Meine Top +10: die schönsten Strände

Feiner Sand oder grobe Kiesel, langer Sandstrand oder verschwiegene Bucht? Zwischen Bray-Dune und Biarritz, verstecken sich in Frankreich an Atlantik, Ärmelkanal und Mittelmeer traumhafte Strandperlen. Meine liebsten Badestrände verrate ich euch – und freue mich auf eure Tipps!

Paloma Beach

In den hochherrschaftlichen Villen der zerklüfteten Halbinsel von Saint-Jean-Cap Ferrat  östlich von Nizza logiert der Jet-Set und speist im michelinbesternten Restaurant „Le Cap“. People watching und Strandvergnügen mit Stil verbindet bei Beaulieu der kleine Privatstrand Paloma Beach. Für 26 Euro erhaltet ihr eine rote Liege oder ein Sunbed beim Strandrestaurant, das von Ostern bis September täglich öffnet und den Hunger mit allerfeinstem, frisch gegrillten Fisch stillt.

Miami Plage

Zwischen den Schönen und Reichen im Fürstentum könnt ihr euch auf dem Privatstrand von Monaco in der Baie du Larvotto tummeln.

Pampelonne

Lust auf noch mehr Promi-Sightseeing? Dann ist Ramatuelle bei St-Tropez das nächste Ziel mit seinem 4,5 km langen, feinsandigen Sandstrand von Pampelonne. Filmfans kennen ihn: 1956 wählte ihn Roger Vadims als Kulisse für seinen Kultstreifen „Und ewig lockt das Weib“. Sein Nordende heißt Plage de Tahiti. Hier schlürfen die In-People an der Strandbar des Tahiti-Beach kühle Cocktails.

Calanques

Zwischen Marseille und Cassis verstecken sich unzählige kleine Fjorde mit azurblauem Badewasser in romantischen Felsbuchten. Einige sind nur per Boot oder zu Fuß, andere gut auch mit dem Wagen zu erreichen. In diesen Blogs habe ich sie vorgestellt: Calanques von Cassis, Calanques von Marseille.

Cap d’AgdeMarseillanSète

Im Süden am Cap d’Agde das größte Naturistenzentrum der Welt, im Norden das quirlige Hafenstädtchen Sète, das in den letzten Jahren Millionen in den Ausbau der touristischen Infrastruktur gesteckt, die Küstenstraße auf der Nehrung vom Strand an die Bahnschienen verlegt  und neue, kostenlose! Parkplätze angelegt hat: Im Languedoc gibt es nur wenige Strände, die trotz Massentourismus in den beiden Zentren noch immer unberührte Flecken bieten, sobald man etwas den Strand entlang läuft. Und so flach ins Meer abfallen, das auch die Eltern ganz entspannt sind.

Blick auf Sète mit dem Strand und dem Mont Saint-Clair.

Korsikas Strände

Helle, lange Sandstrände, einsame Buchten, wilde Klippen und türkisfarbenes Wasser: Freut euch auf 1.047 Kilometer traumhafteBadeküste auf der Mittelmeerinsel. Im Norden findet ihr eine tolle schwarze Schönheit. Hohe Felsen umrahmen dort den feinsandigen, dunklen Sandstrand von Nonza am Cap Corse. Über eine kurvige, schmale Straße, die für Wohnmobile nicht geeignet ist, erreicht ihr  die sandig-schöne Plage de Barcaggio mit Paradeblick auf die Île de la Giraglia, den nördlichsten Punkt Korsikas. Wer sich beim Sonnen bewegen will: Lauft am Strand entlang zum Genueserturm von Agnello!

Bräunen mit Burgblick bietet die sechs Kilometer lange Plage von Calvi mit Blick auf die mächtige Zitadelle. Türkisfarbenes Wasser plätschert an den weiten Sandstrand von Lozari, der selbst zur Hauptsaison nicht überlaufen ist. Südlich von Porto-Vecchio konkurrierend die Badebucht von Santa Guilia und die 2 km lange Plage de Palombaggia um den Titel „schönster Strand der Insel“.

