Der Corona-Herbst 2020 in Frankreich

Diese Illustration des Center for Disease Control and Prevention (CDC) zeigt die ultrastrukturelle Morphologie von Koronaviren. Die Stacheln sind Proteine, die die äußere Oberfläche des Virus zieren. Unter dem Elektronenmikroskop erweckt es den Anschein einer Krone um das Virion. Copyright: DP, Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS.
Diese Illustration des Center for Disease Control and Prevention (CDC) zeigt die ultrastrukturelle Morphologie von Koronaviren. Die Stacheln sind Proteine, die die äußere Oberfläche des Virus zieren. Unter dem Elektronenmikroskop erweckt es den Anschein einer Krone um das Virion. Copyright: DP, Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS.

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Update, 27. Oktober

In den letzten 24 Stunden gab es 26.771 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Epidemie beträgt jetzt 35.018 Menschen. Innerhalb von 24 Stunden gab es 257 coronabedingte Todesfälle.

Präsident Macron bespricht heute und morgen mit dem nationalen Verteidigungsrat drei Szenarien als Reaktion auf die rasant ansteigenden Corona-Zahlen. Schon jetzt ist klar: Die Maßnahmen werden verschärft. Es wird wieder einen Lockdown geben. In Diskussion sind:

• totaler Lockdown (réconfinement) wie bei der ersten Welle

• Lockdown für die Metropolen (ganz und gar bezw. abgestimmt: Ausgangssperre in der Arbeitswoche 19 – 6 Uhr, totales Lockdown am Wochenende)

• Lokal noch stärker angepasstes Lockdown

!! Macron wird sich am Mittwoch, 28. Oktober, um 20 Uhr live im Netz und im TV dazu erklären !!

Wichtig zu wissen: Wer im Lockdown in Frankreich ist, darf stets heimreisen. Dazu wird es, wie in der ersten Welle, auch wieder Passierscheine mit Ausnahmegenehmigungen geben.


Frankreich ist in Europa nach Spanien das Land, das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen ist. Seit Sonnabend, 17. 10 (Mitternacht), gilt – wie im Frühjahr 2020 – wieder der Gesundheitsnotstand. Er erlaubt – zunächst bis 16. Februar 202q – der Regierung, notfalls auch hart durchzugreifen und Bürgerrechte einzugrenzen.

Reisewarnung, Maskenpflicht im Freien, Ausgangssperren: Was ihr bei Reisen nach Frankreich beachten müsst im Herbst 2020, wie die Situation vor Ort ist – und was ihr noch zu Corona in Frankreich wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Wie bei den bisherigen Beiträgen zu Corona freue ich mich über einen regen Austausch in den Kommentaren. Je mehr Berichte aus den verschiedenen Regionen vorliegen, umso besser lässt sich die Situation vor Ort einschätzen.  Merci an euch!

Risiko-Reiseland Frankreich

Reisewarnungen

Deutschland

Das Robert-Koch-Institut weist folgende Risikogebiete in Frankreich aus:

  • Kontinentalfrankreich

Überseegebiete:

  • Französisch-Guyana (seit 21. August)
  • Guadeloupe (seit 26. August)
  • Saint-Martin (seit 26. August)
  • La Réunion (seit 16. September)
  • Martinique (seit 15. Oktober)

Quelle:  www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die Einstufung als Risikogebiet stellt kein Reiseverbot dar. Es handelt sich vielmehr um eine Reisewarnung. Ihre abschreckende Wirkung soll dafür sorgen, das freiwillig auf touristische Reisen in jene Gebiete verzichtet wird. Die Reisewarnung ermöglicht es euch, ggf. Buchungen kostenlos zu stornieren.

Österreich

Partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5) für die Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur und Île-de-France. Für den Rest des Landes gilt weiterhin hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4).

Quelle: www.bmeia.gv.at, www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reisewarnungen

Schweiz

Die Schweiz hat am 12. Oktober 2020 ihre Risikogebietsliste aktualisiert. In Frankreich sind folgende Regionen dort zu finden:

  • Region Bretagne
  • Region Centre-Val de Loire
  • Region Corse
  • Region Hauts-de-France
  • Region Île de France
  • Region Normandie
  • Region Nouvelle-Aquitaine
  • Region Occitanie
  • Region Pays de la Loire
  • Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
  • Überseegebiet Guadeloupe
  • Überseegebiet Guyane
  • Überseegebiet La Réunion
  • Überseegebiet Martinique
  • Überseegebiet Mayotte
  • Überseegebiet Polynésie française
  • Überseegebiet Saint-Barthélemy
  • Überseegebiet Saint-Martin

Quelle: www.bag.admin.ch

Aktuelle Situation

Ausgangssperre

Präsident Macron hat am 14. Oktober 2020 auf dem privaten TV-Sender TF 1 neue Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus bekannt gegeben. Premier Jean Castex und seine Minister haben am 15. und 22. Oktober die Maßnahmen konkretisiert.

• Für neun Ballungsräume, 54 Départements und ein Überseegebiet (Französisch-Polynesien) gelten seitdem in Frankreich Ausgangssperren (couvre-feu) von 21 – 6 Uhr. Zwischen 21 und 6 Uhr dürft ihr das Haus nur aus triftigem Grund verlassen. Die Ausgangssperre gilt für zunächst sechs Wochen, d.h bis zum 1. Dezember 2020.

• Betroffen von der Ausgangssperre sind 46 Millionen Franzosen und damit rund 2/3 der Bevölkerung.

• In Diskussion ist eine Vorverlegung der Ausgangssperre auf 19 Uhr sowie ein kompletter Lockdown am Wochenende.

Corona: Couvre-feu in Frankreich, Stand: 22. Oktober 2020. Copyright: Französisches Innenministerium

Ausgangssperre: Ausnahmen

Ausgenommen von der Sperre sind Menschen, die einen triftigen Grund nachweisen können. Dazu gehören:

• Pflege / Betreuung eines Angehörigen
• gesundheitliche Gründe
• berufliche Gründe
• Gassi-Gehen mit dem Hund. Achtung: Ihr dürft euch dabei nur maximal eine Stunde lang im Umkreis von 1 km bewegen
• Reise in Zug, Bahn, Bus, Flieger, Fähre, die aus Gründen des Fahrplanes in die Ausgangssperre fällt und nicht zu anderen Zeiten erfolgen kann. Wenn ihr aus privaten Gründen mit dem Auto reist, müsst ihr euer Ziel vor 21 Uhr erreicht haben.

Beim ersten Verstoß wird ein Bußgeld von 135 Euro erhoben. Bei Wiederholung steigt das Bußgeld auf 1.500 Euro.

Passier-Schein

Alle, die zwischen 21 und 6 Uhr aus einem triftigen Grund in den neun Ballungsräumen mit Ausgangssperre auf triftigem Grund unterwegs sein müssen, benötigen – wie bereits im Frühjahr – eine Attestation du déplacement dérogatoire.

Hier gibt es dazu Infos: www.interieur.gouv.fr/Actualites/L-actu-du-Ministere/Attestations-de-deplacement-couvre-feu

Hier könnt ihr den Passierschein auf der Seite des Ministeriums herunterladen. Hier gibt es die Bescheinigung im Blog.

Wer sie nicht ausgedruckt mitnehmen möchte, kann sie am Smartphone ausfüllen: https://media.interieur.gouv.fr/deplacement-covid-19

Nachweis beruflichen Unterwegsseins

Wer aus beruflichen Gründen unterwegs ist in den von der Ausgangssperre betroffenen Ballungsräumen braucht auch noch diese Bescheinigung: ein Justificatif de déplacement professionnel.

Hier könnt ihr es auf der Regierungsseite herunterladen. Hier gibt es die Bescheinigung im Blog.

Passierschein für beruflich bedingte Fahrten und Wege während der Ausgangssperre.

Landesweite Maßnahmen seit 16.10.

• Private Versammlungen im öffentliche Raum: neue Obergrenze von sechs Personen
• Verbot von privaten Feiern (Hochzeiten, Studentenpartys etc.) in öffentlichen Räumen, zum Beispiel Restaurants oder gemieteten Sälen
• verschärftes Sanitär- und Hygieneprotokoll in Restaurants
• Jeder zweite Sitzplatz im Restaurant muss freigehalten werden; bei Sechser-Gruppen genügt dieser Abstand zwischen zwei Gruppen
• Bei Einrichtungen mit Publikumsverkehr gilt: 4m² pro Person
• Förderung der Telearbeit: mindestens 2 bis 3 Tage
• Universitäten dürfen bei Präsenzveranstaltungen nur maximal 50 % der Studenten empfangen

Privater/touristischer Reiseverkehr

Die Grenzen sind geöffnet. Aber: Durch die Quarantäneregelungen der einzelnen Bundesländer kann es sein, dass das Reisen ggf. eingeschränkt ist.

Wie ihr während der Corona-Pandemie in Europa reisen könnt und welche Auflagen/Einschränkungen gelten, verrät die interaktive Karte der EU. Tipp: Es gibt sie auch als App!

Reisen in Europa während der Pandemie. Copyright: Re-open EU

Kleiner Grenzverkehr

Um – anders als bei der ersten Welle – Familien, Paare und Freunde nicht zu trennen und den „normalen“ Alltag so gut es geht aufrecht erhalten, wurde vereinbart:

Rheinland-Pfalz, das Saarland und Baden-Württemberg haben eine 24-Stunden-Regel im kleinen Grenzverkehr mit Frankreich beschlossen. Wer über die Grenze nach Frankreich fährt, um Freunde und Familie zu besuchen, einzukaufen, einen Ausflug zu machen oder ähnliches, muss – bei einem Aufenthalt von weniger als 24 Stunden – nicht in Quarantäne in Deutschland.

Ihr könnt euch damit diesseits und jenseits der Grenzen im kleinen Grenzverkehr unbeschränkt innerhalb von 24 Stunden im Grenzgebiet bewegen und könnt eurem Alltag grenzüberschreitend und ohne Behinderungen nachgehen.

Quelle: www.rlp.de/de/aktuelles

Wie der Grenzverkehr im Dreiecksland CH – F – D (BaWü) geregelt ist, erfahrt hier auf diese Seiten:

www.infobest.eu/de/themengebiete/artikel/covid-19-grenzueberschreitende-informationen/links-dfch/

Baden-Württemberg (Quelle: www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fuer-ein-und-rueckreisende) hat dies noch einmal genau spezifiert für alle, die im Grenzgebiet leben.

(1) Von § 3 Absatz 1 Satz 1 nicht erfasst sind Personen,

  1. die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren und Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren,
  2. die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Luft-, Schiffs-, Bahn- oder Busverkehrsunternehmen oder als Besatzung von Flugzeugen, Schiffen, Bahnen und Bussen außerhalb des Bundesgebiets aufgehalten haben,
  3. die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch oder aus Gründen des Besuchs einer Bildungseinrichtung veranlasst in das Bundesgebiet einreisen,
  4. die sich weniger als 48 Stunden oder zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst im Ausland aufgehalten haben oder einen sonstigen triftigen Reisegrund haben; hierzu zählen insbesondere soziale Aspekte wie etwa ein geteiltes Sorgerecht, ein Umgangsrecht, der Besuch des nicht in demselben Hausstand wohnenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen, oder
  5. die aus Grenzregionen nach Baden-Württemberg einreisen und deren Aufenthalt weniger als 24 Stunden andauert.

