Die Straße der Abteien in der Normandie

Abteien der Normandie. Jumièges: die Ruine der Anbteikirche. Foto: Hilke Maunder
Die Ruine der Abteikirche vo Jumièges. Foto: Hilke Maunder

Einflussreiche Abteien haben Jahrhunderte lang die Geschichte der Normandie geprägt – als Horde der Kultur und des Wissens, aber auch als Zentren der Macht. Bis ins 5. Jahrhundert reichen die ersten Klostergrüdungen zurück. Doch ihre Blütezeit erlebten sie unter den normannischen Herzögen im 11./12. Jahrhundert, als die Normandie der reichste und mächtigste Staat Europas war.  

Später sorgte die Gunst und Großzügigkeit der französischen Könige für Meisterwerke, bis Religionskriege, Revolutionen und Säkularisierungen die Blüte der Abteien beendeten. Von den 120 Abteilen der Glanzzeit sind heute noch 84 vorhanden.

Die Abtei des Mont-Saint-Michel. Foto: Hilke Maunder

Die schönsten von ihnen könnt ihr auf der Route des Abbayes Normandes von Rouen bis zum Mont-Saint-Michel entdecken. Bis heute bezeugen die majestätischen Gebäude und Ruinen an der normannischen Straße der Abteien den Reichtum des Herzogtums der Normandie im Mittelalter.

Abtei von Saint-Ouen

In Rouen, der „Stadt der 100 Türme“ macht seit dem 11. Jahrhundert besonders eine Kirchenspitze der Kathedrale Konkurrenz: der gotische Vierungsturm der ehemaligen Benediktinerabtei St-Ouen, die bereits in karolingischer Zeit gegründet wurde.

Mit „nur“ 130 m Höhe ist ihr prunkvoller Turm heute nur die Nummer zwei in der Skyline der Hauptstadt der Normandie. Ihre Kathedrale indes besitzt mit 152 m eine der höchsten Kirchturmspitzen Frankreichs.

Das Westwerk der Abteikirche Saint-Ouen in Rouen

Doch auch als Nummer zwei ist die Abteikirche von Saint-Ouen bis heute ein majestätischer Bau. 137 m und 33 m hoch ist ihr Gewölbe. 80 Kirchenfenster lassen himmlischen Licht hinein – bei Sonnenschein eine wahrhaft himmlische Glaskunst!

Nicht minder imposant ist die Orgel. Sie ist die letzte, die der berühmte französische Orgelbauer Cavaillé-Coll vor seinem Tod gebaut hat.  Der alte Schlafsaal der Mönche birgt heute das Rathaus von Rouen.

Saint-Georges-de Saint-Martin-de-Boscherville

Die Abtei Saint-Georges in Saint-Martin-de-Boscherville. Foto: Hilke Maunder

Nur wenige Kilometer westlich von Rouen überragt der imposante Laternenturm der Klosterkirche St-Georges-de-Boscherville die niedrigen Sandsteinhäuser, Koppeln, Weiden und Wälder des Fôret de Roumare am rechten Seine-Ufer.

Die Klosterkirche ist heute die Pfarrkirche vom Örtchen St-Martin-de-Boscherville, die für den Bau der Klosterkirche weichen musste. Daher heißt der Ort Saint-Martin, die Abtei jedoch Saint-Georges. Zusammen mit dem Klostergarten ist sie das letzte Überbleibsel eines Augustinerklosters, das 1114 von den Benediktinern übernommen wurde.

Schlichte Schönheit: die Abteikirche. Foto: Hilke Maunder

Erbaut wurde es am Standort eines einst gallo-römischen Umgangstempels. Die heidnischen Ursprünge wurden erst mit einer Grabkapelle überdeckt, 1255 mit der heutigen Abteikirche, die  als Musterbeispiel der normannischen Romanik gilt. Ihre Bögen symbolisieren den Himmel, die Säulen die Erde. So wie Himmel und Erde auf einander treffen, so berühren sich das Göttliche und das Irdische.

Blutrünstig: ein Kapitel in der Abteikirche von St-Martin-de-Boscherville. Foto: Hilke Maunder

Ungeheuer eindrucksvoll ist auch der Kapitelsaal mit seinen skulptierten Kapitellen, auf denen es mitunter ganz schön blutrünstig zugeht. Wer mehr wissen will: Die Abtei hat eine sehr informative Website ins Netz gestellt – auch auf Deutsch!

