Frankophiles Lese-Futter für den Mai

Lesetipps

Der Frühling beschert uns eine wahre Bücherflut an neuen Titeln aus und über Frankreich. Hochspannung und Historie, Zeitreisen und neu erschienene Begleiter für eure Reise: Voilà meine völlig subjektiven Tops und Flops vom Büchertisch. Bonne lecture und genussvollen Lese-Spaß mit diesen Titeln zum Lieblingsland!

Hochspannung

Liliane Fontaine_Die Richterin und der Tanz des Todes

Liliane Fontaine, Die Richterin und der Tanz des Todes*

Es ist Sommer in Nîmes, und wie jedes Jahr im Juli verändert la canicule, die große Hitzewelle, das Wesen der Menschen. In der antiken römischen Arena laufen die Proben für ein großes Spektakel, das Nîmes, seine Geschichte und seine Menschen feiern soll. Schon bald soll die Premiere sein.

Mit völliger Konzentration und Hingabe tanzt eine junge Flamenco-Tänzerin bei der Probe. Und bricht inmitten all der Menschen tot zusammen. Ein Klingenstich, kaum sichtbar und spürbar, hat sie langsam innerlich verbluten lassen. Wer steckt hinter diesem kaltblütigen Mord an einer jungen Tänzerin voller Talent?

Madame le Juge Mathilde de Boncourt, Commandant Rachid Bouraada und Lieutenant Felix Tourrain von der Police Judiciaire beginnen ihre Ermittlungen. Gekonnt verknüpft Liliane Fontaine auch diesmal Spannung und Frankreichwissen. So sorgt sie 304 Seiten lang beim Entwirren der raffinierten Morde unterhaltsam auch für einige Aha-Momente beim Hintergrund zu Land und Leuten. Wer mag, kann den fünften Band der beliebten Krimireihe hier* online bestellen.

Band sechs liegt als Manuskript schon in der Schublade. Die Reihe geht auch 2023 weiter!

Christine Cazon, Verhängnisvolle Lügen an der Côte d’Azur*

In Band neun der beliebten Krimireihe muss Léon Duval den Tod des Richters Dussolier, der vor dem Gerichtsgebäude von Grasse erschossen wurde, aufklären. Vor seinem Tod hatte sich der Jurist aus dem Archiv die Akten für den Staudammbruch von Malpasset geben lassen.

In der Nacht des 2. Dezembers 1959 war der Barrage de Malpasset im Hinterland von Cannes ganz überraschend gebrochen. Die Flutwelle zerstörte die Staumauer, die Weiler  Malpasset und Bozon völlig, begrub Fréjus unter Schlamm und riss 423 Menschen in den Tod.

Ein Schuldiger wurde damals nicht gefunden. Warum nicht? Immer tief dringt Duval in die franco-algerische Geschichte ein. Er stößt dabei auf Gerüchte, dass der Bruch der Staumauer ein terroristischer Anschlag des Front de libération nationale (FLN) gewesen sei.

Bei seinen Recherchen vergisst Duval fast das reale Leben mit Annie und ihrer kleinen, gemeinsamen Tochter. Gerade noch rechtzeitig lenkt er ein und denkt um. Ein Hauch des Abschieds schwebt über den letzten Seiten. Sollte dies der letzte Band der beliebten Krimireihe sein? Wer mag, kann den Cazon-Krimi hier* bestellen.

H. K. Anger, Ein Bistro in der Bretagne*

Heike Kügler-Anger kommt aus dem Ruhrgebiet und lebt heute im Odenwald. Ihre beiden Passionen sind das Kochen  und Reisen mit dem Wohnmobil – und jene am liebsten in die Bretagne, die nach eigenen Worten ihre Seelenheimat ist. Dort lässt die einstige Lehrerin ihren ersten Krimi spielen.

Seine Heldin ist Sophie Vidal. Als ihre Freundin Mado ihrer Krebserkrankung erliegt, reist Sophie zu Beerdigung in die Nordbretagne, wo ihre Freundin gelebt hatte. Beim Trauermahl in einem Bistro bricht ein Gast nach dem Verzehr einer Jakobsmuschel tot zusammen. War es ein Herzinfarkt – und Mord mittels einer vergifteten Muschel?