Grenzregionen im Sinne von Satz 1 Nummer 5 sind die Mandatsgebiete der Oberrheinkonferenz und der Internationalen Bodenseekonferenz, die nicht auf deutschem Staatsgebiet liegen, namentlich

  1. in Österreich das Land Vorarlberg,
  2. im Fürstentum Liechtenstein das gesamte Staatsgebiet,
  3. in der Schweiz die Kantone Appenzell (Innerrhoden, Ausserrhoden), Aargau, Basel, Basel-Landschaft, Jura, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen, Thurgau und Zürich und
  4. in Frankreich die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin.

Für alle anderen Reiserückkehrer, sprich, die nicht nahe der Grenze wohnen, gilt diese Regel nicht – sondern die Coronatest- und Quarantäneregeln des Bundes und der Länder. Bitte informiert euch dazu auf den Seiten der jeweiligen Bundesländer. Merci!

Achtung! Diese Regelung wurde einseitig von Deutschland ohne Austausch mit Frankreich abgesprochen. Sie gilt nur für Deutsche, nicht aber Franzosen und andere Staatsbürger anderer Staaten, die ebenfalls in der Grenzregion leben.

Karten zur aktuellen Lage

Es gibt eine Vielzahl von Karten, die die Virus-Situation in Frankreich abbilden. Die wichtigsten und verlässlichen Quellen sind hier vorgestellt.

Der Virus hat Frankreich wieder im Griff – das ganze Land befindet sich im Gesundheitsnotstand. Copyright: Santé France.

Santé France

Das französische Gesundheitsministerium stellt auf seiner Karte die Situation der Virus-Zirkulation vor. Gab es bislang fünf Stufen, gilt inzwischen für das gesamte Land der Gesundheitsnotstand.

Der Zustand des territorialen Gesundheitsnotstands entspricht der letzten Stufe des Gesundheitsalarms. Sie ist erreicht, wenn mehr als 60% der verfügbaren Reanimationsbetten mit Covid-19-Patienten belegt sind.

Quelle: https://solidarites-sante.gouv.fr

Wo und wie das Virus wächst und sich ausbreitet, verrät diese Karte von Santé France.

Virus-Verwundbarkeit nach Departements, Stand: 18. Oktober. Zum Aktualisieren bitten auf die Karte klicken. Copyright: Santé France

esri France

Auf Zahlen von Santé France beruht diese Karte, die die Inzidenzrate pro 7 Tage dargestellt. Im rechten Suchfenster könnt ihr die Ergebnisse nach Départements filtern – aber leider nicht nach einzelnen Orten.

Corona in Frankreich, Stand: 21.10.20. Zum Aktualisieren die Karte bitte doppelklicken!

European Centre for Disease Prevention and Control

Beim Einschätzen der Situation in Frankreich hilft der Vergleich. Das Covid-19-Dashboard der EU leistet ihn. Dort könnt ihr die Daten aus Frankreich, Europa und der Welt sehen.

Das Covid-19-Dashboard der EU. Zur Aktualisierung bitte auf das Foto klicken! Copyright: ecdc

Einzelne Orte

Seit dem 20. Oktober könnt ihr – endlich – auch die Situation in den einzelnen Kommunen Frankreichs auf einer offiziellen Karte von Santé France recherchieren. Ihr müsst dazu einen Auswahlbereich definieren.  Die Karte zeigt dann einen Ausschnitt an, über die ihr scrollen und einzelne Kommunen aufrufen könnt.

Auf dieser Karte könnt ihr die Situation in den einzelnen Kommunen Frankreichs recherchieren. Copyright: Santé France

Bis dahin waren Informationen zu Virussituations in den einzelen Städten rar bzw. sehr versteckt. Die bis Mitte Oktober einzige Quelle war – da müsst ihr scrollen – https://coronavirus.test.fr; Sucht ihr dort beispielsweise nach Testzentren für Narbonne, seht ihr weiter unten dann auch die Zahlen für den Ort: https://coronavirus.test.fr/narbonne.html

Neue Warn-App: Tous Anti-COVID

Tous Anti-COVID (Alle gegen COVID) heißt der Nachfolger der Warn-App Stop-Covid, die kaum ein Franzose nutzte – auch der Premier nicht. Version 2.0. hat Premier Castex installiert. Den sie  liefert  Information in Echtzeit. Wie ein Wetterradar zeigt die App die aktuelle Corona-Situation, die Ausbreitung des Virus an sowie Teststationen in der Nähe des Nutzers.

Statt eines Trackings wird auf die freiwillige Lokalisierung gesetzt. So sollen Nuttzer beispielsweise am Eingang eines Restaurants den QR-Code scannen. Dies diene der Kontaktverfolgung, heißt es beim Innenministerium.

Info/Download: www.gouvernement.fr/info-coronavirus/stopcovid

Reisen in Frankreich

Derzeit gibt es keinerlei Einschränkungen im freien Reiseverkehr innerhalb des Landes. Im öffentlichen Nah- und Fernverkehr gibt Maskenpflicht, ebenso, wenn getrennte Haushalte gemeinsam im eigenen Fahrzeug unterwegs sind. Mehr zu Maskenpflicht erfahrt ihr hier.

Paris

Seit 6. Oktober sind in Paris und der petite couronne  sämtliche Cafés, Bars und sonstige Kneipen geschlossen.  Die Schließung gilt zunächst für zwei Wochen. Die Restaurants müssen verschärfter Hygieneregeln einhalten.

Aix-Marseille

Im Ballungsraum Aix-Marseille sind sämtliche Lokale seit dem 26. September wieder geschlossen.

Verschärfte Maßnahmen in Großstädten

In Bordeaux, Toulouse, Nizza, Saint-Etienne, Rennes, Montpellier, Lille, Rouen und Grenoble gilt seit 26. September:

  • die Lokale dürfen bis maximal 22 Uhr öffnen
  • bei spontanen Menschenansammlungen im öffentlichen gilt die neue Obergrenze von zehn Personen
  • an öffentlichen Versammlungen und Veranstaltungen  dürfen höchsten 1.000 Menschen teilnehmen
  • Studentenpartys sind verboten

Reisen nach Frankreich

EU-Bürger und Schweizer können frei nach Kontinental-Frankreich ein- und ausreisen und es im Transit passieren. Auch aus Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen, San Marino, der Schweiz, Vatikanstaat und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Nordirland könnt ihr uneingeschränkt nach und durch Frankreich reisen.

Dies gilt auch für Staatsbürger aus Australien, Japan, Kanada, Neuseeland, Ruanda, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay.

Ihr seid Staatsbürger eines Landes, das oben nicht aufgeführt ist? Dann müsst ihr ein negatives Covid-19-Testergebnis vorweisen, das nicht älter als 72 Stunden sein darf, und / oder eine Selbsterklärung zum Reisegrund und zur Covid-19-Symptomfreiheit ausfüllen und euch gegebenenfalls in häusliche Isolierung (Quarantäne) begeben.

DOM-TOM

In den französischen Überseegebieten sind touristische Reisen nur begrenzt möglich bzw. für bestimmte Ziele verboten.

So sind touristische Reisen ohne wichtigen sonstigen Reisegrund nach Französisch-Guyana, Mayotte, Neu-Kaledonien sowie Wallis und Futuna derzeit nicht möglich.

Reisen zwischen Guadeloupe und Martinique sind seit Oktober nur noch aus beruflichen, gesundheitlichen oder dringenden familiären Gründen möglich.

Quarantäne

Deutschland

Ihr wart 14 Tage vor der vor der Einreise nach Deutschland in einem französischen Risikogebiet? Dann gilt:

• auf direktem Weg zur Unterkunft bzw. nach Haus
• in häusliche Isolation für 14 Tage
• Testpflicht

Je nach Bundesland unterscheiden sich die Auflagen zur Quarantäne und Testpflicht. Bitte informiert euch dazu auf den Webseiten eures Bundeslandes!

Österreich

Wer aus den Regionen  Île-de-France und Provence-Alpes-Côte d’Azur nach Österreich einreist, muss:

•  einen negativen Test auf SARS-CoV2 vorlegen, der zum Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen darf

Fehlt dieser Nachweis, müsst ihr:

• euch unverzüglich in Quarantäne begeben
• innerhalb von 48 Stunden einen Test machen.

Ist das Testergebnis negativ, dürft die Quarantäne vorzeitig beenden.

Schweiz

Ihr wart in den letzten 10 Tagen vor der Einreise in die Schweiz in einem Risikogebiet? Dann müsst ihr:

• euch häuslich zehn Tage lang isolieren (Quarantäne)
• eure Einreise innerhalb von zwei Tagen den kantonalen Behörden melden

Achtung: Auch bei einem negativen Covid-Test besteht Quarantänepflicht in voller Dauer!  Denn ihr könntet euch ja nach dem Test noch bis zur Einreise infiziert haben.

Alle Infos zur Schweizer Quarantänepflicht findet ihr hier.

Maskenpflicht

In Frankreich gilt seit 17. Oktober 2020 der Gesundheitszustand. Darauf haben zahlreiche Départements mit der Einführung einer generellen, allgemeinen Maskenpflicht reagiert, so auch in in Loire-Atlantique und Pyrénées-Orientales. Das bedeutet: Sobald ihr das Haus verlasst, ist eine Maske zu tragen! Bitte informiert euch vor Ort! Es fehlt leider noch eine landesweite Übersicht dazu im Netz. Alle Infos zum großen Thema Maskenpflicht findet ihr hier. Mit Blick auf die Herbstferien hat der Präsident ermahnt, auch bei Freunden und Familie an die Maske zu denken.

Corona-Tests

Testzentren in Frankreich. Copyright: Santé France

Testarten & -zentren

Wie und wo ihr euch in Frankreich testen lassen könnt, erfahrt ihr hier.

Test-Pflicht bei Einreise?

Deutschland

Wer aus einem französischen Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich seit 8. August 2020 testen lassen.

Österreich

Wer aus den Regionen Île-de-France und Provence-Alpes-Cote-d’Azur nach Österreich einreist, muss einen negativen Covid-19-Test vorliegen. Diese Auflagen gilt nicht bei Einreise aus anderen Regionen Frankreichs.

Schweiz

Bei Einreise aus Frankreichs Risikozonen müsst ihr ein negativen Covid-19-Test vorlegen. Er entbindet NICHT von der Quarantänepflicht.

Corona in Frankreich: Infos & Links

Corona-Hotline

Tel. 0 800 130 000. Dieser kostenlose Telefondienst beantwortet eure Fragen 24/7 – rund um die Uhr, jeden Tag. Achtung: Er darf euch nicht medizinisch beraten!

Den Corona-Chatbot der Regierung auf Whatsapp erreicht ihr unter der Rufnummer 07 55 53 12 12.

