Ein Wochenende in … Troyes

Troyes. Foto: Hilke Maunder
"Pans à bois" heißt in Troyes das Fachwerk – und nicht "colombages". Foto: Hilke Maunder

Troyes ist die alte Hauptstadt der Champagne. Und verbirgt hinter einem Ring von Nachkriegs-Wohnblöcken, Gewerbegebieten und den meisten Outlet-Stores des Landes ein prickelndes, lebendiges Herz.

Im Kathedralviertel von Troyes. Foto: Hilke Maunder

Das verrät auch die Form der Altstadt. Sie gleicht einem „bouchon“, einem Champagnerkorken. Das Aristokraten- und Kirchenviertel bildete die Cité rund um die Kathedrale. In der „Bourg“, dem Marktviertel der Fachwerk-Altstadt, lebten vor allem Händler und Handwerker.

In der Bourg von Troyes. Foto: Hilke Maunder

Kanäle trennen die beiden Bereiche, die Seine umrahmt sie. Spannende Entdeckungen warten im „Kopf“ und „Körper“ des Champagnerkorkens von Troyes. Hier kommt euer Reiseplan für ein perliges Wochenende!

FREITAG

Troyes ist 90 Bahnminuten von Paris entfernt. Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, stellt es fürs Wochenende in die Parkgarage. Troyes ist so kompakt, dass ihr es am besten beim Flanieren zu Fuß entdeckt.

Romantische Stadtschönheit: Lili Rosa. Foto: Hilke Maunder

Nachmittags

Für den ersten Einstieg lasst euch durch die Straßen des „Kopfes“ des Champagnerkorkens treiben. Das Viertel rund um die Kathedrale ist etwas ruhiger als der „Körper“ des Bouchon. Perfekt, um erst einmal anzukommen und die Atmosphäre von Troyes aufzunehmen.

Steinschmuck und knallrote Türen: das Westwerk der Kathedrale. Foto: Hilke Maunder

An der Kathedrale Saint-Pierre Saint-Paul, die sich über den Schieferdächern erhebt, wurde mehr als 400 Jahre lang gebaut. Dennoch ist sie ein typischer Bau der Gotik. Auch mit ihren Maßen. 114 m lang, 50 m breit und 28,5 m hoch ist der Sakralbau.

1500 Quadratmeter groß sind die Glasfenster, die die Kathedrale von Troyes schmücken. Foto: Hilke Maunder

Ihr schönster Schmuck sind die 1500 qm großen Glasfenster aus dem 13. bis 19. Jahrhundert, ihr größter Schatz der Reliquienschrein des heiligen Zisterziensermönches Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153).

Schräg gegenüber von der Kathedrale wirbt ein verblichener Schriftzug auf der Fassade des Cellier Saint-Pierre für die Prunelle de Troyes.

Alexandre Krumenacher (*1974)  stellt den Likör mit 40 % Alkohol aus Schlehenkernen her. Die Kerne werden gestoßen, in Alkohol eingelegt und dann zwei Mal gebrannt.

Alexandre Krumenacher, Brenner und Weinhändler. Foto: Hilke Maunder

15.000 Flaschen kommen jährlich zusammen – das reicht nur für Stadt und Umland, nicht aber für den Export. Das Fruchtfleisch nehmen Konfitürenhersteller ab.

Zur Brennerei gehört ein gut sortierter Weinhandel, bei dem ihr die besten „crus“ des Departements Aube findet: Champagner, Coteaux Champenois und Rosé des Riceys.

In der Ruelle des Chats. Foto: Hilke Maunder

Dîner: Chez Félix

In der kleinen Kopfsteingasse serviert Nicolas Lévy in einer gemütlich-lebhaften Wohnzimmeratmosphäre frische lokale Bistronomie. Im 15. Jahrhundert hieß die Gasse noch Rue Maillard.

