Weihnachten in Frankreich: die Champs-Élysées mit Weihnachtsbeleuchtung, Foto: Hilke Maunder
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Weihnachten in Frankreich: welch ein Fest!

Weihnachten in Frankreich beginnt nicht mit dem Adventskranz und der ersten Kerze, sondern mit funkelnden Boulevards und glitzernden Lichterketten. Bereits Mitte November verwandeln sich die Städte in leuchtende Winterwunderwelten – je fantasievoller und opulenter, desto besser. Während in Deutschland die besinnliche Adventszeit mit Plätzchen und Adventskranz zelebriert wird, setzen die Franzosen auf spectacle: Engel und Elche reiten vereint durch das nächtliche Dunkel, Sterne und Tannenzweige funkeln in Bleu, Blanc, Rouge stromsparend als LEDs.

Entdeckt die Bräuche und Traditionen, die das französische Noël von unserem heimatlichen Fest unterscheiden, und erfahrt, welche kulinarischen Genüsse und Rituale Weihnachten in Frankreich zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.

Das Stammhaus von Guerlain iin weihnachtlicher Dekoration. Foto: Hilke Maunder
Das Stammhaus von Guerlain in Paris in weihnachtlicher Dekoration. Foto: Hilke Maunder

Die Magie der Weihnachtsbeleuchtung

Weihnachten in Frankreich wird bunt, glitzernd und oft herrlich kitschig gefeiert. Spätestens Anfang Dezember erstrahlen die Kommunen in ihrer fantasievollen Weihnachtsbeleuchtung. Rathäuser und Kirchen, Straßen und Wohnhäuser schmücken sich üppig mit Lichterschmuck, Figuren und fantasievollen Dekorationen.

Besonders spektakulär zeigt sich Paris: An den Grands Boulevards konkurrieren die großen Kaufhäuser Printemps und Galeries Lafayette mit ihren festlich geschmückten Schaufenstern, die jedes Jahr eine neue, aufregend und opulent gestaltete Fantasiereise inszenieren.

Ein besonderes Highlight ist der riesige Weihnachtsbaum unter der berühmten Kuppel der Galeries Lafayette, der 16 Meter hoch ist und mit acht Kilometern LED-Girlanden, 560 kg Bändern und 300 kg Stoffen geschmückt wird, ganz im Stil der Illustrationen von Jeanne Detallante. Zusätzlich gibt es auf der Dachterrasse des Kaufhauses vom 1. Dezember 2025 bis zum 4. Januar 2026 eine temporäre Eisbahn mit Blick auf die Dächer von Paris und den beleuchteten Eiffelturm.

Die Weihnachtsschaufenster

Bereits am 6. November 2025 eröffnete die Schauspielerin Diane Kruger die Weihnachtsschaufenster von Printemps Haussmann in Paris, Das Thema der Schaufenster 2025 ist Un Noël à New York. Die Kaufhaus-Schaufenster verwandeln den Boulevard Haussmann in ein winterliches Manhattan und begleiten eine fröhliche Gruppe reisender Hunde durch symbolträchtige Viertel New Yorks.

Eine Woche später, am 12. November 2025, folgten die Weihnachtsschaufenster der Galeries Lafayette in Paris, die in diesem Jahr unter dem Motto Le Plus Beau des Cadeaux (Das schönste Geschenk) stehen. Gestaltet wurden die lebendigen, märchenhaften Szenen rund um die Geschichte des Weihnachtsmanns von der Illustratorin Jeanne Detallante.

Zu sehen sind unter anderem das Büro des Weihnachtsmanns, ein großer Drucker zur Herstellung von Geschenkpapier und ein prächtiges festliches Bankett mit leuchtend roten Motiven. Neben geschäftigen Elfen und fantastischen Tieren wie einem Babyelefanten und einer gestiefelten Ente bieten die Schaufenster eine zauberhafte Atmosphäre.

