Der Blick auf das Burgschloss von Tournon-sur-Rhône von der Uferstraße an der Rhône. Foto: Hilke Maunder
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Tournon-sur-Rhône: Wo Shakespeare Ophelia fand

Am Fuße eines Granitfelsens schmiegt sich Tournon-sur-Rhône im Département Ardèche an die Rhône. Gemeinsam mit Tain-l’Hermitage bildet es einen spannenden Doppelort, verbunden durch die wunderschöne Passerelle Marc Seguin – ein Meisterwerk der Ingenieurskunst, das 1825 als eine der ersten Hängebrücken Europas mit Eisenseilen eingeweiht wurde.

Einst für den Autoverkehr errichtet, ist die Passerelle Marc Seguin heute Fußgängern und Radfahrern vorbehalten.

Die Brücke von Marc Seguin

Die Rhônebrücke von Marc Seguin wurde Vorbild für viele solcher Brücken entlang der Rhône. 1786 in Annonay geboren, interessierte er sich schon in jungen Jahren für das Ingenieurwesen – auch Vater und Großvater waren schon Ingenieure gewesen.

An der Rhône-Promenaden ehrt eine Bronzetafel Marc Seguin, den Architekten der legendären Rhône-Brücken. Foto: Hilke
An der Rhône-Promenade ehrt eine Bronzetafel Marc Seguin, den Architekten der legendären Rhône-Brücken. Foto: Hilke Maunder

1825 wurde Seguins Hängebrücke über die Rhône in Tournon-sur-Rhône eingeweiht. In 50 Meter Höhe schwebt ihre Fahrbahn über der Rhône. Vier große Eisenseile tragen sie – eine Revolution, da bisher nur Hanfseile verwendet wurden. Die Ankerpfeiler der Brücke sind aus Granit, der direkt aus den Steinbrüchen von Tournon-sur-Rhône stammt.

Diese Konstruktion diente auch als Vorbild für 20 weitere Brücken am Fluss, darunter auch die Brücke von Tain-l’Hermitage (1859) und Avignon (1860). Um sie für die Zukunft zu sichern, investierte ab 2023 die Region Auvergne-Rhône-Alpes rund 2,5 Millionen Euro in das Bauwerk.

Tournon, die Perle des Tals, wo die Schönheit der Natur mit der Kunst des Menschen verschmilzt.

Victor Hugo
Der französische Dichter hatte Tournon auf seiner Rhônereise 1839 besucht.

Das Burgmuseum

Aus dem Gewirr der Tondächer ragt das Burgschloss der Grafen von Tournon heraus, ein Bauwerk, das die Stadt seit dem 13. Jahrhundert prägt. Als sich um 817 eine adlige Familie hier niederließ, hieß der Ort noch Turnone. Die Grafen ließen ihren Stammsitz zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert immer wieder umbauen, bis er im Stil der Renaissance erstrahlte – ein Zeichen für die engen Verbindungen der Familie zu Italien. Der Bergfried (Donjon) aus dem 12. Jahrhundert und die Terrassen, die einst als Wehranlagen dienten, zeugen noch heute von der militärischen Bedeutung der Burg.

Die Burg von Tournon wird nachts angestrahlt. Foto: Hilke Maunder
Die Burg von Tournon wird nachts angestrahlt. Foto: Hilke Maunder

Heute bergen seine alten Mauern das Château-Musée mit Artefakten zu Stadt und Region. Eine Ausstellung dokumentiert die Binnenschifffahrt auf der Rhône und stellt die Rhône-Brücken von Marc Seguin vor. Auch Arbeiten lokaler Künstler sind zu sehen. Künftig soll es auch ein digitales Archiv zur Geschichte der Rhône-Schifffahrt geben.