Aktuelle Infos zur Lage

www.gouvernement.fr/info-coronavirus

Karte mit Coronavirus-Fallzahlen

https://mapthenews.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/5df19abcf8714bc590a3b143e14a548c

Esri France erstellt diese Karte täglich neu mit den aktuellen Zahlen des französischen Gesundheitsministeriums

Eine zweite offizielle Karte findet ihr hier: https://dashboard.covid19.data.gouv.fr

Eine Zusammenfassung aller offiziellen Karten findet ihr hier: www.data.gouv.fr/fr/datasets/chiffres-cles-concernant-lepidemie-de-covid19-en-france

Reisehinweise Deutschland

Auswärtiges Amt

www.auswaertiges-amt.de, www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/frankreichsicherheit/209524

Reisehinweise Österreich

Bundesministerium für europäische und internationale  Angelegenheiten

www.bmeia.gv.at/reise-aufenthalt/reiseinformation/land/frankreich

Reisehinweise Schweiz

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

www.eda.admin.ch/eda/de/home/vertretungen-und-reisehinweise/frankreich/reisehinweise-fuerfrankreich.html

Bundesamt für Gesundheit

www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#442296117

Chronologie der Coronakrise in Frankreich:

www.contexte.com/pouvoirs/la-crise-du-coronavirus-printemps-2020

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157 Kommentare

  1. Hallo Hilke, danke für deinen tollen Blog, den ich seit März nutze!
    Ich lebe direkt an der Grenze zu Frankreich in der Nähe von Kehl am Rhein. Mein Partner im Elsass/Bas-Rhin. Momentan bin ich am Umziehen zu ihm. Durch die momentane Lage in Frankreich bin ich nun wieder verunsichert, habe Angst vor einem erneuten Lockdown und ob ich überhaupt meinen Umzug fortsetzen kann. Ich pendel 2-3 mal die Woche dorthin. Wie ist denn die Lage für mich? Kannst du mir evtl. weiterhelfen? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen! Liebe Grüße Tine

    • Hallo Tine, Präsident Macron will sich morgen erklären, abends um 20 Uhr in Netz und TV. Dann wissen wir mehr. Ich denke, es wird die nächste Stufe geben – Lockdowns am Wochenende, und Ausgang in der Woche wegen Arbeit, Schule etc. von 6-19 Uhr. Aber das sind nur Mutmaßungen. Morgen Abend wissen wir mehr.
      Guck einfach, dass der Umzug flott über die Bühne geht – sonst seit ihr u.U. wie im Frühjahr getrennt. Alles Gute!! Hilke

  2. Hallo Ihr Lieben,

    nachdem wir gesund aus dem viel zu kurzen aber sicheren Aufenthalt in der Bretagne zurückgekommen waren, hat uns Corona nun in der Heimat erwischt. Sprich, mein Mann hat sich im Risikogebiet seiner Arbeitsstätte angesteckt (mein Test war negativ). Wir sind also in häuslicher Quarantäne und hoffen das Beste (bislang sieht es ganz gut aus, wie eine heftige Erkältung).

    Also, egal was ihr tut: achtet auf euch, und genießt jeden guten Moment.

    Bises (virtuell darf ich das ja trotz allem), Sylvie

  3. Hallo 🙂
    Vielen Dank für deinen ausführlichen Block. Ich informiere mich dort fast täglich. Ich hätte eine Frage bezüglich der Ausgangssperre. Wie ist es wenn meine Eltern wieder zurück nach Deutschland, in ihre Heimat, fahren wollen? Es hieß ja dass man jederzeit wieder zurück in die Heimat fahren darf. Muss man sich aber auch hier an die Ausgangssperre halten also nicht zwischen 21 und 06 Uhr. Oder darf man sich, wenn man sich auf direktem Wege nach Deutschland befindet, egal um welche Uhrzeit auf dem Weg machen? Vielen Dank

    • Hallo Christina, man kommt immer nach Hause. Beim Auto müsssen sich Deine Eltern an die Ausgangssperre halten, bei Bus & Bahn, Flieger und Fähre sind die Fahrpläne maßgeblich – da brauchen sie dann ggf. eine Ausnahmegenehmigung. Alles Gute und bleibt gesund, Hilke

  4. Hallo, Isabel !
    Gestellte Fragen zu beantworten ist für mich Ehrensache.
    Ja, so sieht´s aus. Einkaufen, Ausflügle, Bekannte besuchen 24 Std. und Teilsorgerechts-Kind, Lebenspartner, med.Notwendigkeiten etc. = 48 Std.
    Hilke hat´s oben unter „kleiner Grenzverkehr“ ganz genau.
    Beweisschreiben….in diese Richtung ist mir gar nix bekannt.
    Die Zeitungsidee von Bianca ist schlau aber bis jetzt sind mir keine Kontrollen bekannt.
    Ich sehe das als ein Selbstverantwortlichkeits-Angebot (Hilke, gehst du dieser Wortkreation konform?) der Landesregierung von Baden-Württemberg an.
    Post scriptum: Um uns auch auf der dt.Seite an möglicherweise kommende Ausgangssperren zu gewöhnen….heute gibts 3 schöne Donna-Leon-Krimis auf BR 🙂
    Bises, Be.

    • Hallo Bernd,

      hier mal ein Auszug vom 17.10.20 aus der PM Arend/Jung zu diesem Thema.:
      “ Von dieser allgemeinen Quarantäne-Regelung gab es aber wichtige Ausnahmen:

      Generell ausgenommen – unabhängig von der Aufenthaltsdauer – sind Berufs- und Bildungspendler sowie Personen, die sich zwingend und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch bedingt im Risikogebiet aufgehalten haben oder einen sonstigen triftigen Reisegrund haben. Hierzu zählen insbesondere medizinische und soziale Aspekte, wie etwa die Wahrnehmung des geteilten Sorgerechts oder der Besuch des nicht im selben Hausstand lebenden Lebenspartners, dringende medizinische Behandlungen oder Beistand und Pflege schutzbedürftiger Personen. Eine weitere Ausnahme in Baden- Württemberg gilt zudem für alle Personen, die sich nicht länger als 48 Stunden in dem Risikogebiet aufgehalten haben, in Rheinland-Pfalz und im Saarland gilt die Ausnahmeregelung bis zu einem Aufenthalt von 72 Stunden.“

      Demnach gilt die 24 Std. / 48 Std.- Regelung für alle anderen Personen, nicht jedoch für die hier oben aufgeführten Ausnahmen/Personengruppen. Für die gilt eine unbregrenzte Aufenthaltsdauer . Hier der Link zu der gesamtem PM vom 17.10.20: https://www.andreas-jung.info/aktuell/

      Ich weiß, in der neuen Corona-Vo von BW ist dies nicht so ausführlich dargestellt, aber was gilt jetzt? -> die Verwirrung geht wieder los wie im Frühjahr.
      Grüße, Gordon

      • Hi, Gordon !
        Dein letzter Absatz…das habe ich schon vor Wochen vermutet.
        Ich (wir) persönlich halten uns an das was hier im Blog unter „kl.Grenzverkehr“ steht und dann mal zu sehen was in der Realität passiert und davon auch hier zu berichten. Es ist gut und lobenswert daß sich zwei MDB mit dem Thema befassen. Wirklich. Aber sowas sollte klar verständlich, durchgängig einheitlich und abgestimmt von Merkel/Macron kommen. So viel Zeit sollten die beiden haben. Genauso dann aber auch für die anderen Grenzgebiete D/PL, D/A etc….Eben…wie der eine MDB in dem Link von dir sagt…Europa ist nicht nur einen Sonneneuropa…
        Beste Grüße aus dem Grenzland D/F !

      • In Rheinland-Pfalz muss man nicht in Quarantäne, wenn man aus Frankreich einreist und nur max. 72 Stunden dort war. Begründungen für den Frankreich-Aufenthalt sind nicht erforderlich (11.Corona-BekämpfungsVO rlp, gültig ab heute)

    • Guten Tag Hilke, nochmals vielen Dank für dein unfassbares Engagement! Vorab: Die 48h Ausnahme ist eindeutig, m.E. sollte man das sehr ernst nehmen, das Nicht Befolgen von Quarantäne und Testpflicht ist im Ernstfall kein Spass und wir sind gläsern! (Handy, Kreditkarten, Ksmeras). Ich möchte am kommenden WE mein Cabrio in unsere Garage an der Côte d’azur bringen, am Sonntagabend fliege ich zurück. Also gibt es 2 Möglichkeiten: 1. Fahrt am Samstag morgen 4 Uhr und alles sauber und stressig. 2. Fahrt Mitte der Woche, alles entspannt aber Quarantäne und Test. Nun meine Frage: ideal wäre Test in Frankreich z.B. am Samstag morgen, das Formular habe ich ausgedruckt, was fülle ich bei der Sozislversicherungsnummer ein? Was kosten die Tests in Frankreich? Wie mache ich den Termin, Doctolib bringt bei uns in Roquebrune gar nichts? Gibt es Erfahrungen zur Wartezeit aufs Ergebnis? Gibt es Tips in Nizza? LG und vielen Dank Ulrich

      • Hallo,
        aus eigener Erfahrung.Die Tests sind in Frankreich absolut
        unproblematisch. In Hyeres ist zB ein Covid Test Zentrum.
        Die Leute stellen sich in 2 Reihen auf mit und ohne Termin.
        Der Test geht schnell 1x je Nasenloch. Der Test ist kostenlos.
        Der Vordruck liegt aus. Soz.Vers. Nr. braucht man nicht.
        Wichtig ist es die email adresse angeben wo das Ergebnis
        hin geschickt werden soll. Bei uns hat das keine 24 Stunden gedauert.
        Falls Ihr nach Hyeres wollt, das Testzentrum ist bei Espace 3000.
        Auch gut im Internet beschrieben.In Frejus soll auch was sein.
        Im Internet unter Bioesterel schauen.
        ALLES GUTE !

      • Hallo Rolf, danke! Leider wird es mit den Kosten in Frankreich sehr unterschiedlich gehandhabt… oft kostenlos, aber leider auch mitunter zu bezahlen… alles Gute und bleib gesund! Hilke

      • Hallo wir haben den Test in Narbonne Anfang Oktober gemacht.
        Sozialversicherungsnr. Hausarzt kann man einfach mit XXXX füllen.
        Die Wartezeit kann unterschiedlich sein. Bekannte von uns hatten 24 Stunden.
        Der Doc beim Test hat uns 48 Stunden gesagt. Als wir am nächsten Tag nachgeschaut haben war das Ergebnis schon nach knapp 8 Stunden online.

      • Excuse-moi…Hilke (bises)und Ulrich (Ellenbogen)!
        Ich will nix Falsches von mir geben aber auch niemand ins Messer laufen (fahren) sehen….
        Aber die 48-Std.-Regel gilt für die Grenzgebiete am Rhein entlang.
        Cote Azur gehört nicht dazu und das Cabrio in die Winterschlafgarage zu bringen ist kein triftiger Grund. Von daher auf jeden Fall Q und T….
        Prüft nochmal und ich lasse mich gerne korrigieren.