Avocado-Salat mit weißen Bohnen – meine Vorspeise bei Chez Félix. Foto: Hilke Maunder

Doch da die Dächer der Häuser hier miteinander so verbunden sind, dass die Katzen leicht von einem Speicher zum nächsten hüpfen konnten, nannten die Einheimischen sie einfach um in Katzengasse.
• 5, Ruelle des Chats, 10000 Troyes, Tel. 03 10 94 03 03, www.chez-felix.fr

Das Herz der Stadt: Le Cœur du Troyes

Das stählerne Herz von Michèle und Thierry Kayo-Houët ist das Wahrzeichen der Stadt. Nachts wird es romantisch angestrahlt. Ihr findet die Skulptur am renovierten Quai des Comtes Champagne am Canal de Trévois.

Auch einige Fachwerkhäuser, Kirchen und andere markante Bauten werden nachts angestrahlt. Der Platz vor dem Rathaus leuchtet sogar in Blau und Grün!

Troyes bei Nacht: richtig romantisch! Foto: Hilke Maunder

Bonne Nuit: Premium Best Western Hôtel de la Poste

Zu den wenigen Innenstadthotels mit eigener Parkgarage gehört das top gelegene Hôtel de la Poste. Ihr findet sie rund fünf Minuten entfernt hinter einem mit Code gesicherten Ror.

Mein Zimmer im Hôtel de la Poste von Troyes. Foto: Hilke Maunder

Altstadt, Rathaus und Office de Tourisme sind nur wenige Schritte entfernt. Nach dem Sightseeing könnt ihr im hauseigenen Nuxe-Spa entspannen.

Die Zimmer sind eher klein, aber komfortabel. Das opulente Frühstück stärkt euch für den Tag.
• 35, Rue Emile Zola, 10000 Troyes, Tel. 03 25 73 05 05, www.hotel-de-la-poste.com

Kastanienschindeln und Schachbrettmauerwerk: das schmucke Eckhaus der Rue la Montée des Changes. Foto: Hilke Maunder

SONNABEND

Vormittags

Heute geht es in den Körper des Champagnerkorkens. Beginnt euren Altstadt-Bummel am besten in der Markthalle an der Rue Claude Huez. Sie gehört zu den größten überdachten Märkten des späten 19. Jahrhunderts, die Eisen, Gusseisen und Glas nach Vorbild der Pariser Markthallen von Baltard im ganzen Land entstanden sind.

Eisen, Gusseisen und Glas: Nach Vorbild von Paris erbaute Emile Bailly 1876 die große Markthalle von Troyes. Foto: Hilke Maunder

Westlich der Markthallen beginnt das Gewirr der Altstadtgassen. Überraschend bunt sind die Bauten, die erst im 16. Jahrhundert entstanden. Ein Feuer hatte die mittelalterliche Bausubstanz zerstört.

Auch der Turm der Église Saint-Pantaléon überragt die Altstadtgassen. Foto: Hilke Maunder

Schlank und hoch ragen die Häuser über dem Kopfstein auf. Überraschend schmal sind sie. Denn in Troyes wurden alle Bauten nach ihrer Breite besteuert.

Umso tiefer wurde daher gebaut. Mitunter sogar bis zur nächsten Straße, wo das Gebäude ebenfalls einen Hauseingang erhielt.

Troyes: Rue Champeaux. Foto: Hilke Maunder

Das Häusergewirr überragen zehn stattliche Kirchen. Älteste Kirche der Stadt ist die Église Saint-Madeleine mit ihrem Lettner. Jean Guailde hat seine steinernen Spitzen Anfang des 16. Jahrhunderts gemeißelt.

Filigrane Steinmetzkunst: der Lettner von Sainte-Madeleine. Foto: Hilke Maunder

Eine Legende sagt, er sei unter dem Lettner begraben. Vor der Erfindung der Kanzel waren Lettner allgegenwärtig. Von dort oben predigte der Priester einst zum Volk.

