Weingut bei Saint-Émilion. Foto: Hilke Maunder
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Saint-Émilion: legendärstes Weindorf des Bordelais

1.001 Weingüter auf 5.400 Hektar: 40 Kilometer östlich von Bordeaux erzeugen die Winzer von Saint-Émilion seit Jahrhunderten Weine voller Emotionen. Als erstes Weinbaugebiet weltweit wurde Saint-Émilion mit seinen acht Dörfern 1999 als UNESCO-Welterbe geadelt.

Bereits 1884 schlossen sich Winzer von Saint-Émilion zusammen, um die erste Weinbaugenossenschaft Frankreichs zu gründen: das Syndicat Viticole. 1936 führte die Vereinigung zwei kontrollierte Herkunftsbezeichnungen für ihre Rotweine ein: Saint-Émilion und Saint-Émilion Grand Cru. Die historische Weinbruderschaft Jurade, deren Wurzeln bis ins Jahr 1199 zurückreichen, wurde 1948 wiederbelebt und wacht seitdem über die Traditionen. Für die AOP Saint-Émilion Grand Cru wurden drei Güteklassen festgelegt:

  • Grand Cru Classé
  • Premier Grand Cru Classé
  • Premier Grand Cru Classé A
Weltberühmt: das Château de la Gaffelière- Foto: Hilke Maunder
Weltberühmt: das Château de la Gaffelière. Foto: Hilke Maunder

Doch erst seit 1948 müssen alle Weine, die als AOC ausgezeichnet werden wollen, eine Qualitätskontrolle bestehen. 1955 übernahm das Syndicat Viticole de Saint-Émilion, 2007 umbenannt zum Conseil des Vins de Saint-Émilion diese Klassifizierung. Seitdem wird sie alle zehn Jahre überprüft.

2022 jedoch sorgte die Revision für ein Beben in der Weinwelt: Legendäre Güter wie Château Cheval Blanc, Château Ausone und Château Angélus traten aus Protest gegen die Bewertungskriterien aus dem Klassifizierungssystem aus. Den obersten Olymp der Appellation, den Status Premier Grand Cru Classé A, teilen sich seither nur noch zwei Anwesen: Château Pavie und das neu aufgestiegene Château Figeac.

Die Klassifizierung gilt ausschließlich für die Rotweine aus Saint-Émilion. Auf dem Gebiet erzeugte Rosé- oder Weißweine tragen andere Bezeichnungen.

Verzaubert vom Merlot

Rund um Saint-Émilion läuft der Merlot zu Höchstform auf. Foto: Hilke Maunder
Rund um Saint-Émilion läuft der Merlot zu Höchstform auf. Foto: Hilke Maunder

Sein Star ist der Merlot, der auf den unterschiedlichsten Böden dort sein ganzes Potenzial entfalten kann. Am liebsten paart er sich mit dem Cabernet Sauvignon, der für pfeffrige Noten sorgt. Doch auch Cuvées mit Cabernet Franc, Malbec, Petit Verdot und Carmenère verwandeln den Merlot in einen samtigen, kraftvollen Verführer, wie Bars und Probierstuben in Saint-Émilion beweisen. Nicht wenige von ihnen haben die Keller geöffnet und gewähren Einblicke in die Lagerung der Weine in einem Labyrinth von Stollen.

Ein typischer Weinkeller im Untergrund von Saint-Émilion. Foto: Hilke Maunder
Ein typischer Weinkeller im Untergrund von Saint-Émilion. Foto: Hilke Maunder

Ein Bummel durch Saint-Émilion

Am späten Nachmittag und frühen Abend ist Saint-Émilion am schönsten. Dann lässt die tief stehende Sonne die Steine der Gironde in Ockertönen leuchten, und die tuiles canal, die Mönch-und-Nonnen-Ziegel auf dem Dach changieren ins Rosafarbene. Dann wirken die tertres, die steilen, kopfsteingepflasterten und nicht nur bei Regen mitunter rutschigen Gassen besonders romantisch.