Der Koch bittet Sophie, eine ambitionierte Hobbyköchin, als Köchin einzuspringen. Zurück nach Deutschland zieht es sie ohnehin nur wenig. Nach 25 Jahren hat ihr Ehemann sie dort aus dem Haus geworfen, weil er eine neue Liebe gefunden hat.

Sophie nimmt den Job in der Bretagne an –  und beginnt, den Tod ihrer Freundin zu hinterfragen. Unterstützt in ihren Recherchen wird sie von Docteur Bonnet, einem Arzt in Ruhestand. Die beiden Hobbyermittler stoßen bei ihren Recherchen auf ein Spinnennetz von Verflechtungen, die mit dem Tod zusammenhängen: Umweltschützer und Investoren, Druiden und britische Fischer.

Herausgekommen ist ein Krimi, der Lokalkolorit und Liebe zum Kochen, die dem Band ein paar Rezepte zum Nachkochen beschert, in einer einer unterhaltsamen Urlaubslektüre verbindet. Wer einfach mal wieder eintauchen will in eine spannende Bretagne-Geschichte mit viel Flair, wird mit dem “Bistro in der BretagneQ gut bedient. Wer mag, kann den Bretagne-Krimi hier* online bestellen.

Tanguy Viel, Das Mädchen, das man ruft*

Thriller und Krimis sind die Spezialität des bretonisch-französischen Schriftstellers Tanguy Viel, der 1973 in Brest geboren wurde und heute in Meung-sur-Loire lebt. Er liebt komplexe Plots, die sich nach und nach enthüllen. So auch in diesem Roman, den Hinrich Schmidt-Henkel meisterhaft übersetzte.

Laura ist ein junges Model, das in ihre Heimatstadt am Meer zurückgekehrt ist. In der Bretagne sucht sie nun eine Wohnung – und einen Job. Auf Anraten ihres Vaters Max, eines ehemaligen Boxers und Chauffeurs des Bürgermeisters, wendet sie sich an Bürgermeister Quentin Le Bars, der kurz vor der Ernennung zum Minister steht.

Von der Schönheit der 20-Jährigen überwältigt, versucht der 48-jährige, leicht untersetzte Machtmensch, sie zu verführen. Als letzten Ausweg wendet er sich an Franck Bellec, den ehemaligen Manager von Max, der zusammen mit seiner Schwester Hélène das Casino der Stadt betreibt. Jene war während der Erfolgszeit des Boxers seine Lebensgefährtin gewesen.

So wird Laura zum Mädchen, das man anruft. Der Bürgermeister tut dies regelmäßig , während sein Chauffeur auf seine Rückkehr wartet. In Max’ Augen ist nichts natürlicher als diese Besuche im Neptun, einer Zweigstelle des Rathauses, wo sich alle Entscheidungsträger und Geschäftsleute treffen und verhandeln.

Der Titel des Romans ist die wörtliche Übersetzung das englische Wort call-girl und benennt so Laura, die dem Begehren des Bürgermeisters unterworfen ist. Doch trifft es wirklich sie? Ist sie eine Hure, ein Opfer, eine naive Frau oder doch eine Nutznießerin? Als Laura ihren Fall bei der Polizei meldet, hat sie selbst Schwierigkeiten, die Dinge bei Namen zu nennen.

Die gleiche verweiflele Wortsuche ergreift auch den Staatsanwalt, dem der Fall peinlich ist und der unter “sexuelle Korruption” oder “Missbrauch von Schwäche” oder “Einflussnahme” und sogar “Zuhälterei” abzuwägen scheint. Die Sprache ist in diesem Krimi der eigentliche Täter. Sie fesselt, vertuscht und lähmt.

So, wie Laura es erlebt, als der Bürgermeister seine Hand auf ihr Knie legte, und jedes Wort bleibt in ihr stecken “wie ein Aufzug zwischen zwei Stockwerken”. Die Analyse des Provinzmilieus ist messerschaft – und ein spannender Roman, der erst, wenn man das Werk bis zu letzten Seite verschlungen hat, im Nachwirken und Nachspüren offenlegt, wie vielschichtig der Roman ist. Wer mag, kann ihn hier* online bestellen.