Leuchtende Bibelkunde: die Glasfenster der Sainte-Madeleine-Kirche. Foto: Hilke Maunder

Auch  die Kirchen Saint-Nicolas und Saint-Pantaléon mit ihrem hölzernen Gewölbe wie auch die Basilika Saint-Urbain zeugen vom Wohlstand der Stadt im 16. Jahrhundert. Auch sie sind mit leuchtenden Glasfenstern geschmückt.

Das hölzerne Gewölbe von Saint-Pantaléon. Foto: Hilke Maunder

Troyes und das Département Aube gelten als Frankreichs Hochburg für die Glasfensterkunst. Mehr dazu erzählt die Cité du Vitrail, die 2021 umfangreich erweitert wiedereröffnen will.

Ein interaktiver Parcours führt euch zu Originalen vom 12. Jahrhundert bis heute. Einige sind 15 m hoch! Einige, die dort zu sehen sind, hat Flavie Vincent-Petit restauriert.

Sie hat jetzt den Auftrag erhalten, die vom Brand beschädigten Fenster von Notre-Dame in Paris zu retten.

Flavie Vincent-Petit restauriert und entwirft Glasfenster. Foto: Hilke Maunder

Déjeuner bei Daniel

„Alles begann mit meiner Großmutter“, erzählt Daniel Phelizot. „Sie gab mir ihre Liebe zu einer traditionellen Familienküche mit Produkten vom Bauernhof und aus dem Garten weiter.“

Er vertiefte die Basis bei Jacques Chibois in Cannes, Yves Merville vom Royal Riviera in St-Jean Cap Ferrat und Christian Constant im Crillon.

Für Daniel Phelizot kann es nie genug Champagner geben. Foto: Hilke Maunder

Mit 28 Jahren kehrte Daniel zurück nach Aube und eröffnete mit seiner Frau Sylvie das Gourmet-Restaurant „La Toque Baralbine“ in Bar-sur-Seine.

Seit 2019 findet ihr das sympathische Duo im Herzen der Altstadt von Troyes. Dort hatte Daniel eine Flaschenparade Drappier-Champagne von mini bis XXL als Hingucker ins Schaufenster gestellt. Drinnen verwöhnt er mit raffinierter Lokalküche.

Immer auf der Karte mit dabei: die Andouillette AAAAA. Die Wurstspezialität der Stadt birgt im Innern Magen und Darm vom Schwein, klein in Längsstreifen geschnitten und gewürzt mit frischen Zwiebeln, Salz und Pfeffer.

Andouillette – im Blätterteig mit Chaource. Foto: Hilke Maunder

Die beste Wurst für daheim, sagen die Einheimischen, fertigt der Schlachter Patrick Maury bei den Markthallen. Im großen Stil stellt G. Lemelle die berühmte Kaldaunenwurst her.
• Chez Daniel’s, 37 Rue Molé, 10000 Troyes, Tel. 03 25 73 94 57, www.chezdaniels.com
• Patrick Maury, 28, Rue Général de Gaulle, 10000 Troyes, Tel. 03 25 73 06 84, www.andouillette-maury.fr

Nachmittags: Schnäppchenjagd!

Troyes ist die Hauptstadt der Outlet-Center. Bereits in den 1960er-Jahren eröffneten die Magasins d’Usines am Stadtrand, um dort Restposten lokaler Unternehmen abzusetzen. Heute pilgern jährlich mehr als Millionen Menschen dorthin, um Designermode, Haushaltswaren, Kosmetik und Home- und Lifestyle-Deko  30-70 Prozent günstiger zu erstehen.