Vorbild für Shakespeare: Hélène de Tournon

Auch das Himmelbett von Hélène de Tournon ist hier ausgestellt– ein Symbol für den Luxus der Renaissance und gleichzeitig ein stummer Zeuge einer der tragischsten Liebesgeschichten der Region. Hélène de Tournon (1559–1577), die schöne Tochter des Grafen Jacques de Tournon, liebte den Marquis von Varambon, Philibert. Doch in einer Zeit, in der Ehen arrangiert wurden, hatte ihre Liebe keine Chance. Philiberts Familie wollte daher den jungen Mann in einen Orden geben und ihn zum Pfarrer dort ausbilden lassen. Sie ließ die Liebenden trennen.

Tournon: im Château-Musée. Eine Stadtansicht. Foto: Hilke Maunder
Im Château-Musée von Tournon verraten alte Stadtansichten, wie der Ort einst ausgesehen hat. Bereits  damals war das Burgschloss stadtbildprägend, Foto: Hilke Maunder

Dienen statt lieben

Hélène kam an den Hof der Königin Margarete von Valois. Die Monarchin wünscht, dass Hélène und ihre Mutter sie bei ihrer Kur in Spa begleiten. Auf dem Weg dorthin macht das Trio einen Zwischenstopp in Namur. Als die Einheimischen von der Ankunft des Trios hören, lassen sie sich vom schlechten, kühlen Wetter nicht abhalten. Sie kommen dennoch herbeigeeilt, um einen Blick auf die Königin und ihre Hofdamen zu erhaschen, die sich alle herausgeputzt haben. Unter ihnen ist auch Philibert. Statt seine Liebe zu zeigen, brüskiert er sie. Hélène ist schockiert, wirdft sich ihrem einstigen Geliebten zu Füßen, schreit, er solle sie ansehen, mit ihr reden …

Tournon: das Bett von Helene von Tournon. Foto: Hilke Maunder
Das Himmelbett von Hélène de Tournon. Foto: Hilke Maunder

Zu Tode gegrämt

Doch er würdigte sie keines Blickes. Ob ihrer verschmähten Liebe grämte sie sich so sehr, dass sie – gerade mal 18 Jahre jung – eine Woche später verstarb. Doch auch Philbert litt, liebte er sie doch noch immer – und hatte nach außen nur Anstand wahren müssen. Als er vom Todeskampf seiner Hélène erfuhr, eilte er zu ihrem Krankenbett. Doch er kam zu spät. Am Grab überkamen ihn die Tränen.

Der Renaissancedichter Ronsard widmete Hélène eine Ode. William Shakespeare machte Hélène de Tournon als Ophelia unsterblich – in Tournon entdeckte er das Vorbild, im Stück selbst findet Hamlet seine Ophelia am dänischen Hof von Elsinore.

Eine lokale Legende kennt den angeblichen Todesgrund: Hélène starb nicht an gebrochenem Herzen, sondern wurde vergiftet von Philberts Familie. Jedes Jahr im Juli wird ihre Geschichte auf der Burgterrasse in einer Theateraufführung lebendig.

Aussichtsreiche Burgterrassen

Tournon: Blick von der Terrasse auf die Stadt. Foto: Hilke Maunder
Blick von der Terrasse auf die Stadt. Foto: Hilke Maunder

Zum Burgschloss gehören zwei große Terrassen. Besonders die obere Terrasse bietet herrliche Ausblicke auf den Ort. Die zweite, kleine Terrasse wird gerne für Veranstaltungen genutzt. Flussaufwärts seht ihr das Lycée Gabriel Faure am Quai Charles de Gaulle, Frankreichs ältestes Gymnasium – und bis heute in Betrieb. Gegründet wurde es 1536 vom Kardinal François de Tournon. Sein heutiger Namensträger Gabriel Faure war ein Dichter des 19./20. Jahrhunderts, berühmte Absolventen waren u.a. der Brückenbauer Marc Seguin und Auguste Mistral, ein lokaler Dichter.

Die Straßen von Tournon sind eng und schlängeln sich, aber jedes Haus hat seine eigene Geschichte.