Zeitreisen

Jean-Marie Gustave Le Clézio, Bretonisches Lied*

Um nichts in der Welt hätten wir dieses Sommerfest versäumen wollen. Manchmal beendeten es die Auguststürme gegen Abend. Die umliegenden Felder waren gemäht und die Wärme des Strohs berauschte uns, trug uns fort. Wir rannten mit den Kindern durch die stacheligen Stoppeln, um Wolken von Mücken aufsteigen zu lassen.

Die 2 CV der Nonnen rollten über die Felder. Die Männergruppen versammelten sich, um bretonische Ringkämpfe oder Shuffleboard-Spiele anzuschauen. Es gab Blasmusik ohne Lautsprecher, die von den herben Tönen der Binious und Bombarden durchbrochen wurde.

In seinen Chansons Bretonnes, die am 7. April 2022 in der Übersetzung von Uli Wittmann im Kiwi-Verlag erschienen sind, erinnert sich der französische Nobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio an seine Kinderheit und Jugend.

Von 1948 bis 1954 hat er im kleinen bretonischen Dorf Sainte-Marine mit seiner Familie die Sommerferien verbracht. “Es ist das Land, das mir die meisten Emotionen und Erinnerungen gebracht hat”, sagt Le Clézio über die Bretagne, die es so, wie er sie erlebt hat, heute nicht mehr gibt.

Ohne jede Nostalgie berichtet er von der alten Magie der Bretagne. Er benutzt dabei Worte, die der bretonischen Sprache entlehnt sind, und Motive einer wunderschönen Natur. Der Text ist von einer pastoralen Sanftheit geprägt, die die Bilder der Ernte im Sommer, die Wärme der Feste im kleinen Dorf Sainte-Marine oder die Schönheit eines Weizenfeldes vor dem Ozean vibrieren lässt.

Die Erinnerungen an seine Kriegskinderheit setzt “Das Kind und der Krieg” fort. Darin erzählt Le Clézio von jenen Jahren, wie er 1940 bis 1945 als kleines Kind erst in Nizza, nach der Besetzung durch die Wehrmacht in einem Versteck im Hinterland den Zweiten Weltkrieg erlebte.

Seine autobiografische Erzählungen aus einem anderen Jahrhundert haben in Frankreich die Bestsellerlisten gestürmt. Sie hinterlassen angesichts des Kriegs in der Ukraine die Einsicht, dass Vergangenheit und Gegenwart sehr dicht beieinanderliegen. Seine Erinnerungen sind damit hochaktuell. Wer mag, kann sie hier* online bestellen.

Chris Inken Soppa, Hortense de Beauharnais. Ein Leben im Schatten Napoleons*

Chris Inken Soppen hat die erste deutschsprachige Romanbiografie über Hortense de Beauharnais (* 10. April 1783 in Paris; † 5. Oktober 1837) vorgelegt. Als Basis für ihre Roman-Biografie griff sie zurück auf die Memoiren der hochgebildetendie Stieftochter Napoleons und die Berichte zahlreicher Zeitzeugen.

Als  auktoriale Erzählerin, die von außen auf das Leben von Hortense blickt und doch alls über sie weiß, stellt sie die Frau vor, die Napoleon Bonaparte als Stiefvater erhielt, dessen Bruder gegen ihren Willen zum Mann nehmen musste,  von den Bonapartes verachtet wurde – und schließlich aus Frankreich fliehen musste.

Hautnah, aber unsichtbar, verfolgt Chris Inken Soppen das Leben dieser Adligen, die in den Alpen das Gefühl unendlicher Freiheit kennenlernt, und berichtet im “Du” über ihr Leben. Ihr Roman komponiert gekonnt die wichtigsten und prägendsten Szenen und Beobachtungen, Erlebnissen und Begegebenheiten – und lässt durch dieses Puzzle erkennen, wie sehr Hortense eingezwängt lebt in einem eng gestrickten Netz aus Pflicht, Rolle und gesellschaftlichen Konventionen.

Ein eigenes, selbstbestimmtes Leben blieb für die Mutter von Napoleon III. ein Traum, der erst im Alter und außerhalb Frankreichs ein wenig möglich wurde. Die Roman-Biografie, die Glossar, Zeittafel, Stammbaum und Landkarte ergänzen, wird so zum Spiegelbild einer Epoche im Umbruch. Wer mag, kann die Roman-Biografie hier* online bestellen.