An den Chor der Abteikirche schließt sich eine Löwenzahnwiese an – im Sommer blüht sie goldgelb. Foto: Hilke Maunder

Der vier Hektar großen Klostergarten von 1680 wurde vor einigen Jahren in seine ursprüngliche Form zurück versetzt. Dicht an dicht hängen hier die Birnen am Spalier. Üppig biegen sich alte Apfelsorten unter ihrer süßen Last.

Der Klostergarten wandelt sich mit den Jahreszeiten: wunderschön! Foto: Hilke Maunder

Dazu Beete mit Kräutern und Gewürzen, Arzneipflanzen, riesige Sonnenblumen, duftender Salbei und ein endlos blauer Himmel, der sich über der leicht gewellten Landschaft spannt. Ein sanftes Plätschern des Wasserspiels in der Zentralachse, Vogelgezwitscher. Der Frieden eines späten Nachmittags… erlebt ihn hier!

Im Juli blüht der Lavendel im Klostergarten. Foto: Hilke Maunder

Saint-Pierre de Jumièges

Nur noch als Ruine erhalten ist Jumièges. Im 9. Jahrhundert suchte dort Bayernherzog Tassilo als Mönch Schutz. Damals lebten dort 900 Mönche und 1.600 Bedienstete. Während der Französischen Revolution verließen die letzten Mönche Jumièges.

Nur wenige Jahre später – 1793 – wurde sie bei einer öffentlichen Versteigerung einem Holzhändler aus Canteleu zugeschlagen. Er nutzte Jumièges als Steinbruch und ließ die Laterne der Kuppel in die Luft sprengen… Doch der Zauber von Jumièges ist bis heute einzigartig. Nationaldichter Victor Hugo lag völlig richtig, als er von Jumièges schwärmte:

Sie ist die schönste Ruine von Frankreich!

Unter Kunsthistorikern gilt die Abtei als eine der ersten Sakralbauten mit Doppelturmfassade und innerem Stützenwechsel. Foto: Hilke Maunder

Wahrzeichen der Abtei, einst eine der reichsten Frankreichs, sind ihre 47 m hohen Doppeltürme. Das dachlose Hauptschiff lässt bis heute die Ausmaße der einst 120 m langen Kathedrale Notre Dame erahnen.

Der im spätgotischen Stil erbaute Kreuzgang ist teilweise zerstört. Lord Stuart de Rothesay hatte einen Flügel gekauft und ihn in sein Schloss Highcliffe bei Bournemouth einbauen lassen. In der Mitte des restlichen Kreuzgang erhebt sich eindrucksvoll eine 500 Jahre alte Eibe.

Das Heu ist geerntet um die Ruine der Abteikirche. Foto: Hilke Maunder

Eng mit der Abteikirche verbunden ist das Schicksal von Agnès Sorel. Sie war ab 1444 die erste offizielle Mätresse eines französischen Königs. Karl VII. gebar sie vier Töchter.

Sie revolutionierte die damalige Haartracht, machte eine hohe Stirn als Zeichen von Intelligenz eine und führte die Mode der unbedeckten Brust ein. 1450, als sie mit dem jüngsten Kind schwanger war, sie Karl VII: in einem Lager während eines Feldzugs gegen die Engländer in Jumièges.

Was für eine Ruine! Foto: Hilke Maunder

Kurz darauf erkrankte sie schwer und verstarb.  2004 untersuchte  Philippe Charlier die Leiche. Der Paläopathologe wies nach, dass Sorel im siebten Monat schwanger gewesen war und Würmer hatte.

In den Knochen fand er eine große Menge an Quecksilber, damals ein Schönheitsmittel für edle Blässe. Starb sie daran – oder verabreichte jemand ihr eine tödliche Dosis Quecksilber? Bis heute wirft ihr Ableben Rätsel auf.

Der große Park der Abtei. Foto: Hilke Maunder

In der Peterskirche direkt neben der Hauptkirche sind Reste karolingischer Wandmalereien erhalten. Ein Bogen im Westwerk zeigt das typische Mäandermuster. Auf der Südwand ist ein Portrait zu sehen, am besten ist der Schopf zu erkennen. Wen es darstellt, ist nicht bekannt.

Das Abtgebäude. Foto: Hilke Maunder

Hinter den Sakralbauten ist inmitten des Parks das Abtgebäude erhalten. Die 14 ha großen Grünanlage vereint einen englischen Landschaftsgarten, einen nur noch in der Grundform erhaltenen formellen, französischen Garten und einen Potager, einen historische Küchengarten. Ihn ergänzt ein Hain mit Apfelbäumen, in dem Schafe grasen.