Stendhal in Mémoires d’un touriste, 1838

Die Altstadt von Tournon-sur-Rhône

Die gesamte Altstadt, klein und kompakt, liegt euch von den Burgterrassen zu Füßen. Als einziges Stadttor aus dem Mittelalter ist noch die Porte de Mauves erhalten, die einst den südlichen Zugang schützte.

Die <em>Porte de Mauves</em>. Foto: Hilke Maunder
Die Porte de Mauves. Foto: Hilke Maunder

Inhabergeführte Geschäfte säumen die Grande Rue und Rue Saint-Antoine, in der Häuser mit Sgraffiti-Verzierungen zu sehen sind – einer Technik, bei der Putzschichten abgetragen werden, um Muster zu erzeugen. Einige Häuser haben auch noch ihre Holzgalerie aus dem Mittelalter ins Heute gerettet. Wer genau hinsieht, erkennt auch noch Zeichen der Steinmetzer, mit dem sie einst ihre Gebäude kennzeichneten.

Bunte Blumen über alten Gassen

Alljährlich im Frühjahr spannen Mitarbeiter der Stadtverwaltung bunte Girlanden aus Plastikblüten zwischen die Häuserwände und verleihen den Altstadtgassen ein fröhliches Flair. Als ville fleurie mit zwei Blumen im nationalen Wettbewerb des Conseil National des Villes et Villages Fleuris legt die Stadt großen Wert auf ihre grüne und blumengeschmückte Umgebung. Im 19. Jahrhundert wurden noch echte Blumen aufgehängt – heute, bei 40° C bereits im Juni – hat man sich nach Jahren ohne Girlanden auf diesen Blumenschmuck besonnen.

Beim Schlendern durch die Gassen könnt ihr unzähligen Varianten französischer Fensterläden entdecken – nicht nur volets battants, zweiteilige, klappbare Läden aus Eichen- oder Kastanienholz, wie sie auf dem Lande allerorten zu finden sind, sondern auch die sogenannten persiennes. Und mitunter sind sie auch kombiniert: volets für die Nacht und persiennes für den Tag als Sonnen- und Sichtschutz.

Welche Künstler und Kunsthandwerker in Tournon und Umland leben und arbeiten, verrät seit 2023 die Boutique von Bulles d’Artistes & Co. in der Grande Rue. 14 Kreative stellen hier ihre Arbeiten vor – und veranstalten regelmäßig Kurse zum Mitmachen!

Die Collégiale Saint-Julien

Von den Terrassen zu sehen ist das zweite Wahrzeichen von Tournon: die Collégiale Saint-Julien im Herzen der Altstadt. Die Stiftskirche verrät mit ihrem viereckigen Glockenturm deutlich den italienischen Einfluss auf die Architektur der Stadt.

Innen könnt ihr „Die Auferstehung“ (1576) das Raffael-Schülers Giovanni Capassini bewundern.

Der Jardin des Aromates

Hinter der Collégiale Saint-Julien versteckt sich der Jardin des Aromates. Seit dem 17. Jahrhundert bauen hier Nonnen der Ursulinen Heilpflanzen an, die seit dem Mittelalter in der Region genutzt werden.

Das Hôtel de La Tourette

Die Längsseite der Place Saint-Julien säumt ein stattliches Herrenhaus aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, das mehrfach aus- und umgebaut wurde und im 18. Jahrhundert seine heutige Fassade im damaligen Stil der Zeit erhielt. Besonders sehenswert ist das monumentale Treppenhaus mit seinen Trompe-l’Œil-Dekorationen, das hinaufführt in die erste Etage, wo die Stadtbibliothek mit rund 20.000 Medien untergebracht ist.

Tournon war früher eine Hochburg der Töpferei im Département Ardèche. Berühmt wurde vor allem die glasierte, örtliche Gebrauchskeramik: rötlich-braun, dickwandig, mit einfachen Mustern wie Wellen oder Zickzack, Sinnsprüchen und grünlichen Glasuren. Weinkrüge, Schüsseln, Teller – lauter praktische Dinge für den Alltag von Winzern und Schiffern wurden in Tournon-sur-Rhône einst gefertigt. Wie kunstvoll – und sinnlich – heute hier getöpfert wird, verrät ein kleiner Ausstellungssaal im Innenhof des Hôtel de La Tourette.

