Vincent van Gogh in Auvers: die letzten 70 Tage
Die letzten 70 Tage des Vincent van Gogh in Auvers-sur-Oise sind Legende – ein dramatischer Endspurt eines Genies, das der Kunstwelt ein Spätwerk von einzigartiger Kraft und Intensität schenkte. Das kleine Dorf am Ufer der Oise ist heute ein Pilgerziel für Kunstliebhaber. Im Frühsommer 1890 bot es Van Gogh eine Kulisse, die zugleich inspiriert und getröstet, aber auch seine seelische Zerrissenheit gespiegelt hat.
Ein Zimmer unter dem Dach
Sieben Quadratmeter. Mehr Raum brauchte Vincent van Gogh nicht für seine letzten Wochen. Sein Zimmer Nummer 5 in der Auberge Ravoux ist bis heute eine karge Kammer unter dem Dach, ausgestattet mit einem schmalen Bett, einem einfachen Waschtisch und einem Wandregal. Ein kleines Fenster lässt etwas Licht herein.
3,50 Franc zahlte der Maler täglich für Kost und Logis. Damals war dies geradezu ein Schnäppchen. Das andere Gasthaus, das Dr. Gachet vorgeschlagen hatte, kostete mit sechs Francs das Doppelte. Nach van Goghs Tod vermieteten die Besitzer dieses Zimmer nie wieder. Der Aberglaube hielt sie davon ab. Heute könnt ihr es besichtigen, und einzig ein alter Holzstuhl und eine Vitrine erzählen vom leeren Raum eines Genies. Umso intensiver ist die stumme Erinnerung an jene Tage im Juli 1890.
Ankunft in der Künstlerkolonie

Am 20. Mai 1890 erreichte Vincent van Gogh das malerische Dorf, rund 30 Kilometer nördlich von Paris. 10 Wochen, 70 Tage lebte er hier: vom 20. Mai bis zu seinem Tod am 29. Juli 1890. Die Eisenbahnverbindung seit 1846 hat das Dorf zu einem Magneten für Künstler gemacht. Daubigny, Cézanne, Pissarro – sie alle fanden hier Inspiration in der sanften Hügellandschaft des Oise-Tals.
Einer seiner ersten Schritte führte Vincent van Gogh in Auvers zum Haus und Garten von Charles-François Daubigny. Allerdings haben sich die beiden Maler nie persönlich getroffen, denn Daubigny verstarb 1878, während Van Gogh erst 1890 nach Auvers kam.
Van Gogh verehrte Daubignys Stil und insbesondere die Freiheit, die er in der Landschaftsmalerei ausdrückte. Er schätzte Daubigny so sehr, dass er ihn in Briefen an seinen Bruder Theo mehrfach erwähnte und seine Techniken und Motive zu einem bedeutsamen Einfluss auf sein eigenes Werk wurden. Van Gogh malte den Garten Daubignys in den letzten Monaten seines Lebens in Auvers sogar dreimal als Tribut an den verstorbenen Maler. Heute erinnert eine Büste im Zentrum an den damals sehr berühmten Maler und Grafiker.

Aus der Provence an die Oise
Van Gogh kam nicht zufällig nach Auvers-sur-Oise. Nach zwei Jahren in Paris hatten ihn das milde Klima und das Licht der Provence 1888 nach Südfrankreich gelockt. Am 20. Februar 1888 kam er in Arles an und blieb dort bis Anfang Mai 1889. 14 Monate lang schuf er im gleißenden Licht der Provence seine berühmtesten Werke – die Sonnenblumen-Serie, leuchtende Landschaften und eindringliche Porträts.
Zu Fuß durchstreifte van Gogh Stadt und Land – und malte, malte und malte. Ein markierter Rundweg folgt heute seinen Motiven – vom gelben Haus, das van Gogh im Mai 1888 mietete, zu den abendlichen Caféterrassen an der Place des Forums bis zur Brücke von Trinquetaille. Die Zugbrücke erinnerte den Maler an seine niederländische Heimat.
Fünfmal war sie sein Motiv. Van Gogh, der gerne als spontan beschrieben wird, ging beim Malen ganz altmeisterlich und akkurat vor. Zunächst baute er sich einen Perspektivrahmen und legte damit den Bildausschnitt fest. Hilfslinien aus Bindfäden halfen ihm beim Übertragen des Motivs.
Die römische Nektropole Alychamps hat van Gogh gemeinsam mit seinem Malerfreund Gauguin 1888 in Öl festgehalten. Gauguin war der einzige gewesen, der van Goghs Vision gefolgt war, in Arles eine Künstlerkommune zu gründen. Doch zwischen den beiden Männern kam es immer öfter zu Spannungen.