      • Selbstkorrektur….das Wörtchen ODER…
        Demnach kann ich überall in Frankreich rumreisen ohne Q/T wenn ich innerhalb 48 Std. retour bin.
        ODER z.B.zwingend notwendig beruflich …dann auch länger und ohne Q/T.
        ODER ich z.B.ein sorgerechtsgeteiltes Kind (triftiger Grund) in Paris, Marseille ,Biarritz hätte… keine zeitl.Einschränkung vorgegeben und trotzdem kein Q/T.
        Daher die Formel für Ulrich: Kein triftiger Grund (Cabrio) aber Gesamtreisedauer < 48 Stunden = kein Q/T nötig.

      • Nein, Paragraph 3 Absatz 1 Satz 1 Punkt 4 …das Wörtchen „oder“…
        Man muss lesen wie ein Jurist dann gibts kein Interpretationsspielraum.
        Nur mach das mal einem Polizisten, Grenzer oder Gendarm bei einer Kontrolle klar und dann noch mit Sprachdifferenzen…Gesetz trifft dann auf Realität…au weia….
        Die big bises gebe ich trotzdem nicht mehr her und den Humor auch nicht !

      • Hallo Ulrich,
        Tests in Nizza sind sehr simpel. Wohne dort und habe meinen letzten PCR Test vor 2 Wochen gemacht, negativ. Du kannst Dich vorab hier anmelden: https://covid.kaducee.com/#/
        Ich war am Place Massena, neben Galleries Lafayette das hat keine 5 Min gedauert, war 15h, am nächsten Morgen kam das Ergebnis als verschlüsselte eMail. War kostenfrei.
        Viel Erfolg und bitte gesund bleiben!
        VG Peter

    • Vielen Dank, Bernd!
      Ich war im Elsass und ganz entspannt- und dankbar für alles, was erlaubt ist! Alle, die ich gesehen habe, hielten sich gewissenhaft an die Regeln. Damit bin ich hoffnungsvoll dass der kleine Grenzverkehr uns erhalten bleibt:-)!
      Danke an alle, die mich hier beraten haben und natürlich an Hilke!!!
      Bises, Isabel

    • Nochmal zu den 48 Std.: vielen Dank für die Antworten! Letztlich ist das vielleicht die letzte Chance für längere Zeit und ein paar schöne Nebeneffekte wie offen auf der Corniche, die Sonne im Rücken, zum Testen nach Nizza fahren hört sich aktuell einfach gut an. Das echte Risiko, habe ich gerade realisiert, ist eigentlich ein positiver Test mit unerfreulichem Verlauf….. Also doch stressig und schnell? Die Einreiseverordnung ist eindeutig, 48 h gehen egal wo, habe das auch mit dem Gesundheitsamt abgeklärt. Ich entscheide mich kurzfristig. LG Ulrich

  5. Liebe Hilke,

    auch wir möchten dir ganz herzlich für diese tolle Seite danken! <3
    Nur durch dich sind wir die letzten Monate an viele wertvolle Informationen gekommen. Gerne haben wir dich unterstützt und können nur alle anderen aufmuntern, dasselbe zu tun, damit es diese tolle Seite weiterhin geben wird.

    Mich würde deine Meinung interessieren, wir wollten eigentlich am Sonntag nach Manche/Normandie fahren (wir fahren seit Jahren 2x/Jahr in dieses Ferienhaus). Vom AG her ist es kein Problem, weil wir selbstständig sind. Bisher waren wir fest überzeugt zu fahren, aber so langsam habe ich Bedenken und überlege doch abzusagen.
    Wir haben keinerlei Angst uns zu infizieren, da wir dort viel weniger Kontakt zu anderen Menschen haben als Zuhause und uns auch natürlich genauso verhalten wie in Deutschland. Wir haben aber Angst, dass es in der Zeit unseres Urlaubs einen Lockdown in F oder D geben könnte (MP von Bawue hat es bereits "angedroht" für Bawue) bzw. die Maßnahmen in Frankreich sich schnell weiter verschärfen. Was denkst du darüber?
    Vielen lieben Dank für deine Hilfe.
    Liebe Grüße Bianca

    • Liebe Bianca,
      merci für Deine Mail. Und sorry, dass ich jetzt erst antworte – bei uns ist bei Bauarbeiten das Kabel von Orange durchgetrennt worden. Gestern gab es erst nachts wieder Netz,
      Und ja, wenn es vom AG kein Problem ist: fahrt ruhig, denn die Zahlen sind überall gruselig. Und Manche (siehe Karte mit den Kommmunen) hat viele Ecken, die sogar total coronafrei sind. Das Virus wird uns noch sehr lange begleiten, wir müssen lernen, damit umzugehen – und selbst auf uns achten, während wir unser Leben leben. Aber jetzt schweife ich ab 🙂
      Falls ein Lockdown kommt: Als Deutsche dürft ihr immer wieder zurück zu eurem Zuhause in Deutschland, das war auch bei der ersten Welle so. Meidet große Städte, bleibt im ländlichen Raum, am Meer, haltet Abstand… dann wird es ein schöner Urlaub!
      Und was die Verschärfung der Maßnahmen angeht in Frankreich: Als nächste Stufe könnte für die Metropolen kommen, dass die Sperrstunde von 21 auf 19 Uhr vorgelegt wird.
      Alles Gute und schöne Zeit in Frankreich! Hilke

    • Aber Bernd, Sylvie freut sich doch für jeden glücklichen Menschen … ;-). Wir wären ja kein bisschen besser dran, wenn auch Grenznähe Liebende und Familien wie um Frühjahr wieder getrennt wären.

      Außerdem bin ich ja wenigstens mit dem Mann meines Herzens hier zusammen und nicht getrennt, da trägt sich die Sehnsucht nach der Bretagne doch leichter ;-).

      Bises, Sylvie

      • Hallo Isabel, wir dürfen uns von Baden-Württemberg aus bis zu 48 Std. in Frankreich aufhalten ohne Quarantäne oder Testpflicht. Am besten eine Zeitung mitnehmen bevor man abfährt, dann gibt es keine Probleme, die 48 Std. zu belegen.
        Liebe Grüße von Bianca (aus der Nähe von Freiburg 🙂 )

    • ….ich habe noch mal recherchiert und es dank dir, Hilke, schnell gefunden. Also, weil Katrin deine Lebenspartnerin ist, sind es 48 Std., oder? Brauche ich da ein „Beweisschreiben“, das ich gegebenenfalls vorlegen kann?
      Danke dir, Bernd, liebe Grüße Isabel

    • Die Ausgangssperre betrifft nicht nur Strasbourg, sondern jede Ortschaft in Bas-Rhin? Ich frage, weil die verklinkte Textzeile konkret Strasbourg erwähnt.

      • Und anscheinend werden auch unerwartet alle Bars für die nächsten sechs Wochen vollständig in Bas–Rhin geschlossen, wie der Bürgermeister von Saverne heute auf FB schreibt: „ Les maires du Bas-Rhin ont appris ce matin à 8h, avec consternation, que les mesures de couvre-feu impliquent également la fermeture totale des bars. Nous ne nous y attendions pas.“

    • Liebe Barbara,

      Vielen Dank für den Link! Auch wenn es mir keinen Vorteil verschafft, aber es ist schön mal von hier aus sogar die Zahlen unseres 356 Seelen Dörfchens im Herzen der Bretagne zu sehen. Und bestätigt zu finden, dass es dort bislang noch keine Fälle gab. Nun weiß ich doch, warum ich mich dort so sicher gefühlt habe.
      Alles Liebe und haltet auch diesmal gesund durch
      Sylvie

  6. Bonjour,
    Heißt couvre feu denn nun, dass man zwischen 21-6 Uhr nicht in der Öffentlichkeit sein darf oder muss man wirklich bei seiner Meldeadresse/ chez soi sein?
    Nicht falsch Verstehen, ich finde es wichtig, dass die notwendigen Maßnahmen ergriffen werden!
    Aber ich wohne z.Z. bei Freunden, da ich keine Wohnung finde.
    Wenn die ab zu Mal Zeit für sich haben wollen, übernachte ich bei meinem Freund.
    Ist das noch möglich? Sprich ich komme vor 21 Uhr bei ihm an und verlasse das Haus erst wieder nach 6 am nächsten Morgen.
    Herzliche Grüße aus der Provence

      • Guten Abend , nur mal eine Frage darf ich nach 21 Uhr noch mit dem Auto durch Frankreich fahren zu meiner Wohnung? Oder muss ich Punkt 21 Uhr zuhause sein ? Z.B ich gehe essen in Deutschland und fahre nach 21 Uhr nach Hause in Frankreich gibt es dann Probleme ?

      • Vielen lieben Dank für deine Antwort!
        Ich war nicht sicher, weil Mal von Verbot der circulation und Mal von être chez soi gesprochen wurde .
        Bleibt zu hoffen, dass es hier keine kpl Ausgangssperre kommt, sonst wird es noch schwieriger eine eigene Wohnung zu finden.

      • Hallo Julia, heute und morgen tagt der Verteidigungsrat mit Macron. Die Franzosen rechnen mit härteren Maßnahmen zum Wochenende. Alles Gute! Hilke

  7. Liebe Hilke.Grosses Lob für deine tolle Seite. Eine kleine Anmerkung von mir als Schweizerin. In der Rubrik „Corona-Tests“ schreibst du zur Schweiz: „Bei Einreise aus Frankreichs Risikozonen müsst ihr ein negativen Covid-19-Test vorlegen. Er entbindet NICHT von der Quarantänepflicht“. Es wird bei der Einreise von Frankreich in die Schweiz kein Test verlangt, da ein negatives Testergebnis die Quaräntäne nicht aufhebt. Hier der Link dazu: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen-fuer-reisende/quarantaene-einreisende.html#-2060676916. Liebe Grüsse Franziska

    • Hallo Franzuiska, dake fürn Deinem Kommentar. Ich habe nicht geschrieben, dass ein Test gefordert wird. Sondern, dass auch bei einem negativen Test Quarantäne Pflicht ist. Danke, dass Du dies noch einmal so deutlich gemacht hast! Merci und bleib gesund, Hilke

  8. Hallo Hilke, vielen Dank für die vielen Informationen in den letzten Monaten. Ein klein wenig möchte ich heute „zurückzahlen“ mit folgender Info aus dem Bürgerbüro der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Mainz (per Mail erhalten 19.10.2020) – es gibt offensichtlich Unterschiede, welcher Staatsangehöriger die Grenze zwischen F und RLP in welche Richtung überquert:

    „Es gilt die Regel, dass Personen, die aus einem ausländischen Risikogebiet einreisen und sich nicht länger als 24 Stunden in Rheinland-Pfalz aufhalten, von der Quarantäne- bzw. Testpflicht befreit sind (siehe beigefügte Verordnung § 20 Absatz 4 Satz 4).
    Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer dürfen sich bis zu 72 Stunden in einem ausländischen Risikogebiet aufhalten, ohne bei Rückkehr quarantäne- bzw. testpflichtig zu werden.
    Grundsätzlich empfiehlt die Landesregierung aber dringend, aktuell auf nicht zwingend notwendige Reisen und Besuche zu verzichten.“
    Liebe Grüße, Gunter
    \\//_

