Vannes: fotogen wie das Festival Photo de Mer

Ville Close während des Internationalen Festivals der Fotografie. Foto: Hilke Maunder
Die Ville Close während des Internationalen Festivals der Fotografie. Foto: Hilke Maunder

Vannes hat sein historisches Erbe hinter hohen Festungsmauern verschanzt. Den Weg zur Kathedrale St-Pierre, an der vom 13.-19. Jahrhundert gebaut wurde, säumen Fachwerkhäuser mit vorkragenden Obergeschossen.

In der Rue Rogue grinsen die bekanntesten Gestalten vom Gesims: die beiden Holzskulpturen Vannes und seine Frau. Auf den Remparts, den Resten der Stadtmauer, müsst ihr immer wieder hinab steigen – sie lassen sich nur in einigen Abschnitten begehen.

Vannes: Blick von der Tour de Connétabel auf die Ville Close mit Wehrmauer und Stadtkirche. Foto: Hilke Maunder
Blick von der Tour de Connétabel auf die Ville Close mit Wehrmauer und Stadtkirche. Foto: Hilke Maunder

Juwel am kleinen Meer

Toll ist der Blick von der Tour de Connétable: hier die Altstadt, dort die korrekte Blumenpracht der barocken Gartenanlagen entlang der Marle. Die alte Markthalle La Cohue birgt heute als Musée des Beaux Arts Werke von Millet, Delacroix und Goya.

Im Hafen dümpeln Motorjachten und Segler, die durch die Inselwelt des Golfe de Morbihan kreuzen. Das “kleine Meer” gehört zu den  schönsten Buchten der Welt und bildet seit Oktober 2014 den 50. regionalen Naturpark Frankreichs.

In der Nähe des Jachthafens wurde 1984 das futuristisch anmutende Aquarium errichtet, das in 50 Becken die maritime Tierwelt vom Tintenfisch bis zum Tigerkai zeigt. Im benachbarten Jardin aux Papillons umflattern euch 1.500 tropische und einheimische Schmetterlinge.

F/Bretagne/Morbihan/Vannes:Hafen während des Internationalen Festivals der Fotografie. Foto: Hilke Maunder
Der Hafen während des Internationalen Festivals der Fotografie. Foto: Hilke Maunder

Photo de Mer: Fotofieber im Frühling

Zum Auftakt lockt ein Festival, das seit 2003 einen Monat lang – immer von Anfang April bis Anfang Mai  –  der ganzen Stadt lebendig ist und sich nicht in Ausstellungsräume oder Museen verschanzt: Photo de Mer.

Mit Bildsequenzen, die Segler, Surfer, Wellen, Leuchttürme und andere maritime Motive zeigen, schmückt es als Open-Air-Galerie die Stadtmauer. Seine Motive wehen als bunte Banner im Hafen. Ausstellungen locken, Symposien, Wettbewerbe und Vorträge. 2023 feiert das Festival sein zwanzigjähriges Bestehen.

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Vannes: meine Reise-Infos

Schlemmen

Crêperie de la Tour Trompette

• 4, Venelle de la Tour Trompette, Tel. 02 97 47 15 12, http://creperie-tour-trompette-vannes.com

Erleben

Herrlich entspannen sind die Schiffsausflüge, die am Hafen starten. Neben  Rundfahrten auf dem Golfe du Morbihan gibt es auch Tagestörns zu den Inseln Île d’Arz und Île aux Moines.

Schlafen

Hôtel La Marébaudière*

Oberhalb des Jardins de la Garenne findet ihr in diesem gemütlichen Hotel mit 42 Zimmern und Spa ein ruhiges Quartier.
• 4, rue Aristide Briand, Tel. 02 97 47 34 29, www.marebaudiere.com

Noch mehr Unterkünfte*
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In der Umgebung

Graue Schiefer- und Granithäuser, geschmückt mit Geranien: Rochefort-en-Terre ist das älteste Blumendorf (village fleuri) der Bretagne. Auf der Rhuys-Halbinsel zeigt das wehrhafte Schloss Domaine de Suscinio eine einzigartige Sammlung: 3000 Terrakottafliesen aus dem Mittelalter.

Im Parc de Préhistoire de Bretagne in Malansac wird mit 20 m hohen Sauriern und pelzigen Urzeitmenschen in 30 Szenen die Geschichte der Vorzeit erzählt. Das Morbihan besitzt davon ein reiches Erbe. Die Megalithstätten im und am Golf von Morbihan könnt ihr hier entdecken.

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Das ganze Land: MARCO POLO Frankreich*

Einfach aus dem Besten auswählen und Neues ausprobieren, ist das Motto der Marco Polo-Reiseführer. Den MARCO POLO Frankreich* habe ich vor vielen Jahren von Barbara Markert übernommen und seitdem umfassend aktualisiert und erweitert.

Freut euch auf neue Insidertipps und Reiseziele, frischen Hintergrund und viele Erlebnisvorschläge für Aktive und Entdecker – von Lichterkunst in Bordeaux’ U-Boot-Basis bis zum Wanderungen unter Wasser.

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Der Hafen von Vannes. Foto: Hilke Maunder
Der Hafen von Vannes. Foto: Hilke Maunder
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