ein Bateau-Bus schippert dorthin.

Die Bucht von Tamaris. Foto: Hilke Maunder

Cap Sicié: meine Reisetipps

Ansehen

Centre d’Art Villa-Tamaris-Pacha

In der stattlichen Villa, die der südfranzösische Architekt Marius Michel Pacha errichtet, wird seit 1995 aktuelle Kunst gezeigt. Yoko Ono war dort ebenso zu sehen wie Jean-Jacques Lebel, Nicolas Schöffer und Olga Luna.
• Avenue de la grande maison, www.villatamaris.fr

Fort Balaguier

Die Festung wurde 1636 gegenüber des Tour Royale erbaut, um die Reede von Toulon zu schützen und ggf. abzuriegeln. Heute birgt es das Stadtmuseum. Von seiner Terrasse und dem Garten habt ihr herrliche Ausblicke auf die Bucht.
• 924 Corniche Bonaparte, www.visitvar.fr

Das wuchtige Fort von Tamaris. Foto: Hilke Maunder

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Die Bucht von Tamaris. Foto: Hilke Maunder
Blick von Tamaris über de Bucht nach Toulon. Foto: Hilke Maunder
Schiffsveteran am Strand von Tamaris. Foto: Hilke Maunder
Noch ein ausgedientes Schiff am Strand von Tamaris. Foto: Hilke Maunder
Dieses Schiff soll wohl wieder zur See fahren… Foto: Hilke Maunder
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