  9. Hallo. In welchem Ausmaß werden die Grenzen aktuell zwischen Deutschland und Frankreich kontrolliert. Meine Eltern kommen mich nächste Woche besuchen, da ich mein erstes Kind erwarte und wir umgezogen sind, brauche ich dringend ihre Unterstützung. Können Sie ohne Probleme einreisen? Brauchen Sie Unterlagen? Müssen sie hier in Frankreich in Quarantäne? Wenn sie zurück nach Deutschland wollen müssen sie vermutlich in Quarantäne oder einen negativen Coronatest nachweisen? Oder gibt es Ausnahmen? Vielen Dank

    • Hallo Christina, von Deutschland aus wird bei der Einreise nach Frankreich so gut wie nicht kontrolliert und ist völlig unproblematisch von D – A – CH oder anderen EU-Staatene. Falls Deine Eltern aus GB einreisen, müssen sie in Quarantäne für 14 Tage. Dies passiert eher bei der Rückreise. Dort finden – je nach Grenzübergang – gar keine, Stichproben oder gezielte Kontrollen statt. Test, Quarantäne bis zum Testergebnis, und dann ggf. nochmals Quarantäne sind inzwischen Standards bei der Reiserückkehr nach Deutschland, wenngleich jedes Bundesland eigene Regeln hat und kontrolliert. Alles Gute für Deine Geburt! Bises, Hilke

  10. Liebe Hilke,
    erstmal tausend Dank für deine tolle Arbeit! Sie ist ein Segen und ich bin dir sooo dankbar dafür! Schon im Frühjahr hast du und die anderen auf der Kommentarseite mir Trost gespendet und Hoffnung gemacht!
    Ich suche dringend nach Gleichgesinnten. Mein Lebenspartner wohnt in Grand-Est (Vogesen), ich selbst in Baden-Württemberg (Freiburg). Ich wünsche mir mit anderen Menschen Austausch und Hilfe beim Recherchieren der Bestimmungen unserer jeweiligen Länder. Was dürfen wir und was nicht?
    Würdest du meinen Kommentar für mich veröffentlichen?
    Ganz liebe Grüße, Isabel

    • Liebe Isabel, das mache ich gerne! Und freue mich, wenn ihr eure Erfahrungen und Erkenntnisse auch hier teilt. Merci und herzliche Grüße ins Dreiecksländle (hab in der Gerberau gewohnt :-). Bises! Hilke

      • Liebe Hilke, ich habe mich sehr über deine Antwort gefreut (die Gerberau in Freiburg…mitten in der Altstadt, wie schön)! Danke!! Gerne tausche ich mich mit anderen auch hier aus! Ich werde am Wochenende 24 Std. im Grenzgebiet in Frankreich mit meinem franz. Freund sein. Immerhin ist das möglich, wenn ich es richtig verstanden habe! Ganz liebe Grüße an alle Frankreichliebhaber/innen und dich! Isabel

    • Hallo, Isabel aus Freiburg !
      Mit der 24-Stunden-Variante bist du auf der sicheren Seite. Ich habe zwar auch schon was über 48 und sogar 72 Stunden gelesen aber das waren alles solche „soll-und könnte“-Meldungen die für mich auf sehr wackeligen Beinen stehen. Mein Nachbar, ein bestinformierter, ur-elsässischer Rentner hat mir dies vorhin auch bestätigt. Kontrollen habe ich bisher nicht gesehen. Sind auch meiner Meinung nicht nötig. Ob nun 24 oder 30 Stunden…Und das massenweise Franzosen von jenseits der Vogesen herüberkommen zwecks Klopapier-Tourismus, glaube ich nicht. Trotzdem werden wir uns an die Regel halten. Reicht auch um das Laub zusammen zu machen und anschliessend setze ich mich mit meiner geliebten Copine ins Auto um den Rest des WE zusammen in Deutschland zu verbringen. Ist halt eine blöde Zeit. Aber im Frühjahr war es schlimmer für uns.
      Zum Austausch…ist Hilke´s Blog die beste Plattform – so haben auch Dritte was davon. Ich selbst bin in gleicher Lage wie du. Nur umgekehrt..ich Wohnsitz in F und Partnerin in D. – ging auch aus den vorgelagerten Zeilen hervor. Zudem bin ich auch arbeitsmässig Grenzgänger.
      Und ganz ALLGEMEIN an dieser Stelle:
      Finde ich es wichtig zu spenden damit dieser Blog am Leben erhalten werden kann. Muss irre viel Arbeit sein, immer unterwegs , immer online. Wann Hilke mal schläft ist mir ein Rätsel. Und letztendlich ist dieser Blog ja für uns. Meine persönliche Ansicht..“likes“ sind „likes“, Paypal ist Paypal und Kontostand ist Kontostand.
      Schönes WE an dich und bises an Hilke nach wo immer auch gerade!
      Be.

      • Hallo Bernd,

        ja, es ist eine blöde Zeit, und wir werden uns alle noch eine Weile damit ab- und zurechtfinden müssen.
        Leider reichen uns 24 Stunden nicht zum Laubfegen … . Aber selbst schuld, warum musste es auch das ländlich-einsame Anwesen mitten in der Bretagne sein mit rund 1.100 km Anfahrt. Naja, auch da gilt halt: wo die Liebe hinfällt, da schlägt sie Wurzeln :-).
        Selbst wenn wir zu zweit fahren würden, uns ständig abwechseln damit immer einer schlafen kann, blieb uns mit Glück dann nur ein gutes Stündchen vor Ort. Und so sehr ich die Bretagne liebe, das wär mir dann doch zuviel Aufwand. Ich wäre daher sehr froh, wenn Hessen – so wie Rheinland-Pfalz – uns wenigstens 72 Stunden zugestehen würde, dann würden wir vor Weihnachten wenigstens einmal zusammen hindüsen, alles durchlüften, nach dem Rechten schauen und ab zurück. Aber es ist wohl nur realistisch, das anvisierte erste Weihnachtsfest in der Bretagne für dieses Jahr aus der Vorfreude zu streichen. Schade, aber es nützt ja nix.

        Aber wir (alle) haben ja schon einiges dieses Jahr durchgestanden, also kriegen wir auch das noch hin. Irgendwann wird alles wieder gut, immer.

        Liebe Grüße
        Sylvie

      • Lieber Bernd, vielen lieben Dank für deinen Bericht! Ich freue mich sehr über den Austausch. Für mich ist es wirklich nicht immer einfach in Netz die passenden Antworten zu finden.
        Würdest du mir kurz sagen, ob du auch nur im Grenzgebiet in Deutschland sein darfst? Und auch für 24 Stunden?
        Vielen Dank und liebe Grüße Isabel

      • Hallo, Sylvie!
        Ich musste jetzt schon zweimal lesen…Aber demnach ist „nur“ das ländlich abgelegene Liebeshäuschen in der schönen Bretagne – nicht aber der Partner. Umgekehrt wäre es doch schlimmer…nicht wahr?
        Folgendes: Die 48 -bzw-72-Stunden-Regel wäre uns auch lieber – keine Frage.
        ABER: Die beiderseitige und stundenbegrenzte Übertrittsregel betrifft am Haut-Rhin nur die jeweilige Grenzregion. Eben das Dep.68. bzw.weiter nördlich die 67. Bei allem was von weiter westlich kommt ist dann Test/Quarantäne fällig. Daher würden dir auch die 72 Stunden nix nutzen auch wenn dein Partner fahren würde wie Walter Röhrl einst in den Seealpen. Was das kommende Weihnachtsfest angeht..glaub ich auch. Und wenn ich die Nachrichten sehe…nur allein für Europa…wäre ich schon froh wenn unser Urlaub Juni 2021 in CdA sich nicht pulverisiert.
        Liebe Hilke, das ist mein aktueller Wissensstand. Kannst du das so für Sylvie bestätigen? Bises obligatoire !

      • Hallo, Isabel !
        Nein. Ich habe einen dt.Pass und darf mich daher als Deutscher überall in Deutschland bewegen. Und natürlich gelten – wie für alle – die Corona-Regeln der einzelnen Bundesländer. Diese sind aktuell gehalten nachzulesen beim RKI unter FAQ für Reisende/Was ist bei Reisen innerhalb Deutschlands zu beachten. Aber deine Frage hat ihre Berechtigung…das war auch schon mal anders..im blühenden Covid-Frühling 2020…da wurde ich, nach dem unser geschätzter Innenminister völlig abstimmungsfrei mit Frankreich die Grenzen geschlossen hat – kraft meines frz.Wohnsitzes – als Franzose behandelt und durfte nur nach Freiburg zur Arbeit und mir nicht mal auf dem Heimweg eine Brezel kaufen. Geschweige zu meiner Partnerin in Deutschland zu fahren…Ja, so war das….

      • Danke, Hilke, für das Kompliment!
        Habe nur die bises vermisst – sind ja die Einzigen die man (n) zur Zeit bekommen kann 🙂
        Aber wie ich dem Update entnehme darf copine Katrin offenbar doch 48 std. ins Rosenhaus im Alsace kommen. Hat sich aber für dies WE erledigt da krank. Trotzdem DANKE!!! Oh, gleich kommen die Nachrichten…mir graut es schon…
        Bises et bon nuit ! Be.

      • Hier gibt es die „bises“– en respectant la distance de sécurité. Lach & bonne nuit. Profite bien du temps qu’il te reste avec elle!! Das wird noch strenger werden, fürchte ich… Bises! Hilke

      • Lieber Bernd,

        Ja, du hast meie offenbar nicht sofort verständlichen Sätze richtig interpretiert: dnur das ländliche Lustschlösschen befindet sich unverrückbar im Herzen der Bretagne (Immobilie halt), der Herzensmann hingegen befindet sich an meiner Seite (er ist allerdings sehr mobil, im Gegensatz zum Schlösschen). Und ja, ich bin auch sehr froh, dass es nicht andersherum ist. Der Herzensmann hat seinerseits bretonische Vorfahren, und so habe ich mein Herz erst an ihn und dann gemeinsam mit ihm an die Bretagne verloren. Daher also der Satz „wo die Liebe hinfällt, schlägt sie Wurzeln“. Hach, soviel Herz und soviel Wurzeln ….

        Ansonsten beurteile ich die Gesamtlage wie du: ich hoffe auch inständig, dass der nächste Sommer (bei uns wird es der Juli sein) wenigstens nicht gefährdet sein wird. Und ich hoffe sehr, dass ich vor Weihnachten und möglichst auch vor Ostern wenigstens mal 2 oder 3 Tage hinfahren und nach dem Rechten sehen kann. Ich möchte dort ungern alles über so lange Zeit unbesucht sich selbst überlassen müssen. Aber das liegt ja nicht wirklich in unserer Hand, also warten wir an und hoffen das Beste. Und bleiben solange vor allem gesund.

        Bises, Sylvie

  11. Hallo liebe Hilke 🙂

    Also als aller erstes einmal DANKESCHÖN, für die wundervolle Arbeit, die du immer leistest auf deinem Blog! 😀

    Ich wollte Frage, wie das mit der Sperrstunde aussieht, ich bin jedes Wochenende bei meinem Freund in Grenoble (ich gehe mit dem Auto)
    , nun könnte es aber sein, dass ich ab und zu nach 21h ankommen könnte je nach Verkehr etc. Würde das mit der Attestation trotzdem funktionieren oder nicht? Ich habe eben dafür nichts gefunden um es anzukreuzen….