McArthurGlen Troyes

110 Geschäfte, 210 Marken
• Voie du Bois, 10150 Pont-Sainte-Marie, Tel. 03 25 70 47 10, www.mcarthurglen.com/fr/outlets/fr/designer-outlet-troyes

Marques Avenue Troyes

50 Geschäfte, 170 Marken
• 114, Boulevard de Dijon, 10800 Saint-Julien-les-Villas, Tel. 03 25 82 80 80, www.marquesavenue.com/troyes-mode

Marques City

20 Geschäfte, 150 Marken
• Rue Marc Verdier, 10150 Pont-Sainte-Marie, Tel. 09 71 27 02 66, www.marquescity.fr

Village des Marques

15 Marken
• Voie du Bois, 10150 Lavau, Tel. 03 25 81 48 05, www.villagedemarques.com

Dîner: Pierre et Clément

Der Speisesaal von Pierre et Clément. Foto: Hilke Maunder

Andouillette mit Chaource-Käse, Kalbsnierchen mit Pistazien, Lachs mit feinen Kräutern oder Königsdorade: Clément Marquet und Pierre Page verwandeln alte, traditierte Gerichte in moderne, gesunde Hochgenüsse.

Dazu arbeiten sie mit lokalen Bauern und Händlern zusammen. Das Gros des Gemüses beziehen sie aus Torvilliers, Käse und Fisch direkt von den Markthallen in Troyes.
• 1, Ruelle des Chats, 10000 Troyes, Tel. 03 25 73 15 30, www.pierreetclement.fr

SONNTAG

Zeitreise im Museum …

Maison de l’Outil et de la Pensée Ouvrière

Werkzeugsammlung der Superlativ: die Maison de l’Outil. Foto: Hilke Maunder

Dieses Museum ist der Hammer! Und das sogar wortwörtlich. Denn dort findet ihr 12.000 Werkzeuge der Handwerker aus der Zeit vom 17.-19. Jahrhundert.

Klingt langweilig? Ist es aber nicht – denn die Präsentation der Gerätschaften in den 65 Vitrinen ist optisch so umgesetzt, dass auch ihr begeistert sein wird.

So wie ich, die anfangs so gar nichts lockte beim Gedanken an dieses Museum. Zwei volle Stunden blieb ich dann dort, betrachtete die Werkzeuge… und staunte darüber, wie unterschiedlich sie einst für Holz, Eisen, Stein und die Arbeit mit den Tieren verwendet wurden.

Hunderte Hammer für jeden Zweck… Foto: Hilke Maunder

Die private Sammlung der Compagnons du Devoir ergänzt die zweitgrößte Fachbibliothek Frankreichs. Ihre 32.000 Titel dokumentieren alte Handwerkstechniken, längst ausgestorbene Berufe und ein Fachwissen, das sonst verloren wäre.

Äxte Beile in Hülle und Fülle. Foto: Hilke Maunder

Zusammengetragen wurde die einzigartige Sammlung von Pater Paul Feller (1913 – ), der für seine private Handwerkssammlung das ganze Land bereiste. Vor seinem Tod übertrug er sie den Compagnons du Devoir, um sie für die Nachwelt zu erhalten.

Als Zen-Garten gestaltet: der Innenhof der Maison de l’Outil. Foto: Hilke Maunder

Seit 1974 ist sie im Hôtel Mauray zu sehen. Das Haus von 1556 vereint zwei typische Bautraditionen aus Troyes: Fachwerk, hier „pans de bois“ genannt. Und „damier champenois“, ein Schachbrettmuster aus Kalkstein und Backstein.

Schachbrettmuster trifft Fachwerk in der Baukunst von Troyes. Foto: Hilke Maunder

Lokaltypisch sind schließlich auch die „essentes“, die flachen Dachschindeln aus Kastanienholz. Der Innenhof des Hôtel Mauray ist als Zen-Garten gestaltet und eine ruhige Oase im Trubel der Altstadt.
• 7, Rue de la Trinité, 10000 Troyes, Tel. 03 25 73 28 26, https://mopo3.com/en/maison-de-loutil-et-de-la-pensee-ouvriere

Im Hôtel de Vauluisant residieren zwei Museen. Foto: Hilke Maunder

Museée de la Bonneterie

Zu den wenigen Steinhäusern des 16. Jahrhundert gehört das Hôtel de Vauluisant mit seinen Giebeln, Engeln und Girlanden. Später kamen noch zwei Türmchen hinzu. Eines erhielt eine Wendeltreppe.