Schönste Aussichtsterrasse von Saint-Émilion ist die Place du clocher der Oberstadt. Weit schweift der Blick über die Weinberge, die bis an den Ort heranrücken. Im 12. Jahrhundert erhielt das Dorf eine Stadtmauer, die später geschleift wurde. Von ihren einst sechs Eingangstoren ist heute nur noch das Brunet-Tor im Osten erhalten.

Durchlöchert und zweigeteilt

Keller und Kasematten durchlöchern das malerische mittelalterliche Saint-Émilion, das zweigeteilt ist: eine Unter- und Oberstadt, ein Halbrund an einem Kalkplateau. Gegründet wurde das Städtchen der Legende nach von dem bretonischen Mönch Saint-Émilion. Im 8. Jahrhundert soll er hier aufgetaucht sein und seine Höhle eigenhändig in den Kalk gegraben haben. Bei der Standortwahl bewies der Ordensbruder einen guten Griff: In der Grotte sprudelt frisches Quellwasser.

Die Grotte von Saint-Émilion

Die Höhle, in der er 17 Jahre gelebt haben soll, ist bis heute im Privatbesitz einer Familie und nur auf Führungen mit dem Office du Tourisme (OT) zu besichtigen. Überrascht blicke ich auf die Statue des Heiligen. Dort steht der heilige Franziskus, deutlich zu erkennen an den Vögeln auf seinem Arm. Die Inschrift indes lautet: Saint-Émilion. „Hauptsache, ein Heiliger“, sagt Sarah, unsere deutschsprachige Führerin vom OT.

Derselben Familie gehört auch ein Teil des Geländes, auf dem sich heute die größte Sehenswürdigkeit von Saint-Émilion erhebt: die église monolithe. Schon zu Lebzeiten hatte der Eremit Gläubige angelockt. Als weitere Geistliche sich niederließen und Ordensbrüder Klöster gründeten, entwickelte sich der Ort zu einem regelrechten Pilgerzentrum. Eine größere Kirche musste her.

Die Monolithkirche

Auch sie wurde aus dem Kalk gegraben, gleich neben der Einsiedelei von Émilion. Im 9. Jahrhundert begannen die Arbeiten, drei Jahrhunderte später war das unterirdische Gotteshaus fertiggestellt – 38 Meter lang, elf bis zwölf Meter hoch und 20 Meter breit. Drei Schiffe teilten den großen Innenraum – größer ist keine Monolithkirche in Europa!

Details am Trauf der Monolithkirche. Foto: Hilke Maunder
Details am Trauf der Monolithkirche. Foto: Hilke Maunder

15.000 Kubikmeter Stein wurden ausgeräumt und im Dorf verbaut – in neuen Häusern und dem Glockenturm, der sich direkt über der Kirche in der Oberstadt erhebt. 2.000 Tonnen schwer drückt er auf die Kirche. Damit ihr Gewölbe nicht einstürzt, sind ihre wuchtigen Pfeiler heute mit Stahlträgern verstärkt.

Die Katakomben

Den Verbindungsgang zwischen Einsiedelei und Kirche bilden im Berg die Katakomben. Adlige, Gläubige und Geistliche wollten im Mittelalter so nah wie möglich am Grab des heiligen Mönchs Émilion bestattet werden. Dicht an dicht säumen ihre Steingräber den dunklen Gang – schmal an den Füßen, breiter an den Schultern und eine Mulde für den Kopf.

Über den heute leeren Sarkophagen befinden sich mehrere Nischen im Felsen. Diese enfeus dienten nicht nur als ossuaires, als Beinhäuser, sondern auch als Grablegen für Säuglinge. Die Kindersterblichkeit war im Mittelalter noch extrem hoch. Kleine Kinder galten als zu jung, um Sünden zu begehen – und daher als besonders rein und gottesnah.

An der Place du Marché endet die Führung durch die Kirche. Hier lohnt sich noch ein Blick auf das Portal und sein Tympanon zum Jüngsten Gericht und der Auferstehung. Mehrere Terrassencafés laden zur Pause.

