Augen-Blicke: Périgueux
Superlative und Intimes: Périgueux überrascht. Seine Kathedrale ist die größte des Südwestens. Die Gassen von Périgueux indes sind verträumte Idyllen, wie aus der Zeit gefallen.
Bereits die keltischen Petrocorier fühlten sich in in ihrem Vesunna wohl, das die Römer nach der Eroberung Galliens (52 v. Chr.) als Vesunna Petrucoriorum zu einer Perle des Périgords ausbauten. Davon berichtet heute das Musée gallo-romain.
Geschlossenes Stadtbild
Am 31. Dezember 1970 wurde die gesamte Altstadt zum nationalen Kulturdenkmal erhoben. Heute sind nahezu alle historischen Bauten nach historischem Vorbild renoviert oder wurden wieder aufgebaut. Dadurch entstand ein wunderschönes, intaktes Stadtbild. Die berühmte Kathedrale von Périgueux mit ihren vielen Kuppeln – Saint-Front – gehört heute zum Weltkulturerbe „Wege der Jakobspilger in Frankreich“.
Périgueux in Bildern
Die Kathedrale

In der Altstadt von Périgueux


Reinster Genuss!



Périgueux: meine Reisetipps
Schlemmen und genießen
â de Perigueux, Trüffel & mehr
Francis Delpey hat den Pâté de Périgueux aus der Versenkung geholt und zum kulinarischen Botschafter der Stadt gemacht. Sie muss zu 57 Prozent aus Schweinefleisch aus dem Südwesten Frankreichs, zu 40 Prozent aus Enten- oder Gänseleber aus dem Périgord und zu mindestens drei Prozent aus Trüffeln aus dem Périgord bestehen.
Über die korrekte Herstellung wacht seit 1998 die Confrérie du Pâté de Périgueux (Bruderschaft der Pastete aus Périgueux). Francis Delpey ist ihr Vizepräsident. Ursprünglich wurde der Pâté de Périgueux im Ofen des Konditors gebacken. Heute wird der Pâté de Périgueux meist in Dosen ohne seine Kruste angeboten.
Im Feinkostladen Le 6ième Sens könnt ihr Monsieur Delpey bei der Herstellung zuschauen. Und auch die anderen Köstlichkeiten kosten und kaufen, die Delpey herstellt. Seine neueste Kreation: eine köstliche Tapenade von Trüffeln des Périgord.
• Le Sixième Sens, 6, place Saint-Silain, 24000 Périgueux, Tel. 06 32 24 44 65
La Gauloise
Für den lokalen Likör La Gauloise werden Johanniskraut, Safran, Génepi und viele andere „geheime“ Zutaten vermischt. Es folgt eine zweifache Destillation über Holzfeuer, ehe dem Branntwein noch Zuckersirup hinzugefügt wird.

Hier könnt ihr schlafen*
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