Carcassonne: das spannende Duo

Die Büste der Dame Carcas an der Porte Narbonnaise. Foto: Hilke Maunder
Die Büste der Dame Carcas an der Porte Narbonnaise. Foto: Hilke Maunder

„Carcassonne ist bewegend, ohne jeden Zweifel, und der Reisende muss zugeben, dass es etwas Besseres doch gar nicht geben kann.“

Henry James, 1885

Gewaltig und trutzig dominiert der Mauerring die Skyline der Stadt. Eine Legende verklärt ihren Namen.  Eine schöne Burgherrin namens Madame Carcas habe einst mit einer genialen Idee während der Belagerung durch Karl den Großen die Stadt zu retten.

Ihr Vorschlag: Mästet das letzte Schwein und werft es den Belagerern vor die Füße und täuscht so ausreichend Nahrung vor. Der Trick funktionierte. Entmutigt zog der Heerführer von dannen. Die listige Dame ließ daraufhin die Siegesglocken erklingen. Carcas läutet – Carcas sonne !

Welterbe: die Cité von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder
Die cité von Carcassonne mit der Büste der Dame Carcas neben der Porte Narbonnaise. Foto: Hilke Maunder

Flucht in die Wälder

Sieben Jahrhunderte später ging die Geschichte allerdings weniger gut aus. Während der Albigenerserkriege musste sich 1209 der Katharerstützpunkt Carcassonne wegen Wassermangels nach zweimonatiger Belagerung dem Heer der Kreuzfahrer ergeben. Diese kannten kein Erbarmen. Das Gros der Bewohner der cité war jedoch bereits durch unterirdische Gänge in die umliegenden Wälder geflohen.

Cité von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder
Der Blick durch die Zugbrücke der Porte Narbonnaise nach links… Foto: Hilke Maunder
Cité von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder
….und nach rechts. Foto: Hilke Maunder

Von den verbliebenen 500 Einwohnern, vor allem Greise, Kranke und Kinder, durften 100 die Stadt nackt, nur mit ihren Sünden beladen, verlassen, die anderen 400 wurden verbrannt oder gehängt. Dann brannten die Scheiterhaufen in der Stadt.

Carcassonne: Der Friedhof liegt direkt an der Cité. Foto: Hilke Maunder
Der Friedhof liegt direkt an der cité. Foto: Hilke Maunder

Eine groß angelegte Restaurierung

Die einstige Römergründung versank in Bedeutungslosigkeit. Ihre cité war dem Verfall preisgegeben – bis Prosper Mérimée die Einmaligkeit ihrer Festungsstadt auffiel.  Frankreichs berühmter Dichter und Generalinspekteur für Geschichtsdenkmäler ordnete ihre Rettung an.  1844 begann ihre großangelegte Restaurierung.

Carcassonne. Völlig verwaist: der äußere Mauerring der Cité im März 2021. Foto: Hilke Maunder
Völlig verwaist: der äußere Mauerring der cité im März 2021. Foto: Hilke Maunder

Seitdem ist sie zum Welterbe aufgestiegen und alljährlich im Sommer Kulisse für Ritterspiele und lebendig inszeniertes  Mittelalter. Dann hallen zwischen dem doppelten Mauerring  Hufgetrappel und Schwerterklang wider, kreuzen sich die Lanzen und lächeln hohe Fräulein milde auf die erhitzten Kämpfer herab.

Die Ritterspiele von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder
Die Ritterspiele von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder

Im Sommer ist die cité nicht nur die Bühne für Ritterspiele, sondern auch für ein Freiluftfestival in einer ganz besonderen Atmosphäre. Beim Festival de Carcassonne treten Patrick Bruel, Cœur de Pirate und viele weitere der größten Musikstars Frankreichs mitten im UNESCO- Welterbe auf. Drei Wochen lang locken mehr als 120 Konzerte auf 14 Bühnen. Rund 80 sind sogar kostenlos, und viele finden unter freiem Himmel statt.