Françoise Sagan: Blaue Flecken auf der Seele*

In meiner Jugend war Françoise Sagan (1935–2004) die Gegenspielerin zu Simone de Beauvoir. Was sie verfasste, waren keine intellektuell brillanten Analysen und Meisterwerke des Existenzialismus, sondern Texte, die mich als junge Frau berührten, hungrig nach Leben, exzessiv und zärtlich, mitten im Leben und doch nachdenklich.

Bei Wagenbach sind ihre schönsten Werke auf Deutsch erschienen – von Lieben Sie Brahms* über Ein gewisses Lächeln* bis zur Erzählung Blaue Flecken auf der Seele*, die am 17. März 2022 veröffentlicht wurde.

Der Roman greift die Figuren von Sébastien und seiner Schwester Éléonore van Milhelm auf, die bereits in Sagans erstem Theaterstück Château en Suède* aus dem Jahr 1960 vorkamen. Er beginnt mit dem Einzug der beiden in eine möblierte Wohnung in Paris. Die beiden Komplizen sind Ende 40, aber immer noch sehr gut aussehend, und verachten jede Form von Arbeit.

Um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, machen sie sich auf die Suche nach Gönnern, die für ihren Charme empfänglich ist. Es sind Nora, eine Amerikanerin mittleren Alters, Robert, ein einflussreicher Impresario, und sein Schützling Bruno, ein junger ” loup “ (Wolf) des französischen Kinos.

Den Roman über das Geschwisterpaar, das nichts mehr schätzt als seine absolute Freiheit und das Privileg des In-Den-Tag-Hineinlebens,  vermischt Sagan mit Essays, in denen die Autorin die Geschichte von Éléonore und Sébastien kommentiert und den kreativen Prozess enthüllt, der hervorgebracht hat und garniert sie mit Überlegungen zur Literatur, zur Gesellschaft jener Jahre und zur einen Existenz.

Intensives Leben und Momente der Einschau bestimmen den Rhythmus der Erzählung, die nach 144 Seiten mit der für Sagan so typischen zärtlichen Melancholie endet. Das Geschwisterpaar steigt in Deauville in den Zug. Die Schriftstellerin bleibt allein am Bahnsteig zurück. Es regnet Bindfäden. Doch nach dem Abschied küsst ein Sonnenstrahl Sagans Gesicht.

Sagans Erzählung ist eine charmante Zeitreise in das Paris jener Jahre. Und zugleich ein radikal modernistischer Roman, der seine Figuren wie Marionetten in der mondänen Pariser Szene jener Jahre bewegt – und zeigt, an welchen Fäden sie hängen. Wer mag, kann das 1972 bei Flammarion unter dem Titel Des bleus à l’âme hier* im Original und hier* auf Deutsch bestellen.

Neue Reiseführer

Timo Lutz_Camper Guide KorsikaTimo Gerd Lutz, Camper Guide Korsika*

Die Marco-Polo-Reihe hat an Format gewonnen. Die etwas größeren Maße des Taschenbuches (14 x 1.5 x 20 cm) und das dünne Recyclingpapier erleichtern das Lesen. Sie sorgen dafür, dass die Bindung länger hält und nicht so schnell bricht und lose Seiten präsentiert, wie es bei den  klassischen Marco-Polo-Führern gerne einmal geschieht.

Timo Gerd Lutz ist gebürtiger Schwabe. Nach Studienjahren in Sachsen kam er 2001 mit Erasmus nach Sardinien, wo er seit nun bald zwei Jahrzehnten als Reisejournalist arbeitet. Von dort ist nur eine kurze Fährfahrt hinüber nach Korsika, dem er nach Sardinien einen weiteren Camper Guide gewidmet hat.

An die sehr lockere, bewusst jugendlich und plakative Sprache musste ich mich erst gewöhnen. Doch seine Tipps sind handfest, die Infos solide recherchiert – und aus den Texten spricht die Liebe zur Insel.

Essen, Trinken und Erleben, Natur und lokale Besonderheiten sind wichtiger als noch die nächste Kirche. So bietet der Band auch allen, die nicht mit dem Camper unterwegs sind, viel ergänzenden Mehrwert zu klassischen Reiseführern.

Perfekt zum Nachfahren wären QR-Codes zum Auslesen der Routen-Infos samt aller GPS-Daten aufs Handy, iPad oder Navi gewesen oder eine Routen-App zum Buch. Doch das ist bei allen Reiseführern noch Zukunftsmusik. Wer mag, kann den Camper-Führer hier* online bestellen.

