Frankreichs Energie-Sparplan für den Winter

Windräder in der Camargue. Foto: Hilke Maunder
Windräder in der Camargue. Der Anteil der Windenergie an der Nettostromerzeugung des Landes betrug 2021 sieben Prozent. Foto: Hilke Maunder

Energie sparen! Dieses Thema ist jedes Jahr vor dem Winter Thema in Frankreich. Doch 2022 besonders aktuell. Wie kann Frankreich den Winter ohne Stromausfälle überstehen?

Am 6. Oktober 2022 stellte die Regierung ihre Pläne zur Energieeinsicherung und -einsparung vor. Das Ziel ihres plan de sobriété énergétique: eine zehnprozentige Senkung des Energieverbrauchs in Kontinentalfrankreich.

Um dies zu erreichen, setzt die Regierung diesmal eher auf die Verantwortung eines jeden Einzelnen als auf Zwang. Als Vorbilder sollen staatlichen Stellen dienen. So haben erste Ministerinnen und Minister den Kleidungsstil geändert: Strickjacke statt Sakko, Rollkragen statt Schlips.

Chaque geste compte • Jede Geste zählt

Am 10. Oktober 2022 startete Frankreich eine große Info-Kampagne im Rundfunk, online und in der Außenwerbung. Das Motto: chaque geste compte – jede Geste zählt. Jeder einzelne kann, so die französische Regierung, mit sogenannten écogestes helfen, Stromausfälle im Winter zu vermeiden. Voilà die Empfehlungen der Regierung im Einzelnen.

Energie-Spargesten für den Alltag

Obergrenzen beim Heizen

Die Temperatur sollte im Wohn-, Kinder- und Arbeitszimmer auf 19 °C begrenzt sein und im Schlafzimmer höchstens 17 °C betragen. Der Beginn der Heizperiode sollte, wenn es die Temperaturen gestattet, so weit wie möglich nach hinten geschoben werden. In der öffentlichen Verwaltung soll 15 Tage später als bisher die Heizperiode beginnen.

Warmwasser

Beim Warmwasser empfiehlt die Regierung den Kauf von programmierbaren Thermostaten. Zudem solle die Heiztemperatur von Warmwasserbereitern auf 55 °C begrenzt werden.

Achtung

Wer jedoch sein Warmwasser unter 60 °C regelt, sorgt für beste Bedingungen für Legionellen. Die Bakterien rufen Atemwegsprobleme hervor. Die besten Bedingungen für eine Vermehrung finden Bakterien bei Temperaturen zwischen 25 und 45 °Celsius. Ab 55 °C breiten sich Legionellen nicht mehr aus. Erst ab 60 °C sterben sie ab.

Daher empfiehlt der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) in seinem Arbeitsblatt W 551 den Einbau einer sogenannten Legionellenschaltung an. Mit dieser Schaltung wird der Inhalt des Wasserspeichers in regelmäßigen Abständen (meist kurzzeitig auf mehr als 70 °C) aufgeheizt.

Stand-by? Mais non !

Einmal den Aus-Knopf drücken: Schon diese kleine Geste spart Energie. Und kann in der Krise das berühmte Tröpfchen auf den heißen Stein sein, der für den Blackout sorgt.

Nur indirekt wird von der Politik auch ein anderes Freizeitverhalten gefordert. Statt stundenlang Fernsehen zu gucken gäbe es genügend Alternativen, die nicht nur gesünder, sondern auch energiesparender seien.

Zeitverschiebung

Frankreichs Stromversorger EDF bittet, Waschmaschinen, Geschirrspüler oder anderen Energiefresser außerhalb der Spitzenzeiten zu nutzen.

Am günstigsten ist Wäschewaschen in Frankreich in der Regel zwischen 22 und 6 Uhr oder – nur in manchen Regionen – zwischen 23.30 und 7.30 Uhr.

Wie EDF berichtet, liegt die Spitze des Stromverbrauchs von privaten Haushalten am Abend, und besonders zwischen 18 und 22 Uhr. Weniger hoch ist die zweite Spitze zwischen 8 und 13 Uhr.

In diesen Zeiträumen, so EDF, solle aufgrund der Energiekrise möglichst keine Wäsche gewaschen werden. Steht die Energie-Wetterkarte auf Orange oder Rot, solle auf längeres Kochen verzichtet werden.

Canal du Midi: Große Wäsche in Castelnaudary. Foto: Hilke Maunder
Große Wäsche am Canal du Midi in Castelnaudary. Foto: Hilke Maunder

Energie sparen im Verkehr

Bonus für Fahrgemeinschaften

Ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Frankreich machen Verkehr und Mobilität aus. Gefördert werden daher die covoiturage, das gemeinsame Fahren.  Als finanziellen Anreiz soll jeder, der sich auf einer Plattform für Fahrgemeinschaften anmeldet, einen Bonus für die jeweils gewählte Plattform erhalten.

