Postkarte aus … Rennes

In der Altstadt von Rennes. Foto: Hilke Maunder
In der Altstadt von Rennes. Foto: Hilke Maunder

Rennes, lange als provinziell, ernst und langweilig verschrien, ist heute totalement branché: Die Hauptstadt der Bretagne ist nicht nur den 60.000 Studenten der beiden Universitäten und mehreren Hochschulen angesagt.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

In der Hochburg des französischen Rocks und Pop starteten Gruppen wie Niagara (1984-1992), Kalashnikov, Marquis de Sade (1977-1981) und Étienne Daho ihre Karriere. Seit 1978 präsentiert das Festival Les Rencontres Trans Musicales alljährlich im November Musik jenseits des Mainstreams.

Alternative Bühnen wie Le Jardin Moderne befeuern die lokale Musikszene mit Auftrittsmöglichkeiten und Networking.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Hochburg von Rock und Pop

Ursprünglich als Rockfestival gegründet, hat sich Les Trans längst anderen Stilen geöffnet und zeigt heute alles, was aktuell ist: Chanson, Rap, Hip-Hop, Folk, Ethno, Techno und Jazz. Man tanzt zu Raï von Faudel und Rachid Tahia, verrenkt sich nach Afro-Rhythmen von Femi Kuti und schwingt zu Beats von Roni Size.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Der Erfolg des Musikfest, für den Oberbürgermeisterin von Rennes „ein Kulturschatz der Stadt“, ist der einmaligen Stimmung zu verdanken, die dort herrscht. Die Besucher tanzen open-air, die Bistros organisieren Happy Hours. Zwischen der Place des Lices und der Place Sainte-Anne reihen sich die meisten Theken der Region. Eine Gasse heißt sogar Rue de la soif.

Die <em>rue de la soif</em> wird ihrem Namen gerecht: Hier reiht sich Kneipe an Kneipe. Foto: Hilke Maunder
Die rue de la soif wird ihrem Namen gerecht: Hier reiht sich Kneipe an Kneipe. Foto: Hilke Maunder

Boomtown der Bretagne

Die auf dem Reißbrett geplante Verwaltungsstadt am Zusammenfluss von Ille und Vilaine, die ihren Namen dem keltischen Redoner-Stamm verdankt, hat in den letzten 50 Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt.

Heute nur noch eine malerische Kulisse: der <em>Canal Saint-Martin</em>. Foto: Hilke Maunder
Heute nur noch eine malerische Kulisse: der Canal Saint-Martin. Foto: Hilke Maunder

Die Bevölkerungszahl verdoppelte sich und ließ Roazhon in die Riege der zehn größten Städte Frankreichs aufsteigen. Die gute Verkehrsanbindung mit Flughafen und TGV-Anschluss schufen eine boomende Metropolregion mit bedeutenden Industrien und Forschungszentren.

Die Vilaine in Rennes. Foto: Hilke Maunder
Die Vilaine in Rennes. Noch verläuft sie dort teilweise – wie die Erdre in Nantes – in einem Tunnel. Foto: Hilke Maunder

1961 wurde in Rennes-la-Janais das damals modernste Citroën-Werk errichtet – zur Produktion des Ami 6, Frankreichs meist verkauftem Personenwagen. Charles de Gaulle wollte damit die Bretagne zu einer Industrieregion machen. Später wurden in der usine verte die Modelle XM und Xantia montiert.

Die Vilaine soll wieder Teil der Stadt und sichtbarer werden. Auch diese Vision gehört zu den Ideen und Projekten von Rennes 2030. Foto: Hilke Maunder
Die Vilaine soll wieder Teil der Stadt und sichtbarer werden. Auch diese Vision gehört zu den Ideen und Projekten von Rennes 2030. Foto: Hilke Maunder

2018 lief mit dem SUV Citroën C5 Aircross das nächste Flaggschiff der Marke vom Band, ausgezeichnet mit der Origine France Garantie. 2020  war die Nachfrage nach de Citroën C5 aircross und Peugeot 5008 so gestiegen, dass die Mitarbeiter sogar nachts Fahrzeuge zusammenschraubten. Bis zu 800 Autos verliefen zu Hochzeiten dort das Band – täglich.