Carcassonne: Die Maison Trencavel der Cité. Foto: Hilke Maunder
Die Maison Trencavel. Foto: Hilke Maunder

Drei Millionen Besucher drängen sich jedes Jahr durch das Narbonner Tor die Rue Cros Mayrevieille hinauf Richtung Grafenschloss, vorbei an den links und rechts lauernden Restaurants und Bars, den Boutiquen mit Leuchtschwertern aus Plastik oder sonstigen touristischen Devotionalien.

Carcassonne, Cité: Rue du Petit Puits. Foto: Hilke Maunder
An der Rue du Petit Puits findet ihr diesen Brunnen der cité. Foto: Hilke Maunder

2021 sollen eine App und Einbahnstraßenregelungen samt Maskenpflicht dafür sorgen, dass Abstand eingehalten wird. Ergänzend dazu bewirbt Carcassonne stärker als seine anderen Attraktionen.

„Über Carcassonne hebt sich die Festung, die Cité, die alte Stadt, wie das Bild eines Jerusalems in einer frommen Stadt.“

Walter Koeppen, 1960

Die cité (Oberstadt)

Der erste Wehrturm nördlich der Porte Narbonnaise. Foto: Hilke Maunder
Der erste Wehrturm nördlich der Porte Narbonnaise. Foto: Hilke Maunder

Der alte Weinhandelsort an der Aude ist zweigeteilt. Über ihrer Neustadt, der ville basse, thront majestätisch die cité. Die berühmte Zitadelle ruht auf antiken Mauern. Ein doppelter, drei Kilometer langer Mauerring mit 52 Türmen umgibt gibt sie seit dem 12./13. Jahrhundert.

Die Büste von Jean-Pierre Cros-Mayrevieille (1810 - 1876) erinnert auf der Place du Château an den “Retter von Carcassonne”-
Die Büste von Jean-Pierre Cros-Mayrevieille (1810 – 1876) erinnert auf der Place du Château an den “Retter von Carcassonne”-

An ihrem Haupteingang, der Porte Narbonnaise, konnten durch Öffnungen heißes Öl, Pech oder Steine auf Feinde geworfen werden. Hier warten auch die Pferdekutschen, mit denen ihr 20 Minuten lang die cité entdecken könnt.

Der Zugang zum Château Vicomtal. Foto: Hilke Maunder
Der Zugang zum Château Vicomtal. Foto: Hilke Maunder

Das Château Comtal der Vizegrafen von Trencavel wurde durch einen zusätzlichen Mauerring mit Graben und den Tour de Guët geschützt. Am Südende der cité erhebt sich die Basilique Saint-Nazaire-et-Saint-Celse. Drinnen birgt sie schöne Buntglasfenster.

Carcassonne: Église Saint-Nazaire. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Carcassonne: Église Saint-Nazaire. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Carcassonne: Église Saint-Nazaire. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Carcassonne: Église Saint-Nazaire. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder
Carcassonne: Église Saint-Nazaire. Foto: Hilke Maunder
Foto: Hilke Maunder

Lasst euch weiter durch die Gassen treiben. Und biegt auch mal in jene ab, durch die nicht das Gros der Besucher ziehen. In der kleinen Rue du Plô entführt das Musée de l’École in die Schulzeit von einst.

Das Musée de l'École der Cité von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder
Das Musée de l’École der cité von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder

Zu den wenigen Orten in der mittelalterlichen cité, die im Sommer auch Einheimische aufsuchen, gehört die bar à vins. Die Weinbar ist urgemütlich, schön schattig und ein lauschiger Ort, um mit Freunden oder der Familie ein Glas Wein zu trinken und Tapas zu genießen.