Jumièges: im Park der Abtei. Foto: Hilke Maunder

Jumièges könnt ihr heute auf viele Weisen erleben. Für Fans digitaler Entdeckungsreisen gibt es Tablets mit 3D-Führern und virtuellen Zeitreisen. Bei den Musicales de Normandie wird die Abtei zur Bühne für intime Konzerte.

Ofenholz für den Winter. Foto: Hilke Maunder

Von April bis Dezember verwandelt sich das weitläufige Anwesen zu einem Open-Air-Skulpturenpark. Was in den Gewölben und Kellern der Klosterruine lebt, verraten im Sommer Führungen mit der Taschenlampe und die Nuit de la Chauve-Souris: Fledermäuse!

Tradition in Lehm, Ziegel und Fachwerk: dörfliches Haus in Jumièges. Foto: Hilke Maunder

Bummelt nach dem Besuch der Ruine auch noch ein wenig durch das Örtchen mit seinen traditionellen Bauernhäusern, verspielten Belle-Époque-Häuschen aus Backstein mit weißen Holzschnitzereien und Häusern von heute. Wen ihr weiter hinaus lauft Richtung Seine, könnt ihr auf den Feldern mit etwas Glück Grau- und Silberreihe sehen. Und im Frühjahr auch Störche!

Ist sie nicht malerisch, diese Villa im Dorfzentrum? Foto: Hilke Maunder

Saint-Wandrille

Im Jahr 649 n. Chr. gründete der Mönch Wandregisel, der damals die Normandie missionierte, im fruchtbaren Tal der Fontanelle die Abtei Saint-Wandrille. Bis heute leben hier rund ein Dutzend Benediktiner-Mönche nach der Devise „Ora et Labora“  – bete und arbeite.

In Teilen eine Ruine: die Abtei Saint-Wandrille im Seinetal. Foto: Hilke Maunder

Bestimmte Bereiche sind daher für Besucher gesperrt. Andere – wie der Kreuzgang – sind ur zu bestimmten Zeiten geöffnet. Die Parkanlage mit der gotischen Kirchenruine jedoch könnt ihr vor- und nachmittags besichtigen. Von Ostern bis Allerheiligen starten Mittwoch bis Montag regelmäßig Führungen um 15.30 Uhr, sonntags zusätzlich um 11.30 Uhr.

Saint-Wandrille. Foto. Hilke Maunder

Doch was mich am meisten von Saint-Wandrille begeistert hat, kann man nicht sehen, sondern nur hören: die gregorianischen Gesänge der Mönche, die seit 1931 wieder in der neuen Abteikirche erklingen. Hörproben gibt es auf der Website der Klosterboutique.

Das Innere der Klosterkirche. Foto: Hilke Maunder

Neben Einspielungen weiterer hervorragender Konzerte mit beispielsweise der Orgel, die – mal von Trompeten, dann von Violoncello begleitet – jubiliert, gibt es dort auch online alle Angebote der Abtei.

Saint-Wandrille. Foto: Hilke Maunder

Im Klosterladen wie auch im Online-Shop entpuppt sie sich auch als wahrhaft himmlische Meisterin irdischer Genüsse. Vom Pain d’Épices, traditionellem Gewürzbrot, über Honig, Kekse und Bonbons bis hin zu Cidre und 13,5 % Hydromel reicht das Sortiment der Mönche. Mon Dieu!

Graville

Die Abteikirche von Graville im Innern. Foto: HIlke Maunder

Am Stadtrand von Le Havre eröffnet die Abbaye de Graville vom Kirchplatz und Friedhof bei gutem Wetter weite Ausblicke bis Stadt und Umland bis ans andere Ufer der Seine und der Landschaft des Calvados .

Bei meinen Besuch jedoch reichte die Sicht reichte nur zu einem runden, leuchtend blauem Ei im Tal, dem nachhaltig erbauten Stadium von Le Havre, dessen Hülle die Sonnenenergie für den Betrieb erzeugt.

Aus Holz gebaut: das Gewölbe der Abteikirche von Graville. Foto: Hilke Maunder

Blickt man abends vom hinteren, beleuchteten Parkplatz des Grand Stade zur Abtei hinauf, sieht es aus, als sei das Gotteshaus von lauter riesigen Sternen umgeben – ein traumhaft schöner Blick!

