Wandern in Frankreich: Pech de Bugarach: Nach dem Aufstieg brauchten meine Füße frische Luft... Foto: Hilke Maunder

Wandern in Frankreich

Wandern ist in Frankreich Nationalsport. 18 Millionen Franzosen – fast ein Drittel der Bevölkerung – wandern regelmäßig. Ein dichtes Netz von Routen durchzieht das Land. Es gibt kaum einen Winkel, wo es keinen markierten Weg gibt. 115.000 Kilometer Fernwanderwege (GR und GR de Pays) hat allein der französische Wanderverband Fédération française de la randonnée pédestre (FFR) seit 1947 geschaffen.

Hinzu kommen rund 100.100 Kilometer Spazier- und Wanderwege. 8900 ehrenamtliche baliseurs sorgen dafür, dass auf all diesen Wegen die Auszeichnung vorhanden und sichtbar ist.

Die Übersichtskarte verrät euch, wohin ihr wandern könnt auf dem Weingut. Foto: Hilke Maunder
Auch zahlreiche Weingüter wie hier Château Garreau bei Labastide-d’Armagnac laden zum Wandern ein. Foto: Hilke Maunder

Zahlreiche weitere Wanderwege oder Themenrouten haben Kommunen, Bildungseinrichtungen, die katholische Kirche oder Winzer angelegt, die beispielsweise auf Lehrpfaden durch ihre Weinberge Anbau und Sorten vorstellen. Für alle, die gerne wandern, gibt es hier die wichtigsten Infos und einige Lieblingsrouten.

Pech de Bugarach: gut sichtbar - die Wegmarkierungen. Foto: Hilke Maunder
Gelb markiert einen lokalen Wanderweg, rot-weiß eine Grande Randonnée, einen Weitwanderweg. Foto: Hilke Maunder

Das französische Wandernetz

Der französische Wanderverband betreut in Frankreich ein Netz von insgesamt 215.000 Kilometern mit GR-, GRP– und PR-Routen.

GR (Grande Randonnée)

Ohne Jean Loiseau würde es die GR-Wanderwege nicht geben. Als leidenschaftlicher Wanderer und Naturliebhaber wanderte er nach dem Ersten Weltkrieg zehn Jahre lang mit Kompass und Karte auf den Wegen Frankreichs und Europas. Als 1936 der bezahlte Urlaub eingeführt wurde, wollte er seine Leidenschaft für das Wandern mit anderen teilen.

Er informierte sich über die Arten der Markierung auf der ganzen Welt und fand sein Vorbild im US-amerikanischen Appalachian Park. Dort wiesen farbige Markierungen,, auf die Untergründe gemalt, auf den zu befolgenden Pfad hin.

Am Cap Jobourg könnt ihr auf dem Zöllnerpflad wandern, der die gesamte Küste des Cotentin umrundet. Foto: Hilke Maunder
Am Cap Jobourg könnt ihr auf einem einstigen Zöllnerpfad wandern, der heute als sentier littoral die Küste des Cotentin umrundet. Foto: Hilke Maunder

Rot-weiße-Markierung

Unterstützt vom Camping Club de France entwickelte er 1946 die Regeln für die Kennzeichnung der GR-Markierung: ein roter Strich unten, ein weißer Strich darüber. Bereits im Folgejahr, 1947, wurde der erste Abschnitt der GR 3 in Orléans eingeweiht. 1948 war die GR 1 in der Île-de-France an der Reihe. 1951 folgte die GR Tour du Mont Blanc. Heute überziehen 345 Grandes Randonnées Frankreich – im Hexagon wie in den Überseegebieten.

Ihr Verlauf basiert auf alten Wirtschaftswegen und Verbindungen zwischen Gemeinden. Andere wiederum folgen den Spuren von Zöllnern, Schmugglern, Pilgern, Hausierern, Schäfern oder Glaubensflüchtlingen. Die Grandes Randonnées sind damit Bindeglieder zwischen Vergangenem und der Gegenwart. Ihre kulturelle oder historische Bedeutung ist bei einigen dieser Fernwanderwege so groß, dass sie von der UNESCO als Welterbe klassifiziert wurden, wie die französischen Wege nach Santiago de Compostela.