Das abgeschnittene Ohr
Der kreative Rausch von Arles endete abrupt. In einem dramatischen Streit mit seinem Freund und Maler Paul Gauguin. Am Abend des 23. Dezembers 1888 schnitt sich Vincent im Alkoholrausch das Ohr ab.
Seine Psyche brach zusammen. Nachbarn ließen den fou roux, den verrückten Roten, ins Irrenhaus einliefern. Ein Jahr verbrachte der niederländische Maler in der psychiatrischen Klinik Saint-Paul-de-Mausole bei Saint-Rémy-de-Provence zwischen Wahnanfällen und überbordender Kreativität. In dieser Zeit entstanden einige seiner bedeutendsten Werke: „Die Sternennacht“ (Juni 1889), das „Weizenfeld mit Zypressen“ (September 1889). Und eines der teuersten Gemälde, das je auf The European Fine Art Fair (TEFAF) angeboten wurde. 28 Millionen Euro erzielte sein Bild „Park der Klinik Saint-Paul“. Es ist leidenschaftlich und expressiv, wie es typisch für die Spätphase war. Viele Jahre später sollte diese Rekordsumme noch übertroffen werden. Für 82,5 Millionen Euro wechselte Van Goghs Portrait von Dr. Gauchet im Jahr 1990 bei einer Auktion von Christie’s den Besitzer.
Doch die Sehnsucht nach dem Norden wuchs. Die Nähe zu seinem Bruder Theo in Paris fehlte van Gogh schmerzlich. Im Mai 1890 wagte Vincent einen Neuanfang, bestieg den Zug und begab sich unter der Obhut eines Arztes, der die Kunst leidenschafltich liebte und amateurhaft ausübte: Dr. Paul-Ferdinand Gachet. Der Maler Camille Pissarro hatte Theo van Gogh von diesem Mediziner und Kunstsammler erzählt und so die entscheidende Verbindung geknüpft.
Der melancholische Doktor

Dr. Gachet war eine schillernde Figur – Homöopath, Kunstsammler und Amateur-Radierer. Van Gogh war zunächst wenig beeindruckt. „Wir dürfen uns auf keinen Fall auf Doktor Gachet verlassen. Erstens ist er noch kränker als ich, so schien mir, oder sagen wir mindestens genauso. Also wenn ein Blinder einen anderen Blinden führt, fallen dann nicht beide in den Graben?“, schrieb er am 20. Mai 1890 an Theo. Doch die beiden Männer fanden zueinander. Bereits am 3. Juni 1890 teilte Van Gogh Theo mit: „Ich habe in ihm einen kompletten Freund gefunden, sogar so etwas wie einen neuen Bruder.“
Der Arzt ermutigte Vincent zum Malen und stellte ihm sogar seine Radierpresse zur Verfügung. Auf ihr fertigte Vincent van Gogh seine einzige Radierung an: ein Porträt des Doktors. Die Zeit in Auvers war außergewöhnlich produktiv. Dies war nicht zuletzt Gachets Einfluss zu verdanken, da der Arzt ihn immer wieder ermutigte, neue Werke zu schaffen.
Explosion der Kreativität

Wie Vincent van Gogh auf Gachets Ansporn reagierte, grenzt an ein Wunder der Kunstgeschichte. In nur 70 Tagen malte der Niederländer etwa 80 Werke – mehr als ein Gemälde pro Tag. Diese Schaffenskraft übertraf selbst seine bislang produktivsten Phasen.
Die Landschaft von Auvers inspirierte ihn: strohgedeckte Häuser, blühende Stockrosen, Sonnenblumenfelder. „Wirklich, es ist irrsinnig schön, eine typische, malerische Landschaft“, schwärmte er am 28. Mai 1890 in einem Brief an Theo. Eines seiner berühmtesten Motive wurde die Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption. Das düstere Gemälde mit dem brodelnden Himmel wirkt heute wie ein Vorbote des nahenden Unheils.
Der Nachbar im Zimmer 6

Das Nachbarzimmer bewohnte Anton Hirschig, ebenfalls ein niederländischer Maler. Die dünnen Wände der Auberge Ravoux trennten die beiden Künstler kaum. Hirschig wird später als Zeuge der letzten Stunden berichten – ein stiller Beobachter der Tragödie, die sich anbahnt.
Das Gasthaus selbst atmete die Atmosphäre eines typisch französischen Künstlercafés des 19. Jahrhunderts. Der Gastraum mit seinem Zinn-Tresen, den rustikalen Tischen und der historischen Wandmalerei von 1884 – alles ist bis heute nahezu unverändert geblieben.