Stimmungsvoll zur Weihnachtszeit illuminiert: das Rathaus von Le Havre. Foto: Hilke Maunder
Stimmungsvoll zur Weihnachtszeit illuminiert: das Rathaus von Le Havre. Foto: Hilke Maunder

Zauberhafte Weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte: Das Straßburger Münster und die Maison Kammerzell im weihnachtlichen Licht. Foto: Hilke Maunder
Das Straßburger Münster und die Maison Kammerzell im weihnachtlichen Licht. Foto: Hilke Maunder

Zu Weihnachten in Frankreich gehören die marchés de Noël. Früher waren sie nur im Elsass zu finden, doch heute liebt sie das ganze Land. Besonders glanzvoll inszeniert sie Strasbourg, die selbsternannte Weihnachtshauptstadt des Hexagons.

Der Christkindelsmärik in Strasbourg gilt als ältester Weihnachtsmarkt Frankreichs. 2022 sorgte der grüne Stadtrat für Schlagzeilen: Um „Handwerk und Authentizität“ zu sichern, hatte er im Oktober eine lange Verbotsliste vorgestellt. Nicht zugelassen zum Verkauf sind seitdem unter anderem Korbwaren und Schirmmützen, Brathähnchen und Popcorn – und sogar Champagner steht als Tabu-Ware auf der Liste!

Der Weihnachtsbaum

Nicht einmal 300 Jahre alt ist bei Weihnachten in Frankreich die Tradition, einen Tannenbaum aufzustellen. Die Geschichte des sapin de Noël ist faszinierend: Schon lange vor dem ersten offiziell so genannten Baum wurden immergrüne Zweige zur Dekoration von Häusern seit der Antike bei Winterfesten verwendet. Im siebten Jahrhundert integrierte die Kirche diesen heidnischen Brauch in christliche Feste.

In Europa stammen die ersten schriftlichen Spuren des Christbaumschmucks aus dem Jahr 1510 in Lettland, wo eine Kaufmannszunft einen Baum mit Trockenblumen und Bändern schmückte, ehe sie ihn auf dem Dorfplatz feierlich verbrannte. 1521 wurden im Elsass die ersten Tannen zu Weihnachten verkauft, verraten die Archive der Stadt Sélestat. Lichterschmuck gab es damals jedoch nicht, wohl aber schon Äpfel und Süßigkeiten als Baumschmuck.

Beliebt wurde der Brauch, eine Tanne ins Haus zu stellen, besonders seit der Reformation bei den Protestanten, die nicht wie die Katholiken Weihnachten mit einer Krippe darstellen wollten. Nach und nach verbreitete sich diese Tradition im gesamten protestantischen Europa, Deutschland und Skandinavien.

In Frankreich führte Marie Leszcynska, die Ehefrau von Ludwig XV. und polnischer Herkunft, im Jahr 1738 den ersten geschmückten Weihnachtsbaum bei Hofe in Versailles ein. Die Bourgeoisie kopierte den adligen Festtagsschmuck, dann das Volk. Heute legen immer mehr Franzosen Wert auf einen nachhaltigen Anbau beim Festtagsbaum.

Die weihnachtlich geschmückte Place Stanislas in Nancy. Foto: Hilke Maunder
Die weihnachtlich geschmückte Place Stanislas in Nancy. Foto: Hilke Maunder

Die Hauptstadt der Weihnachtsbäume

Zur Hauptstadt der Weihnachtsbäume stieg Saulieu auf. Vor seinen Toren liegt der Morvan. Das kleinste Bergmassiv Frankreichs ist mit jährlich mehr als eine Million Tannenbäumen das führende Gebiet für den Anbau und Versand von Weihnachtsbäumen in Frankreich. Seine 1.500 Plantagen stellen rund ein Viertel der nationalen Produktion. Traditionell wird im Morvan auch der Weihnachtsbaum für den Innenhof des Élysée-Palastes gefällt. Die Tanne für den Präsidenten ist jedes Jahr eine Nachricht im Fernsehen wert – und wird stets per Boot nach Paris transportiert.

Bei der Baumzucht für Weihnachten arbeitet der regionale Naturpark Morvan eng mit der Association Française du Sapin de Noël Naturel zusammen, die sich seit 1998 um die Vermarktung der Bäume aus dem Morvan kümmert. Ziele sind es, den Wasserverbrauch der Kulturen zu begrenzen, den Anbau nachhaltig zu entwickeln, Arbeitsplätze zu schaffen und zugleich die Umwelt zu schonen.