Die Place du Marché

Auf dem einstigen Marktplatz schlug 1199 die Geburtsstunde des Weinbaus von Saint-Émilion. Johann Ohneland, König von England, gewährte der Stadt weitreichende Rechte und rief die Jurade ins Leben. Hier trafen sich die Bürger und Händler, und hier verkündeten die Juraten ihre Beschlüsse und kontrollierten die Qualität und den Handel der Weine.

Bis heute ist die Place du Marché die Kulisse, wenn die wiederbelebte Weinbruderschaft La Jurade in ihren roten Roben von der Monolithkirche auf den Platz tritt, um feierlich neue Mitglieder zu intronisieren oder das traditionelle Weinfest Ban des Vendanges auszurufen.

Gehandelt wurden die Weinein einer überdachten Markthalle an der Ecke des Platzes zur Rue de la Catène. Über dieser Halle befand sich vom 15. bis 18. Jahrhundert das erste Rathaus (mairie) der Stadt. Von dort aus übten die 54 gewählten jurats ihre politische und gerichtliche Macht über Saint-Émilion und die umliegenden Dörfer aus.

Kollegiatskirche & Kreuzgang

Eine Kordel, die sie als Gürtel um ihre Kutte trugen, war das Wahrzeichen der Franziskaner. Die cordeliers kamen zeitgleich mit den Dominikanern zu Beginn des 13. Jahrhunderts und markierten die Entstehung der Bettelorden in Saint-Émilion.

In den unterirdischen Kellern und Steinbrüchen ihres einstigen Klosters wird seit 1892 Schaumwein hergestellt. In den rund 17 bis 20 Metern tiefen kühlen Gewölben findet der Crémant de Bordeaux perfekte Bedingungen zum Reifen. Verkosten könnt ihr prickelnden Wein Les Cordeliers direkt in den Räumlichkeiten des Klosters.

Hinter einer wuchtigen Holztür öffnet sich der Zugang zum cloître des cordeliers. Für den Kreuzgang der Stiftskirche von Saint-Émilion schuf François Peltier 2015 bis 2018 als lasierende Ölmalerei auf fünf Holzarten die 38,5 Meter lange und fünf Meter hohe Apokalypse nach dem Johannes-Evangelium.

Gassen voller Wein

Saint-Émilion ist das ganze Jahr ein beliebtes Ziel, und besonders zwischen April und Oktober pulsiert der Tourismus. Auffällig vielen Briten und Amerikanern gefällt es hier, und zunehmend auch vielen Asiaten. Diese zahlungskräftige Klientel sorgt dafür, dass die Preise meist über dem ortsüblichen Niveau liegen.

Stolz präsentieren Winzer und Weinhändler ihre besten Tropfen in prunkvoll oder stylisch eingerichteten Läden, hier und da hängt eine Preisliste mit den Bestsellern eines Hauses bereits an der Fassade.

Knusprige Makronen

Die zweite Spezialität der Stadt sind knusprige Makronen. Im Gegensatz zu den heute weltbekannten, bunten und gefüllten Pariser Doppelkeksen sind die macarons de Saint-Émilion geradezu puristische Klosterkekse ohne Ganache oder Crème. Traditionell kommen nur süße und bittere Mandeln, Eiweiß und Zucker in die flachen, runden Kekse – und keinerlei Farb- oder Konservierungsstoffe.

Seit die Ursulinen-Nonnen 1620 hier ihr Kloster errichteten, werden sie in Saint-Émilion hergestellt! Doch nur eine einzige Dame besitzt das authentische Originalrezept: Nadia Fermigier, die Nachfolgerin von Madame Blanche. Das behauptet zumindest das Tourismus-Büro – und schickt Besucher zum Parvis des Thés, einem Teesalon an der Place Pioceau hinter der Stiftskirche. Die Bäckerei selbst befindet sich in der Rue Guadet. Dort sind die Makronen auch etwas günstiger.

