Mein Frankreich: Christine Cazon 5


„Mein Frankreich“ ist nicht nur Titel meines Blogs, sondern auch Programm: Ich möchte möglichst viele von euch animieren, euer Frankreich vorzustellen. Mein Frankreich – was bedeutet das für euch? Celia Šašić hatte den Auftakt gemacht – seitdem haben viele an meiner ersten Blogpararade mitgemacht. Diesmal stellt Christine Cazon, Krimiautorin in Cannes, ihr Frankreich vor. Und erzählt, wie es kam, dass sie 2005 für ein Jahr nach Südfrankreich ging und warum sie immer noch dort ist. Und das nicht nur, weil sie intensiv am vierten Duval-Krimi schreibt, der im Frühjahr erscheinen soll…

F_Cannes_Christine Cazon_©Cazon

 „Aus der Nähe sind die Dinge eben oft anders – auch im Paradies“…

… schrieb neulich ein Reisejournalist, der auf den luxuriösen Trauminseln der Malediven Kontakt zum Leben der Einheimischen suchte, und dabei ernüchternde Augenblicke erlebte. So geht es mir mit Frankreich, vor allem seit ich hier in Cannes, an der Côte d’Azur lebe. Insofern vermischte sich die Freude hier einen Beitrag über „Mein Frankreich“ schreiben zu dürfen, mit Zögern: Das Glücksgefühl, das in den anderen Beiträgen dieser Reihe bislang vorherrscht, zärtliche Erinnerungen an eine Kindheit à la Marcel Pagnol, an Familienfeiern mit ausgedehnten Essen, an das Zirpen der Zikaden, den Duft von Lavendel oder an traumhafte Ferien an wundervollen Orten mit Franzosen, die zu guten Freunden geworden sind, dieses Glücksgefühl ist mir anscheinend abhanden gekommen, seit ich in diesem Land lebe. Wo ist es hin, mein Frankreich, mein Sehnsuchtsland im Alltag?

Erste Verliebtheit in … la France!

Nun, fangen wir vielleicht von vorne an, denn tatsächlich habe ich auch Ansätze dieses Frankreichs à la Marcel Pagnol zu erhaschen bekommen, als ich klein war und wir in Frankreich, ganz nah an der luxemburgischen Grenze, ein paar Mal Freunde der Großeltern besuchten. Maria und Joseph. Sie dick und rund, er mager und kettenrauchend. Daran erinnere ich mich und an die Stallkaninchen hinter dem Haus. Ich erinnere mich an einen kleinen Lieferwagen, der direkt vor dem Haus hielt, und in den man richtig hineingehen konnte, um einzukaufen.

Ich erinnere mich an eine riesige Sammlung von Schlüsselanhängern, eine sehr kleine, feine und besondere Schreibschrift auf Visitenkärtchen und für ein paar Wochen ein französisches Au-pair: Joëlle. Und ich erinnere mich an Marc-Albert, den kleinen Bruder von Joëlle, in den ich ein bisschen verliebt war, wie man eben verliebt ist mit fünf oder sechs Jahren.

In unserer Familie wurde mit Französisch ohne Mühe ziemlich mühevoll Französisch gelernt. Mir scheint im Nachhinein, die Schallplatte ist bei der Lektion „Wecken im Hotel“ hängengeblieben. Ich kann es immer noch aufsagen: „Levez-vous Mademoiselle, il est l’heure“, sagt der Zimmerservice und klopft an die Tür. „Ah, je suis tellement fatiguée“, antwortet eine junge Dame und verschluckt gähnend die Endsilbe. Schö sswieh tellmooh fohtig, wiederholte mein Vater daher so oft, dass ich meiner Französischlehrerin Jahre später nicht glauben wollte, dass es eigentlich fatigué heißt, mit einem betonten é Accent Aigu am Ende. Irgendwann verlor sich trotz all dem erlernten Französisch der Kontakt nach Audun-le-Tiche, aber ich war schon ein bisschen süchtig geworden nach Frankreich.

Sehnsucht nach Frankreich – Pourquoi pas?