Das historische Stammhaus der Tageszeitung France-Ouest. Foto: Hilke Maunder
Das historische Stammhaus der Tageszeitung France-Ouest. Foto: Hilke Maunder

1984 entstand das Technologiezentrum Rennes-Atalante, zu dem 200 Hochtechnologie-Unternehmen und zwölf Forschungszentren gehören. 1988 wurde Rennes zur „dynamischsten Stadt“ Frankreichs gewählt – und hat sich dieser Auszeichnung seither als würdig erwiesen.

Figuren schmücken das Fachwerk von Rennes. Foto: Hilke Maunder
Figuren schmücken das Fachwerk von Rennes. Foto: Hilke Maunder

Was solltet ihr euch ansehen?

Der mittelalterliche Kern wurde 1720 bei einem Großbrand nahezu zerstört. Beim Wiederaufbau entstanden monumentale Stadtpaläste, repräsentative neoklassizistische Fassaden und breite Avenuen.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Die Bombenangriffe von 1940 richteten in der Südstadt schwere Schäden an. Dort dominiert moderne, funktionelle Architektur.

Die St.-Peters-Kathedrale von Rennes. Foto: Hilke Maunder
Die St.-Peters-Kathedrale von Rennes. Foto: Hilke Maunder

Die gotische Cathédrale Saint-Pierre, einst Krönungsstätte der bretonischen Könige, wurde nach einem Brand 1787 – 1844 als neoklassizistischer Prunkbau neu errichtet.

Das Kirchenschiff der <em>Cathédrale Saint-Peirre <em> mit dem Altar.
Das Kirchenschiff der Cathédrale Saint-Peirre mit dem Altar.
... und mit der Orgel. Foto: Hilke Maunder
… und mit der Orgel. Foto: Hilke Maunder

Größter Schatz im Stuck und Gold überladenen Innern ist der vergoldete Schnitzaltar (16. Jh.) aus Flandern. In den Straßen ringsum verschonte der Stadtbrand die Häuser.

Wehrhaftigkeit des alten Rennes: diese Staddtore der Portes Mordelaises Foto: Hilke Maunder
Letztes Zeugnis der Wehrhaftigkeit des alten Rennes: diese Staddtore der Portes Mordelaises Foto: Hilke Maunder

Wenige Schritte entfernt wurden die mittelalterlichen Stadttore Porte Mordelaises restauriert. Sie erhielten eine neue Zugbrücke und sollten bis 2024 mit einer Promenade und Gärten umgeben werden.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Für die Aufwertung des Areals zwischen derPlace des Lices  entlang der Stadtmauer von der Rue Nantaise bis zur Place de Bretagne wurden private Grundstücke aufgekauft.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Schönes Fachwerk mit reichem Figurenschmuck finden sich in der pittoresken Rue de la Psalette, der Rue Saint-Sauveur und der Rue du Chapître, der Gasse der Antiquare und Galeristen.

Ungewöhnlich farbig ist mitunter das Fachwerk in Rennes. Foto: Hilke Maunder
Ungewöhnlich farbig ist mitunter das Fachwerk in Rennes. Foto: Hilke Maunder

Durch die Rue Saint-Melaine kommt ihr zur Kirche Notre-Dame-en-Saint-Melaine. Dahinter schließt sich ein blumenreiche grüne Oase an: der zehn Hektar große Parc Thabor.

Was für ein Wochenmarkt!

Die bouquinistes der Place Sainte-Anne. Foto: Hilke Maunder.

An der lebhaften Place Sainte-Anne, dem Herzen der Hauptstadt, sind Cafés und Kneipen in die alten Fachwerkhäuser eingezogen. Ein Karussell dreht sich, und leere Flaschen zeugen noch am nächsten Nachmittag von der nächtlichen Party. Auch die Schattenseiten von Alkohol & Co. sind dort deutlich zu sehen.

Die Markthalle der <em>Place des Lices</em>. Foto: Hilke Maunder
Die Markthalle der Place des Lices. Foto: Hilke Maunder

Auf der Place des Lices, dem mittelalterlichen Turnierplatz der Stadt, wird jeden Sonnabend rund um die Markthalle von Emmanuel Le Ray ein wunderschöner Wochenmarkt abgehalten. Mehr als 300 Erzeuger, Handwerkern, Kunsthandwerker und Händler machen ihn zum drittgrößten Frankreichs.

