Petite cité de caractère: Sainte-Suzanne

Sainte-Suzanne: die Promenade an der Wehrmauer. Foto: Hilke Maunder
Sainte-Suzanne: die Promenade an der Wehrmauer. Foto: Hilke Maunder

Auf halbem Weg zwischen Laval und Le Mans thront Sainte-Suzanne seit dem 11. Jahrhundert auf einem Dreiecksfels 70 m hoch über dem Tag des Erve.

Am Fuße der Stadtmauer von Sainte-Suzanne verläuft die schönste Panoramastrecke der Petite Cité de Caractère: die Promenade de la Poterne.

Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Blumengeschmückt: die Promenade an der Wehrmauer. Foto: Hilke Maunder

Sie eröffnet wunderschöne Ausblicke: im Süden auf den Fôret de Charnie und die historische Provinz Anjou. Gen Norden blickt ihr auf die Hügel der Coëvrons.

Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Gen Süden blickt ihr auch auf diesen idyllisch gelegenen Hof. Foto: Hilke Maunder
Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Der Ausblick gen Norden auf die Hügel der Coëvrons. Foto: Hilke Maunder

Lebendiges Mittelalter-Flair

Die mittelalterlichen Altstadt von Sainte-Suzanne dominieren das 1999 – 2008 renovierte Renaissance-Schloss.

Fouquet de la Varenne, der erste Kontrolleur der öffentlichen Post und Gouverneur der Provinz Anjou, hatte es für sich und seine Familie 1604–1608 erbauen lassen.

Das Château von Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Das Château von Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder

Am Standort der einstigen Markthalle erhebt sich heute das Rathaus. Die Kirche des Ortes aus dem 16. Jahrhundert wurde drei Jahrhunderte später wieder aufgebaut.

Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Die Pfarrkirche der Altstadt. Foto: Hilke Maunder
Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Das Kircheninnere. Foto: Hilke Maunder

Die Gassen von Sainte-Suzanne

Der eigentliche Charme von Sainte-Suzanne besteht jedoch in seinen Gassen, die Feldsteinhäuser säumen. Hinter hohen Mauern verstecken sich blumenübersäte Gärten, ein Feigenbaum wächst am Weg, eine Katze streunt umher.

Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
In den Gassen der Altstadt von Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder

Pfadfindermädchen kichern auch dem Kirchplatz, und in allem, was hier an diesem Abend geschieht, liegt Ruhe und stille Zufriedenheit.

Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Von Mauern begrenzt die Gassen am Rand der kleinen Cité. Foto: Hilke Maunder

Und wenn ihr nach dem Stadtbummel noch etwas essen und trinken wollt, gibt es hier auch ein wunderschönen kleines Bistrot, das mit sehr viel Herzblut betrieben wird. Hier habe ich es vorgestellt.

Sainte-Suzanne: Péché de Gourmandise-. Foto: Hilke Maunder
Le Péché Gourmande. Foto: Hilke Maunder

Sainte-Suzanne: meine Reisetipps

Schlemmen

Le Péché de Gourmandise

Épicérie fine und Bistro hat Christin in seinem charmanten Lokal vereint, das in der Deko augenzwinkernd mit Klischees spielt: Die wenigen Tische sind ganz traditionell in rot-weißem Karo eingedeckt; die Wände übersät mit Reminiszenzen an Frankreich. Aus der Küche kommen Gerichte, die tief verwurzelt sind in der Region.
• 1 bis, Place Hubert II de Beaumont, 53270 Sainte-Suzanne, Tel. 02 43 58 63 68

Sainte-Suzanne: Péché de Gourmandise-. Foto: Hilke Maunder
La Péché Gourmande in Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder

In der Nähe

Évron

Das Städtchen veranstaltet im Sommer ein Festival, bei der ihr geistliche Musik in ihrer ganzen Vielfalt kennenlernen könnt – von gewaltigen Orgelkonzerten bis zu schmissigen Gospels. Aufführungsort ist meist die Basilika, zu der einst Kloster mit einem schlichten, aber dennoch sehr schönen Garten gehört. Alle Infos gibt es hier.

L'abbaye Notre-Dame de l'Épine d'Évron: Blick vom Klostergarten auf die Abtei. Foto: Hilke Maunder
L’abbaye Notre-Dame de l’Épine d’Évron: Blick vom Klostergarten auf die Abtei. Foto: Hilke Maunder

Gué-de-Selle

Lust auf einen richtig schönen Waldspaziergang am See? Dann klickt mal hier.

Der Gué-de-Selle von Mézangers. Foto: Hilke Maunder
Der Gué-de-Selle von Mézangers. Foto: Hilke Maunder

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Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
Das Schloss von Sainte-Suzanne. Foto: Hilke Maunder
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