Foto: Hilke Maunder
Wandern in der Carança-Schlucht der Ostpyrenäen. Foto: Hilke Maunder

(R)evolutionäre Entwicklung

Die Grandes Randonnées bewahren die Spuren der Vergangenheit – und entwickeln sich dennoch ständig weiter. Neue Abschnitte werden geschaffen oder verlängert, wie die GR 34 rund um die bretonische Küste bis nach Saint-Nazaire.

Jedes Jahr eröffnen die Freiwilligen der FFR neue Wanderwege in Frankreich. So kann jeder immer wieder neue Gebiete entdecken und weiter wandern. Gerade das Langstreckenwandern boomt im Land, und auch solche großen Routen entstehen oder werden wiederbelebt.  Zu den beliebtesten „neuen“ Routen gehören die GR 800 im Somme-Tal, die GR 738 Haute traversée de Belledonne, die GR 69 La Routo und die City-Weitwanderwege in Marseille ( GR2013 ) und Paris (GR 2024).

Die Wegmarkierung für einen GR de Pays. Foto: Hilke Maunder

GR de Pays

Die Grandes Radonnées de Pays sind regionale Routen, die zwei Grandes Randonnés verbindet. Sie sind Gelb-Rot markiert und sind meistens Rundwege.

Falscher Weg - hier führt die Route nicht entlang. Foto: Hilke Maunder
Falscher Weg – hier führt die Route nicht entlang. Foto: Hilke Maunder

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Die Petites Randonnées sind lokale Spazier- und Wanderwege und ebenfalls integriert in das FFR-Netz. Sie sind linear oder als Rundweg angelegt und dauern maximal einen Tag oder weniger. Ein Wandertag umfasst nach den Vorgaben der FFR 25 Kilometer Wegstrecke.

Lokale Wanderwege sind in Frankreich gelb markiert. Foto: Hilke Maunder
Lokale Wanderwege sind in Frankreich gelb markiert. Foto: Hilke Maunder

Jakobswege in Frankreich

Die Via Podiensis, die Via Tolosana, die Via Turonensis und die Via Lemovicensis sind die vier bekanntesten Jakobswege durch Frankreich. Sie alle haben ein Ziel: das Apostelgrab des Heiligen Jakobus im spanischen Santiago de Compostela. Diese französischen Jakobswege sind alle einheitlich mit der Jakobsmuschel markiert. Hier erfahrt ihr mehr!

Wandern auf dem Jakobsweg durch Frankreich. Auch Condom im Gers liegt an einer Pilgerroute. Foto: Hilke Maunder
Wandern auf dem Jakobsweg durch Frankreich. Auch Condom im Gers liegt an einer Pilgerroute. Foto: Hilke Maunder

Der IBP-Index

Bei der Bewertung des Schwierigkeitsgrades einer Route nutzen die Wegmarkierungen des französischen Wanderverbandes den IBP-Index. Der Index orientiert sich an einer durchschnittlichen körperlichen Verfassung und basiert auf drei Kriterien. Wie anstrengend ist die Route? Gibt es Hindernisse auf der Route? Wie groß ist das Risiko von Unfällen oder Ausrutschern. Der Index verrät es!

Betten für Wanderer

Canigo: die Schutzhütte Arago. Foto: Hike Maunder
Die Schutzhütte Arago am Canigou. Foto: Hilke Maunder

Zum Übernachten gibt es an den Wanderstrecken gîtes d’etape für Selbstversorger oder mit Bewirtschaftung und, mit etwas Glück, hier und da auch Jugendherbergen. Komfortabler sind die Hotels, die sich auf Wanderer eingestellt haben, wie die Hôteliers Randonneurs, Hôtels Circuit France, Rand’Hôtels und einige Häuser der Vereinigung Logis Hotels & Restaurants. Entlang der Jakobswege in Frankreich betreibt die katholische Kirche diverse Pilgerherbergen.