    Vielen Dank im Voraus liebe Hilke und alles alles gutee! Bleib Gesund
    Bises

    • Liebe Alexandra, wenn Du zwischen 21 Uhr abends und sechs Uhr früh reisen möchtest, musst Du à) entweder per Bahn-, Flug-, Bus, Fährticket nachweisen können, dass Du wegen der Reiseverbindung unterwegs sein musst. Oder b) im Auto einen triftigen Grund vielen: Betreuung eines Angehörigen, Job, Gesundheitszustand. Es tut mir leid, Dir keine schönere Antwort geben zu können. Alles Gute & bleib gesund! Hilke

      • Ihr könntet euch überlegen, aus der Not etwas Schönes zu machen… und vielleicht kurz vor Grenoble eine schöne Unterkunft finden und dort gemeinsam die Nacht verbringen. Angesichts der steigenden Zahlen und kontinuierlich fortgeführten Einschränkungen würde ich jetzt jede Gelegenheit nutzen, um mit Menschen, die einme etwas bedeuten, gemeinsame Zeit zu verbringen. Alles Gute! Hilke

      • Vielen Dank Hilke für den Tipp! Hoffen wir, dass es nicht wieder so wird wie im Frühjahr und wir getrennt sein müssen von unseren liebsten!! 🍀🍀🍀

      • Ja, das war fürchterlich!!!! Drücken wir die Daumen, dass die Kurve wieder abflacht… wenngleich ist es nicht für realistisch halte.. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Bleib gesund!

  12. Liebe Hilke,
    ich hoffe,im Namen aller Leser*innen:
    Vielen Dank für Deine Mühe der täglichen Berichterstattung über die mittlerweile wieder Besorgnis erregende Lage, bei euch in F wie eigentlich überall in Europa !!

  13. Hallo Hilke,

    danke für die übersichtlichen Infos!
    Anlässlich eines runden Geburtstags meines Freunds (Franzose, wohnt in Paris) möchten wir Ende Oktober gerne mit dem Zug in die Ecke Biarritz fahren.
    Weißt du, wie genau das mit der Sperrstunde in Paris gehandhabt wird, wenn man spätabends mit dem Zug dort wieder ankommt? Unser Zug würde gegen Mitternacht in Paris ankommen, danach würden wir ein Taxi bis zur Wohnung nehmen.

    Gilt nun mit den neuesten Regelungen auch eine Maskenpflicht in Biarritz, wenn man am Strand lang läuft?

    Danke schonmal und einen schönen Abend/schönes Wochenend,
    Stefanie

  14. Guten Tag zusammen 🙂
    danke für diesen tollen Blog! Auf der suche nach Informationen bin ich auf diesen Blog gestoßen. Ich bin ganz schön verwirrt mittlerweile von den ganzen Regeln. Dank dem Blog konnte ich schon einige Fragen klären, dennoch bin ich bei ein paar dingen verwirrt. Wenn man nach Frankreich einreist muss man „testation de déplacement international dérogatoire vers la France métropolitaine“ mitführen wenn man Einreist? Sehe ich das auch Richtig das man nur einen Negativen Corona Test vorweisen muss wenn man kein EU Bürger ist?
    Beste Grüße und bleibt alle Gesund,
    Michelle 🙂

      • und negativen Coronatest, nicht älter als 48 Stunden, der in Schengen-assozierten Staaten, und ! je nach Land,Region, und wie es gerade so ist, total unterschiedlich sein kann und am nächsten Tag schon wieder anders ist
        Musst Du nicht veröffentlichen!
        Ich wünsche Dir
        bon voyage et de bonnes embrassades.
        c’est le plus important
        Franck

      • Franck, ich gebe das mal so rein in die Diskussion, vielleicht sind ja Mitleser vor Ort, die es genau wissen – ich verzweifle gerade etwas auf den offiziellen Seiten, was genau als Grenzgebiet gibt… Liebe Grüße, Hilke

      • Lebe zurzeit in Mosbach (BaWü) und wollte nach Frankreich einreisen aber manche Regel hat wirklich für Verwirrung gesorgt bei mir.
        Vielen Dank für die Antwort 🙂
        Beste Grüße,
        Michelle

    • Hallo Tim und natürlich Hilke hoffentlich in GB,
      ich kapier manches nicht mehr:-(
      Da gibt es noch die dubiose Oberrheinkonferenz für die die 24 Std Regel ( aus Baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fuer-ein-und-rueckreisende/) Ich wohne in D im Nachbarkreis vom Lkr Karlsruhe östlich. Kleiner Grenzverkehr, bzw.eine Grenzregion ist das dann nicht mehr !? Also nicht mal schnell zur Bank in Hagenau etc.um Südfranzösische Angelegenheiten zu regeln. Oder doch?
      Vielleicht weiß ja irgendwer etwas genaueres.
      Liebe Grüße an alle
      Franck

      • Hallo Franck, ich habe den Text noch einmal bearbeitet – ich hoffe, es wird jetzt deutlicher. Wer im Grenzgebiet lebt und arbeitet, hat ein Zeitfenster… – die anderen, die von der Grenze zurück nach D reisen, gelten als Reiserückkehrer und müssen dasn Test(s) und Quarantäne machen.
        Viele Grüße (darf morgen erst auf den Shuttle zur Insel, war ein langer arg Ritt aus dem Süden bis dorthin… ) Hilke

      • Ja, es ist wirklich ein ziemliches Durcheinander, was morgens gilt, ist mittags wieder verworfen! Da bin ich doch froh, das ich als Lkw-Fahrer ohne irgendwelche Vorschriften, Tests, Quarantäneregeln kreuz und quer durch Europa fahren „darf“ . Werde übrigens das Wochenende auf einem Rastplatz an der Grenze Spanien / Frankreich verbringen. Bleibt gesund, viele Grüße vom Josef

  15. Hallöchen,
    Private Versammlungen im öffentliche Raum: neue Obergrenze von sechs Personen
    -> Was bedeutet öffentlicher Raum? Ist mein zu Hause ein öffentlicher Raum?
    • Verbot von privaten Feiern (Hochzeiten, Studentenpartys etc.
    -> Ist ein normaler Besuch am Nachmittag oder so erlaubt?

    Danke für die vielen Infos und das aktualisieren.
    Herzliche Grüße.

    • Hallo Raphela, merci für Deine Rückfrage. Öffentliche Räume sind Orte, an denen auch fremde Menschen sind – wie in Cafés, Theatern, auf Plätzen, in Parks. Dein Zuhause ist ein privater Raum. Sprich: Zuhause darfst Du noch feiern, nicht aber in aber in Sälen, die Du zum Beispiel für eine Feier gemietet hast.
      Viele Grüße! Hilke

  16. Grenze Elsass (ohne Gewähr) / Quelle SWR aktuell BW
    Es soll von Landesregierung BW eine 24-Std.-Ausnahmeregelung angesetzt werden f. Einreisende aus F.
    Will heissen: < 24 Std.im Risikogebiet über der Grenze = keine Q / kein Test.
    Praxis: Copine kommt freitags 18 h und muss samstags 18 h wieder in D sein.
    Gut, das hatten wir im Frühjahr viel schlimmer.
    Pendler: Freie Fahrt z.Arb., nahe Angehörige, Ehe-/LebenspartnerIn.
    Auch fallen unter die Regelung Einkaufsfahrten von D nach F.
    Umgekehrt sieht´s natürlich mau aus. Deshalb der Hamsterdonnerstag gestern.
    Sollte mich ein Franzose fragen ob ich ihm was mitbringen kann aus Aldi/DM, so würde ich mit gutem Beispiel vorangehen und so viel Klopapier kaufen wie in den Deux Cent Six reingeht….

    post scriptum: Bon voyage a GB and look after yourself !
    Be.

  17. Hallo zusammen, nun 2 Wochen nach unserer Rückkehr aus Wimereux an der Opalküste möchte ich gerne berichten. Wir hatten überlegt ob wir fahren sollen ? Aber ehrlich,ich bin LKW -Fahrer ,für mich gab und gibt es keinen Lockdown oder Einschränkungen oder eine Testpflicht.Und dann auf 7 Tage Urlaub verzichten ? Wir hatten ein Haus in einem privaten Wohnpark gemietet,waren viel draussen in der Natur, und überall wurde Maske draussen und drinnen getragen,ob es nun Pflicht war,wie in Boulonge-sur-Mer am Boulevard oder eben nicht wie in Wimereux.Wir waren 3x abends essen, haben am Vortag per Internet einen Tisch bestellt und fertig. Als wir in die Restaurants kamen,wurden wir nach einer Reservierung gefragt.Dienstagabend waren meine Frau und ich sogar ganz alleine in einem Restaurant,als wir gegen 21.00 Uhr gingen,machte der Chef das Licht aus.Wir waren einkaufen in verschiedenen Läden und auch dort wurde auf Abstand, Maske und Desinfektion sehr geachtet. Wir haben das Aquarium in Boulonge-sur-Mer besucht, sehr zu empfehlen, und waren fast alleine dort. Da das Meer sehr stürmisch war, haben wir auch am Strand die Maske angezogen, nicht wegen Corona, aber sie schützt sehr gut gegen den Wind.Wir haben uns sehr wohl gefühlt, so als einzige Ausländer in Wimereux(zumindest haben wir kein anderes Auto mit ausländischen Kennzeichen gesehen). Am Abreisetag kam der Besitzer des Hauses zur Abnahme, und was machte er,nachdem er sich vor der Tür vorgestellt hatte, er zog eine Maske auf als er sein Haus betrat, was wir natürlich auch machten. Es war alles sehr entspannt, wir hatten sogar das das Gefühl,das die Kühe auf der Weide total relaxt waren. Wir fahren auf jeden Fall wieder nach Wimereux !Wir haben uns in diese Landschaft, das raue Klima und die Meeresfrüchteplatten verliebt. Zuhause angekommen ging es zum Testzentrum und 2 Tage später hatten wir unsere negativen Testergebnisse.Und nun stehe ich im Rotterdamer Hafen und warte auf meine Ladung für Madrid.Bin gespannt, wann es wieder zu Schließungen der Raststätten kommt.Habe vorsoglich mal 2 Rollen Toilettenpapier mitgenommen…man weiß ja nie ! Bleibt alle gesund, viele Grüße vom Josef

  18. Hallo Hilke, das RKI hat heute um 17 Uhr ganz Kontinentalfrankreich sowie Martinique als Risikogebiete eingestuft. Das Auswärtige Amt wird wohl recht bald die Reisewarnung aktualisieren.
    Bises, Petra

  19. Bonjour liebe Hilke und liebe Mitlesende,

    wir sind heil zurück aus der Bretagne, leider völlig erledigt und urlaubsreif … Was für ein Jahr, echt. Dank der auf uns wartenden Quarantäne und Testpflicht, standen wir vor Ort ganz schön unter Zeitdruck. Immerhin: der Tiefbauer hat ganze Arbeit mit schwerem Gerät geleistet, die neue Sickergrube läuft und wurde auch schon von der zuständigen Behörde abgenommen. Das Grundstück sieht jetzt aber eher aus wie ein Schlachtfeld, Matsch statt Grünfläche wohin das Auge blickt. Bei der Erneuerung der Küche kam leider erheblicher Schimmelbefall zum Vorschein, was natürlich einigen zusätzlichen Aufwand nach sich zog. Ist behoben, Küche soweit drin, aber die Zeit reichte nicht mehr für alle Anschlüsse und neue Arbeitsplatten. Eigentlich wollten wir das dann an Weihnachten fertigstellen, aber einen Weihnachtsurlaub dort wird es ja nach dem Stand der Dinge und der Entwicklung allenthalben eher nicht geben. Wenn ein Test frühestens nach 5 Tagen zuhause gemacht werden kann, lohnt sich das Ganze zeitlich nicht mehr.