Carcassonne. Die Rue Saint-Louis der Cité. Foto: Hilke Maunder
Die Rue Saint-Louis der cité. Foto: Hilke Maunder
Von der cité seht ihr die Église Saint-Gimer. Foto: Hilke Maunder

Die ville basse (Unterstadt)

Wenn ihr den Besuchermassen der cité entfliehen folgt, lauft die Rue Trivalle hinab und überquert auf der 1320 errichten Steinbrücke Pont Vieux die Aude hin zur ville basse, die ab 1247 auf dem linken Flussufer entstand. Ihr Zentrum bildet die Bastide Saint-Louis.

Ihre schachbrettartig angelegten Straßen säumen Stadtvillen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die Fassaden haben zwar mitunter reichlich Patina angesetzt, und der Bauzustand mancher Häuser lässt zu wünschen übrig, aber das soll euch nicht hindern, euch im Labyrinth der Straßen und Gassen einfach treiben zu lassen.

Jeden Dienstag, Donnerstag und Sonnabend ist Markttag auf der Place Carnot mit ihrem Neptunsbrunnen (1770). Sonnabends ist der Markt so groß, dass er auch die umliegenden Straßen wie die Rue de Verdun mit einbezieht. Ab elf Uhr füllen sich die Terrassen der  Cafés ringsum – herrlich, von dort dem Markttreiben zuzuschauen!

Carcassonne, Cité: Blumen schmücken die Fassaden. Foto: Hilke Maunder
Blumen schmücken die Fassaden. Foto: Hilke Maunder

Im Sommer beleben zusätzlich die bandas, die typischen Fanfarenzüge aus dem Süden Frankreichs, den Platz und sorgen für Stimmung. Auch in der Halle aux Grains wird Dienstag, Donnerstag und Sonnabend ein Wochenmarkt abgehalten.

Rund um die Place Carnot seid ihr bereits mitten im Einkaufsviertel der ville basse it ihren Shoppingstraßen Rue de Verdun und Rue Chartran. Ins Eckhaus der Rue de Verdun und Rue Chartran ist La Ferme eingezogen. Dort, wo einst Stoffe gehandelt wurden, stapeln sich heute die Delikatessen  der Region und andere typisch französische Schlemmereien. Wer noch ein Mitbringsel oder Souvenir sucht, sollte die Treppe hinaufsteigen. Im Obergeschoss locken Tischkunst und Haus-Deko.

Bei Esprit de sel findet ihr Designer-Möbel, Deko-Objekte, Schmuck und Kleidung. Der concept store in der Rue Bringer stellt auch regelmäßig Künstler bei Ausstellungen vor. Ihr wollt nicht shoppen, sondern Kunst entdecken? Das Musée des Beaux-Arts in der Rue de Verdun 1 bietet einen breit aufgestellten Überblick über die europäische Malerei des 17. bis 19. Jahrhunderts.

Der Canal du Midi

Canal du Midi: In Carcassonne findet ihr die Kanal-Schleuse am Bahnhofsvorplatz. Foto: Hilke Maunder
In Carcassonne findet ihr die Kanal-Schleuse am Bahnhofsvorplatz. Foto: Hilke Maunder

Ein Baron aus Béziers, Pierre-Paul Rique,,  legte den Canal du Midi an, der von Toulouse bis zum Mittelmeer bei Sète führt. Wer nicht mit dem Hausboot unterwegs ist, kann auf Treidelwegen dem blauen Band des Südens zu Fuß oder per Fahrrad folgen und die Landschaften rings um Carcassonne entdecken. Leihräder gibt es gegenüber vom Bahnhof, http://carcassonne.generation-vtt.com.

Die Aude

Auch an der Aude könnt ihr herrlich spazieren gehen. Vom Pont Vieux bis zum Pont Garigliano könnt ihr dem Fluss folgen und durch die Weingärten und auf der Rückseite des Campingplatzes zurück zur cité laufen. Folgt einfach den anderen Joggern – diese Laufstrecke ist ein Klassiker der Carcassonnais.