Saint-Jean-Pied-de-Port_Refuge Municipal. Foto: Hilke Maunder
Hier gibt es ein Bett für Pilger auf dem Jakobsweg, verrät das blau-gelbe Muschelsymbol des Refuge Municipal von Saint-Jean-Pied-de-Port. Foto: Hilke Maunder

Wanderführer

Die Fédération Française de la Randonnée Pédestre gibt mehrere Rei­hen von ausgezeichneten Wanderführern auf Französisch heraus. Ihre Topo Guides des Grandes Randonnées stellen als handliche Broschüre die Fernwanderwege in Frankreich mit detaillierten Karten und ausführlichen Informationen.

Wanderkarten

Hervorragend geeignet zum Wandern sind die Karten des Institut Géographique Français (IGN). Für den ersten Überblick gibt es das ganze Land in 77 Blättern im Maßstab 1:100.000. Für die Detailplanung und zum Mitnehmen für unterwegs empfehlen sich die Serien Top25  und Serie bleue. 

Diese IGN-Wanderkarten 1:25.000 heben Wanderwege und Fernwanderwegen (GR) heraus und zeigen Schutzhütten, Berghütten, Jugendherbergen, Bahnhöfe und Haltestellen an. Die Höhenlinien markieren alle zehn Meter.

Vor dem gîte von Roquefixade findet ihr diese Übersicht der Wanderwege. Foto: Hilke Maunder
Vor dem gîte von Roquefixade findet ihr diese Übersicht der Wanderwege. Foto: Hilke Maunder

Der RandoPass

Zum Rundumservice des französischen Wanderverbandes gehört auch der RandoPass. Er beinhaltet eine maßgeschneiderte Versicherung, die auf alle Wanderer zugeschnitten ist – ob jung oder alt, ob nur kurz oder länger unterwegs. Der RandoPass sport + weitet die Versicherungsleistungen auf alle Outdoor-Sportarten aus. Die Versicherung greift sieben Tage pro Woche rund um die Uhr in Frankreich und im Ausland.

Der RandoPass ist zudem eine Vorteilskarte. Er gewährt im Online-Shop der FFR fünf Prozent Rabatt auf Topoguides, einen Vorzugstarif für das GR@ccess-Abonnement, mit dem ihr eure Wandertour online organisieren können, und den Mitgliedertarif für das Abonnement der Zeitschrift Passion Rando.

Wandern in Frankreich: die Top 10

GR 3: Der Lauf der Loire

Château de Villandry: der Wassergarten. Foto: Hilke Maunder
Der Wassergarten des Château de Villandry. Foto: Hilke Maunder

1.243 Kilometer: So lang ist der älteste französische Fernwanderweg GR 3. Er führt euch von der Quelle der Loire am Mont Gerbier-de-Jonc (Ardèche) bis nach La Baule (Loire-Atlantique) an den Altantik. Auf dem Weg durch drei Regionen und zwölf Départements kommt ihr durch das Loiretal der Schlösser, das zum Welterbe gehört, und vorbei an pulsierenden Städten wie Orléans und Nantes.

www.mongr.fr

GR 9: vom Jura zum Mittelmeer

Im Vercors. Foto: Hilke Maunder
Im Vercors. Foto: Hilke Maunder

Die GR 9 beginnt in Saint-Amour im Jura und erreicht nach über 960 Kilometer im Département Var den Badeort Port-Grimaud am Golf von Saint-Tropez. Auf seinem Weg durchquert er sieben Départements (Jura, Ain, Savoie, Isère, Alpes de Haute-Provence, Bouches-du-Rhône, Var) und zahlreiche Naturschutzgebiete.

www.mongr.fr

GR 10: die große Pyrenäenquerung

Auch Esel weiden am Col du Soulor. Foto: Hilke Maunder
Auch Esel weiden am Col du Soulor. Foto: Hilke Maunder