Die Schatten werden länger
Während Vincent in Auvers malt, verschlechtert sich Theos Zustand in Paris dramatisch. Die Syphilis, die ihn befallen hat, zehrt an seinen Kräften. Der Bruder, der Vincent jahrelang finanziell und emotional unterstützt hat, kämpft gegen eine damals unheilbare Krankheit. Das Leiden seines geliebten Bruders drückt schwer auf Vincents Gemüt.
Die Briefe zwischen den Brüdern wurden seltener. Und verzweifelter. Gesundheitlich immer stärker angeschlagen, konnte Theo Vincent nicht mehr wie gewohnt helfen. Anfangs fand Vincent einen gewissen Frieden in dem Dorf und Seelenruhe beim Malen. Doch das sollte nicht von Dauer sein.
Das Weizenfeld mit den Krähen

Eines seiner letzten Gemälde zeigt ein Weizenfeld unter dunklen Gewitterwolken. Krähen fliegen über die goldenen Ähren – ein bedrohliches Bild, das van Goghs innere Zerrissenheit widerspiegelt. Manche Kunsthistoriker sehen darin eine Vorahnung seines Schicksals. Vincent kämpfte immer stärker gegen seine Dämonen. Darüber konnte auch nicht die Produktivität der letzten Wochen hinwegtäuschen. Die Hoffnung auf Heilung durch den Ortswechsel erfüllte sich nicht. Nach einer depressiven Episode schoss sich Vindent bei einem Spaziergang in Auvers am 27. Juli 1890 vermutlich selbst in die Brust.
Die letzten Stunden
Schwer verletzt schleppte er sich zurück zur Auberge Ravoux. Zwei Tage lang quälte er sich mit Schmerzen, bis er am Morgen des 29. Juli 1890 in seinem Zimmer starb. Anton Hirschig im Nachbarzimmer erlebte die tragische Nacht mit. Die dünnen Wände konnten das Stöhnen des sterbenden Genies nicht dämpfen. Am 30. Juli 1890 wurde Vincent van Gogh in Auvers-sur-Oise begraben. Sein Vermächtnis: mehr als 850 Gemälde und fast 1.300 Arbeiten auf Papier.
Zwei Brüder vereint mit Efeu

Als Theo van Gogh vom Tod seines Bruders erfuhr, war er so tief erschüttert, dass seine Krankheit einen starken Schub machte. Die Syphilis beschleunigte immer stärker seinen körperlichen und geistigen Verfall. Nur sechs Monate nach seinem Bruder starb auch er – am 25. Januar 1891 in einer Nervenheilanstalt in Utrecht. Nur 33 Jahre alt wurde Theo van Gogh. Erst viele Jahre später, 1914, wurdeTheo neben Vincent auf dem kleinen Friedhof von Auvers-sur-Oise beigesetzt. Zwei schlichte Grabsteine nebeneinander, umrankt von Efeu. Die Brüder, die sich im Leben so nahestanden, ruhen nun Seite an Seite.

Auvers heute: Ein Pilgerort der Kunst
Das Dorf ist zur Pilgerstätte für Kunstliebhaber geworden. Ein Rundweg mit Tafeln führt zu den Orten, die van Gogh malte. Dort könnt ihr die Motive seiner Gemälde mit der Realität vergleichen – das Rathaus, die Kirche, Dr. Gachets Haus, die Weizenfelder.
Die Auberge Ravoux steht noch immer. Zimmer 5 ist heute ein Museum des Gedenkens. Nur ein alter Holzstuhl und eine Vitrine erinnern an den berühmtesten Gast, der hier je logierte. Im Gastraum könnt ihr an denselben rustikalen Tischen sitzen, an denen Vincent einst sein karges Mahl einnahm.