Der Lac de la Cavayère

Der Stausee ist Carcassonne Plage: ein 40 Hektar großes Badeparadies mit aufblasbaren Wasserspielen, Wasserskilift, Wakeboardanlage, Paddelboot- und Tretbootverleihe sowie Sandstrand, Beachvolleyballplätze und Kletterpark im Wald.

Der Blick vom äußeren Mauerring aufs Umland von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder
Der Blick vom äußeren Mauerring aufs Umland von Carcassonne. Foto: Hilke Maunder

Carcassonne: meine Reisetipps

Schlemmen und genießen

Cabanel

Völlig der Zeit entrückt ist der Laden, den Cabanel 1868 eröffnete. Statt alter Wälzer sind hier Flaschen auf den verwitterten Holzregalen aufgereiht sind:  Liköre, Aperitifs, Whisky und andere starke Getränke – 1022 flüssige Träume für durstige Kehlen und die von Kennern.

Heute leiten Jean-Marc Gazel und seine Schwester  Marie-Ange das Familienunternehmen in vierter Generation. Markenzeichen des Hauses ist ein hausgemachter Likör, der zum lokalen Erbe gehört: die Micheline. Gelb und sehr süß, wurde er einst als  L’Audoise aus 35° Alkohol und mit Pflanzenextrakten herstellt.

Hinein kamen Wacholder, Edelraute, gelber Enzian, Kardamom, Muskatnuss, Koriander, Zitronenmelisse, Nelke und Zimt. Diese “Königin der Liköre” soll der Legende nach auf ein Pergament des Rezepts aus der Westgotenzeit zurückgehen, das im Turm der Inquisition bei Ausgrabungen gefunden wurde.

Or-Kina ist ein Aperitif aus Minervois-Weißwein, der mit Gewürzen, Karamell und Bitterorangen versetzt wird. Dritter lokaler Aperitif im Angebot von Canael ist der Liqueur des Cathares.
• 72, Allée d’Iéna, 11000 Carcassonne, Tel. 04 48 25 02 58

Bourdasso

Die italienische Familie Bourdasso hat in Pradelles-en-Val in den Corbières eine Domaine gekauft und dort dieses Restaurant eröffnet, das in der Küche nur Bio-Produkte verarbeitet. Eduardo, der Sohn der Familie, züchtet Büffel – und stellt aus ihrer Milch echten Büffelmozzarella vor Ort her.
• Domaine de La Bourdasse, 11220 Pradelles-en-Val, Tel. 04 68 78 08 31, www.bourdasso.com

La Barbacane

Im Herzen der Welterbe-Festung inszeniert Jérôme Ryon im nostalgischen Ambiente des Barbacane mit seinen Holzvertäfelungen und Spitzbogenfenster eine subtil verfeinerte Traditionsküche, die Michelin seit Jahren mit einem Stern belohnt.
• Hôtel de la Cité, Place Auguste-Pierre Pont, 11000 Carcassonne, Tel. 04 68 71 98 71, www.cite-hotels.com

La Table de Franck Putelat

Im Terrassenlokal des Viersternehotels Le Parc kombiniert Franck Putelat meisterhaft Aromen, die auf den ersten Blick nicht zusammen gehören: Austern mit Rindertartar? Das soll schmecken? Und wie!
• 80, chemin des Anglais, 11000 Carcassonne, Tel. 04 6871 80 80, www.franck-putelat.com

Carcassonne: Das Hôtel de la Cité. Foto: Hilke Maunder
Das Hôtel de la Cité gehört heute zur Mgallery Hotel Collection, und damit zu den Spitzenhotels der Accor-Gruppe. Foto: Hilke Maunder

Schlafen

Hôtel de la Cité*

Inmitten der mittelalterlichen cité verwöhnt das Hôtel de la Cité mitnostalgisch-edlen Zimmern und dem Sterne-Restaurant La Barbacane.
• Place Augus-te-Pierre Pont, F-11000 Carcassonne, Tel. 04 68 71 98 71, www.cite-hotels.com