Von Hendaye am Atlantik bis nach Banyuls am Mittelmeer führt die 850 Kilomter lange Fernwanderstrecke rund 60 Tage lang zu den schönsten Ecken der Pyrenäen. Dabei geht es beständig auf und ab – von null bis auf 2.734 Meter.

www.mongr.fr

GR 20: Korsika Hochgebirgsquerung

Das Bavella-Massiv der Alta Rocca grüßt in der Ferne. Foto: Hilke Maunder
Das Bavella-Massiv der Alta Rocca grüßt in der Ferne. Foto: Hilke Maunder

Fra li monti, durch die höchsten Berge der Mittelmeerinsel Korsika, führt diese anstrengende wie fordernde Wanderung, bei der Bergerfahrung unerlässlich ist. Von Calenzana im Norden bis nach Conca im Süden folgt die Grande Randonnée GR 20 rund 200 Kilometer lang dem Verlauf des Hauptgebirgskamms quer durch den regionalen Naturpark Korsikas.

www.le-gr20.fr

GR 21 & 223: Küstenglück der Normandie

Étretat: Blick auf den Ort von der Klippenküste. Foto: Hilke Maunder
Étretat: Blick auf den Ort von der Klippenküste. Foto: Hilke Maunder

„Reisen macht bescheiden. Man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt einnimmt“, sagte Gustave Flaubert, der in der Normandie daheim war. Beim Wandern auf dem Küstenweg von Le Tréport nach Le Havre wird dies besonders deutlich. Mehr als 100 Meter ragen die Klippen der Alabasterküste über dem Ärmelkanal auf. 2020 wählten die Franzosen den Sentier Littoral de Normandie zum schönsten GR-Fernwanderweg in Frankreich.

https://seine-maritime.ffrandonnee.fr

Die Cabane bleue von Villerville. Foto: Hilke Maunder
Direkt am Küstenwanderweg:: die cabane bleue von Villerville. Foto: Hilke Maunder

Jenseits der Seine, die kostenlos die Fähren der Bacs de Seine überqueren, folgt der alte Zöllnerpfad als 446 Kilometer lange GR 223 ab Honfleur der Blumenküste vorbei an legendären Seebädern wie Trouville, Deauville und Cabourg mit breiten, hellen Sandstränden und Prachtbauten der Belle Époque bis zum Mont-Saint-Michel an der Grenze zur Bretagne.

www.ffrandonnee.fr

GR 34: Rund um die bretonische Küste

Ebenfalls am GR 34: die Anse du Croc bei Cap Fréhel. Foto: Hilke Maunder
Ann der GR 34: die Anse du Croc beim Cap Fréhel. Foto: Hilke Maunder

Einmal rund um die Küste der Bretagne führt die GR 34. Mit mehr als 2.000 Kilometern gehört er zu den längsten Weitwanderwegen Frankreichs. Er verläuft auf den alten Pfaden der Gabelous. Jene Zöllner patroullierten im  Ancien Régime unter Sonnenkönig Ludwig XIV. vom 17. bis ins 20. Jahrhundert auf den Küstenwege die Landesgrenze und hielten dort Ausschau nach Schmugglern, Plünderern und Zollbetrügern. Zu den schönsten Abschnitt gehört die Côte du Granit Rose. Klickt mal hier.

Das Fort La Latte an der GR 34 ist an drei Seiten von Wasser umgeben. Foto: Hilke Maunder

Stevensonweg ( GR 70 )

„Die Schatzinsel“ hat Robert Louis Stevenson weltberühmt gemacht. Seine literarische Karriere hat der Autor allerdings mit einer Eselin begonnen: Modestine. Sie begleitete den Dichter auf seiner Wanderung von Le Puy-en-Velay nach Saint-Jean-du-Gard. 1876/1877 hatte er noch das ausschweifende Leben der Bohème genossen und war zwischen England und Frankreich hin- und her gereist.