Die Markthalle der <em>Place de la Mairie</em>. Foto: Hilke Maunder
Die Markthalle der Place de la Mairie. Foto: Hilke Maunder

Flaniermeile, Open-air-Bühne und Treffpunkt der Stadt ist die Place de la Mairie, eingerahmt vom Rathaus (1734 – 1742) mit seinem gedrungenen Glockenturm, Grand Théâtre (1836) und Arkadenhäuser. Auch hier dreht sich ein Karussell.

Die <em>Place du Parlament</em>. Foto: Hilke Maunder
Die Place du Parlament. Foto: Hilke Maunder

An der Place du Parlament steht das alte Parlament der Bretagne. Der Palais du Parlament (1618-54) wurde nach einem Feuer 1994 originalgetreu wieder aufgebaut.

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Kultur auf freien Feldern

Architektonische Ikone, Treffpunkt und Kultur-Trio ist seit  März 2006 der nach Plänen von Christian de Portzamparc entworfene Komplex Les Champs Libres. „Die freien Felder“ vereinen drei Institutionen.

Die <em>Champs Libres</em>. Foto: Hilke Maunder
Die Champs Libres. Foto: Hilke Maunder

Das Wissenschaftszentrum zeigt die Formung der bretonischen Landschaft. Die Bibliothek konserviert mit dem Catholicon eine sehr seltene Ikunabel, die Jehan Calvez 1499 gedruckt hatte: einer der insgesamt nur vier Ausgaben des ersten lateinisch-bretonisch-französische Wörterbuches aus dem Jahr 1499.

Das Foyer der <em>Champs Libres</em>. Foto: Hilke Maunder
Das Foyer der Champs Libres. Foto: Hilke Maunder

Die 1900 qm große Dauerausstellung des Musée de Bretagne entwirft mit 2300 Exponaten einen detaillierten Abriss der Geschichte der Region vom Paläolithikum bis Heute. Gezeigt werden neben Kunsthandwerk wie der berühmten gallo-römischen Statuette Brigitte auch Mobiliar, Geschirr und Kleider.

Das Musée des Beaux Arts birgt neben einer Sammlung zur Schule von Pont-Aven bedeutenden Werke von Lubin Baugin, Veronese, Rubens, Corot, Gauguin und Chardin sowie das berühmte Gemälde Nouveau-Né von Georges de La Tour (1593-1652).

Die <em>Esplanade Charles de Gaulle</em>. Foto: Hilke Maunder
Die Esplanade Charles de Gaulle. Foto: Hilke Maunder

Die Architektur der Esplanade Charles de Gaulle, an die der Kulturkomplex grenzt, erinnert an die sozialistische Architektur der 1960er-Jahre. Ein riesige Platz, zubetoniert.

<em>Le Liberté</em>. Foto: Hilke Maunder
Le Liberté. Foto: Hilke Maunder

Ein Kino lockt mit Traumwelten. Zwischen den Säulen des Konzertsaals Le Liberté lagern Obdachlose und einige Männer, die der Mix aus Drogen und Alkohol schachmatt gesetzt hat.

Klettern und Craft-Bier im Krankenhaus

Das einstige <em>Hôtel-Dieu</em> birgt neues Leben. Foto: Hilke Maunder
Das einstige Hôtel-Dieu birgt neues Leben. Foto: Hilke Maunder

Das Hôtel-Dieu, bis 2009 die wichtigste Geburtsklinik von Rennes, wird derzeit von Linkcity und seinen Partnern umgebaut und aufgewertet. Dabei werden nachträgliche Umbauten und Erweiterungen entfernt, um den historischen Bau, den Aristide Tourneux im Jahr 1858 erbaute, wieder in den Originalzustand zurückzuführen.

Im Sommer mit Buvette und Biergarten im Innenhof: die Mikrobrauerei <em>Origines</em>. Foto: Hilke Maunder
Im Sommer mit Buvette und Biergarten im Innenhof: die Mikrobrauerei Origines. Foto: Hilke Maunder

Der klassizistische Bau fungiert dabei als Gelenk. Im Rahmen des Stadtentwicklungkonzeptes Rennes 2030 verbindet es den historischen Stadtkern mit den modernen Wohngebieten entlang der Rue de Dinan, Rue Saint-Malo und dem Grünzug der Prairies Saint-Martin.