Hôtel de l’Octroi*

2010 eröffneten Cécile und Stéphane River ihr kleines, modernes und sympathisches Hotel zwischen der mittelalterlichen cité und Bastide. Die Zimmer sind modern, komfortabel-praktisch und farbenfroh; das Spa belebt die Geister nach Sightseeing oder Stadtbummel.
• 143, Rue Trivalle, 11000 Carcassonne, Tel. 04 68 25 29 08, www.hoteloctroi.com/fr/hotel-3-etoiles-carcassonne

Noch mehr Betten*

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Auch aus der Ferne beeindruckend: die Cité von Carcassonne.Foto: Hilke Maunder
Auch aus der Ferne beeindruckend: die cité von Carcassonne.Foto: Hilke Maunder

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8 Kommentare

  1. Liebe Hike,
    Carcassonne ist wirklich beeindruckend. Wir haben im letzten September zwei Wochen in einem wunderschönen Ferienhaus direkt unterhalb der Cité gewohnt- einfach traumhaft, trotz Corona. Viele Restaurants in der Cité, aber auch direkt unterhalb haben köstliche Menüs gehabt, ohne das wir als Touristen das Gefühl hatten, nur teuer „abgefüttert“ zu werden. Das für mich beste Cassoulet habe ich in der Rue Trivalle, im Restaurant 37 gegessen. Wir werden dort bestimmt noch einmal hinfahren, es gibt noch so viel zu sehen und die Geschichte der Katharer ist für mich sehr spannend! Danke für den tollen Beitrag!

  2. Hallo Hilke, In der Cite hat ein lokaler Fotograph seine Galerie mit sehr stimmungsvollen Fotografien des Kartharerlandes (nicht nur der Burgen), die er auch in einem Bildband zusammengefasst hat. Seinen Namen kann ich leider erst nachliefern, wenn ich mal wieder runterfahren kann (auf Google Maps ist er leider nicht eingetragen). In der Kathedrale finde ich die ursprünglichen mittelalterlichen Bänke für die Gläubigen sehr viel eindrucksvoller als die aufwändig restaurierten Wände. Danke für Deine Inspirationen Joachim

  3. Danke für den tollen Bericht. Carcasonne ist wundervoll. Wer es gerne traditionell mag, dem empfehle ich das Restaurant “l’Ostal des Troubadours”.
    Küche einfach aber köstlich, mit spanischen und französischen Einflüssen bei Livemusik über dem offenen Feuer zubereitet. Die Atmosphäre ist traumhaft mittelalterlich. Das Cassoulet ist ein Muss.

  4. Die Geschichte vom Rettungsschwein für die Stadt Carcassonne ist amüsant. Es erinnert mich an die Belagerung der Festung Hohensalzburg durch aufständische Bauern. In höchster Not präsentierten die Belagerten den Bauern einen lebendigen Stier. Jeweils am Folgetag wurde dieser Stier gewaschen u. mit anderer Farbei gefärbt u. den Bauern gezeigt. Ob solcher großen Fleischvorräte enttäuscht, sollen die Bauern die Belagerung aufgegeben haben. Seither werden die Salzburger auch “Salzburger Stierwascher” genannt!

  5. Was für ein Timing! Besten Dank, Hilke, für diesen Einblick. Wir sind in zwei Wochen im Aude, und neben Narbonne, Perpignan und den Katharerburgen steht auch Carcasonne auf unserem Plan. Da sind wir ja jetzt perfekt vorbereitet. Deinem Foto vom März entnehme ich, dass die Stadt bereits jetzt geöffnet ist…
    Vielen Dank und alles Gute weiterhin!
    Thomas

    • Ja, lieber Thomas, ist geöffnet! Bises, Hilke (Narbonne, Perpignan und Katharer findest Du auch im Blog, auch noch vieles anderes, da ich da ja zeitweise lebe… schau mal bei der Startseite auf die zoombare Karte. Bises, Hilke

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