Als Jugendliche entdeckte ich in einem kleinen Programmkino in Darmstadt die Filme von François Truffaut und war fasziniert von Fanny Ardant und Gérard Depardieu in La femme d’à côté (Die Frau nebenan) oder noch einmal Fanny Ardant und Jean Louis Trintignant in Vivement Dimanche (Auf Liebe und Tod). Wie Großartig! Noch nachhaltiger hat mich aber Pourquoi pas? (Warum nicht?), ein Film von Coline Serreau, beeindruckt. Ich war so verliebt in Samy Frey und in die unerhörte Geschichte einer Liebe zu dritt in diesem Film. In diese freche Leichtigkeit. Ach, Frankreich!

Ich hätte nach dem Abitur gerne ein Jahr in Frankreich gelebt, in einem Dachkämmerchen in Paris vielleicht oder meinetwegen auch als Au-pair-Mädchen in Lyon. Ein Auslandsjahr war damals aber noch nicht üblich, und ich konnte nicht mal richtig begründen, warum ich so gerne in Frankreich leben wollte, so dass meine Eltern, trotz ihrer eigenen Frankreichliebe und vieler im Nachbarland verbrachter Ferien, fanden, so ein Auslandsjahr sei reine Zeitverschwendung.

Herumgammeln hieß das damals. Und herumgammeln sollte ich nicht. Sondern was Vernünftiges lernen und arbeiten. Das habe ich dann auch gemacht. Ich habe vernünftig so allerhand gelernt und gearbeitet und studiert und wieder gearbeitet. Und nach Frankreich kam ich nur noch auf Zeit, im Urlaub.

Das Glück liegt in der Wiese

Diese Sehnsucht, in Frankreich „richtig“ zu leben, wurde wieder groß, als der Film Le Fabuleux Destin d’Amelie Poulain (Die fabelhafte Welt der Amélie) in die Kinos kam. Damals kam ich komplett deprimiert aus dem Kino, denn mein damaliger Freund, ein Franzose, hatte mich gerade verlassen und es schien mir, als könnte ich nicht mehr glücklich sein in Deutschland.

Ich suchte das Französische jetzt überall, kaufte mir morgens Croissants und trank abends französischen Wein, kochte mit Olivenöl und Kräutern der Provence und war glücklich, wenn ich irgendwo gesalzene französische Butter oder original Kekse aus der Bretagne fand. Ich hörte französische Musik: Benjamin Biolay zum Beispiel, als ihn noch kaum einer kannte. Und Carla Bruni. Ihr Liedchen, Quelqu’un m’a dit fand ich erstaunlich tröstlich. Ich hörte die schmelzende Stimme von Henri Salvador, und ich hörte Jane Birkin, die die Lieder von Serge Gainsbourg interpretierte.

Und ich sah erneut französische Filme: Le bonheur est dans le pré (Das Glück liegt in der Wiese) oder Une hirondelle a fait le printemps (Eine Schwalbe macht den Sommer). Dieser Film schien wie für mich gemacht zu sein: Eine Informatikerin steigt aus, macht eine Ausbildung in der Landwirtschaft und übernimmt einen Ziegenhof. Ich wollte auch raus und weg. Endlich weg. Nach Frankreich.

Ein Bauernhof in Südfrankreich

Und ich setzte das Weggehen in die Tat um. Ein Jahr Auszeit wollte ich leben. Dass von allen angedachten Projekten sich einzig die Mithilfe auf einem kleinen Bauernhof in den Bergen in Südfrankreich realisiert hatte, schien mir geradezu folgerichtig. So wenig wie ich davon wusste, so sicher war ich intuitiv, dass es die richtige Entscheidung war. Und obwohl es anfangs ein Schock war, bin ich dort geblieben und habe Kühe melken und Käse machen gelernt und noch viel mehr. Rückblickend sage ich heute, der Aufenthalt auf dem Hof war meine Rettung: Ich habe wohl dort, in Gummistiefeln im dampfenden Kuhmist stehend, begriffen was das ist, das Leben. Nach einem Jahr dort konnte ich nicht mehr weggehen.