Gemeinsam wurde mit der Légende du Morvan eine Marke geschaffen, die garantiert, dass der Baum tatsächlich aus dem Morvan stammt und seine Produktion mit Respekt für Mensch und Umwelt erfolgte. Weitere Anbaugebiete für die Bäumen, die zu Weihnachten in Frankreich die Plätze und Häuser schmücken, sind das Elsass und die Vogesen.

Tannenbaum statt Adventskranz

Ein großer Unterschied zu Deutschland: Weihnachten in Frankreich kennt kaum Adventskränze. Dafür wird früher als bei uns der Tannenbaum im eigenen Heim aufgestellt – meist schon gleich zu Beginn der Adventszeit. Mundgeblasene Glaskugeln aus dem lothringischen Meisenthal, Lichterketten und Lametta schmücken den sapin de Noël. Auch Früchte, Naschereien und Spielzeug werden gerne an die Zweige gehängt.

Was ebenfalls fehlt in der Zeit vor Weihnachten, ist der süße, warme Duft von frisch gebackenen Plätzchen. Einzig im Elsass werden eifrig bredele gebacken. Rezepte für das typische Weihnachtsgebäck der Grenzregion zu Deutschland findet ihr hier.

Virginie Cartin, die Partnerin von Yann Navarro
Virginie Cartin, die Partnerin von Yann Navarro. Foot: Hilke Maunder

Krippen & Santons

Bereits Ende November werden die Krippen ( crèches ) in den Häusern und Kirchen unter den Weihnachtsbaum gestellt. Doch bis zum 24. Dezember bleibt das Bett leer – erst in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember wird zu Weihnachten in Frankreich das Jesuskind in die Krippe gelegt!

In der Provence schmücken handgefertigte santons die Krippen – Figuren aus Holz oder Ton. Alljährlich am letzten Sonntag im November werden sie in Meilhan bei Marseille beim marché aux Santons verkauft.

Santons: die Gänseliesel. Foto: Hilke Maunder
Ein santon von Paul Biolaz. Foto: Hilke Maunder

Die Krippenfiguren aus gebranntem Lehm stellen traditionelle Berufe aus dem dörflichen Leben der Provence dar: Gänsejungen, Blumenmädchen, Schneider, Schmied und Schäfer. Zu den Santons-Bastlern gehört auch Paul Biolaz. Ihn habe ich im Lauragais getroffen, wo er mit seinen Figuren die lokalen Traditionen aufgreift.

Paul Bioulez mit einem seiner Santons. Foto: Hilke Maunder
Paul Bioulez mit einem seiner santons. Foto: Hilke Maunder

Lebendige Krippenspiele: Pastrages & Pessebres

Zu Weihnachten in Frankreich gehören auch die Krippenspiele, die Laiengruppen in den Kirchen aufführen. In der Provence werden sie pastrages genannt. Im Pays Catalan, dem französischen Teil Kataloniens, heißen sie pessebres vivants. In Perpignan tritt dabei sogar der Teufel vors Publikum und versucht, Maria ihr Kind abspenstig zu machen. Erfahrt hier mehr!

Der Teufel beim Krippenspiel im Königspalast von Perpignan. Foto: Hilke Maunder
Der Teufel beim Krippenspiel im Königspalast von Perpignan. Foto: Hilke Maunder

Die Festtage: Ein Tag statt drei

Weihnachten in Frankreich ist ein christliches Fest der Freude und der Hoffnung. Es dauert dort jedoch, streng genommen, nicht drei Tage, sondern nur einen Tag. In Frankreich ist der 24. Dezember noch ein normaler Arbeitstag. Auch die Geschäfte sind wie gewohnt geöffnet. Dies ist wichtig zu wissen, wenn man zu Weihnachten in Frankreich reist!

Doch nach dem Feierabend stellt sich die Weihnachtsstimmung ein und die Familie trifft sich zum Weihnachtsessen zu Hause oder im Restaurant. Um Mitternacht wird die messe de minuit besucht.

Père Noël kommt durch den Kamin

Weihnachtsmärkte: Père Noël ist auf den Weihnachtsmärkten unterwegs! Foto: Hilke Maunder
Auch Père Noël ist auf den Weihnachtsmärkten unterwegs! Foto: Hilke Maunder

Während die Familie den Gottesdienst besucht, kommt der Weihnachtsmann Père Noël der Legende nach durch den Kamin ins Haus und legt seine Geschenke hin. Hier und da kommt er auch erst sehr früh am Morgen des 25. Dezember. Dies ist der einzige offizielle Feiertag zu Weihnachten in Frankreich – einen zweiten Weihnachtsfeiertag kennt Frankreich nicht.