Die Tour du Roy

Der mächtige, viereckige Tour du Roy ist der letzte Rest der einstigen Burg aus dem 13. Jahrhundert. Auf 32 Metern Höhe eröffnet seine Dachplattform weite Ausblicke auf das Weinland von Saint-Émilion. Seine Weinberge erstrecken sich bis an den Horizont. Zu ihnen zuckelt der Minizug Le Petit Train. Schöner und nachhaltiger lässt sich das weltberühmte Weinland auf einer 15 Kilometer langen Runde per Rad oder zu Fuß entdecken.

Deutlich kleiner sind die Türme, die sich hier und da einst Winzer aufs Dach setzen – schlanke, runde tour d’orgueil, um weithin sichtbar Wohlstand, Prestige und den Stolz auf das eigene Weingut zu demonstrieren, ähnlich wie die capitouls in Toulouse.

Radelrunde zum Rotwein

Sie beginnt am Office de Tourisme und führt vorbei an der Tour du Roy zum Château Canon. Wie die Perlen einer Kette säumen exquisite Weingüter nun die Route: Angélus, Château Arnaud de Jacquemeau, Franc, La Fleur Picon, Château Bezineau … welch berühmte Namen auf den nur vier Kilometern bis Fortin!

Das Weindorf Pignon bei Saint-Émilion. Foto: Hilke Maunder
Das Weindorf Pignon bei Saint-Émilion. Foto: Hilke Maunder

Doch die Route kann sich noch steigern. Nach dem Château La Dominique mit seinem wunderschönen Terrassenrestaurant wird das Château Cheval-Blanc erreicht. 131 Millionen Euro zahlten die Familien Arnault und Frère 1998 für den 37 Hektar großen Weinberg! Vorbei an Certan, dem ältesten Weingut des Pomerol, taucht das Château Pétrus auf, ein sandsteinfarbenes Palais mit schmiedeeisernem Schmuckgitter.

Das Anwesen von Petrus bei Pomerol. Foto: Hilke Maunder
Das Anwesen von Petrus bei Pomerol. Foto: Hilke Maunder

11,4 Hektar ist sein Weinberg groß. Seit 2010 nur noch aus Merlot komponiert das weltberühmte Château seine Tropfen, die weit mehr sind als ein klassischer Rotwein – nämlich atemberaubende Jahrgänge, die weltweiten Kultstatus haben. Früher kam auch noch zur Abrundung fünf Prozent Cabernet Franc hinein. Doch damit ist seit 2010 Schluss. Heute ist die Rebfläche vollständig mit Merlot bestockt. Und der Wein ein echtes Träumchen.

Beschwingt geht es via Maillet und vorbei an vier weiteren châteaux zurück nach Saint-Émilion. Welch eine wundervolle Weinrunde!

Blick über die Rebgärten auf Pomerol. Foto: Hilke Maunder
Blick über die Rebgärten auf Pomerol. Foto: Hilke Maunder

Saint-Émilion: meine Reisetipps

Hin & weg

ÖPNV

Saint-Émilion liegt an der Bahnstrecke Bordeaux – Bergerac – Sarlat; in den TER-Zügen ist eine Fahrradmitnahme möglich; mitunter mit Reservierungspflicht. Der Bahnhof Gare de Saint-Émilion befindet sich rund zwei Kilometer südlich der Stadt.

Schlemmen und genießen

L’Envers du Décor

Hinter der roten Fassade erwartet euch ein Bistro im eleganten Retro-Flair mit Zinktheke, Kamin und Lederbänken sowie Terrasse im Innenhof. 1987 gegründet, gehört es – wie das Hôtel Pavie mit seinem Zweisternerestaurant –  inzwischen zur Familie Perse und damit den Besitzern des berühmten Weinguts Château Pavie. Die Weinkarte umfasst 500 verschiedene Weine, die in einem historischen Steinbruch aus dem 19. Jahrhundert unter dem Restaurant gelagert werden. Küchenchef Bertrand Bordenave setzt auf eine frische Marktküche (cuisine du marché), die mit den Jahreszeiten wechselt und Wert auf regionale Erzeuger legt. Brot und Gebäck werden vor Ort selbst hergestellt.
• 11, rue du Clocher, 33330 Saint-Émilion, Tel. 05 57 74 48 31, https://envers-dudecor.com