Eine Auberge in den Bergen

Und das Wunder geschah, ein Mann kam hinzu und zusammen führten wir eine klitzekleine Auberge in einem benachbarten Bergdorf. Über die Zeit auf dem Hof und über mein Leben im Dorf und mit der Auberge habe ich seinerzeit den Blog French Connection geschrieben, woraus später das Büchlein Zwischen Boule und Bettenmachen entstanden ist. Ich bin heute sehr froh, dass dieses Buch existiert, weil es dieser Zeit und diesem Leben und ebenso meinem ersten Mann Patrick ein kleines Denkmal setzt. Hätte ich das Buch nicht, würde ich heute manchmal denken, ich hätte das alles nur geträumt. Aus heutiger Sicht habe ich meine ersten Jahre dort oben in den Bergen wirklich wie in einer Seifenblase verbracht: träumerisch, unwirklich und sehr verliebt. Verliebt auch in das Dorf, in die Franzosen und generell in „mein“ Südfrankreich.

Kulturschock Cannes

Aus jeder Verliebtheit erwacht man eines Tages, und ich erwachte, nein, nicht mit oder nach dem frühen Tod meines ersten Mannes, sondern etwas später mit dem Umzug an die Côte d’Azur nach Cannes. Ein verspäteter Kulturschock ereilte mich dort. Natürlich versteht das niemand. Ich verstand es auch lange nicht. Ich dachte, hier ist es so paradiesisch schön, ich kann hier nur glücklich sein. Das denken auch alle anderen. Jeder, dem ich erzähle, dass ich in Cannes lebe, bricht in Entzückensschreie aus. Cannes! Das Filmfestival! All die Stars! Das Meer! Die Sonne! Was für ein wunderbares Leben!

Als würde es bedeuten, dass auch ich ab sofort reich und berühmt bin, und allabendlich auf der Terrasse des Carlton sehr elegant Champagner trinke oder mich auf einer Jacht in den Sonnenuntergang schippern lasse. Aber erstens ist mein Leben hier nicht glamourös und zweitens musste ich feststellen, dass man nicht automatisch glücklich ist, nur weil alles paradiesisch aussieht, weil die Sonne scheint und der Himmel so blau ist. Aus der Nähe sind die Dinge eben oft anders, auch im Paradies.

Les Cannois: Rückzug in die Nostalgie

Cannes und ich, wir fremdelten lange Zeit. Eigentlich fremdeln wir immer noch. Ankommen in einer touristischen Stadt dauert lange. Vielleicht endet es auch nie. Die paar echten Cannois, die es noch gibt, interessieren sich zumindest nicht für einen. Sie leben ein eigenartiges Parallelleben in dieser schrillen, aufgeregten, protzigen Stadt, sehr zurückgezogen an ein paar wenigen unspektakulären Orten, und sie versinken gerne in den Erinnerungen daran, wie schön und heiter es früher in Cannes war.

Früher, als noch nicht jedes Stückchen der grünen Hügel mit Luxusvillen zugebaut war, früher, als noch nicht jeder Aussichtsturm an arabische Prinzen verschachert wurde, als die Großmutter des Schulfreundes noch im Le Madrigal kochte und als man sich noch im Le Petit Carlton traf, einer geradezu mythischen Bar. Das Le Madrigal ist heute ein banales Strandrestaurant mit wechselnden Besitzern, im ehemaligen Le Petit Carlton ist jetzt ein Möbelgeschäft oder vielleicht auch schon eine Modeboutique.

Man weiß es nicht mehr, es dreht sich schnell, das Immobilienkarussell in Cannes. Geblieben ist den Cannois ein bisschen Strandleben, vorzugsweise morgens vor allen anderen, ein bisschen Kino, das Filmfestival verpflichtet, ein bisschen Vereinsleben und zum Essen lädt man sich bei Freunden und Familie zu Hause ein. Da hat man seine Ruhe vor all den fremden Menschen, die diese Stadt täglich überfluten. Man bleibt unter sich.

Ein neuer Herzensmensch

Jeder und jede Fremde, die es wagt, die Kreise zu stören, wird misstrauisch beäugt. So auch ich. Die Frage, was ich wirklich will, stand offen im Raum. Lange und vielleicht auch immer noch, wurde ich nur oberflächlich freundlich, hypocrite sagt der Franzose, zur Kenntnis genommen: Das wollen wir erstmal sehen, ob sich ein tieferer Kontakt wirklich lohnt, wer weiß, wie lange sie bleibt, schien man sich zu sagen.