Während des Umbau geben die Zwischennutzungen schon einen Vorgeschmack auf Künftiges: Mit Roof Rennes ist bereits eine Kletterhalle eingezogen. Im Innenhof lädt die Mikrobrauerei Origines zur Auszeit.

Szene statt Senf

Die <em>Ateliers du Vent</em> im Westen von Rennes. Foto: Hilke Maunder
Die Ateliers du Vent im Westen von Rennes. Foto: Hilke Maunder

Bereits umgebaut und voller szenigem Leben ist eine alte Senffabrik in Rennes. Im Herbst 2006 zogen die Ateliers du Vents, ein Kollektiv von rund 30 Künstlern, in den weißen Industriebau im Cleunay-Viertel und machte es zu Labor für kreative Experimente im engen Austausch mit anderen Künstlern und Besuchern.

Als Bühne, Atelier und Ort der Begegnung ist es seitdem ein Hotspot für coole Kunst von heute. Und Geselligkeit und Genuss. Denn seit der Eröffnung gehören auch La Cantine und La Buvette dazu, ein legeres, farbenfrohes Restaurant mit lokaler Küche, und eine Bar, die jeden Donnerstag mit Live-Events lockt.

Im Obergeschoss der <em>Ateliers du Vent</em> finden wechselnde Ausstsellungen statt. Foto: Hilke Maunder
Im Obergeschoss der Ateliers du Vent finden wechselnde Ausstsellungen statt. Foto: Hilke Maunder

Die bewohnte Wand

Gegenüber der Ateliers du Vents säumt eine Lärmschutzwand die Bahngleise. Nicht mit einfachen Planken, sondern als bewohnte Mauer mit viel Holz und Glas gestaltete Nicolas Lebunetel die Schutzmauer. Drinnen birgt Le Mur Habité seit Frühling 2020 acht Künsterateliers.

Von der Siebdruckerei bis zur Nähstube, vom Schmuckjuwelier bis zum Lampenhersteller, vom Taschen-Designer bis zu Mélissa Pasquiet, die aus Feder Blüten und Bilder gestaltet, könnt ihr dort an der Rue Gisèle Freud 3 das lokale Kunsthandwerk entdecken – und kaufen.

Die <em>Mur habité</em> - erkundigt euch vor eurem Besuch nach den Öffnungszeiten! Foto: Hilke Maunder
Die Mur habité – erkundigt euch vor eurem Besuch nach den Öffnungszeiten! Foto: Hilke Maunder

Auf dem Dach der Mur Habité verläuft eine aussichtsreiche Promenade, die in den Boulevard Voltaire bei den Magasins Généraux mündet. Rennes hat mehrere solcher Orte der alternativen Subkultur – von Le Bon Accueil über das Hôtel Pasteur mit Unterkünten und Kunst-Etagen bis zu L’Elaboratoire. Es lohnt sich, die dynamische Kreativszene der bretonischen Hauptstadt einmal näher anzusehen. Und auch der Maison du Poésie einen Besuch abzustatten!

Rennes: meine Reisetipps

Aktiv

Piscine Saint-Georges

Der Badetempel gehört zu den schönsten Art-Deco-Schwimmbädern Frankreichs. Stadtarchitekt Emmanuel Le Ray entwarf das Projekt  und holte die Pariser Keramiker Gentil und Bourdet für die äußeren Schmuckelemente. Drinnen dekorierte Isidore Odorico in Briare-Emaille die Dekoration des Schwimmbads.