In Tournon atmet die Vergangenheit an jeder Ecke.

Alphonse Daudet in Lettres de mon moulin, 1869

Panorama-Weg zum Belvédère

Am nahen Office de Tourisme beginnt der Sentier des Tours. Er führt erst am Quai Farconnet, dann in der Rue du Doux hinter den Häusern am Kai entlang und unterquert die Eisenbahnbrücke. Dort erst trifft er links auf den eigentlichen Wanderweg, der als GR 42 gelb-weiß markiert ist.

Der Abstieg vom Belvédère eröffnet immer wieder weite Ausblicke. Foto: Hilke Maunder
Der Abstieg vom Belvédère eröffnet immer wieder weite Ausblicke. Foto: Hilke Maunder

Nach einigen Stufen erreicht ihr die Tour de Pierregourde. Lauft ein wenig geradeaus, dann auf dem Pfad vorbei an Buchsbäumen und Akazien hinauf zum Belvédère de la Chapelle, wo ihr aus 324 Metern Höhe einen traumhaften Ausblick auf Tournon und Tain-l’Hermitage habt. Hinter dem Belvédère verbirgt sich die Pierre de la Lune, ein Quarzit-Fels, der laut Legende bei Vollmond leuchtet.

An den terrassierten Weinbergen geht es hinab nach Tournon. Foto: Hilke Maunder
An den terrassierten Weinbergen geht es hinab nach Tournon. Foto: Hilke Maunder

Terrassen mit Weitblick

Von dort führt ein zweiter Pfad (links) erst durch Wald, dann vorbei an alten Terrassen, auf denen bis heute Wein angebaut wird, zur Jungfrau auf der Tour de l’Hôpital, wie die Tour de la Vierge auch genannt wird.

Hinter dem alten Krankenhaus kommt ihr auf den Treppen (links) zurück an die Place Saint-Julien mit dem Office de Tourisme.

Im Schatten alter Platanen

Auf dem Rückweg zum Fluss stoßt ihr unweigerlich auf die Place des Platanes mit ihren mächtigen Platanen, die hier seit Generationen Wurzeln geschlagen haben.

Mittwochs gastiert auf der nahen Place Jean Jaurès von 6.30 bis 12.30 Uhr ein Erzeugermarkt, auf dem Bauern der Region ihre Waren anbieten – von Hermitage-Wein über Ziegenkäse bis hin zu Honig und Oliven. Sein Non-Food-Bereich mit Textilien, Kunsthandwerk und Co. erobert dann den Quai Farconnet, zu dem der Platanenplatz offiziell gehört.

So friedlich geht es hier nicht immer zu. 2024 versammelten sich unter den Platanen rund 150 Kirschbauern mit ihren Traktoren, um gegen die Drosophila suzukii, eine invasive Fruchtfliege, und den Wegfall von Pestiziden zu protestieren. „Papy a planté, papa aussi, et moi je dois arracher“ stand auf ihren Plakaten – ein verzweifelter Aufschrei einer Branche, die um ihre Existenz kämpft. 1,5 Tonnen Kirschen kippten sie vor der Unterpräfektur aus, um auf ihre Notlage aufmerksam zu machen.

Der Rhône-Törn von Tournon

Unter den Hausbooten und Ausflugsschiffen, die am Kai vertäut sind, fällt ein Holzboot aus dem Rahmen: MS KIWI. Der Holzkahn wurde nach Vorbild der traditionsreichen sapines, die einst das Salz der Camargue nach Lyon brachten, in Österreich aus Lärchenholz nachgebaut. Bernard Spitz und Véronique Ropp, zwei Innenarchitekten, wagten mit dem Boot als Compagnie des Canotiers Mitte 50 noch einmal etwas Neues  und gehen nur noch im Winter ihrem alten Beruf nach.

