Albi: Welterbe am Tarn
Die Bischofsstadt Albi am Tarn ist seit 2010 ein Welterbe. Ihr Beiname La Rouge verrät: Ihr Zentrum ist ein Juwel aus Backstein. Tipps & Infos.
Die Bischofsstadt Albi am Tarn ist seit 2010 ein Welterbe. Ihr Beiname La Rouge verrät: Ihr Zentrum ist ein Juwel aus Backstein. Tipps & Infos.
Die südfranzösische Region zwischen Toulouse, Albi und Carcassonne, einst das „Pays de Cocagne“, wurde im Mittelalter durch einen kostbaren Rohstoff reich: Pastell. Gewonnen aus den gelben Blüten des Färberwaids, färbte das blaue Gold Kleidung von Königen und Adligen. Heute erlebt der historische Farbstoff eine Renaissance und inspiriert Kunst, Kosmetik und sogar die gehobene Gastronomie.
Was macht Laguépie so besonders?
Laguépie, ein malerisches Dorf in Okzitanien, besticht durch seine Lage zwischen zwei Flüssen (Aveyron & Viaur), mittelalterliche Burgruinen, eine reiche Kastanien-Tradition und unberührte Natur. Ideal für Kultur, Geschichte und Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren oder Baden. Ein Geheimtipp für Frankreich-Reisende!
Zwischen Céret und der MIttelmeerküste erstrecken sich die Albères als östlichstes Massiv der Pyrenäen. Fotos und Fakten von den Bergen, die einst Hannibal überquerte.
La Serpent liegt abseits, mitten im leich hügeligen Anbaugebiet der Blanquette de Limoux. Ein Winzling auf dem Land, kein Touristenmagnet – und daher genau richtig für einen Besuch. La Serpent. Was für ein Name für ein Dorf, dachte ich mir. Würde der Artikel geändert, hieße es Schlange. Neugierig geworden, machte ich es zum Ziel meines…
Was macht den Wanderweg Chemin de la Mine im Fenouillèdes so besonders?
Der Chemin de la Mine bei Saint-Paul-de-Fenouillet ist eine faszinierende Verbindung aus unberührter Natur und Industriegeschichte. Auf dem rund 5 Kilometer langen Rundweg wandert man mitten durch die duftende Garrigue und die Weinberge der AOP Côtes du Roussillon Villages. Das Besondere: Der Pfad führt vorbei an spektakulären Felsformationen und den gut versteckten, mysteriösen Relikten eines 100-jährigen Eisenerzbaus. Wer den schmalen Pfaden unter den Augen von Schlangenadlern folgt, stößt tief in den Bergen auf eine ingenieurstechnische Meisterleistung aus dem Jahr 1908, die zwei Dörfer auf ewig miteinander verband.
Was zeichnet die Romanik im Roussillon aus?
Die Romanik im Roussillon (Südfrankreich) gilt als wegweisendes Labor der mittelalterlichen Baukunst. Ab dem Jahr 1000 n. Chr. verschmolzen in den Hochtälern der Pyrenäen lombardische Einflüsse mit maurischem Rankenwerk. Markante Merkmale dieser regionalen katalanischen Romanik sind die Verwendung von lokalem rosa Marmor, wehrhafte Klosterfestungen wie Saint-Martin-du-Canigou, zweistöckige Kirchenbauten und die ausdrucksstarken, skulpturalen Kapitelle des anonymen Meisters von Cabestany, dessen Figuren durch überproportionale Hände auffallen.
Von Ostern bis Oktober pulsiert das Leben in Südfrankreich im Rhythmus der Stiere: Vive la Feria ! Die Passion für die Konfrontation zwischen Mensch und Stier reicht bereits mehr als 600 Jahre zurück. 1402 wurde das erste Stierspiel in Südfrankreich urkundlich erwähnt, 1852 die erste spanische Corrida in Nîmes veranstaltet. Doch erst 1952 wurden die…
Gallier und Römer haben dafür gesorgt, dass Nîmes als Hauptstadt des Gard zum Weltkulturerbe wurde. Doch das antike Dreieck mit seinen dicht gedrängten Sehenswürdigkeiten und weltberühmten Museen verlässt kaum ein Besucher. Schade – denn für Insider gehören Richelieu und Gambetta zu den spannendsten Vierteln für Street-Art in Frankreich. Le Petit Berlin nennt sich das Duo…
Eine der schönsten Radtouren durch die Petite Camargue (Camargue Gardoise) führt als flache Rundstrecke von Beauvoisin über Franquevaux und das Centre de Découverte de Scamandre bis nach Gallician und zurück.