So viele kommen hier täglich an und gehen nach ein paar Jahren wieder. Da investiert man nicht viel Herzblut. Ich kam aus meinem Bergdorf mit seinen schrulligen, aber herzenswarmen Bewohnern, wo man mich, trotz manchmal ebenso verbohrter Rückwärtsgewandtheit, aufgenommen hatte, hierher und verstand die Welt nicht mehr. Diese schrille und laute Stadt einerseits, die verschlossenen Cannois andererseits, wäre da nicht unter ihnen ein liebevoller neuer Herzensmensch, ich würde es hier nicht lange ausgehalten haben.

Eine Krimiserie an der Côte d’Azur

Ich beschloss daher, Cannes für mich entdecken, jenseits von Glamour und vordergründigem Chichi. Das Projekt des Verlages Kiepenheuer & Witsch, eine Kriminalromanserie an der Côte d’Azur zu starten, kam mir zupass. Ich sagte sofort zu. Es schien mir der richtige Weg, Cannes kennenzulernen: Geschichte und Geschichten zu recherchieren, Orte und Menschen aufzusuchen und genau hinzuhören und hinzusehen.

Aber wenn man einmal angefangen hat, hinzuschauen, kann man damit nicht aufhören, denn je mehr ich Cannes und seine Akteure vor und hinter den Kulissen kennenlerne, je mehr das Alltagsleben mit seinen Alltagswidrigkeiten sich intensiviert und mir damit, zumindest vage, das Gefühl gibt, dazuzugehören, desto seltener gelingt mir noch der leichte unbekümmerte Blick von außen auf das lieblich scheinende Cannes, auf Palmen und auf das azurblaue Meer, den die Feriengäste auf Zeit haben mögen.

Commissaire Léon Duval

Wie das Leben hier wirklich ist, will aber natürlich niemand wissen. Alle wollen weiterhin träumen von Frankreich und vor allem von der schönen Côte d’Azur. Glücklicherweise habe ich jetzt meinen Commissaire Léon Duval, der in Cannes allerhand Intrigen auf den Grund gehen kann und der die Stadt hinter den Kulissen erlebt. Drei Romane mit ihm sind bisher erschienen: Mörderische Côte d’Azur, Intrigen an der Côte d’Azur und Stürmische Côte d’Azur.

So richtig gut träumen lässt es sich vielleicht nicht mit dem Commissaire Duval, er ist ein etwas spröder Charakter, der in der aktuellen Realität verankert ist und sich an so manchem in seinem Cannoiser Polizeialltag reibt, ebenso wie in seinem Privatleben. Aber er kann auch anders. Leidenschaftlich, wenn auch falsch, denn er ist komplett unmusikalisch, singt er schon frühmorgens die Chansons von Georges Brassens mit, und seine Liebe zum Pastis 51 und zu einem guten, genussvollen Essen, vorzugsweise begleitet von einem oder zwei Gläschen Rosé, müsste man für einen Franzosen nicht ausdrücklich erwähnen, so selbstverständlich sind sie.

Er hat es sich zur Gewohnheit gemacht, frühmorgens am Strand zu laufen und im Meer zu schwimmen. Das ist vielleicht überhaupt das größte Glück im sonnigen Cannes, in dem es so viele dunkle Machenschaften gibt. Und, anders als oftmals im echten Leben, werden die Verbrechen im Roman aufgeklärt, und in Cannes geht alles wieder seinen friedlichen Gang. So sieht es zumindest aus.

F_Île Ste-Marguerite_Blick Cannes_©Christine Cazon

Französische Lebensart

Um selbst wieder etwas von der südfranzösischen Leichtigkeit zu spüren, muss ich an andere Orte gehen, und am liebsten fahre ich wieder zurück in die schroffen Berge oder ins verschlafene Hinterland. Denn tatsächlich lebe ich gern in Frankreich. Ich habe hier in den letzten elf Jahren viel erlebt. Und ich habe, in der Auseinandersetzung mit dem anderen Leben in einem anderen Land, mich selbst gefunden. Es hat mir grundsätzlich gut getan, in einem Land zu leben, das langsamer getaktet ist und in dem Vieles nicht so perfekt organisiert ist.