Diese Gutschrift – rund 100 Euro sind angedacht, soll zum  1. Januar 2023 eingeführt werden. Die Förderung gilt sowohl für Langstreckenfahrten als auch für Fahrten im Alltag.

Auf ersten Autobahnen sind bereits Fahrspuren für covoiturage-Fahrten vorbehalten. Die Fahrspuren dürfen nur genutzt werden, wenn mindestens zwei Menschen in einem Fahrzeug unterwegs sind. Dies gilt auch für Motorräder.

Die Regierung fordert die Franzosen außerdem dazu auf, wenn möglich den Zug und andere öffentliche Verkehrsmittel statt des eigenen Fahrzeugs zu nutzen. Auch beruflich bedingte Flüge sollen reduziert werden. Wer weniger als vier Stunden zum Ziel benötigt, soll auf den Zug umsteigen, so die französische Regierung.

Tempolimit für Frankreichs Beamte

Vom Bürgerkonvent für Klimaschutz griff die Regierung diese Idee auf. Für Beamte mit Dienstwagen gilt bei allen beruflichen wie privaten Fahrten nun ein Tempolimit von 110 km/h statt 130 km/h auf Autobahnen. Ziel der Maßnahme ist es, 20 Prozent des Kraftstoffverbrauchs einzusparen. Die Maßnahme gilt nicht für dringende Fahrten und Einsätze von Polizei oder Militär.

Darüber hinaus bietet die Regierung ihren Beamten freiwillige Eco-Driving-Kurse an. Sie sollen helfen, bei allen Fahrten sparsamer zu fahren.

Cité Radieuse, Marseille. Foto: Hilke Maunder
Hochhaustürme und schmucke Villa: Kontraste in Marseille. Foto: Hilke Maunder

Sparsamere Bauten

Millionen für die energetische Sanierung

Seit einigen Jahren fördert Frankreich massiv die energetische Sanierung von Gebäuden. Weitere 150 Millionen Euro stellt die Regierung jetzt für kleine, schnelle Renovierungen öffentlicher Gebäude zur Verfügung. Diese gain rapide-Mittel werden beispielsweise bereitgestellt für:

  • sparsamere Heizkessel,
  • eine bessere Isolierung,
  • neue LED-Lampen,
  • intelligente Thermostate.

Das gain rapide-Programm strebt eine Einsparung von 250 GWh pro Jahr an.

Nur Kaltwasser in den Verwaltungen

Der Warmwasserspeicher ist eines der energieintensivsten Geräte in Frankreichs Gebäuden. Er mache zehn Prozent des Energieverbrauchs öffentlicher Gebäude aus, so das Ministère de la Transformation et de la Fonction publiques (Ministerium für die Transformation und den öffentlichen Dienst).

Die Regierung will daher die Warmwasserpflicht in Büros abschaffen. Wenn warmes Wasser jedoch als unerlässlich angesehen wird, z. B. für Duschen oder die Reinigung, soll diese Maßnahme nicht gelten.

Für die Umsetzung der Maßnahme werden neue Jobs geschaffen und 100 Mitarbeiter als Ambassadeurs sobriété (Botschafter für sparsamen Energieverbrauch) eingesetzt. Ihr Vertrag wird als CDI (contrat de travail à durée indéterminée ) geschlossen und ist damit nicht befristet.

Kühlere Büros & Bäder

Büros dürfen auf nicht mehr als die vorgeschriebenen 19 °C beheizt werden. Dies schreibt das Energiegesetz seit 2016 vor. In öffentlichen Verwaltungen ist diese Auflage verpflichtend.

Bei Unternehmen und Kommunen werden die Temperatursenkungen ebenfalls stark propagiert. In städtischen Schwimmbädern sollen die Temperaturen um ein Grad, in Turnhallen um zwei Grad gesenkt werden. Erste Turnhallen und Schwimmbäder sind aufgrund der Energiesparauflagen bereits geschlossen.

Bei Energieengpässen muss die Höchsttemperatur in öffentlichen Gebäuden auf 18 °C gesenkt werden.

Die Straßenbeleuchtung von Maury. Foto: Hilke Maunder
Die Straßenbeleuchtung von Maury. Foto: Hilke Maunder

Dunklere Nächte

Massiv Energie gespart werden soll auch bei der Beleuchtung. Die Beleuchtung mit Straßenlaternen und Schildern mache rund 30 Prozent der kommunalen Energierechnungen aus, so die Regierung.