Der 96 Meter lange Beckenfries war 1999 vom Chlor so stark angegriffen, dass er abgebaut und durch eine Kopie einer italienischen Werkstatt ersetzt wurde.
• 2, rue Gambetta, Mo geschl., sehr schwankende Zeiten: metropole.rennes.fr/les-horaires-des-piscines

Stade Rennes

Der Erstligaclub von Rennes gehört zu den populärsten Fußballvereinen Frankreichs. Seine Matches sind noch echte Lokalderbys! Besitzer des Klubs ist der französische Milliardär François-Henri Pinault. Ab 1930 spielte der deutsche Stürmer Walter Kaiser für den Klub.
www.staderennais.com

Schlemmen

Rennes besitzt eine hohe Kneipendichte. Foto: Hilke Maunder
Rennes besitzt eine hohe Kneipendichte. Foto: Hilke Maunder

L’Arrivée

Stylische Bier- und Weinbar, die mittags und abends kleine aus regionalen Zutaten serviert, liebevoll wie raffiniert zubereitet vom Küchenchef Maumau.
• 35, Boulevard de Beaumont

La Petite Nature

100% vegan, frisch und lokal ist die grüne Mittagsküche, die ihr bei La Petite Nature im stylischen Retro-Ambiente genießt. Der Barista gehört zu den besten der Stadt.
• 1, place de la Rotonde, Tel.  02 57 21 29 07, www.facebook.com/PetiteNatureRennes, Mo-Fr 11-15 Uhr

Le Globe

Originell und konstant gut: die klassische französische Hausmannskost des charmanten Restaurants im Bistrot-Stil, in dem sich das bunt gemixte Viertel zum Apéro und Essen trifft: Anwälte, Händler, junge Mütter, Studenten…
• 32, Boulevard de la Liberté, Tel.  , www.facebook.com/LeGlobeRennes, So. geschl.

FUJI

Sushi und Sashimi, edel serviert in stylischen Schalen. Schön köstlich!
• 4, rue Derval, Tel. 02 99 38 12 00, www.facebook.com/FUJI-Rennes

Galette Saucisse

Statt Bratwurst im Brötchen futtern die Bretonen ihre Wurst im herzhaften Buchweizen-Pfannkuchen – probiert sie an einem der  Imbiss-Stände!

La Criée

In der täglich geöffneten Markhalle auf der Place Honoré Commeurec findet ihr unter den 28 Händlern auch den „Butterpapst“ Jean-Yves Bordier.
www.lacriee-marchecentral.com

Marché à manger

Am ersten Sonntag des Monats gastiert der Essensmarkt auf der Place Honoré Commeurec. Gastronomen, Konditoren und Bierbrauer kümmern sich dann von 11 – 17 Uhr um das leibliche Wohl der Besucher. DJ’s sorgen für coole Stimmung.
www.facebook.com/lemarcheamanger

Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Shopping

Rennaise Born & Breizh

Rennaise, mehr stand nicht auf dem ersten T-Shirt, das Morgane Suignard 2015 entwarf. Inzwischen ist eine ganze Kollektion voller Lokalpatriotismus.
www.facebook.com/rennaisebornandbreizh

Floh- & Trödelmarkt

Boulevard de la Liberté, donnerstags, 7-14 Uhr
Braderie de Saint-Martin, 76, canal Saintz-Martin, 3. Wochenende im September

Bücher-Flohmarkt

jeden 2. und 4. Sonnabend auf der Place Sainte-Anne.

Jouaillery de Thoury

Pascal de Thoury vertreibt nicht nur bekannte Marken, sondern fertigt seit mehr als 20 Jahren auch eigenen Schmuck.
• 4, rue de Saint-Malo, Tel. 02 99 79 29 79

Schlafen

Edel: das Bathazar der M Gallery. Foto: Hilke Maunder
Edel: das Bathazar der M Gallery. Foto: Hilke Maunder

Balthazar Hôtel & Spa*
Zwei miteinander verbundene Stadthäuser im Stadtzentrum bilden seit 2014 ein luxuriösen Boutique-Hotel mit Nuxe-Spa und begrüntem Innenhof. Nicht groß, aber elegant, sind die 54 von Classic bis Deluxe. Highlight der zwei Suiten sind die große privaten Terrassen mit Panoramablick über die Dächer der Stadt.
• 19, Rue Maréchal Joffre, 35000 Rennes, Tel.02 99 32 32 32, www.accorhotels.com, https://hotel-balthazar.com

Hôtel Saint-Antoine*

Zur Best Western Premier Collection gehört dieses Viersternehaus, 250 m vom Bahnhof entfernt und in Laufnähe zur Altstadt. Seine 61 Zimmer – Supérieure, Exécutive und Deluxe – verbinden gemütlichen Komfort mit schickem, unaufgeregten Design. Auch und eine Suite mit zwei großen Privatterrassen und Blick auf die Dächer der Stadt Rennes. In die Zimmer integriert ist das Bad. Mattiertes Glas trennt Bett und Dusche.