Doch nun, im September 1878, zog er mit schwerem Herzen durch die einsamen Cevennen. Der schottische Schriftsteller war liebeskrank. Seinen Spuren folgt heute der Chemin Stevenson. Und natürlich kann er wie einst auch heute noch mit einem Esel erwandert und erlebt werden!

www.chemin-stevenson.org

Einsame Schäferhütte in den Cevennen. Foto: Hilke Maunder
Einsame Schäferhütte in den Cevennen. Foto: Hilke Maunder

GR 75 / GR 2024 : Olympiareife Hauptstadtrunde

Paris hat mit der GR 2024 im Juni 2017 seinen ersten Fernwanderweg erhalten. Auf rund 50 Kilometern Länge führt er einmal rund um die Stadtviertel der französischen Metropole.  Der Fernwanderweg entstand im Rahmen des Begleitplans für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele, um einen Fußgänger- und Sportweg im Grüngürtel anzulegen.

Die 50 Kilometer lange Schleife der GR 2024, auch GR 75 genannt, durchquert die neun Randbezirke von Paris und verbindet auch die sieben Grandes Randonnées, die bereits durch Paris verlaufen (GR 1, GR 2, GR 22, GR 14, GR 14A und GR 655). Erfahrt hier mehr!

La Villette: Badespaß im Kanal. Foto: Hilke Maunder
La Villette: Badespaß im Kanal. Foto: Hilke Maunder

GR 406 : die Route Napoléon

Die GR 406 folgt den Spuren von Napoléon Bonaparte. Sie verläuft auf der Route, die der „Kaiser der Franzosen“ bei seiner Rückkehr aus der Verbannung auf der Insel Elba im Jahr 1815 wählte, um nach Paris zu gelangen. Unterwegs kommt ihr im Département Alpes-de-Haute-Provence durch mehrere Naturschutzgebiete und schöne Städte und Dörfer voller Charme wie Castellane, Digne-les-Bains und Sisteron.

Tor zur Provence an der Durance: Sisteron. Foto: Hilke Maunder
Tor zur Provence an der Durance: Sisteron. Foto: Hilke Maunder

GR 800: entlang der Somme

220 Kilometer entlang der Somme führt dieser Weitwanderweg durch Nordfrankreichs amphibische Landschaften. Von Fonsomme im Département Aisne vorbei an den berühmten hortillonnages, von Kanälen durchzogene mittelalterliche Gemüsegärten in Amiens, erreicht ihr über Treidelpfade und kleine Kanäle die Bucht der Somme.

www.mongr.fr

Maritime Urlandschaft: die Bucht der Somme. Foto: Hilke Maunder
Maritime Urlandschaft: die Bucht der Somme. Foto: Hilke Maunder

Nützliche Adressen

Fédération française de la randonnée pédestre (FFR)

Der französische Wanderverband kümmert sich um das französische Wandernetz, engagiert sich in der Natur- und Umweltbildung und hat 1969 zur Maxime diese Worte gewählt: Un jour de sentier, 8 jours de santé – einen Tag gewandert, acht Tage Gesundheit.

www.ffrandonnee.frwww.gr-infos.com

App: MaRando

Fédération française des clubs alpins et de montagne (FFCAM)

Der 1874 gegründete französische Alpenverein (Club alpin français, CAF) ist eine der ältesten Vereinigungen seiner Art weltweit. 1996 wandelte sich der Alpenverein zum Sportverband. Seit 2004 nennt er sich Fédération française des clubs alpins et de montagne.

www.ffcam.fr

Fédération française de la montagne et de l’escalade

Die FFME wurde 1942 gegründet und fördert und entwickelt in Frankreich sechs Sportaktivitäten: Klettern, Bergsteigen, Canyoning, Bergwandern, Schneeschuhwandern und Skibergsteigen.

www.ffme.fr

Weiterlesen

Im Blog

Alle Beiträge im Blog zum Thema wandern findet ihr in dieser Kategorie. Mit dabei sind tolle Touren zum Nachwandern!