Das Schönheitsideal des 16. Jahrhundert – ausgestellt im städtischen Kunstmuseum. Foto: Hilke Maunder

Drinnen birgt der schmucke Renaissancebau zwei Museen: das Museum für Kunst der Stadt Troyes – und das Strick- und Wirkwarenmuseum.

Letzteres finde ich viel spannender als die Kunstsammlung. Denn im Musée de la Bonneterie lebt die Textilgeschichte von Troyes mit Strickmaschinen und Wirkstühlen, Mützen und Seidenstrümpfen mit Stickereien, Schwarzweißfotos und vielen anderen Exponaten auf.

Mit dieser Maschine wurden einst Strümpfe in Troyes gestrickt. Foto: Hilke Maunder

Petit-Bateau und Lacoste haben in Troyes noch immer einen Teil ihrer Produktion angesiedelt. Doré Doré (DD) fertigte in Troyes aus Seide, Merino- und Kaschmirwolle feinste Strumpfwaren für Männer, Frauen und Kinder, ehe die Fertigung 2011 von Fontaine-les-Grès nach Italien verlagert wurde.
• 4, Rue Vauluisant, 10000 Troyes, Tel. 03 25 73 05 85,

Im Musée de la Bonneterie lernen Kinder hands-on neue Begriffe aus der Textilwelt. Foto: Hilke Maunder

… oder raus in die Natur?

In und um Troyes könnt ihr herrlich spazieren gehen, skaten und Rad fahren. Und das besonders auf den Treidelpfaden, die die Kanäle säumen. Ein Netz kleiner, verkehrsarmer Straßen durchzieht zudem das Département Aube.

Radfahrern bietet „La Champagne à Vélo“ ein dichtes Routennetz und radfahrerfreundliche Unterkünfte mit dem Qualitätssiegel „Accueil vélo“. Einer der beiden „vélo voie“, der Radwanderrouten der Champagne, beginnt direkt in Troyes. Die 42 km lange Route bringt euch zu den großen Seen des Forêt d’Orient.

Immer an der Seine entlang – oder hin zu den Seen des Forêt d’Orient? Foto: Hilke Maunder

Forêt d’Orient: Seen und Wälder

Drei künstliche angelegte Speicherseen bilden das Herz des regionalen Naturparks Forêt d’Orient. Im Lac du Temple (1800 ha) fangen Angler Zander, Hecht und Barsch.

Auf dem Lac Amance (500 ha) können sich Wassersportler mit Wasserski, Jetski oder Motorboot austoben. Schöner zum Baden ist der 2500 ha große Lac d’Orient mit Strand, Jachthafen und Vogelschutzgebiet.

Am Oberlauf der Seine

Oder folgt zu Fuß oder per Rad dem Oberlauf der Seine und ihrem Kanal. Von Barberey-Saint-Sulpice nach Saint-Oulph wurde der alte Treidelpfad auf einer Länge von 25 Kilometern als Radweg angelegt.

Troyes: meine Reisetipps

Shopping

Schokige Verführer von Caffet. Foto: Hilke Maunder

Süßes Souvenir

Gegenüber der allerersten Schokoladenfabrik von Troyes in der Rue Champeaux hatte Lydie Caffet einst ihren „Palais du Chocolat“ eröffnet. Ihr Sohn Pascal stieg später ebenfalls in das Familienunternehmen ein und macht es zur besten Chocolaterie der Stadt.

Heute komplettieren zwei Filialen in der Rue Claude Huez und Pont-Sainte-Marie das Schokoreich in Gelb und Braun. Macarons und Gebäck ergänzen die Schoko-Spezialitäten. Und mittendrin entdeckte ich meinen Favoriten: le Pirate – eine Praline mit Pistazien.
• 2, Rue de la Monnaie, 10000 Troyes,  Tel. 03 25 73 35 73, www.maison-caffet.com

Marie Webers Lieblingsschuh der Collection Hannah: Orange und Altrosa vereint am Fuß. Foto: Hilke Maunder

Maßgeschneiderte Schuhe

Marie Weber wurde in München geboren – und ist doch durch und durch Französin. In Troyes hat die Schuhdesignerin den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt.