Doch jetzt goss es in Strömen. Und ich wollte nur eins: hinein in die Abtei, die zu den Meisterwerken der Romanik in der Normandie gehört. Erbaut wurde sie in jenen Jahren, als Wilhelm I. der Eroberer gen England aufbrach.

Kunstwerke der Abtei von Graville. Foto: Hilke Maunder

Die alten Klostergebäude aus dem 13. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert umgebaut, bergen vom Keller, wo der der bronzene Kopf einer Madonna im Gewölbe ruht, bis zum Obergeschoss wahre Schätze, die auch interessant sind, wenn man in Religion(sgeschichte) nicht so bewandert ist.

Im Fundus der Abtei von Graville. Foto: Hilke Maunder

Zur Zeit der ersten Angriffe der Normannen befanden sich im Kloster die Reliquien der Heiligen Honorine vom Kelten-Stamm der Caleti, die am 27. Februar 303 n. Chr. in Rouen als Märtyrerin und Jungfrau hingerichtet und in die Seine geworfen worden war. Die Mönche von Graville jedoch retteten die Leiche und bestatteten sie auf ihrem Friedhof. Als jedoch die Wikinger die Seine hinaufzogen, wurde die Heilige flussaufwärts nach Conflans in Sicherheit gebracht

Im Abteimuseum: die Sammlung Gosselin. Foto: Hilke Maunder

Neben  zwei Heiligen, die ihren Kopf unter dem Arm halten, und religiöser Kunst des 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwart birgt das Musée de l’Abbaye mit der Collection Gosselin eine Sammlung von 206 Hausmodellen, die ein Gelehrter im 19. Jahrhundert angefertigt und auf der Pariser Weltausstellung 1889 ausgestellt hat. Hier habe ich euch die Sammlung im Blog vorgestellt.

Abtei von Graville. Foto: Hilke Maunder

Doch nun zur Kirche, die erst nach dem Museumsbesuch und einem kurzen Weg über den Kirchhof zu erreichen ist. Hinter der schweren Holztür: Stille. Geschickt gesetzte Spots, die Architekturdetails hervorheben oder die ausgestellten Madonnen und Heiligen beleuchten.

Rundbögen überkreuzen sich, ein Fries schmückt die Stirnwand. Ein Gotteshaus, das Ruhe atmet, bescheiden ist statt beladen mit Prunk, die es später Mode wurde… So, wie beim barocken Altar, der sich in Gold, Grün und Rot, den drei edelsten Farben neben dem königlichen Blau und Hermelinweiß, schmückt.

Montivilliers

Der Kreuzgang der Abtei von Montivilliers. Foto: Hilke Maunder

Als Kloster im 7. Jahrhundert gegründet, ab 1791 eine Salpeterfabrik, später eine Brauerei: Die Abbaye de Montivilliers kann auf sehr bewegte Geschichte zurückblicken. „Ab 1970 wurde das Frauenkloster sukzessive renoviert, seit 2010 sind die Arbeiten abgeschlossen…“ lese ich und blicke auf den Garten im Kreuzgang.

Der Kreuzgang der Abtei von Montivilliers. Foto: Hilke Maunder

Die pflanzliche Anlage mit Buchsbaum-Einfassungen in Herz- und anderen Form, die sich aus dem ersten Stock als Kreuz zeigen, ist wundervoll, der Beton, der den restlichen Innenhof bedeckt, scheußlich!

Der Kreuzgang der Abtei von Montivilliers. Foto: Hilke Maunder

Hätte man da nicht die hellen Kiesel der Seine aufschütten können? Im Kreuzgang irritiert mich etwas der sehr neu wirkende Look des Gebälks… aber das wird sich ja im Laufe der Jahre anpassen!

Minimalistisch mit Spots in Szene gesetzt: die Ausstellung im Kloster Montivilliers. Foto: Hilke Maunder

Top gelungen ist die Ausstellung in den ehemaligen Schlafsälen im ersten Stock: nicht überladen und museal, sondern auch das Wesentliche fokussiert, plakativ, und doch äußerst informativ. Multimedia und geschickte Lichttechnik sorgen für Spannung und Abwechslung.

Die Ausstellung im Kloster Montivilliers. Foto: Hilke Maunder

Notre Dame du Bec Hellouin

In der Benediktinerabtei von Le Bec-Hellouin wurde vom 12. bis 14. Jahrhundert der normannische Klerus ausgebildet. Ein Ritter, Herluin, begann 1034 ihren Bau – und wurde ihr Namensgeber. Vom Turm habt ihr wunderschöne Ausblicke auf die Abtei und das Tal des Bec.

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