Auf dem Land lebt die Tradition fort, einen dicken Holzklotz an den Weihnachtstagen im Kamin verbrennen zu lassen und die Asche anschließend auf einem Feld zu verstreuen. Dieser Brauch soll eine gute Ernte verheißen. Das Scheit prägte auch die Küche: Die bûche de Noël, eine mit Buttercreme gefüllte Biskuitrolle im Schokomantel, soll diesem Baumstamm nachempfunden sein. Hier gibt es das Rezept!

Troyes: Daniel Phelizot. Foto: Hilke Maunder
Für Daniel Phelizot kann es nie genug Champagner geben. Foto: Hilke Maunder

Das Weihnachtsessen: Le réveillon de Noël

Weihnachten in Frankreich in Frankreich bedeutet auch: Geselligkeit in der Familie. Und dies ist viel wichtiger als der Glaube oder die Geschenke. Gemeinsam zu schlemmen und dabei zu erzählen ist für viele Franzosen das Wichtigste beim Fest.

Und was eignet sich dazu besser als dasgroßen Festmahl zu Weihnachten, bei dem alle Generationen zu Weihnachten in Frankreich gemeinsam am Tisch sitzen und schlemmen. Wochenlang wird die kulinarische Inszenierung für le réveillon de Noël dikutiert. Das festliche Abendessen am Heiligen Abend besteht oft aus mehreren Gängen und kann viele Stunden dauern. In der Provence heißt das Weihnachtsessen le gros souper. Am 25. Dezember selbst gibt es oft einen opulenten Weihnachtsbrunch, bei dem meist die erweiterte Familie zusammenkommt​.

Brive-la-Gaillarde: Marché Georges Brassens. Foto: Hilke Maunder
Der Gers, das Périgord und die Basse-Corrèze sind für ihre Foie Gras berühmt. Foto: Hilke Maunder

Das klassische Menü

Zum Auftakt des Weihnachtsschlemmens füllt edel Prickelndes das Glas: ein erlesener, fein perlender Champagner oder ein Crémant. Die Vorspeise beim gros souper bilden meist Austern oder Foie Gras , aber auch Schnecken oder Salate sind als entrée beliebt. Die Stopfleber von der Ente oder von der Gans gibt es in Frankreich inzwischen auch als vegetarische Variante.

Zum Hauptgang folgt gerne ein ganzes Geflügel, wie ein Truthahn, Kapaun oder eine Gans, gefüllt mit Kastanien oder Maronen. Eingekauft wird das Geflügel auf den marchés au gras, die in der Vorweihnachtszeit im Midi stattfinden. Auch ein Braten vom Rind oder Kalb ist zu Weihnachten in Frankreich eine beliebte Wahl. Dazu werden typischerweise Kartoffeln, Gemüse und Saucen gereicht.

Nach der Käseplatte beschließt die bûche de Noël zum Dessert das reichhaltige Festmahl zu Weihnachten in Frankreich. Die üppige Butterkremrolle erinnert an einen heidnischen Holzstamm, der, in viele Scheite zerteilt, einst zur Wintersonnenwende verbrannt wurde. Die katholische Kirche integriert diese Tradition, christianisierte sie und machte den Kuchen zum Festgebäck. Wer ihn nachbacken möchte, findet hier das Rezept.

Audrey, die Tochter meiner Nachbarin Béa, hat diese Bûche de Noël gefertigt. Foto: Hilke Maunder
Audrey, die Tochter meiner Nachbarin Béa, hat diese Bûche de Noël gefertigt. Foto: Hilke Maunder

Das gros souper der Provence

In der Provence heißt das Weihnachtsessen le gros souper – ein Sieben-Gänge-Menü, das eine ganz besondere Tradition hat. Es endet mit einer Parade von Süßspeisen, die sich alle Gäste teilen. 13 typische Nachtische – die Treize Desserts – beschließen das Mahl.  Ihre Zahl – 13 – steht symbolisch für Jesus und seine Apostel.

