La Rentrée 2018: zurück zur Vier-Tage-Woche

Schulreform: Rentrée
Rentrée: Für Eltern und Kinder jedes Jahr wieder aufregend!

Am 3. September 2018 hat auch für die jungen Franzosen der Unterricht begonnen. Doch nicht wie gewohnt. Die Rentrée 2018 bringt Neuerungen.

Neuerungen im Zuge der Gymnasialreform

Die Reform des Abiturs wird erstmals bei den Abiturprüfungen 2021 angewendet. Es gilt für Schülerinnen und Schüler, die jetzt in die 10. Klasse (Seconde) kommen. Allerdings werden bereits ab September 2018 erste Neuerungen zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und schulbegleitende Orientierungshilfen umgesetzt.
Zum Schuljahresbeginn 2019 wird die umfassende Gymnasialreform mit einem gemeinsamen Sockel und neuen verpflichtenden Kursen in mit digitalen und technologischen Inhalten ab der 10. Klasse in Kraft treten.

Was das Bac 2021 bringt, hatte ich euch hier schon vorgestellt.

Verbot von internetfähigen Geräten

Nach dem Gesetz vom 3. August 2018 zur Nutzung von Mobilfunkgeräten in Schulen gilt nun ein Nutzungsverbot für Mobiltelefone und andere internetfähige Geräte (Tablets, Smartwatches usw.) in den Vor- und Grundschulen sowie den Collèges auf dem gesamten Schulgelände und bei Schulausflügen (außer für pädagogische Zwecke).

In den Vorschulen, Grundschulen und Collèges muss die Nutzung von Mobiltelefonen für pädagogische Zwecke durch die Schulordnung gestattet werden.Sie erhält durch das neue Gesetz die Entscheidungsbefugnis über das Gestatten/ Verbieten von Mobiltelefonen zu pädagogischen Zwecken. Bislang galt ein flächendeckendes Verbot.

Schülerinnen und Schüler mit Behinderung, deren Gesundheitszustand die Nutzung eines internetfähigen Geräts erfordert, sind von der Regel ausgenommen.

Den Lycées ist freigestellt, ob sie das Verbot in ihre Schulordnung aufnehmen möchten.

Darüber hinaus räumt das Gesetz Lehrkräften die Möglichkeit ein, ein Handy zu konfiszieren. Bisher war dies nur möglich, wenn das Gerät eine Gefahr darstellte.

Vor- und Grundschulen: zurück zur Vier-Tages-Woche

Seit 2017 gilt in Frankreich eine Regelung, die es den Gemeinden erlaubt, in der Primarstufe (Vor- und Grundschule) zur Vier-Tages-Woche zurückzukehren. Zum Schuljahresbeginn 2018 nutzen beinahe alle französischen Gemeinden diese Möglichkeit. Sie sieht eine Verteilung der 24 Wochenstunden auf vier Wochentage (Montag Dienstag, Donnerstag, Freitag) mit täglich maximal 6 Unterrichtsstunden vor.

Zur Unterstützung der Gemeinden bei der Schülerbetreuung am unterrichtsfreien Mittwoch hat das Bildungsministerium einen „Plan mercredi“ vorgestellt: Ab September bieten die Gebietskörperschaften und staatlichen Dienststellen in Zusammenarbeit mit Sozialeinrichtungen und Vereinen jeden Mittwoch ein außerschulisches Bildungsprogramm für Vor- und Grundschulkinder an.

Quelle

http://www.vie-publique.fr/actualite/dossier/ecole/nouveautes-rentree-2018-ajustement-programmes-reforme-du-lycee-interdiction-du-telephone-portable.html

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