Ihr findet bei ihr schmucke Treter, die mit Dandylook und Erdverbundenheit flirten – und doch leicht, schick und gerne auch farbenfroh sind. Understatement mit Stil!
• 10, Rue du Colonel Driant, 10000 Troyes, Tel. 06 40 22 34 60, www.marieweber.fr

25 Stunden lang arbeitet Marie Weber an einem Schuh. Foto: Hilke Maunder

Hier könnt ihr schlafen*
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Hingucker: das Schachbrettmuster aus Backstein und Putz. Foto: Hilke Maunder

Offenlegung

Troyes und die südliche Champagne durfte ich auf einer individuellen Pressereise entdecken, zu der mich Aube Tourisme und Troyes Tourisme eingeladen haben.  Dafür sage ich alle Mitarbeitern, die bei Troyes Tourisme und Aube Tourisme meinen Aufenthalt unterstützt haben, ganz herzlichen Dank.

Einfluss auf meine Blogberichte hat dies nicht. Ich berichte subjektiv, wie ich es erlebt habe, mache kein Merchandising und werde erst recht nicht für meine Posts bezahlt.

Das Atelier von Renoir im Obergeschoss des Atelierhauses. Foto: Hilke Maunder

Weiterlesen

Im Blog

Auf den Spuren von Pierre-Auguste Renoir

Rund eine Autostunde südöstlich erinnert Essoyes an einen berühmten Maler Frankreichs. In dem Dörfchen der südlichen Champagne hat Pierre-Auguste erst seine Frau, dann seine Muse – und bis zu seinem Tod Meisterwerke geschaffen. Mehr zum Maler, dem Museum und dort gelegten Rundweg erfahrt ihr hier.

Im Buch

Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

MARCO POLO Frankreich: praktisch und kompakt, bearbeitet von Hilke Maunder.Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreichhabe ich gemeinsam mit Barbara Markert verfasst. Gleich zu Beginn geben wir unsere  Insider-Tipps für Frankreich preis: vom größten Flohmarkt Europas in Lille bis zur Schwimmen in der Piscine Olympique in Montpellier.

Das Kapitel „Im Trend“ verrät, was es Neues zu erleben gibt im Hexagon: vom Skijöring in den Skigebieten bis zum Übernachten im Baumhaushotel. Alle Hintergrundinformationen zu Frankreich und seinen Menschen findet ihr unter Fakten, Menschen & News. Es folgen: Tipps für Bars und Boutiquen, Erlebnissen für  Familien, Paare oder Alleinreisende. Wer mag, kann ihn hierdirekt bestellen.

* Durch den Kauf über den Referral Link, den ein Sternchen markiert, kannst Du diesen Blog unterstützen und werbefrei halten. Für Dich entstehen keine Mehrkosten. Ganz herzlichen Dank – merci!

Nur auf dem Rathaus von Troyes ist noch der vollständige Schlachtruf der Französischen Revolution erhalten. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – oder der Tod! Foto: Hilke Maunder
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4 Kommentare

  1. Ach, solch ein wunderbares Reiseziel mit originärem Frankreich-Charme vom Mittel- bis ins Digitalzeitalter. Ein konserviertes Stadtbild von langlangher verbunden mit modernstem „Inhalt“ und Leben.
    J´adore…. Merci, Hilke!

  2. Ich bin mit „zweimal 41“ Jahren ein Neuling auf deinem Blog. Und finde diesen äusserst spannend und sehr persönlich. Meine Frau und ich sind nach der Pensionierung jährlich 6 – 7 Monate mit dem Wohnmobil fast überall in Europa unterwegs gewesen und haben bei den verschiedenen Frankreichbesuchen auch Troyes besucht. Ich habe viele schöne Ecken in deinem Blog wiedergefunden und mich sehr gefreut. Danke.

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