Tournon: Les Canotiers – Bernard Spitz und Véronique Ropp mit Fahrgast. Foto: Hilke Maunder
Bernard Spitz und Véronique Ropp mit einem Fahrgast. Foto: Hilke Maunder

Den Sommer verbringen sie jetzt auf dem Wasser. Und schippern mit Gästen, die gerne auch ihre Räder oder Kinderwagen mit an Bord bringen dürfen, jetzt bis nach Roche-de-Glun und weiter bis nach Valence. Eine herrlich entspannte Art, die Rhône zu erleben. Und für alle, die wie wir auf der ViaRhôna unterwegs waren, eine tolle Abwechslung!

Tournon: Les Canotiers nehmen auch Fahrräder mit! Foto: Hilke Maunder
Auch das Fahrrad darf mit an Bord!

Tournon-sur-Rhône: meine Reisetipps

Schlemmen

Wochenmarkt

Immer samstags findet ein Erzeugermarkt auf der Place Jean Jaurès statt; der Markt ist zusätzlich mit dem Quai Farconnet verbunden, wo der textile/forain-Teil unter den Platanen steht.

Le Local

• 15, rue Aimé Dumaine, 07300 Tournon-sur-Rhône

Le Tournesol

Cyril Jamet, Jahrgang 1972, eröffnete 1999 sein Restaurant in Tournon und eroberte mit seiner jahreszeitlichen, kreativ-frischen Marktküche schnell die Herzen der Einheimischen, die auch das moderne Dekor mit Holz und Naturstein lieben. Der Weinkeller ist hervorragend mit Tropfen der Region bestückt!
• 44, avenue Maréchal Foch, 07300 Tournon-sur-Rhône, Tel. 04 75 07 08 26, www.letournesol.net

Crêperie

Wie in der Bretagne könnt ihr euch bei Lili und Paulette fühlen, die mit Butter, regionalen Bio-Produkten uns saisonalem Gemüse köstliche Crêpes und Galettes frisch herstellen, darunter auch vegetarische und allergiker-geeignete Optionen
• 14, Grande Rue, 07300 Tournon-sur-Rhône, Tel. 04 75 09 06 82

Le Farfadet

Ein zwangloses Bistro mit Außenterrasse, das bei Familien sehr beliebt ist. Auf der Karte: Pasta, Salate und hervorragende Pizze. Meiner Tochter und mir schmeckt es dort immer wieder gut, zumal auch die Preise stimmen!
• 14, place Saint-Julien, Tel. 04 75 08 53 03, https://lefarfadetblog.wordpress.com

Le Chaudron

Eine handwerkliche Küche und herzliche Gastlichkeit: Das ist Cyril und Anne Sausset wichtig, die dieses versteckte Altstadtrestaurant zwischen Bistro und Brasserie betreiben. Küchenchef Cyril stammt aus Lyon und bringt deutlich die Handschrift der Lyoner Gastronomie mit, vor allem seine Vorliebe für pâté en croûte. Anne wurde in Tain-l’Hermitage geboren, und damit grad auf der anderen Flussseite, und hatte zuvor viele Jahre Erfahrung in Häusern von Bocuse gesammelt. Die Karte ist bewusst traditionell französisch gehalten mit foie gras maison, andouillette, quenelle de brochet sauce morille, grenouilles und fritures sowie Bistro-Klassikern wie tartare de bœuf und Burgern.
• 7, rue Saint-Antoine, 07300 Tournon-sur-Rhône, Tel. 04 75 08 76 10, www.lechaudrontournon.fr

Le Cerisier

Guillaume Berruet und Lucie Martin stammen ursprünglich aus Burgund. Lucie kümmert sich um die Entrées und die Desserts, Guillaume um die Hauptgänge, für die er alte Rezepte neu belebt. Bereits ein Klassiker: die pâté en croûte maison.
• 1, rue Saint-Joseph, 07300 Tournon-sur-Rhône, Tel. 04 75 08 91 02, www.facebook.com/restaurantlecerisier