Ein Vermächtnis in 70 Tagen
Was bleibt von diesen letzten 70 Tagen? Eine beispiellose künstlerische Hinterlassenschaft. Das „Porträt des Dr. Gachet“ wird später zu einem der teuersten Gemälde der Welt. „Die Kirche von Auvers“ fängt die mystische Atmosphäre des Dorfes ein. „Das Weizenfeld mit den Krähen“ wird zum Symbol für van Goghs zerrissene Seele.
Auvers-sur-Oise, einst ein beschauliches Künstlerdorf, ist heute untrennbar mit van Goghs Namen verbunden. Die Landschaft, die ihn in seinen letzten Tagen inspirierte, zieht noch immer Besucher aus aller Welt an. Sie suchen die Orte auf, wo ein Genie seine letzten Pinselstriche setzte – in einem winzigen Zimmer unter dem Dach, das heute als Mahnmal für die Vergänglichkeit des Lebens und die Unsterblichkeit der Kunst steht.
Die 70 Tage von Auvers waren Vincent van Goghs finale Reise – ein letztes, gewaltiges Aufbäumen seiner schöpferischen Kraft, bevor die Dunkelheit ihn für immer umfing. In der Stille des Dorfes, zwischen Weizenfeldern und unter einem dramatischen Himmel, vollendete sich das Leben eines der größten Maler aller Zeiten.

Van Gogh in Auvers-sur-Oise: meine Reisetipps
Hinkommen
Bahn
In der Saison bietet derTrain des Impressionnistes von April bis Oktober am Wochenende eine direkte Verbindung von Paris / Gare du Nord nach Auvers-sur-Oise. Das ganze Jahr hindurch ist Auvers-sur-Oise mit Umsteigen über die Transilien-Linie H zu erreichen.
Rad
Auvers-sur-Oise ist eine Etappe auf der Radwanderroute Avenue Verte London-Paris.

Ansehen
Die Auberge Ravoux
In der Auberge Ravoux verbrachte Van Gogh im Jahr 1890 seine letzten 70 Tage, mietete ein kleines Dachzimmer (Nummer 5) und schuf in dieser Zeit viele bedeutende Werke. Die Auberge fungierte damals als Café, Weingeschäft und Gasthaus für Künstler und Reisende. Heute könnt ihr die Kammer gegen Eintritt besichtigen und anschließend im Museumsshop Souvenirs erwerben. Achtung: Fotografierverbot!
• 52, rue du Général de Gaulle, 95430 Auvers-sur-Oise, Tel. 01 30 36 60 60, www.maisondevangogh.fr
Die Maison du Docteur Gachet
Die Maison du Docteur Gachet, wurde 2003 im 150. Jubiläumsjahr von Vincent van Gogh für die Öffentlichkeit geöffnet. Die einstige Sammlung von Gemälden und Radierungen des Arztes wurde zwar verstreut, doch die alten Tapeten zeugen noch von vergangenen Ausstellungen, und die Handpresse von Dr. Gachet, die 1943 verkauft worden war, kehrte dank einer Leihgabe zurück. 2017 wurde die Maison du Docteur Gachet vom französischen Kulturministerium als Maison des Illustres ausgezeichnet.

Paul Ferdinand Gachet (1828–1909) stammte aus Lille und schloss 1858 sein Medizinstudium in Montpellier mit einer Arbeit über Melancholie ab. In Paris praktizierte er eine Mischung aus Allopathie und Homöopathie und pflegte enge Kontakte zur Künstlerwelt. 1872 erwarb er in Auvers-sur-Oise ein Haus, das zu einem Zentrum des künstlerischen Austauschs wurde. Cézanne, Pissarro und später Vincent van Gogh, der dort 1890 einige seiner letzten Werke schuf, gingen hier ein und aus. Das Haus mit seinem Atelier und dem verwilderten Garten, der in mehreren Werken Van Goghs verewigt ist, bietet einen Einblick in Gachets vielseitiges Leben als Arzt, Künstler und Mäzen sowie in die künstlerische Blütezeit des Impressionismus in der französischen Kleinstadt.
• 78, rue du Dr Gachet, 95430 Auvers-sur-Oise, Tel. 01 30 36 81 27
Schlemmen und genießen

Madame Guinguette
2018 eröffnete und verpachtet seitdem die Stadt Auvers-sur-Oise direkt am Ufer der Oise diese moderne, legere guinguette. Ihre Speisekarte umfasst Platten mit regionalem Käse und Wurst, süße Crêpes, Eis und andere einfache, klassische französische Snacks – ideal für einen gemütlichen, entspannten Aufenthalt am Fluss bei Wein oder Bier, Selters oder Softdrinks, Kaffee oder Tee.
• Le Belvédère, Rue Marcel Martin, 95430 Auvers-sur-Oise, Tel. 06 30 12 85 71, auf Facebook zu finden; März bis Dezember, 12-20 Uhr (Achtung, nicht täglich!)

