Frankreich zu jeder Jahreszeit: 60 Inspirationen
Frankreich zu jeder Jahreszeit* stellt euch ein Land vor, das sich alle drei Monate neu erfindet. Ob die wilde Natur der Pyrenäen, das urbane Treiben in Paris oder die stillen Oasen abseits der bekannten Pfade – die Vielfalt ist grenzenlos.
Mein Reise-Bildband Frankreich zu jeder Jahreszeit* , den ich wieder gemeinsam mit meinem geschätzten Kollegen Klaus Simon verfasst habe, bündelt dieses Wissen in 60 fundierten Reise-Ideen. Es ist eine Hommage an die Insolite, das Einzigartige, und an das französische Savoir-vivre.
Frühling: Das Erwachen der Farben

Wenn der Rest Europas noch im grauen Spätwinter verharrt, kündigt sich im Süden Frankreichs bereits der Frühling an. Es ist die Zeit, in der leuchtende Mimosen mit ihrem betörenden Duft die Luft erfüllen. Zur Hauptblüte Mitte Januar bis Mitte Februar feiert Mandelieu-La Napoule den gelben Rausch bei einer Fête du Mimosa. Am Atlantik feiert Saint-Trojan auf der Île d’Oléron alljährlich Mitte Februar seit 1959 seine Mimosen.

Weiter nördlich, in der Normandie, begrüßen rund 30.000 Tulpen bei der Fête de la Tulipe im April im Schlosspark des Château de Vendeuvre den Frühling. Entlang der Palmenallee leuchten scharlachrote Tulpen, auf den Wegen des Labyrinths wilde Tulpen in allen Farben, gefüllte Narzissen und Tausende andere Blumen.
Sommer: Musik erklingt

Der Sommer in Frankreich ist untrennbar mit der Fête de la Musique verbunden. Was 1982 als Idee zur Sommersonnenwende begann, hat sich längst zu einem nationalen Kulturgut entwickelt. Überall im Land, von der kleinsten Dorfstraße bis zu den großen Plätzen der Metropolen, spielen Musiker unter freiem Himmel. Das Besondere an diesem gigantischen Musikfest: Alle Konzerte sind gratis, getragen von der puren Lebensfreude, der Joie de vivre.

Eine Autozeitung, die ihre Auflage steigern wollte, erfand 1903 die Tour de France. Seitdem hält im Juli das „härteste Radrennen der Welt“ das Land in Atem. LeTour ist heute die drittgrößte Sportveranstaltung weltweit, direkt nach den Olympischen Spielen und der Fußballweltmeisterschaft. Die Zahlen sind beeindruckend: 22 Teams mit rund 3.000 Begleitpersonen und Fahrern quälen sich über die berüchtigten Pässe der Alpen und Pyrenäen.
Herbst: Erntefeste und gelebte Traditionen

Sobald die Hitze des Sommers weicht, beginnt im Roussillon bereits Mitte August die Weinlese. Frankreich behauptet sich mit einer Rebfläche von 798.000 Hektar als zweitgrößte Weinnation der Welt, direkt hinter Spanien. Fast die Hälfte dieser Flächen befindet sich im Midi, wo Sorten wie Merlot und Grenache auf sonnenverwöhnten Böden zur Perfektion reifen.

Die Geschichte des Weinbaus reicht tief: In der Provence pflegten bereits griechische Händler aus Kleinasien die Reben, als sie um 600 vor Christus in Massalia, dem heutigen Marseille, anlandeten. Während der Merlot die Weinberge des Médoc im Bordeaux weltberühmt machte, bleibt das Burgund das exklusive Reich des Pinot Noir. Der Herbst ist zudem die Zeit der kulinarischen Feste, etwa der Kastanienfeste im Département Ardèche.
Winter: Lichterglanz und mystische Bräuche

Wenn der Winter einzieht, zeigt Frankreich eine fast magische Seite. In Lyon verwandelt die Fête des Lumières die Stadt in ein funkelndes Lichtermeer, während Paris an Silvester seinen ganz eigenen Zaubert entfaltet.

Wenn weißer Schnee die Bergspitzen des Massif Central, der Alpen und der Pyrenäen umhüllt, hat Ski und Spa Hochsaison: Wellness im Schnee lässt die Festtagspfunde schmelzen und lässt Kopf und Körper auftanken. Und wenn ein wenig die Sehnsucht nach dem Frühling wächst, ist es Zeit für die Bärenfeste der Pyrenäen, die Fête du Citron von Menton und den längsten Karneval der Welt, der weit über Aschermittwoch hinaus in Limoux für närrisches Trieben sorgt. Frankreich zu jeder Jahreszeit*: Freut euch auf 60 tolle Reise-Inspiration für 365 erlebnisreiche Tage im Land!

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