Und wer sagt, dass man nicht auch im Schnee wandern kann? Mit Schneeschuhen geht dies besonders gut. Schaut mal:

11 Kommentare

  1. Liebe Hilke Maunder,
    tausend lieben Dank für die tollen Wandertipps auf der Seite „Wandern in Frankreich“. Wir tingeln auch seit ca. 40 Jahren kreuz und quer durch die von Ihnen beschriebenen Regionen, immer mit unseren lieben Riesenschnauzern bzw. Kindern ….. Immer sind wir prima geleitet worden, haben uns selten verlaufen aber konnten nach jeder Tour randvoll mit erstklassigen Eindrücken/Erinnerubgen wieder heimkehren. Besonders die unfassbar große Vielfalt der Landschaftsbilder sind für uns immer eine Reise wert.

    PS: Die Tagesgerichte (plat de jour) in den Brasserien haben uns nie enttäuscht.

    Herzlichen Dank für Ihren traumhaft schönen Webauftritt !!

    PS: Unsere Hobbyseite „nollenburg.de“ zeigt auf „Riesen auf Reisen“ viele Urlaubserlebnisse unserer francophilen Urlaube in Frankreich ….

  2. Bonjour,

    eine sehr nützliche Internetadresse für Wanderer ist http://www.visorando.com, allerdings nur französischsprachig. Man kann sich für den Newsletter registrieren, bevorzugte Regionen auswählen und erhält dann maßgeschneiderte Wanderrouten (leicht, mittel, schwierig) mit Kartenauszug und detaillierten Wegbeschreibungen, die man sich als PDF herunterladen kann oder deren GPS-Daten mit QR-Code direkt auf das Handy. Die Wanderungen sind von Usern für User erstellt, man kann also auch eigene Wanderungen dort einreichen.

    1. Bonjour,

      das kann ich bestätigen. Auf Visorando findet man viele tolle Touren in Frankreich mit detaillierten Beschreibungen.
      Die Seite gibt es mittlerweile auch auf Deutsch https://www.visorando.de/, allerdings sind nicht alle Touren übersetzt. Die App gibt es auch auf Deutsch und hier kann man alle Touren einsehen, manche sind halt nicht übersetzt.

      Bonne journée.

  3. Hallo und ein gutes Neues Jahr
    Ich wandere mit der IGN-Wanderkarten 1:25.000 auf meinem Smartphone plus GPS aktiviert. Die Tour erstelle ich vorher auf dem PC und übertrage sie dann auf das Handy. Man kann sich nicht mehr verlaufen 🙂
    Meine Lieblinswanderwege sind der sentier littoral an der Mittelmeerküste (PACA), die ich aber in den Ferienmonate meide (überlaufen).

    1. Lieber Joachim, danke für diesen Tipp! Soche Routen lassen auch auf der Webseite/App https://www.mongr.fr erstellen und auf Komoot. Von den Google-Karten kann ich nur abraten, bei Frankreich sind sie arg fehlerhaft.

      Und ja, der Sentier littoral ist traumhaft!! Frohes Neues & alles Gute für 2023! Hilke

    2. Lieber Joachim, sind Sie der Wetterexperte? Ich habe mal im Danzig-Forum über Ihren Opa Max gelesen. Darf ich Sie mal anschreiben? Bitte schicken Sie mir Ihre E-Mail-Adresse
      Sabine K.

  4. Hallo liebe Hilke,
    vielen Dank für diesen interessanten und inspirierenden Artikel! Da möchte ich am liebsten gleich in die Wanderstiefel oder Schneeschuhe steigen 🙂 Sehr interessant fand ich auch die Entstehung der GR-Routen!
    Bonne journée und liebe Grüße aus dem Périgord
    Karin

    1. Liebe Karin, lach! Mein Schreiben wäre ich am liebsten gleich losgelaufen! Im Périgord gibt es bestimmt auch tolle Routen! Mit etwas Glück entsteht da mein drittes Kochbuch. Eine so tolle Gegend, in der Du lebst! Alles Gute für 2023! Hilke

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