So konnte ich es mir erlauben, selbst langsamer, weniger streng und weniger perfektionistisch zu werden. Ich bin auch ein bisschen spontaner geworden, flexibler, hin und wieder sogar unpünktlich, obwohl das in deutschen Augen vielleicht keine Tugend ist. Aber vor allem bin ich heute viel gelassener. Nicht immer jedoch. Denn obwohl ich es inzwischen weiß, habe ich dessen ungeachtet noch nicht verinnerlicht, dass nicht die Arbeit, sondern das soziale Leben in Frankreich das Wichtigste ist.

Recevoir, Einladen und Eingeladen werden ist hier das oberste Gebot. Mein persönlicher Konflikt entsteht immer dann, wenn ich glaube, es sei wichtiger eine Arbeit termingerecht abzugeben, meine französische Umwelt aber immer wieder zu langen und aufwändigen Essen einlädt und, ganz wichtig, ebenso eingeladen werden will, letzteres gern auch überraschend. Dafür sieht mein Arbeitsplan, auch nach elf Jahren Frankreich, noch immer keine Zeitfenster vor. Das sind dann Momente, wo es auch in unserer ansonsten friedlichen deutsch-französischen Ehe regelmäßig knirscht.

Je suis … française!

Neben der großen Verliebtheit und der Herzenswärme, die ich in Frankreich kennenlernen durfte, habe ich auch Trauriges und Schweres erlebt, selbstverständlich gab und gibt es auch Enttäuschungen, Ärger und Wut. Aber so ist das Leben überall, ganz gleich wie paradiesisch der Rahmen dafür aussehen mag. Wie sehr ich mich Frankreich wirklich zugehörig fühle, habe ich im letzten Jahr, nach dem Attentat auf Charlie Hebdo, gemerkt: Erstmals hatte ich nicht das Gefühl, mit den Franzosen zu trauern, sondern ich trauerte einfach. Punktum. Ich war betroffen.

Ich bin betroffen. Stolz habe ich an den friedlichen Demonstrationen für Charlie Hebdo teilgenommen. Und die Marseillaise habe ich ergriffen zumindest mitgesummt. Für mich hat sich seither etwas verändert. Natürlich bin ich Deutsche, aber ich bin auch Französin. Im Herzen auf jeden Fall.

Mehr über mich und mein Leben in Südfrankreich gibt es unter Au fil des mots und auf dem Blog von Christine Cazon.


Der Beitrag von Christine Cazon ist der siebte Gastartikel in einer kleinen Reihe, in der alle, die dazu Lust haben, ihre Verbundenheit zu Frankreich ausdrücken können. Ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Frankreich, Erlebnisse, Gedanken. Ich freue mich, wenn dieser Aufruf viele von euch zum Mitmachen inspiriert. Ob kurz oder lang, Prosa oder Lyrik, nur Fotos oder nur Text: Schickt mir eine Mail! Die Beiträge werden in loser Folge veröffentlicht.

 


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5 Gedanken zu “Mein Frankreich: Christine Cazon

  • Bertram Diehl

    Hallo Frau Maunder, Christiane Dreher habe ich vor ein paar Wochen nach zahlreichen Mails auch persönlich, leider aber nur ganz kurz, kennengelernt. Ich war mit Freunden verabredet, die mit einem Kreuzfahrtkahn einen Tag in Cannes waren anläßlich der Festspiele. Auf dem Weg dorthin war dann doch mehr Stau als erwartet, Baustelle, Unfall, sodaß es gerade mal für einen Kaffee zum Kuchen als zweitem Frühstück bei Christiane und Thierry gereicht hat. Und auch dies unter gefühltem Zeitdruck, weil ich die Freunde vor dem Carlton wartend wußte. Leider ist Cannes eben doch eine gute Autostunde von Toulon entfernt, sodaß sich Zeitfenster für besseres Kennenlernen nicht so leicht auftun. Umso schöner, Christiane nun bei Ihnen so schön in aller Ausführlichkeit wiederzufinden! Wir, meine Frau und vier Kinder, leben und arbeiten seit 1999 bei Toulon. Letztes Jahr habe ich einen Blog eingerichtet – diehl.fr, Anästhesist in Südfrankreich. In der Riviera-Zeit erscheinen Beiträge daraus in einer Kolumne. Vielleicht wäre für eine Vorstellung auch in Ihrer „Mein Frankreich“-Sammlung Platz. Sehen Sie sich’s doch bei Gelegenheit mal an, cordialement Bertram Diehl