Energie sparen lässt sich mit diesen Möglichkeiten:

  • Ausschalten der Lichter mitten in der Nacht
  • Reduzierung der Lichtintensität
  • Installation von automatisierten LED-Beleuchtungen
  • Ausschalten von Leuchtreklamen und -werbung von 1 –  6 Uhr

Extinction nocturne

In der Provence hat die Organisation Les Amis de la Terre Bouches-du-Rhône Provence die App Extinction Nocturne  ins Leben gerufen. Sie erfmöglicht, alle „unnötigen oder übermäßigen Lichtquellen im öffentlichen Raum“ zu erfassen.

Mit der App können Einrichtungen erfasst werden, die sich nicht an die geltenden Gesetze zur nächtlichen Beleuchtung halten. Seit dem 7. Oktober müssen im Rahmen des Plans zur Energieeinsparung alle Lichtwerbungen nachts zwischen 1 Uhr und 6 Uhr morgens ausgeschaltet werden. Ausnahmen gelten für Leuchtreklamen in Flughäfen, Bahnhöfen, Metro- und Busstationen während der Betriebszeiten.

Extinction nocture_credits_Les amis de la terre
Copyright: Les amis de la terre

Paris leuchtet weniger

In der Hauptstadt Paris werden bereits seit Mitte September einige der wichtigsten Sehenswürdigkeiten kürzer angestrahlt im Dunkeln.

Die Pyramide des Louvre wird seitdem um 23 Uhr statt um 1 Uhr nachts ausgeschaltet. Das Licht auf der Fassade des Schlosses von Versailles erlöscht nun um 22 Uhr statt um 23 Uhr.

Das Pariser Rathaus, die Tour Saint-Jacques, die städtischen Museen und die Rathäuser der Arrondissements werden seit dem 23. September  nach 22 Uhr nicht mehr beleuchtet. Der Eiffelturm schaltet sein Licht aus, wenn der letzte Besucher den Turm verlassen hat, sprich, gegen 23.45 Uhr.

Der Eiffelturm (Tour Eiffel) bei Nacht. Foto: Hilke Maunder
Der Eiffelturm bei Nacht. Foto: Hilke Maunder

15 Maßnahmen für Unternehmen

Auch Wirtschaft und Handel sollen sparen. Wie gespart werden soll, zeigt eine Charta, die die Regierung als 15 -Punkte-Katalog für Unternehmen verfasst hat. Hier könnt ihr sie online nachlesen, hier im Blog downloaden.

Die Charta enthält unter anderem folgende Verpflichtungen:

  • Raumtemperatur auf 19 °C
  • Reduzierung der nächtlichen (Innen-) Beleuchtung
  • Isolierung von Gebäuden
  • Nutzung von WLAN anstelle von Mobilfunktarifen
  • keine offenen Türen bei beheizten oder klimatisierten Räumen (Beispiel: Kaufhaus, Supermarkt). Geldbuße: 750 EUR
  • Bei Geschäftsreisen: Bündelung von Reisen. Flugreisen nur, wenn die gleiche Strecke mit dem Zug nicht in weniger als vier Stunden zurückgelegt werden kann.
  • Verbot der Lichtwerbung zwischen 1 Uhr und 6 Uhr. Ausnahme: Flughäfen, Bahnhöfe oder U-Bahn-Stationen. Geldbuße: bis zu 1 500 EUR
  • Vorlage eines Energiesparplans gegenüber dem Sozial- und Wirtschaftsausschuss und den Gewerkschaftsvertretern
  • Ernennung eines Botschafters für Energieeffizienz

Mehr Heimatarbeit (télétravail )

Auch mit home office kann Energie gespart werden. Dazu müsse die Heimarbeit jedoch anders aufgestellt werden, so Frankreichs Regierung. Sie schlägt beispielsweise drei- oder viertägige Brückentage vor, bei dem ein Gebäude komplett geschlossen werden kann und somit viel weniger verbraucht wird. Ende Oktober sollen dazu Tests in öffentlichen Gebäuden durchgeführt werden.

Um das Arbeiten im eigenen Heim attraktiver zu machen, soll die Telearbeitsvergütung für Beschäftigte um 15 Prozent angehoben werden. Sie steigt damit von 2,50 auf 2,88 Euro pro Tag und folgt damit dem für Anfang 2023 erwarteten Anstieg der Energiepreise.

Die Strom-Wetterkarte

Wie ist die aktuelle Energie-Lage im Land? Wo gibt es Energie-Engpässe, wo droht ein Blackout? Auf der Strom-Wetterkarte von écoWatt gibt es tagesaktuell die Antwort.