Fundstück im Château-Musée von Tournon. Foto: Hilke Maunder
Fundstück im Château-Musée von Tournon. Foto: Hilke Maunder

Shopping

Die Auswahl der Shops ist eher übersichtlich. Eine Ausnahme bildet Florence Faugier. Bei ihr gibt es richtig schöne Lederwaren – Taschen, Gürtel und Armbänder aus feinem Leder in vielen Farben!
• 7, Grande Rue, 07300 Tournon-sur-Rhône; Tel. 04 27 66 92 98, www.faugierfrance.com

Erleben

Festival National des Humoristes

Arnaud Ducret, der zum Schreien komische Vater aus Parents Mode d’Emploi, Christelle Chollet und Sébastien Cauet haben beim jährlichen Humorfestival von Tournon/Tain im August schon für Lachkrämpfe gesorgt.
• www.festivaldeshumoristes.com

Les Gorges du Doux

Seit 120 Jahren  rattert der Mastrou durch die Schluchten des Doux bis nach Saint-Jean. Oder entdeckt die Schlucht bei einer Draisinenfahrt. Zwei Parcours locken beim Vélorail!

Compagnie des Canotiers

Bernard Spitz und seine Frau Véronique nehmen auf Rhône und Saône mit ihrer sapine KIWI auch Radfahrer samt Rad und Gepäck mit – von Tournon nach La Roche-de-Glun und Valence, aber auch von Lyon aus und Avignon.
• Tel. 06 86 50 73 12 (Bernard), www.canotiersboatnbike.com

Hier könnt ihr schlafen

Hôtel de la Villeon*

In einem prachtvollen Stadtpalais aus dem 18. Jahrhundert residiert das einzige Viersternehotel von Tournon: mit 16 geräumigen Zimmern, darunter vier Suiten, die Design von heute geschickt mit dem Erbe von einst verbinden, einem Innenhof für ein Frühstück im Grünen – und einem Garten auf drei Etagen.

Tournon. Edel: die Zimmer im Hôtel de la Villeon. Foto: Hilke Maunder
Edel: die Zimmer im Hôtel de la Villeon. Foto: Hilke Maunder

Mein Lieblingszimmer ist Nummer 17 – es hat als einziges einen Balkon: perfekt für ein kleines Sonnenbad, eine Lesestunde oder einen Apéro mit Blick auf die alte Stadt! Sehr angesagt ist auch die Weinbar Le Gabriel, wo ihr neben den Tropfen der Region auch Cocktails genießen könnt. Wer mag, kann das Hotel hier* online buchen.
• 2, rue Davity, 07300 Tournon-sur-Rhône, Tel. 04 75 06 97 50, www.hoteldelavilleon.com

Tournon: Die Bar des Hôtel de la Villeon. Foto: Hilke Maunder
Die Bar des Hôtel de la Villeon. Foto: Hilke Maunder

Hôtel-Restaurant Azalées*

39 gemütliche Zimmer mit provenzalischen Bettüberwürfen, köstliche Küche mit Gemüse aus dem hoteleigenen Küchengarten und ein sehr aufmerksamer Service: Meine Tochter und ich haben uns bei allen Besuchen hier sehr wohl gefühlt. Und die Räder? Die könnt ihr im Innenhof abstellen, der nachts verschlossen wird. Wer mag, kann die Unterkunft hier* online buchen.
• 6, avenue de la Gare, 07300 Tournon-sur-Rhône, Tel. 04 75 08 05 23, www.hotel-azalees.com

Logis Hôtel la Chaumière

76, quai Farconnet, 07300 Tournon-sur-Rhône, Tel. 04 75 08 07 78, www.logishotels.com

Noch mehr Betten*

 
Der Blick auf das Burgschloss von Tournon-sur-Rhône von der Uferstraße an der Rhône. Foto: Hilke Maunder
Der Blick auf das Burgschloss von Tournon-sur-Rhône von der Uferstraße an der Rhône. Foto: Hilke Maunder