Birgit Holzer_Stadtabenteuer ParisBirgit Holzer, Stadtabenteuer Paris*

Dieser Stadtführer ist etwas für Paris-Kenner. Wer das erste Mal in der Seine-Metropole ist, wird enttäuscht sein – auch über das fehlende Register, um gezielt zu suchen.

Der Reiseführer von Birgit Holzer, die eigentlich nur wenige Monate in Paris bleiben wollte, aber jetzt dort seit Jahren lebt und als Korrespondentin arbeitet, will eine Sammlung von Tipps sein und 33 echte Abenteuer bieten.

Doch dann kommen all jene Tipps, die im Baedeker und Marco Polo seit vielen Jahren stellen: der Jazzkeller Caveau de la Huchette, der Promi-Friedhof Père Lachaise, Café de Flore, Coulè Verte, Marché aux Puces, die Opéra Garnier, die Große Moschee, Musée Rodin, die Katakomben oder das Atelier des Lumières,  wo die aus Les Baux-de-Provence und Bordeaux bekannten Lichterschauen nun im Ambiente einer einstigen Fabrik laufen – lauter Attraktionen, die jeder, der schon einmal in Paris war, kennt.

Übrig bleiben 17 richtig tolle Insidertipps – das Stück quasi für einen Euro. Und der ist dann wirklich gut investiert. Der Paris-Führer ist der erste Reiseführer von Birgit. Ich wünsche ihr für den nächsten Führer mehr Mut zu Entdeckungen abseits bekannter Routen, wenn sie der Reihe treu bleiben will.  Wer mag, kann ihren charmante verfassten Stadtreiseführer hier* direkt beim Verlag bestellen.

Glücksorte in der Normandie*

La Normandie – das weckt Bilder von traumhaften Küsten, den Aromen von Camembert, der erfrischenden Kühle von Cidre, der aromatischen Glut nach dem Genuss von Calvados. Die Normandie berührt alle Sinne.

Die Alabasterküste mit ihren weißen Klippen, die berühmten Badeorte nördlich und südwestlich von Le Havre, die Landungsstrände mit ihren Museen zum D-Day und die Felsbuchten der Halbinsel Cotentin locken Besucher aus aller Welt. Und natürlich die berühmteste Sehenswürdigkeit der Region: der „heilige Berg“ Mont-Saint-Michel – ein Welterbe, das Millionen begeistert.

Und uns: Barbara Kettl-Römer und mich. Wir sind seit vielen Jahren befreundet, habe uns über die Arbeit in Hamburg kennengelernt – und nun, mehr als zehn Jahre später, unser erstes gemeinsames Projekt auf die Beine gestellt: einen Reiseführer zu den Glücksorten der Normandie.

Wir verraten, wo die schönste Strandbar an der Seine liegt, für welche Brioches es sich lohnt, ins Tal der Saire zu fahren, und wo noch echter Camembert aus Rohmilch hergestellt wird.

Selbst an stark frequentierten Orten fanden wir besondere Nischen, die uns Glücksmomente bescherten, sei es ein wilder Strandabschnitt, ein fantastischer Aussichtspunkt, ein reizendes Café oder ein verborgenes Künstleratelier. Unser Gemeinschaftswerk stellt insgesamt 80 einzigartige Orte vor, die oftmals abseits der eingetretenen Pfade liegen. Wer mag, kann es hier* bestellen.

 Eine kleine Leseprobe

 

 

Offenlegung

Sämtliche Titel stellten mir die Verlage kostenfrei zur Rezension zur Verfügung. Dafür danke ich. Einfluss auf die Besprechung hat dies nicht. Ich werde nicht für die Buchvorstellungen bezahlt, sondern beurteilte jedes Werk so subjektiv, wie ich es empfunden und getestet habe.

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6 Kommentare

  1. Liebe Hilke, lieben Dank für die tollen Tipps und deine wundervolle, informative Seite.
    Wir sind gerade in unserer geliebten Normandie, das Glücksorte Buch werde ich mir sofort bestellen.
    Liebe Grüße aus Manche sendet
    Bianca

  2. Danke für die tollen Berichte und Buchtips! Wir werden nun einige Bücher von ihnen und weitere Empfehlungen in unserem Shop anbieten!

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