Die Strom-Landkarte von ÉcoWatt. Foto: Hilke Maunder
Die Strom-Landkarte von ÉcoWatt. Copyright: écoWatt
Auf dieser Seite von écoWatt könnt ihr auch anmelden, um im Notfall vor einem drohenden Stromausfall informiert zu werden. Foto: écoWatt
Auf dieser Seite von écoWatt könnt ihr auch anmelden, um im Notfall vor einem drohenden Stromausfall informiert zu werden. Copyright: écoWatt

Weiterlesen

Energiesparplan der französischen Regierung: www.ecologie.gouv.fr/sites/default/files/dp-plan-sobriete.pdf

Zehn Energiespartipps (écogestes) für private Haushalte: www.ecologie.gouv.fr/sites/default/files/Fiche-Plan-sobrie%CC%81te%CC%81-VDEF.pdf

Energiespar-Charta für Unternehmen: www.ecologie.gouv.fr/sites/default/files/2022.10.06_Charte_plan_sobriete.pdf

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14 Kommentare

  1. Hallo Hilke
    Herzlichen Dank für die wertvollen Infos!
    Wie sieht es mit den Weihnachtsmärkten aus? Ich organisiere für Frauengruppen auch dieses Jahr Ausflüge nach Montbéliard zum Fête de Lumières. Gibt es da Einschränkungen?
    Hat Herr Macron auch den Weihnachtsmärkten Vorschriften erlassen?
    Herzlichen Dank
    Yve Bachmann

  2. Bonjour liebe Hilke,

    vielen Dank für diesen sorgfältig recherchierten und sehr informativen Artikel!

    Ich hatte hier in der Zeitung schon einiges zum Thema gelesen, aber so alles übersichtlich und auf Deutsch serviert zu bekommen ist schon ein großer Luxus – vielen herzlichen Dank für deine tolle Arbeit!

    Bises et bonne soirée

    Karin

  3. Auf der Seite von ecowatt kann man sich nicht mit einer deutschen Mobilnummer registrieren lassen. Das ist leider ziemlich oft auf Formularen in französischen Webseiten der Fall. Gibt es dafür einen Geheimtipp?

    • Hallo Renate, schick Écowatt kurz eine Mail; oftmals kann man statt Handynummer, wenn sie nicht französisch ist, so auch registiert werden. Toi, toi, toi!

      (Beim Übersetzen hilft ggf. deepl.com)

  4. Frage: ich suche in Frankreich bisher vergeblich nach Photovoltaikanlagen. Seit etwa 20 Jahren habe ich an der Cote einen zweiten Wohnsitz. Hier scheint fast immer die Sonne. Hier würde sich PV sicher rentieren.
    De Staat unterstützt das nicht? Ich kann hier auch keine Module kaufen. Muss das wohl aus Deutschland mitbringen.

  5. Von einem Ausfall von Gaslieferungen, wäre ich doppelt betroffen, da ich mit Gas koche und Heize. Bei Stromausfall könnte ich immerhin noch kochen…
    Ich habe großes Verständnis für die Maßnahmen und bin auch bereit – in Deutschland wie in Frankreich – mitzuwirken.

    Wenn ich allerdings sehe, wie viele Busse, LKW, Postautos etc im Stand laufen. Dass auf den Märkten das Gemüse beleuchtet wird, Volksfeste und Motorsportveranstaltungen stattfinden…
    Die verkaufen doch nicht einen Apfel mehr.

    An dieser Stelle ein Tipp von mir: Ich habe seit über dreißig Jahren eine Kochkiste, auf Französisch marmite norvégienne. So ein teil gehört meiner Meinung nach in jeden Haushalt bevor man gegen Atomkraft demonstriert ☺
    Mein Reis und meine Kartoffeln stehen gut eine Minute auf dem Herd und ab in die Kiste. Auch ein Braten gelingt mit deutlich weniger Energieaufwand.
    Mein Sohn ist damit aufgewachsen und hat zum Auszug so ein Teil von mir bekommen. Verstehe nicht, warum dafür nicht mehr geworben wird.

    • Lieber Johannes, danke für den Tipp mit der Kochkiste! Bei uns wandern Reis und Kartoffeln nach dem Aufkochen einfach unter das Federbett… eine Kochkiste kannte ich bislang nicht! Merci und viele Grüße ! Hilke

      • Natürlich, Hilke, das haben schon unsere Großeltern gemacht, um Brennstoff zu sparen. Mit dem Braten klappt das leider nicht. Und mal ehrlich: Wer will heute noch, dass sein Bett nach Kohl riecht? ☺

      • Bei uns kommt meist nur der Reis ins Bett – obgleich gebürtige Norddeutsche bin ich nicht so recht der Kohlfan. Ausnahe: Rosenkohl und Pok Choi.
        Bises, Hilke

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