    Nachdem mein Mann auf der Rückfahrt (er fuhr 2 Tage vor mir ab, damit wir zeitversetzt zuhause in Quarantäne sind und immer einer den Hund außer Haus bespaßen kann) eine Autopanne hatte, strandete er allerdings in der Nähe von Verdun. Nichts ging mehr, also muss das Auto nach Deutschland gebracht werden zur Reparatur und mein Mann blieb dort im Hotel bis ich ihn auf meiner Heimreise einsammeln konnte (ich musste vor Ort noch auf einen weiteren Handwerker warten).

    Immerhin kann ich nur Gutes berichten vom Testzentrum in Saarbrücken auf dem Messegelände: hervorragend organisiert, problemlos zu erreichen und bequem mit dem Auto zu durchfahren. Die Unterlagen hatten wir vor der Reise schon ausgedruckt und ausgefüllt, dadurch ging es reibungslos. Es hieß, das Ergebnis käme innerhalb von 2-5 Tagen. Nach der unglaublich anstrengenden Woche freute ich mich ehrlich gesagt auf ein paar geruhsame Quarantänetage. Aber das negative Ergebnis für uns beide war heute früh schon da. Ich mache jetzt halt freiwillig „Ausruh-Quarantäne“, ich muss erst Montag wieder arbeiten.

    In der Bretagne ernteten wir übrigens nur großes Erstaunen und Ungläubigkeit, wenn wir den wenigen Menschen, mit denen wir bei uns begegneten, von der Einstufung als Risikogebiet erzählten und von den Vorschriften zur Quarantäne für uns. Vor Ort hatte es noch keinen einzigen Coronafall im weiten Umkreis gegeben, das sei doch alles in Rennes und ein paar Küstenstädten. Tja, das sieht das RKI eben anders. Dafür darf mein Mann jetzt, nachdem er aus der pösen virusverseuchten Bretagne heil zurück ist wieder nach Frankfurt zum Arbeiten, täglich also mitten hinein ins Risikogebiet und dann natürlich nach Hause kommen ohne Quarantäne und Test … . Logik sieht für mich anders aus, aber mich fragt ja keiner ;-).

    Liebe Grüße und kommt alle gut und gesund an Leib und Seele durch diese Zeit
    Sylvie

    • Liebe Sylvie, ganz lieben Dank für die Testzentrumsempfehlung für Saarbrücken! Und ja, hier ist es wie in der Bretagne – nur, dass die Franzosen schon wieder Hamsterkäufe machen und Carrefour nahezu leer gekauft ist bei uns op’n Dörpen :-). Ich düse am WE wieder gen Norden… Normandie und dann rüber nach GB, Tochter hat Geburtstag. Und ist noch so jung, das sie Mama haben möchte, jetzt, nach ihrer Coronaerkrankung, von der sie sich gerade erholt. Das Schlimmste, sagt sie, waren die Kopfschmerzen. Alles Gute und bleib bloß gesund! Hilke

      • Och, die Deutschen kaufen auch schon wieder verstärkt Klopapier, hab ich gerade in den Nachrichten gelesen … . Da ist als nächstes sicher wieder Mehl dran, und Nudeln, … . Auch von Grenzschließungen wird wieder gesprochen, natürlich vornehmlich davon, dass man die doch diesmal gern vermeiden will. Möge das auch so bleiben.

        Schön, dass deine Tochter auf dem Weg der Besserung ist. Und Mama wird auch von ganz großen Töchtern immer gern gesehen an Geburtstagen. Ich konnte meine vor wenigen Wochen nämlich leider nicht besuchen, da ich einen Autounfall hatte. Ich weiß nicht, wer da mehr gelitten hat – meine Tochter oder ich. Hab eine gute Zeit, eine gute Fahrt und bleib gesund.
        Alle Liebe, Sylvie

  20. Hallo,
    vielen Dank für die aktuellen Infos.
    Woher stammt denn die Info, dass Grand Est jetzt Risikogebiet ist? Der Link zum RKI leitet mich auf die Seite, bei der Grand Est als Risikogebiet ausgenommen ist. Im Internet habe ich auch keine weiteren Informationen gefunden.
    Danke für Ihre Hilfe!
    Viele Grüße

      • Liebe Hilke!
        Wenn´s nicht der Frankreich-Blog wäre würde ich jetzt schreiben „Hello again, ich sag wieder hello again…“
        Covid und Grand-Est und es geht wieder los. Und vermutlich gleich wieder mit Unsicherheit und Irrtümern. Ich habe die obigen Kommentare und deine Antwort dazu gerade gelesen. Aber soeben war auch der Chef meiner Copine bei ihr im Büro mit der selbigen Aussage „Grand-Est ist wieder Risikogebiet“. Gut, er ist was Covid anbelangt immer sehr schnell auf hohen Drehzahlen. Kennen wir schon seit März.
        Ich selbst kann nach Sicht auf aktuelle RKI-Seite dies auch, wie Ida und Thomas , nicht nachvollziehen. Du bestätigst das ja auch. Kam jedenfalls so bei mir an.
        Trotzdem glaube ich daß uns covid-mässig ein ganz unruhiger Herbst/Winter bevorsteht mit viel Durcheinander. Hat sich gestern schon bei Angela und ihren Gästen in Berlin angedeutet. Die Maßnahmen welche Emmanuel deklariert hat, halte ich für zunächst mal richtig und zielführend. Warum? Weil es scheinbar anders nicht geht. Momentan jedenfalls.
        Bises obligatoire aus dem Homeoffice im Grand-Est!

      • Hallo Bernd! Ja, es geht wieder los. Aber wir sind jetzt hier auch erst einmal erleichtert, dass jetzt wirklich ein wenig genauer hingesehen wird – und nicht der ländliche Raum so unter den Einschränkungen mehr zu leiden hat wie im Frühjahr. Weder damals noch jetzt gab /gibt es in unserem Tal keinen einzigen Fall. Hoffen wir, dass dies möglichst lange so bleibt… bis zum nächsten Sommer wird Corona sicher unser Leben durcheinanderbringen, sagte Macron gestern. Und auch da, denke ich, hat er recht. Pass auf Dich auf und bises an Dich & Deine copine! Hilke

      • Excusez-moi…auch auf die Gefahr daß ich nerve….
        Aber kaum vermutet und schon Realität:
        France Bleu Alsace hat eine Nachricht mit Quellenbezug Bundesgesundheitsminsterium verbreitet daß Grand-Est vom RKI zum Risikogebiet erklärt werden soll…heute, morgen, übermorgen ?
        Folge: Heute erste Drogerie-Hamsterkäufe und Betankungen in Breisach am Rhein.
        Quelle für alle die es interessiert: Google – Badische Zeitung – News – Region Kaiserstuhl – Breisach – Gerüchte. Schön mit Bild von der Tankstelle am Europoint.
        Morgen früh muss ich wieder nach Freiburg zur Arbeit. Hoffentlich krieg ich keinen Vogel an der Grenze….Bises, Be.

      • Und täglich grüßt das Coronatier …

        hallo Ihr Lieben,

        es ist nun offiziell auf der Seite des RKI nachzulesen: ganz Frankreich, also auch das gesamte Grenzgebiet zu Deutschland, ist ab dem 17.10. um Null Uhr Risikogebiet. Bis dahin gilt also für Grand-Est: rette sich und flüchte, wer noch kann … .

        Liebe Grüße
        Sylvie, gestern aus der Bretagne heimgekommen und heute früh schon das negative Testergebnis im Postfach gehabt

  21. Wir waren vor kurzem für 2 Wochen in einer Gîte im Département Nièvre.
    Das Haus war von Madame la Vermieterin bis in den letzten Winkel desinfiziert worden und so sauber, wie wir noch nie ein Ferienhaus erlebt haben. Madame war hocherfreut, dass wir (nach einer Stornierung im Frühjahr) doch noch gekommen waren. So viele Gäste hatten abgesagt…die Einkommenseinbußen dürften erheblich sein.
    Im Ort selbst: penible Beachtung der Hygienevorschriften in den Restaurants, leider ziemlich sorgloser Umgang zwischen Freundesgruppen in den Cafés, und leichtsinniges Verhalten der Käufer in den Geschäften. Die Krönung war die ortsübliche Begrüssung: Ellbogen an Ellbogen, dann Bise links und rechts, danach Maske wieder anziehen.
    Angesichts der nun rapide steigenden Neuinfektionen sind wir froh, wieder zuhause zu sein.
    Trotzdem: im nächsten Jahr werden wir wieder nach Frankreich reisen!

    • Hallo Gottfried, danke für Deine Impressionen aus dem Département Nièvre! Wie schön, dass ihr den Urlaub genießen konntet – und gesund seid! Schönen Sonntag und alles Gute! Hilke

      • Hallo Hilke,
        ich hab mir gerade die Ansprache von Monsieur le Président verfolgt. Es ist nicht viel anders als in Allemagne, kein wirklichen Plan. Leider sind Fallzahlen in F deutlich höher.
        Bin gespannt auf Morgen was da noch alles berichtet wird . Ich meine in D+F .-)
        bonne nuit
        Franck

    • Frankreichs Präsident Macron hat soeben
      den Gesundheitsnotstand ausgerufen.
      Es betrifft Paris und 8 weitere Großstädte .
      Zum jetzigen Zeitpunkt ist es natürlich fraglich
      ob man eine Urlaubsreise nach Frankreich
      auch in eine ländliche Gegend wagen darf.

      • Hallo Rolf, im ländlichen Frankreich ist die Situation nach wie vor entspannt. Problematisch sind die Ballungsräume, Uni-Städte und Viertel mit Familienverbänden, die groß sind… so hat es der Präsident formuliert und auch zum Maskentragen im Privaten ermuntert. Schreibe gerade das Update…

  22. Wir sind gestern Abend nach zwei Wochen aus Varengeville-sur-Mer zurückgekommen. Als wir unsere Reise begannen war das Gebiet schon als Risikogebieten eingestuft worden. Nach gründlicher Diskussion und Überlegung sind wir trotzdem gefahren. Es war eine sehr gute Entscheidung. Die Bevölkerung geht sehr sorgfältig mit dem Problem um. Abstand war überhaupt kein Problem. Die Strände und Wälder der Gegend waren menschenleer. Und bei Einkaufen und im Restaurant gab es nie Probleme. Wir haben uns rundherum wohl und sicher gefühlt und auch einige sehr schöne Reaktionen darauf bekommen, daß wir unseren Urlaub nicht abgesagt haben. Wir würden auf jeden Fall die gleiche Entscheidung wieder treffen. Jetzt sind wir bis zum negativen Testergebnis in Quarantäne – schlimm ? Nein.