Auberge Ravoux
Aus der Küche der Auberge Ravoux kommt eine traditionelle französische Hausmannskost mit regionalen Spezialitäten – rustikal, aber etwas verfeinert. Die Karte ist übersichtlich, Klassiker sind hausgemachte Suppen und saisonale Tagesgerichte wie Schweinshaxe, Lammkonfit oder Foie gras. Besonders beliebt zum Nachtisch ist die mousse au cocolat, die ohne Zuckerzusatz zubereitet wird.
• 52, rue du Général de Gaulle, 95430 Auvers-sur-Oise
Van Gogh in der Provence

Circuit Van Gogh
Zu allen zehn Stellen, in denen Van Gogh seine Staffelei aufgestellt hat, führt in Arles dieser Rundgang (Faltblatt beim Office de Tourisme).
Fondation Vincent van Gogh
1983 gründete Yolande Clergue den Verein zur Gründung der Fondation Van Gogh. Zwei Jahre später schlug die Kuratorin, die mit dem Fotografen Lucien Clergue verheiratete war, vor, eine Sammlung von Werken zeitgenössischer Künstler zu Ehren Van Goghs anzulegen. Francis Bacon war begeistert. Voller Elan schuf er Gemälde speziell für die Stiftung. Mehr als neunzig Künstlerinnen und Künstler entschieden sich, zu dieser Hommage an Vincent van Gogh beizutragen. 2008 regte Luc Hoffmann an, ein Museum im Andenken von van Gogh in Arles und zur Förderung der zeitgenössischen Kunst zu schaffen. Seit 2010 residiert es im Hôtel Léautaud de Donines.
• 35ter, rue du Dr Fanton, 13200 Arles, Tel. 04 90 93 08 08, www.fondation-vincentvangogh-arles.org

Centre d’Interprétation Van Gogh, Musée Estrine
Hintergrund und Erläuterungen zu den 150 Werken, die während des Aufenthaltes im Hospice Saint-Paul-de-Mausole entstanden sind.
• Hôtel Estrine, Place Philippe Latourelle, 13210 Saint-Rémy-de-Provence, Tel. 04 90 92 34 72, www.musee-estrine.fr
Saint-Paul-de-Mausole
Zu besichtigen ist das Zimmer im Männertrakt, in dem Vincent van Gogh 53 Wochen verbrachte, der Garten und die Galerie d’art Valetudo.
• Chemin Saint-Paul, 13210 Saint-Rémy-de-Provence, Tel. 04 90 92 77 00, www.saintpauldemausole.fr
Les Paysages de Vincent van Gogh
In Saint-Rémy-de-Provence führt in rund einer Stunde dieser Themenweg vom Stadtzentrum zum Kloster Saint-Paul-de-Mausole. 19 Stationen stellen die Werke des Künstlers vor; www.alpillesenprovence.com
Van Gogh Route
Sehr informative Webseite auf Englisch und Niederländisch zu allen Van-Gogh-Orten und Motiven, www.vangoghroute.com
Hier könnt ihr schlafen*

Weiterlesen
Im Blog
Alle Beiträge aus dem Département Oise vereint diese Kategorie.
Im Buch
Klaus Simon, Hilke Maunder, Secret Places Frankreich*
Eiffelturm, Lavendelfelder und die Schlösser der Loire sind weltbekannte Ziele in Frankreich. 60 wunderschöne Orte abseits des Trubels stellen Klaus Simon und ich in unserem dritten Gemeinschaftswerk vor.
Die Schluchten von Galamus, die Gärten von Marqueyssac, der Pilgerort Saint-Guilhelm-le-Désert, die bunte Bäderarchitektur von Mers-les-Bains, die vielen Gesichter des Bugey oder der Charme der nahezu autofreien Île d’Yeu: Entdeckt unsere lieux insolites voller Frankreich-Flair! Wer mag, kann den Band hier* online bestellen.
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