Im Süden der Insel erstreckt sich unterhalb des Löwen von Roccapina eine sandige Badebucht mit sehr feinem Sand und seichtem Wasser. Zur Plage de Roccapina führt eine gut befahrbare Schotterpiste. Eine Piratenbucht wie aus dem Film versteckt sich unter dem Sémaphore de Pertusato. Zum kleinen Strand hinab geht’s rechter Hand vom Leuchtturm auf einem 400 m langen Pfad.

Typisch baskisch: der Strand von Hossegor. Foto: Lara Maunder

Hossegor

Nur unter Surfern bekannt in Deutschland, aber in Frankreich Kult ist Hossegor, Sylts Buhne 16 an der Atlantikküste. Das Surfer-Eldorado versteckt sich zwischen Messanges und Biarritz inmitten feinsandiger Dünen. Von August bis Oktober ist die Surfbedingungen am besten.

Carcans-Plage

Sommerwind und erste Liebe: Kann ich bei diesem Strand noch objektiv sein. Und doch: XXL-Endlosstrand, herrliche Brandung, hohe Dünen, Camping im Kiefernwald und stille, seichte Süßwasserseen gleich daneben: Die Silberküste von Aquitanien ist ein einziger Traumstrand, und Carcans eines seiner Juwelen!

Saint-Lunaire

Vier “plages” zwischen Felskap, der eine schöner als der andere: Saint-Lunaire ist für mich der charmanteste Strandort der Smaragdküste. Nicht so mondän wie Dinard, sondern entspannt, familiär. Und nicht überlaufen!

Baie du Mont Saint-Michel

Zu den Top-Stränden für Strandsegler gehören die Strände im Norden Frankreichs, die vom Mont Saint-Michel bis nach Le Touquet-Paris Plage die Küste säumen. Mein Favorit ist Le Vivier-sur-Mer… dort könnt ihr nach dem sandigen Segel-Fun direkt am Strand gleich die frischen Bouchot-Miesmuscheln futtern, die hier an Holzstöcken im Meer gezüchtet werden.

Étretat

Der Strand ist zwar mit seinen groben Kieseln nicht unbedingt liegefreundlich und bequem, die Kulisse indes ist grandios: Rechts und links zwei eindrucksvolle Felsformationen der Alabasterküste, geradeaus das Meer, das die Kiesel gurgeln lässt, im Rücken ein Bilderbuchstädtchen mit normannischem Fachwerk. Wen wundert’s, dass sich hier schon früh die Künstler getummelt haben? Mehr zu diesem normannischen Idyll findet ihr hier.

Berck-sur-Mer

Den für mich schönsten Strand der Opalküste habe ich in Berck-sur-Mer gefunden, wo Holzplankenweg vom Parkplatz durch die Dünen hin zu einem breiten, feinsandigen Streifen führen, wo hier und da wuchtige Betonruinen an den Atlantikwall erinnern, den die Deutschen im Zweiten Weltkrieg errichtet hatten.

Le Crotoy

Eine weite Landschaft mit Watt und Strand, Prielen, Watvögeln, die nach Würmer pickten – und moules frites: Le Crotoy in der Baie de la Somme, die zu den grands site de France zählt, ist der Hotspot des Seafoodtourismus.

Besonders am Sonntag. Dann geht es für die Franzosen erst in die Natur, dann zum Sonnenbad an den Strand – und zum Abschluss in eines der vielen Lokale, die hinter der Flutmauer Miesmuscheln in schwarzen Emailletopfen in schmackhaften Suds servieren, garniert mit nicht minder großen Bergen von Pommes Frites.

Île de Béhuard

Wer sagt, dass die schönsten Strände immer an der Küste liegen müssen? Wunderschöne sandige Relaxorte finden sich auch an den Ufern der Loire. Mein Favorit: der feine Sand der Île de Béhuard.

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4 Kommentare

  1. Ich habe gerade Ihre Website und Ihren Artikel entdeckt. Was geschrieben steht ist sehr interessant! Danke für diese Arbeit. Herzlich, Carolina

  2. Lacanau Océan an der Atlantikküste (Höhe Bordeaux) fand ich mal ganz toll, aber jetzt könnte ich mich nicht mehr acht Stunden in der Sonne aufhalten wie früher…

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