Schön nach dem Sightseeing:  das Spa mit Whirlpool, ein Dampfbad und zwei Behandlungszimmer, in denen Carita-Pflegeprodukte verwendet werden. Im Pool wird das Schwimmen dank Gegenstromanlage richtig sportlich. Auch der Fitnessraum bringt euch zum Schwitzen. Eine Seltenheit bei französischen Stadthotels: der gesicherte Parkplatz.
• 27, avenue Janvier, 35000 Rennes, Tel. 02 23 44 33 33, https://saint-antoine-hotel.fr

Weitere Unterkünfte
Booking.com

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Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

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Im Buch

Das ganze Land

Secret Citys Frankreich*

Gemeinsam mit meinem geschätzten Kollegen Klaus Simon stelle ich in diesem Band 60 Orte in Frankreich vor, die echte Perlen abseits des touristischen Mainstreams sind. Le Malzieu in der Lozère, Langogne im Massif Central, aber auch Dax, das den meisten wohl nur als Kurort bekannt ist.

Mit dabei sind auch Sens, eine filmreife Stadt im Norden von Frankreich, und viele andere tolle Destinationen. Frankreich für Kenner  – und Neugierige!

Lasst euch zu neuen Entdeckungen inspirieren… oder träumt euch dorthin beim Blättern im Sessel oder am Kamin. Wer mag, kann das Lesebuch mit schönen Bildern hier* bestellen.

MARCO POLO Frankreich*

Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreich* habe ich vor vielen Jahren von Barbara Markert übernommen und seitdem umfassend aktualisiert und erweitert.

Freut euch auf neue Insidertipps, neue Reiseziele, frischen Hintergrund und viele Erlebnisvorschläge für Aktive und Entdecker – von Lichterkunst in Bordeaux’ U-Boot-Basis bis zum Wanderungen unter Wasser. Damit ihr Frankreich noch besser versteht, gibt es natürlich auch viel  Hintergrund zu Frankreich und seinen Menschen. Wer mag, kann ihn hier* direkt bestellen.

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4 Kommentare

  1. im September fahren wir nach Baubigny Normandie.Vor einiger Zeit haben wir einen Bericht gesehen über grosse weiße Steinfiguren ,die aufs Meer schauen.Es kommt immer wieder eine Figur dazu.Leider habe ich den Namen des Ortes in der Normandie vergessen!Vielleicht kann man wieterhelfen!!Vielen Dank!

    • Liebe Katharina, da muss ich leider passen – ich kenne solche Figuren nur aus Dänemark. „Mennesket ved havet“ (Der Mensch trifft das Meer): So nannte der Bildhauer Svend Wiig Hansen sein monumentales Ensemble an der Straße nach Hjerting mit vier 9 m hohen, weißen Wesen aus Beton. Seit 1996 blicken sie dort auf das Meer.
      Viele Grüße, Hilke

  2. Guten Morgen Hilke,
    wir übernachteten im Hotel Anne de Bretagne, rue Tronjolly, zentral gelegen, Centre Ville, mit Klimaanlage, komfortables. grosse Bett,freundl. Begrüssung und Garagenplatz. Nach der Stadtbesichtigung, die Fachwerkhäuser waren beeindruckend hatten wir das Menü im Restaurant Chez le Garcons in der rue du chapitre 21, ein zuvorkommender Service, moderne gemütl. Einrichtung und sehr nette Bedienung, die Empfehlungen für die Menüs waren hervorragend, preislich angemessen. Wir hatten dann noch eine nettes Gespräch mit dem Besitzer, Sehr zum empfehlen. 🙂

    • Guten Morgen, Jutta,
      danke für die beiden Tipps! Im Hôtel Anne de Bretagne hatte ich auch schon einmal geschlafen – der Garagenplatz ist Gold wert!! Das Restaurant werde ich beim nächsten Besuch gleich einmal testen!
      Merci und viele Grüße! Hilke

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