Mit dabei sind stets weißer Nougat aus Montélimar, Calissons-Kekse aus Aix-en-Provence, kandierte Früchte aus Apt, Nüsse und Feigen und viele andere Köstlichkeiten aus Südfrankreich. Mehr dazu erfahrt ihr hier.

Aix-en-Provence: Mandeln, gepaart mit Melone und Orange: die Calissons d'Aix. Foto: Hilke Maunder
Mandeln, gepaart mit Melone und Orange: die Calissons d’Aix. Foto: Hilke Maunder

Von Silvester bis zum Dreikönigstag

Die semaine joyeuse in der Kernzeit von Weihnachten in Frankreich dauert vom 24. Dezember bis zum 1. Januar. Doch bereits am 26. Dezember sind die Geschäfte wieder geöffnet – und viele Franzosen an den Arbeitsplatz zurückgekehrt. Das Jahr endet mit einem erneuten Festessen im Kreis der Familie oder unter Freunden.

Beim traditionellen Feuerwerk zu Saint-Sylvestre versuchen sich die Gemeinden gegenseitig zu übertreffen. Das private Zünden von Feuerwerkskörpern ist wenig verbreitet, und mit Ausnahme vom Elsass und einigen wenigen anderen Ecken im Land auch verboten.

Der Kuchen der Könige

La Galette des Rois. Foto: Hilke Maunder
Die Galette des Rois. Foto: Hilke Maunder

Am 6. Januar brachten die heiligen drei Könige dem Jesuskind einst ihre Gaben. Heute feiern die Franzosen das Dreikönigsfest Epiphania nicht mehr unbedingt dann, sondern stets am ersten Sonntag im neuen Jahr.

Zur Festtag gehört ein besonderer Kuchen: die galette des rois. Sie wird traditionell mit Freunden und der Familie genossen. Im Blätterteigkuchen war einst eine fève versteckt, eine Saubohne. Wer sie findet, ist für einen Tag König oder Königin. Und muss im nächsten Jahr die galette des rois backen. Das Rezept findet ihr hier.

Um 1870 wurden die einfachen Bohnen durch immer aufwendiger verzierte Porzellanfiguren ersetzt. Nicht wenige Franzosen sammeln diese Figuren und stellen sie als Glücksbringer fürs gesamte Jahr ins Regal.

Weihnachten in Colmar: der Markt auf dem Dominikanerplatz. Foto: Hilke Maunder
Weihnachten in Colmar: der Markt auf dem Dominikanerplatz. Foto: Hilke Maunder

Weihnachten in Frankreich: bis Februar!

Für die katholische Kirche ist Weihnachten in Frankreich nach dem Dreikönigstag noch lange nicht vorbei, sondern erst 40 Tage nach der Heiligen Nacht. Dann feiert Frankreich la Chandeleur – Mariä Lichtmess – und futtert Crêpes. Erst dann werden auch die Krippen in den Gotteshäusern wieder abgebaut und eingepackt für das nächste Jahr. Mehr zu Mariä Lichtmess à la française erfahrt ihr hier.

So zeigt sich: Weihnachten in Frankreich ist anders, bunter, geselliger – und dauert bis zu den ersten Schneeglöckchen im frühen Frühling!

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Im Blog

Weihnachten in Frankreich: Dazu findet ihr viele andere Themen im Blog. Stöbert doch einmal hier:

ALLGEMEIN

So feiert Frankreich Weihnachten

Regionale Weihnachtstraditionen in Frankreich

WEIHNACHTSMÄRKTE

Die schönsten Weihnachtsmärkte in Frankreich

Die Weihnachtsmärkte von Straßburg

Die Weihnachtsmärkte von Colmar

Eguisheim: Adventszauber im Winzerdorf

WEIHNACHTEN KULINARISCH

Bûche de Noël: das Weihnachtsdessert

Elsässer Bredele: die besten Plätzchen

Treize Desserts: Weihnachten in der Provence 

Champagner? Beste Prickeln von A-Z

Weihnachten in Paris: Auch vor Notre-Dame erhebt sich ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum. Foto: Hilke Maunder
Weihnachten in Paris: Auch vor Notre-Dame erhebt sich ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum. Foto: Hilke Maunder