Le Tertre

Klein und elegant ist das Restaurant von Catherine und Julien Elles, das seine Lage im Namen trägt: Ihr findet es in einer typischen, steilen Pflastergasse von Saint-Émilion. Drinnen gibt es nur 28 Sitzplätze, bei schönem Wetter gibt es zudem einige begehrte Plätze auf der Außenterrasse. Ein Hingucker ist der Weinkeller, der hier in den Fels geschlagen wurde.
• 5, rue du Tertre de la Tente, 33330 Saint-Émilion, Tel. 05 57 74 46 33, https://restaurantletertre.com

La Table de Pavie

Zwei Michelinsterne schweben über der Küche von Yannick Alléno, der zuvor in Grignan im Clair de Plume die Gäste mit seiner raffinierten Saisonküche begeistert hat und seit September 2020 nun hier in Saint-Émilion eine edle cuisine du terroir serviert, die perfekt mit den Weinen des Bordelais harmoniert. Besonders Allénos avantgardistische Saucen-Extraktionen und die feinsinnige Abstimmung der Menüs sorgen für Genussmomente.
• 5, place du Clocher, 33330 Saint-Émilion, Tel. 05 57 55 07 55, https://hoteldepavie.com/fr/la-table-de-pavie.html

La Terrasse Rouge

Nicht im historischen Ortskern, sondern etwas außerhalb auf dem Dach des Château La Dominique, dessen Bau Jean Nouvel entworfen hat, könnt ihr hier auf der mit roten Glassteinen gefüllten Dachterrasse zum Panoramablick über die Reben hervorragend speisen. Das Restaurant gehört zur Gruppe Maison Faber Lascombes und setzt auf eine zeitgemäße, gehobene Küche des Südwestens. Regionale Spezialitäten wie Stopfleber (Foie gras), Rindfleisch aus Bazas (Bœuf de Bazas), Geflügel aus den Landes oder geschmorte Ochsenbäckchen sind Klassiker der Karte.
• 1, La Dominique, 33330 Saint-Émilion, Tel. 05 57 24 47 05, www.laterrasserouge.com

Hier könnt ihr schlafen

Auberge de la Commanderie*

Winzige, ruhige, saubere und geschmackvoll modern eingerichtete Komfortzimmer mit Bad/WC in zwei Häusern im Herzen der Altstadt; erreichbar per Aufzug. Zum Frühstück gibt es kein Buffet, sondern Service am Tisch, bei dem das Brot abgezählt ist – ein Stück Baguette pro Person sowie eine kleine viennoiserie. Fahrräder können rund zwei Minuten entfernt in einem offenen, aber abgeschlossen Parkplatz abgestellt werden. Wer mag, bucht hier*.
• 2, rue de la Porte Brunet, 33330 Saint-Émilion, Tel. 05 57 24 70 19, www.aubergedelacommanderie.com

Hôtel de Pavie*

Das Fünf-Sterne-Haus liegt an der Oberstadt an der Steilkante und gibt den Blick frei auf das Unterdorf und die Weinberge der Appellation. Seine edlen Zimmer und Suiten verteilen sich auf drei historische Anwesen: das zentral am Glockenturm gelegene Haupthaus Maison du Clocher, das dorftypische Maison du Village und die Maison des Suites in einem Handelshaus aus dem 18. Jahrhundert.

Das Relais-&-Châteaux-Anwesen hieß bis 2020 Hostellerie de Plaisance. Heute führen es Chantal Perse und ihre Tochter Angélique Da Costa, deren Familie auch das renommierte Weingut Château Pavie leitet. Die Inneneinrichtung gestaltete Alberto Pinto. Wer mag, bucht hier*.
• 5, place du Clocher, 33330 Saint-Émilion, Tel. 05 57 55 07 55, https://hoteldepavie.com

Noch mehr Betten*

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