    • Lieber Gerd, wie schön, dass ihr so positive Erlebnisse hattet. Ich drücke die Daumen für den Test – und bin recht sicher, dass er negativ ausfallen wird. Alles Gute und bleibt gesund, Hilke

  23. Hallo zusammen!

    @Wolfram: „Der Grand Est wird auch nicht zum Risikogebiet beim RKI, das ist politisch unerwünscht und sachlich unsinnig. Zuviel Porzellan ist dabei im Frühjahr zerschlagen worden.“

    Das wäre ja schön, aber worauf stützt sich diese Vermutung? Bislang ist es doch schlicht so, das die 7-Tage-Inzidenz (angenommen, diese ist für das RKI maßgeblich, ich finde dazu keine Infos) für Grand-Est weiterhin unter 50 liegt – anders als in allen anderen Regionen bis auf Korsika. Beispiel Bretagne: knapp über 50 Prozent (allerdings mit einem deutlichen Ausreißer) – weiterhin Risikogebiet. Ich befürchte daher, dass dies bei Überschreiten der Schwelle auch dem Grand-Est droht – politische Erwünschtheit hin oder her. Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren – uns käme dies sehr zupass, wir hätten dann nämlich doch noch ein Reiseziel in Frankreich … 😉

    @Hilke: Ein tolles Angebot haben Sie hier auf die Beine gestellt, ich habe es schon vielfach weiterempfohlen. Vielen Dank dafür!

    Beste Grüße

    Marcus

  24. in nizza scheint es niemanden zu interessieren. gerade im bereich port lympia. ich war in der nacht vom 2 auf dem 3 oktober dort, und war gerade auf dem rückweg vom berg boron zu meinem hostel nahe der altstadt, als ich mich plötzlich zwischen abertausenden von menschen die ausgelassen ohne maske feierten befand. weit nach 22 uhr. schrecklich.

  25. Hallo,

    Grundsätzlich ist der Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich schwierig. Ich verfolge recht genau die Entwicklung der Statistik hier im Grand Est, und da ist alles recht ruhig. Aber die Kompetenz Erteilung sorgt dafür, daß das platte Land (Alsace Bossue, hum) unter der Entwicklung in den Ballungsgebieten leidet. Tatsächlich sind nur die großen Städte in der Region echte Risikogebiete. Aber man geht nach Departementsgrenzen, was bedeutet, hier keine Feier, 5km weiter schon. Weil Strasbourg viel Corona hat und Metz nicht so sehr. Aber alles noch sehr bescheiden verglichen mit Marseille oder Paris.

    Der Grand Est wird auch nicht zum Risikogebiet beim RKI, das ist politisch unerwünscht und sachlich unsinnig. Zuviel Porzellan ist dabei im Frühjahr zerschlagen worden.

  26. Wir sind am 3. Oktober nach 4 Wochen im Ferienhaus in Occitanie nach Hamburg zurückgekehrt. Hinter der Luxemburger Grenze hätte man an der Autobahn einen Test machen können, wir sind aber durchgefahren und haben bereits am nächsten Tag vom Testzentrum am ZOB negative Auskunft erhalten. Niemand hat uns auf Quarantäne angesprochen. Warum auch? Wir lagen im Garten, sind geradelt und haben ein paar Dörfer besucht, mit Mundschutz. Selbst Nimes war erschreckend leer, in den Museen war man allein. Frankreichurlaub ist überhaupt kein Problem, wenn man sich nicht zu den 100 Kirchenbesuchern gesellt, die in Lussan nach dem Gottesdienst angeregt plaudernd auf den Stufen standen. Ohne Mundschutz…

  27. In Ergänzung zu meinem Kommentar: wir sind natürlich zweimal negativ getestet worden. Man muss entweder 48 Stunden vor der Einreise oder innerhalb 72 Stunden danach verpflichtend einen Test machen. Den ersten Test haben wir an der Autobahn gemacht und sind von da direkt nach Hause gefahren. Am nächsten Tag war das negative Testergebnis da. Dies haben wir dann dem Gesundheitsamt elektronisch mitgeteilt, womit die eigentlich bestehende Quarantänepflicht aufgehoben wird. Man wird in diesem Fall vom Gesundheitsamt angerufen und innerhalb 5-6 Tage zu einem Wiederholungstest ein- bzw. vorgeladen. Was, als Schmankerl am Rande unser zuständige Gesundheitsam am Sonntag mittag gemacht hat. Aber Achtung: das ist die Regelung in Rheinland-Pfalz. Es ist gut möglich oder sogar wahrscheinlich, dass das in anderen Bundesländern anders ist.

      • Hallo Hilke,

        vielen Dank nochmals für Ihre immer aktuellen und immer top recherchierten Informationen zur Covid-19-Lage in Frankreich,

        Wir können Ihre Aussage zu den ländlichen Gegenden in Frankreich nur bestätigen. Wir waren ab dem Ende des Confinements seit 17. Juni mehr als drei Monate auf unserer Segelyacht an den Küsten def Südbretagne, der Vendée und der Charente-maritime unterwegs. Bei angepasstem Verhalten drohen dort keine größeren Gefahren, wenngleich leider bei vielen (erwachsenen) Französinnen und Franzosen eine gefährliche Sorglosigkeit zu beobachten ist.

        Für die durchaus zu erwartende Einstufung auch der Region Grand Est, in der wir wohnen, als Risikogebiet hat unser Heimatland Saarland in vorausschauender Weise eine sehr pragmatische Regelung für Einreisende aus Frankreich getroffen. Wer sich nicht länger als 24 Stunden im Saarland aufhält, unterliegt keiner Quarantänepflicht. Das nenne ich mal „Pendlerfreundlich“ und könnte ein Beispiel für andere Länder sein. Grenzsperrungen müssen um jeden Preis vermieden werden!

      • Hallo Michael, dass ist ja eine erfreuliche Info! Ich war gerade im Saarland zum Interview für das Kulturradio SR2 und werde am letzten Dienstag bei „Ici et là“ zu hören sein. Während des Besuchs in Saarbrücken traf ich die Pressereferentin der Großregion mit Belgien, Frankreich, Luxembourg und Saarland – ich bin begeistert, wie da grenzüberschreitend gearbeitet. Ich würde mir so wünschen, dass dieses Beispiel in Europa Schule macht. Das Saarland hat mich unglaublich beeindruckt. Und demnächst wird in der Reihe: „So viel Frankreich steckt in Deutschland“ nach Saarbücken auch Saarlouis erscheinen. Vive la Sarre :-). Bises, Hilke

  28. Hallo Hilke,
    Wir sind vor einer guten Woche nach 2 tollen Urlaubswochen im Aveyron (Gite in der Nähe von Espalion) nach Hause gekommen. Die deutsche Einstufung als Risikogebiet beruht darauf, dass das Aveyron zu Occitanien gehört. Sie erfolgte erst, als wir bereits dort angekommen waren, und persönlichfinde ich die deutsche Reisewarnung speziell für dieses Departement für nicht gerechtfertigt. Für sich genommen ist das Aveyron eine der am dünnsten besiedelten Gegenden von Frankreich, ein Aufenthalt dort ist unserer Einschätzung nach nicht risikovoller als in Deutschland. Natürlich sollte man die Grundregeln Abstand, Mundschutz und Hygiene beachten, was aber unproblematisch ist. Touristen waren kaum unterwegs, und wenn dann meist mit dem Wohnmobil und meist Franzosen. Oder auch etliche Pilger auf dem Jakobsweg. Aber selbst in touristischen Hotspots wie Conques hielt sich der Massentourismus in sehr überschaubaren Grenzen, trotz wirklich sensationell gutem Wetter. Unsere Vermieter berichteten, dass es im Aveyron nur wenige Coronafälle gegeben habe. Abgesehen von alldem: das Aveyron ist eine wahre Schatzkammer, landschaftlich, historisch, kulturell. Wenn alles klappt fahren wir nächstes Jahr wieder hin!

    LG Werner

    • Lieber Werner, das stimmt. So wie für all die anderen ländlichen Regionen Frankreich, die gerade jetzt Besucher brauchen für die lokale Wirtschaft und den kulturellen wie menschlichen Austausch. Die Einstufungen jeglicher Institute und Behörden erfolgen meist fast immer nur mit Blick auf die urbanen Ballungsräume … schade!
      Dein Gastbeitrag kommt als nächstes – 10.10, freu Dich drauf!
      Bises, Hilke

  29. Liebe Frau Maunder,

    für NRW gilt seit dem 01.10.2020 folgende grundsätzliche Regelung:

    Bei einem längeren Aufenthalt als 24 Stunden in einem Risikogebiet
    – 14 Tage Quarantäne
    – davon kann abgesehen bei Vorlage eines negativen Tests
    – weitere Ausnahme für besondere Personengruppen

    Beste Grüße
    Dr. Peter Schnatenberg

    • Danke, lieber Herr Dr. Schnatenberg! Soweit mir bekannt ist, soll am 15. Oktober eine neue Quarantäne- und Testregelung für Deutschland bekannt gegeben werden? Wird dann eine vereinheitlichte und abgestimmte Regelung zu erwarten sein? Dass jedes Bundesland eigene Regeln aufstellen darf, macht für Urlauber, die heimreisen, es nicht gerade einfach… Merci für Ihre Info! Alles Gute und bleiben Sie gesund, Hilke Maunder

      • Mit einer abgestimmtes Regelung rechnen wir derzeit nicht. Ob der 25.10. viel Neues bringt ist auch noch ungewiss. Spannend wird insbesondere die Frage der fünftägigen Karenzzeit bis zum „Befreiungstest“. Beste Grüße ps

      • ja, dann bleibt das 16-Bundesländer Wirrwarr. Was schwierig bei uns wird, da mein Partner und ich Standbeine in drei Bundesländern haben…
        Liebe Grüße und bleib gesund! Hilke

      • Eine einheitlich Regelung erwarten wir nicht. Spannend wird eher die Frage, ob die fünftägige Karenzzeit bis zum „Befreiungstest“ kommt. Beste Grüße Peter Schnatenberg

    • Das kann ich so bestätigen.
      Wir sind am Samstag zurückgekommen und ich habe am Sonntag die Online-Meldung des hiesigen Gesundheitsamtes ausgefüllt und die französischen Test drangehängt.
      Bis heute hat sich keiner gemeldet.

      • Es kann gut sein, dass sich tatsächlich niemand melden wird. So reicht es zum Beispiel in NRW aus, wenn man über ein negatives Attest VERFÜGT. Vorgezeigt werden muss es erst auf Verlangen der Gesundheitsbehörde.
        Beste Grüße
        ps

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